Ursula Poznanski Aquila

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Inhaltsangabe zu „Aquila“ von Ursula Poznanski

Wenn die eigene Erinnerung trügt

Als Nika an einem Sonntagmorgen ziemlich verkatert in den Badezimmerspiegel schaut, steht dort diese Nachricht. Wer hat sie an den Spiegel geschmiert? Und was hat sie zu bedeuten? Wo sind Nikas Hausschlüssel und ihr Handy? Wo ist Jenny, ihre Mitbewohnerin? Und warum ist ihr heute überhaupt so schlecht, sie hat doch gestern gar nicht viel getrunken? Erst durch die Morgennachrichten im Fernsehen erfährt Nika, dass heute gar nicht Sonntag ist, sondern Dienstag. Ihr fehlt die Erinnerung an zwei ganze Tage, in denen irgendetwas Schreckliches passiert sein muss. Aber was?
"Mit faszinierender, wunderbarer Sicherheit wechselt Laura Maire die Tonlagen und Stimmungen – oft zwischen zwei Atemzügen, ganz unangestrengt und rätselhaft beiläufig."
(Jury Deutscher Hörbuchpreis 2014)
(1 mp3-CD, Laufzeit: 11h 53)

Ein Mord, ein verlorenes Gedächtnis und eine deutsche Auslandsstudentin mittendrin.

— BookTini

Italienisches Flair, eine mittelmäßige Handlung und eine tolle Sprecherin!

— R_Marie

Alles in allem hat mich Ursula Poznanski mit „Aquila“ gut unterhalten und auf die Folter spannen können.

— NiWa

Ein solider Jugendthriller, der kurzweilig ist und einen unterhält. Mehr leider aber auch nicht.

— night_mare

Leider für mich ein schwacher Jugendthriller der Autorin, habe mich lange Strecken gelangweilt

— lenisvea

Spannend und toll zum Miträtseln!

— Tine_1980

Mein erstes Buch der Autorin und ich bin mit meinem Erlebnis sehr zufrieden. Hier und da hätte es ein wenig mehr sein dürfen, aber ich habe

— Buechersalat_de

Spannend bis zum Ende!!!

— RineBine

Leider etwas von der Story enttäuscht.Für mich war einiges Unlogische.Dennoch spannend erzählt + die Sprecherin macht einen tollen Job!

— LadyOfTheBooks

toll erzähltes Hörbuch mit einer sehr spannenden Geschichte, die den Hörer packt und erst am Ende wieder loslässt.

— Sabriiina_K

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Spannend, faszinierend und erwachsener als andere Bücher dieser Autorin. Einmal angefangen lässt es einen nicht mehr los.

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CallieWonderwood

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  • Typisch Poznanski

    Aquila

    MosquitoDiao

    12. January 2018 um 14:40

    Gleich zu Beginn erwacht man völlig verwirrt mit Nika zusammen, ohne Erinnerung, ohne Orientierung. Die Erzählerstimme von Laura Maire passt ganz perfekt zu der jungen Austauschstudentin und schafft es mit verstellten Stimmen und viel Emotionen die verschiedenen Lebenslagen und Situationen perfekt dazustellen. Gerade am Anfang hat mir selbst der Kopf geschwirrt, weil scheinbar nichts einen Sinn ergeben hat, nicht, weil man der Geschichte nicht folgen könnte, sondern weil man sich so gut in die Protagonistin hineinversetzen kann und vergeblich nach Anhaltspunkten zu greifen versucht. Auch, wenn ich es am zeitweise ein bisschen anstrengend fand, dass manche Gespräche nur in italienisch gesprochen wurden, so hat es das Bild doch nur ncoh mehr abgerundet, denn auch die Sprachkenntnisse der Protagonistin halten sich in Grenzen, was das ganze Unterfangen nicht einfacher macht. Gefangen zwischen Panik, Verwirrung und Wut nimmt die Geschichte also ihren Lauf. Zuerst fand ich Nika noch unglaublich sympathisch und ich konnte ihr Handeln und Verhalten vollkommen nachvollziehen. Schlagartig, etwa in der Mitte, ist das aber umgeschwungen. Sie hat so viele Anhaltspunkte immer wieder nur für sich behalten, obwohl es doch die eine oder andere Person gegeben hätte, die dabei war ihr zu helfen. Der Spannungsfaden konnte auf jeden Fall gehalten werden. Und, wenn auch auf sehr skurrile Art und Weise, so hat ein kleiner Rundgang durch Italien doch auch seine Vorzüge gehabt. So hat mich auch das Ende, obwohl man irgendwas in der Richtung erwartet hat, dennoch überraschen können, weil man sich einfach nie sicher sein konnte. Ein grandioses Verwirrungsspiel, das es dem Leser gar nicht so leicht macht, einen Durchblick zu gewinnen, einen dafür aber umso näher an die Protagonistin bringt. FAZIT Ursula Poznanski kann auch mit diesem Werk wieder einmal ihren Einfallsreichtum und ihre Authentizität unter Beweis stellen. Ebenso verwirrt wie die Protagonistin streift man hier durch die dunkelsten Ecken Italiens auf der Suche nach Hinweisen. Mit der Erzählerstimme von Laura Maire wird das Ganze dann noch abgerundet und gewinnt noch mehr an Charme. Für alle Fans der Autorin oder auch generell von Spannungsliteratur eine klare Leseempfehlung!

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2017: 30 Buchpakete zu gewinnen!

