Ursula Poznanski , Arno Strobel Anonym

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Inhaltsangabe zu „Anonym“ von Ursula Poznanski

Du verdienst den Tod Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du hasst deinen Chef? So sehr, dass du ihm den Tod wünscht? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche erfüllt... Als der Hamburger Kriminalkommissar Daniel Buchholz zu einem Tatort auf einem verlassenen Fabriksgelände gerufen wird, findet er dort nicht nur eine entsetzlich zugerichtete Leiche, sondern trifft auch auf eine neue Kollegin: Nina Salomon. Die beiden geraten sofort aneinander, denn der überkorrekte Buchholz zuckt schon beim Anblick eines ungebügelten Kragens zusammen - Salomon dagegen nimmt es mit Konventionen aller Art nicht so genau. Dafür verfügt sie über einen sicheren Instinkt und kommt sehr schnell einem Internetforum auf die Spur, das seinen Mitgliedern ein Spiel besonderer Art bietet: Sie dürfen Menschen, denen sie den Tod wünschen, auf eine Liste setzen, und die Forenuser stimmen dann über den "Gewinner" ab. Der Tote auf dem Fabriksgelände war der erste, der gewählt wurde, und die nächste Spielrunde läuft bereits. Doch alle Versuche der Polizei, den Betreiber zu lokalisieren oder das Forum vom Netz zu nehmen, schlagen fehl, denn die Seite befindet sich im sogenannten Darknet, wo kaum Regeln gelten - bis auf eine: Anonymität...

Kennt man einen Thriller, kennt man alle. Durch viele Hinweise weiß man leider schon ziemlich am Anfang, wer der Täter ist.

— Sommernachtstrauma
Sommernachtstrauma

Eine Geschichte, die mich bis zur letzten Seite gefesselt und vor allem überrascht hat!

— Lucsiana
Lucsiana

Sehr spannend bis zum Schluss.

— Uta_Ta
Uta_Ta

Sehr spannender Thriller. Interessante Idee & gelungene Umsetzung. Tolle Ermittler & durch die Einblicke aus 2 Perspektiven etwas Besonderes

— -Leselust-
-Leselust-

Gute Idee, leider mit einigen Längen umgesetzt.

— daydreamin
daydreamin

richtig richtig richtig gut. spannend von der ersten bis zur letzten seite.

— ju_theTrue
ju_theTrue

Super spannend und meiner Meinung nach viel besser als Fremd.

— Henny176
Henny176

Wahnsinnig ! Meine Nerven liegen noch immer blank. Die Auflösung hat mich umgehauen, genial, genial, genial!!!

— sahni
sahni

Trotz zweier guter Autoren leider gar nicht meins

— Ayleen256
Ayleen256

Solide, aber mit wenig überraschenden Handlungen und Spannung. Das hätte mehr werden können!

— tomatenjohnny91
tomatenjohnny91

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  • Gute Idee, Umsetzung zieht sich leider etwas

    Anonym
    daydreamin

    daydreamin

    18. June 2017 um 17:18

    Nina Salomon ist neu bei der Polizei Hamburg. Nach ihrer Versetzung trifft sie auf Daniel Buchholz, der das genaue Gegenteil von Nina darstellt. Während sie impulsiv, frech und ein bisschen chaotisch ist, ist Daniel organisiert, kontrolliert und leidet unter einem fast schon krankhaften Waschzwang. Klar, dass die beiden während ihres ersten gemeinsamen Falls aneinander geraten. In diesem Buch haben sie es mit einem Forum im Darknet zu tun, in welchem Leute aus Hamburg zum Tode nominiert werden können. Jede Woche kommt eine Abstimmung online und der Gewinner des Votings wird umgebracht. Von wem? Das versuchen Daniel und Nina rauszufinden.Die Idee fand ich total klasse, denn ich lese unheimlich gerne etwas über Cyber-Kriminalität. Die Umsetzung hat mich gut unterhalten, aber nicht ganz vom Hocker gehauen. Die Charaktere haben mir gut gefallen, gerade die Gegensätzlichkeiten. Ich würde mich zwar mit keinem der beiden Kommissare anfreunden, aber die Dynamik zwischen Daniel und Nina war sehr unterhaltsam und erfrischend. Der raue Ton der Polizei kam für mich realistisch rüber und der Schlagabtausch zwischen den Protagonisten hat in der ersten Hälfte des Buches für viel Stimmung gesorgt. Nach und nach bemerkt man aber auch, dass der gemeinsame Fall zusammenschweißt und so etwas wie gegenseitiges Verständnis aufkeimt. Fand ich sehr schön. Etwas zu viel war mir hingegen Ninas Hintergrund. Um den Grund für ihre Versetzung wird ein großes Geheimnis und Drama gemacht, was ich etwas unnötig fand. Am Ende ist es gar nicht mal besonders spannend und dem Buch hätte es an nichts gefehlt, wenn dieser Seitenstrang nicht gewesen wäre. Was mich auch nicht hundertprozentig überzeugt hat, war die Darstellung des Darknets im Zusammenhang mit der Hamburger Öffentlichkeit. Das Forum soll im Darknet liegen, was die Anonymität ermöglicht. An sich ok, aber an den Abstimmungen und Nominierungen beteiligen sich plötzlich immer mehr Bürger, denen ich den Umgang mit dem Tor-Browser nicht so ohne Weiteres zutraue. Hier hätte wenigstens erwähnt werden müssen, wie denn ganz Hamburg plötzlich ins Darknet abtaucht. Meinetwegen eine Zeitung oder ein Blog, der eine Anleitung und die Adresse durchsickern lässt. So hat mir aber etwas gefehlt. Zwischenzeitlich hat sich das Buch außerdem ganz schön gezogen und einige Nebencharakter fand ich ein wenig unnötig. Die Verstrickungen am Ende waren mir, genau wie Ninas Versetzungsdrama, too much und viel zu uninteressant.  Fazit "Anonym" ist ein durchaus empfehlenswerter Thriller rund um die Themen Darknet und Cyber-Kriminalität. Obwohl sich zwischenzeitlich ein paar Längen einschleichen und es relativ uninteressante und unnötige Seitenstränge gibt, haben mir Nina und Daniel als Ermittler-Duo gut gefallen und der Fall an sich konnte mich von seiner Grundidee her überzeugen. 4 Sterne. 

