Ursula Neeb Die Rache der Hurenkönigin

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Inhaltsangabe zu „Die Rache der Hurenkönigin“ von Ursula Neeb

Frankfurt 1522: Die Hurenkönigin genießt mit ihrem Geliebten Bernhard die ausgelassene Stimmung des Herbstmarktes, als eine Mordserie beginnt. Die Ehefrauen von Lutheranhängern werden wie die Schmerzensmutter mit sieben Dolchstößen ermordet. Die Hurenkönigin glaubt, dass sie es mit einem geistesgestörten Marienverehrer zu tun hat, der seinen eigenen Krieg gegen die Lutheraner führt. Die Spurensuche im Kirchenmilieu stellt sie vor ungeahnte Herausforderungen, und schon bald weiß sie nicht mehr, wem sie wirklich trauen kann ...

Schwaches Ende der Reihe

— Langeweile

Im Gegensatz zu den Vorgängern sehr leichte Kost. Die Spannung nur oberflächlich, sehr vorhersehbar. Schnelles, etwas liebloses Ende.

— MarieKleinstadt

Das letzte Buch dieser Reihe war leichte Kost gewesen. Leichte Spannung , flüsslig zu lesen .

— vorleser

Ein historischer Krimi für zwischendurch

— echidna

Gelungene Fortsetzung der Hurenkönigin-Saga

— kissing_rose

War leicht und flüssig zu Lesen, das Ende kam jedoch zu schnell und der Titel will auch nicht recht passen deswegen ein Stern Abzug.

— thelastfairy

Hat mich nicht überzeugt, weil man den wahren Täter schon bald unter Verdacht hatte.

— Sikal

Ursel Zimmers neuer Fall - spannend und abwechslungsreich

— mabuerele

Auch wenn ­ich mich anfangs zuerst nicht ­überwinden, konnte es zu lesen da Krimis einfach nicht mein Ding sind hat es trotzdem spaß ­gemach

— jawolf35

Ich konnte es nicht zu Ende lesen.

— histeriker

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    • 1212

    ChattysBuecherblog

    01. August 2016 um 12:44
  • Die Rache der Hurenkönigin

    Die Rache der Hurenkönigin

    anne_fox

    08. June 2016 um 09:29

    Frankfurt 1522, schon da gibt es die Buchmesse in Frankfurt. Die Hurenkönigin Ursel Zimmer ist hier auch anzutreffen. Der Grund, sie möchte sich mit einen Buchverleger treffen, da sie bald ihren Beruf aufgeben will, hat sie vor Bücher zu schreiben über ihre Mordfälle die sie bereits aufgeklärt hat. Wir kennen ja die Mordfälle bereits aus den beiden tollen Vorgängerromanen. Doch Ursel Zimmer wäre nicht Ursel Zimmer, wenn sie nicht auch hier wieder plötzlich in einen neuen Mordfall verwickelt würde. Man findet eine tote junge schwangere Frau. Ein geistesgestörter Marienverehrer ermordet Frauen von Lutheranhängern. Es ist die Zeit des Umbruchs in der kath Kirche. Luther schart immer mehr Leute um sich und hat große Neider und Widersacher. Die Hurenkönigin hängt mittendrin im Geschehen, doch sie wird auch hier wieder den Mörder überführen. Der Schreibstil der Autorin Ursula Neeb ist wie immer gut und fesselnd. Spannung garantiert. Hoffe, dass die Hurenkönigin noch weiter Mordfälle aufdecken wird.

