Ursula Poznanski Aquila

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Inhaltsangabe zu „Aquila“ von Ursula Poznanski

Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen.

Das Blut ist nicht deines.
Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist.
Halte dich fern von Adler und Einhorn ...

Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?

Bestseller-Autorin Ursula Poznanski schickt ihre Heldin durch die engen Gassen und die unterirdischen Labyrinthe Sienas, die ebenso im Dunkel liegen wie Nikas Erinnerungen an die letzten zwei Tage. Ein unlösbar scheinendes Rätsel, ein monströser Verrat und die geheimnisvollen Symbole des mittelalterlichen Siena bilden das Gerüst dieses exzellenten Psychothrillers.

Mehr Infos und Hintergründe zum Buch unter:
www.aquila-buch.de

Toller Jugendthriller! Sehr spannend, aber zu Beginn vllt etwas zu wirr

— Lillisbuntewelt

Eine tolle spannende Geschichte, mit einer genialen Ausgangssituation, leider war das Ende für diese grandiose Situation zu unspektakulär...

— Leseratte2007

Super spannend und ein Ende, das ich so überhaupt nicht erwartet habe. Dicke Leseempfehlung!

— dreamsinpages

Spannung und Atmosphäre fehlen fast komplett. Die Auflösung ist tatsächlich genauso zum Lachen, wie es die Protagonistin getan hat.

— Amilyn

Ahhhh, ich brauche mehr!!

— Fulden

Das war so spannend.,ich liebe die Bücher von ihr!!

— Karin_Zahl

Wirklich toller Jugend-Thriller, und nicht vorhersehbar. Man bleibt die ganze Zeit misstrauisch. Hat Spaß gemacht!

— brokkolino

Ein sehr spannender Thriller, der in der Mitte ein paar Längen hat

— Vivi300

[3,5/5] Das Ende hat mir sehr gefallen, wobei ich jedoch einiges vorhersehbar fand. Zudem hat es die meiste Zeit über an Spannung gefehlt.

— MariesBuecherwelt01

Mein erstes Buch von Ursula Poznanski. Ein ordentlich geschriebener Krimi, der mich zwischendurch leider etwas verloren hat.

— Jackie_von_Rolbeck

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  • Aquila

    Aquila

    KristinaTiemann

    20. April 2018 um 08:02

    Nika ist eine deutsche 19jährige Kunstgeschichte-Studentin im Auslandssemester in Siena. Eines Morgens wacht sie eingesperrt in ihrer 2Mann WG auf, ohne Schlüssel, Handy, Laptopladekabel und Erinnerung an die letzten beiden Tage und auch von ihrer Mitbewohnerin fehlt jede Spur. Dafür hat sie einen gewaltigen Brummschädel und findet ein blutiges T-Shirt, einen Notizzettel mit kryptischer Botschaft und eine Drohung auf dem Badezimmerspiegel.   Nach nutzloser Diebstahls- und Vermisstenanzeige bei der Polizei, versucht Nika die verlorene Zeit auf eigene Faust zu rekonstruieren. Dann wird eine Leiche in den Bottini gefunden, dem alten unterirdischen Tunnel- Wasserleitsystem, und Nika zur Hauptverdächtigen erklärt. Ich habe das Buch angefangen und mich nach ein paar Seiten gefragt, ob sich jetzt in der ganzen Geschichte Erzähler und innerer Monolog abwechseln, weil es eine gefühlte Ewigkeit bis zum ersten Dialog gedauert hat. Und wenn man sich dann unterhält, klingt irgendwie alles gleich. X könnte gut Y-s Statements abgeben, das würde wahrscheinlich keinen großen Unterschied machen. Schade fand ich auch, dass die Geschichte so lieblos verortet wurde. Keine Spur von italienischem Flair, die Story hätte überall spielen können, so ungenau waren die Beschreibungen. Und das Ende völlig konstruiert. Und mal eine Frage zwischendurch: Warum ist das eigentlich als Jugendbuch gelistet? Kam mir eher wie ein Krimi für Erwachsene vor, nur mit einer Teenagerin als Hauptperson. Auch die anderen Figuren sind ja eher älter. Ist das einfach nur runtergebrochen worden?  Trotz allem hat mich die Geschichte irgendwie unterhalten. Aber bestimmt gibt es bessere Bücher, schlechtere allerdings auch :D  

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  • Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?

    Aquila

    Leseratte2007

    17. April 2018 um 20:04

    Darum geht es (Klappentext): Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen.  Das Blut ist nicht deines.  Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist.  Halte dich fern von Adler und Einhorn ...  Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?  Meine Meinung: Das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen, insbesondere weil mir "Erebos" nicht so zugesagt hat, deswegen bin ich ein wenig kritischer an die Geschichte herangegangen. Nika war auf den ersten Blick ein nettes Mädchen von Nebenan und ich habe mit ihr gelitten und mitgefiebert, ganz besonders wegen den ganzen mysteriösen Rätseln, die sie sich geschrieben hat. Besonders spannend daran fand ich, dass die Nachrichten auf den ersten Blick willkürlich und ohne Sinn erschienen, doch nach und nach ergab sich ein erschreckendes Bild. Die Erkenntnisse wurden immer schlimmer und schlimmer und ich war echt erschrocken, was hinter einer ruhigen Fassade stecken kann und nicht einmal die eigenen Eltern wissen davon. Die Atmosphäre war geladen, ganz besonders durch die lückenhaften Erinnerungen und die anderen Ereignisse. Auch der Ort war einfach genial gewählt, ein bisschen mysteriös, viele Brunnen, Zugänge zu der Kanalisation, etc. Ich habe richtig Lust Siena mal zu besuchen. Einzig das Ende fand ich ein wenig platt, unspektakulär und unpassend, ganz besonders weil die Ausgangssituation, die Handlung und die Erkenntnisse so außergewöhnlich und grausam sind, da hätte das Ende ein Höhepunkt sein können.

