Ursula Ott

 4,2 Sterne bei 59 Bewertungen

Lebenslauf

Ursula Ott, Jahrgang 1963, ist Chefredakteurin des Magazins »chrismon«. Sie ist Absolventin der Deutschen Journalistenschule in München und arbeitete u.a. als Gerichtsreporterin bei der »Frankfurter Rundschau«, als Autorin und Kolumnistin bei der »Woche«, »Brigitte« und »Sonntag aktuell« sowie als freie Autorin für Radio und Fernsehen. Sie ist außerdem Autorin zahlreicher Sachbücher über Familie, Kinder und Gesellschaft. Ursula Ott hat eine Schwester und lebt in Köln und Frankfurt am Main.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Ursula Ott

Cover des Buches Das Haus meiner Eltern hat viele Räume (ISBN: 9783442770564)

Das Haus meiner Eltern hat viele Räume

(55)
Erschienen am 14.06.2021
Cover des Buches Wo ist die Fernbedienung? (ISBN: 9783423208307)

Wo ist die Fernbedienung?

(2)
Erschienen am 01.08.2005
Cover des Buches Schöner scheitern (ISBN: 9783423401418)

Schöner scheitern

(1)
Erschienen am 01.08.2009
Cover des Buches Was Liebe aushält (ISBN: 9783869212593)

Was Liebe aushält

(1)
Erschienen am 02.09.2014
Cover des Buches Gezwisterliebe (ISBN: 9783442774548)

Gezwisterliebe

(0)
Erschienen am 11.09.2024
Cover des Buches Total besteuert (ISBN: 9783423345972)

Total besteuert

(0)
Erschienen am 21.09.2010

Neue Rezensionen zu Ursula Ott

Cover des Buches Das Haus meiner Eltern hat viele Räume (ISBN: 9783442770564)
Gruenentes avatar

Rezension zu "Das Haus meiner Eltern hat viele Räume" von Ursula Ott

Gruenente
Wie trennt man sich vom Elternhaus?

Die Mutter von Ursula Ott lebt (In der Zeit in der das Buch spielt) noch. Es geht ihr dem Alter entsprechend ganz gut. Aber das große Haus am Bodensee, die große Entfernung der Töchter, körperliche Probleme: das alles macht ihr sehr zu schaffen. Die zieht also um in eine kleine, betreute Wohnung in Stuttgart, da wohnt eine Tochter.

Jetzt gilt es, das große alte Haus, das voller Erinnerungen ist, leerzuräumen. Wie macht man das? Wer nimmt alte Möbel, Geschirr und was sonst noch da ist und weiter benutzt werden könnte. Auch emotional ist das alles nicht einfach.

Ich bin in einem Alter, in dem es vielen Freunden und Bekannten so geht. Mir graut es auch schon davor. Und was ist mal mit meinem Haus? Sollte ich nicht auch endlich mal aufräumen und mich von Dingen trennen, die ich nun nicht mehr brauche?

Das Buch liest sich locker weg, ist nicht sehr tiefgründig. Ott gibt einige praktische Tipps. Nicht alles davon kann ich auf mich beziehen, aber ein paar Anhaltspunkte schon. Es ist wichtig sich im Vorfeld damit zu beschäftigen, sonst wird man irgendwann überrannt von diesen Problemen.

Cover des Buches Kibbuzkind (ISBN: 9783960381600)
Fries avatar

Rezension zu "Kibbuzkind" von Lisa Welzhofer

Frie
Vater gefunden

Lisa Welzhofer hat plötzlich die Chance einem Geheimnis ihres Lebens auf die Spur zu kommen; nämlich der Frage, wer ihr Vater ist. Ihre Mutter, viel zu früh verstorben, hatte Tagebuch geführt und plötzlich gibt es einen Namen und einen Ort in einem weit entfernten Land.
Die Autorin macht sich auf die Reise und lässt uns an Ihren Erlebnissen und Emotionen teilhaben.
Das Buch ist in Briefform gehalten und diese sind an Lisas Sohn Viktor adressiert. Ihm und uns bringt sie die Geschichte dieser Suche, aber auch der weiteren Familie nahe.
Das ganze ist durch Photos ergänzt, die mir die Personen nochmal näher gebracht haben.
Welzhofer kann schreiben und so ist dieses kleine Büchlein leider schnell ausgelesen.
Ich kann es jedem empfehlen, der sich für Familiengeschichten, Ahnenforschung und kulturelle Unterschiede interessiert.
Für mich sind das 4 Sterne.

Cover des Buches Das Haus meiner Eltern hat viele Räume (ISBN: 9783442770564)
buchstabenwalds avatar

Rezension zu "Das Haus meiner Eltern hat viele Räume" von Ursula Ott

buchstabenwald
Ihr seid nicht alleine!

Ursula Ott erzählt die Geschichte ihres Elternhauses. Oder eigentlich die Geschichte der Entscheidung, ihr Elternhaus zu verkaufen. 

Gemeinsam mit Mutter und Schwester wird beschlossen, dass das Haus verkauft wird und die 87-jährige Mutter in eine kleine Wohnung in die Nähe der Töchter zieht. Gemeinsam - also auch die Mutter, die ihr Leben lang in diesem Haus gelebt hat. Sie entschließt sich dazu, den Besitz, der ihr Leben geprägt hat, zu Gunsten der Nähe ihrer Liebsten aufzugeben. 

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Gerade weil ich selbst fürchte, früher oder später in so einer Lage zu sein, fand ich dieses Buch so spannend. Wie kommt es zu diesem Prozess? Diesem Loslösen von einem Großteil des Materiellen, das so das Leben so maßgeblich bestimmt? Dem Loslösen von bergeweise Erinnerungen, von den Gewohnheiten? Vom Zuhause? Und dann nochmal in ein neues Zuhause, ohne all die geliebten Dinge?

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Wie kommt diese Thematik des „letzten Umzugs“ auf den gemeinsamen Tisch? Und falls es gar nicht erst auf den Tisch kommt: Der Gedanke, irgendwann in einem Haus zu stehen, das übergeht vor Erinnerungen und Gegenständen, aber sonst leer ist - da wird mir schon übel.

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Ursula Ott hat diesen Prozess des Loslassens sehr gut getroffen, finde ich. Gefühlvoll und klar hat sie beschrieben, dass das „Älter werden“ und die damit einhergehenden Bedürfnisse und Möglichkeiten und vor allem Ängste nicht nur einzelne Personen, sondern die ganze Familie betrifft. 

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Ich habe viel von diesem Buch mitgenommen. Einerseits habe ich viele neue Sichtweise aufgesogen, andrerseits war ich oft erleichtert: Es geht nicht nur uns so. Das tat gut. Und motiviert, die Dinge anzutreiben, so lange alle  beisammen sind (und das hoffentlich noch sehr lange!). 

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Fazit: Für jeden, der sich früher oder später mal mit in so einer Situation sieht. Kein Ratgeber, aber ein „Du bist nicht allein“.

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