Ursula Nuber Lass die Kindheit hinter dir

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Inhaltsangabe zu „Lass die Kindheit hinter dir“ von Ursula Nuber

Das Leben endlich selbst gestalten Viele Menschen fragen sich: »Warum bin ich so, wie ich bin? Und wäre ich anders, wenn meine Kindheit glücklicher verlaufen wäre?« Jeder Mensch wird von seiner Kindheit geprägt - doch sie ist nicht ausschlaggebend für unser späteres Glück oder Unglück. Die Psychologin Ursula Nuber zeigt: Es gibt keine schicksalhafte Entwicklung der eigenen Biografie, wir müssen also nicht zwangsläufig unser ganzes Leben mit den Auswirkungen unserer frühen Erfahrungen kämpfen. Sie plädiert dafür, sich nicht als hilfloses Opfer der Vergangenheit zu sehen, und zeigt, wie die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit uns neue Kraft und Stärke geben kann.

Ein wissenswerter, mutiger, hilfreicher Ratgeber

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Es gibt nur wenige Anregungen, die Betroffenen helfen könnten. Großteils habe ich mich geärgert; die Autorin spricht und schreibt sicher nicht aus eigener Erfahrung. Nicht empfehlenswert!

— Lucina
Lucina

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  • Lass die Kindheit hinter dir

    Lass die Kindheit hinter dir
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. February 2015 um 13:55

    Wie der Titel schon sagt: Lass die Kindheit hinter dir. Verarbeite diese, schließe deine Vergangenheit ab und schaue in eine bessere Zukunft.

  • Gute Lektüre

    Lass die Kindheit hinter dir
    Kleine8310

    Kleine8310

    29. September 2014 um 13:32

    In "Lass die Kindheit hinter dir" beschreibt Ursula Nuber ein Thema, welches in der Psychologie immer mehr Beachtung findet. Sie beginnt damit zu erklären warum Ausweichmanöver früher nützlich, aber heute sogar schädlich seien können und erzählt in der Einleitung von den möglichen Folgen aus der Kindheit, aber auch von einem Weg die Kindheit hinter sich zu lassen und zur Selbsterkenntnis zu gelangen. In einer guten Mischung aus Theorie und Erfahrungsgeschichten geht die Autorin als erstes auf den Einfluss unserer frühen Jahre ein, und was eine Kindheit ohne Liebe auslösen und/oder beeinflussen kann. In diesem Zusammenhang erklärt Frau Nuber als nächstes was unsere frühen Bedürfnisse sind und was wir als Kind überhaupt gebraucht hätten.   Danach geht es um die Themen "Glaubenssätze aus der Kindheit" und "alte Wunden, Stress und Wiederholungszwang", welche die Autorin einfühlsam und eindrücklich schildert. Was ich sehr spannend fand ist, dass auch die Frage gestellt wird, ob die Kindheitserfahrungen und ihre Auswirkungen aufs Jetzt vielleicht überschätzt werden. Nach diesen Kapiteln folgen Möglichkeiten, wie man sich selber helfen kann, die Resilizienz und spätere positive Erfahrungen, sowie der große Bereich der Akzeptanz. Abschließend runden die Themen zur Beruhigung des inneren Kindes und der Bereich des Vergebens, dieses tolle Buch ab. ich konnte für mich sehr viel daraus mitnehmen und finde viele Dinge nachvollziehbar und hilfreich. Sicher ist es bei einigen Punkten (zB einer Posttraumatischen Belastungsstörung, oder schwerer Depression) nicht mit diesem Buch alleine getan, sondern es ist eine Behandlung durch Therapeuten vorrangig, aber dieses Buch gibt eindeutig Denkanstösse und liefert hilfreiche Tipps für den besseren Umgang mit sich selbst und seinen Kindheitserfahrungen.  

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  • Auf welche Studien ist Verlass?