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  • -Rezi- AQUILA/ Ursuka Poznanski

    Aquila

    Fulden

    11. April 2018 um 22:15

    Titel: AQUILAAutor: Ursula PoznanskiVerlag: LoeweSeiten: 425Preis: 16,95€ TBDas CoverDas Cover hat von Anfang an meine Aufmerksamkeit erregt, was auch schließlich zum Kauf des Buches geführt hat. Ich mag das Senfgelb und das Braun, welches aussieht wie getrocknetes Blut -> schon komisch, dass ich an sowas denken musste. In schwarz ist ein Vogel abgebildet, welches eines der Flügel, über das Cover ausbreitet. Ich finde dieser Vogel, wirkt bedrohlich, denn es hat den Schnabel weit aufgerissen. Im untern Teil des Covers habe ich auch ein Gebäude entdeckt, welches ich erst im Nachhinein gefunden habe. Es sieht aus wie eine Kirchturm, mit zwei weiteren kleinen Türmchen links und rechts. Im Nachhinein habe ich heraus gefunden, dass es die „Cattedrale di Santa Maria Assunta ist“. Wirklich gut versteckt.Zum Titel „Aquila“, also das nenne ich mal ein kurzen Titel. Ich hatte bis Mitte des Buches keine Ahnung, was dieses Wort bedeuten könnte. Ich bin auch nicht auf die Idee gekommen, dieses Wort mal zu googeln. Als ich es jedoch gelesen habe, dachte ich mir, wow, dass alles passt ja super zusammen.Der Inhalt Es geht um Nika, welche gerade Auslandssemester in Siena (Italien) macht. Sie wohnt mit ihrer Mitbewohnerin Jenny Kern in einer kleinen Wohnung in der nähe zur ihrer Uni.Als die beiden an einem Samstag feiern gehen, wacht Nika am nächsten Tag auf und hat höllische Kopfschmerzen und einen mega Filmriss. Was genau passiert ist, weiß sie nicht. Ihre Mitbewohnerin Jenny ist nicht zu Hause, was ihr keine großen Sorgen bereitet, bis sie feststellt, dass es schon Dienstag ist. Nika fehlen ganze drei Tage. Zunächst schiebt sie es dem Alkohol in die Schuhe und denkt sich, sie hätte etwas über die strenge geschlagen, als aber ihre Mitbewohnerin tot aufgefunden wird und Nika eine der Hauptverdächtigen ist, muss Nika herausfinde, was in den drei Tagen passiert ist.Nika findet in ihrer Hosentasche seltsame Nachrichten, die sie selbst verfasst hat, nur leider ergibt nichts davon Sinn. Als Nika jedoch versucht, ihre Erinnerung an die Tage wiederzuerlangen, stellt sie fest, dass das was auf dem Zettel steht, nicht nur Kauderwelsch ist.Es beginnt ein Kampf zwischen Nika, ihrem Gedächtnis und der Polizei.FazitDiese Buch ist einer der besten Bücher, die ich seit langem gelesen habe. Spannung ab dem ersten Kapitel. Herzrasen, wenn die Handlung gestallt annimmt.Jedesmal wenn Nika etwas herausgefunden hat, was mit den verlorenen drei Tagen zu tun hat. Hat mein Herz, wie wild gepocht. Die Spannung die man spürt, die Gefühle die man erlebt, sind so echt, als ob man selbst zu Nika wird. Ninas Verzweiflung, war so echt für mich, dass ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Ich musste einfach wissen, was genau passiert ist. Ich habe mich auch dabei ertappt, wie ich mir vorgestellt habe, was wäre, wenn mir mal so was passieren würde.Und als ich dann wusste, was passiert war, war ich einfach nur geschockt, denn sowas hätte echt jedem passieren können.Die Charaktere im Buch sind wirklich gut gewählt, man verdächtigt immer wieder jemand anderen und stellt Vermutungen an, was passiert ist.Ich als Fantasy Leserin bin von diesem Psychothriller total begeistert.Buchpreis Das Buch kostet 16,95€ und hat 435 Seiten. Für soviel Spannung und mitfiebern, lohnt sich der Preis.Zur Autorin Ursula  Poznanski wurde 1968 in Wien geboren. Sie war viele Jahre als Journalistin für medizinische Zeitschriften tätig. Nach dem Erfolg ihrer Jugendromane «Erebos», «Saeculum» und der Trilogie «Die Verratenen», «Die Verschworenen» und «Die Vernichteten» landete sie bereits mit ihrem ersten Thriller «Fünf» auf der Bestsellerliste. 2013 folgte «Blinde Vögel». «Stimmen» ist der dritte Fall des sympathischen Ermittlerduos Beatrice Kaspary und Florin Wenninger. Ursula Poznanski lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.

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  • Ursula, was machst Du da?

