Anonym

von Ursula Poznanski und Arno Strobel
4,3 Sterne bei295 Bewertungen
Anonym
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (255):
Katja_Wolkes avatar

Ein neues Team, das unterschiedlicher nicht sein könnte. Dazu ein Fall, der wirklich heftig ist. Spannung garantiert!

Kritisch (10):
Miias avatar

Bekommt den Preis "Nervigste Ermittler"! Leider konnten mich die Alleingänge und die zickige Art von Nina und Daniel nicht überzeugen.

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Inhaltsangabe zu "Anonym"

Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr.
Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums 'Morituri'. Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499270925
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:27.03.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.09.2016 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Leseratte2007s avatar
    Leseratte2007vor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Ein spannender Thriller bis zur letzten Seite.Buchholz war mir seit der 1.Seite sympathisch, mit Salomon bin ich erst zum Ende warm geworden
    Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben...

    Darum geht es (Klappentext):

    Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr.
    Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums 'Morituri'. Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben.

    Meine Meinung:

    Ich habe zuvor nur ein einziges Buch von Ursula Poznanski zuvor gelesen und Arno Strobel kannte ich nur vom Hören sagen, dementsprechend war ich sehr neugierig auf diesen Thriller.
    Die Ermittler - aus deren Ich-Perspektive erzählt wird, durchbrochen von der Sicht des "Psychopathen" - haben mir insgesamt gut gefallen. Mit Daniel Buchholz konnte ich mich schon seit der 1. Seite identifizieren. Er ist ein wenig verschroben, aber auf eine besondere Art, geprägt durch seine unerbitterliche und verrückte Mutter. Diese Aspekte neben dem Fall fand ich ebenfalls sehr interessant.
    Mit Nina Salomon bin ich nur schwer warm geworden. Sie war mir sehr unsympathisch, ich mochte ihre allgemeine Art nicht und ihre Gedanken, die sie in ihrer Perspektive hatte, waren auch nicht viel besser. Ich wollte teils wirklich den Kopf schütteln. Zum Ende hin wurde es auf jeden Fall besser und ich kann sie nun eigentlich gut leiden.
    Die Handlung war durchweg spannend und ich kam kaum zum Atmen. Schon die Thematik hatte durchaus gesellschaftskritische Elemente wie die Anonymität im Dark Net, die Schaulustigen, die Morden, etc. zuschauen und der Polizei bei den Ermittlungen im Weg stehen, etc.
    Ganz besonders das Ende fand ich sehr gut und spannend gelungen. Ich war überrascht wie das Finale anmutete, leider habe ich schon ca. 50-100 Seiten zuvor vermutet, wer hinter Trajan steckte.
    Insgesamt hat mir das Buch mit seinem Setting, seiner Atmosphäre, seiner Handlung und der Charakterzeichnung gut gefallen und ich bin schong gespannt auf den 2. Band.

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    Magicsunsets avatar
    Magicsunsetvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Überaus packende Story, ein interessantes Ermittlerduo. Ein Thema, das ähnlich möglich wäre und das macht diesen Thriller so beklemmend.
    Sehr spannender Thriller und eine neues Ermittlerduo


    "Sie sammeln sich, die Schäfchen, rund um das Bild, das er ihnen zum Bestaunen gegeben hat." (Zitat Seite 63)

    Inhalt:
    Ein grausam ermordeter Toter wird gefunden. Die Polizei erhält diesen Hinweis von vielen Personen gleichzeitig, denn der Mann stand auf der Todesliste der neuen Internet Platform "Morituri", wo die User Personen vorschlagen können, denen sie den Tod wünschen. Daniel Buchholz vom LKA Hamburg und seine neue Kollegin Nina Salomon müssen nicht nur miteinander als Team klarkommen, sondern auch mit der Tatsache, dass keiner ihrer Experten diese Seite vom Netz nehmen kann. Die Userzahl wächst minütlich und ein Wettlauf um die Rettung des nächsten Opfers beginnt, denn es werden zwar Beruf und Grund genannt, aber nicht die Namen. Wer könnte Trajan sein, der Admin dieser Seite?

    Thema und Genre:
    Dieser spannende Thriller deckt auf, wie sich der Charakter der Menschen ändert, wenn man sich in der Anonymität der virtuellen Welt geschützt fühlt. Tod im Netz? Spannend wie ein Computerspiel. Ein sehr aktuelles Thema, beeindruckend real mit einer beklemmenden Story verbunden. Ähnliches könnte wirklich geschehen.