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  • Sehr spannend und erscherckend realistisch

    Anonym
    -Leselust-

    -Leselust-

    29. May 2017 um 15:18

    Kurzmeinung: Ein sehr spannender Thriller. Interessante Idee und gelungene Umsetzung. Tolle Ermittler und die Einblicke aus drei Perspektiven machen einen besonderen Reiz aus.Zum Buch: Die Idee ist so simpel wie brillant: Ein Unbekannter eröffnet ein Internetforum in dem jeder User einen Todeskandidaten nominieren kann und es regelmäßig öffentliche Abstimmungen gibt, wer hingerichtet werden soll. Der Admin der Seite, Trajan, sieht sich als Exekutive und macht Hamburg zu seiner Arena. Dabei versetzt er Hamburgs Bewohner wahlweise in Blutrausch oder Todesangst.Auf der anderen Seite stehen Kommissar Daniel Buchholz und seine neue Kollegin Nina Salomon, die erst zu Beginn der Ermittlungen aus Bremen zum Team dazukommt. Viel Zeit zum Eingewöhnen hat Nina also nicht, und so kommt es zu einigen Reibereien zwischen ihr und ihren Kollegen.Zunächst glauben viele bei der Internetseite an einen makaberen Scherz und nehmen die Seite nicht ganz ernst. Doch als die nächste Todesliste veröffentlicht wird, beginnt für die Ermittler ein Wettlauf gegen die Zeit.Meine Meinung: Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Neben der interessanten Grundidee des Falls haben mir besonders die verschiedenen Perspektiven gefallen, aus denen man die Geschehnisse geschildert bekommt.Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht der Ermittler Nina Solomon und Daniel Buchholz geschrieben.Aber zwischendurch gibt es auch einige Kapitel aus einer dritten Perspektive, der des Mörders. Das fand ich besonders reizvoll.Ab und zu habe ich beim Lesen etwas den Faden verloren und war gerade so in die Perspektive von Nina eingetaucht, dass ich beim nachten Kapitel nicht gleich gemerkt habe, dass jetzt ja wieder Daniel erzählt. Aber das bekommt man dann doch recht schnell mit.Das führt mich dann gleich zu den Charakteren im Buch. Mir waren zwar nicht alle Personen gleich sympathisch, aber sie wurden alle sehr gut eingeführt und ich hatte schnell ein Bild von allen vor Augen, dass dann nach und nach immer komplexer wurde.Daniel Buchholz und seine Kollegen in Hamburg sind ein eingespieltes Team, Nina Salomon kommt aus Bremen neu ins Team dazu. Mit ihrer rauen, schnippischen Art macht sie sich anfangs nicht gerade Freunde. Besonders der sehr korrekte Buchholz ist zunächst wenig begeistert von seiner neuen Kollegin.Die Streitereien zwischen den beiden haben aber genau das richtige Maß und nehmen nicht zu viel Platz in der Handlung ein. Im Gegenteil, das Geplänkel lockert die sonst doch sehr dunkle Stimmung angenehm auf und bringt eine kleine Portion Humor in die Ermittlungen.Der Fall an sich ist absolut spannend und gut erdacht, ohne dabei konstruiert zu wirken. Die Idee ist sowohl interessant, als auch sehr erschreckend. Die Umsetzung ist gelungen und wirkt erschreckend realistisch.Zufällig habe ich vor kurzer Zeit AchtNacht von Sebastian Fitzek gelesen und rezensiert. Das Buch hat eine ganz ähnliche Thematik, ist in der Umsetzung aber völlig anders. AchtNacht hat mir leider nicht gut gefallen. Wie man die Grundidee aber auch sehr gelungen umsetzen kann, dass zeigen Ursula Poznanski und Arno Strobel in "Anonym" auf beeindruckende Art und Weise. Und für mich war es ein spannendes Erlebnis, zwei Bücher mit so ähnlicher Thematik und doch so unterschiedlicher Umsetzung hintereinander zu lesen.Anonym hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ein weiterer Pluspunkt für mich Persönlich war der Schauplatz Hamburg.Ich habe beim Lesen mal wieder gemerkt, wie viel es ausmacht, wenn man die Schauplätze der Handlung kennt. Als Hamburgerin habe ich mich immer total gefreut, wenn Orte genannt wurden, die ich kenne. Ich hatte das dann gleich so detailreich vor Augen und konnte mich viel besser in die Szenerie hineinversetzen. Es hat sich irgendwie alles vertraut angefühlt und die Lektüre hat direkt ein bisschen Heimweh nach Hamburg ausgelöst, obwohl die Handlung natürlich alles andere als ein Anreiz ist.Fazit: Ein Thriller, in den man sehr schnell den Einstieg findet und den man dann kaum noch aus der Hand legen mag. Die Idee ist spannend und erschreckend realistisch.Durch die verschiedenen Perspektiven und die gelungen herausgearbeiteten Charaktere hebt sich das Buch von der Masse ab. Ebenso durch die Zusammenarbeit zweier Autoren an einem Buch. Dieses Experiment ist auf jeden Fall geglückt und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Fall von Buchholz und Salomon.

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  • Aus zwei Sichten eine spannungsgeladene Geschichte!

    Anonym
    Lucsiana

    Lucsiana

    27. May 2017 um 17:14

    Der besondere Reiz an diesem Buch, lag für mich an den Beiden Blickwinkeln, die man in der Geschichte einnimmt und das Beide Charaktere in diesem Buch von zwei unterschiedlichen Autoren geschrieben wurden. Es gibt nur wenige Bücher die mich am Ende und mit ihrer Auflösung überraschen. Doch Anonym hat es geschafft. Bis zur letzten Seite ein spannender Thriller, den ich jeden ans Herzen legen kann! 

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  • Mörder an der Tastatur

    Anonym
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    04. May 2017 um 08:21

    Ein Mann wird tot aufgefunden, er wurde gezwungen Glasscherben zu essen und gleichzeitig Blutverdünner zu nehmen. Zunächst stehen die Ermittler vor einem Rätsel, doch schnell führt die Spur ins Internet. Dort läuft nämlich eine Abstimmung wer das nächste Opfer ist. Jeder kann nominiert werden. Wer also Stress mit seinem Nachbarn oder Chef hat, gibt denjenigen zum Abschuss frei und die Community entscheidet, wer stirbt. Die Kommissare Daniel Buchholz und Nina Salomon setzen alles daran den Irren zu stoppen, doch der lässt sich nicht so leicht aus der Reserve locken. Als dann die Tochter eines Baugiganten vor laufenden Kameras hingerichtet wird, beginnt auch die oberste Geschäftsriege Druck auszuüben, dem Wahnsinnigen endlich das Handwerk zu legen. Dies war mal ein ganz neuer Ansatz eines Verbrechens und erschreckend, wie leicht sich so etwas in die Realität umsetzen ließe. Ich habe dieses Buch mit atemloser Spannung verschlungen und manchmal wurde mir auch ein bisschen flau im Magen. Der einzige Wermutstropfen in der Geschichte waren die beiden Hauptprotagonisten. Herr Strobel und Frau Poznanski haben sich wirklich Mühe gegeben, den beiden einzigartige Charakterzüge und Macken zu verpassen, aber irgendwie wirkte das auf mich hölzern. Es war teilweise ein bisschen zu viel des Guten und vielleicht hätte die Aufklärung warum Daniel einen Reinlichkeitszwang hat und Nina ein Autoritätsproblem vielleicht im zweiten Teil noch Platz gehabt.  Ich hatte spätenstens eine Vermutung wer der Mörder war, als der Künstler entführt wurde und wer über mehr Krimierfahrung verfügt als ich, hatte bestimmt noch eher eine Idee.Das faszinierende an der Geschichte ist, dass die Internetuser am Abzug sitzen und das so jeder zum Mörder wird und vor sich aber immer noch rechtfertigen kann, nicht der Verantwortliche zu sein. Ein ähnliches Szenario wählt Fitzek in seinem neuen Buch, doch das geht noch einen Schritt weiter und lässt Normalbürger zu einem meuchelndem Mob werden, in „Anonym“ sind die Täter noch auf einer passiveren Ebene, sie handeln lediglich per Mausklick und töten nicht selbst. Hätte ich dieses Buch vor Fitzeks „Achtnacht“ gelesen, wäre es mir als billiger Abklatsch erschienen, aber so denke ich das ich die richtige Reihenfolge gewählt habe um jede Story für sich als innovativ anzusehen.