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

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    • 1812
  • Ein Mord, ein verlorenes Gedächtnis und eine deutsche Auslandsstudentin mittendrin.

    Aquila

    BookTini

    09. December 2017 um 19:55

    *Das Hörbuch wurde mir vom Bloggerportal netterweise zu einer Rezension zur Verfügung gestellt.  Ein Mord, ein verlorenes Gedächtnis und eine deutsche Auslandsstudentin mittendrin. Nika, unsere Protagonistin welche sich wegen eines Auslandssemsters in Italien befindet wacht an einem Morgen ohne Erinnerung an die vergangene Nacht auf und muss feststellen, dass um sie herum merkwürde Dinge passieren. Ihre Mitbewohnerin ist verschwunden und wird wenig später tot aufgefunden. Nika hat sich selbst verschlüsselte Hinweise hinterlassen, die sie im Laufe der Geschichte zu verstehen versucht. Wer hat ihre Mitbewohnerin ermordet? Oder war es sogar sie selbst? Wenn ja, welchen Grund sollte sie gehabt haben?   Aquila war mein erstes Buch von der Autorin Ursula Poznanski und ich bin sehr begeistert. Zu beachten ist, dass es sich bei diesem Thriller um einen Jugend-Thriller handelt. Wer also die typischen „Erwachsenen-Psycho-Thriller“ gewohnt ist und eher weniger mit dem Jugendbuchgenre anfangen kann, könnte mit dem Buch seine Schwierigkeiten haben. Mir hat der Aspekt eines Jugendbuch-Thrillers sehr gut gefallen, da ich mich mit der fast gleichaltrigen Protagonistin sehr schnell identifizieren konnte. Die Handlung fand ich sehr spannend und fesselnd. Die Story hat sich an keinem Punkt gezogen und ich habe bis zum Schluss mit Nika mitgefiebert. Das italienische Flair ist ein zusätzlicher Pluspunkt für die Atmosphäre dieser Geschichte. Mit den Figuren bin ich sehr schnell warm geworden, egal ob es sich um die Hauptperson oder die Nebencharaktere handelt. Das Einzige was mir nicht besonders gut gefallen hat, ist die Auflösung des Falles. Es hat ein wenig so gewirkt, als hätte die Autorin diese spontan hinzugedichtet.   Das Hörbuch: Die Sprecherin Laura Maire hat eine wirklich angenehme Stimme und man merkt ihr ihre Erfahrung deutlich an. Die deutsche Synchronstimme von Alice Cullen aus der Twilight Reihe hat einen großen Wiedererkennungswert. Gerade ihre Sprechleistung hat das Hörbuch besonders spannend gemacht. 5 Sterne für die Lesung.   Der Schreibstil: Poznanskis Schreibstil lässt einen die Geschichte regelrecht verschlingen. Nikas Gedankengänge waren sehr gut beschrieben und haben ihre Handlungen glaubwürdig erscheinen lassen.   Das Cover: ist leider überhaupt nicht mein Fall. Designt ist es wirklich sehr gut und passt auch zu der Geschichte, nur irgendetwas daran würde mich hindern es deswegen zu kaufen. Was es ist, kann ich euch leider nicht erklären.   Empfehlung? Für wen? Besonders Neueinsteigern, die aus dem normalen YA-Genre kommen, kann diese Buch die Unterhaltung eines Thrillers nahebringen. Vielleicht würde es auch anders herum genauso gut funktionieren und erwachsene Thriller-Liebhaber auf den Geschmack von Jugendbücher bringen?

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  • Aquila

    Aquila

    Lenny

    09. December 2017 um 10:31

    Leider hat mich die Autorin mit dieser Geschichte nicht begeistern können. Ich fand sie gut. Die Sprecherin war mir zu langsam. Die Pausen zwischen den Kapiteln viel zu lang. Die Stimme und die Betonungen waren jedoch genial. Nur so habe ich mir die Geschichte auch bis zum Schluss anhören können. Nika hat Gedächtnislücken und ihre Mitbewohnerin Jenny taucht nicht wieder auf. Sie wird nach Tagen tot aufgefunden und Nika versucht ihre Erinnerungen wiederzufinden. Immer wieder stundenlange Fragesätze. Immer wiederholt sich, dass Nika sich nicht erinnert.....Als sie dann als Verdächtige in Frage kommt muss sie noch intensiver vorgehen um herauszufinden, was in der Nacht passiert ist.......

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  • Wo sind die Tage hin?

