Aquila

von Ursula Poznanski 
3,9 Sterne bei49 Bewertungen
Aquila
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carathiss avatar

Guter Jugend-Thriller in wunderbarer Kulisse. Tolle Sprecherin.

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Sehr spannend vorgelesen

Alle 49 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Aquila"

Wenn die eigene Erinnerung trügt

Als Nika an einem Sonntagmorgen ziemlich verkatert in den Badezimmerspiegel schaut, steht dort diese Nachricht. Wer hat sie an den Spiegel geschmiert? Und was hat sie zu bedeuten? Wo sind Nikas Hausschlüssel und ihr Handy? Wo ist Jenny, ihre Mitbewohnerin? Und warum ist ihr heute überhaupt so schlecht, sie hat doch gestern gar nicht viel getrunken? Erst durch die Morgennachrichten im Fernsehen erfährt Nika, dass heute gar nicht Sonntag ist, sondern Dienstag. Ihr fehlt die Erinnerung an zwei ganze Tage, in denen irgendetwas Schreckliches passiert sein muss. Aber was?
"Mit faszinierender, wunderbarer Sicherheit wechselt Laura Maire die Tonlagen und Stimmungen – oft zwischen zwei Atemzügen, ganz unangestrengt und rätselhaft beiläufig."
(Jury Deutscher Hörbuchpreis 2014)
(1 mp3-CD, Laufzeit: 11h 53)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783844527056
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Sonstiges Audio-Format
Umfang:0 Seiten
Verlag:Der Hörverlag
Erscheinungsdatum:14.08.2017
Das aktuelle Buch ist am 14.08.2017 bei Loewe Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    _Vanessa_s avatar
    _Vanessa_vor 4 Monaten
    Spannender und unvorhersehbarer Jugendthriller, tolle Sprecherin

    Ursula Poznanski schreibt, meiner Meinung nach, wunderbare Jugendthriller, die mich bisher noch nicht enttäuscht haben. Ich war sehr gespannt, was mich in "Aquila" erwarten wird und ob die Autorin mich erneut überzeugen kann.

    Neugierig und mit meinem Strickzeug bewaffnet, Hörbücher kann ich tatsächlich nur beim Häkeln oder Stricken hören, anders schweifen meine Gedanken ab und ich bekomme nichts mehr von der Geschichte mit, habe ich die CD in den Laptop eingelegt und das Hörbuch gestartet.

    Als Erstes fiel mir Laura Maires super angenehme Stimme positiv auf. Ich kann euch nur empfehlen, euch eine Hörprobe anzuhören, da jeder Stimmen natürlich anders wahrnimmt. Laura Maires Stimme ging mir direkt ins Ohr und mir persönlich machte es unheimlich viel Spaß, ihr zu lauschen. Sie brachte Nikas Geschichte wunderbar rüber, ließ mich mitfiebern und konnte mich gefangen nehmen. Diese Sprecherin muss ich mir auf jeden Fall merken!

    In "Aquila" geht es um die Studentin Nika, die ein Auslandssemester in Siena absolviert und dort mit einer anderen deutschen Studentin, Jenny, in einer WG lebt. Nach einer Partynacht wacht Nika vollkommen verkatert und ohne Erinnerung an die letzten Stunden auf, obwohl sie eigentlich gar nicht so viel getrunken hat. Ihr Handy ist verschwunden, ihr Hausschlüssel ebenso und.. Jenny ist auch weg. Am Badezimmerspiegel findet sie eine mysteriöse Botschaft, auf dem Wannenrand liegt ein blutiges Shirt und in ihrer Hosentasche ist ein Zettel mit wirren Notizen. Außerdem muss sie feststellen, dass ihr nicht nur ein paar Stunden im Gedächtnis fehlen.. ihr fehlen ganze zwei Tage. Was ist passiert und wo ist Jenny?

    Die ersten Kapitel von "Aquila" konnten mich leider überhaupt nicht packen und so habe ich diese über eine relativ lange Zeit mit vielen Pausen gehört. Ich weiß nicht, woran das lag, denn mir gefiel das Hörbuch wirklich von Anfang an sehr gut, ich war so gespannt, was Nika in ihrer erinnerungslosen Zeit widerfahren, was mit Jenny passiert ist und was es mit allem auf sich hat. Ich konnte mir nicht vorstellen, in was für eine Richtung sich "Aquila" entwickeln wird und war so natürlich umso neugieriger auf den weiteren Verlauf der Handlung. Trotzdem hat es recht lange gedauert, bis ich mich so richtig im Buch wiedergefunden habe, doch als das dann passiert ist, habe ich die restlichen Stunden ohne große Unterbrechung und teilweise bis tief in die Nacht hinein in mich aufgesogen. Ich vermute, dass ich einfach den falschen Zeitpunkt zum Start des Hörbuchs erwischt habe, denn später musste ich mich wirklich dazu zwingen, eine Pause einzulegen, um menschlichen Bedürfnissen wie zB Schlafen nachgehen zu können. Egal ob diese Vermutung nun richtig ist oder es doch am Hörbuch lag, in jedem Fall hat mich das gestört, da ich nach den anfänglichen längeren Pausen nicht immer ganz so gut wieder in die Geschichte gekommen bin.

