Blinde Vögel

von Ursula Poznanski 
4,2 Sterne bei496 Bewertungen
Blinde Vögel
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (403):
Schokolatinas avatar

super spannend, wie alles dann wie in einem Zahnrad ineinander greift. Zufälle gibt es, solche vor allem.

Kritisch (9):
-Leselust-s avatar

Langweilige Ermittlungsarbeit und Aneinanderreihung belangloser Facebook Kommentare. Schade. Aber die Auflösung war gut.

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Inhaltsangabe zu "Blinde Vögel"

Zwei Tote bei einem Salzburger Campingplatz. Sie stranguliert, er erschossen. Die einzige Verbindung zwischen ihnen: eine Facebook-Gruppe, in der beide Mitglieder waren. Dort werden Gedichte voller Todesahnungen ausgetauscht. Zufall?

Beatrice Kaspary folgt ihrem Instinkt und schleust sich als U-Boot in die Gruppe ein. Und schon stirbt noch ein Mitglied der Lyrik-Gruppe ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499259807
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:30.01.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.05.2014 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Somayas avatar
    Somayavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Überzeugend und fesselnd auf ganzer Linie
    Überzeugend und fesselnd auf ganzer Linie

    Das Cover passt sehr gut zum ersten Teil der Reihe um Beatrice Kaspary und Florin Wenninger, was schon mal ein klarer Pluspunkt ist. Dadurch hat das Buch natürlich für die Reihe auch einen hohen Wiedererkennungswert.

    Der Klappentext macht wie immer neugierig auf einen weiteren spannenden Thriller von Ursula Poznanski, bei dem auch hier der Bezug zu einem aktuellen Thema (in diesem Fall Facebook) nicht fehlt.



    Bei den Büchern von Ursula Poznanski hat es sich für mich schon fast zu einer Erwartungshaltung entwickelt, dass ein recht aktuelles Thema als Grundlage aufgefasst wird. Nach dem Geocaching ist es hier also eine Facebook-Gruppe.
    Der Bezug auf die Gedichte hat mich zwar erst einmal etwas skeptisch gemacht, was sich aber im Nachhinein als überflüssig herausstellte. Denn auch wenn ich kein großer Fan von Gedichten und ihren Analysen bin, war hier alles, was wichtig war so deutlich beschrieben, dass auch ich als Laie auf dem Gebiet kein Problem hatte, die Entwicklung nachzuvollziehen.

    Auch wenn ich die Spannung hier als etwas weniger als in den anderen Büchern empfand, die ich bereits von der Autorin gelesen habe, war sie doch permanent vorhanden.
    Es geht auch wie immer gleich spannend los und man braucht keine lange Anlaufzeit, bis das Buch es schafft, den Leser zu packen und zu fesseln.

    Die gelegentlichen Einblicke in die Sicht des Täters sind ja fast schon ein Markenzeichen für die Bücher und haben auch hier wieder die Spannung geschürt, ohne zu viel zu verraten.

    Gut fand ich auch, dass nicht nur die Hintergründe von Beatrice und Florin näher beleuchtet werden, sondern man auch mehr über andere Charaktere, wie zum Beispiel Hoffmann erfährt. Das machte die Geschichte authentisch und vor allem lebendig.
    Auch wird immer wieder Bezug auf den Fall aus 'Fünf' genommen, weshalb ich dringend dazu rate, diesen Band auch zuerst zu lesen, auch wenn es eigentlich zwei voneinander unabhängige Fälle sind.
    Hält man sich nicht an die Reihenfolge, läuft man Gefahr, sich selbst zu spoilern und verpasst außerdem eine ganze Menge an Entwicklung im Bezug auf die Charaktere, allen voran natürlich Beatrice.



    Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und deutlich, mit einem sehr hohen Tempo, dass den Lesefluss unterstützt.
    Besonders angetan bin ich von Ursula Poznanskis Talent, dem Leser durch die Art, wie sie schreibt, ständig das Gefühl zu geben, dass er der Lösung ganz nah ist und ihm nur noch ein winziges Detail fehlt, dass er aber einfach nicht greifen kann. Dieses Gefühl war es auch, dass mich geradezu über die Seiten getrieben hat, immer auf der Suche nach eben diesem kleinen Detail.



    Bei den Charakteren handelt es sich hauptsächlich um Personen, die man schon aus dem Vorgänger 'Fünf' kennt und auch mögen gelernt hat. Daher ist es natürlich besonders schön, diese hier noch näher kennen zu lernen und mehr über sie zu erfahren.

