Ursula Poznanski Aquila

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Inhaltsangabe zu „Aquila“ von Ursula Poznanski

Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen. Das Blut ist nicht deines. Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist. Halte dich fern von Adler und Einhorn ... Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen? Bestseller-Autorin Ursula Poznanski schickt ihre Heldin durch die engen Gassen und die unterirdischen Labyrinthe Sienas, die ebenso im Dunkel liegen wie Nikas Erinnerungen an die letzten zwei Tage. Ein unlösbar scheinendes Rätsel, ein monströser Verrat und die geheimnisvollen Symbole des mittelalterlichen Siena bilden das Gerüst dieses exzellenten Psychothrillers. Mehr Infos und Hintergründe zum Buch unter: www.aquila-buch.de

Viel zu konstruiert und unrealistisch. Bin von der Autorin besseres gewohnt.

— isleofbookx
isleofbookx

Ging richtig gut los und wurde dann zum Schluss leider immer unglaubwürdiger und konstruierter.

— beyond_redemption
beyond_redemption

Solider Psychothriller, der, nach einem interessanten Einstieg, in der Spannung nachlässt, um dann stetig in ein krachendes Ende zu münden.

— Buchgeborene
Buchgeborene

War leider nicht so meins. Hat mich gar nicht mitgerissen...

— Bluebell2004
Bluebell2004

Spannend von Anfang bis Ende

— -Bitterblue-
-Bitterblue-

Fesselnd und hochspannend!

— Lienne
Lienne

Durchgängig spannend, parallelen zum Fall Meredith Kercher - Amanda Knox.

— ELSHA
ELSHA

Spannend aber auch konstruiert, hatte mehr erwartet

— lisaA
lisaA

Spannung von der ersten bis zur letzten Seite; man liest immer weiter, weil man endlich wissen möchte, was passiert ist!

— angelzmm
angelzmm

Nicht unspannend. Aber eine unsympathische Protagonistin und Logikschwächen haben mich leider nicht von dem Buch überzeugen können.

— Ladyoftherings
Ladyoftherings

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  • Nicht mein Buch

    Aquila
    isleofbookx

    isleofbookx

    20. September 2017 um 16:49

    Cover/Gestaltung: Ich muss ja sagen, dass ich kein Fan von den Covern der Poznanski-Bücher bin. Aquila finde ich allerdings relativ gut gelungen. Diese Farbkombination sieht man nicht sehr häufig, deshalb hat es auf jeden Fall Wiedererkennungswert. Sehr schön finde ich auch die Schriftart und deren Gestaltung in Gold.Meine Meinung: Wer mich kennt, weiß, dass ich ein unglaublicher Ursula Poznanski-Fan bin. Vor allem Erebos und die Eleria-Trilogie haben mir wahnsinnig gut gefallen. Aus diesem Grund kaufe ich jede Neuerscheinung der Autorin — zumindest im Jugendbuch-Bereich. Leider konnte sie mich mit Aquila nicht richtig überzeugen.Das Buch wird aus der Sicht der 19-jährigen Nika erzählt, die gerade ein Auslandssemester in Siena macht. An einem Samstagabend geht sie mit ihren Freunden feiern und wacht am nächsten Morgen, so glaubt sie, in ihrer Wohnung auf. Schnell findet sie heraus, dass es gar nicht Samstag, sondern schon Dienstag ist und sie sich nicht erinnern kann, was in der Zwischenzeit geschehen ist.Der Klappentext zum Buch hat mich unheimlich neugierig gemacht und auch der Beginn der Geschichte war sehr vielversprechend und spannend. Leider musste ich schnell feststellen, dass diese Spannung aufgrund der Langatmigkeit der Geschichte bald flöten ging. Nika tappt nämlich viel zu lange im Dunkeln, aber das ist kein Wunder, denn sie handelt so, wie man es eigentlich nicht tun sollte, wenn man ohne Erinnerung irgendwo aufwacht.Generell ging mir Nika mit ihrer Naivität und ihren alleinigen Nachforschungen auf die Nerven. Außerdem wiederholt sie sich ständig — auf gefühlt jeder zweiten Seite jammert sie über ihre Amnesie. Über sie selbst erfährt der Leser wenig bis gar nichts. Auch die anderen Charaktere sind sehr farblos und machen das Ganze nicht viel besser. Am interessantesten fand ich da noch Jenny, Nikas Mitbewohnerin, die spurlos verschwunden ist. Die Liebesgeschichte, falls man das überhaupt so nennen kann, fand ich zu konstruiert.Nachdem ich schon so viele Kritikpunkte aufgezählt habe, komme ich nun mal zu den guten Seiten des Buches. Gut gefallen hat mir wie immer der Schreibstil der Autorin. Er ist flüssig, locker leicht und macht Lust weiterzulesen. Die ständigen Wiederholungen schwächen dieses Lesevergnügen allerdings ab. Sehr unterhalten hat mich auch das Rätsel, jedoch hatte ich zeitweise den Eindruck, dass die Geschichte rundherum gesponnen wurde. Die Auflösung des Buches lies mich schließlich auch sehr enttäuscht zurück, da ich sie sehr unrealistisch und unglaubwürdig fand.Ich habe das Gefühl, dass Ursula Poznanskis Bücher in letzter Zeit an Qualität abnehmen. Ihr letztes Jugendbuch, Elanus, fand ich auch nicht wirklich gut, aber immerhin um einiges besser als Aquila. Natürlich muss man auch beachten, dass ich nicht mehr der Zielgruppe entspreche, aber Erebos habe ich auch mit etwa 20 gelesen und es hat mich umgehauen. Ich werde ihre Bücher weiterhin lesen, denn ich habe die Autorin noch nicht abgeschrieben. Man sei gespannt, ob sie wieder auf ihr Hoch findet.Mein Fazit:Alles in allem leider nicht mein Fall. Schwache Charaktere, langsamer Handlungsstrang, insgesamt zu wenig Spannung und zur Krönung auch noch ein unrealistisches Ende.