    Aquila

    RebekkaT

    04. December 2017 um 16:21

    Du wachst nach einer Party auf und nach mehreren Minuten - einem Blick zur Datumsanzeige des Fernsehers - wird dir klar, dass du zwei Tage geschlafen hast. In fast 12 Stunden, so lange dauert das Hörbuch, versucht Nika, herauszufinden, was in den beiden Tagen passiert ist. Warum war sie in der Wohnung eingeschlossen? Wo ist Jenny, ihre Mitbewohnerin? Was bedeutet die mit Zahnpasta geschriebene Nachricht auf dem Badezimmerspiegel, was der Zettel in ihrer Hose und wo ist eigentlich ihr Mobiltelefon?Lennart, Jennys Exfreund, kann Nika aus der Wohnung befreien und von ihm erfährt sie auch, dass sie sich mit Jenny gestritten hat und Jenny sie sogar aus Eifersucht geschlagen hat, nur kann sich Nika daran weder erinnern, noch glaubt sie die Geschichte. Sie macht sich nun auf die Suche nach Jenny, nach den verlorenen Tagen; erst alleine, dann mit Stefano. Warum soll sie die Adler und Einhörner meiden und warum reagiert sie so auf ein Lied von Nirvana? Warum soll Jenny Italien verlassen, wer hasst sie so? Stück für Stück wird ein Rätsel nach dem anderen gelöst und doch überrascht mich das Ende. Nika überrascht mich, Jenny aber auch! An einigen Stellen habe ich mich gefragt, warum Nika so gehandelt hat, wie sie es tat, da kam sie mir dann doch naiv und deutlich jünger vor. Ich hätte ganz anders reagiert, egal ob ich die Sprache - hier italienisch, denn sie lebt in Sienna - kann oder nicht, ich wäre zur Polizei gegangen. Okay, dann hätten wir hier keinen Jugendkrimi.   Das Cover des Hörbuchs ist wie das der Buchvorlage sehr geheimnisvoll. Ich fand die Sprecherin Laura Maire wirklich toll. Sie hat eine ganz ruhige Stimme und kann sich in den passenden Momenten perfekt verstellen, ich nehme ihr alle Gefühlsregungen ab. Ich fand das Hörbuch von Anfang bis Ende spannend, manchmal auch etwas unheimlich und immer irgendwie sehr real. Es hat sich zwar etwas in die Länge gezogen und Nikas Angewohnheit, sich immer wieder zurückzuziehen und alles noch einmal genau zu überdenken, war etwas anstrengend.Das Hörbuch wird ab 12 empfohlen; ich denke, dass das okay ist, auch wenn es manchmal doch etwas unheimlich ist.

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  • Wieder mal eine hörenswerte Geschichte aus der Feder der Autorin…

    Aquila

    Normal-ist-langweilig

    16. November 2017 um 19:28

    Meine Meinung: Die Autorin ist für mich mittlerweile ein Garant für gute bis sehr gute Geschichten: So ist auch die Geschichte rund um das Mädchen Nika mitreißend und wirklich spannend. Die versteckten Hinweise, das Lösen der Rätsel, das Verfolgen von Nikas Handlungen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Nika tat mir anfangs sehr leid, da sie sich an zwei komplette Tage nicht erinnern kann. Die Frage nach den verlorenen Schlüsseln, dem fehlenden Pass, die Angst durch unliebsame Besucher machten das Hörbuch von Beginn an zu einem wirklichen Suchtfaktor. Jede einzelne Minute habe ich im Auto der Geschichte gelauscht! Wollte ich doch unbedingt wissen, was Nika und auch die Polizei weiterhin zu Tage fördern. Das Setting in Siena hat mir auch gut gefallen und durch die „Jagd“ durch diese Stadt habe ich ein wenig Sightseeing betrieben und verschiedene Attraktionen kennengelernt. Jenny, Nikas Mitbewohnerin,  habe ich im ersten Teil total falsch eingeschätzt, Nikas möchte-gern-Freund dagegen von Anfang an richtig. Ich finde es immer gelungen, wenn man selbst beim Lesen oder Hören eine oder mehrere Personen missversteht, falsch einschätzt und sich von diesen verwirren lässt. Die Pointe bzw. die Lösung des Ganzen fand ich einerseits gut, da doch realistisch, andererseits lag hier einer der Gründe, warum das Hörbuch keine 5 Sterne von mir bekommt. Ja, Nika ist volljährig – gerade so. Aber auch ein volljähriges Mädchen holt sich, wenn es bedrängt und von der Polizei verdächtigt wird, den Rat und die Hilfe der Eltern. Leider agiert Nika komplett ohne ihre Familie, ohne wirkliche Hilfe. Darauf habe ich das ganze Hörbuch gewartet. Das fand ich wirklich unrealistisch. Wer bleibt denn so lange allein – sogar bis zum fast bitteren Ende? Auch konnte mich das Ende insgesamt nicht zufriedenstellen. Da hatte ich einen klareren „Schlussstrich“ erwartet und erhofft. Gerade auch, weil ich die Person eher unsympathisch finde/fand. Insgesamt hätte ein wenig mehr Ehrlichkeit und weniger Rücksichtnahme auf andere Nika einiges erspart. Leider (oder auch zum Glück) ist sie sehr rücksichtsvoll und möchte keinem mehr schaden als nötig. Aber das lässt sie an einigen Stellen etwas naiv wirken, als könnte sie nicht ahnen, was durch ihr Verhalten passiert. ***************** Fazit: Insgesamt ein wirklich gutes Hörbuch, das zwar seine Längen hat, in denen eher weniger passiert und Nika auf der Stelle tappt, das aber insgesamt wirklich gut und hörenswert ist. Das liegt natürlich auch an der Sprecherin  „Laura Marie“ , die hier den Hörer gekonnt durch spannende, emotionale und aussichtslosen Passagen in Nikas Leben führt.

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  • Spannend und atemberaubend: Mein Hörbuch-Highlight des Jahres!