    Beatrice ist dabei gewohnt klar, selbstsicher und zielstrebig, allerdings mit (Selbst)zweifeln in den richtigen Momenten, um sie authentisch wirken zu lassen.
    Sie ist eine Frau, die zwar mit beiden Beinen im Leben steht und bei der man die Liebe zu ihrem Job aus jeder Zeile lesen kann, die aber eben auch ihre (familiären) Probleme hat. Wie sie versucht beides zu meistern und unter einen Hut zu bekommen, ließ mich immer wieder Respekt vor ihr empfinden und ihr kleinere Macken zu verzeihen.

    Gut gefallen hat mir besonders die Entwicklung der Beziehung zwischen Beatrice und Florin.
    Eine besondere Freundschaft, die weit über ein Arbeitsverhältnis hinaus geht, zeichnete sich schon in Band 1 ab und wird hier noch vertieft.
    Dabei nimmt diese Thematik aber keinen zu großen Teil ein und entwickelt sich langsam und zart fast schon von allein.



    Genau das was man von Ursula Poznanski und ihren Helden Kaspary und Wenninger erwartet.
    Überzeugend und fesselnd auf ganzer Linie.

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    MikkaGs avatar
    MikkaGvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Nur das Ende kommt meines Erachtens zu sehr aus dem Nirgendwo, da hätte ich mir gewünscht, der Leser hätte vorher mehr Hinweise bekommen.
    Der Tod ist groß. Wir sind die Seinen, lachenden Munds.

    Was haben Mord, Gedichte und Facebook gemeinsam?

    Normalerweise nicht viel, aber Ursula Poznanski verbindet genau diese drei Elemente zu einem originellen Thriller. Spielte “Fünf”, der erste Band der Reihe, noch im Geocaching¹-Milieu, ermitteln Beatrice Kaspary und Florin Wenninger dieses Mal im Umfeld einer Lyrik-Gruppe auf Facebook.

    Lyrik? Was könnte harmloser sein als eine Gruppe von Menschen, die sich zusammentun, um über Gedichte zu sprechen?

    Tatsächlich begegnet Beatrice (unvermeidlich) auch harmoniebedürftigen Menschen, die Kätzchenbilder posten, aber der Tonfall in der Gruppe wird zunehmend beunruhigender. Viele der geposteten Gedichte und Bilder haben düstere Schwingungen, und die Ermittler (und Leser) beginnen zu hinterfragen, ob sie verschlüsselte Botschaften enthalten.

    Mit gefällt an den Büchern von Ursula Poznanski sehr gut, dass sie ihre Geschichten oft in Subkulturen ansiedelt. Geocaching in “Fünf”, Facebookgruppen in “Blinde Vögel”, und ihr Buch “Saeculum” (eines ihrer Jugendbücher) spielt im Live-Rollenspieler-Milieu. Damit gibt sie ihren Büchern etwas Unverwechselbares und Unverbrauchtes, und mir erscheinen sie gut recherchiert.

    Der Leser tappt in diesem Band lange komplett im Dunklen. Das Augenmerk liegt immer wieder auf der Facebookgruppe und dem Dialog der Mitglieder, was die Geschichte etwas ausbremst. Die Spannung bleibt zunächst unterschwellig, das Tempo langsam – es dauert ewig, bis man halbwegs versteht, was dahintersteckt.

    Dennoch unterhielt mich das Buch auf den ersten ~500 Seiten wunderbar. Ich musste ein paar Mal schmunzeln, weil die Autorin so authentisch darstellt, wie Menschen im Internet miteinander umgehen. Ganz nebenher lernt man außergewöhnliche Gedichte kennen, was mir viel Spaß gemacht hat. Und allmählich schraubt sich die Spannung doch noch hoch, denn Mitgliedschaft in dieser Lyrikgruppe scheint ungesund zu sein…

    Ich rätselte fleißig mit, was hinter den Gedichten stecken könnte, aber die Auflösung habe ich nicht kommen sehen.

    Mein größter Kritikpunkt ist, dass der Leser keine Chance hat, die große Wendung am Schluss vorauszuahnen.

    Natürlich gibt es vorher schon die ein oder unerwartete Wendung oder falsche Fährte, die ich gut geschrieben fand. Aber die Puzzleteile, die man bräuchte, um das tatsächliche Tatmotiv zusammenzusetzen, bekommt man nicht nach und nach im Laufe des Buches. Mir kam es vor, als würde die Autorin mir kurz vor Schluss das ganze Puzzle in einem Schwung vor die Füße kippen.