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  • Here she writes now to entertain us...

    Aquila
    Buchgeborene

    Buchgeborene

    19. September 2017 um 21:22

    Nach der Lektüre von Aquila hatte ich einen hartnäckigen Ohrwurm. Im Buch wird häufig auf "Smells like Teenspirit" von Nirvana angesprochen und nach einer Weile hatte sich das eingängige Lied als Ohrwurm breit gemacht. Aber auch sonst hat das Buch noch lange nachgehallt. Denn es ist schon ein gruseliges und interessantes Thema, welches hier behandelt wird. Wie kann man anderen Menschen vertrauen, wenn man sich auf sich selbst nicht verlassen kann? Nika fehlen nach dem Aufwachen nicht nur Handy, Schlüssel und Pass sondern auch noch die Erinnerung an die letzten zweieinhalb Tage. Und, als wäre das nicht schlimm genug, scheinen in den letzten Tagen auch noch Dinge passiert zu sein, die Nikas Erinnerung essenziell für ihr Überleben machen. Sie braucht dringend Hilfe. Aber: Kann sie irgendjemandem wirklich vertrauen? Mit einem gut zu lesenden Schreibstil entführt die Österreicherin Ursula Poznanski den Leser nach Siena in Nikas Alptraum. An einigen Stellen, in Redewendungen, wird die österreichische Sprache deutlich, jedoch niemals so, dass es unverständlich wäre. Im Gegenteil, es ist sogar sehr interessant auf diese sprachlichen Unterschiede zu stoßen. Die Beschreibungen von Siena, die gerne noch etwas ausführlicher hätten sein dürfen, lassen diese Stadt lebendig werden. Anfangs verlockt nur die interessante, dem Buch zugrunde liegende Idee und das italienische Setting zum Lesen. Ansonsten ist eher wenig von Spannung bemerkbar. Dann wird die Geschichte immer spannender bis sie schließlich in einen offenbarenden Knall mündet. Das Buch endet mit dem Nachbeben dieses Knalls. Die Hauptprotagonistin Nika wuchs mir erst nach und nach ans Herz. Zu Beginn konnte ich sie überhaupt nicht verstehen. Ihre Art zu denken war mir sehr fern. Sie ist nicht panisch, sondern versucht logisch an ihr Problem heranzugehen und dies misslingt ihr auf sonderbare Weise. Jedoch empfinde ich ihre Art zu handeln von Anfang an als sehr schlüssig. Mit der Zeit wurde sie dann immer verständlicher und ich fühlte mich bei Beendung des Buches, als würde ich eine gute Freundin verlassen. Das Cover ist digital nicht im entferntesten so schön, wie auf dem Taschenbuch.Wie man auf dem Foto sehen kann, ist es einfach wunderschön. Die goldene fließende Schrift, der wunderschöne Poznanski- Aufdruck, der wie gestempelt wirkt, und die sonnige gelbe Farbe des Covers bilden einen stimmigen Kontrast zu den blutroten Sprenkeln und dem Wappentier des siener Stadtteils Nobile Contrada dell'Aquila, einem Adler, der aussieht, als befände er sich in Kampfstellung. Dieser Psychothriller hat alles, was ein guter Psychothriller braucht. Überraschende Wendungen, ein schockierender Knalleffekt, ein schönes Setting und Protagonisten, die einem ans Herz wachsen, machen "Aquila" zu einem Buch, welches ich sehr gerne weiter empfehle. Aber nach dem Lesen nicht sofort das Licht ausmachen, auch wenn Nirvana dazu einlädt. Es könnte passieren, dass man, vor lauter Angst, morgen nicht mehr zu wissen, was letzte Nacht passiert ist, nicht einschlafen kann.

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    • 3
  • mysteriös und spannend

    Aquila
    tweedledee

    tweedledee

    19. September 2017 um 17:30

    Nika absolviert ein Auslandssemenster in Siena, mit Jenny, einer anderen deutschen Studentin, teilt sie sich eine kleine Wohnung. Nach der letzten Partynacht am Samstag wacht Nika auf, ohne sich an die Ereignisse erinnern zu können. Mit Schrecken stellt sie fest, dass es nicht Sonntag, sondern schon Dienstag ist. Sie hatte einen kompletten Filmriss und keine Ahnung, was in den vergangenen Tagen vorgefallen ist. Handy, Schlüssel und Pass sind verschwunden, genauso wie ihre Mitbewohnerin Jenny. Am Badezimmerspiegel steht eine mysteriöse Botschaft und in ihrer Hosentasche befindet sich ein Zettel in Nikas Handschrift mit kryptischen Botschaften. Nika versucht die Bedeutung der rätselhaften Sätze zu finden, um so ihrer Erinnerung auf die Sprünge zu helfen. Mit ihrem bruchstückhaften Italienisch ein schwieriges Unterfangen.Von der Autorin habe ich einige Bücher gelesen und war bisher von jedem begeistert und auch Aquila hat mich auf ganzer Länge überzeugt. Aus Nikas Ich-Perspektive ist man an ihren Gefühlen ganz nah dran und erlebt mit ihr das Entsetzen, die Ratlosigkeit und schließlich die Ängste, die sie durchlebt. Nika setzt die wenigen Informationen die sie hat und die ihr andere geben wie bei einem Puzzle zusammen, um am Ende herauszufinden, wo Jenny steckt und was in den Tagen passiert ist, zu denen sie keine Erinnerung mehr hat. Anfangs scheint kein Teil zum anderen zum passen, doch nach und nach ergibt sich ein schlüssiges Szenario. Doch weit gefehlt, es ist nichts so, wie es scheint.Die Autorin versteht es meisterhaft Spannung aufzubauen und konstant aufrecht zu halten. Die Atmosphäre ist geheimnisvoll bis bedrückend, durch eingestreute Vokabeln und die detaillierte Beschreibung von Straßen und Plätzen in Siena viel Italien Feeling rüber und macht die Story noch geheimnisvoller. Der lebhafte Schreibstil der Autorin macht das Buch zu einem Pageturner, den man kaum mehr beiseite legen kann. Für mich ein rundum gelungener Thriller der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Volle Punktzahl.