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  • Gute Fortsetzung

    Die Rache der Hurenkönigin

    samo

    01. June 2016 um 19:36

    Die Ehefrauen von Lutheranhängern werden wie die Schmerzensmutter Mater dolorosa mit sieben Dolchstößen ermordet. Zuerst trifft es die Ehefrau eines ehemaligen Kaplans. Das zweite Opfer ist die Nichte Bernhard von Wannebachs, Isolde, deren Mann dem Dekan bei einer Lesung eine Ohrenfeige verpasste. Das dritte Opfer ist eine ehemalige Nonne, die mit ihrem Mann während der Messe in Frankfurt verweilt. All diese Todesfälle bewegen die Hurenkönigin zu eigenen Ermittlungen. Sie glaubt, dass der Täter im Milieu der Marienverehrer zu suchen ist und begibt sich damit in große Gefahr.Auch der dritte Roman um die Hurenkönigin ist spannend bis zum Schluss. Auch wenn ich etwa in der Mitte des Romans erahnen konnte wer der Mörder war, hat dies der Spannung doch keinen Abbruch getan. Die Spannung wird durch immer neue Morde und Verdächtigungen aufrecht erhalten. Die Autorin schreibt flüssig und ich hatte das Buch innerhalb zwei Tage verschlungen.Das Einzige was mich an diesem Buch etwas gestört hat - wie bei seinem Vorgänger übrigens auch - war die Tatsache, dass man am Ende das Gefühl hatte, dass die Autorin das Buch möglichst schnell zu Ende bringen wollte. Gerade der Höhepunkt des Buches wird auf einigen Seiten abgehandelt und so ist man dann etwas enttäuscht wenn man schon beim Epilog angelangt ist.Das Buch hat mir aber sehr gut gefallen, daher kann ich es nur weiterempfehlen.

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  • Letzter Teil der Hurenkönigin Reihe

    Die Rache der Hurenkönigin

    Langeweile

    16. March 2016 um 10:50

    Ursel Zimmer,die Chefin des Frankfurter Frauenhauses,bummelt mit ihrem Geliebten Bernhard über die Frankfurter Herbstmesse,einem Vorläufer der heutigen Buchmesse.Plötzlich wird eine junge, schwangere Frau vermißt und kurz darauf ermordet aufgefunden.Sie wurde mit mehreren Schwertstichen getötet und nach einem Ritual hergerichtet.Als kurz darauf auch Bernhaerds Nichte Isolde ermordet wird ,gerät der geistig behinderte Michel in Verdacht und wird festgenommen.Während Bernhard sich ein seiner Trauer dem Alkohol ergibt,ermittelt Ursel auf eigene Faust und gerät dadurch ebenfalls in Lebensgefahr. Die Geschichte wirkte auf mich sehr konstruiert ,der Schreibstil erreichte in keiner Weise die Qualität der vorhergehenden Bücher.Wer der Mörder war ,wußte ich schon nach der Hälfte des Buches.Ich denke es ist gut ,daß die Reihe mit diesem Buch ihr Ende findet,Vielleicht fällt Frau Neeb etwas Neues ein ,was wieder die Spannung der früheren Bücher erreicht. Für dieses Buch nur zwei Sterne. Buchtitel: Die Rache der Hurenkönigin

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  • Die Rache der Hurenkönigin