    Lass die Kindheit hinter dir
    Armillee

    Armillee

    13. September 2014 um 16:16

    Um es gleich vorweg zu sagen..: ich bin enttäuscht von diesem Buch. Es ist natürlich möglich, dass mir das Gelesene nichts Neues zu berichten hatte, weil ich selbst seit gut 15 Jahren an meiner Vergangenheit und der schweren Kindheit gearbeitet habe. Ich habe mich über mögliche Motive der Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten auseinander gesetzt. Ich habe versucht, mir ihre schwere Lebenszeit zu vergegenwärtigen und daraus versucht abzuleiten, warum sie so waren, wie sie waren. Alles kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Es gibt eben Begebenheiten, für die es am Ende keine Entschuldigungen gibt. Diese Übergriffe und Grausamkeiten, die kein Kind erleben sollte. Was mich hier am Buch von Ursula Nuber störte..: Wiederholungen. Wiederholungen. Wiederholungen. So z.B. eine Ausage in einem Kapitel, dass dreimal erklärt wird, nur mit jeweils anderen Worten, anderer Satzstellung, oder gleich Aussagen von verschiedenen Personen. Hier nur eine Leseprobe, wie öde sich das darstellt..: Langzeitfolgen zeigen sich unter Stress Für Wissenschaftler ist im Zusammenhang klar: Frühere, negative Kindheitserfahrungen können Langzeitfolgen haben. Das gilt vor allem dann, wenn die Betroffenen Stresssituationen ausgesetzt sind. Für den amerikanischen Forscher Stephan Suomi steht fest, dass sich >>die Langzeitfolgen unterschiedlicher Früherfahrungen am deutlichsten unter Bedingungen zeigen, die ein gewisses Maß an Neuheit oder Herausforderung aufweisen - Situationen also, die stressig sind und emotionale Reaktionenn hervorrufen. Bei Abwesenheit von Stress bleiben Verhaltensmuster und physiologische Eigentümlichkeiten, die man auf die frühe Erfahrung zurückführen kann, maskiert.<< Und er fügt zur Bestärkung noch einmal hinzu: Die dramatischten Langzeiteinwirkungen sehen wir am wahrscheinlichsten unter Stressbedingungen. *seufz* Mich hat auch gestört, dass Beispiele von berühmten Persönlichkeiten angegeben wurden. Wie schlecht es am Ende im Leben aussehen kann, wenn man Kindheiten erlebte, wie Michael Jackson, Marilyn Monroe, Carol Thatcher und Romy Schneider. Und immer immer wieder, wenn Bezug auf diese Schicksale genommen wurde, dann wurden alle Namen immer wieder einzeln mit aufgelistet. Später wird diese Theorie umgestossen, indem Beispiele von bekannten Berühmtheiten mit sehr schwerer Kindheit aufgelistet wurden, wo aber ein glückliches Ende absehbar ist. Da kommen dann Namen wie Elten John, Opray Winfray, Elmar Wepper usw. Dann die Expertenmeinungen, die zu dieser Theorie alle das Gleiche meinen...: - Jakobs und Nadel gehen davon aus... - beschreibt der Psychotherapeut Thomas Fuchs - diese Position nimmt auch die Schweizer Ärztin Cecile Ernst ein... - eindeutigere Stellung nimmt der Entwicklungspsychologe Jerome Kagan ein - auch der amerikanische Sozialpsychologe Martin Seligmann... Ich fand das schlimm zu lesen und hab jetzt sehr lange für dieses Buch mit 230 Seiten gebraucht. Ich vermute, 150 hätten es auch getan. Dann gibt es noch ´ne Danksagung, Quellennachweise, Literar und Register. Das Einzige, was ich noch nicht kannte war ein Kapitel uber das Körpergedächtnis. Da steht geschrieben, dass alles, was dem Körper je zugestossen ist, unauslöschlich gespeichert wird. Damit arbeite ich gerade und das Internet liefert dazu viel Info. mein Fazit..: Wer ganz am Anfang steht, sich den Emotionen und Ängsten, der Wut und Ausweglosigkeit der Vergangenheit zu stellen, der kann hier ruhig mal lesen. Wer schon an sich gearbeitet hat und weiß, dass er als Erwachsener kein Opfer mehr ist und die Täter schon lange unter der Erde liegen, der weiß, das sein Glücklichsein und Wohlbefingen jetzt in eigener Verantwortung liegt, für den ist "Lass die Kindheit hinter dir" nicht mehr die richtige Lektüre zu diesem Thema.

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  • Rezension zu "Lass die Kindheit hinter dir" von Ursula Nuber

    Lass die Kindheit hinter dir
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2010 um 09:28

    Das kennt irgendwie jeder: besonders in Stresssituationen verhält man sich ganz seltsam: so kennt man sich eingentlich gar nicht. Eine Ursache dafür können Erlebnisse oder Sätze aus der Kindheit sein, die man gar nicht loszuwerden scheint. Fundiert, sachlich und mit Fallbeispielen führt uns Ursula Nuber auf die Spur. "Gefahr erkannt - Gefahr gebannt", aber so einfach ist es dann doch nicht. Strategien und Tipps, wie man von diesen Kindheitsflüchen frei wird, liefert Frau Nuber dann auch. Es ist mein drittes Buch von ihr, das ich gelesen habe und mit Begeisterung weiterempfehle. So soll ein Sachbuch sein: fundiert und praxisnah.

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