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  • Fesselnd von Anfang bis Ende

    Aquila
    Natalie77

    Natalie77

    19. September 2017 um 12:54

    Inhalt:Nika wird ohne Erinnerung an die letzten Tage wach. Sie hat einen kompletten Filmriss. Zudem ist sie in ihrer Wohnung eingesperrt, hat kein Handy und keinen Laptop mehr und ihre Mitbewohnerin Jenny ist auch verschwunden. Das einzige, dass ihr nun weiterhelfen kann ist ein Zettel mit Hinweisen, die aber sehr kryptisch sind. Die Suche nach den Antworten beginnt.Meine Meinung:Aquila heißt das neuste Werk von Ursula Poznansnki und bis auf Erebos war ich von allen Büchern mehr wie begeistert.So durfte ich dieses in einer Leserunde lesen. Was das Leseerlebnis immer noch ein wenig intensiver macht.Der Einstieg war genauso verwirrend wie er vermutlich auch für Nika war, denn auch als Leser weiß man nicht mehr. Der schreibstil gewohnt flüssig und fesselnd und das obwohl ich gerade die ersten 70 Seiten als stellenweise langatmig empfand. Dieses auf der Stelle treten weil Nika am rätseln ist was geschehen ist dauert mir hier einfach zu lang. Trotzdem hielt mich etwas an dem Buch. Der für mich zweite Abschnitt war dann schon wesentlich spannender und auch im weiteren Verlauf steigerte sich die Spannung stetig. Es gab Zeiten, da wollte ich das Buch gar nicht an die Seite legen.Den Figuren fehlt es ein wenig an Tiefe und ab und an waren gerade die Handlungen von Nika für mich nicht nachzuvollziehen. Ein 19 Jähriges Mädchen würde doch denke ich ganz anders reagieren, gerade wenn es in einem fremden Land ist. Obwohl ich so manche Handlung nicht verstand oder eher manche Handlung gar nicht erst kam, was ich wiederum nicht verstand, empfand ich Nika als sehr mutig. Sie kämpft darum ihre Erinnerungen wieder zu bekommen und lässt sich selbst von Drohungen nicht zurückhalten.Nikas Eltern werden zwar kurz erwähnt, haben aber sonst keinen Einfluss auf die Geschichte. Auch Freunde aus Deutschland gibt es wohl, bleiben aber sonst außen vor. Es gibt noch Bekannte in Italien, die Nika auch helfen, doch trauen kann man in der Geschichte wirklich keinem und die Nebenfiguren bleiben für mich sehr blass. Am Ende erklärt sich so manches Verhalten, aber bis dahin sind alle Nebenfiguren eigentlich nur "Werkzeuge" für die Geschichte.Zum Schluss war ich doch recht begeistert von der Geschichte. Hier und da gibt es Aspekte, die ich nur bedingt nachvollziehen kann und das führte auch zum  Punktabzug. manch Szenario fand ich dann doch recht unvorstellbar oder nur schwer umzusetzen. Es fehlte da ein wenig die Logik.Trotzdem kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen, denn fesselnd war es von Anfang bis Ende

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  • Spannende, mysteriöse Spurensuche in Sena

    Aquila
    lisaA

    lisaA

    19. September 2017 um 12:00

    Cover: Tolles Cover gelb mit schwarz, blutrot gehalten. Oben steht der Autorennachname Poznanski mit Schnörkeln umrahmt. Der Betrachter sieht einen Adler und 17 Linien die von der Schrift Aquila nach unten weisen. Aquila= Adler ist eine der 17 Contraden (verbündete Gemeinden) Sienas. In der Contrade Aquila befindet sich ein wichtiger Hinweis was Nika geschehen ist. Das Cover hat mich sofort angesprochen.********* * Zum Buch: Liste die Nika in ihrer Tasche findet, als sie ohne Erinnerung in Siena aufwacht. Ihr fehlen 2 Tage: ******************** Weihnachten voller Angst. Halte dich fern von Einhorn und Adler. Cor magis tibi sena pandit Das Blut ist nicht deines. GR32?ZZ Sieh nach, was der Kapitän isst. Sic Transit Gloria. Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist. Tauche mit den Gänsen With the lights out, it´s less dangerous, here we are now, entertain us Der Spiegel des Löwen zwischen den Farben Handy weg, Mitbewohnerin Jenny weg, im Bad liegt ein kaputtes T-Shirt voller Blut. ************ Als sie raus möchte bemerkt sie, dass sie eingeschlossen wurde. Hat sie ihre Freundin Jenny umgebracht? Wo ist sie da hineingeraten und was bedeuten ihre Notizen? Meine Meinung: Spannende Geschichte und interessante Idee. Nika ist mir sympathisch, auch wenn ich ganz oft ihr Verhalten nicht nachvollziehen kann. Ich finde es toll, dass die Geschichte zum Miträtseln einlädt. Spannender und mystischer Einstieg, zwischendrin hat mir der roten Faden gefehlt. Zum Ende gab es leider noch viele Ungereimtheiten, eine Auflösung und Erklärung für das Handeln der Nebendarsteller hätte mir persönlich besser gefallen. Für mich der erste Poznanski und ich hatte hohe Erwartungen, alles in allem fand ich die Geschichte spannend, gut umgesetzt und mitreißend. 4 von 5 Sternen

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  • Leserunde zu "Aquila" von Ursula Poznanski