    Die Rache der Hurenkönigin

    anyways

    06. January 2016 um 21:01

    Eine aufgeheizte Stimmung herrscht in Frankfurt anno 1522, erst fünf Jahre ist es her, dass Martin Luther in Wittenberg seine 95 Thesen zur Reformation der Kirche publik machte und die Entwicklung der Lutherischen Ideen macht auch vor der Mainmetropole nicht halt. Immer öfter kommt es zu öffentlichen Disputen zwischen den Anhängern der alten und der neuen Kirche. Auch die Hurenkönigin und ihr Geliebter müssen solche Auseinandersetzungen beim Besuch der Buchmesse erleben. Der Weg durch die engen Gassen, zum vereinbarten Treffpunkt mit dem Verleger Doktor Eckhart Heller, gestaltet sich durchaus schwierig. Dabei ist Ursel sowieso schon mehr als aufgeregt, wird der Verleger ihre Idee, einen Kriminalroman zu schreiben, überhaupt ernst nehmen? Ursels Bedenken zerstreut der sympathische Verleger sofort, mehr noch, er bestärkt sie sogar in ihrem Vorhaben, mit ihrem Lebensgefährten Bernhard von Wanebach zusammen dieses Buch zu schreiben. Doch ihr Vorhaben findet ein jähes Ende, als in Frankfurt kurz hintereinander zwei junge Frauen ermordet aufgefunden werden. Die Toten sind eine Inszenierung der Mater Dolorosa, der Schmerzensmutter. Als dann auch noch die innig geliebte Nichte des Gelehrten Wanebach verschwindet, wird Ursel sogar von der Obrigkeit zur Aufklärung der Frauenmorde hinzugezogen. Ursula Neeb schickt ihre sympathische Hobbydetektivin Ursel wieder auf Verbrecherjagd. Wie auch in den Vorgängern dieser Reihe, besticht die Autorin wieder durch eine gut recherchierte Story und eine detailgetreue Wiedergabe des Lebens im Mittelalter. Die aufgeheizte Stimmung zwischen den Katholiken und Protestanten auf der Buchmesse ist förmlich mit Händen greifbar. Sehr intensiv fand ich auch die Schilderung der Überläufer, der Ex-Priester, die sich den Lutheranern anschließen und ein normales Leben führen wollen. Doch ohne den Schutz der Kirche ist es doppelt so schwer, Fuß zu fassen in einem bürgerlichen Leben. Meist obsiegt die Armut. Dieser Zwiespalt ist sehr deutlich herausgearbeitet. Der eigentliche Kriminalfall ist nicht minder spannend, hier fehlte mir nur ein bisschen etwas Neues oder Anderes. Die Opfer sind wieder Frauen und der Täter außerordentlich brutal. Trotzdem hält das Interesse, weil die Erzählweise ungemein fesselnd ist, die Sorgen und Nöte der Protagonisten nachempfindbar und die Szenerie des Mittelalters fast erlebbar wird. Mit ein bisschen Wehmut las ich die letzten Abschnitte, ich hoffe ich täusche mich sehr, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, das dies Ursels letzter Fall war.

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  • Die Rache der Hurenkönigin

    Die Rache der Hurenkönigin

    buchleserin

    15. December 2015 um 12:11

    Inhalt: Frankfurt 1522. Ursel Zimmer und ihr Geliebter Bernhard sind auf der Frankfurter Herbstmesse unterwegs. Dort herrscht reger Betrieb. Bernhard ist ganz aufgebracht über die wild geworden Papisten und die Eiferer von der Gegenseite. Sie treffen sich mit Bernhards Verleger im Gasthaus „Zum goldenen Hirschen“…Ursel geht nächstes Jahr in den Ruhestand und möchte zusammen mit Berndhard eine zweiteilige Krimminalchronik verfassen. Währen dessen beginnt eine Mordserie. Ein geistesgestörter Marienverehrer ermordet die Ehefrauen von Lutheranhängern wie die Schmerzensmutter mit sieben Dolchstößen. Auch Isolde, Bernhards schwangere Nichte ist eines der Opfer. Bernhard und Ursel sind entsetzt, alle hatten sich schon auf das Kind gefreut. Bernhard ertrinkt seinen Kummer in Alkohol und stößt Ursel von sich. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden und wird verhaftet. Es ist der Milchmann Michel, der an der Fallsucht leidet. Da Ursel schon vor Jahren in einem ähnlichen Fall ermittelt hat, bittet man sie um Hilfe bei den Ermittlungen. Doch Ursel glaubt nicht so recht daran, dass es der Michel ist. Meinung: Auf diese Fortsetzung von der Hurenkönigin habe ich mich schon gefreut, da mir bereits die vorigen Romane von Ursula Neeb sehr gefallen haben. Ich war ich schon sehr gespannt darauf, was Ursel wohl wieder alles erleben wird. Die Leseprobe begann ja schon gleich sehr spannend. Mir gefällt die Protagonistin der Hurenkönigin richtig gut und auch die anderen Charaktere sind wieder sehr gut beschrieben. Die Handlung konnte mich diesmal jedoch irgendwie nicht so ganz fesseln, anfangs ja, doch die Spannung lies im Laufe des Romans nach und das Ende kam dann plötzlich viel zu schnell. Wer der Täter ist, war mir auch schon gleich klar. Dennoch hat mich das Buch gut unterhalten und ist besonders für die Leser zu empfehlen, die auch schon die anderen Romane aus der Reihe „Die Hurenkönigin“ gelesen haben.