    Aquila

    Amilyn

    10. April 2018 um 19:11

    Eines Morgens findet sich die 19jährige Nika eingeschlossen in ihrer Wohnung wieder, ohne Handy, ohne Schlüssel und ohne Erinnerung an die letzten Tage, dafür aber mit merkwürdigen Notizen, die sie nicht versteht und einer offensichtlichen Drohung auf dem Badezimmerspiegel. Als sie auch noch feststellt, dass ihre Mitbewohnerin spurlos verschwunden ist, macht sich Nika auf die Suche nach ihren verlorenen Erinnerung.Aber erst ab ca. Seite 200. Bis dahin macht sie eigentlich nichts anderes als sich selbst mit Fragen zu bombardieren und im Café nebenan Latte Macchiato zu schlürfen. So kommt leider keine Spannung auf. Der Klappentext machte bei mir jedenfalls wesentlich mehr Stimmung als die erste Hälfte des Buches, wo sich das Interesse an dem, was wohl passiert sein mag, ziemlich in Grenzen hielt. Dabei ist die Situation, in der Nika steckt, ja grundsätzlich sehr spannend. Doch der Erzählstil lässt so einiges zu wünschen übrig, vor allem, da weder Nika irgend etwas zur Auflösung tut, noch sie dazu gezwungen wird, etwas zu tun. Als sie aber doch etwas tut, wird sie leichtsinnig, naiv und handelt ausschließlich auf eigene Faust.Dass es ziemlich dämlich ist, ein (paar?) Auslandssemester in einem Land zu verbringen, dessen Sprache sie nicht spricht, merkt die Studentin zum Glück ziemlich bald selbst. Doch daraus macht Ursula Poznanski nichts. Ich vermute, es war ihre Absicht, ihrer Protagonistin das Leben aufgrund der Sprachbarriere noch zusätzlich so richtig schwer zu machen. Trotzdem kommt Nika überall prima zurecht. Alle ihre deutschen Freund können super ausländisch und die Einheimischen können ganz fabelhaft deutsch, so gut, dass sie keinerlei grammatikalische Fehler machen und sogar so umgangssprachliche Wörter wie "letztens" regelmäßig gebrauchen. Ab einem bestimmten Punkt im Buch spricht sowieso jeder nur noch davon, was "letztens" gewesen ist. Wenn doch mal einer ungehemmt in der Fremdsprache drauflosplappert, versteht auch Nika plötzlich gerade so viel, dass sie weiß, worum es geht. Na also!Italien, übrigens. Dahin hat es die Protagonistin verschlagen, genauer gesagt nach Siena. Leider hätte es auch sonst wo auf der Welt spielen können. Von italienischem Flair spürt man hier gar nichts. Mit dem Erwähnen von dem ein oder anderen kleinen Gässchen oder irgendeinem Campo (von dem ich eine ganze Zeitlang dachte, es wäre der Unicampus gemeint) hatte es sich auch schon. Aber, wie gesagt, es hätte irgendeine andere Stadt irgendwo anders auf dem Erdball sein können, denn das ganze fühlt sich so italienisch an wie ein Holzschuh. Selbst einen Handwerker bekommt man hier pünktlich um 15 Uhr am selben Tag. Von einer Atmosphäre und Intensität wie in den ersten von Poznanskis Jugendbüchern, gerade bei Die Verratenen oder Saeculum, ist hier keine Spur. Wenn man diese Bücher gelesen hat, war man unter Stammesmitgliedern mitten in einer Schneelandschaft, man war abgeschnitten von der Außenwelt im Wald, man befand sich direkt in dem Computerspiel Erebos. Hier ... ist man einfach nur auf der Couch und liest.Dass auch noch unbedingt so etwas wie eine Liebesgeschichte erzwungen werden musste, war in diesem Buch entsetzlich unnötig, zumal ich finde, dass Ursula Poznanksi in Sachen Roman-Romantik noch nie ein sehr sicheres Händchen hatte.Nun gut, nach ca. 200 Seiten also kriegt Nika ihren Popo hoch und tut auch mal was. Das ist dann auch wirklich spannend, doch die Spannung ebbt bald ab und macht einer Auflösung Platz, die haarsträubender nicht sein könnte. Als sich relativ früh vor dem Finale Nikas Gedächtnis teilweise regt, war mir diese Teilerklärung schon fast zu blöd zum Weiterlesen. Was dem Leser dann aber als große Auflösung präsentiert wird, konnte ich kaum fassen. Tut mir leid, das war einfach schwachsinnig.Fazit: Es tut mir wirklich sehr sehr leid, aber Aquila hat mir einfach nicht gefallen. Ich fand es weder spannend, noch mochte ich die extrem naive, über weite Teile hinweg passive und dann unlogisch handelnde Protagonistin. Am meisten hat es mich jedoch geärgert, dass von Atmosphäre bei dem neuesten Buch einer Autorin, die ich quasi für die Queen of Atmosphäre halte, kaum die Rede sein kann. Der Roman fühlt sich nach undurchdacht an, nach abgespeckt und nach Abgabetermin. Schweren Herzens vergebe ich 2**.

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  • Spannend!

    Aquila

    Karin_Zahl

    05. April 2018 um 17:47

    Aquila macht es spannend
    Hat mir ein paar spannende Lesestunden gebracht.Mich hat es wie ihre anderen Jugendbücher auch begeistert.Innerhalb von zwei Tagen gelesen.Es mag bessere von ihr geben,aber dennoch toll

  • Ein richtig guter Krimi, der zwischendurch zwar kleine Hänger hat, aber dennoch zu überzeugen weiß.

