Ursula Poznanski Blinde Vögel

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Inhaltsangabe zu „Blinde Vögel“ von Ursula Poznanski

Zwei Tote bei einem Salzburger Campingplatz. Sie stranguliert, er erschossen. Die einzige Verbindung zwischen ihnen: eine Facebook-Gruppe, in der beide Mitglieder waren. Dort werden Gedichte voller Todesahnungen ausgetauscht. Zufall?

Beatrice Kaspary folgt ihrem Instinkt und schleust sich als U-Boot in die Gruppe ein. Und schon stirbt noch ein Mitglied der Lyrik-Gruppe ...

Tolle & liebenswerte Charaktere, die über die teils zähflüssigeren Passagen hinweghelfen.

— Phiinchen

Auch der zweite Band hat mich begeistert..obwohl ich 'Fünf' einen tacken besser fand. Bea & Florin tolle Charaktere :)

— Janax3

Durchgehend spannend und was für ein unvorhersehbares Ende!!

— Kelo24

Das Ermittler-Duo hat es diesmal mit einem scheinbar unlösbaren Fall zu tun. Sehr spannend geschrieben! Kann ich nur empfehlen!

— EmmySue

Sympathisches Ermittlerteam und ein interessanter Fall mit überraschendem Ende

— FrauPi

Freu mich schon auf die weiteren 2 Teile!

— notthatkindofagirl

Auch der Band hat mir wieder sehr gefallen und blieb spannend bis zum Schluss!

— Feni

Sehr spannend, trotz einer größtenteils entschleunigten Handlung! Der Schluss hat es in sich!

— Pippo121

Leider sehr schleppend im Mittelteil... Eigentlich bin ich anderes von Ursula Poznanski gewöhnt...

— AnnaKatharinaKathi

Hat sich am Anfang leider etwas gezogen.. Ich hoffe, der nächste Teil wird wieder besser

— _Jassi

Stöbern in Krimi & Thriller

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Wieder ein sehr guter Fitzek. Spannend und undurchschaubar bis zum Schluß.

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Untiefen

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  • Rezension zu "Blinde Vögel" von Ursula Poznanski

    Blinde Vögel

    LaDragonia

    31. May 2017 um 13:34

    Über dieses Buch: Zwei Tote i Salzburg Sie stranguliert er erschossen. Die Tat eines zurückgewiesenen Liebhabers? Aber die beiden scheinen zu Lebzeiten keinerlei Kontakt miteinander gehabt zu haben. Oder täuscht der erste Blick? Das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ist ratlos. Aber Beatrice mag die Sache nicht aus sich beruhen lassen und verfolgt die Spuren, die die Toten im Internet hinterlassen haben. Auf Facebook wird sie fündig: Beide waren dort Mitglieder in einem Forum, das sich ausgerechnet mit Lyrik befasst. Gedichte werden hier mit stimmungsvollen Fotos kombiniert und gepostet. Ganz harmlos. Ganz harmlos? Bald ahnt Beatrice, dass die Gedichte Botschaften enthalten, die nur wenige Teilnehmer verstehen. Düstere Botschaften, in denen es um Angst und Tod geht. Und dann stirbt noch eine der Lyrik-Liebhaberinnen … Meine Meinung: „Blinde Vögel“ ist bereits der 2. Band um das Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger aus der Feder der Wiener Autorin Ursula Poznanski. Leider muss ich aber sagen, das mich dieser Teil nicht so gefesselt hat wieder der Auftakt „Fünf“ in dem es um das Thema Geocaching geht. Obwohl natürlich, das Thema Facebook bzw. soziale Medien durchaus auch Potenzial hat, kommt dieser Teil mir etwas schwächer und nicht so fesselnd daher wie Band 1. Was mich eigentlich selber sehr wundert, bin ich doch eigentlich ein sehr großer Fan der Autorin und von ihr bisher ausschließlich absolute Pageturner gewohnt. Ich hoffe sehr, das mich der dritte Teil der Serie, „Stimmen“ allerdings wieder überzeugen kann, vor allem da ich ihn ja bereits im Regal stehen habe.