    Aquila
    diewortklauberin

    diewortklauberin

    Atemlose Spurensuche in Siena  "Das Blut ist nicht deines. Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist. Halte dich fern von Adler und Einhorn." Diese geheimnisvollen Hinweise sind alles, was Nika bleibt, um die vergangenen zwei Tage zu rekonstruieren. Ihre Erinnerung ist gelöscht, doch so viel ist sicher: Etwas Schreckliches ist passiert. Für Nika beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit durch die engen Gassen und die unterirdischen Labyrinthe Sienas. Dabei verstrickt sie sich immer tiefer in ein Netz aus Rätseln, Verrat und geheimnisvollen mittelalterlichen Symbolen. Kann sie der Wahrheit auf die Spur kommen? Die Bestsellerautorin Ursula Poznanski liefert mit ihrem neuen Jugendroman "Aquila" einen spannenden Psychothriller - von dem 33 Exemplare für euch bereit liegen! Löst das Quiz auf der Aktionsseite und macht mit bei der Leserunde! Mehr zum Inhalt Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen. Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen? Mehr Infos und Hintergründe zum Buch unter: www.aquila-buch.de>> Hier gleich reinlesen in die Leseprobe!Mehr zur AutorinUrsula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Ihr Jugendbuchdebüt Erebos erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen Deutschlands und schreibt zudem Thriller-Bestseller für Erwachsene. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.Was ihr tun müsst, um bei der Leserunde dabei zu sein?Egal, ob ihr bereits Poznanski-Fan seid oder noch einer werden wollt, nehmt an unserem Quiz teil! Gemeinsam mit Loewe vergeben wir 33 Exemplare von "Aquila"! Löst  bis einschließlich 13.08. die Quizfragen auf der Aktionsseite und bewerbt euch dann hier über den blauen "Jetzt bewerben"-Button! Beantwortet folgende Frage: Warum wollt ihr bei der Leserunde zu "Aquila" dabei sein? Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden!Ich drücke euch die Daumen und freue mich auf die Leserunde!Alle Ursula Poznanski Fans aufgepasst!Am 24. 08. wird die Autorin live zu Gast im LovelyBooks Hauptquartier sein und aus ihrem neuesten Buch lesen. Seid dabei - entweder über Livestream oder vor Ort in München! Alle Infos gibt es hier. Besonderes für Blogger!Zu Ursula Poznanskis neuem Buch gibt es auch einen Blogger-Wettbewerb zum Thema „Eine Rolle wie sie im Buche steht“.>> Hier geht's zum Wettbewerb

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    • 1253
  • Spannend, flüssig, irgendwie abstrus

    Aquila
    Somaya

    Somaya

    17. September 2017 um 20:28

    Obwohl ich in der letzten Zeit unheimlich viel um die Ohren hatte und ganz nebenbei das Jahr auch immer noch unter dem Motto SuB-Abbau steht, war für mich klar, dass ein neues Buch von Ursula Poznanski definitiv ein Argument für einen Neuzugang ist.Ursprünglich war geplant, es zum Erscheinungsdatum bzw. kurz darauf im Buchhandel zu erstehen. Als ich die Leserunde bei LovelyBooks entdeckte, rechnete ich mir keine allzu großen Chance aus, denn auf das Buch einer solchen Bestseller-Autorin gingen natürlich haufenweise Bewerbungen ein. Dennoch versuchte ich mein Glück und zählte dann tatsächlich zu den glücklichen Gewinnern.Wie auch schon bei Layers, welches ich ebenfalls in einer Leserunde der Plattform lesen durfte, machte es wieder richtig viel Spaß gemeinsam mit den anderen Lesern das Buch zu entdecken und deren Vermutungen zu lesen, welche mich manchmal in meiner Meinung oder Ideen bestätigten, mir aber an anderen Stellen auch wieder einen neuen Blickwinkel auf bestimmte Ereignisse ermöglichten. Wer Lust hat ein wenig in den Spekulationen zu stöbern, kann dies hier tun. Allerdings solltet ihr bedenken, dass es durch die Einteilung in Leseabschnitte immer zu Spoilern auf vorherige Ereignisse kommen kann.Nun aber zum Buch an sich: Der Einstieg viel mir, wie bei so ziemlich jedem Buch der Autorin unheimlich leicht. Sie schaffte es gleich in den ersten Kapiteln wieder, mich in den Bann der Geschichte zu ziehen, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Nika als Protagonistin mochte ich gleich recht gerne. Sie blieb in Anbetracht ihrer absolut verzwickten Lage überraschend ruhig und versuchte recht gezielt vorzugehen. Natürlich handelte sie manchmal eher impulsiv und kopflos, dennoch reagierte sie niemals so hysterisch und nervtötend, wie ich es ehrlich gesagt im Vorfeld befürchtet hatte.Der Verlauf der Geschichte nahm schnell an Tempo und Spannung zu und wie so oft bei Büchern aus der Feder von Ursula Poznanski wusste ich schon bald nicht mehr, wem ich vertrauen sollte und wem eher nicht. Das ganze ging wieder einmal so weit, dass ich schließlich niemandem so recht über den Weg traute.Das Setting konnte mich stellenweise sehr gut erreichen, stellenweise hätte es für mich aber auch an jedem anderen beliebigen Ort spielen können. Es wird jedoch im Verlauf der Geschichte deutlich, warum die Autorin ausgerechnet Siena als Handlungsort gewählt hat. Was das angeht konnte ich auch noch ein bisschen mein Allgemeinwissen aufpolieren.Wie gewohnt konnte ich wieder viele Vermutungen und Verschwörungstheorien während des Lesens entwickeln, von denen sich einige bestätigten, andere widerlegt wurden oder auch einfach im Sande verliefen.Bis zu einem bestimmten Punkt nach ca. 2/3 der Geschichte war ich völlig gefesselt und begeistert von der Geschichte. Dann ergab sich aber eine Wendung, welche für mich zwar völlig überraschend kam, die mich aber absolut nicht überzeugen konnte. Im Rahmen der Leserunde beschrieb ich meinen ersten Eindruck davon folgendermaßen: So viele Zufälle, so konstruiert und so abgehoben und extrem An diesem Eindruck hat sich auch bis jetzt noch nichts geändert, allerdings schaffte es die Autorin alles nachfolgende (bis auf ein "kleines" Detail) so darzustellen, dass ich, wenn ich von meiner Abneigung gegen diese Entwicklung absah, es ihr doch noch irgendwie abnehmen konnte. Sie machte also quasi aus dieser abstrusen Wendung trotzdem noch das Beste. Wenn man nun versteht, was ich sagen will. Es ist wirklich schwer meine Meinung dazu zu erklären, ohne dass ich Spoiler einbaue. Daher hoffe ich einmal mal, dass dennoch irgendwie deutlich wird, was ich sagen will.Bis zum Schluss schwankte ich zwischen guten 4 und "schlechten" 5 Sternen als Bewertung. Der Epilog war mir dann aber eindeutig zu dick aufgetragen und zu "Friede, Freude, Eierkuchen". Weniger ist manchmal einfach mehr. Daher "musste" ich mich dann leider für die Tendenz zu den 4 Sternen entscheiden.Trotz meiner Unzufriedenheit mit der entscheidenden Wendung und vor allem auch dem Epilog, bot mir Aquila doch wieder spannende Lesestunden und durch Ursula Poznanskis flüssigen und temporeichen Schreibstil machte es erneut einfach nur Spaß sich mit einem ihrer Jugendthriller die Zeit zu vertreiben.Ein wenig schade: Der für sie sonst so typische aktuelle Aufhänger fehlte hier fast gänzlich.