    Aquila

    JuliaSchu

    25. October 2017 um 09:53

    Für eine sehr lange Autofahrt war ich auf der Suche nach einem aktuellen Hörbuch, das die lange Fahrzeit schnell vergehen lassen würde. Nach etwas Überlegen entschied ich mich für das neue Buch von Ursula Poznanski, von der ich bisher noch nichts gelesen, aber nur Gutes gehört hatte. „Aquila“ zog mich sofort an. Das Cover, der Klappentext, das Setting im verträumten Italien…Das Hörbuch verprach spannend zu werden. Doch in welchem Ausmaß, das konnte ich nicht erwarten. Denn „Aquila“ ist atemberaubend gut und außergewöhnlich! Es ist düster, angsteinflößend und extrem spannend! Es ist unfassbar, wie Poznanski all die ausgelegten Fäden zusammenzieht und man erst nach und nach das große Ganze sieht! Für mich ist „Aquila“ ein absolutes Jahreshighlight! Hört es euch unbedingt an, denn auch Laura Maire ist die perfekte Sprecherin! Selten habe ich ein Hörbuch so wehement empfehlen müssen!KlappentextAls Nika an einem Sonntagmorgen ziemlich verkatert in den Badezimmerspiegel schaut, steht dort eine Nachricht. Wer hat sie an den Spiegel geschmiert? Und was hat sie zu bedeuten? Wo sind Nikas Hausschlüssel und ihr Handy? Wo ist Jenny, ihre Mitbewohnerin? Und warum ist ihr heute überhaupt so schlecht, sie hat doch gestern gar nicht viel getrunken? Erst durch die Morgennachrichten im Fernsehen erfährt Nika, dass heute gar nicht Sonntag ist, sondern Dienstag. Ihr fehlt die Erinnerung an zwei ganze Tage, in denen irgendetwas Schreckliches passiert sein muss. Aber was?MeinungWie soll ich nur anfangen, ohne zu viel zu spoilern?! Glaubt mir, das ist gar nicht einfach, aber ich gebe mein Bestes! Nica macht ihr Auslansemester in Siena in Italien. Sie spricht nur sehr wenig Italienisch, aber es gibt viele deutsche Studenten und auch ihre Mitbewohnerin ist Deutsche, weshalb die Sprachbarriere nicht allzu schlimm ist. Soviel zur Ausgangslage.Das Hörbuch beginnt an genau dem Morgen, der im Klappentext beschrieben wird. Nica hat keinerlei Erinnerungen an die letzten zwei Tage, doch ihre Klamotten sind schlammverkrustet, sie hat eine große Narbe im Gesicht und im Badezimmerspiegel thront ihr die bedrohliche Botschaft „Letzte Chance“ entgegen. Wer hat das geschrieben? Wo ist ihr Handy? Und warum ist die Wohnungstür abgeschlossen und ihr eigener Schlüssel fehlt. Die Umstände sind so merkwürdig, dass schnell deutlich wird, dass es sich nicht nur um eine durchzechte Nacht handeln kann. Und dann findet Nica einen Zettel in ihrer Jeans voller kryptischer Botschaften: „Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist“, „Halte dich fern von Einhorn und Adler“, „Sic transit Gloria“, „Weihnachten voller Angst“ und viele weitere Sätze ohne Zusammenhang. Nica hat keine Ahnung, was das bedeutet und sie hat diesen Zettel noch nie gesehen. Aber: Es ist eindeutig ihre Handschrift.Schon allein dieser Einstieg ist einfach der Hammer! Sofort zog Nica mich in ihre Geschichte und ich konnte diesem Sog einfach nicht entkommen. Die Ausgangslange ist wahnsinnig spannend, denn sie wirft so viele Fragen auf! Ursula Poznanski schafft es mit Bravour, immer nur ganz langsam Geheimnisse aufzudecken. Nica erfährt nur Stück für Stück, was sich zugetragen haben muss. Und das herauszufinden ist alles andere als ein Kinderspiel. Denn wenn du in einer fremden Stadt bist, die in einem Land liegt, dessen Sprache du nicht sprichst und du weder ein Handy noch richtige Freunde hast, an die du dich wenden kannst: Was tust du dann?! All dem muss Nica sich stellen und jede einzelne Minute des Hörbuchs trieft dadurch nur so vor Spannung! Nach einer Weile gerät Nica auch noch in eine Polizeiermittlung als Hauptverdächtige. Ihr Alibi? Sie hat keines – denn sie kann sich an die letzten zweieinhalb Tage nicht erinnern. Das sieht natürlich nicht gut aus für sie und so ist sie gezwungen, auf eigene Faust herauszufinden, was sich zugetragen haben muss. Doch ihre Erkenntnisse lassen sie an sich selbst