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  • Trotz zweier guter Autoren leider gar nicht meins

    Anonym
    Ayleen256

    Ayleen256

    26. April 2017 um 13:11

    Hamburg wird zum Schauplatz einer Onlinevotings, bei dem man auf einer Website im Darknet dafür stimmen kann, wen es als nächstes treffen soll. Egal ob Nachbar, Arbeitskollege oder einfach jemand, der einem auf die Nerven geht. Was nach einem bizarren Spiel klingt wird für den Kriminalkommissar Daniel Buchholz und seine neue, etwas sonderbare Kollegin Nina Salomon zur Ermittlungsrealität. Tatsächlich wird nach der Abstimmung im Internetforum die Leiche aufgefunden, und der Täter spielt gleich mehrere Runden. Daniel und Nina versuchen ihm auf die Schliche zu kommen und geraten immer mehr in diese böse Spiel herein.... Ich bin auf diesen Thriller gekommen, weil gleich zwei namenhafte Thrillerautoren auf dem Cover standen, von denen ich bisher nichts gelesen habe. Anonym ist mehr ein Gedankenspiel, welches darauf hinweist, was in der Theorie heute schon alles möglich ist, und wie so oft sich Menschen am Leid anderer ergötzen können und bereitwillig eine Mitschuld auf sich nehmen, solange sie anonym und damit "unschuldig" bzw. nicht greifbar sind. Ich habe mir erhofft, dass der Thriller nicht so blutrünstig wird und dies ist er glücklicherweise auch nicht. Die Handlung wird kapitelweise ja auch Daniels und Ninas Sicht erzählt. Hier habe ich mir vorgestellt, das jeweils ein Kapitel von einem Autoren geschrieben wurde, auch wenn sie die Erzählweise nicht deutlich voneinander abgrenzt. Beide Ermittlerfiguren waren für mich nicht besonders überraschend. Daniel ist eher zugeknöpft und an sich ein passabler Ermittler, während Nina durch ihre doch eher schrille Art den Gegenpol darstellt. Beide scheinen häufig frustriert zu sein und vor allem Nina ging mir durch ihre ständigen Alleingänge auf den Wecker. Von dem Spannungsaufbau war ich dann leider enttäuscht gewesen. Lange gibt es keine wirklich Spur, einige Wege waren wir recht schleierhaft und der einzige Charakter, den ich mir als Täter vorstellen konnte, war es dann nachher auch. Und das leider noch mir einem recht kurz behandelten, nicht wirklich nachvollziehbaren Motivs. Daher machte auch die ganze Geschichte und dessen Umsetzung einfach nicht mehr viel Sinn für mich. Die Idee des Buches fand ich sehr gut, die Umsetzung leider dafür nicht. Vor allem die fehlende Spannung in Großteilen des Buches lassen mich leider nicht mehr als 2 Sterne vergeben, und das trotz zweier namenhaften Thrillerautoren, sorry.

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  • Ein brisantes Thema schonungslos und sehr realitätsnah umgesetzt

    Anonym
    MartinaSchein

    MartinaSchein

    07. April 2017 um 16:48

    Dieses Buch hat mich in mehr als nur einer Hinsicht gefesselt und in den Bann gezogen. Ein ums andere Mal habe ich ob ihrer Machtlosigkeit mit den Ermittlern mitgelitten. Dieses etwas-tun-wollen aber nichts-tun-können, weil sämtliche Anhaltspunkte fehlen, lässt mich auch als Leser nicht kalt und ich kann die Frustration der LKAler gut nachvollziehen.Der Initiator gibt das Tempo vor und verwandelt Hamburg in eine Arena des alten Roms, ohne dass die Polizei etwas dagegen unternehmen kann. Das Morituri-Forum befindet sich im Darknet, die Nutzer bleiben ebenso wie der Schöpfer anonym. Durch zigfaches Spiegeln der Websites gelingt es auch nicht, das Forum vom Netz zu nehmen.Die sensationslüsterne Presse macht den Ermittlern das Leben zusätzlich schwer.Den stetigen Wechsel der Erzählperspektive jeweils als Ich-Erzähler - mal aus der Sicht der weiblichen, mal aus der Sicht des männlichen Protagonisten sowie der des Todesspiel-Initiators - haben die Autoren in meinen Augen sehr gut hinbekommen. Durch ihn bleibt das Buch beständig interessant und die Spannung auf einem hohen Niveau.Die Gegenüberstellung der realen und virtuellen Welt trägt ebenfalls nicht unwesentlich zum Nervenkitzel bei.Der Zündstoff des fiktiven Rahmens dieser Handlung lässt den Leser alles andere als kalt und vor allem auch an reale Ereignisse denken.Die Charaktere nicht nur der Hauptakteure sind gut ausgearbeitet. Sie wirken lebendig und authentisch. Die beiden LKA-Protagonisten ergänzen sich trotz aller Unterschiedlichkeit - oder gerade deswegen - gut.Die vermeintliche Anonymität im Internet wurde in diesem Thriller ebenso gut gut aufgegriffen und dargestellt wie die Gier der Menschen nach Sensationen und Blut. Dies natürlich nur, solange man nicht selbst betroffen ist. Hierbei spielt nicht nur die passive Teilhabe eine Rolle, wie bspw. bei Unfällen. In dem Forum hat man die Möglichkeit, aktiv zu werden und dazu beizutragen den jeweiligen »Gewinner des Mörderspiels« zu küren und somit selbst zum Mörder zu werden.Einen großen Raum nimmt die Frage ein, wie man selbst reagieren würde, gäbe es ein solches Forum in unserem Leben. Würden wir uns entrüsten, den Schöpfer verteufeln oder uns nicht doch im Geheimen an dem Mordspiel aufgeilen und vielleicht sogar für den einen oder anderen voten? Was würdest Du tun?Der Schreibstil ist flüssig; Stimmung und atmosphärisches Gefühl gelungen. Die kurzen Kapitel befeuern den Lesefluss zusätzlich.Dieses Buch, hat mich nicht nur gefesselt und begeistert, sondern auch mehr als nur etwas nachdenklich zurückgelassen.