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  • Mühsame Spurensuche in Italien

    Aquila
    LimitLess

    LimitLess

    16. September 2017 um 16:01

    Mein erstes Buch von Ursula Poznanski, von dem ich mir schon einiges erwartet hatte. Mit ihren Jugendthrillern ist sie ja im deutschsprachigen Raum sehr berühmt und die aktuellen Themen haben immer viel Spannung versprochen. In Aquila fehlt dieses aktuelle, diskussionswürdige Thema jedoch. Es geht um die Studentin Nika, die ein ereignisreiches Wochenende hinter sich hat, das aber völlig aus ihrem Gedächtnis verschwunden ist und sie jetzt vehement versuch, diese Gedächtnislücken zu füllen. Das wars im Grunde. Das Studentenleben und die Stadt Siena bekommen noch etwas größeren Raum in der Geschichte. Für mich war es eher eine mühsame Spurensuche in Siena. Nika hat für mich oft unlogisch gehandelt und die Auflösung setzt erst sehr spät ein. Mit Nika wurde ich nicht wirklich warm, sie will vieles auf eigene Faust herausfinden und die potentiellen Helfer sind auch nicht so vielversprechend. Fast alles wirkt konstruiert. Das war so schade. Viele der Hinweise entschlüsselt sie eigentlich zufällig. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind auch sehr merkwürdig, meiner Meinung nach. Den Love-Interest (schon allein, dass es einen gibt, war überflüssig) kennt sie gefühlt 3 Sekunden und schon findet sie ihn irgendwie attraktiv und er ist natürlich hin und weg von ihr. Aber es wird dauernd erwähnt, dass sie ja eigentlich jetzt eh keine Zeit und keinen Kopf für eine Romanze hat.  Die Auflösung war jetzt auch nicht gerade das, was ich jetzt als super überraschend fand. Nika spielt eigentlich nur eine Nebenrolle in dem Ganzen. Alles war wieder sehr konstruiert. Aber es war dann zum Schluss doch sehr spannend, wer jetzt mit wem und warum und was steckt dahinter. Die Sprache an sich war doch sehr einfach gehalten. Gefallen hat mir, dass die Autorin richtiges Italienisch mit einfließen hat lassen und gleichzeitig auch gekonnt im Text übersetzt hat. (Ein Vorteil waren natürlich auch die ganzen deutschen Studenten ;D).   Fazit Zufälle über Zufälle führen zu einer sehr konstruierten Auflösung. Es ist eine mühsame Spurensuche durch Siena, die mit weniger sympathischen Charakteren leider nicht so richtig in Schwung kommt. Meine Erwartungen an Poznanski wurden leider nicht erfüllt. Ich werde es mit einem anderen Buch von ihr aber sicher nochmal versuchen :)  

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    • 3
  • Aquila von Ursula Poznanski