    Aquila

    Jackie_von_Rolbeck

    06. March 2018 um 18:55

    Aquila von U. Poznanski habe ich mir in der hießigen Bibliothek ausgeliehen, nachdem es in diversen Gruppen sehr gehypt wurde.Bei solchen Büchern bin ich immer sehr skeptisch, da sie mir sehr selten gefallen und mich eher extrem enttäuschen (siehe “Das Reich der sieben Höfe“).Bei Aquila war ich positiv überrascht!Die Autorin schafft es wunderbar, den Leser in die Situation der Kunstgeschichts- Studentin Nika zu versetzen, die mit akuter Amnesie aufwacht und nix über die letzten 2 1/2 Tage weiß.Man wird direkt ins kalte Wasser der Story geschmissen, fühlt sich aber nicht überfordert, da man zusammen mit Nika die Erlebnisse versucht aufzuarbeiten und diverse Beziehungen wie die zu ihrer verschwundenen Mitbewohnerin schnell erklärt werden.Man fühlt sich so wunderbar mit Nika verbunden, man versteht ihre Ängste, ihre Sorgen, ihren Frust und ihre Wut, da man genau so lange wie sie im Dunkeln tappt.Poznanski schafft es dabei wunderbar die Geschichte über 400 Seiten zu erzählen, ohne dass man sich überfordert oder gelangweilt fühlt. An manchen Stellen kommt Frust auf, weil man extrem wenig Anhaltspunkte hat, was den nun eigentlich wirklich passiert ist, jedoch versetzt man sich so noch besser in die Protagonistin hinein.Die Stadt Siena und ihre Architektur und Menschen werden in angenehmen und einfachen Sätzen beschrieben ohne, dass es an Gefühl oder Bildsprache mangelt. Ein seltenes Talent, welches Frau P. ausgezeichnet beherrscht.Die Protagonistin ist unsere unumstrittene Hauptperson, alleine schon, weil man nur aus ihrer Perspektive liest (Personaler Erzähler).Die Nebenfiguren werden etwas wenig beschrieben, haben aber zT doch ziemlichen Tiefgang und man ist oft erschrocken, wie die Personen handeln, da kenne ich doch deutlich klischee- belastete Beschreibungen.Man fühlt mit den Figuren, aber dennoch bleibt Nika die Nummer 1 im Buch.Zur Story kann ich nur sagen, dass die sich wirklich langsam, aber dennoch spannend aufbaut.Man erfährt zu Anfangs nur relativ wenig und lernt erstmal Nika, ihre WG und die Stadt Siena ein bisschen kennen. Erst später kommen wichtige Charaktere und Handlungsorte hinzu.Die Spannung bleibt erhalten, steigt aber nur langsam, also nichts für Ungeduldige.Ich kann nur sagen, dass ich die Geschichte um Nika und ihre Amnesie wahnsinnig interessant und spannend fand. Das Ende war zwar anders als gedacht, aber genau das fand ich sehr gut.

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  • Mitreißend und spannend!

    Aquila

    _sarah_

    04. March 2018 um 17:35

    Nika wacht erinnerungslos auf. Zwei Tage sind komplett aus ihrem Gedächtnis gelöscht. Was ist passiert? Und warum kann sie sich nicht erinnern?Nika weiß: Sie muss herausfinden, was in den vergangenen und vergessenen zwei Tagen passiert ist. Ihr Gefühl sagt ihr, dass etwas Schreckliches passiert sein muss. Auch ihre Mitbewohnerin Jenny ist spurlos verschwunden.Sie irrt durch Siena, verzweifelt auf der Suche nach Antworten.Mithilfe von anderen versucht Nika nach und nach herauszufinden, was passiert ist. Mit der Nachricht an ihrem Spiegel im Hinterkopf: „Letzte Chance!“Fangen wir bei dem Cover an. Es sieht einfach nur super aus! Wie die Schrift von „Aquila“ nach unten verläuft und man dies durch die Goldprägung fühlen kann, ist einfach nur cool. Was ich auch total cool fand, ist die Tatsache, dass das Cover auf der Innenseite fortgeführt wird. Dort empfangen einen die Worte „Das Blut ist nicht deines.“ Dort fragt man sich bereits, was überhaupt los ist.Diese Verwirrung wird in den ersten Seiten vervielfacht. Poznanski macht einen durch die vielen Fragen total neugierig. Was ist mit Nika los? Wieso erinnert sie sich nicht? Was ist mit ihrer Mitbewohnerin? Wo sind ihre ganzen Unterlagen?Nach und nach werden die Fragen gelöst, aber die Autorin wartet bis zum endgültigen Ende, um alles wirklich zu aufzulösen. Am Ende war ich vielleicht etwas enttäuscht, weil ich mir über das Buch mehr erhofft habe. Man wird das komplette Buch auf die Folter gespannt, was noch passiert und kann dementsprechend nicht aufhören zu lesen!Ich fand bereits die ersten 20 Seiten total mitreißend und habe nicht aufgehört zu lesen. Nika ging mir zwischenzeitlich auf die Nerven, da mich ihr Selbstmitleid etwas gestört hatte, aber zum Ende hin hatte sich das gelegt. Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gefallen. Sie haben alle bestimmte Eigenschaften, die sie auszeichnen und mir gefallen. Klar, ein oder zwei Charaktere mochte ich nicht, aber die gibt es immer.Der Schreibstil hat mir sehr gefallen, was ich mir aber sowieso schon gedacht habe. Ursula Poznanskis Schreibstil ist total flüssig und mitreißend. Man wird durch ihre Beschreibungen tiefer in die Geschichte in Siena eingearbeitet und kann sich vieles viel besser vorstellen.Alles in allem also ein guter Thriller!Er reißt einen mit, man ist neugierig, was alles noch passiert und bekommt die Lösung nur in Teilchen zunächst zugeworfen.Ich kann euch den Thriller nur empfehlen. Vor allem, wenn ihr Thriller sowieso mögt, ist er echt angenehm und es macht Spaß in Poznanskis Welt einzutauchen.