    Was mich aber nicht gestört hat, war der Handlungsverlauf an sich. Wie oben schon gesagt konnte ich mir nicht so richtig vorstellen, in was für eine Richtung sich "Aquila" entwickeln würde und ich war immer sehr gespannt, wie es weitergeht und was es mit allem auf sich hat, ob und wie sich das Rätsel um Nikas Erinnerungslücken und Jennys verschwinden aufklären wird und wer vielleicht noch darin involviert war. "Aquila" war von Anfang an voller Spannung und brachte eine Geschichte mit sich, bei der ich nie wusste, was mich als Nächstes erwarten wird und die ich zu wirklich keinem Zeitpunkt in irgendeiner Art und Weise vorhersehbar fand, im Gegenteil. Ich wurde nicht nur einmal hinters Licht geführt und Ursula Poznanski konnte mich sehr oft mit der weiterführenden Handlung und den Elementen, die sie in die Geschichte eingebaut hat, überraschen. Wirklich toll!

    Auch die Charaktere konnten mich überzeugen, sie waren gut und realistisch dargestellt, nur selten konnte ich Handlungen oder Gedanken nicht ganz nachvollziehen. Leider muss ich aber sagen, dass sie mich nicht so berühren konnten, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich fühlte mich nicht, als könnte ich mich in Nika hineinversetzen, es war für mich eher so, als würde ich sie und die anderen Figuren von weiter weg beobachten. Das machte sie für mich zwar glücklicherweise nicht unglaubwürdig, doch ich mag es lieber, wenn ich mich den Figuren näher fühle.

    Fazit:
    "Aquila" ist ein wirklich spannender und unvorhersehbarer Jugendthriller, der von einer wunderbaren Sprecherin vorgetragen wurde. Leider konnte mich das Hörbuch am Anfang nicht packen und auch die Charaktere blieben mir ferner, als es mir lieb ist, doch insgesamt konnte es mich trotzdem überzeugen und ich kann es empfehlen.


    Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen. In dieser habe ich die Inhaltsangabe vom Verlag verwendet und ich verzichte darauf, diese hier einzufügen.

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    lesenbirgits avatar
    lesenbirgitvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Wow was für ein Hörbuch
    Habe ich gerne gehört

     Nika  die Hauptdarstellerin in diesem Hörbuch wacht ohne Erinnerung, ohne Orientierung auf.
    Die Erzählerstimme von Laura Maire passt ganz perfekt zu der jungen Austauschstudentin und schafft es mit verstellten Stimmen und viel Emotionen die verschiedenen Lebenslagen und Situationen perfekt dazustellen.
    Auch, wenn ich es am zeitweise ein bisschen anstrengend fand, dass manche Gespräche nur in italienisch gesprochen wurden kam ich aber klar.

    Der Spannungsbogen wurde gehalten bis zum Schluss.
     Mein Fazit:

    Ursula Poznanski hat mich mal wieder überzeugt
    Mit der Erzählerstimme von Laura Maire wird das Ganze dann noch abgerundet und gewinnt noch mehr an Charme. Eine ganz klare Empfehlung von mir.

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    Leseeule96s avatar
    Leseeule96vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Super spannend, schlau und mitreißend! Ein tolles Buch.
    Hat mich total gefesselt!

    Ich habe diese Geschichte als Hörbuch gehört, was eine gute Idee war, denn die Vertonung war schon mal große Klasse!

    Die deutsche Studentin Nika ist aktuell in Siena, Italien, für ein Auslandsstudium. Dort erwacht sie an einem Morgen in ihrer Wohnung, die sie sich gemeinsam mit einer anderen Studentin namens Jenny teilt. Doch von Jenny fehlt jede Spur. Ebenso wie Nikas Erinnerung an die vergangenen zwei Tage. Wo steckt Jenny und was ist passiert? Nika versucht Licht ins Dunkel zu bringen und stößt dabei auf eine erschreckende Wahrheit.

    Ich hatte mal wieder Lust auf einen spannenden Jugendthriller und dabei ist meine Wahl auf  Aquila gefallen, was eine wirklich gute Idee war, denn dieses Buch war unglaublich fesselnd und mitreißend. Ich konnte mich - trotz der dritten Person als Erzählform - gut in Nika hineinversetzen und habe ihre Angst und Unsicherheit gut verstanden. Sie ist eine mutige und vor allem kluge Protagonistin.

    Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die aber wirklich nur angekratzt wird und im Hintergrund steht, der Fokus liegt auf dem Verschwinden von Nikas Mitbewohnerin und was es damit auf sich hat. Stück für Stück kommen immer weitere Hinweise ans Licht und Nika versucht dem Ganzen auf den Grund zu gehen. Man rätselt die ganze Zeit über mit, was denn passiert sein könnte und tappt bis zum Schluss im Dunkeln. Die Auflösung war sehr schlau und geschickt und damit habe ich absolut nicht gerechnet.

    Fazit:  Tatsächlich war dies sogar mein erstes Buch von der Autorin, welches mich aber auf ganzer Länge überzeugen konnte, sodass ich jetzt richtig Lust auf weiteren Lese- oder Hörstoff von ihr habe. Alle die gerne eine spannende und actionreiche Geschichte lesen wollen, aber zu ängstlich für "richtige" Thriller sind, sind bei diesem Jugendthriller genau richtig, denn gegruselt habe ich mich zu keiner Zeit, ich wollte aber die ganze Zeit wissen, wie es weiter geht und was nun endlich hinter den ganzen Geheimnissen steckt.

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    KlaasHarbours avatar
    KlaasHarbourvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannendes Hörbuch für jede Altersklasse, dass den Hörer packt und nicht mehr loslässt, bis alles aufgedeckt wird!
    Ein spannendes Hörbuch für jede Altersklasse, dass den Hörer packt und nicht mehr loslässt!

    Die Rezension könnt ihr auch auf unserem Blog "Die Buchblogger" einsehen: diebuchblogger.wordpress.com

    Die Grundidee des Thrillers ist nichts Neues: Du wachst auf, kannst dich an nichts mehr erinnern – eigentlich ein relativ bekannter Plot. Aber Pozanski wäre nicht Poznanski, wenn sie nicht selbst aus dieser Story ein außergewöhnlich spannendes und innovatives Buch machen würde. Denn neben der Tatsache, dass die letzten zwei Tage ein tiefes, schwarzes Loch in dein Gedächtnis gerissen haben, findest du außerdem beängstigende Nachrichten an deinem Badezimmerspiegel, ein blutbeflecktes Hemd im Wäschekorb und viel schlimmer: Die Nachricht vom Tod deiner Mitbewohnerin.

    Von der ersten Seite an begleiten wir Mika, unsere Protagonistin, pausenlos auf ihrem Weg, herauszufinden, was in den letzten Tagen passiert ist, die ihr komplett entfallen sind. Dabei geht es manchmal einfach nur um ihre rätselhaften Erinnerungsfetzen, während an anderen Stellen eine rasante Verfolgungsjagd durch die italienische Stadt Siena stattfindet oder ein dramatischer Flashback. Für mich kam aber zugegebenermaßen nicht dieses Gefühl des wirklichen Grübelns und Rätselns auf, bei dem man auch vorankommt, wie man es aus Büchern wie „Illuminati“ von Dan Brown kennt. Es hat manchmal eben doch etwas von einem „auf der Stelle treten“, dass der Spannung ein wenig den Wind aus den Segeln nimmt. Dies liegt wahrscheinlich auch daran, dass einige Motive und Handlungsorte mehrmals vorkommen und man sich trotz der vorangegangenen Entwicklung denkt „Hier waren wir doch schon mal…“.

    Die Charaktere zeichnet Poznanksi angemessen für ein Jugendbuch – nicht so vielschichtig, wie in einem tausendseiten langen Gesellschaftsroman, aber auch in keinster Weise flach. Sie gibt den Figuren genau das Maß an Persönlichkeit, dass sie interessant und jeden einzelnen von ihnen verdächtig werden lässt, ohne dass man als Leser immer genau weiß, wieso. Mika führt passend durch die Geschichte und schwankt zwischen „Ich muss wissen, was in den letzten Tagen passiert ist!“ und „Will ich das überhaupt wissen?“, während sie von Freunden unterstützt und von anderen immer wieder aufgehalten wird.

    Pozanski schreibt sich von einem Thriller zum nächsten. Und dies merkt man. Fehlerfrei leitet sie den Leser durch den Plot und hält bis zum Schluss mit der vollständigen Auflösung zurück. Um ehrlich zu sein, war diese dieses Mal für mich etwas vorhersehbarer als bei ihren Vorgängern. Meine Vermutung hat sich am Ende zwar nicht als richtig erwiesen, stellte aber einen Baustein des Endes dar, das ansonsten, weit verzweigt, seine wahren Ausmaße erst auf den letzten Seiten entfaltete. Das Buch ist ganz klar ein Jugendthriller – wobei die Betonung hierbei definitiv auf Thriller liegt. Spannend, aber manchmal auch etwas brutal.