zweifeln...Auf der Suche nach Antworten ist sie anfängliche zwar allein, doch irgendwann taucht ein netter Italiener auf, der ihr hilft – Stefano. Aber kann Nica ihm trauen? Kann sie überhaupt jemandem trauen?Ich würde euch gern mehr über den Handlungsverlauf erzählen, doch es passiert einfach so viel und die Entwicklungen sind so rasant und auch krass, dass das ein riesiger Spoiler wäre. Die Handlung ist auf jeden Fall ernst zu nehmen! Es geschehen Dinge, die brutale Realität sind und die Nica in einem sehr schlechten Licht dastehen lassen. Ihr Gedächtnisverlust lässt nicht nur andere, sondern auch sie selbst zweifeln! Denn kann sie sich sicher sein, was sie getan oder auch nicht getan hat? Ursula Poznanski zeigt so geschickt die Tücken des eigenen Gedächtnisses und auch der eigenen Taten auf, dass es gruselig ist! Zu was kann ein Mensch fähig sein? Das ist eine der Schlüsselfiguren des Romans. Aber hacken wir mal den Punkt Spannung ab. Er ist grandios umgesetzt, mehr muss ich nicht sagen. Zu den Charakteren: Nica ist eine tolle Protagonistin, mit der der Hörer leiden muss! Sie ist alles andere als perfekt, ganz normal und trotzdem außergewöhnlich. Ich weiß nicht, wie ich an ihrer Stelle gehandelt hätte. Ich finde sie absolut authentisch und ihre Schwankungen sind toll dargestellt! Stefano hat mein Herz sehr schnell erobert und ich drückte diesem zarten Pflänzchen namens Liebesgeschichte die Daumen. Aber die Autorin konzentriert sich auf andere Dinge und mehr als ein paar Andeutungen gibt es nicht. Aber das ist vollkommen okay! Eine sehr zentrale Rolle spielt noch Nicas Mitbewohnerin Jenny. Über sie kann ich nicht viel sagen, nur eines: Wahnsinn! Im positiven und negativen Sinne! Diese Figur hat es einfach in sich. Der Comissario gefiel mir ebenfalls sehr gut, er sorgt dafür, dass diese Schnitzeljagd den richtigen Charakter hat. Und dann wäre da noch der ominöse Skorpion-Mann…Die Figurenkonstellation ist überschaubar und gerade das macht sie so gut. Denn trotz allem ist sie vielseitig und lässt nicht viele Möglichkeiten zu. Für mich gab es die Guten, die Bösen und diejenigen, denen man nicht trauen konnte. Toll!Der Schreibstil ist klasse, soweit ich das beurteilen kann. Was ich beurteilen kann ist die Sprecherin Laura Maire. Ihre Stimme passt zu 100% zu Nica und ihren Emotionen. Sie stellt die Geschichte so lebendig dar, dass ich wirklich dachte, Laura Maires Stimme würde Nica gehören. Außerdem liest sie mit so viel Gefühl und Schauder, dass mir auf meiner Autofahrt im Dunkeln manchmal wirklich mulmig wurde. Denn die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern auch düster und unheimlich. Die Sprecherin setzt die Akzente vollkommen richtig und liest wahnsinnig gut! Gänsehaust bekam ich immer, wenn Nica Erinnerungsfetzen zu fassen bekommt und Jenny in ihrer Erinnerung spricht…br…Ein großes Kompliment an Laura Maire, denn durch sie wird dieses Hörbuch so außergewöhnlich gut!Ich könnte noch Stunden so weitermachen, aber glaubt mir einfach, wenn ich sage, dass es sich so sehr lohnt „Aquila“ zu hören! Immer, wenn man denkt, dass es nicht härter kommen kann, tut es das eben doch. Und trotzdem bleibt das Geschehen in logischen, wenn auch verstörenden Bahnen. Es ist so wahninnig spannend und geheimnisvoll! Geht mit Nica auf diese düstere Schnitzeljagd und löst die Geheimnisse der vergessenen Tage. Aber Achtung: Es kann sein, dass ihr nicht aufhören könnt zu hören!FazitFür mich hat Ursula Poznanski mit „Aquila“ eine unglaubliche Geschichte geschaffen, die ich jedem nur empfehlen kann! Ich habe gelitten, gezittert, aufgeatmet und gestaunt. Zweieinhalb Tage war ich von dieser Geschichte abhängig, denn sie bestimmte viele meiner Gedanken. Zum Glück waren meine zweieinnhalb Tage kein Vergleich zu denen von Nica. Spannung, Geheimnisse, tolle Figuren, ein klasse Stil und eine wahnsinnig großartige Sprecherin: Ich vergebe 5 von 5 Spitzenschuhen und benenne „Aquila“ als mein Hörbuchhighlight des Jahres!