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  • Was für nervtötende Ermittler...

    Anonym
    Bücherkrähe

    Bücherkrähe

    07. April 2017 um 14:43

    Worum geht’s? Ein Forum, in dem man Menschen, die man tot sehen will, für eine Todesliste nominieren kann. Mitglieder, die ungläubig bis begeistert über eben diese Todesliste abstimmen. Und ein Killer, für den deren Willen sein Befehl ist und das Leben in Hamburg lahmlegt. Daniel Buchholz und Nina Salomon, Ermittler des LKA Hamburg, ermitteln mit ihrem Team auf Hochtouren und vor allem gegen die Zeit. Denn die nächste Abstimmung läuft bereits und der Killer hat seine Opfer schon längst im Visier. Wie war’s? Anonym ist spannend geschrieben und man kann es kaum aus der Hand legen. Die Idee, das Internet, speziell das Dark Web, als einen der hauptsächlichen Dreh- und Angelpunkte der Story und der Ermittlungen zu machen erinnert zwar ein wenig an Der Totschläger von Chris Carter, wurde aber dennoch gut umgesetzt. Außerdem führt nicht jede Spur zum nächsten Ermittlungserfolg, man spürt die Frustration der Ermittler also am eigenen Leib. Die Handlung wird wechselnd aus den Sichtweisen der beiden Ermittler geschildert. Die Kapitel sind allerdings weder gekennzeichnet noch sind die Sichtweisen und damit die Charaktere signifikant anders, als dass man den Wechsel sofort registrieren würde. Alle sind müde, gereizt, frustriert. Warum es überhaupt zwei Sichtweisen gibt ist mir schleierhaft. Auch die Ermittlerfiguren Buchholz und Salomon an sich sind schwer verdaulich. Vor allem Nina Salomon, die anfangs frischen Wind zu versprechen schien, wurde durch ihre Unprofessionalität zusehends unerträglicher. Auch die Reaktion ihrer Vorgesetzten auf ihre letzte Aktion ist nicht nachvollziehbar bzw. klingt unrealistisch. Unrealistisch ist übrigens auch die Hilfe der CIA. Dass man beim BKA Amtshilfe leistet ist vielleicht noch im Rahmen des Denkbaren, aber einem LKA? Zudem ist deren Anteil an der Story derart irrelevant, dass man die beiden Agents auch hätte weglassen können. Im Nachhinein wirkt es wie eine Idee der Autoren, die nicht weiter verfolgt oder gar vergessen wurde. Die Auflösung schließlich und der Killer sind schlichtweg unbefriedigend. Ein Thriller ist dann toll, wenn man nicht schon nach einem Drittel weiß, wer der Killer ist. Nachvollziehbar sollte es aber schon sein. Das ist nicht der Fall, und die Auflösung wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet. Außerdem spricht es völlig gegen gewonnene Erkenntnisse während der Ermittlungen. Insgesamt ist der Thriller packend geschrieben und ein guter Zeitvertreib. Auch die Story ist mal etwas anderes und wirft die Fragen auf, wer eigentlich Schuld an den Morden trägt und, im weiteren Sinne, wer für Aktionen die Verantwortung trägt, die im Netz ihren Ursprung haben. Ist es immer der Handelnde? Oder sind es auch Umstehende, die anfeuern, anstacheln, nichts tun? Eine interessante Frage in unserer heutigen Zeit, und die auch nach Ende des Thrillers noch nachhängt. Wie schon erwähnt, erinnert die Story ein wenig an Der Totschläger von Chris Carter. In diesem Thriller wird zu der Frage noch eine andere Ebene eingeworfen, und wer sich für Cybercrime in Thrillern interessiert, sollte sich diesen Teil der Rob Hunter Serie auf jeden Fall zulegen.

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  • Ein spannender Thriller

    Anonym
    Kirschbluetensommer

    Kirschbluetensommer

    03. April 2017 um 11:20

    Nina Salomon wird nach Hamburg versetzt und gleich mit einem Mordfall konfrontiert, der es in sich hat. Über ein Forum im Darknet können User das nächste Hinrichtungsopfer nominieren und dafür voten. Dabei schreckt der Betreiber der Seite noch nicht einmal vor Kindern zurück. Wird es Nina Salomon und ihrem neuen Partner Daniel Buchholz gelingen, den Täter zu stellen?Der Thriller hat es in sich. Es ist ein düsteres Szenario, das das Autoren-Duo da aufzeichnet. Völlig abwegig ist es nicht - bereits früher fanden Menschen daran Gefallen, anderen Menschen beim Sterben zuzusehen und sogar dafür noch Geld zu bezahlen. So sehr scheint sich die Gesellschaft nicht gewandelt zu haben, als dass das heute völlig undenkbar wäre. Dabei erinnert der Thriller aber an "Untraceable" mit Diane Lane und insgesamt scheinen die Verlage in letzter Zeit auf ähnliche Ideen abzufahren, nicht umsonst ist schließlich kurz nach "anonym" das Buch "achtnacht" von Sebastian Fitzek erschienen, das mit einem ähnlichen Gedanken spielt. Da ich letzteres noch nicht gelesen habe, fehlt mir der Vergleich zwischen "anonym" und "AchtNacht".Die Hauptcharaktere in "anonym" wirkten anfangs sperrig auf mich. Ich bin weder mit Nina, noch mit Daniel anfangs warm geworden. Das änderte sich aber im Laufe der Zeit, sodass ich jetzt schon hoffe, dass es noch mehr von beiden zu hören geben wird. Schön fand ich es auch, dass es zwar eine gewisse Anziehung zwischen beiden gab, sich das Ganze aber nicht wie bei einem Thriller von Karen Rose in einer heißen Affäre ergoss. Die Anziehung blieb erhalten, wurde aber nicht völlig aufgelöst. Es bleibt zu hoffen, dass sie vielleicht in einem späteren Band zusammen kommen, wenn es denn Folgebände gibt.Etwas schade fand ich hingegen, dass Nebencharaktere - wie bspw. die beiden CIA-Agenten - eingeführt werden, aber dann in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Da hätte man insbesondere die beiden amerikanischen Agenten gleich von vornherein weglassen können.Etwas mühsam fand ich auch am Anfang die viel zu kleine Schrift. Ein bisschen größer hätte definitiv nicht geschadet und durch die großen Seitenränder hätten sich dadurch auch nicht unbedingt mehr an Seiten ergeben.Interessant fand ich den Perspektivwechsel zwischen Nina und Daniel. Das Buch ist in Ich-Form geschrieben - immer ein Kapitel aus Ninas und eines aus Daniels Perspektive. Für mich war es ziemlich klar ersichtlich, wer von beiden nun die Erlebnisse schildert. Insbesondere am Anfang des Buches taucht meist im ersten Abschnitt eines neuen Kapitels der Name des Partners auf, um so zu signalisieren, wer nun der Täter ist. Für einen aufmerksamen Leser dürften daher die Perspektivwechsel keine große Herausforderung darstellen.Spannung war für mich von Anfang bis Ende vorhanden - auch wenn die Ermittlungen nur schleppend vorangingen. Da hätte sicherlich noch mehr an Enthüllungen kommen können. Nichtsdestotrotz war für mich die Spannung von Anfang bis Ende vorhanden.Insgesamt handelt es sich bei "anonym" um einen spannenden Thriller und ich bin schon sehr gespannt auf weitere Bände dieses Autorenduos.