    Gesprochen wird das Hörbuch von Laura Maire, eine zweifache Preisträgerin des Deutschen Hörbuchpreises und Synchronsprecherin, bekannt aus How I Met Your Mother und der Twilight-Reihe. Sicher gibt sie dem Hörbuch seinen Charakter und haucht den Figuren mit viel Feingefühl und Können Leben ein. Damit erzeugt sie ein großes Hörerlebnis, dass den Hörer jederzeit und überall packt.

    Mit dem flauen Gefühl, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung war, kehrte sie ins Bad zurück. Starrte auf den Spiegel, auf diese beiden Worte. LETZTE CHANCE

    „Aquila“ hält sich bis heute auf der Spiegel-Bestsellerliste Jugendbücher und sogar Paperback Belletristik und hat es dabei mehrmals bis auf Platz Eins geschafft. Nicht ohne Grund! Ursula Poznanski einen spannenden Jugendthriller für jede Altersklasse geschrieben, der sich gut in die Liste, bereits von ihr erschienener Bestseller einfügt, wenn er auch ein wenig schwächer daherkommt. Lesens- und Hörwert! – 3,5/5 Sterne

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    MosquitoDiaos avatar
    MosquitoDiaovor 8 Monaten
    Typisch Poznanski

    Gleich zu Beginn erwacht man völlig verwirrt mit Nika zusammen, ohne Erinnerung, ohne Orientierung.
    Die Erzählerstimme von Laura Maire passt ganz perfekt zu der jungen Austauschstudentin und schafft es mit verstellten Stimmen und viel Emotionen die verschiedenen Lebenslagen und Situationen perfekt dazustellen.
    Gerade am Anfang hat mir selbst der Kopf geschwirrt, weil scheinbar nichts einen Sinn ergeben hat, nicht, weil man der Geschichte nicht folgen könnte, sondern weil man sich so gut in die Protagonistin hineinversetzen kann und vergeblich nach Anhaltspunkten zu greifen versucht.

    Auch, wenn ich es am zeitweise ein bisschen anstrengend fand, dass manche Gespräche nur in italienisch gesprochen wurden, so hat es das Bild doch nur ncoh mehr abgerundet, denn auch die Sprachkenntnisse der Protagonistin halten sich in Grenzen, was das ganze Unterfangen nicht einfacher macht.
    Gefangen zwischen Panik, Verwirrung und Wut nimmt die Geschichte also ihren Lauf.
    Zuerst fand ich Nika noch unglaublich sympathisch und ich konnte ihr Handeln und Verhalten vollkommen nachvollziehen. Schlagartig, etwa in der Mitte, ist das aber umgeschwungen.
    Sie hat so viele Anhaltspunkte immer wieder nur für sich behalten, obwohl es doch die eine oder andere Person gegeben hätte, die dabei war ihr zu helfen.

    Der Spannungsfaden konnte auf jeden Fall gehalten werden. Und, wenn auch auf sehr skurrile Art und Weise, so hat ein kleiner Rundgang durch Italien doch auch seine Vorzüge gehabt.
    So hat mich auch das Ende, obwohl man irgendwas in der Richtung erwartet hat, dennoch überraschen können, weil man sich einfach nie sicher sein konnte.
    Ein grandioses Verwirrungsspiel, das es dem Leser gar nicht so leicht macht, einen Durchblick zu gewinnen, einen dafür aber umso näher an die Protagonistin bringt.

    FAZIT

    Ursula Poznanski kann auch mit diesem Werk wieder einmal ihren Einfallsreichtum und ihre Authentizität unter Beweis stellen. Ebenso verwirrt wie die Protagonistin streift man hier durch die dunkelsten Ecken Italiens auf der Suche nach Hinweisen.
    Mit der Erzählerstimme von Laura Maire wird das Ganze dann noch abgerundet und gewinnt noch mehr an Charme. Für alle Fans der Autorin oder auch generell von Spannungsliteratur eine klare Leseempfehlung!

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    BookTinis avatar
    BookTinivor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Mord, ein verlorenes Gedächtnis und eine deutsche Auslandsstudentin mittendrin.
    Ein Mord, ein verlorenes Gedächtnis und eine deutsche Auslandsstudentin mittendrin.

    *Das Hörbuch wurde mir vom Bloggerportal netterweise zu einer Rezension zur Verfügung gestellt.

     

    Ein Mord, ein verlorenes Gedächtnis und eine deutsche Auslandsstudentin mittendrin.

    Nika, unsere Protagonistin welche sich wegen eines Auslandssemsters in Italien befindet wacht an einem Morgen ohne Erinnerung an die vergangene Nacht auf und muss feststellen, dass um sie herum merkwürde Dinge passieren. Ihre Mitbewohnerin ist verschwunden und wird wenig später tot aufgefunden. Nika hat sich selbst verschlüsselte Hinweise hinterlassen, die sie im Laufe der Geschichte zu verstehen versucht. Wer hat ihre Mitbewohnerin ermordet? Oder war es sogar sie selbst? Wenn ja, welchen Grund sollte sie gehabt haben?