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  • In den Straßen Sienas

    Aquila

    NiWa

    23. October 2017 um 07:18

    Studentin Nika hat keine Erinnerung an die letzten beiden Tage. Sie wacht in ihrem Zimmer auf und hat kein Handy, keinen Schlüssel und sogar ihr Pass ist weg. Auch von ihrer Mitbewohnerin Jennifer fehlt jede Spur. Aber sie findet einen Zettel mit merkwürdigen Botschaften, die sie durch Sienas Straßen führen.Ursula Poznanski ist Garant für fesselnde Jugendthriller. Auch mit „Aquila“ ist ihr ein spannender Psychothriller gelungen, der gut zu unterhalten weiß. Nika hat es in ihrem Austausch-Semester an die Universität von Siena verschlagen. Siena ist eine italienische Stadt mit altehrwürdigem Hintergrund, die nicht nur Touristen sondern auch ihre Bewohner verzaubern kann. Hier erwacht Nika eines Morgens völlig orientierungslos. Konnte sie wirklich so viel getrunken haben? Sie hat absolut keine Ahnung, was sich die letzten Tage zugetragen hat, und spürt, dass etwas nicht stimmen kann. Dabei ist sie völlig auf sich allein gestellt: kein Handy, kein Computer, kein Pass und nicht einmal ihre Wohnungsschlüssel hat sie bei der Hand. Außerdem weiß sie nicht, wo ihre Mitbewohnerin Jennifer geblieben ist. Dann fällt Nika ein Zettel mit merkwürdigen Hinweisen in die Hand, die sie durch die Straßen Sienas treiben werden.Grad bei Psychothrillern, die mit Gedächtnisverlust spielen, lassen sich etliche Vertreter finden, die von unglaubwürdig bis hin zu genial umgesetzt alles sein können. „Aquila“ liegt von der Handlung her mittendrin, weil vieles doch recht glaubhaft geschildert ist. Man darf halt nicht vergessen, dass sich dieser Thriller vor allem an jüngere Leser richtet.Protagonistin Nika ist manchmal etwas naiv und geht viele Probleme zu kompliziert an. An ihrer Stelle wäre ich wahrscheinlich sofort zur Polizei gegangen. Doch dazu kommt, dass ich gut 10 Jahre älter als die Protagonistin bin und es ansonsten keinen Psychothriller gegeben hätte. Der Schauplatz Siena ist wunderbar gewählt. Die Autorin fügt die Handlung wie einen Puzzlestein in den Grundriss des italienischen Städtchens ein. Gemeinsam mit Protagonistin Nika erkundet man Viertel, versteckte Regionen und die Geschichte der Stadt, wobei der Faktor Spannung meist ein ständiger Begleiter ist.Zwischendurch lässt Poznanski Protagonistin und Leser aber auch zur Ruhe kommen, wenn sich Nika zum Nachdenken in ein Café zurückzieht oder in einer ruhigen Minute den Blick über die bisherigen Ereignisse schweifen lässt.Gut ab der Mitte hat sich die Handlung für meinen Geschmack zu sehr in die Länge gezogen. Ich wollte endlich wissen, welchen Geheimnissen Nika auf der Spur ist und wie sich alles im Gesamtbild aneinanderfügt. Hier wurde etwas zu lange wiedergekäut, obwohl die Handlung für einen Psychothriller an sich stimmig ist.Mit dem Ende hatte ich so nicht gerechnet, obwohl mancher Verdachtsmoment bei mir vorgekommen ist. Aber wie die einzelnen Vermutungen zusammenhängen, hatte ich mir bis zum Schluss nicht erklären können.Alles in allem hat mich Ursula Poznanski mit „Aquila“ gut unterhalten und auf die Folter spannen können. Die teils schwächelnde Protagonistin wird durch den wunderbaren Blick auf die Straßen Sienas ergänzt und die Handlung ist einem Psychothriller auf Jugendniveau mehr als gerecht geworden. „Aquila“ ist wieder ein Werk der Autorin, das ich interessierten Lesern und Hörern empfehlen kann.

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    • 5
  • Aquila

    Aquila

    night_mare

    13. October 2017 um 16:48

    Ich habe von Ursula Poznanski  bisher nur Layers gelesen, welches mir sehr gut gefallen hat. Erebos steht noch bei mir ungelesen im Regal, aber als ich ihr neues Buch in der Vorschau gesehen habe, hat es mich sofort angesprochen. Der Klappentext verspricht eine spannende atemberaubende Story. Letztendlich kann ich sagen, dass das Buch meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte. Ich finde es sehr schön, dass wir auch in Deutschland viele Autoren haben die, meiner Meinung nach, sehr gut schreiben können. Zu denen gehört, unter Anderen, auch Ursula Poznanski. Sie schreibt wunderbar, beschreibt Szenen sehr ausführlich, aber dennoch flüssig, was mir super gefallen hat. Die Charaktere mochte ich sehr gerne, wobei ich Nika extrem stark fand. Sie hat wirklich sehr starke Nerven, an ihrer Stelle wäre ich schon viel eher durchgedreht. Die Anderen Charaktere fand ich in Ordnung, obwohl ich schnell wusste, wen ich mag und wen nicht. Den Spannungsbogen fand ich an sich sehr gut gestaltet, aber der Twist am Ende konnte mich überhaupt nicht umhauen. Ein kleines bisschen fand ich ihn vorhersehbar und viel zu konstruiert. Zuvor war ich habe fast durchgängig am miträtseln. Laura Maire kannte ich bereits aus Rat der Neun und schon da mochte ich sie furchtbar gerne. Sie hat eine sehr schöne Stimme und ich finde es sehr angenehm ihr zuzuhören.

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  • Auf den Spuren der Erinnerung....