    Charaktere:
    Die beiden Autoren gehen auch auf das Privatleben ihrer beiden Ermittler ein, zwei völlig unterschiedliche Persönlichkeiten. Eines haben sie jedoch gemeinsam, sie geben nicht auf. 

    Handlung und Schreibstil:
    Die Geschichte beginnt spannend und lässt dem Leser kaum Zeit, durchzuatmen. Mit der Handlung steigt auch die Spannung weiter an, man fühlt als Leser den Druck auf die Beteiligten, nicht agieren, sondern nur reagieren zu können - gegen die Macht des Täters, der die anonymen Massen lenkt. Sehr interessant ist der Aufbau dieses Thrillers, es kommen abwechselnd Daniel und Nina in der Ich-Form zu Wort, oft zur selben Situation. Kapitel mit römischen Zahlen und der Prolog zeigen dieu Gedanken und Handlungen des Mörders, in der dritten Person, "er" geschrieben.

    Fazit:
    Ein sehr spannender Pageturner, packend, mit überraschenden Wendungen bis zum Schluss.

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    VickisBookss avatar
    VickisBooksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Thriller der das Lesen wert ist.
    Dark Net - ein gefährliches Spiel

    Dark Net - ein Thema was mich sofort ansprach. Vor einigen Jahren habe ich ein Buch "Final Cut - Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und keiner wird etwas merken." gelesen. Um ehrlich zu sein, war dies das Buch woraufhin ich das Lesen für mich entdeckt habe. Genau deswegen sprach mich auch sofort das Buch Anonym an.

    Das Ermittlerteam aus Nina Salamon und Daniel Buchholz ist wirklich interessant, beide können vom Typ her nicht unterschiedlicher sein. Gerade deswegen gefällt mir dieses Duo vielleicht auch so gut. Nina ist eher die direkte, die keine wirklichen Gefühle zu lässt und gerade von Bremen nach Hamburg gezogen ist. Ihr neuer Partner Daniel ist hingegen sehr aufgeschlossenen anderen Menschen, außer Ihr. Als sie in Ihren Joggingklamotten zu einem Tatort kommt, weiß er nicht so richtig ob die beiden ein gutes Team werden. Leider weiß Buchholz auch nicht wieso Nina aus Bremen weggezogen ist und bei der Hamburger Kriminalpolizei jetzt arbeitet. Er soll es bald noch erfahren. Bald schon entsteht ein Kampf gegen das Dark Net und als innerhalb von 3 Tagen zwei Morde und ein fast geglückter Mord geschehen, stehen Nina und Daniel unter Druck. Die Plattform Morituri ist äußert professionell und die Kriminalpolizei stößt schnell an Ihre Grenzen um die Plattform vom Netz zu nehmen.

    Dieser Thriller hat mich wirklich von Anfang an gefesselt und ich war gespannt wie der Kampf mit dem Portal Morituri ausging. Am Ende wurde ich von den beiden Autoren nicht enttäuscht, der Schreibstil hat es ermöglicht fast direkt dabei zu sein. Dieser Thriller wird immer aus der Sicht von Nina oder Daniel erzählt.


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    HelgasBücherparadiess avatar
    HelgasBücherparadiesvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend bis zum Schluss
    Spannender Thriller mit sympathischen Ermittlern

    Ich durfte dieses Buch als Wanderbuch lesen und ich wurde nicht enttäuscht.

    Im Darknet wird eine Liste erstellt.  Darüber wird abgestimmt, wer sterben oder leben darf.

    Ein Rechtsanwalt wird brutal umgebracht und ins Netz gestellt.

    Am Tatort lernt Daniel Buchholz seine neue Kollegin Nina Salomon kennen,

    die ihm nicht wirklich mit ihrer Art sympathisch ist. Im Laufe der Ermittlungen nach dem Darknet Betreiber kommen sie sich näher.

    Nina Salomon lässt sich auf die Liste setzen und beginnt sich in Gefahr.

    Das Buch wird aus der Sicht von Nina Salomon, aber auch aus Sicht von Daniel Buchholz erzählt.

    Die Kommissare haben mir sehr gut gefallen.