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  • Beschert spannende Lesemomente!

    Die Rache der Hurenkönigin

    goat

    31. October 2015 um 18:22

    Frankfurt am Main im Jahr 1522. Ursel Zimmer, Gildemeisterin der Hurenzunft und ihr langjähriger Geliebter und Partner Bernhard von Wanebach nutzen die Buchmesse, um sich mit einem Verleger zu treffen. Der Gelehrte und die Hobbydetektivin möchten zusammen ein Buch mit Kriminalfällen herausbringen. Doch in den engen Gassen der Metropole brodelt es. Die Konflikte zwischen den Anhängern Martin Luthers und den Katholiken werden durch veröffentlichte Schmähschriften weiter angefacht und noch während des Treibens auf der Messe wird die Frau des ehemaligen Kaplans der katholischen Kirche und jetzigen Nachtwächters Christoph Fischer durch sieben Dolchstößen ermordet aufgefunden. Da Christoph Fischer sich aus Liebe zu seiner Frau, den Anhängern Luthers angeschlossen hat und die Tote wie die Schmerzensmutter Mater Dolorosa drapiert ist, keimt schnell der Verdacht auf, dass hier ein fanatischer Marienverehrer am Werk war. Und es bleibt nicht bei einer Frauenleiche. Als plötzlich auch die hochschwangere Nichte Bernhard von Wanebachs verschwindet, beginnt die Hurenkönigin, auch auf Bitten des Frankfurter Rats hin, auf eigene Faust zu ermitteln. Doch dieser Fall stellt die Beziehung zwischen der Gildemeisterin und ihrem Geliebten auf eine harte Probe … Ursula Neeb ist wieder ein sehr spannender und gut recherchierter Mittelalterkrimi gelungen. Durch die detaillierten Schilderungen konnte ich sehr gut in die Geschichte eintauchen und fand mich inmitten des Geschehens wieder. Für Bücherwürmer wie mich, ist gerade das Treiben auf der Frankfurter Buchmesse ein idealer Schauplatz. Den Konflikt zwischen den Lutheranern und den Katholiken hat die Autorin sehr gut herausgearbeitet und auch sehr anschaulich dargestellt, wie schwierig es gerade für die übergelaufenen ehemaligen Katholiken ist. Der Täter lässt sich für den Leser relativ schnell enttarnen und die Möglichkeit des Miträtselns ist leider nicht mehr gegeben. Dennoch büßt die Geschichte, dank des flüssigen Schreibstils, nichts an Spannung ein. Warum der Titel allerdings „Die Rache der Hurenkönigin“ heißt, erschließt sich mir nicht so ganz. Ursel Zimmer hat den Fall zwar gelöst, aber von Rache kann keine Rede sein. Die Spannungen zwischen Ursel und Bernhard erscheinen mir etwas zu übertrieben. Gerade wenn man ein so inniges Verhältnis zueinander hat, wie die beiden, dann ist es nicht sehr glaubwürdig, wenn plötzlich der Partner weder Trost noch Hilfe annimmt und gar ausfallend wird. Auch wenn es sich hier um eine Reihe handelt, ist dieser Band in sich abgeschlossen und kann auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Apropos abgeschlossen: Der zusammenfassende Epilog deutet auf das Ende der Hurenkönigin-Reihe hin, was ich sehr schade finde. „Die Rache der Hurenkönigin“ hat mir, mit ein paar Abstrichen, gut gefallen und mir ein paar spannende Lesemomente beschert und dafür vergebe ich vier Sterne.