    Aquila
    Prettytiger

    Prettytiger

    16. September 2017 um 10:06

    Inhalt:Neue Uni, neue Freunde und viele neue Eindrücke – so hat sich Nika ihr Auslandssemester in Siena vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt hat sie noch nicht geahnt, dass ihre Zeit in Italien zu ihrem ganz persönlichen Albtraum werden würde... Nachdem sie mit Freunden unterwegs gewesen ist, wacht Nika am Dienstagmorgen auf - ohne Erinnerung an die vergangenen zwei Tage. Sie kann sich nicht an das kleinste Detail erinnern. Ihr Handy und auch ihr Reisepass sind verschwunden und zu allem Überfluss ist sie in ihrer eigenen Wohnung eingeschlossen, da auch die Wohnungsschlüssel unauffindbar sind – genau wie ihre Mitbewohnerin Jenny. Der Spiegel im Bad ist mit einer Warnung beschmiert, Nikas Gesicht ist von einem riesigen Kratzer verunstaltet und in ihrer Hosentasche findet sie einen Schmierzettel mit kryptischen Hinweisen, die eindeutig in ihrer Handschrift verfasst sind. Was hat das alles zu bedeuten?Eindruck:Das Cover zu „Aquila“ von Ursula Poznanski ist ein wirklicher Hingucker. Es besticht mit einem kräftigen Gelbton und allzu leicht kommt man im Buchladen an diesem Jugendthriller sicherlich nicht vorbei! Der Einstieg in die Geschichte ist richtig gut gelungen. Sie beginnt direkt und ohne große Einleitung. Die Studentin Nika erwacht nach einer Partynacht und ist schockiert, als sie feststellt, dass es schon Dienstagmorgen ist und ihr somit die Erinnerungen an die vergangenen zwei Tage fehlen. Als Leser ist man auf den ersten Seiten genauso ratlos wie Nika, aus deren Blickwinkel die Geschehnisse widergegeben werden. Sie tappt vollkommen im Dunkeln. Die vielen Rätsel und kryptischen Hinweise entwickeln allerdings sehr schnell eine Sogwirkung und besonders die ersten Kapitel lassen sich deshalb in absoluter Rekordzeit lesen.   Dennoch tritt die Handlung nach diesem schwungvollen Beginn schon bald auf der Stelle. Nika kommt den Geheimnissen nur sehr langsam auf die Spur. Es geht schrittweise vorwärts und auch ihre Erinnerung kehrt nur sehr langsam wieder zurück. Dabei sorgen die vielen Rätsel immer wieder für Kopfzerbrechen. Sie bleiben jedoch zu lange ungelöst und es ist wirklich schwer, sich darauf einen Reim zu machen. Nach und nach kommen jedoch immer mehr Puzzlestücke hinzu und man kommt der Lösung somit immer wieder einen Schritt näher. Die komplette Auflösung gibt es dann schlussendlich erst in den letzten Kapiteln, was bei der Lektüre doch zeitweilig sehr frustrierend gewesen ist. So zieht sich die Erzählung besonders im Mittelteil doch etwas zu sehr in die Länge.  Als Hauptprotagonistin hat mir Nika anfangs ziemlich gut gefallen. Ich konnte mich gut in ihre Situation hineinfühlen. Sie ist sympathisch, doch leider nicht immer ganz authentisch. Sie  handelt hin und wieder unlogisch und nicht ganz nachvollziehbar, stellenweise auch sehr naiv. Natürlich steht sie unter Druck, ist in Panik und weiß nicht weiter, dennoch hätte ich so einiges an ihrer Stelle anders gemacht. Stefano wird Nika als Nebencharakter zur Seite gestellt, der sie bei der Lösung der Rätsel unterstützt. Dennoch bleibt er im ganzen Verlauf der Geschichte doch sehr undurchschaubar. Die Grundstimmung des Jugendthrillers ist stets bedrohlich, Nika fühlt sich niemals richtig sicher und wirklich jeder könnte in die Geschehnisse der vergangenen zwei Tage verwickelt sein. Deshalb hat mich Nikas blindes Vertrauen in Stefano doch überrascht - immerhin kennt sie ihn erst seit ein paar Tagen. Das Ende ist in sich geschlossen und rund, auch wenn einige Geschehnisse aus der Nacht vom Samstag noch immer nicht ganz geklärt sind. Besonders das letzte Kapitel konnte ich dann leider nicht wirklich nachvollziehen. Die Motivation hinter der ganzen Geschichte ist doch ziemlich fragwürdig. Auch Siena als Schauplatz ist leider ziemlich blass geblieben. Obwohl die Autorin ihre Leser zu wohlbekannten Sehenswürdigkeiten in der Stadt führt, bleibt die besondere Atmosphäre der Stadt doch auf der Strecke. Lediglich die unterirdischen Bottini haben bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. "Aquila" hat wirklich gut angefangen. Der Blackout. Die Hinweise. Das ganze Setting. Doch dann hat sich die ganze Suche nach der Lösung doch etwas zu sehr in die Länge gezogen. Die Handlung ist nicht wirklich vorangekommen und die eigentliche Auflösung gibt es erst ziemlich spät. Das Ende hat mich dann leider auch nicht vollkommen überzeugen können. Dennoch konnte mich die Geschichte über weite Strecken fesseln und ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin!Bewertung: 3 von 5 SternenLisa von Prettytigers Bücherregal

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  • Adler und Einhorn

    Aquila
    -Bitterblue-

    -Bitterblue-

    14. September 2017 um 10:04

      Der Klapptext hatte mich sofort neugierig gemacht. Nika hat keinerlei Erinnerungen an die letzten Tage. Ihr Pass ist weg, ihr Handy und auch ihre Schlüssel, außerdem ist ihre Mitbewohnerin Jenny verschwunden. Ein schlechter Scherz? Leider muss Nika schnell feststellen, dass hier mehr dahinter steckt. Sie erhält seltsame Drohungen, findet einen Zettel mit scheinbar warlosen Sätzen und Wörten. Alleine, in einem Land, dessen Sprache sie kaum spricht und ohne vertrauenswürdige Freunde muss sich Nika auf die Suche nach ihren Erinnerungen machen. Ich finde die Vorstellung völlig erinnerungslos aufzuwachen schrecklich. Nika dagegen reagierte verhältnismäßig gelassen. Eigentlich bleibt sie während der gesamten Geschichte eher ruhig, jeder andere wäre wahrscheinlich ausgeflippt und in Verzweiflung versunken. Doch Nika macht sich auf die Suche nach der Wahrheit und versucht anhand ihrer Notizen ihre Erinnerungen anzukurbeln. Nach und nach findet sie immer mehr Details raus und kommt einem grauenvollen Geheimnis auf die Spur.   Ich mochte Nika sehr gerne, auch wenn sie manchmal zu gefasst war. Aber sie muss sich ihre Ziele erkämpfen und auch Rückschläge einstecken. Das macht sie sympathisch und glaubwürdig. "Aquila" ist sehr spannend und fesselnd geschrieben und erst am Ende wird das große Geheimnis gelüftet. Bis dort hin erlebt man tolle Momente mit der Protagonistin.   Der leb- und bildhafte Schreibstil der Autorin wecken die Kulissen zum Leben, als Leser hat man oft das Gefühl, selbst durch die Straßen Sienas zu schreiten. Ein rundum tolles Buch, welches mich sehr gefesselt hat. Jede Seite war eine Freude zu lesen. Das Cover mag vielleicht manchen abschrecken, aber glaubt mir, es passt zur Geschichte und ist gerade wegen seiner Außergewöhnlichkeit perfekt.   Das Buch ist einfach rund, ich habe nichts daran auszusetzen. Ich habe es verschlungen und bin süchtig nach weiteren Büchern der Autorin. Von mir gibt es eine klare Lesempfehlung.