     

    Aquila war mein erstes Buch von der Autorin Ursula Poznanski und ich bin sehr begeistert. Zu beachten ist, dass es sich bei diesem Thriller um einen Jugend-Thriller handelt. Wer also die typischen „Erwachsenen-Psycho-Thriller“ gewohnt ist und eher weniger mit dem Jugendbuchgenre anfangen kann, könnte mit dem Buch seine Schwierigkeiten haben. Mir hat der Aspekt eines Jugendbuch-Thrillers sehr gut gefallen, da ich mich mit der fast gleichaltrigen Protagonistin sehr schnell identifizieren konnte. Die Handlung fand ich sehr spannend und fesselnd. Die Story hat sich an keinem Punkt gezogen und ich habe bis zum Schluss mit Nika mitgefiebert. Das italienische Flair ist ein zusätzlicher Pluspunkt für die Atmosphäre dieser Geschichte. Mit den Figuren bin ich sehr schnell warm geworden, egal ob es sich um die Hauptperson oder die Nebencharaktere handelt. Das Einzige was mir nicht besonders gut gefallen hat, ist die Auflösung des Falles. Es hat ein wenig so gewirkt, als hätte die Autorin diese spontan hinzugedichtet.

     

    Das Hörbuch:

    Die Sprecherin Laura Maire hat eine wirklich angenehme Stimme und man merkt ihr ihre Erfahrung deutlich an. Die deutsche Synchronstimme von Alice Cullen aus der Twilight Reihe hat einen großen Wiedererkennungswert. Gerade ihre Sprechleistung hat das Hörbuch besonders spannend gemacht. 5 Sterne für die Lesung.

     

    Der Schreibstil:

    Poznanskis Schreibstil lässt einen die Geschichte regelrecht verschlingen. Nikas Gedankengänge waren sehr gut beschrieben und haben ihre Handlungen glaubwürdig erscheinen lassen.

     

    Das Cover:

    ist leider überhaupt nicht mein Fall. Designt ist es wirklich sehr gut und passt auch zu der Geschichte, nur irgendetwas daran würde mich hindern es deswegen zu kaufen. Was es ist, kann ich euch leider nicht erklären.

     

    Empfehlung? Für wen?

    Besonders Neueinsteigern, die aus dem normalen YA-Genre kommen, kann diese Buch die Unterhaltung eines Thrillers nahebringen. Vielleicht würde es auch anders herum genauso gut funktionieren und erwachsene Thriller-Liebhaber auf den Geschmack von Jugendbücher bringen?

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    Lennys avatar
    Lennyvor 9 Monaten
    Aquila

    Leider hat mich die Autorin mit dieser Geschichte nicht begeistern können. Ich fand sie gut. Die Sprecherin war mir zu langsam. Die Pausen zwischen den Kapiteln viel zu lang. Die Stimme und die Betonungen waren jedoch genial. Nur so habe ich mir die Geschichte auch bis zum Schluss anhören können. 


    Nika hat Gedächtnislücken und ihre Mitbewohnerin Jenny taucht nicht wieder auf. Sie wird nach Tagen tot aufgefunden und Nika versucht ihre Erinnerungen wiederzufinden. Immer wieder stundenlange Fragesätze. Immer wiederholt sich, dass Nika sich nicht erinnert.....Als sie dann als Verdächtige in Frage kommt muss sie noch intensiver vorgehen um herauszufinden, was in der Nacht passiert ist.......

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    RebekkaTs avatar
    RebekkaTvor 9 Monaten
    Wo sind die Tage hin?

    Du wachst nach einer Party auf und nach mehreren Minuten - einem
    Blick zur Datumsanzeige des Fernsehers - wird dir klar, dass du zwei
    Tage geschlafen hast. In fast 12 Stunden, so lange dauert das Hörbuch,
    versucht Nika, herauszufinden, was in den beiden Tagen passiert ist.
    Warum war sie in der Wohnung eingeschlossen? Wo ist Jenny, ihre
    Mitbewohnerin? Was bedeutet die mit Zahnpasta geschriebene Nachricht auf
    dem Badezimmerspiegel, was der Zettel in ihrer Hose und wo ist
    eigentlich ihr Mobiltelefon?



    Lennart, Jennys Exfreund, kann Nika aus der Wohnung befreien und von ihm
    erfährt sie auch, dass sie sich mit Jenny gestritten hat und Jenny sie
    sogar aus Eifersucht geschlagen hat, nur kann sich Nika daran weder
    erinnern, noch glaubt sie die Geschichte. Sie macht sich nun auf die
    Suche nach Jenny, nach den verlorenen Tagen; erst alleine, dann mit
    Stefano. Warum soll sie die Adler und Einhörner meiden und warum
    reagiert sie so auf ein Lied von Nirvana? Warum soll Jenny Italien
    verlassen, wer hasst sie so? Stück für Stück wird ein Rätsel nach dem
    anderen gelöst und doch überrascht mich das Ende. Nika überrascht mich,
    Jenny aber auch!