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  • Eine spannende Suche nach Antworten

    Aquila

    Anka2010

    09. February 2018 um 19:22

    Stellt euch vor, ihr wacht eines Vormittags verkatert in eurem Bett auf. Im ersten Moment wisst ihr nicht wo ihr seid. Doch dann erinnert ihr euch, dass ihr vor einigen Wochen nach Siena gezogen seid, um in der italienischen Stadt Kunst zu studieren. Die Party gestern Abend muss ganz schön heftig gewesen sein, vermutet ihr, denn nicht nur euer Kopf pocht wie wild, auch der Rest eures Körpers fühlt sich so an, als wäre er einmal durch den Fleischwolf gedreht worden. Ihr versucht euch an den gestrigen Abend zu erinnern, wisst, dass ihr mit eurer Mitbewohnerin zusammen die Wohnung verlassen habt, doch dann? Was ist danach passiert? Ihr rappelt euch auf, schlurft ins Bad und haltet vor dem Badezimmerspiegel inne. Irgendjemand hat eine merkwürdige Botschaft auf die Scheibe geschrieben. Vielleicht eure Mitbewohnerin Jenny? Ob sie auch so verkatert aufgewacht ist wie ihr? Ihr schaut nach, doch Jenny ist nicht da, ihr Bett ist unberührt. Ihr trottet zurück in euer Zimmer, wollt Jenny eine Nachricht schicken, aber wo ist euer Handy? Nicht nur das scheint verschwunden, auch euer Schlüssel und – noch schlimmer – euer Pass sind nicht auffindbar. Wenn ihr dann zur Wohnungstür eilt, feststellt, dass diese abgeschlossen ist und ihr schließlich in Panik ausbrecht, dann seid ihr genau in der Situation angekommen, in der sich die Protagonistin Nika zu Beginn des Thrillers AQUILA befindet.Ich bin begeistert von dieser Idee und diesem gruseligen Szenario, mit dem mich die Autorin Ursula Poznanski direkt auf der ersten Seite abgeholt hat. Was soll Nika tun? Die Lage spitzt sich zu, als die junge Frau feststellt, dass bereits Dienstag und nicht, wie vermutet, Sonntag ist. Ihr fehlen die Erinnerungen an 2 volle Tage und 3 Nächte. Was ist bloß passiert? Und was haben die merkwürdigen Kritzeleien auf dem Flyer zu bedeuten, den Nika in ihrer Hosentasche findet? Sie selbst scheint die Notizen gemacht zu haben, doch erinnern kann sie sich daran nicht.Es beginnt eine spannende Suche nach Antworten, die nicht nur Nika, sondern auch mich als Leserin, immer näher an eine Wahrheit heranführt, die nicht nur absolut unglaublich sondern auch unheimlich angsteinflößend ist. Nika gerät in einen sich unaufhaltsam weiterdrehenden Strudel aus Ereignissen, der sie immer tiefer in die grausamen Abgründe ihrer Erinnerungen hinabzieht und dabei an die dunkelsten Orte Sienas führt. Allein in der fremden Stadt braucht Nika bald Hilfe, doch wem soll sie sich anvertrauen? Wer nimmt sie und ihre Ängste ernst? Schnell wird klar, dass sie sich in der Zeit ihres Blackouts sehr merkwürdig und ungewöhnlich aggressiv verhalten hat. Ihre Kommilitonen gehen deshalb lieber auf Abstand. Ist Nika vielleicht gar nicht Opfer, sondern Täter? Ich bin ein großer Fan solcher Psychospielchen und liebe es, als Leserin genauso im Dunkeln zu tappen wie die Protagonistin selbst. So konnte ich im Laufe der Geschichte meine ganz eigenen Theorien aufstellen, habe mitgerätselt und mir die unmöglichsten Szenarien ausgemalt. Mir blieb auch gar nichts anderes übrig, denn Ursula Poznanski versteht es unwahrscheinlich gut, ihre Leser in ihre Bücher hineinzuziehen und sie erst wieder freizugeben, wenn sie die letzte Seite gelesen haben.Auch, wenn ich mit Nika nicht zu 100% warm wurde und für manch einen Alleingang absolut kein Verständnis aufbringen konnte, hing ich gebannt an ihren Fersen. Früher als erwartet begann ein rasanter Showdown, der mich mit einer Auflösung konfrontierte, über die sich streiten lässt. Für mich gilt häufig das Motto „Weniger ist Mehr“, weshalb mich das sehr aufgeblasene Ende nicht ganz überzeugen konnte. Es ist natürlich nicht komplett an den Haaren herbeigezogen, doch mir wären sowohl eine weniger dramatische Erklärung als auch etwas reduziertere Ereignisse lieber gewesen.Trotzdem hat mich AQUILA sehr gut unterhalten und mir aufregende Lesestunden beschert. Für mich war der Griff zu AQUILA somit ein gelungener Start ins Lesejahr 2018 und ich bin gespannt, welche Leseschätze ich in den kommenden Wochen und Monaten noch entdecken werde. 

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  • Sehr gut

    Aquila

    Finis

    08. February 2018 um 22:43

    Ein spannender Thriller! Klare Leseempfehlung obwohl an einigen Stellen etwas Ausdauer benoetigt wird. Wer die nicht aufbringen kann, wird vielleicht etwas laenger brauchen.