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  • Fesselnd und hochspannend!

    Aquila
    Lienne

    Lienne

    13. September 2017 um 07:03

     Inhalt:Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen.Das Blut ist nicht deines.Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist.Halte dich fern von Adler und Einhorn ...Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?  Meine Meinung:Obwohl Cover und Klappentext mich begeistert haben, bin ich ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen und wurde wirklich überrascht! Der Schreibstil ist verständlich, flüssig und fesselnd! Es wird geradezu ein Sog entwickelt, sodass man sich dem Buch nicht entziehen kann. Toll kreierte Atmosphäre! Der Schauort Siena hat mir sehr gut gefallen, die Beschreibungen hätten für mich jedoch noch ein klein wenig ausführlicher sein dürfen. Für mich nun ein Ort, den ich sehr gern erkunden möchte :-)Nika war mir vom ersten Moment an sympathisch! Ich hab mit ihr mitgefühlt, mitgelitten und mitgerätselt. Sie tut mir unglaublich leid und ich stelle es mir furchtbar vor einen Blackout zu haben und nicht zu wissen, was man während dieser Zeit getan hat. Für mich war es unglaublich spannend Nika zu begleiten, ihre Gedanken und Gefühle mitzubekommen und auch ihre Zweifel und Verzweiflung! Ursula Poznanski lässt den Leser sehr lange im Ungewissen und bis zum Ende hin bleibt es hochspannend! Viele Wendungen sind völlig überraschend, manchmal wird es schockierend, jedoch setzen sich alle Puzzleteile zusammen. Die meisten Fragen werden geklärt und das Ende an sich ist zwar unerwartet, aber rund.Fazit:Toller Schreibstil, starker Lesesog, fesselnde Handlung, wunderbare Protagonistin! "Aquila" hat mir unglaublich spannende Lesestunden bereitet! Das gesamte Buch war für mich ein hochspannender Lese-und Rätselgenuss!

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  • Verrückte Auflösung

    Aquila
    Nadl17835

    Nadl17835

    12. September 2017 um 18:17

    Nika wacht eines Morgens auf, mit einem blutverschmierten T-Shirt, ohne Pass, Schlüssel, Handy und Erinnerung an die letzten beiden Tage. Ihre Mitbewohnerin Jenny ist spurlos verschwunden und eine Liste mit ominösen Sätzen bringt Nika zum Verzweifeln. Was ist in den letzten Tagen geschehen? Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit und gerät plötzlich ins Visier der Polizei... Die Geschichte beginnt ziemlich mysteriös, erst nach und nach baut sich Spannung auf. Die Verschlüsselung der geheimnisvollen Nachrichten, die Nika sich selber geschrieben hat, werden ziemlich gut und klug aufgeklärt. Darauf wäre ich nie gekommen! Gestört haben mich die vielen Wiederholungen und das erst ab der Hälfte des Buches wirklich etwas Spannendes passiert und es endlich vorwärts geht. Davor bleibt Nika auf der Stelle stehen. Das Ende war mir viel zu unrealistisch und unglaubwürdig. Die Hintergründe und Taten von Jenny wirken sehr gestellt, genauso wie die komplette Auflösung. So als müsse es jemanden geben, der die ganze Schuld auf sich nimmt und total durchdreht. Da ist es ganz einfach einer weitestgehend unbekannten Person (fast) alles Geschehene zuzuschieben. Hatte mir mehr erhofft. Den anderen Büchern -  vor allem der Eleria-Trilogie - kann dieses Buch nicht das Wasser reichen.

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  • Von Einhörnern, Adlern und mysteriösen Botschaften

    Aquila
    hallolisa

    hallolisa

    12. September 2017 um 15:58

    Ein Auslandssemester im italienischen Siena sollte eine lustige Zeit voller Spaß und Abenteuer für die 19-jährige Nika werden – doch dann kommt alles anders ...Als sie eines Tages in ihrem WG-Zimmer aufwacht beginnt für sie ein wahrgewordener Alptraum: ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage muss sie sich mit rätselhaften Botschaften und Drohungen auseinandersetzen. Ihr Handy, Pass oder Wohnungsschlüssel ist nicht zu finden und auch von ihrer Mitbewohnerin Jenny fehlt jede Spur ... was ist passiert? Was hat sie getan? ----------Hach, wie habe ich mich auf den neuen Jugendthriller von Ursula Poznanski gefreut! Als Fan von Erebos und Layers ging ich mit hohen Erwartungen an dieses Buch heran – und wurde absolut nicht enttäuscht. Handlung & Idee: Durchdachte Handlungsstränge, spannende Wendungen und Rätsel über Rätsel prägen Aquila. Bis zum Ende konnte ich mir den kompletten Hergang der fehlenden zwei Tage aus Nikas Gedächtnis nicht erklären und halte die Idee für absolut gelungen. Da es sich jedoch um einen relativ gewöhnlichen Krimi-Stoff handelt, kommt die Idee nicht vollständig an die vorhergehenden Bücher der Autorin heran. 4 / 5 Charaktere:Die auftauchenden Figuren ergeben eine gelungene Mischung verschiedener Charakterzüge und sind durchaus vielschichtiger, als es den Anschein hat. Was mich bei Nika im letzten Drittel der Geschichte zunehmend genervt hat, war ihr naiver Mut. Sie beginnt, auf eigene Faust Risiken einzugehen und stolpert so in manche Situationen, die man leicht hätte vermeiden können ... 3 / 5 Schreibstil & Spannung:Ich glaube, es hat etwa 16 Seiten gedauert, bis ich vollständig im Sog der Geschichte gefangen war. Ursula Poznanski beherrscht es auf unvergleichliche Art und Weise, den Leser ans Buch zu fesseln und nicht mehr loszulassen. Die Spannung bleibt aufgrund unerwarteter Wendungen und ungeklärten Rätseln bis zum Ende erhalten. Faszinierend auch, wie die Autorin es schafft, die zahlreichen Botschaften und Rätsel gekonnt im Überblick zu behalten und schlüssig aufzulösen. 5 / 5 Aquila lässt keinen Ursula Poznanski-Fan enttäuscht zurück und reiht sich würdig in die Reihe der vorhergehenden Jugendthriller ein. Durchdachte Handlungsstränge, unerwartete Wendungen und mysteriöse Botschaften verbinden sich durch den gekonnten Schreibstil der Autorin zu einer absolut gelungenen Geschichte.