    Die Story ist nachvollziehbar  und ist zur letzten Seite spannend.

    Mit einem finalen Ende, dass so packend ist, dass man das Buch nicht aus der Hand legen will.

    Vom mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Das wird nicht mein letztes Buch von den beiden Autoren sein.

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    linda-liests avatar
    linda-liestvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Der "Sieger" stirbt.
    Der "Sieger" stirbt.

    Kurz zum Inhalt: Eine fast versteckte Website, auf der potentielle Mordkandidaten zur Wahl gestellt werden und über ihr Schicksal abgestimmt wird. Der „Sieger“ stirbt, brutal und chancenlos. Für das erst neu zusammengestellte Ermittlerduo Buchholz und Salomon keine leichte Aufgabe, viel zu undurchsichtig wirkt der Fall lange und viel zu wenig Vertrauen herrscht zunächst zwischen den beiden.


    Daniel Buchholz, Kommissar in Hamburg, kehrt in der Dienststelle ein und wird direkt von einem über die Maße umweltbewussten Kollegen belehrt, bevor er seine neue Partnerin kennenlernen soll.

    Jung soll sie sein, hat er gehört.

    Doch bevor er sie auch nur zu Gesicht bekommt wird er zu einem abscheulichen Mordfall beordert. Dort trifft er auch auf seine neue Kollegin, Nina Salomon. Beide schätzen sich gegenseitig ab. Wissen nicht so recht, was sie voneinander halten sollen.

    Die Ermittlungen führen sie aber direkt ins Darknet, einer Seite namens Morituri, was für die Totgeweihten steht. Der Mord wurde dort angekündigt und auch der Tod verkündet.

    Bei solch einem Fall bietet sich Buchholz und Salomon doch die beste Möglichkeit sich kennenzulernen …

    Immer wieder dieses Spiel zwischen Leben und Tod und dieses Thema einer Mordliste, über die ein vermeintliches Mitbestimmungsrecht besteht. Das Thema an sich ist also schon mal nicht neu, zu oft mittlerweile gelesen und in verschiedenen Filmen gesehen. Dennoch fesselt es mich immer wieder erneut und ich habe immer noch nicht genug davon. Immer wieder greife ich nach solchen Büchern. Immer wieder schaue ich solche Filme. Woran das liegt kann ich gar nicht genau sagen aber es fesselt mich, genauso wie dieses Buch. Die Autoren haben es geschafft mich mitzureißen, mich das Buch Seite um Seite weiterlesen zu lassen, ohne genug zu bekommen.

    Es war also spannend, definitiv. Der Schreibstil ebenfalls. Der Ausgang des Buches auch.

    Alles in allem: nahezu perfekt, zumindest für mich.

    Was ich vor dem Lesen von dem Buch erwartet habe, gibt es hier: Vor dem Lesen

    Mein gesamtes Resümee mit Charaktergrafik und Fotos gibt es hier: Nach dem Lesen

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    bibifashionablevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Der Thriller zeigt deutlich wozu Menschen im Stande sind wenn sie sich anonym fühlen
    was Anonymität aus Menschen macht

    Aus dem Nichts taucht im Internet ein äußerst außergewöhnliches Forum mit dem Namen „Morituri“ auf. Schnell hat die Polizei herausgefunden, dass ein grauenvoller Mord in Hamburg mit diesem Forum in Zusammenhang steht. Der Betreiber der Internet-Plattform, deren User-Zahlen rasant steigen, hat es sich zur Aufgabe gemacht Opfer dem Volk zur Wahl zu stellen und den Gewinner des Votings auf qualvolle Weise zu töten. Im Forum selbst werden keine Namen genannt somit ist sowohl der Beitreiber des Forums - " Trajan" - als auch die User anonym, aber auch die Beschreibungen der Opfer sind sehr pauschal gehalten, weshalb die Polizei im Fall des „Mord-Forums“ nur schwer voran kommt.
    Obwohl sie alles drauf und dran setzen das Forum vom Netz zu bekommen, sogar Kollegen aus den USA wurden zur Unterstützung herngezogen, scheitern sie und müssen zusehen wie nach und nach für weitere Opfer gevotet wird und diese anschießen vor laufender Kamera ermordet werden. Erst bei der letzten „Opfer-Liste“ wird den beiden Hauptermittlern -Daniel Buchholz und Nina Salomon - klar, dass der Täter der Morde und Betreiber des Forums direkten Draht zur Polizei haben muss. So kommen auch die Beamten selbst, vor allem Daniel, direkt ins Visier des Geisteskranken und das Volk sieht immer noch zu und nimmst auch stets fleißig an den Abstimmungen teil.
    Der Thriller zeigt deutlich wozu Menschen im Stande sind wenn sie sich anonym fühlen, denn sie gehen sogar soweit, dass sie einen Mord anstacheln bzw. in diesem Fall unbekannte Menschen zum Tode verurteilen. Die Story klingt leider verdammt echt und ich hoffe sehr, dass man von solch einem Forum niemals irgendwo in den Medien lesen muss.