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  • Blinde Vögel

    Blinde Vögel

    AnnaKatharinaKathi

    21. May 2017 um 15:07

    Ich bin wirklich ein großer Fan von Ursula Poznanski und ich habe sowohl "Erebos" als auch "Saeculum" geliebt. Auch den Auftakt ihrer Thriller-Reihe um das Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ("Fünf") fand ich wahnsinnig spannend und gut gelungen.Umso enttäuschter war ich von "Blinde Vögel"...Ich habe diese Reihe ja in falscher Reihenfolge gelesen, da die Bände nur unwesentlich zusammenhängen. Daher habe ich nach Band eins erst Teil drei gelesen, der mich leider auch nicht wirklich begeistern konnte, weil die Geschichte lange auf der Stelle getreten ist..Ich hatte Hoffnungen, dass der zweite Teil genauso genial wird wie der erste, denn die Idee dahinter klingt wirklich gut. Menschen werden ermordet, die auf den ersten Blick nicht mehr gemeinsam hatten, als ihre Liebe zu Gedichten, die sie in einer Facebook-Gruppe auslebten. Ich hatte gehofft, dass es wieder zu einer Hetzjagd zwischen Polizei und Mörder kommt, so wie es im ersten Band der Fall war. Leider hat sich die Geschichte dann aber dermaßen in die Länge gezogen, dass ich zwischenzeitlich echt lange gebraucht habe zum Lesen und es auch Tage und Wochen gab, wo ich das Buch nicht mal zur Hand genommen habe, weil mir andere Geschichten interessanter erschienen. Ich bin wirklich ein bisschen enttäuscht, denn eigentlich bin ich viel besseres von Ursula Poznanski gewöhnt, aber diese atemberaubende Spannung, die ich für gewöhnlich mit ihr verbinde, fehlte in diesem Buch beinahe komplett (so wie auch in Teil drei). Nur das Ende hat es noch einmal herausgerissen, denn das wurde wieder nervenaufreibend spannend und drastisch, so wie man es sich für einen Thriller erhofft. Allerdings muss ich auch hier sagen, dass mir die Auflösung der Geschichte und der Morde ein wenig an den Haaren herbeigezogen erschien und nach dem langen Auf-der-Stelle-treten der Polizei doch etwas zu plötzlich kam. Das ganze war zwar von der Autorin gut durchdacht, wirkte aber ein bisschen Fehl am Platz, da nichts auf dieses Ende hindeutete und dann war die Auflösung auf einmal da...Irgendwie kam mir im letzten Viertel des Buches alles ein bisschen zu gewollt vor, um noch realistisch zu wirken..Da fehlte auch dieser Aha-Effekt, der Punkt, an dem es einem wie Schuppen von den Augen fällt und sich endlich alle Puzzleteile zusammenfügen. Leider ist dieser Punkt bei mir ausgeblieben und hat eher Zweifeln und Unverständnis Platz gemacht..Dem Buch zu Gute halten muss ich die Charaktere. Beatrice und Florin sind mir die ganze Reihe über durchweg sympatisch und ich mag beide wirklich gerne. Auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet und jeder hat eine ganz besondere Persönlichkeit, sodass sich alle zusammen sehr gut ergänzen. Alles in allem kann ich leider nicht sagen, dass mir das Buch wirklich gefallen hat. Ich mochte die Charaktere und es war schön, sie bei ihrer Arbeit zu begleiten, allerdings hätte man dem Buch gut und gerne 100 Seiten nehmen können, in denen einfach nichts passiert ist..Außerdem fehlte mir die ganze Geschichte über die Spannung (außer ganz am Ende).Leider konnte bis jetzt kein Folgeband an den ersten Teil "Fünf" heran kommen und ich bin wirklich am überlegen, ob ich mir den vierten Teil besorgen soll (der ich letzten Monat erst erschienen, unter dem Titel "Schatten")..**http://kathis-buecherkrams.blogspot.de/

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  • Leider sind die Hauptpersonen nur in gut oder schlecht aufgeteilt