  • Eine Nacht zum Vergessen – Aquila

    Aquila

    Jojo_Murdock

    23. January 2018 um 16:03

    Die österreichische Autorin Ursula Poznanski hat ihren Weg schon vor ungefähr zwei Jahren mit tatkräftiger Hilfe meiner Mitbewohnerin in mein Bücherregal geschafft. Die Krimi-Reihe rund um Beatrice Kaspary und Florin Wenninger hat mich schon die ein oder andere Stunde Schlaf gekostet. Ihr neuestes Buch, Aquila, durfte ich schon zu Weihnachten verschenken und als ich es in der On-Leihe meiner Bücherei sah, habe ich es mir gleich mal vorgenommen. Es war mein erstes E-Book, das ich auf Mamas altem Tolino gelesen habe. Aquila ist die Geschichte von Nika, einer Kunstgeschichte-Studentin aus Deutschland, die in der malerischen Stadt Siena ihr Auslandssemester verbringt. Eines Morgens wacht Nika auf, gänzlich ohne Erinnerungen an die letzte Nacht, oder viel mehr die letzten Nächte. Ein Schock. An ihrem Badezimmerspiegel sind kryptische Botschaften geschmiert, außerdem findet sie einen Zettel mit Notizen, verschlüsselten Botschaften, die sie sich selbst geschrieben hat. Ihr Handy ist weg, genauso wie das Ladegerät ihres Laptops. Was außerdem fehlt, ist ihre Mitbewohnerin Jenny, mit der sie den letzten Abend, an den sie sich erinnert, verbracht hat. Eine Vermisstenmeldung bei der Polizei nutzt nichts; als eine Leiche in den Bottini, dem unterirdischen Wasserleitungsnetzwerk Sienas, gefunden wird, wird Nika des Mordes verdächtigt. Während sie versucht, die Polizei von ihrer Unschuld und ihrem Gedächtnisverlust zu überzeugen, versucht sie die Rätsel, die sie sich selbst gestellt hat, zu lösen. „Weihnachten voller Angst.“ oder „Halte dich fern von Adler und Einhorn“. Adler heißt Aquila, aber was soll Nika mit diesen Informationen anfangen? Eine Zickzack-Jagd durch das malerische Siena beginnt und Nika kann niemandem trauen, oder? DIE CHARAKTERE Eigentlich gibt es hier nur Nika zu nennen. Nika ist blond, hat Probleme mit ihrem Stiefvater und weiß nicht so richtig, was sie mit ihrem Leben anfangen will. Man kann sich gut in sie hineinversetzen, sie ist durchschnittlich, aber keinesfalls langweilig. Sie klammert sich an jeden Strohhalm, der sie zur Wahrheit führen könnte und reagiert nach ihrem Gedächtnisverlust genauso, wie man es sich vorstellt. Ihre Gefühlswelt ist mir etwas zu wirr. Im einen Moment ist sie komplett egoistisch, im nächsten Moment will sie ihre Mitmenschen wieder beschützen. Die Geschichte rund um Jenny war mir persönlich etwas zu abgedreht, genau wie um Liz. Auch im Nachhinein hat die zweite für mich keinen großen Sinn und Mehrwert ergeben, außer, dass es der Protagonistin noch schwerer gemacht wurde, irgendwo unterzutauchen. Zu Stefano möchte ich nicht groß etwas sagen, nur so viel: er war mir sympathischer als Lennard. MEINE MEINUNG Das Ende war leider ein bisschen sehr konstruiert, die Auflösung rund um den Tod des Mädchens in den Bottini gefiel mir leider gar nicht. Nachdem ich ja schon einige Bücher von Poznanski gelesen habe, fehlte mir die Glaubwürdigkeit und die Leichtigkeit, mit der sonst in ihren Büchern die Auflösungen kommen. Hier wirkte es sehr abgehackt und auf irgendeine Weise griffen die Zahnräder nicht flüssig ineinander und es war etwas holprig. Spannend war es aber allemal! FAZIT Handlung: 3/5 Charaktere: 3/5 Spannung: 4/5 Schreibstil: 3/5

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  • Spannender Jugendthriller in Italien!