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  • Leider der schwächste Teil der Reihe

    Die Rache der Hurenkönigin

    claudi_rani

    15. February 2015 um 19:07

    Genre: Historischer Krimi 1522: Seit Ursel Zimmerin, auch die Hurenkönigin genannt, die letzte Mordserie in Frankfurt aufgeklärt hat, sind einige Jahre ins Land gegangen. Vor kurzem hat ein gewisser Martin Luther 95 Thesen an eine Kirchentür in Wittenberg genagelt. Im freigeistigen und modernen Frankfurt ist seitdem ein erbitterter Streit zwischen den Anhängern der alten Kirche den Reformierten ausgebrochen. Auch Ursel und ihr langjähriger Lebensgefährte Bernhard führen gerne stundenlange Streitgespräche über die Verehrung von Heiligen und dem Sinn des Beichtens... Die Stimmung in der Stadt droht jedoch zu kippen als zur Buchmesse mehrere bestialische Frauenmorde geschehen, die eindeutig die Handschrift von Marienvereherer zu tragen scheinen. Die Polizei ermittelt bis in höchste Kirchenkreise, doch erst Ursel und ihr scharfer Verstand führen zum wahren Täter.... "Die Rache der Hurenkönigin" ist der mittlerweile vierte Band um die Vorsteherin der städtischen Hurengilde Ursel und ihre Weggefährten. Ursula Neeb lässt wie immer das Frankfurt des frühen 16. Jahrhunderts mit viel Liebe zum Detail auferstehen. Die besondere Stärke der Autorin sind dabei die unterschiedlichen Sprachstile, die die Bevölkerungsschichten glaubhaft charakterisieren und mir als Leser die Identifikation mit den einzelnen Personen erleichterten. Leider ist der vierte Band für mich gleichzeitig der schwächste Band der Reihe. Die Protagonisten erleben keinerlei Entwicklung und durchweg alle Nebenfiguren, traurigerweise oft lange Wegbegleiter durch die Bücher, bleiben einfach nur blass. Die Aufklärung des Falls konnte mich ebenfalls kaum fesseln, war mir doch von Anfang an klar, wer der Täter ist und auch seine Motive waren wenig überraschend und ich habe sie jetzt doch schon zu oft in vielen Krimis/Thrillern gelesen. Fazit: Für mich war dieses Buch leider recht enttäuschend, obwohl ich durch die Vorgänger eigentlich ein großer Fan der Reihe bin. So kann ich diesen historischen Krimi nur eingefleischten Fans empfehlen, die das Buch sowieso lesen wollten, weil es zur Reihe gehört. Allen anderen Lesern empfehle ich lieber Band 1 "Das Geheimnis der Totenmagd".

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  • Morde á la Mater dolorosa

    Die Rache der Hurenkönigin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. December 2014 um 14:09

    Im Jahre 1522 ereignen sich in Frankfurt mehrere Morde. Frauen von Lutheranhängern werden wie die Schmerzensmutter Mater dolorosa durch 7 Dolchstöße ermordet. Die Hurenkönigin, die mit ihrem Geliebten Bernhard von Wannebach den Herbstmarkt genießt, glaubt, dass es ein geistesgestörter Marienverehrer ist. Die Marienverehrer führen Krieg gegen die Lutheraner. Die Hurenkönigin beginnt mit eigenen Ermittlungen und begibt sich dadurch in Gefahr. Das Buch ist spannend von Anfang an, zumal immer wieder neue Verdächtigungen aufgezeigt werden. Die Autorin schreibt so gut, dass man das Buch verschlingt und es innerhalb ein paar Tagen durchgelesen hat. Es hat mir so gut gefallen, dass ich es auf jeden Fall weiterempfehlen werde und wenn möglich, 10 Sterne geben würde.