    Sogar die Ermittler kommen erst spät im Buch auf die richtige Idee. Das ‘Wie’ erschien mir dabei nicht 100%ig glaubhaft: die Verbindung, die alles erklärt, ist für Uneingeweihte weit hergeholt, aber Beatrice erkennt diese Verbindung trotz spärlicher Informationen.

    Das Ende ist originell und in sich schlüssig, keine Frage. Für meinen Geschmack überrumpelt es den Leser nur zu plötzlich.

    Trotz des für mich enttäuschenden Endes hat mir das Buch insgesamt gut gefallen.

    Der Schreibstil konnte mich vollends überzeugen. Er ist nicht nur flüssig und zieht den Leser direkt in die Geschichte, sondern er ist ausdrucksstark und geschickt aufgebaut: Die Beiträge aus dem Facebook-Chat fließen ungefiltert und ohne Ausschmückung in das Buch ein, dennoch bekommt  der Leser ein gutes Gespür für die wichtigsten Teilnehmer der Gruppe.

    Ursula Poznanski gelingt es, in wenigen Worten ein lebendiges Bild eines Charakters zu zeichnen, den man nur aus seinen/ihren Chat-Einträgen kennt. Auch die Hauptcharaktere sind wieder gut geschrieben, obwohl Florin dieses Mal eher im Hintergrund bleibt.

    Selbst der Täter kommt zwischendurch zu Wort, was ich sehr spannend fand!

    FAZIT
    Zwei Tote. Sie erdrosslt, er erschossen. Verbunden hat sie nur eines: sie waren beide Mitglied in der gleichen Lyrikgruppe auf Facebook.

    Beatrice Kaspary erstellt sich ein Profil und meldet sich in der Gruppe an, die zunächst vollkommen harmlos erscheint. Aber bald schwant ihr, dass mehr hinter den geposteten Gedichten und Bildern stecken könnte.

    Mir gefiel gut, dass Facebook bei diesem Fall so eine zentrale Rolle spielt! Das ist eine Welt, in der ich mich selber jeden Tag rumtreibe, und die ohne Zweifel ihre Abgründe hat. Der Thriller ist eher langsam und ruhig, aber ich fand ihn dennoch unterhaltsam. Nur das Ende kommt meines Erachtens zu sehr aus dem Nirgendwo, da hätte ich mir gewünscht, der Leser hätte vorher mehr Hinweise bekommen.

    ¹ Geocaching: eine Art weltweiter Schnitzeljagd, bei der mittels GPS und/oder Hinweisen versteckte Logbücher und Gegenstände gesucht werden.

    Diese Rezension erschien zunächst auf meinem Buchblog:
    https://wordpress.mikkaliest.de/2018/06/11/rezension-ursula-poznanski-blinde-voegel/

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    B
    BirPetvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Teil 2 der Thriller-Reihe um Beatrice Kaspary und Florin Wenninger und spannender als Teil 1. Diesmal spielt FACEBOOK eine sehr große Rolle
    Status: Ermordet

    Ich bin süchtig und würde ich mich nicht selbst so beherrschen, steckte meine Nase bereits im 3. Teil von Kaspary & Wenninger.
    Auch im zweiten Teil mangelt es an Wendungen nicht, das Tempo ist super und der Schreibstil ist so flüssig, dass das Buch einen unsichtbaren Sog entwickelt und es fast unmöglich ist es auch nur kurz aus den Händen zu legen und wenn es doch mal sein muss ist die Ungeduld groß wann es endlich weiter geht. 
    Die Figuren sind wieder sehr gut beschrieben, und die Kollegen aus Teil 1 begegnet man wieder, Stefan wird wieder in den Fall einbezogen, Hoffmann und Beatrice sind nach wie vor keine dicken Freunde, Drasche der olle Miesepeter hat auch diesmal kein sonniges Gemüt und die Nervensäge von Fallanalytiker trifft man auch wieder.
    Das Privatleben von Beatrice und Florin kommt auch wieder vor und ist Teil des Buches, aber auch diesmal hält sich dies im Hintergrund und überlagert die Handlung nicht. Beatrice und Florin sind menschlich, natürlich und  authentisch.
    Wie auch schon im ersten Teil war ich zwischendurch immer verwirrt und meine Verdächtigen wechselten oft.
    Die Auflösung des Falls hat mich auch diesmal sehr begeistert, wenn auch einige Nerven gekostet.
    Klare Kaufempfehlung!