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    • 3
  • "Anonym"

    Anonym
    killerprincess

    killerprincess

    31. March 2017 um 13:07

    Inhalt (lt. Amazon)Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr...Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums "Morituri". Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben...MeinungZunächst ging ich davon aus, dass ein weiteres Buch des Autorenduos an die Ereignisse von "fremd" anknüpfen würde. Schon mal ein Pluspunkt, denn das Buch hatte zwar 4 Sterne von mir bekommen, weil es spannend war und mich unterhalten hat. Doch das Ende hat mich schon irgendwie enttäuscht.In direktem Vergleich schneidet "Anonym" sehr viel besser ab: Mir gefällt es, dass kein "Psycho"thriller ist. Wir beschäftigen uns in diesem Buch mit den kranken Ideen eines Psychopathen und der Sensationsgeilheit von Menschenmassen und das Ablegen ihrer scheu, wenn diese anonym unterwegs sind. Das Szenario hat mir gut gefallen, weil es wirklich nicht aus der Luft gegriffen ist. Eine schlimme Vorstellung, wenn sowas wirklich mal passieren wird. Ich hoffe, dass das Autorenduo mit der technischen Unfähigkeit der IT-"Spezialisten" der Polizei übertrieben hat ;) die waren in diesem Roman tatsächlich völlig hilflos.Diese Hilflosigkeit spüren die Ermittler Daniel Buchholz und Nina Salomon auch die ganze Zeit: Sie scheinen einfach machtlos zu sein. Das wird sehr gut rübergebracht in den Roman, ist aber leider ein nicht so gutes Gefühl. Mich hat es manchmal geärgert, dass die Geschichte einfach nur dadurch vorankommt, wenn der Mörder wieder handelt.Ansonsten war es aber wirklich spannend geschrieben. Ich bin ein Fan von mehreren Perspektiven. Hier haben wir die Geschehnisse abwechselnd aus Daniels und Ninas Sicht geschildert bekommen, durchsetzt von ein paar Gedanken-Kapiteln des Mörders. Die unterschiedlichen Perspektiven haben manchmal für Verwirrung gesorgt, obwohl ich das Buch ohne große Pausen gelesen habe. Es wäre hilfreich gewesen, wenn über den Kapiteln nochmal der Name stehen würde, da ich die Perspektive erst erkannte, wenn sie mit Namen angesprochen wurde. Manchmal war ich auch verwirrt, weil die andere Perspektive zeitgleich stattgefunden hatte, dann aber mal wieder zeitlich versetzt. Zumindest war das mein Eindruck.Daniel Buchholz war mir sympathisch. Nina Salomon eher weniger. In meinen Augen war sie einfach grundlos bissig. Mir hat auch eine Eklärung gefehlt, warum sie überhaupt nach Hamburg kam.Zum Ende: Es war nicht super offensichtlich, ganz überraschen konnte es mich aber auch nicht. Großer Pluspunkt aber, dass es insgesamt ein spannendes Finale war und weniger abstrus als bei "fremd".FazitSchnell zu lesender Thriller, spannend geschrieben, interessante Thematik, Charaktere ok und Ende auch ok. Im Vergleich zu "fremd" richtig gut, im Vergleich zu anderen Thrillern gibt es aber wahrscheinlich noch bessere.

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  • Anonymität und wozu die Menschen bringen kann

    Anonym
    Smberge

    Smberge

    28. March 2017 um 10:50

    Inhalt:Die Kommissarin Nina Salomon ist frisch von Bremen nach Hamburg gewechselt und wird dort mit einem brisanten Fall betraut. Zusammen mit ihrem neuen Partner Daniel Buchholz ermittelt sie in einem Mordfall, bei dem ein Rechtsanwalt ermordet wurde. Schnell stellt sich heraus, dass hinter diesem Mord mehr steckt. Auf einer Seite im Darknet können Personen vorgeschlagen werden, denen jemand den Tod wünscht. Die Forumsmitglieder bekommen dann die Möglichkeit über die Vorschläge abzustimmen und der „Gewinner“ wird dann mit dem Tode bestraft. Eine spannende Jagd nach dem Internetmörder entwickelt sich und wird auch für die Kommissare selber gefährlich. Meine Meinung: Dieses Buch nimmt ein leider aktuelles Thema auf, nämlich die Kriminalität in der Anonymität des Internets. Abwechselnd aus der Perspektive von Nina und Daniel entwickelt sich eine sehr spannende Handlung, die durch den Perspektivwechsel die emotionale Seite der Ermittler besonders gelungen zur Geltung bringt. Die konträren Charaktere der Ermittler, Daniel ist überkorrekt, Nina sieht vieles etwas lockerer, geben der Handlung eine besondere Würze, was noch betont wird durch die wechselnden Perspektiven. Mich hat die Handlung von der ersten Seite an gefangen genommen und es ist mir schwer gefallen, dieses Buch aus der Hand zu legen. Es ist einfach interessant zu sehen, wozu Menschen in der Lage sind, wenn sie meinen, anonym bleiben zu können. Hier bekommen sie sogar die Möglichkeit über Leben und Tod von Menschen zu entscheiden , und es ist erschreckend wie viele Menschen sich hier indirekt zum Mittäter machen. Ein Thriller, der Spannung mit einem aktuellen Thema verbindet, genau so sollen Thriller nach meinem Geschmack sein. Psychologisch gut aufgebaut, spannend und nicht übermäßig blutig. Von meiner Seite eine absolute Leseempfehlung.

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  • Tolle Idee - leider schlecht ausgearbeitet!