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  • Rezension zu "Aquila" von Ursula Poznanski

    Aquila
    dorli

    dorli

    11. September 2017 um 21:10

    Siena. Die 19-jährige Studentin Nika Ruland wacht in ihrem Zimmer auf. Ihre Klamotten sind matschverkrustet, sie vermisst ihr Handy, ebenso ihre Schlüssel, ihren Pass und den Akku für ihr Notebook. Damit nicht genug, ihr fehlt zudem jegliche Erinnerung an die vergangenen zwei Tage. Dafür entdeckt sie in ihrer Hosentasche einen Zettel mit rätselhaften Notizen, auf dem Badezimmerspiegel eine mysteriöse Botschaft und ein blutbeflecktes Männershirt vor der Waschmaschine. Ihre Mitbewohnerin kann Nika zu der ganzen Situation nicht befragen, denn Jenny ist spurlos verschwunden… Die Kurzbeschreibung zu „Aquila“ hat mich sofort neugierig gemacht und mich eine fesselnde, mitreißende Geschichte erwarten lassen; eine spannende Spurensuche, bei der man mitfiebern und miträtseln kann.Ich mag den Schreibstil von Ursula Poznanski sehr und war bisher immer begeistert von ihren Geschichten, aber mit „Aquila“ hat mich die Autorin nicht gerade vom Hocker gerissen. Dort, wo ich das Besondere erwartet habe, habe ich nur Durchschnitt bekommen und bin entsprechend ein wenig enttäuscht.Der Start ist eigentlich äußerst vielversprechend, Nika befindet sich in einer vermeintlich ausweglosen Lage, sie weiß nicht, wem sie vertrauen kann und ist demzufolge verzweifelt. Es gelingt der Autorin hier sehr gut, Nikas Gedanken und Gefühle darzustellen und auf den Leser zu übertragen. Ich fiebere mit Nika mit und verfolge gespannt ihre nächsten Schritte. Doch so richtig in Schwung kommt die Handlung nicht. Die Geschichte wird ziemlich in die Länge gezogen – es passiert zwar immer etwas, so dass man Weiterlesen möchte, aber die wirklich spannenden Passagen gibt es nur häppchenweise, der größte Teil besteht aus den Befindlichkeiten und Unsicherheiten der Protagonistin. Im letzten Drittel des Buches geht es dann Holterdiepolter, Nika findet Antworten zu den rätselhaften Notizen. Das Geschehen wird dabei jedoch immer unrealistischer, die Akteure handeln kaum noch nachvollziehbar und die Geschichte mündet schließlich in einer verworrenen und unglaubwürdigen Auflösung. Auch in punkto Lokalkolorit ist Ursula Poznanski hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben. Ich konnte mir die Schauplätze zwar vorstellen, aber die besondere Atmosphäre, die eine Stadt wie Siena ausstrahlt, ist bei mir nicht angekommen.„Aquila“ kann meiner Meinung nach nicht mit anderen Büchern der Autorin mithalten. Dazu fehlt es dieser Geschichte an raffinierteren Verstrickungen, gewitzteren Figuren und einer ausgefeilteren Handlung (2,5/5).

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  • Sonniges Italien und ein Mord in den Katakomben

    Aquila
    ELSHA

    ELSHA

    11. September 2017 um 18:38

    Die deutsche Studentin Nika erwacht, in Siena, nach einer durchzechten Nacht und stellt fest das Sie zwei Tage geschlafen hat. Ihre Mitbewohnerin hat sie in der Wohnung eingeschlossen und ist spurlos verschwunden, einziger Hinweis ist ein Zettel mit kryptischen Hinweisen auf die Geschehnisse der letzten zwei Tage und Nächte. Als die Mitbewohnerin Jenny tot aufgefunden wird steht Nika unter Verdacht.Sie macht sich auf und ermittelt selbst. Anhand der Hinweise auf Ihrem Zettel kann Sie einige Geschehnisse rekonstruieren und kommt dem Geheimnis um Jennys Tod immer mehr auf die Spur.Bis zum Schluss lässt Poznanski Ihre Leser und Ihre Heldin im Unklaren wer Jenny umgebracht hat. Dies ist der Spannung des Buches sehr förderlich. In jedem Kapitel erhält man ein neues Puzzleteilchen um der Lösung auf die Spur zu kommen. Poznanskis flüssige Art solche Wirrungen zu schildern, ermöglichen einen ungehinderten Lesefluss und großes Vergnügen.Als reales Vorbild und Idee diente wahrscheinlich der Fall Meredith Kercher und die Verdächtigungen gegen Amanda Knox, das Setting und der Plot erinnern immerwieder an diesen Fall.Ein toller Sommerthriller für Jugendliche und alle die Spannendes mögen.Stefanie SalmenBuchhändlerin C. Rauch'sche Buchhandlung

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