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    martina400s avatar
    martina400vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender Thriller in der Welt der Lyrik mit dem Ermittlerduo Kaspary und Wenninger.
    Blinde Vögel

    „Der Tod ist ein Meister aus Salzburg, dachte Beatrice, in Abwandlung von Celans berühmten Gedicht.“ S. 192 


    Inhalt:

    Auf einem Campingplatz werden zwei Tode gefunden. Alles sieht nach Mord und Selbstmord aus, aber irgendetwas stimmt nicht. Die Opfer scheinen nicht zusammenzuhängen, bis Kaspary und Wenninger entdeckt, dass beide einer Facebook-Gruppe angehören, die sich mit Lyrik befasst. Kaspary wird selbst Teil der Gruppe und greift nach jedem Strohhalm, der ihr geboten wird. Doch schon bald gibt es ein neues Opfer aus dieser Gruppe.


    Cover:

    Das Cover lehnt sich durch eine vorherrschende Farbe und den wenigen Details an den ersten Teil der Reihe an. Durch die Rote Schrift auf blauem Hintergrund springt es sofort ins Auge.


    Meine persönliche Meinung: 

    Der Schreibstil von Ursula Poznanski ist leicht eingängig und sie schafft es den Lesern Spannung zu vermitteln. Manchmal kamen mir die Ermittlungen etwas langatmig vor. Doch andererseits ist es wahrscheinlich auch in der Realität so, dass man bei manchem Fall auf der Stelle tritt und nicht vorankommt. Im ersten Teil „Fünf“ war ich völlig gefesselt, da es ums geocachen ging und ich selbst dieses Hobby verfolge. Hier hatte ich keinen so persönlichen Zugang, da ich mich in der Welt der Lyrik kaum auskenne und auch die Gedichte mir nicht bekannt waren oder mich zu intensiven Analysen animierten. Dennoch fand ich es keinesfalls langweilig, sondern spannend.


    Fazit:

    Ein spannender Thriller in der Welt der Lyrik mit dem Ermittlerduo Kaspary und Wenninger.

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    LaDragonias avatar
    LaDragoniavor einem Jahr
    Rezension zu "Blinde Vögel" von Ursula Poznanski

    Über dieses Buch:

    Zwei Tote i Salzburg Sie stranguliert er erschossen. Die Tat eines zurückgewiesenen Liebhabers?

    Aber die beiden scheinen zu Lebzeiten keinerlei Kontakt miteinander gehabt zu haben. Oder täuscht der erste Blick? Das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ist ratlos. Aber Beatrice mag die Sache nicht aus sich beruhen lassen und verfolgt die Spuren, die die Toten im Internet hinterlassen haben. Auf Facebook wird sie fündig: Beide waren dort Mitglieder in einem Forum, das sich ausgerechnet mit Lyrik befasst. Gedichte werden hier mit stimmungsvollen Fotos kombiniert und gepostet. Ganz harmlos. Ganz harmlos?

    Bald ahnt Beatrice, dass die Gedichte Botschaften enthalten, die nur wenige Teilnehmer verstehen. Düstere Botschaften, in denen es um Angst und Tod geht. Und dann stirbt noch eine der Lyrik-Liebhaberinnen …


    Meine Meinung:

    „Blinde Vögel“ ist bereits der 2. Band um das Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger aus der Feder der Wiener Autorin Ursula Poznanski. Leider muss ich aber sagen, das mich dieser Teil nicht so gefesselt hat wieder der Auftakt „Fünf“ in dem es um das Thema Geocaching geht. Obwohl natürlich, das Thema Facebook bzw. soziale Medien durchaus auch Potenzial hat, kommt dieser Teil mir etwas schwächer und nicht so fesselnd daher wie Band 1. Was mich eigentlich selber sehr wundert, bin ich doch eigentlich ein sehr großer Fan der Autorin und von ihr bisher ausschließlich absolute Pageturner gewohnt.

    Ich hoffe sehr, das mich der dritte Teil der Serie, „Stimmen“ allerdings wieder überzeugen kann, vor allem da ich ihn ja bereits im Regal stehen habe.