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  • Die Rache der Hurenkönigin

    Die Rache der Hurenkönigin

    echidna

    29. November 2014 um 18:36

    Wir schreiben das Jahr 1522. Die Frankfurter Buchmesse ist in vollem Gang und mittendrin passieren schreckliche Morde. Schnell werden die Marienverehrer verdächtigt, die diese Morde aus Rache an den Reformisten begangen haben sollen. Die Hurenkönigin, die schon in der Vergangenheit bei der Aufklärung von Morden in der Stadt geholfen hat und dafür sogar ausgezeichnet wurde, wird hier auch wieder zu Rate gezogen. Während sich der Großteil der Bevölkerung schon auf einen Täter eingeschossen hat, hegt sie einen ganz anderen Verdacht, den sie selber kaum auszusprechen wagt. Ich mag historische Romane, die einem einen Einblick in vergangene Zeiten ermöglichen und einen in die Historie eintauchen lassen. Hier ist es die Reformationszeit. Lutheraner und Katholiken stehen sich gegenüber und kämpfen einen Glaubenskrieg. Es ist interessant darüber zu lesen. Doch mir kommt dieser Aspekt fast schon ein wenig zu kurz, da er nur oberflächlich behandelt wird und kein tiefergehender Eindruck entsteht. Wen also besonders der geschichtliche Hintergrund interessiert, wird hier enttäuscht werden. Das Buch lässt sich leicht lesen, auch wenn mir manchmal die Gefühlsausbrüche einiger Charaktere ein wenig zu übertrieben erschienen. Es ist ein Buch, das man gut mal nebenbei lesen kann. Die Kriminalgeschichte fand ich persönlich nicht sehr spannend, da man schon früh einen Eindruck dafür bekommt, wer der wahre Mörder ist. Es gibt zwar eine falsche Fährte, auf die der Leser geleitet wird, doch genau so schnell kann diese von dem Leser auch als solche enttarnt werden. Mir war jedenfalls schon ziemlich früh klar, wer der Mörder letztendlich sein wird. Daher zieht sich die Auflösung zum Schluss meiner Meinung auch ziemlich, da der Leser eigentlich schon viel mehr weiß als die Hurenkönigin, die erst noch die Schlüsse ziehen muss, die der aufmerksame Leser schon viel früher gezogen hat.

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  • Ist der Mörder ein fanatischer Marienverehrer?

    Die Rache der Hurenkönigin

    Lerchie

    01. November 2014 um 18:46

    Die junge Frau schlich sich aus dem Haus um jemanden zu treffen, der ihr etwas zu sagen hatte. Ihr Mann war zu einem Lutheraner geworden, ebenso wie dann auch sie und das ergab Probleme. Er hatte wohl zu heftig reagiert und es war eine Verschwörung geplant, so hieß es. Doch dieses Treffen sollte ihr letztes gewesen sein… Die Hurenkönigin ging mit ihrem Geliebten Bernhard von Wanebach über die Buchmesse. Sie wollten sich mit Bernhards Verleger treffen, gemeinsam speisen und über ein Projekt, das Bernhard und Ur4sel gemeinsam planten reden. Das Gespräch verlief gut nur auf dem Weg zu der Gastwirtschaft begegneten sie fanatischen Lutheranern und auch ebenso fanatischen Marienverehrern. Doch noch ein weiterer Frauenmord geschah, bevor auch Isolde, die Nichte Bernhards, die sich auch mit der Hurenkönigin gut verstand, verschwand… Nun sagte sich Ursel Zimmer das sie versuchen müsse, herauszufinden, was mit Isolde geschehen war. Egidius Nussbaumer, der Küster, erbot sich, ihr bei ihren Recherchen zu helfen. Ob das eine gute Idee war? Zumal er der Zimmerin auch noch schöne Augen machte, und die, obwohl mit Bernhard fest liiert, doch dafür empfänglich war. Dass Bernhard daraufhin eifersüchtig wurde, war vorauszusehen… Warum wurden die Frauen umgebracht? Was war das Motiv des Mörders? Er hatte die Frauen hergerichtet wie die Schmerzensmutter, und die ermordeten Frauen waren Lutheraner.  Lag da der Grund für die Morde? Und was ist mit Isolde? Hat Bernhard einen Grund für seine Eifersucht? Wird die Hurenkönigin die Morde aufdecken? All dies erfährt der geneigte Leser in diesem Buch. Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Es fing schon recht spannend an, und diese Spannung hielt sich bis zum Schluss. In die Protagonisten konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Ich habe mit Ursel Zimmer gelitten, als sie unter der Eifersucht ihres Geliebten litt, und war am Ende erleichtert, dass alles gut ausging. Damit verrate ich wohl kaum etwas denke ich. Dies war das vierte und vermutlich letzte Buch über die Hurenkönigin Ursel Zimmer.  Es hat mir sehr gut gefallen und bekommt eine Leseempfehlung von mir.