    Ich habe Anonym voller Freude zu lesen begonnen, denn das Buch wurde von einem Autoren Duo geschrieben und die Autorin Ursula Poznanski stammt aus Österreich. Ich finde, dass man die Unterschieden zwischen deutschen und aus dem englischen übersetzten Büchern sehr stark merkt. Deutsch Bücher lesen sich meiner Meinung nach flüssiger und wenn der Autor auch noch aus Österreich stammt habe ich eine ganz andere Bindung zu dem Buch. Anfänglich hat mir die Story wirklich gut gefallen, aber ich muss ehrlich zugeben, dass ich zum Ende hin etwas enttäuscht war. Manche Situationen waren für mich als Leser bereits glasklar, aber die handelten Personen im Buch haben es einfach nicht gerafft. Erst in den letzten 30 Seiten wurde den Hauptdarsteller klar wie der Hase läuft und der Fall hat dich geklärt. Ich als Leser wusste aber bereits viel früher wie die Geschichte ausgehen wird.

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    meppe76s avatar
    meppe76vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende story um Kriminalität, Voyeurismus und Ausleben von Gewaltphantasien im Internet. Anonym und unmenschlich.
    Spannend, erschreckend, hoffentlich nicht so realistisch wie es den Anschein hat...

    Eine schaurige Geschichte in Zeiten Sozialer Medien:

    In einem Forum eröffnet ein Unbekannter namens ‚Trajan‘ eine Seite, auf der User einen Menschen ihrer Wahl für eine Hinrichtung nominieren können. Die Abstimmung läuft und die ganze Welt kann sich beteiligen bzw. dabei zuschauen, wie unter vier Nominierten das Voting voranschreitet. Und nicht nur die Abstimmung, auch die grausame Hinrichtung des gewählten Kandidaten ist öffentlich.

    Drei Tote hat es bereits gegeben und obwohl die Kommissare Daniel Buchholz und Nina Salomon und diverse Spezialisten auf Hochtouren an der Auflösung der Fälle arbeiten, scheinen sie die nächste Todesliste und das nächste Opfer nicht verhindern zu können. Als die Kommissare selbst ins Visier des Täters geraten, nähert sich die Spannung dem Höhepunkt…

    Ein wenig konstruiert fand ich die lebensgeschichtlichen Hintergründe der beiden Kommissare, die zwar die Skurrilität der beiden erklären sollten, mir aber doch ein bisschen zu stark ‚an den Haaren herbeigezogen‘ vorkam. Der Spannung hat es dennoch nicht geschadet. Auch die Lösung war für mich überraschend und so nicht vorhersehbar.

    Absolut erschreckend, dass die Geschichte auch irgendwie noch realistisch erscheint…

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    Cora19s avatar
    Cora19vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr spannend, lediglich die Täterauflösung war nicht nach meinem Geschmack
    Das Spiel mit dem Tod

    Thriller Anonym von Ursula Poznanski/Arno Strobel erschienen am 21.09.2016 im Wunderlich Verlag, geb. Ausgabe 379 Seiten

    Ein perfides Internet-Spiel mit dem Leben hält die Hamburger Kommissare Buchholz und Salomon in Atem. Als neues Team geraten die beiden grundverschiedenen Charaktere oft aneinander. Nebenbei haben sie mit ihren eigenen Geistern der Vergangenheit zu kämpfen.