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    AnnaKatharinaKathis avatar
    AnnaKatharinaKathivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider sehr schleppend im Mittelteil... Eigentlich bin ich anderes von Ursula Poznanski gewöhnt...
    Blinde Vögel

    Ich bin wirklich ein großer Fan von Ursula Poznanski und ich habe sowohl "Erebos" als auch "Saeculum" geliebt. Auch den Auftakt ihrer Thriller-Reihe um das Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ("Fünf") fand ich wahnsinnig spannend und gut gelungen.Umso enttäuschter war ich von "Blinde Vögel"...Ich habe diese Reihe ja in falscher Reihenfolge gelesen, da die Bände nur unwesentlich zusammenhängen. Daher habe ich nach Band eins erst Teil drei gelesen, der mich leider auch nicht wirklich begeistern konnte, weil die Geschichte lange auf der Stelle getreten ist..Ich hatte Hoffnungen, dass der zweite Teil genauso genial wird wie der erste, denn die Idee dahinter klingt wirklich gut. Menschen werden ermordet, die auf den ersten Blick nicht mehr gemeinsam hatten, als ihre Liebe zu Gedichten, die sie in einer Facebook-Gruppe auslebten. Ich hatte gehofft, dass es wieder zu einer Hetzjagd zwischen Polizei und Mörder kommt, so wie es im ersten Band der Fall war. Leider hat sich die Geschichte dann aber dermaßen in die Länge gezogen, dass ich zwischenzeitlich echt lange gebraucht habe zum Lesen und es auch Tage und Wochen gab, wo ich das Buch nicht mal zur Hand genommen habe, weil mir andere Geschichten interessanter erschienen. Ich bin wirklich ein bisschen enttäuscht, denn eigentlich bin ich viel besseres von Ursula Poznanski gewöhnt, aber diese atemberaubende Spannung, die ich für gewöhnlich mit ihr verbinde, fehlte in diesem Buch beinahe komplett (so wie auch in Teil drei). Nur das Ende hat es noch einmal herausgerissen, denn das wurde wieder nervenaufreibend spannend und drastisch, so wie man es sich für einen Thriller erhofft. Allerdings muss ich auch hier sagen, dass mir die Auflösung der Geschichte und der Morde ein wenig an den Haaren herbeigezogen erschien und nach dem langen Auf-der-Stelle-treten der Polizei doch etwas zu plötzlich kam. Das ganze war zwar von der Autorin gut durchdacht, wirkte aber ein bisschen Fehl am Platz, da nichts auf dieses Ende hindeutete und dann war die Auflösung auf einmal da...Irgendwie kam mir im letzten Viertel des Buches alles ein bisschen zu gewollt vor, um noch realistisch zu wirken..Da fehlte auch dieser Aha-Effekt, der Punkt, an dem es einem wie Schuppen von den Augen fällt und sich endlich alle Puzzleteile zusammenfügen. Leider ist dieser Punkt bei mir ausgeblieben und hat eher Zweifeln und Unverständnis Platz gemacht..Dem Buch zu Gute halten muss ich die Charaktere. Beatrice und Florin sind mir die ganze Reihe über durchweg sympatisch und ich mag beide wirklich gerne. Auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet und jeder hat eine ganz besondere Persönlichkeit, sodass sich alle zusammen sehr gut ergänzen. 
    Alles in allem kann ich leider nicht sagen, dass mir das Buch wirklich gefallen hat. Ich mochte die Charaktere und es war schön, sie bei ihrer Arbeit zu begleiten, allerdings hätte man dem Buch gut und gerne 100 Seiten nehmen können, in denen einfach nichts passiert ist..Außerdem fehlte mir die ganze Geschichte über die Spannung (außer ganz am Ende).Leider konnte bis jetzt kein Folgeband an den ersten Teil "Fünf" heran kommen und ich bin wirklich am überlegen, ob ich mir den vierten Teil besorgen soll (der ich letzten Monat erst erschienen, unter dem Titel "Schatten")..
    **http://kathis-buecherkrams.blogspot.de/

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    _Jassis avatar
    _Jassivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Hat sich am Anfang leider etwas gezogen.. Ich hoffe, der nächste Teil wird wieder besser
    Leider sind die Hauptpersonen nur in gut oder schlecht aufgeteilt

    Inhalt lt. Klappentext:

    Zwei Tote bei einem Salzburger Campingplatz. Sie stranguliert, er erschossen. Die einzige Verbindung zwischen ihnen: eine Facebook-Gruppe, in der beide Mitglieder waren. Dort werden Gedichte voller Todesahnungen ausgetauscht. Zufall? Beatrice Kaspary folgt ihrem Instinkt und schleust sich als U-Boot in die Gruppe ein. Und schon stirbt noch ein Mitglied der Lyrik-Gruppe...



    Meinung:

    Nachdem mir der erste Band der Reihe ganz gut gefallen hat, musste jetzt auch der zweite dran glauben.