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  • Die Rache der Hurenkönigin

    Die Rache der Hurenkönigin

    nataliea

    27. October 2014 um 12:18

    "Die Rache der Hurenkönigin" ist der vierte Teil rund um die Hurenkönigin Ursel Zimmer und gleichzeitig der Abschluss der Reihe. Zum Inhalt ist folgendes zu sagen: Frankfurt im Jahr 1522; Ursel Zimmer und ihr Partner Bernhard geraten auf dem Weg zu ihrem Verlegertermin in einen Aufruhr zwischen Katholiken und Lutheranern. Und dann plötzlich geschehen mehrere Frauenmorde, die anscheinend religiöser Natur scheinen. Als dann auch noch die Nichte von Bernhard unter den Ermordeten ist, kommt Ursel dem Nachfragen des Richters auf und beginnt zu ermitteln... Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht verständlich. Positiv anzumerken ist auch, dass jedes der Bücher dieser Reihe in sich abgeschlossen ist und dem Leser daher keine Probleme gestellt werden, sollten sie die Vorgängerbände nicht kennen. Die Beschreibungen der Charaktere sind sehr detailgetreu und facettenreich. Allerdings gibt es einige langatmige Passagen, welche die Spannung ein klein wenig beeinträchtigen. Und auch der Täter ist relativ schnell enttarnt, wodurch der Rätseleffekt weg ist. Trotz allem ein sehr guter historischer Roman und auch ein guter Abschluss der Reihe.

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  • Religiöse Ritualmorde

    Die Rache der Hurenkönigin

    kissing_rose

    17. October 2014 um 11:32

    11 Jahre ist es mittlerweile her, dass die Morde an den Frauen des Frankfurter Freudenhauses begangen wurden. Ursel Zimmer, die Hurenkönigin, hat sich in dieser Zeit weiterentwickelt und weitere Morde aufgedeckt. Davon möchte sie nun - nachdem sie von ihrem Geliebten Bernhard das Lesen und Schreiben beigebracht bekommen hat - in einer Kriminalchronik berichten. Was sie nicht ahnt: Durch die laufende Reformation Martin Luthers kommen neue Gefahren in ihre Stadt. Kann sie auch dieses Mal die Vergehen aufdecken?   Es ist mittlerweile der vierte Fall für die Hurenkönigin. Wieder warten spannende Ermittlungen auf Ursel Zimmer. Der Schreibstil von Ursula Neeb ist gleichbleibend gut und bietet dem Leser viel Lesevergnügen. Die Protagonistin Ursel Zimmer hat sich mit der Geschichte verändert und ist nun eine angesehene Bürgerin Frankfurts. Die Beziehung zu ihrem Geliebten Bernhard von Wanebach ist weiterhin stabil, wird allerdings auf die Probe gestellt. Es bahnen sich schwere Zeiten an, die für die Hurenkönigin neue Ermittlungen bereithalten. Dieses Mal hat die Hurenkönigin mit einem religiösen Fanatiker - genauer einem Marienverehrer - zu tun, der Frauen ermordet und diese nach dem Vorbild der Mater Dolorosa inszeniert. Die Charaktere der Romanreihe entwickeln sich mit den Geschichten weiter. Sie scheinen ein Eigenleben zu führen und als Leser kann man sich gut in sie hinein versetzen. Zwar sind an der einen oder anderen Stelle ein paar Längen in der Handlung, aber über die sieht man gerne hinweg, da gleichzeitig immer wieder Spannung aufkommt. Das dieses Mal anders gewählte Szenario mit einem religiösen Hintergrund bietet viel Potential, das auch reichlich ausgeschöpft wird. Insgesamt ist Ursula Neeb mal wieder eine gute Fortsetzung der Hurenkönigin-Saga gelungen.

