Ursula Neeb Madame ermittelt - Der Mord in der Trinkhalle

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Inhaltsangabe zu „Madame ermittelt - Der Mord in der Trinkhalle“ von Ursula Neeb

Selbstbestimmung und Unabhängigkeit. Nichts anderes wünscht sich die Prostituierte Sussi Kesselheim, der die Dichterin Sidonie Weiß im Jahre 1838 hilft, eine neue Existenz aufzubauen. Doch ein skrupelloser Mörder behindert dieses Vorhaben. Erst stellt er die Frau öffentlich bloß, dann tötet er sie grausam. Sidonie ermittelt und gerät immer tiefer in den Sog des heimtückischen Täters.

was wir schon immer mal über frankfurter wasserhäuschen wissen wollten. liebevoller krimi, spielt im jahre 1838

— Buecherspiegel
Buecherspiegel

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    Madame ermittelt - Der Mord in der Trinkhalle
    Buecherspiegel

    Buecherspiegel

    19. April 2015 um 18:23

    Manchmal tut es einfach gut einen Kriminalroman zu lesen, bei dem die handelnden Personen nicht mit den neuesten Techniken aus der IT-Branche spielen, oder ähnliche unserer schnelllebigen Zeit geschuldeten Utensilien verwenden, um einen Mordfall zu lösen. Daher ist der Roman von Ursula Neeb „Madame ermittelt“, der im Jahr 1838 spielt, eine herrliche Unterbrechung zu den Büchern unserer Zeit. Wenn also Sidonie, die Dichterin, verheiratet mit einem Oberinspektor in Frankfurt am Main, ermittelt, dann dauert es etwas länger, bis eine Nachricht von A nach B weitergereicht wird. Im Mittelpunkt stehen die Frankfurter Wasserhäuschen, „Trinkhallen“, bei denen zu dieser Zeit das wunderbare Sprudelwasser, mit und ohne Geschmack, für teures Geld an die Durstigen verkauft wurden. Sidonie möchte allerdings, dass dieses Getränk auch die weniger Betuchten erreichen und verkauft das erfrischende Nass an zwei Trinkhallen für kleinere Geldbeutel. Betrieben werden sie von ehemaligen Huren, die Sidonie aus ihren verzweifelten Situationen gerettet hat. Und ausgerechnet in einer der Trinkhallen wird Sussi, eine der beiden Frauen, ermordet aufgefunden. Die Autorin lässt uns nun an den damaligen Begebenheiten in Frankfurt teilhaben. Neeb, die ihre Magisterarbeit über die Wasserhäuschen in Frankfurt geschrieben hat, benutzt diese nun als Tatort für ihren Krimi. Mit liebevoller Detailtreue an ihren Figuren bekommen wir Neid, Eifersucht und die teils derbe Sprache der Frankfurter zur damaligen Zeit serviert.Und wenn es denn mal schnell gehen muss, dann wird eben, statt zu Fuß zu gehen, die Pferdekutsche angespannt. Sidonie will unbedingt herausfinden, was mit ihrer Angestellten passiert ist. Es reicht ihr bei Weitem nicht, dass ihr Gatte, der übrigens um einiges jünger ist, alles in Bewegung setzt, um den Täter zu finden. Warum nur musste Sussi sterben? Waren es die neidvollen Nachbarn? Ein ehemaliger Freier? Oder doch jemand, den keiner auf der Liste stehen hatte? Eine Geschichte, bei der wir auch so einiges über diese doch eher unbekannten „Trinkhallen“ lernen. Wunderbar.

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