    Der Fall fängt auch relativ spannend an. Zwei Tote werden gefunden und obwohl alles nach einer Beziehungstat aussieht, ermitteln Beatrice und Florin weiter nach einem Mörder.

    Obwohl dem Leser aufgrund des Klappentextes und des Aufbaus der Geschichte klar ist, dass es etwas mit der Lyrik-Gruppe zu tun haben muss, war mir die Spur lange Zeit etwas zu weit hergeholt. Die Idee mit der Lyrik-Gruppe fand ich aber gut, auch wenn ich selbst mit Gedichten nicht so viel anfangen kann. Ich fand aber, dass der Fokus etwas zu sehr auf der Gruppe lag. Man hat über die Opfer fast gar nichts erfahren, weil Beatrice sich nur auf die Gruppe konzentriert hat. Das fand ich etwas schade.

    Am meisten hat mich, wie im ersten Band schon, Beatrice gestört. Ich mag das Umfeld, dass die Autorin um sie geschaffen hat überhaupt nicht. Beatrice an sich ist mir sympathisch, aber über den Rest musste ich öfter genervt den Kopf schütteln. Ihr Ex-Mann kümmert sich auf der einen Seite gut um ihre gemeinsamen Kinder, aber trotzdem wird er immer so dargestellt, als würde er nur existieren um Bea das Leben schwer zu machen. Ein Beispiel: Die Kinder sollen zu Beas Entlastung mittwochs bei ihrem Ex-Mann übernachten. Gleich in der ersten Woche hat Bea die Abmachung vergessen und den Kindern keine Schlafsachen mitgegeben. Ihr Ex ist natürlich sauer. Aber plötzlich ist er der dumme, weil er sich deswegen aufregt. Bea sagt wortwörtlich (nicht zu ihm persönlich), dass er dumm ist. Und so geht das immer, wenn sie mit ihm zu tun hat. Wenn es nach mir geht, könnte die Sache mit dem Ex-Mann und den Kindern auch weg gelassen werden können, da sie mich einfach nur nervt. Denn auch Beas Chef hat eine völlig unbegründete Abneigung gegen sie und macht Bea ständig ohne jede Begründung runter.
    Ich weiß nicht, ob die Autorin das macht um die Protagonistin für den Leser sympathischer zu machen, oder damit man mit ihr mitfühlt, aber mich persönlich nervt sowas immer und bewirkt bei mir oft den gegenteiligen Aspekt.

    Deswegen hoffe ich, dass wir mal etwas mehr über Florin erfahren und nicht immer nur über Bea.

    Der Mittelteil des Buches war leider etwas zäh. Auch wenn es einige Leichen gab, ging der Fall eine lange Zeit gar nicht voran. Dadurch blieb leider auch die Spannung etwas auf der Strecke.

    Die Auflösung dagegen hat mir wirklich gut gefallen! Sie war spannend, unvorhersehbar und schlüssig. Alles was man für einen Thriller braucht 


    Fazit:

    Meine Erwartungen konnte das Buch leider nicht erfüllen. Da ich aber zu Band 3 und 4 fast nur gute Bewertungen gehört habe, werde ich die Reihe trotzdem weiterverfolgen. Ich hoffe, die Protagonisten bekommen in den nächsten Teilen noch mehr Facetten und sind nicht nur schwarz-weiß!

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    ZeilenTraeumereis avatar
    ZeilenTraeumereivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Polizeiarbeit ist zwar interessant, aber leider sehr langatmig. Die entscheidende Spur erfährt man erst sehr spät
    Es ist nicht immer drin, was drauf steht...

    Dies ist der zweite Teil der Beatrice Kaspary Reihe! 


    Inhalt
    Die Salzburger Kommissare Beatrice und Florin werden in ihrem zweiten Fall zu Beginn mit einem Doppelmord konfrontiert. Und obwohl der Tathergang sofort offensichtlich scheint, hat Beatrice Zweifel, denn beide Personen waren Mitglied einer ominösen Lyrik Gruppe bei Facebook. Beatrice schleust sich mit einem Fake-Profil in die Gruppe ein und wundert sich schon bald über das seltsame Verhalten einiger Mitglieder...