    Anonym
    Ashimaus

    Ashimaus

    27. March 2017 um 11:12

    Der Schreibstil von Poznanski und Strobel ist flüssig lesbar. Der Schreibstil von Nina Salomon also Ursula Poznanski hat mir jedoch einen Ticken besser gefallen! Das Format des Hardcovers ist angenehm für den Leser, da es recht viele Absätze hat und die Schriftgröße sowie der Zeilenabstand optimal gewählt wurden. Auch die Kapitel sind im Durchschnitt nicht zu lang. Was den Leser anfangs etwas verwirren kann, dass die Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Nina Salomon und Daniel Buchholz geschrieben sind; und auch dementsprechend beide aus der Ich-Perspektive. Jedoch gibt es über den Kapiteln dazu keinen Vermerk, sodass man es anfangs im Kapitel selbst erlesen muss. Ab und zu bekommt man im Laufe des Buches auch noch Kapitel aus der Tätersicht erzählt, welche sich aber klar durch fortlaufende römische Ziffern von den anderen Kapiteln abheben. Für meinen Geschmack, hätte man das ruhig noch etwas ausbauen können! Mit dem Prolog wird man direkt in ein Szenario „reingeschmissen“, welches erstmal Verwirrung stiftet, da es eigentlich laut Klappentext in keiner Verbindung zur Story steht. Dann jedoch klärt sich auf, dass es sich bei dem Szenario nur um eine Traumsequenz gehandelt hat. Da zu keinem Zeitpunkt mehr darauf Bezug genommen wird, ist dieser Traum total überflüssig und trägt auch nicht zur Story bei! Die Protagonisten Nina Salomon und Daniel Buchholz sind beide recht sympathisch.Sie sind beide eigentlich komplett unterschiedlich, haben aber eine Sache gemein: Beide sind auf ihre ganz eigene Art verkorkst! Besonders Nina Salomon finde ich richtig klasse, da sie gerne ihr eigenes Ding macht und dafür auch gewisse Grenzen überschreitet. Sie ist weniger Teamplayer und macht lieber ihr eigenes Ding, was sich oftmals durch ihre Alleingänge schildert. Auch hat sie immer einen Konter auf der Zunge und ist generell nicht gerade zimperlich mit ihren Worten. Dadurch schießt sie zwar ab und zu übers Ziel hinaus, was ihr dann aber auch leid tut und sie authentisch erscheinen lässt! Mit Daniel Buchholz musste ich erstmal etwas warm werden… Anfangs dachte ich nur wie Nina: arroganter Schnösel! Er ist überkorrekt, krankhaft penibel, ein Reinheits- und Ordnungsfanatiker und bei ihm läuft alles Regelkonform! Doch sowie man mehr über ihn und seine Vergangenheit erfährt, sammelt er fleißig Sympathiepunkte. Generell bekommen beide Protagonisten durch die Vergangenheitserzählungen mehr Tiefe und Authentizität. Dadurch kann der Leser sich besser in die Verhaltensweisen und Charakterzüge der beiden hineinversetzen! So klasse die beiden Protagonisten auch ausgearbeitet sind, so mangelhaft ist leider die Story. Nicht nur, dass dem kompletten Buch die Spannung fehlt, sondern vieles wirkt einfach unrealistisch, übertrieben oder überflüssig! Das ganze Buch über gibt es so gut wie keine Hinweise auf den Täter, sodass der Leser noch nicht mal Vermutungen anstellen kann  Dementsprechend gibt es auch bei den Ermittlungsarbeiten keinerlei Fortschritte und alles dümpelt nur so vor sich hin. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, wird es ab dem letzten Drittel absolut vorhersehbar! -.- Obwohl es keinerlei Hinweise auf den Täter gibt, habe ich eine Person kurzzeitig im Verdacht gehabt, aber mir dann aufgrund anderer Indizien wieder aus dem Kopf geschlagen… und jetzt ratet mal, wer der Täter ist?! RICHTIG! Genau diese Person! -.- Und diese Person macht dann auch noch genau das, was ich erwartet habe… Sorry, aber ein gutes Ende sieht für mich anders aus! Aber am schlimmsten ist für mich diese nicht realitätskonforme gewählte Art der Hinrichtung im Finale des Spiels! In meinen Augen ist das einfach unmöglich machbar! Ich bin zwar kein Computercrack, aber für mich ist sowas fernab vom Möglichen! Fazit: Liebevoll ausgearbeitete Charaktere, jedoch eine Story, die immens in den Details darunter gelitten hat! Und fehlende Spannung ist in einem Thriller generell ein NO GO! Die Idee dahinter ist wirklich super und bietet ein tolles Potezial für eine Katz und Maus-Jagd – Schade nur, dass es leider nicht genutzt wurde! Daher von mir 2,5/5 Sterne!

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  • Wer wird der nächste Auserwählte sein?