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  • Der vierte und wohl letzte Teil der Hurenkönigin

    Die Rache der Hurenkönigin

    Nijura

    13. October 2014 um 19:52

    Herbst 1522, zurzeit der Frankfurter Buchmesse Es herrscht Missstimmung zwischen den Katholiken und den neuen Lutheranern. Während die Konflikte schwelen werden junge Frauen ermordet, die vom Mörder wie die Schmerzensmutter arrangiert werden. Der ermittelnde Richter bittet die Hurenkönigin Ursel Zimmer ihm bei der Aufklärung der Morde behilflich zu sein, dem sie gerne nachkommt, da eine der Gemeuchelten die Nichte ihres Geliebten Bernard ist. Ich muss vorausschicken, dass dies zwar der vierte Teil der Reihe der Hurenkönigin ist, für mich aber sozusagen das erste Buch, dass ich gelesen habe. Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen, aber nach einer Weile fand ich den Roman recht unterhaltsam, obwohl keine rechte Spannung aufkommen wollte und die Protagonisten sind mir auch nicht wirklich ans Herz gewachsen. Beizeiten war mir klar wer der Täter ist, es gab auch nicht wirklich viele Verdächtige. Ab und an gab es Hinweise auf die vorhergehenden Bände, insgesamt muss man allerdings die Vorgänger nicht kennen, um diesen Roman folgen zu können. Der Titel passt nicht zum eigentlichen Inhalt des Buches, da die Hurenkönigin darin keinerlei Rachegedanken hat. Insgesamt ein mäßig unterhaltsamer Roman mit einem gelungenen Abschluss dieser Reihe.

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  • Die Hurenkönigin ermittelt

    Die Rache der Hurenkönigin

    Sikal

    07. October 2014 um 19:57

    Schauplatz Frankfurt im Jahr 1522: Die Gildemeisterin der Hurenzunft, Ursel Zimmer, hat gemeinsam mit ihrem Partner Bernhard einen Termin bei einem Verleger. Auf dem Weg dorthin kommen sie mitten in einen Tumult zwischen den Anhängern Luthers und den Katholiken. Die Spannung ist förmlich zu spüren. Als dann nacheinander einige Frauenleichen gefunden werden, die allesamt wie die Schmerzensmutter posiert wurden, keimt der Verdacht auf, dass die Morde religiöse Grundlagen haben. Als Bernhards Nichte unter den Ermordeten ist, gibt es für Ursel kein Halten mehr und sie mischt bei den Ermittlungen kräftig mit – nicht, ohne selbst in große Gefahr zu kommen. Sehr positiv zu vermerken gilt, dass dieser vierte Band der „Ursel-Zimmer-Reihe“ auch für Nichtkenner einfach zu lesen ist. Durch Rückblicke in die Vorgängerbücher ist es kein Problem, der Geschichte zu folgen. Alle einzelnen Bände sind in sich geschlossen. Die Charaktere sind sehr facettenreich ausgearbeitet und authentisch. Ebenso ist die Frankfurter Buchszene gut vorstellbar – das Getümmel, die Unruhe und die Aufstände. Der Schreibstil ist locker zu lesen und gut geeignet für einen entspannten Tag auf der Couch. Leider gibt es keinen Spannungsbogen, der sich vom Anfang bis zum Ende durchzieht. Der tatsächliche Täter ist relativ schnell erkennbar und so fehlt der Überraschungseffekt zum Schluss. Fazit: Eine ganz nette Geschichte, leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen.

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