    Meine Meinung
    Wie schon bei "Fünf" geht es auch im zweiten Teil der Beatrice Kaspary-Reihe von Ursula Poznanski direkt mit dem Mordfall los und man findet sich schnell ein. Die entscheidende Verbindung zwischen den Opfern, die Lyrik Gruppe auf Facebook, ist ebenfalls schnell gefunden. Doch von da an fischen Beatrice Kaspary und Florin Wenninger im Trüben, und mit ihnen der Leser. Die Arbeit der beiden wird sehr detailliert beschrieben, was zunächst durchaus interessant ist, irgendwann wünscht man sich dann aber doch mal eine entscheidende Spur. Auf die wartet der Leser allerdings vergeblich, bis zu den letzten 100 Seiten. Fürs Durchhalten wird man dann aber mit einer überraschenden Auflösung belohnt, die man wohl selbst als häufiger Krimi Leser nicht erwartet. 
    Poznanskis Schreibstil ist gewohnt flüssig und klar, was es erheblich erleichtert, bis zum Schluss durchzuhalten; man liest dieses Buch einfach gerne, auch wenn gerade nicht viel passiert. Aber auch die Charaktere tragen dazu bei: sie sind nicht nur Kommissare, die einen Mord aufklären wollen, sondern auch Menschen, die zwischen Beruf und Familienleben gestresst sind oder Probleme in der Partnerschaft haben. Das macht sie für den Leser greifbarer und man verfolgt sie umso lieber. 
    Nichtsdestotrotz hilft all das irgendwann nicht mehr über die Längen hinweg. Als man dann endlich den Zusammenhang versteht, wird man allerdings enttäuscht. Die eigentlich wirklich spannende Thematik wird letztendlich auf wenigen Seiten abgehandelt, während vorher jeder Ermittlungsschritt nachvollzogen wurde. Mehr Hintergrundinfos hätten an dieser Stelle ausnahmsweise mal nicht geschadet. Die Bezeichnung als "Thriller" empfinde ich daher als irreführend, für mich handelt es sich hier vielmehr um einen Krimi. 


    Fazit
    Solide, aber nicht herausragend. Wenn man sich für Polizeiarbeit interessiert, wird man dieses Buch mögen. Wenn man allerdings eine rasante Geschichte erwartet, ist man hier falsch. Krimi Fans werden also keinesfalls enttäuscht, Thriller Leser aber vielleicht schon. 

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    mareikealbrachts avatar
    mareikealbrachtvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Genial! Hochspannend! Rätselhaft!
    Auf Facebook geht der Tod um

    Auf einem Camping-Platz in Salzburg werden zwei Tote gefunden und alles sieht nach Mord und Selbstmord aus. Rätselhaft ist allerdings, dass sich die Toten kaum zu kennen scheinen und auch, dass beide einer Facebook-Lyrik-Gruppe angehören, in der es bald noch mehrere Tote gibt.
    In dem Fall ermitteln Beatrice und Florin, zwei sympathische Ermittler, zwischen denen es gewaltig knistert.
    Dieser Fall bringt die beiden jedoch an ihre Grenzen, so dass Persönliches bald zur Nebensache wird.
    Zwischendurch kommt der Täter als Ich-Erzähler zu Wort, rätselhafte Passagen, die man erst versteht, wenn man die Auflösung kennt. Mit der sich dann aber alles ineinanderfügt.
    Beatrice und Florin zu folgen ist ein wahres Vergnügen, beinahe schon wie eine Sucht. Denn was haben all die düsteren, tollen Gedichte, von denen ich viele aus meiner Schulzeit wiedererkannte, mit den Morden zu tun?
    Dieses Buch was mein erstes Poznanski und hat mich restlos begeistert. Einfach wunderbar! Ich konnte nicht aufhören zu lesen!

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    NiWas avatar
    NiWavor 2 Jahren
    Tatort Facebook

    Auf einem Campingplatz in Salzburg werden zwei Leichen entdeckt. Die Frau wurde erwürgt, der Mann hat sich auf den ersten Blick selbst erschossen. Allerdings scheint zwischen den Toten absolut keine Verbindung zu bestehen.

    Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ermitteln in ihrem zweiten Fall. Der Mord bzw. Selbstmord am Campingplatz lässt ihnen keine Ruhe und schnell findet sich auf Facebook ein Hinweis, der so unscheinbar und trotzdem der einzige Zusammenhang zwischen den beiden Toten ist. Beide waren Mitglieder einer Lyrik-Gruppe. Daraufhin schleust sich Kaspary undercover in die Facebook-Gruppe ein.

    Egal wie Kasparay und Wenninger es drehen oder wenden, außer dieser Lyrik-Gruppe auf Facebook scheinen die Toten keinen Kontakt zueinander gehabt zu haben. Doch unerwartet kommt es zu einem weiteren Todesfall, der sie noch genauer hinsehen lässt.