    Anonym
    nessisbookchoice

    nessisbookchoice

    26. March 2017 um 16:07

    Titel: "Anonym"Autor(en): Arno Strobel und Ursula PoznanskiErscheinungsdatum: 21. September 2016Seitenanzahl: 384 SeitenGenre: ThrillerPreis: Harcover 19,95€Verlag: Wunderlich VerlagKlappentext:Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr...Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums "Morituri". Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben... Ich habe schon einige Bücher von Arno Strobel gelesen, die ich allesamt gut fand.Von Frau Poznanski habe ich allerdings noch nichts gelesen.Ich war dennoch sehr gespannt auf die Zusammenarbeit und wollte wissen, wie es klappt, dass 2 Autoren gemeinsam ein Buch schreiben. In der Vergangenheit habe ich schon weniger gelungene Werke von mehreren Autoren (z.B. Erik Axl Sun) gelesen. Zu Beginn des Buches fiel mir direkt auf, dass die Schrift sehr klein ist, im Vergleich zu anderen Büchern. Da an allen 4 Rändern der Seiten noch massig Platz ist, verstehe ich immer noch nicht, wieso die Schriftgröße nicht geändert wurde.Trotzdem gewöhnt man sich im Laufe des Buches daran. Das Buch führt den Leser zu Beginn in einen Traum eines vermeintlichen Soldaten ein, der über damalige Ereignisse in Afghanistan, im Kosovo, auf Mali etc. beschreibt.Wir alle haben gehofft, dass dieser Traum einen großen oder kleinen Teil zum Buch beitragen würde, aber er wurde kein weiteres Mal erwähnt. Ich finde, wenn man so etwas zu Anfang eines Buches aufgreift, sollte es wenigstens im weiteren Verlauf erwähnt oder als Hintergrundinformationen eingebunden werden. Die Protagonisten empfand ich zu Beginn als wirklich unterschiedlich und Nina Salomon sogar als nervig.Dies hat sich allerdings gelegt, je mehr man über beide herausgefunden und sie kennengelernt hat. Zum Ende waren mir beide wirklich sympathisch und ihre Zusammenarbeit war das ein oder andere Mal sogar sehr amüsant und unterhaltsam.Dennoch gab es, gerade in der ersten Hälfte, einige Stellen, in denen ich das Handeln der Personen unnötig und überzogen fand. Das Buch ist in der Ich-Perspektive von beiden Protagonisten geschrieben, sodass ich anfänglich verwirrt war, in welcher Perspektive ich gerade lese: Daniel oder Nina.Später konnte man die beiden Stränge jedoch besser auseinanderhalten.Trotzdem hätte ich mir hier eine Überschrift oder Anmerkung gewünscht, die die Perspektive von Anfang an klärt. So hätte ich nicht einige Seiten nochmal lesen müssen, da ich sie nicht verstand. Ich denke, dass Strobel die Sicht von Daniel und Poznanski die Perspektive von Nina übernommen hat. Jedenfalls kam es uns so vor.Ich persönlich mochte die Sicht von Daniel etwas mehr, was aber denke ich daran lag, dass Nina mir am Anfang nicht gänzlich bekam.Beide Perspektiven sind wirklich gut geschrieben! Der Schreibstil auf beiden Seiten war flüssig und man konnte es angenehm lesen. Die Thematik des Buches, irgendwer wir im Internet angekündigt, andere wollen diesen Jemand töten etc., wird momentan sehr ausgereizt, wie ich finde. Man findet dieses Thema in einigen Büchern oder Filmen. Man siehe "The Purge" oder "AchtNacht" von Sebastian Fitzek.Alles sehr ähnlich. Allgemein empfand ich das Buch als interessant und unterhaltsam, aber spannend ist was anderes. Es mochte einfach keine Spannung aufkommen. Der Höhepunkt war quasi die Handlung auf den letzten ca. 80 Seiten. Hier kam wenigstens etwas Spannung auf.Diese wurde im gesamten Buch wirklich nicht besonders ausgereizt und es war stellenweise relativ vorhersehbar. Die Polizei tappt knapp 300 Seiten lang im Dunkeln und eigentlich passiert kaum etwas.Schade. Ich hätte mir mehr Tiefe, mehr Hintergrund, mehr Geheimnisse, mehr Mysteriöses gewünscht. Und eventuell ein paar Fortschritte während der Polizeiarbeit, die sich auf das ganze Buch erstrecken und nicht nur auf den Endspurt. Auf mich wirkte das Ende, als würden Erkenntnisse plötzlich aus heiterem Himmel auf die Protagonisten zuflattern, die vorher natürlich nicht in Betracht gezogen wurden.Ebenfalls wurden einem Ermittler auf einmal Dinge klar, die gemeinsam vor 100 Seiten bereits festgestellt wurden. Wir haben einige (Sinn-)fehler entdeckt, die das Buch etwas unauthentisch wirken lassen. Die Auflösung des Täters fand ich nicht verkehrt, dennoch hätte man hier mehr mit Hintergrund und Hinweisen arbeiten können, wie ich es bereits erwähnt habe. Schlussendlich würde ich das Büchlein als soliden, aber weniger spannenden Thriller beschreiben. Es ist ein nettes Buch für zwischendurch oder Leser, die eine sanfte Vorgehensweise in ihren Büchern bevorzugen.Für mich war es teilweise leider etwas unaussagekräftig, oberflächlich und plätscherte vor sich hin. Daher vergebe ich 3/5 Sternchen für das Buch.

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  • Das war leider nichts...

    Anonym
    sinaslesewelt

    sinaslesewelt

    24. March 2017 um 07:28

    Es hätte so schön sein können! Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch aufgrund der Autoren (ich mag die Bücher von Ursula Poznanski sehr gerne, von Arno Strobel habe ich bisher nichts gelesen) aber auch wegen des Klappentextes, den ich wirklich interessant finde. In der heutigen Zeit, wo die Technik und vor allem das Internet so ein wichtiger Bestandteil geworden ist, ist diese Idee durchaus realistisch und erschreckend zugleich. Doch fangen wir bei den Protagonisten an. Daniel Buchholz und Nina Salomon lernen sich in diesem Buch kennen und sollen von nun an gemeinsam ermitteln. Dumm nur, dass sie sich anfangs überhaupt nicht verstehen. Was auch kein Wunder ist, da beide komplett unterschiedlich ticken. Daniel ist sehr penibel und achtet die Vorschriften. Er gilt als Frauenheld, legt viel Wert auf Hygiene (was bei ihm schon zwanghafte Züge hat) und behält stets einen kühlen Kopf. Nina ist das genaue Gegenteil. Sie ist chaotisch, laut, sehr temperamentvoll und zieht gerne ihr eigenes Ding durch. Nach und nach freunden sich die beiden aber miteinander an. Anfänglich konnte ich mit Daniel überhaupt nichts anfangen, Nina dagegen mochte ich etwas mehr. Das mag vor allem daran liegen, dass über beide zunächst gar nicht so viel bekannt ist. Man lernt ihre Charaktere kennen, die Hintergrundgeschichten erfährt man allerdings erst später. Sobald diese aber klar werden, wurde mir Daniel gleich wesentlich sympathischer. Seine Vergangenheit bietet sehr viel Potenzial für die Folgebände (sollte es denn welche geben, wovon ich ausgehe). Nina mochte ich am Anfang sehr, jedoch war mir da auch schon klar, dass sie jede Menge Potenzial hat dem Leser auf den Geist zu gehen. Bei mir persönlich war das zwar nicht der Fall, aber es würde mich nicht wundern wenn einige Leute von ihr genervt sind. Im Laufe des Buches ging mir ihr Verhalten zwar etwas zu weit, insgesamt ist sie mir aber nach wie vor sympathisch. Generell hatte ich Probleme damit, einige Handlungen in diesem Buch wirklich nachzuvollziehen. Einige empfand ich als vollkommen deplatziert, andere als komplett unnötig. So werden beispielsweise ungefähr zur Mitte der Geschichte zwei CIA-Agenten vorgestellt (allein das fand ich schon total übertrieben), die die Ermittlungen unterstützen sollen, aber im Endeffekt nicht wirklich etwas dazu beigetragen haben. Sie nerven die Ermittler ein bisschen, sagen ständig sie hätten die besten Mittel um zu helfen und am Ende tun sie eigentlich gar nichts. Das hätte man komplett streichen können. Ein weiterer Punkt ist der Grund, warum Nina zu Beginn der Geschichte überhaupt nach Hamburg versetzt wurde. Gerade zu Anfang wird ein riesiges Geheimnis daraus gemacht. Die Vorgesetzte will es nicht verraten, Daniel möchte es aber unbedingt wissen. Es wird der Eindruck vermittelt, dass da etwas ganz Schlimmes passiert ist und am Ende ist es nur heiße Luft. Man erhält keine richtige Antwort und wird mit einer nebensächlichen Erwähnung abgespeist. Gerade zum Ende hin wirken viele Dinge sehr deplatziert. Als die Geschichte seinen Höhepunkt erreicht, will Nina aus heiterem Himmel noch eine Privatsache klären und ruft eine alte Freundin an. OBWOHL es in dem Moment um Leben und Tod geht. Zum gleichen Zeitpunkt beschließen ihre Vorgesetzten ihre Suspendierung und müssen ihr das natürlich auch sofort mitteilen, OBWOHL es gerade um Leben und Tod geht. Wie die ihre Prioritäten setzen ist mir wirklich ein Rätsel. Grundsätzlich hat mir die Spannung bei dem Buch gefehlt. Dabei bietet die Geschichte eigentlich genug Grundlagen um den Leser zu packen. Doch bei mir wollte das einfach nicht klappen. Grund dafür können zum Teil die gerade genannten Punkte sein, aber auch die Tatsache, dass die Ermittler das ganze Buch über keinen Schritt vorwärts kommen. Nina zieht ihre Alleingänge durch und sitzt vor dem Computer um das Forum zu überwachen (obwohl es dafür genug andere Kollegen gibt) und Daniel muss sich mit der Presse herumschlagen. Ab und zu gehen die beiden an einen Tatort oder befragen irgendwelche Menschen. Aber das alles hilft nicht weiter. Die Ermittlungen verlaufen immer wieder im Sand, es gibt kaum eine richtige Spur die man verfolgen kann. Die Ermittler kommen einfach nicht voran und genau dieses Gefühl hatte ich auch beim Lesen. Am Ende bringt Nina ein ziemlich offensichtlicher hervorgeholter „Zufall“ auf die Lösung des Ganzen. Wer der Täter ist, war für mich doch recht vorhersehbar und nicht gerade überraschend. Im Buch wird er auf ziemlich spektakuläre Art und Weise enthüllt, was mir soweit gut gefallen hat, leider aber auf Kosten der Logik ging. Auch das Motiv des Täters kam mir eindeutig zu kurz. Der Täter wurde präsentiert und zum Schluss wurde ihm noch schnell ein Hintergrund verpasst, damit er ins Profil passt. Hier haben es sich die Autoren für mich etwas zu leicht gemacht. Fazit Es gibt einige Dinge, die ich an dem Buch sehr mag. Die Ermittler haben mir gut gefallen, vor allem Daniels Hintergrundgeschichte könnte in den möglichen Folgebänden spannend werden. Auch die Idee war interessant. Aber bei der Umsetzung habe ich einfach zu viele Kritikpunkte. Insgesamt ist die Geschichte für mich nicht gut genug ausgearbeitet worden. Es wurde viel Potenzial verschenkt. Ich weiß nicht, ob ich einen eventuellen Folgeband lesen würde. Ich vergebe 2,5 von 5 Sternen