    Aquila

    Brixia

    08. January 2018 um 16:08

    Seit ihren Büchern "Anonym" und "Fremd" die die Autorin zusammen mit Arno Strobel geschrieben hat, bin ich sehr begeistert von ihr. Als ich in den Verlagsvorschauen letztes Jahr gesehen habe, dass sie einen neuen Jugendthriller rausbringt war für mich vom ersten Moment klar dass ich diesen unbedingt lesen muss. Schon nach den ersten Seiten entwickelte sich alles zu einem regelrechten Pageturner. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und war am Ende mehr als begeistert.   Zu Beginn steigt die Autorin direkt in die Geschehnisse um Nika und die mysteriösen Rätsel der vergangenen Tage ein. Dabei verwendet die Autorin eine einfache und verständliche Sprache, so dass sich das Buch gut und leicht lesen lässt. Dabei finde ich die Figuren und Dialoge sehr Interessant und gut durchdacht.   Der Einstieg ins Buch viel mir sehr leicht dabei ist der Inhalt auch schnell zusammengefasst. Grundsätzlich geht es um Nika die in Siena ein Auslandssemester absolviert und in einer Studenten WG mit ihrer Mitbewohnerin Jenny lebt. Als Nika eines Morgens auf ihrem Bett mit dreckiger Kleidung, einigen Prellungen und einem Blackout erwacht, erfasst sie die Panik. Die letzten Erinnerungen stammen von ihren Freunden mit denen sie ins Kneipenviertel in Siena gegangen ist - alles andere fehlt. Wie ist sie nach Hause kommen? Als Nika durch die Wohnung geht merkt sie, dass auch Jenny nicht in ihrem Bett geschlafen hat und ihr Handy und Schlüssel fehlen. Als Sie eine mysteriöse Nachricht an ihrem Spiegel findet und einen Zettel in ihrer Hosentasche der merkwürdigen Anweisung enthält, begreift sie langsam dass sie nicht einfach zu viel Alkohol getrunken hat. Nach und nach macht sie sich auf die Suche nach ihren Erinnerungen und kommt dabei einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur das ihr das Leben kosten könnte.   Nika hat mir als Figur einfach sehr gut gefallen, sie war weder nervig noch durchweg naiv sondern eine starke junge Frau die ihren Weg gehen will. Sie hat ihre Aufgaben bewältigt und die Lösungen zu den Rätseln gefunden und die richtigen Schlüsse gezogen. Die Autorin bleibt bei allen Situationen sehr realistisch, Nika hat genau die richtige Portion Mut gehabt war aber auch in angsteinflößenden Situationen dementsprechend eingeschüchtert. Jenny hingegen habe ich am Anfang ganz anders eingeschätzt, ich war überrascht was Nika nach und nach über ihre Mitbewohnerin herausgefunden hat.   Das Cover ist wirklich ein absoluter Hingucker und hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen. Der starke Kontrast der Farben, hat mich sehr angesprochen und passt zusammen mit dem kontrastarmen Adler sehr gut zur der Thematik des Buches.   Fazit "Aquila" ist eine wirklich tolle Geschichte mit sehr vielschichtigen Figuren, jeder Menge mysteriösen Ereignissen und viel Spannung. Der Autorin ist damit ein wirklicher Page Turner von der Feder gehüpft, bei dem der Leser auch noch einiges von der wunderschönen Stadt Siena erfahren kann. Ein Jugendthriller der diese Bezeichnung auch wirklich verdient hat, daher eine absolute Leseempfehlung von mir.  

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  • Ein toller Jugendthriller

    Aquila

    MartinsMinds

    05. January 2018 um 12:26

     1. Die Handlung Als Nika aufwacht, ist sie ohne Erinnerung. Handy, Schlüssel und Pass sind ebenso weg wie Jenny ihre Mitbewohnerin. Dafür eine Drohung am Badezimmerspiegel und dieser seltsame Zettel. Kann Nika jemandem vertrauen oder muss sie alleine herausfinden, was zuletzt passiert ist und wo sich Jenny befindet? Ich fand die Spannung des Buches durchweg gelungen. Langeweile habe ich beim Lesen nie verspürt, denn ich wollte durchweg wissen, wie es weitergeht. Mich hat die Handlung nicht losgelassen. Auch das Ende fand ich persönlich gut. Ich habe zwar in einigen Rezensionen gelesen, dass viele von dem Buch nicht so begeistert waren. Mir hat das Ende aber gut gefallen und ich fand es einen ungewöhnlichen aber interessanten Abschluss. 2. Die Protagonisten Ich denke hier sind ganz klar Nika und Stefano. Nika ist für mich eine doch recht ungewöhnliche Protagonistin. Sie ist in ihrer Art etwas schwankend, mal durchsetzungsstark und möchte dringend alle Fragen auflösen, dann wieder etwas naiv und verlässt sich blind auf andere Leute. Allerdings finde ich das irgendwie passend. Nur durch diese Art, wie sie mit Problemen umgeht, kommt es immer wieder zu ungewöhnlichen Wendungen in der Handlung. Stefano versucht Nika zu helfen. Die Frage nach dem Warum begleitet aber einen großen Teil des Buches. Ich konnte ihn über weite Strecken nicht einschätzen und habe ihm nicht wirklich getraut. Ob das logisch war? Das verrate ich an dieser Stelle nicht. 3. Die Handlungsorte Siena ist die Stadt in der die gesamte Handlung spielt. Eine Stadt in Italien. Vieles spielt sich in der Wohnung von Jenny und Nika ab, die auch gut und detailliert dargestellt wird. Ein großer See etwas außerhalb spielt ebenfalls eine wichtige Rolle und auch hier hat Ursula Poznanski alles sehr schön beschrieben. Im Untergrund von Siena den Bottini spielt ebenfalls ein Teil der Handlung. Man kann sich diese Bottini zwar vorstellen, aber ein paar Details mehr hätte ich mir hier wirklich gewünscht. Das macht das Buch aber keinesfalls schlechter. 4. Sonstiges Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig und man liest wirklich flott weg. Die Kapitel des Buches sind fast durchweg relativ kurz gehalten. Meistens zwischen 10 und 25 Seiten lang und werden nochmals in Absätze gegliedert. Für mich praktisch da ich so immer das angefangene Kapitel beenden kann. Schriftgröße und Schriftart haben mir sehr gut gefallen, es war gut zu lesen und die Augen ermüdeten auch bei längerem Lesen am Stück nicht. Das Cover in Gelb zieht Blicke auf sich, ebenso wie der schwarze Vogel der zu sehen ist. Die strukturierte Oberfläche gefällt mir ebenfalls sehr gut und macht das ganze sehr hochwertig. Die Papierqualität ist gut. Dick und angeraut. Trotzdem scheinen die Buchstaben der Rückseite leicht durch. 5. Das Fazit 5/5 Punkten Mir hat Aquila ausgesprochen gut gefallen. Bis auf die Tatsache das die Bottini mit ein paar mehr Details noch besser gewirkt hätten, war es für mich ein rundum gelungener Jugendthriller. Der Schreibstil war so, wie ich es von den Büchern von Ursula Poznanski gewöhnt bin. Kurz gesagt: Ich kann das Buch wärmstens empfehlen.