    An einigen Stellen habe ich mich gefragt, warum Nika so gehandelt hat,
    wie sie es tat, da kam sie mir dann doch naiv und deutlich jünger vor.
    Ich hätte ganz anders reagiert, egal ob ich die Sprache - hier
    italienisch, denn sie lebt in Sienna - kann oder nicht, ich wäre zur
    Polizei gegangen. Okay, dann hätten wir hier keinen Jugendkrimi.


     


    Das Cover des Hörbuchs ist wie das der Buchvorlage sehr
    geheimnisvoll. Ich fand die Sprecherin Laura Maire wirklich toll. Sie
    hat eine ganz ruhige Stimme und kann sich in den passenden Momenten
    perfekt verstellen, ich nehme ihr alle Gefühlsregungen ab.


    Ich fand das Hörbuch von Anfang bis Ende spannend, manchmal auch
    etwas unheimlich und immer irgendwie sehr real. Es hat sich zwar etwas
    in die Länge gezogen und Nikas Angewohnheit, sich immer wieder
    zurückzuziehen und alles noch einmal genau zu überdenken, war etwas
    anstrengend.



    Das Hörbuch wird ab 12 empfohlen; ich denke, dass das okay ist, auch wenn es manchmal doch etwas unheimlich ist.

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    Normal-ist-langweiligs avatar
    Normal-ist-langweiligvor 10 Monaten
    Wieder mal eine hörenswerte Geschichte aus der Feder der Autorin…

    Meine Meinung:

    Die Autorin ist für mich mittlerweile ein Garant für gute bis sehr gute Geschichten:

    So ist auch die Geschichte rund um das Mädchen Nika mitreißend und wirklich spannend. Die versteckten Hinweise, das Lösen der Rätsel, das Verfolgen von Nikas Handlungen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Nika tat mir anfangs sehr leid, da sie sich an zwei komplette Tage nicht erinnern kann. Die Frage nach den verlorenen Schlüsseln, dem fehlenden Pass, die Angst durch unliebsame Besucher machten das Hörbuch von Beginn an zu einem wirklichen Suchtfaktor. Jede einzelne Minute habe ich im Auto der Geschichte gelauscht! Wollte ich doch unbedingt wissen, was Nika und auch die Polizei weiterhin zu Tage fördern.

    Das Setting in Siena hat mir auch gut gefallen und durch die „Jagd“ durch diese Stadt habe ich ein wenig Sightseeing betrieben und verschiedene Attraktionen kennengelernt.

    Jenny, Nikas Mitbewohnerin,  habe ich im ersten Teil total falsch eingeschätzt, Nikas möchte-gern-Freund dagegen von Anfang an richtig. Ich finde es immer gelungen, wenn man selbst beim Lesen oder Hören eine oder mehrere Personen missversteht, falsch einschätzt und sich von diesen verwirren lässt.

    Die Pointe bzw. die Lösung des Ganzen fand ich einerseits gut, da doch realistisch, andererseits lag hier einer der Gründe, warum das Hörbuch keine 5 Sterne von mir bekommt.

    Ja, Nika ist volljährig – gerade so. Aber auch ein volljähriges Mädchen holt sich, wenn es bedrängt und von der Polizei verdächtigt wird, den Rat und die Hilfe der Eltern. Leider agiert Nika komplett ohne ihre Familie, ohne wirkliche Hilfe. Darauf habe ich das ganze Hörbuch gewartet. Das fand ich wirklich unrealistisch. Wer bleibt denn so lange allein – sogar bis zum fast bitteren Ende?

    Auch konnte mich das Ende insgesamt nicht zufriedenstellen. Da hatte ich einen klareren „Schlussstrich“ erwartet und erhofft. Gerade auch, weil ich die Person eher unsympathisch finde/fand.

    Insgesamt hätte ein wenig mehr Ehrlichkeit und weniger Rücksichtnahme auf andere Nika einiges erspart. Leider (oder auch zum Glück) ist sie sehr rücksichtsvoll und möchte keinem mehr schaden als nötig. Aber das lässt sie an einigen Stellen etwas naiv wirken, als könnte sie nicht ahnen, was durch ihr Verhalten passiert.

    *****************

    Fazit:

    Insgesamt ein wirklich gutes Hörbuch, das zwar seine Längen hat, in denen eher weniger passiert und Nika auf der Stelle tappt, das aber insgesamt wirklich gut und hörenswert ist. Das liegt natürlich auch an der Sprecherin  „Laura Marie“ , die hier den Hörer gekonnt durch spannende, emotionale und aussichtslosen Passagen in Nikas Leben führt.