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  • ein ganz perfides Spiel unter dem Deckmantel der Anonymität

    Anonym
    Vucha

    Vucha

    22. March 2017 um 16:02

    Zum Inhalt:Nina Salomon tritt nach ihrer Versetzung ihre neue Stelle als Polizistin in Hamburg an. Doch gleich ihr erster Fall an der Seite ihres neuen Kollegen Daniel Buchholz verlangt ihr so manches ab. Der Betreiber der Darknet-Internetseite "Morituri" ruft auf seiner Webseite dazu auf unter vier vorgegebenen Kandidaten denjenigen auszuwählen, dem als "Gewinn" der Tod winkt. Jeder kann Kandidaten vorschlagen und die Zahl der eingeschriebenen User steigt stetig an. Für Nina und Daniel beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und der erste gemeinsame Fall der beiden wird viel persönlicher als die beiden Polizisten es erwartet hätten.Meine Meinung:Dem Autorenduo Poznanski/Strobel ist mit diesem Thriller ein wahrer Pageturner gelungen. Der Leser wird mit menschlichen Abgründen konfrontiert. So sehr man auch immer wieder daran zweifelt, dass es wirklich Menschen gibt, die ihren Nachbarn als Todeskandidat vorschlagen würden, nur weil dessen Hund immer wieder in den eigenen Vorgarten kackt, so sehr drängt sich doch auch immer wieder die Frage auf, ob ein solches Szenario nicht doch auch in Wirklichkeit auch denkbar wäre.Spannung, Entsetzen, Hoffnung und zwischendurch doch immer wieder heiteres Lachen ... das Buch war ein Wechselbad der Gefühle. Die beiden Polizisten Nina und Daniel könnten unterschiedlicher nicht sein und dies führt bei der Lektüre immer wieder zu Momenten, in denen man sich ein Lachen nicht verkneifen kann. Während Daniel ein absoluter Pendant ist und es absolut nicht ertragen kann, dass Nina in Sportklamotten am Tatort auftaucht oder die Seife nicht an die dafür vorgesehene Stelle ablegt, scheut Nina nicht davor zurück Regeln zu missachten und Alleingänge zu machen.So lustig das Aufeinandertreffen der beiden zuweilen beschrieben wird, so grausig sind wiederum die Hintergründe der Mordfälle. Was mancher Internetuser in seinen Beiträgen im Morituri-Forum äußert läßt einen erschaudern.Wer wirklich hinter dieser abscheulichen Idee steckt, bleibt bis zum Schluss ein Rätsel und es scheint lange Zeit ungewiss, ob es der Polizei gelingt, dem selbsternannten Henker das Handwerk zu legen und ob die User, die für den Tod eines anderen Menschen gestimmt haben, sich aus der Verantwortung ziehen können.Ein absolut lesenswerter Thriller!

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  • Super Autorenduo, spannender Fall

    Anonym
    Lesemama

    Lesemama

    20. March 2017 um 09:51

    Zum Inhalt:Nina Salomon hat sich vom Bremer LKA nach Hamburg versetzen lassen, mehr oder weniger. Ihr neuer Kollege und Vorgesetzten ist so ganz anders als sie, Daniel Buchholz ist immer korrekt gekleidet und hält sich an jede Vorschrift.Ihr erster gemeinsamer Fall verlangt den beiden alles ab. Stell dir vor, du kannst einem Nachbarn, der dir auf die Nerven geht oder deinem Chef, der völlig ungerecht ist, mal so richtig in Angst und Schrecken versetzen. Du entscheidest über Leben oder Tod.Genau das verspricht das Internetforum "Morituri". Dort werden die Nominierten auf eine Liste gesetzt und der "Gewinner" wird getötet. Das Forum liegt im dunklen, im Darknet. Können Buchholz und Salomon den Täter fassen? Meine Meinung:Ein toller Thriller von dem Autorenduo Ursula Poznanski und Arno Strobel. Es ist ihr zweiter Fall, mir hat es aber um Längen besser gefallen als Fremd. Auch in diesem Thriller sind die Kapitel abwechselnd aus Sicht von Nina und Daniel geschrieben, was mir zu Beginn noch Schwierigkeiten bescherte, da ich mich ja in jedem Kapitel umstellen musste. Aber das hat sie schnell gegeben und dann war es nur noch spannend.Ich finde diese Art von Thriller sehr gut und bin auCh der Meinung, dass es Poznanski und Strobel sehr gut gelöst haben. Fazit:Ein spannender Thriller, der, wenn man sich nicht wie ich selbst spoilert, bis um Schluß offen bleibt.Mir hat er trotzdem richtig gut gefallen und ich kann ihn nur weiterempfehlen.

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