    Schon der Prolog lässt ahnen, dass in Sachen Mord nicht lange gefackelt wird. Die Geschichte startet direkt mit dem ersten Fall und dem Aufeinandertreffen von Buchholz und Salomon. Buchholz ist gefangen in seinem Ordnungs- und Reinheitswahn, der aus seiner Kindheit stammt. Salomon gerade erst nach Hamburg versetzt, nimmt es mit der Ordnung nicht so genau, hat noch nicht einmal ihre Umzugskisten ausgepackt. Die Gegensätze der beiden ziehen sich durch den gesamten Plot und sorgen für zusätzliche Spannung. Die Geschichte wird in kurzen Kapiteln aus abwechselnder Sicht der beiden Protagonisten erzählt. Trajan, der Betreiber des Forums „Morituri“, sieht sich als Herrscher über Leben und Tod. Er spielt nach seinen eigenen Regeln und ist höchst manipulativ. Aufgrund des schnellen Tempos, das er vorlegt, hält er die Kommissare ordentlich auf Trab. Somit ist Spannung bis zum Schluss garantiert.

    Eine Kernaussage dieses Thrillers ist für mich: „Menschen tun die widerwärtigsten Dinge, wenn sie sich sicher wähnen. Wenn sie ihr Gesicht nicht zeigen müssen. Wenn sie anonym bleiben können.“

    Fazit: Ein weiterer spannender Thriller aus der Feder des Autorenduos. Lediglich die Täterauflösung war für meinen Geschmack nicht ganz befriedigend, von daher ziehe ich einen Stern bei der Gesamtbewertung ab. Ansonsten werden Thriller Fans auch in Anbetracht des aktuellen Themas mit Sicherheit von der Lektüre begeistert sein. 

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    Schmusekatze69s avatar
    Schmusekatze69vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: spannend, realistisch und interessant
    Erschreckend realistisch..........


    Ein Unbekannter eröffnet ein Internetforum, in dem jeder User einen Todeskandidaten nominieren kann. Es gibt regelmäßig öffentliche Abstimmungen, wer hingerichtet werden soll.

    Trajan, der Administrator der Seite, macht Hamburg zu seiner Arena. Er versetzt dadurch die Bevölkerung Hamburgs entweder in Blutrausch oder Todesangst.

    Auf der anderen Seite stehen Kommissar Daniel Buchholz und seine neue Kollegin Nina Salomon, die erst zu Beginn der Ermittlungen aus Bremen zum Team dazukommt. Zeit zum Eingewöhnen bleibt Nina nicht. Dadurch kommt es zu einigen Reibereien zwischen beiden.
    Viele glauben am Anfang, bei der Internetseite handelt es sich um einen makabren Scherz und nehmen die Seite nicht ernst. Als jedoch die nächste Todesliste veröffentlicht wird, ein Wettlauf gegen die Zeit.

    FaziT:
    Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Eine erschreckend Grundidee lassen das Buch durchaus realistisch erscheinen.

    Es wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Dadurch wird es nie langweilig, eher verliert man so nie den Überblick bzw. man ist immer und überall im Bilde.

    Ab und zu habe ich beim Lesen etwas den Faden verloren und war gerade so in die Perspektive von Nina eingetaucht, dass ich beim nächsten Kapitel nicht gleich gemerkt habe, dass jetzt ja wieder Daniel erzählt. Aber man findet sich schnell rein.

    Nicht alle Protagonisten waren mir sympathisch, aber sie wurden sehr gut eingeführt und ich hatte schnell ein Bild von allen vor Augen, dass dann nach und nach immer komplexer wurde.

    Die Streitereien zwischen Buchholz und Salomon haben das richtige Maß und nehmen nicht zu viel Platz in der Handlung ein. Im Gegenteil, das Geplänkel lockert, die sonst doch sehr dunkle Stimmung angenehm auf und bringt eine kleine Portion Humor in die Ermittlungen.

    Der Fall an sich ist absolut spannend, ohne dabei konstruiert zu wirken. Die Idee ist sowohl interessant, als auch sehr erschreckend.

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    Mahsu1988s avatar
    Mahsu1988vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, gute Charaktere, rasant und kurzweilig! Klare Empfehlung an Thriller Fans!
    Originelle Geschichte mit sympathischen Protagonisten

    Zu meiner Rezension:
    Diese teilt sich in folgende Kategorien auf:
    Story allgemein: Idee, Kreativität, allgemeine Story
    Background: Logik, Tiefgang, Lesefluss, historische Überprüfbarkeit, Hintergrund
    Figuren: Identifikation, Originalität, Intensität
    Fesselfaktor: Wie hoch war die Lesesucht

    Jede der Kategorien wird mit 0-5 Sternen bewertet und ergibt beim abschließenden Fazit die Endbewertung, die noch mit einer Leseempfehlung komplettiert wird. Viel Spaß beim Lesen!