    Ich mag Ursula Poznanskis Ideen sehr gern. Nicht nur in ihren Jugendbüchern, sondern diesmal auch in ihrer Krimireihe, hat sie einen Blick für gesellschaftliche Entwicklungen und Neuheiten. Denn durch Social Media ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, auch im kriminalistischen Bereich.

    Die Ermittlungen selbst verlaufen in gewohnten Bahnen und haben doch sehr spannende Momente. Wenn man sich gemeinsam mit Beatrice Kaspary inkognito in dieser Lyrik-Gruppe bewegt, kann man einfach nicht begreifen, warum die Toten in Kontakt zueinander getreten sind. Was hat sie nur bewogen, gemeinsam auf diesen Campingplatz den Tod zu finden? Ist es wirklich so geschehen, wie es der erste Blick vermuten lässt? Oder steckt doch noch etwas anderes dahinter?

    Die persönliche Ebene spielt auch im zweiten Teil der Kaspary-Wenninger-Reihe in die Ermittlungen hinein. Dieses Mal fand ich das Privatleben allerdings nicht so ausgeprägt und die wenigen Einblicken haben meiner Meinung nach ein rundes Bild ergeben.

    Zudem wird mir Beatrice Kaspary als Privatperson immer unsympathischer. Sie lebt für ihren Beruf und ihre polizeiliche Tätigkeit, dabei rücken ihre privaten Verpflichtungen schon einmal gern in den Hintergrund. Das ist ein Punkt, den ich sehr gut nachvollziehen kann, allerdings sehe ich nicht ein, warum sie sich so sehr gegen die Hilfe ihres Ex-Manns sträubt. Aber genau deshalb gefällt mir die Protagonistin auch richtig gut, denn eine Figur muss mir nicht sympathisch sein, um mit ihr mitzufiebern, sondern sie muss authentisch wirken. Und genau dieser unlogische Zug haucht der Kommissarin meiner Ansicht nach Leben ein.

    Die Hintergründe zu den Morden empfand ich als besonders gelungen. Hier spielt jüngere Geschichte rein, die im öffentlichen Bewusstsein schon lange keinen Platz mehr hat, obwohl sie nach wie vor zum Greifen nahe ist.

    Das Finale an sich war mir etwas zu übertrieben, obwohl es gut zu lesen ist. Mir ist schon bewusst, dass ein Krimi einen Showdown braucht, auch wenn mir dieses übliche Schema F meistens zu viel des Guten ist.

    Alles in allem hat Ursula Pozanski mit dem zweiten Fall von Kaspary und Wenninger einen wunderbar soliden Krimi mit Lokalkolorit geschrieben, den ich sehr gerne gelesen und an Krimifans weiterempfehlen kann.

    Bisherige Fälle:
    1) Fünf
    2) Blinde Vögel
    3) Stimmen
    4) Schatten

    Kommentare: 8
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    ROZUBIs avatar

    Status: Ermordet

    Zwei Tote bei einem Salzburger Campingplatz. Die einzige Verbindung zwischen ihnen: eine Facebook-Gruppe, in der beide Mitglieder waren. Dort werden Gedichte voller Todesahnungen ausgetauscht.

    Zufall?

    Beatrice Kaspary ist misstrausich. Dann stirbt eine weitere Frau aus der Lyrikgruppe...

     

    Der zweite Fall des Salzburger Ermittlerduos Beatrice Kaspary und Florin Wenninger.

     

     

    Seid ihr neugierig geworden? Dann lade ich Euch herzlich zu dieser Leserunde ein!

     

    Wir verlosen wieder 10 Exemplare unter allen Bewerbern. Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 24. Februar, in dem ihr folgende Frage beantwortet:

    In welchen sozialen Netzwerken seid Ihr aktiv und gibt es Gruppen, in denen Ihr Euch mit anderen Mitgliedern austauscht? Wenn ja, zu welchen Themen?

     

     

    Ich drücke Euch die Daumen und wünsche Euch ganz viel Spaß mit dieser Leserunde!

    Auch diejenigen, die nicht zu den glücklichen Gewinnern zählen sind natürlich herzlich zum Mitlesen eingeladen!

     

    Liebe Grüße

    Friederike

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    Ursula Poznanski ist ein Genie. Sie schreibt Krimis, nach denen ich süchtig werden kann. Wenn das so weitergeht, bleibt mir beim nächsten Werk das Herz stehen.

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