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    JuliaSchus avatar
    JuliaSchuvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wahnsinnig gut! So fesselnd und geheimnisvoll, ich konnte nicht aufhören zu hören!
    Spannend und atemberaubend: Mein Hörbuch-Highlight des Jahres!

    Für eine sehr lange Autofahrt war ich auf der Suche nach einem aktuellen Hörbuch, das die lange Fahrzeit schnell vergehen lassen würde. Nach etwas Überlegen entschied ich mich für das neue Buch von Ursula Poznanski, von der ich bisher noch nichts gelesen, aber nur Gutes gehört hatte. „Aquila“ zog mich sofort an. Das Cover, der Klappentext, das Setting im verträumten Italien…Das Hörbuch verprach spannend zu werden. Doch in welchem Ausmaß, das konnte ich nicht erwarten. Denn „Aquila“ ist atemberaubend gut und außergewöhnlich! Es ist düster, angsteinflößend und extrem spannend! Es ist unfassbar, wie Poznanski all die ausgelegten Fäden zusammenzieht und man erst nach und nach das große Ganze sieht! Für mich ist „Aquila“ ein absolutes Jahreshighlight! Hört es euch unbedingt an, denn auch Laura Maire ist die perfekte Sprecherin! Selten habe ich ein Hörbuch so wehement empfehlen müssen!

    Klappentext
    Als Nika an einem Sonntagmorgen ziemlich verkatert in den Badezimmerspiegel schaut, steht dort eine Nachricht. Wer hat sie an den Spiegel geschmiert? Und was hat sie zu bedeuten? Wo sind Nikas Hausschlüssel und ihr Handy? Wo ist Jenny, ihre Mitbewohnerin? Und warum ist ihr heute überhaupt so schlecht, sie hat doch gestern gar nicht viel getrunken? Erst durch die Morgennachrichten im Fernsehen erfährt Nika, dass heute gar nicht Sonntag ist, sondern Dienstag. Ihr fehlt die Erinnerung an zwei ganze Tage, in denen irgendetwas Schreckliches passiert sein muss. Aber was?