    Aquila

    Samy86

    10. October 2017 um 10:33

    Inhalt:Als Nika nach einer durchzechten Nacht in den Badezimmerspiegel blickt, steht ihr der Schrecken ins Gesicht geschrieben - Nicht weil sie total verkatert dreinblickt, sondern wegen der Drohung die mit Lippenstift ihren Spiegel ziert! Wer hat das geschrieben und an wen ist sie gerichtet? In der Wohnung gibt es keine weiteren Anhaltspunkte und ihre Mitbewohnerin Jenny kann sie auch nicht befragen, denn die scheint vom Erdboden verschluckt worden zu sein. Als sie den Fernseher anschaltet folgt die nächste Schreckensbotschaft, denn es ist nicht wie gedacht Sonntag morgen, sondern mittlerweile schon Dienstag! Was ist geschehen? Hat Nika soviel getrunken und komplette zwei Tage verschlafen? Warum kann sie sich an absolut gar nichts erinnern und wo zum Teufel ist Jenny? Meine Meinung:Es war mein erstes Hörbuch von Ursula Poznanski und ich muss gestehen, dass es gewiss nicht das Letzte gewesen sein wird.Mit einem unglaublich hohen Maß an Spannung fesselte mich die Autorin an die Seite der Hauptprotagonistin Nika. Sie hegte Zweifel und Selbstzweifel an und brachte mit Wendungen, Überraschungen und einen Feuereifer seitens der Protagonistin ein undurchtrennbares Band zum zwischen Nika ,dem Hörer und dem Hörbuch zustande, so dass man es förmlich inhalierte und vor Anspannung eine konstante Gänsehaut erhielt. Ich versuchte mich unentwegt in die Lage von Nika hineinzuversetzen, Lösungen zu den Rätseln und Fragen zu finden, aber auch mir vorzustellen wie es mir an ihrer Stelle gehen würde - in einer fremden Stadt, weit weg von Freunden und Familie, komplett auf sich allein gestellt und von einem Unbekannten gejagt und bedroht - Meine Erkenntnis : „Es ist unvorstellbar!“Bis zum Ende hin ist es ungewiss, was sich genau abgespielt hat und wieso Nika sämtliche Erinnerung fehlt. Nur Bruchstückhaft kommt man der Erkenntnis auf die Fährte und bringt Licht ins Dunkeln.Nika war mir sehr sympathisch. Sie ist bodenständig und hatte bis zu dem Vorfall klare Vorstellungen, die sie befolgt hat. Doch wie schnell sich das Glück gegen einen wendet, dass muss sie am eigenen Leib bitter feststellen.Auch die ganzen anderen Charaktere sind gut in Szene gesetzt und bringen ihren Teil in die Handlung ein.Fazit:Ein durchweg spannender und wendungsreicher Jugendthriller, der mit allen Wassern gewaschen ist. 

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  • Einfach super

    Aquila

    lesenbirgit

    08. October 2017 um 16:22

    Nika ist in Italien und studiert dort ein Auslandsemester. Sie lebt mit einem anderen Mädchen in deren Wohnung. Soweit so gut. Erst mal nichts ungewöhnliches. Es fängt auch recht harmlos an. Nika wacht nach einigen Tagen in ihrem Zimmer auf und hat ein Blackout. Was war in den vergangen Tagen? Wo ist ihr Wohnungsschlüssel, ihr Pass? Ih r Handy ist auch weg. Was ist nur passiert? Kann ihre Mitbewohnerin ihr helfen? Wo ist sie überhaupt? Sie muss diesen Rätseln auf den Grund gehen und dann geht die Geschichte erst so richtig los. Es wird richtig spannend

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  • Typisch Poznanski

    Aquila

    Haihappen_Uhaha

    07. October 2017 um 12:30

    Handlung: Nika wacht eines morgens verkatert auf und merkt, dass ihr die Erinnerung an 2 Tage fehlt, was ist passiert? Und wer hat die mysteriöse Nachricht auf den Badezimmerspiegel geschmiert?Meinung: Erebos von Poznanski konnte mich schon wirklich sehr begeistern und auch dieser Jugendthriller ist ihr wieder mal gelungen. Ich mag ihren Schreibstil wirklich gerne, er lässt sich wirklich flüssig lesen und in diesem Fall, hat die Leserin es super hinbekommen, das Buch spannend zu lesen.Wir treffen im Buch auf viele unterschiedliche Charaktere und obwohl das ganze aus der Sicht der allwissenden Erzählers erzählt wird, schafft die Autorin es, dass man sich Nika nahe fühlt. Auch wenn ich Nika’s Handeln nicht immer ganz nachvollziehen konnte und teilweise sehr naiv fand (Anspielung auf Italiener) konnte ich mit ihr mitfiebern und sie in mein Herz schließen.Der Plot war konstant spannend, auch wenn man meiner Meinung nach ein bisschen was weglassen könnte. Die Autorin offenbart Puzzelstück für Puzzelstück die Wahrheit und schafft es doch immer noch Informationen geheim zu halten, bis zum Schluss. Auch wenn ich es am Ende doch ein wenig zu konstruiert empfunden habe, konnte mich Poznanski mit ihrem neuen Werk wieder begeistern und mir einige tolle Hörstunden bereiten.Fazit: Wieder ein gelungenes Werk der Autorin. Man darf sich wieder auf einen spannenden Plot freuen mit vielen interessanten Charakteren.