    Story allgemein: 4,5 Sterne

    Im Web taucht eine Seite auf, auf der man willkürlich Menschen nominieren kann, welchen man den Tod wünscht. Diese Nominierungen werden zur Abstimmung der Öffentlichkeit freigegeben – und der „Gewinner“ wird ermordet.
    Die Idee finde ich wirklich gut und originell und aktuell und es wurde nicht langweilig. Leider fand ich das Ende etwas zu kurz geraten

    Background: 4 Sterne

    Die Idee des Buches ist wirklich aktuell. Natürlich nicht in dem Ausmaß, aber die Anonymität des Internets lässt – wie man zB bei Facebook-Kommentaren unter kontroversen Berichten merkt – Schritt für Schritt die Hemmschwelle der Menschen sinken. Hier wurde diese Entwicklung einfach mal einen Schritt weitergedacht und das Ausmaß dessen wir dem Leser vorgezeigt.
    Für den technischen Background fehlt mir - zugegeben – das Fachwissen. Offensichtliche Widersprüche oder technisch unvorstellbares, konnte ich nicht finden.
    Ich persönlich sehe in der Grundgeschichte noch mehr Potenzial. So hätte ich bspw. die Vorgehensweise der Morde danach angepasst, welche „Verfehlung“ dem potenziellen Opfer vorgeworfen wurde (Quasi der Gedanke, dass das Opfer das spüren soll, was er andere spüren ließ).

    Das Ende war mir dann aber zu kurz, irgendwie zu flüchtig, zu wenig begründet, auch wenn direkten Fragen offenblieben. Es hätte – für meinen Geschmack einfach noch ein paar Seiten vertragen.

    Figuren: 5 Sterne

    Die Figuren fand ich gut, charismatisch und sie hatten wirklich Charakter. Ich persönlich freue mich auf ein Wiedersehen im nächsten Teil der Reihe!

    Fesselfaktor: 5 Sterne

    Tip Top, nach 3 Tagen war ich durch, aber nur, weil ich nicht mehr Zeit hatte, um es schneller zu lesen ;) Es hat mich gefesselt, war spannend und keine Seite zu lang! Außerdem ist es flüssig geschrieben und die Sichtwechsel machen es abwechslungsreich

    Fazit und Bewertung:

    Abschlussbewertung: 4,5 Sterne
    Empfehlung: Ja
    Fazit:

    Ein tolles Buch mit einer vorstellbaren Geschichte. Dazu zwei sympathische Protagonisten, deren unterschiedlichen Sichten das Buch sehr kurzweilig machen. Spannender Plot – ich freue mich auf den nächsten Teil und kann Thriller Fans nur raten, es zu lesen!


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Insider2199s avatar

    Wir haben beschlossen in der  INSIDER-Voting-Challenge  zusammen "Anonym" von Poznanski & Strobel zu lesen. 

    Wir beginnen am  01.03.2017.  

    Das Buch sollte bis zum 31.03.2017 beendet und rezensiert werden. 
    Rezensieren ist keine Pflicht für die Leserunde, aber für die Challenge notwenig, um Lose zu bekommen. Kann also jeder selbst entscheiden. 

    Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen! 


    Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.   


    Vielleicht könnt ihr ne kurze Info geben, wann ihr mit Lesen anfangen wollt. Danke.

    Viel Spaß uns allen :)
    killerprincesss avatar
    Letzter Beitrag von  killerprincessvor 2 Jahren
    Zur Leserunde

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Aus der Frage, wozu Menschen in der Lage sind, wenn sie für ihre Taten nicht verantwortlich gemacht werden können, haben Poznanski und Strobel einen hochspannenden Krimi gemacht.

    Lebendig und packend, manchmal ganz schön brutal.

    Anonym ist ungewöhnlich konstruiert. Nicht vorhersehbar. Und erzählt keine Geschichte, die wir schon zigmal gelesen haben, wenn wir Krimis mögen.

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