    Meinung
    Wie soll ich nur anfangen, ohne zu viel zu spoilern?! Glaubt mir, das ist gar nicht einfach, aber ich gebe mein Bestes! Nica macht ihr Auslansemester in Siena in Italien. Sie spricht nur sehr wenig Italienisch, aber es gibt viele deutsche Studenten und auch ihre Mitbewohnerin ist Deutsche, weshalb die Sprachbarriere nicht allzu schlimm ist. Soviel zur Ausgangslage.Das Hörbuch beginnt an genau dem Morgen, der im Klappentext beschrieben wird. Nica hat keinerlei Erinnerungen an die letzten zwei Tage, doch ihre Klamotten sind schlammverkrustet, sie hat eine große Narbe im Gesicht und im Badezimmerspiegel thront ihr die bedrohliche Botschaft „Letzte Chance“ entgegen. Wer hat das geschrieben? Wo ist ihr Handy? Und warum ist die Wohnungstür abgeschlossen und ihr eigener Schlüssel fehlt. Die Umstände sind so merkwürdig, dass schnell deutlich wird, dass es sich nicht nur um eine durchzechte Nacht handeln kann. Und dann findet Nica einen Zettel in ihrer Jeans voller kryptischer Botschaften: „Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist“, „Halte dich fern von Einhorn und Adler“, „Sic transit Gloria“, „Weihnachten voller Angst“ und viele weitere Sätze ohne Zusammenhang. Nica hat keine Ahnung, was das bedeutet und sie hat diesen Zettel noch nie gesehen. Aber: Es ist eindeutig ihre Handschrift.Schon allein dieser Einstieg ist einfach der Hammer! Sofort zog Nica mich in ihre Geschichte und ich konnte diesem Sog einfach nicht entkommen. Die Ausgangslange ist wahnsinnig spannend, denn sie wirft so viele Fragen auf! Ursula Poznanski schafft es mit Bravour, immer nur ganz langsam Geheimnisse aufzudecken. Nica erfährt nur Stück für Stück, was sich zugetragen haben muss. Und das herauszufinden ist alles andere als ein Kinderspiel. Denn wenn du in einer fremden Stadt bist, die in einem Land liegt, dessen Sprache du nicht sprichst und du weder ein Handy noch richtige Freunde hast, an die du dich wenden kannst: Was tust du dann?! All dem muss Nica sich stellen und jede einzelne Minute des Hörbuchs trieft dadurch nur so vor Spannung! Nach einer Weile gerät Nica auch noch in eine Polizeiermittlung als Hauptverdächtige. Ihr Alibi? Sie hat keines – denn sie kann sich an die letzten zweieinhalb Tage nicht erinnern. Das sieht natürlich nicht gut aus für sie und so ist sie gezwungen, auf eigene Faust herauszufinden, was sich zugetragen haben muss. Doch ihre Erkenntnisse lassen sie an sich selbst zweifeln...Auf der Suche nach Antworten ist sie anfängliche zwar allein, doch irgendwann taucht ein netter Italiener auf, der ihr hilft – Stefano. Aber kann Nica ihm trauen? Kann sie überhaupt jemandem trauen?Ich würde euch gern mehr über den Handlungsverlauf erzählen, doch es passiert einfach so viel und die Entwicklungen sind so rasant und auch krass, dass das ein riesiger Spoiler wäre. Die Handlung ist auf jeden Fall ernst zu nehmen! Es geschehen Dinge, die brutale Realität sind und die Nica in einem sehr schlechten Licht dastehen lassen. Ihr Gedächtnisverlust lässt nicht nur andere, sondern auch sie selbst zweifeln! Denn kann sie sich sicher sein, was sie getan oder auch nicht getan hat? Ursula Poznanski zeigt so geschickt die Tücken des eigenen Gedächtnisses und auch der eigenen Taten auf, dass es gruselig ist! Zu was kann ein Mensch fähig sein? Das ist eine der Schlüsselfiguren des Romans. Aber hacken wir mal den Punkt Spannung ab. Er ist grandios umgesetzt, mehr muss ich nicht sagen. Zu den Charakteren: Nica ist eine tolle Protagonistin, mit der der Hörer leiden muss! Sie ist alles andere als perfekt, ganz normal und trotzdem außergewöhnlich. Ich weiß nicht, wie ich an ihrer Stelle gehandelt hätte. Ich finde sie absolut authentisch und ihre Schwankungen sind toll dargestellt! Stefano hat mein Herz sehr schnell erobert und ich drückte diesem zarten Pflänzchen namens Liebesgeschichte die Daumen. Aber die Autorin konzentriert sich auf andere Dinge und mehr als ein paar Andeutungen gibt es nicht. Aber das ist vollkommen okay! Eine sehr zentrale Rolle spielt noch Nicas Mitbewohnerin Jenny. Über sie kann ich nicht viel sagen, nur eines: Wahnsinn! Im positiven und negativen Sinne! Diese Figur hat es einfach in sich. Der Comissario gefiel mir ebenfalls sehr gut, er sorgt dafür, dass diese Schnitzeljagd den richtigen Charakter hat. Und dann wäre da noch der ominöse Skorpion-Mann…Die Figurenkonstellation ist überschaubar und gerade das macht sie so gut. Denn trotz allem ist sie vielseitig und lässt nicht viele Möglichkeiten zu. Für mich gab es die Guten, die Bösen und diejenigen, denen man nicht trauen konnte. Toll!Der Schreibstil ist klasse, soweit ich das beurteilen kann. Was ich beurteilen kann ist die Sprecherin Laura Maire. Ihre Stimme passt zu 100% zu Nica und ihren Emotionen. Sie stellt die Geschichte so lebendig dar, dass ich wirklich dachte, Laura Maires Stimme würde Nica gehören. Außerdem liest sie mit so viel Gefühl und Schauder, dass mir auf meiner Autofahrt im Dunkeln manchmal wirklich mulmig wurde. Denn die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern auch düster und unheimlich. Die Sprecherin setzt die Akzente vollkommen richtig und liest wahnsinnig gut! Gänsehaust bekam ich immer, wenn Nica Erinnerungsfetzen zu fassen bekommt und Jenny in ihrer Erinnerung spricht…br…Ein großes Kompliment an Laura Maire, denn durch sie wird dieses Hörbuch so außergewöhnlich gut!Ich könnte noch Stunden so weitermachen, aber glaubt mir einfach, wenn ich sage, dass es sich so sehr lohnt „Aquila“ zu hören! Immer, wenn man denkt, dass es nicht härter kommen kann, tut es das eben doch. Und trotzdem bleibt das Geschehen in logischen, wenn auch verstörenden Bahnen. Es ist so wahninnig spannend und geheimnisvoll! Geht mit Nica auf diese düstere Schnitzeljagd und löst die Geheimnisse der vergessenen Tage. Aber Achtung: Es kann sein, dass ihr nicht aufhören könnt zu hören!

    Fazit
    Für mich hat Ursula Poznanski mit „Aquila“ eine unglaubliche Geschichte geschaffen, die ich jedem nur empfehlen kann! Ich habe gelitten, gezittert, aufgeatmet und gestaunt. Zweieinhalb Tage war ich von dieser Geschichte abhängig, denn sie bestimmte viele meiner Gedanken. Zum Glück waren meine zweieinnhalb Tage kein Vergleich zu denen von Nica. Spannung, Geheimnisse, tolle Figuren, ein klasse Stil und eine wahnsinnig großartige Sprecherin: Ich vergebe 5 von 5 Spitzenschuhen und benenne „Aquila“ als mein Hörbuchhighlight des Jahres!

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