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  • Aquila

    Aquila

    lenisvea

    01. October 2017 um 21:50

    € 16,99 [D]* inkl. MwSt. € 19,10 [A]* | CHF 24,50* (* empf. VK-Preis) Hörbuch MP3-CD ISBN: 978-3-8445-2705-6 NEU Erschienen: 14.08.2017 Zum Hörbuch: https://www.randomhouse.de/Hoerbuch-MP3/Aquila/Ursula-Poznanski/der-Hoerverlag/e524283.rhd Wenn die eigene Erinnerung trügt Als Nika an einem Sonntagmorgen ziemlich verkatert in den Badezimmerspiegel schaut, steht dort diese Nachricht. Wer hat sie an den Spiegel geschmiert? Und was hat sie zu bedeuten? Wo sind Nikas Hausschlüssel und ihr Handy? Wo ist Jenny, ihre Mitbewohnerin? Und warum ist ihr heute überhaupt so schlecht, sie hat doch gestern gar nicht viel getrunken? Erst durch die Morgennachrichten im Fernsehen erfährt Nika, dass heute gar nicht Sonntag ist, sondern Dienstag. Ihr fehlt die Erinnerung an zwei ganze Tage, in denen irgendetwas Schreckliches passiert sein muss. Aber was? "Mit faszinierender, wunderbarer Sicherheit wechselt Laura Maire die Tonlagen und Stimmungen – oft zwischen zwei Atemzügen, ganz unangestrengt und rätselhaft beiläufig." (Jury Deutscher Hörbuchpreis 2014) (1 mp3-CD, Laufzeit: 11h 53) Meine Meinung: Ich habe schon einige Thriller und auch Jugendthriller der Autorin gelesen und war daher auch sehr gespannt auf ihr neuestes Werk. Mir wurde das Hörbuch freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr gut gelungen. Die Sprecherin hat mir auch wieder sehr gut gefallen. Die 19jährige Nika macht ein Auslandssemester in Sienna und wacht nach einer Feier vermeintlich am nächsten Tag in ihrem WG-Zimmer auf. Es stellt sich heraus, dass sie ganze 2 Tage verpasst hat und keinerlei Erinnerungen aufrufen kann. Des Weiteren findet sie eine Nachricht bzw. Drohung auf dem Badezimmerspiegel und es sind auch persönliche Gegenstände von ihr verschwunden. Des Weiteren stellt sich heraus, dass ihre etwas verschrobene Mitbewohnerin Jenny verschwunden ist. Ich muss hier leider sagen, dass ich das Hörbuch bis zum letzten Drittel leider richtiggehend langweilig fand. Spannung ist erst im letzten Drittel bei der Aufklärung aufgekommen. Da ich aber keine Bücher/Hörbücher abbreche, habe ich bis zum Schluss durchgehört. Die Auflösung fand ich auch ein wenig konstruiert, ich konnte die Handlungen der Beteiligten auch nicht immer so nachvollziehen. Alles in allem hat mir dieses Hörbuch leider nicht so gut gefallen wie die anderen Werke der Autorin. Ich habe das Gefühl, dass die Qualität der Bücher immer ein wenig mehr abnimmt, was ich sehr schade finde. Von mir bekommt das Hörbuch 3 Sterne.

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  • Ein spannendes Hörbuch

    Aquila

    lesenbirgit

    30. September 2017 um 13:18

    Sofort hatte mich die Stimme der Vorleserin in ihrem Bann gezogen.  Es ist spannend ihr zuzuhören. Ein Mädchen hat keine Erinnerung mehr an die letzten zwei Tage und ihre Mitbewohnerin ist verschwunden. Was ist da passiert? Einiges erfährt der Hörer so nach und nach. Einige Puzzle teilchen  setzen sich zusammen so nach und nach. Was hat die Protagonistin mit dem Tod der Mitbewohnerin zu tun? Oder nicht? Was ist genau passiert? Es wird ziemlich spannend in dem Hörbuch bis zum Schluss. Die Vorleserin liest sehr gut mit spannenden Stimmen. Das italienisch zwischendurch geredet wird hat mich nicht gestört weil es spielt ja in Italien.  Rundum gelungenes Hörvergnügen

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  • Smells Like Teen Spirit

    Aquila

    Archer

    28. September 2017 um 22:38

    Nika ist neunzehn, studiert irgendwas in Sienna (zur Info: Das ist in Italien!) und spricht kein Wort Italienisch. Eines Tages wacht sie völlig verwirrt in ihrer WG auf und bemerkt, dass sie einen Filmriss von zwei Tagen hat. Ihre WG-Zimmergefährtin Jenny ist spurlos verschwunden, sie selbst ist eingesperrt und sowohl Schlüssel als auch sämtliche ihrer Devices sind verschwunden. Als wäre das nicht genug, wird Jenny plötzlich tot aufgefunden, und alle Anzeichen deuten darauf, dass Nika sie umgebracht hat. Doch hat sie das wirklich? Mithilfe einer von ihr selbst erstellten, codierten Liste und eines gutaussehenden Italieners macht sie sich daran, ihren Blackout zu durchdringen und Stück für Stück die Puzzleteile der Geschehnisse an ihren richtigen Platz zu legen. Ein wirklich dicker Pluspunkt an der Geschichte ist die Sprecherin. Mal davon abgesehen, dass sie richtig gut Italienisch spricht oder es zumindest für mich so klingt, gibt sie den Leuten auch die absolut passenden Stimmlagen und lässt Untertöne entstehen, die für Gänsehaut sorgen können. Ich denke, hätte ich "nur" das Buch gelesen, wären es wohl sonst nur 2 Punkte geworden, denn es ist eine echt unglaubwürdige Geschichte mit einer Protagonistin, die ich in regelmäßigen Abständen schütteln wollte. Sie ist nicht gerade die Hellste (was man ja schon daran merkt, dass sie in einem fremden Land studieren möchte, ohne überhaupt die Sprache zu sprechen - wer macht denn so was überhaupt?), aber auch so konnten mich die meisten ihrer Reaktionen nicht überzeugen. Auf einer Skala von eins bis zehn, wobei zehn die vernünftigste Handlung und eins die dümmste darstellt, rutschte sie zielsicher meistens auf einer zwei bis drei herum. Ein paar eher seltsame Äußerungen ihrerseits machten es auch nicht besser. (Beispiel: Ein Typ, der ihr nur Ärger bereitet, sie gekidnapt, gefesselt und mit verbundenen Augen in einem Wald herumrennen und fast ertrinken lässt, bezeichnet sie ziemlich zum Schluss als "eigentlich netten Kerl". Hm. Wie gesagt, sie ist nicht die Hellste.) Eigentlich hat mir die Idee des Buches gefallen, aber die Umsetzung ließ zu wünschen übrig. 2,5/5 Punkten.

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