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  • sehr spannend geschrieben.

    Aquila

    Taya

    04. January 2018 um 11:03

    Schon das Cover hat mich von diesem Buch angesprochen. Was bestimmt auch ein wenig an den Farben Schwarz-gelb liegen kann. Aber auch so ist das Cover wirklich toll gestaltet worden und ich finde es wirklich passend zu dem Buch im allgemeinen.Als ich dann auch noch den Inhalt hinten auf dem Buch gelesen habe, war ich sofort dabei. ICh muss dieses Buch unbedingt lesen.Direkt zu Beginn steigen wir schon verwirrend und fast schon spannend ein.Nika, eine junge deutsche Studentin, die ein Auslandssemester in Siena macht, wird wach und erinnert sich an gar nichts. Auch ihre Mitbewohnerin ist nicht anwesend.Richtig verwirrend wird es für Nika und auch für den Leser, als rauskommt, dass ihr langer Schlaf nicht nur eine Nacht dauerte, sondern dass ihr sage und schreibe 2 ganze Tage fehlen. Erinnerungen und alles was dazu gehört.Im Bad findet sie nur eine merkwürdige Nachricht "Letzte Chance" was es damit auf sich hat? Nika weiß es selber nicht.Dazu kommt ein sehr mysteriöser Zettel, den sie offenbar selber geschrieben hat, um sich irgendwelche Hinweise zu geben. Doch sie wird einfach nicht schlau daraus. Und noch immer fehlt jede Spur von ihrer Mitbewohnerin.Sie macht sich selbst auf die Suche, versucht rauszufinden, was in den letzten 2 Tagen geschehen ist und erfährt Dinge, die sie einfach nur schocken.Zum größten Überfluss kommt dann auch noch die Polizei dazu, die sie verdächtigt, ihre Mitbewohnerin, die tot aufgefunden wurde, ermordet zu haben. Und alle Beweise verdichten diese Vermutung nur noch mehr.Während der Versuche alles aufzulösen, trifft sie einen jungen Mann, der ihr helfen will. Aber ob er das nur tut, um ihr zu helfen?Von Anfang bis zum Ende wird der Spannungsbogen gehalten und ich wollte einfach wissen, wie das ganze weiter geht, was geschehen ist, was Nika widerfahren ist.Ursula Poznanski hat es wirklich geschafft, mich an dieses Buch zu fesseln und es flink zu ende zu lesen.Auch wenn es hier und da mal die ein oder andere Sache gab, wo ich mehr den Kopf schüttelte, weil es zu plötzlich kam, oder zu merkwürdig rüberkam, fand ich es im allgemeinen wirklich sehr gut.

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  • Unfassbar fesselnd!

    Aquila

    Giulilovesbooks

    03. January 2018 um 18:24

    Puh... Mit einem immer noch rasenden Herz und Panik Attacken wenn es an der Haustür klingelt, kann ich mit voller Überzeugung sagen: Dieses Buch ist so gut und spannend geschrieben, dass es mich bis zur letzten Seite nicht loslassen wollte. Am liebsten hätte ich gar keine Pausen gemacht, aber trotz anstrengendem Alltag habe ich es geschafft das Buch in zwei Tagen zu lesen. Ich muss also auf eine potentielle Suchtgefahr aufmerksam machen;-)Mich als Halbitalienerin versetzt das Buch sofort in die Straßen von Siena. Durch einen früheren Städtetrip dort konnte ich mir den Schauplatz des Thrillers unglaublich gut vor Augen führen, was die Spannung enorm erhöht hat. Ein super guter Thriller, der meine hoch gesetzten Erwartungen sogar übertroffen hat!

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  • Spannend bis zur letzten Seite

    Aquila

    Insa_Talina_Pruefert

    02. January 2018 um 22:49

    Spannend bis zur letzten Seite Klappentext:Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen.Das Blut ist nicht deines.Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist.Halte dich fern von Adler und Einhorn ...Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?(Quelle Amazon)Cover:Das Cover ist einfach wunderschön. Es hat mich in der Buchhandlung quasi angezogen.Allerdings  hab ich aufgrund des Covers irgendwie mit einem Fantasy gerechnet und nicht mit einem Thriller.Muss dazzu sagen es war mein erstes Buch von Ursula Poznanski und wusste so gar nicht was auf mich zukommt.Zusammenfassung:Nachdem Nika ohne Erinnerung aufwacht und ihre Mitbewohnerin Jenny tot aufgefunden wird überschlagen sich die Ereignisse.Sie gerät selbst under Mordverdacht und immer dunklere Schleußen öffnen sich und das in einem Land dessen Sprache sie nichtmal richtig spricht.Mit hilfe ihrer eigenen wirren Notizen geht sie dem ganzen auf den Grund und immer mehr dunkle Erinnerungen kommen ans Tageslicht und solangsam weiß sie nicht mehr wem sie eigentlich vertrauen kann.War Jenny wirklich ihre Freundin? Was stimmte mit ihr nicht?Mein Fazit:Am Anfang war ich am zweifeln, es war relativ langweilig und Nikas Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar.Aber nach und nach nahm die Geschichte an Fahrt auf und ich konnte das Buch nicht mehr weg legen. Der Schreibstil war einfach und flüssig. Die Atmosphäre in der Italienischen Stadt siena war wunderschön und interessant auch auch die einbringung der italienischen Sprache war super .Vorallem konnte man sich in Nikas Verzweilung und Hilflosigkeit einfühlen.Verdiente  5 Sterne für diesen klasse Jugend Thriller von Ursula Poznanski.

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