    Blinde Vögel

    _Jassi

    25. April 2017 um 16:03

    Inhalt lt. Klappentext: Zwei Tote bei einem Salzburger Campingplatz. Sie stranguliert, er erschossen. Die einzige Verbindung zwischen ihnen: eine Facebook-Gruppe, in der beide Mitglieder waren. Dort werden Gedichte voller Todesahnungen ausgetauscht. Zufall? Beatrice Kaspary folgt ihrem Instinkt und schleust sich als U-Boot in die Gruppe ein. Und schon stirbt noch ein Mitglied der Lyrik-Gruppe...Meinung: Nachdem mir der erste Band der Reihe ganz gut gefallen hat, musste jetzt auch der zweite dran glauben. Der Fall fängt auch relativ spannend an. Zwei Tote werden gefunden und obwohl alles nach einer Beziehungstat aussieht, ermitteln Beatrice und Florin weiter nach einem Mörder. Obwohl dem Leser aufgrund des Klappentextes und des Aufbaus der Geschichte klar ist, dass es etwas mit der Lyrik-Gruppe zu tun haben muss, war mir die Spur lange Zeit etwas zu weit hergeholt. Die Idee mit der Lyrik-Gruppe fand ich aber gut, auch wenn ich selbst mit Gedichten nicht so viel anfangen kann. Ich fand aber, dass der Fokus etwas zu sehr auf der Gruppe lag. Man hat über die Opfer fast gar nichts erfahren, weil Beatrice sich nur auf die Gruppe konzentriert hat. Das fand ich etwas schade. Am meisten hat mich, wie im ersten Band schon, Beatrice gestört. Ich mag das Umfeld, dass die Autorin um sie geschaffen hat überhaupt nicht. Beatrice an sich ist mir sympathisch, aber über den Rest musste ich öfter genervt den Kopf schütteln. Ihr Ex-Mann kümmert sich auf der einen Seite gut um ihre gemeinsamen Kinder, aber trotzdem wird er immer so dargestellt, als würde er nur existieren um Bea das Leben schwer zu machen. Ein Beispiel: Die Kinder sollen zu Beas Entlastung mittwochs bei ihrem Ex-Mann übernachten. Gleich in der ersten Woche hat Bea die Abmachung vergessen und den Kindern keine Schlafsachen mitgegeben. Ihr Ex ist natürlich sauer. Aber plötzlich ist er der dumme, weil er sich deswegen aufregt. Bea sagt wortwörtlich (nicht zu ihm persönlich), dass er dumm ist. Und so geht das immer, wenn sie mit ihm zu tun hat. Wenn es nach mir geht, könnte die Sache mit dem Ex-Mann und den Kindern auch weg gelassen werden können, da sie mich einfach nur nervt. Denn auch Beas Chef hat eine völlig unbegründete Abneigung gegen sie und macht Bea ständig ohne jede Begründung runter. Ich weiß nicht, ob die Autorin das macht um die Protagonistin für den Leser sympathischer zu machen, oder damit man mit ihr mitfühlt, aber mich persönlich nervt sowas immer und bewirkt bei mir oft den gegenteiligen Aspekt. Deswegen hoffe ich, dass wir mal etwas mehr über Florin erfahren und nicht immer nur über Bea. Der Mittelteil des Buches war leider etwas zäh. Auch wenn es einige Leichen gab, ging der Fall eine lange Zeit gar nicht voran. Dadurch blieb leider auch die Spannung etwas auf der Strecke. Die Auflösung dagegen hat mir wirklich gut gefallen! Sie war spannend, unvorhersehbar und schlüssig. Alles was man für einen Thriller braucht Fazit: Meine Erwartungen konnte das Buch leider nicht erfüllen. Da ich aber zu Band 3 und 4 fast nur gute Bewertungen gehört habe, werde ich die Reihe trotzdem weiterverfolgen. Ich hoffe, die Protagonisten bekommen in den nächsten Teilen noch mehr Facetten und sind nicht nur schwarz-weiß!

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  • Es ist nicht immer drin, was drauf steht...

    Blinde Vögel

    ZeilenTraeumerei

    12. February 2017 um 18:17

    Dies ist der zweite Teil der Beatrice Kaspary Reihe!  Inhalt Die Salzburger Kommissare Beatrice und Florin werden in ihrem zweiten Fall zu Beginn mit einem Doppelmord konfrontiert. Und obwohl der Tathergang sofort offensichtlich scheint, hat Beatrice Zweifel, denn beide Personen waren Mitglied einer ominösen Lyrik Gruppe bei Facebook. Beatrice schleust sich mit einem Fake-Profil in die Gruppe ein und wundert sich schon bald über das seltsame Verhalten einiger Mitglieder... Meine Meinung Wie schon bei "Fünf" geht es auch im zweiten Teil der Beatrice Kaspary-Reihe von Ursula Poznanski direkt mit dem Mordfall los und man findet sich schnell ein. Die entscheidende Verbindung zwischen den Opfern, die Lyrik Gruppe auf Facebook, ist ebenfalls schnell gefunden. Doch von da an fischen Beatrice Kaspary und Florin Wenninger im Trüben, und mit ihnen der Leser. Die Arbeit der beiden wird sehr detailliert beschrieben, was zunächst durchaus interessant ist, irgendwann wünscht man sich dann aber doch mal eine entscheidende Spur. Auf die wartet der Leser allerdings vergeblich, bis zu den letzten 100 Seiten. Fürs Durchhalten wird man dann aber mit einer überraschenden Auflösung belohnt, die man wohl selbst als häufiger Krimi Leser nicht erwartet.  Poznanskis Schreibstil ist gewohnt flüssig und klar, was es erheblich erleichtert, bis zum Schluss durchzuhalten; man liest dieses Buch einfach gerne, auch wenn gerade nicht viel passiert. Aber auch die Charaktere tragen dazu bei: sie sind nicht nur Kommissare, die einen Mord aufklären wollen, sondern auch Menschen, die zwischen Beruf und Familienleben gestresst sind oder Probleme in der Partnerschaft haben. Das macht sie für den Leser greifbarer und man verfolgt sie umso lieber.  Nichtsdestotrotz hilft all das irgendwann nicht mehr über die Längen hinweg. Als man dann endlich den Zusammenhang versteht, wird man allerdings enttäuscht. Die eigentlich wirklich spannende Thematik wird letztendlich auf wenigen Seiten abgehandelt, während vorher jeder Ermittlungsschritt nachvollzogen wurde. Mehr Hintergrundinfos hätten an dieser Stelle ausnahmsweise mal nicht geschadet. Die Bezeichnung als "Thriller" empfinde ich daher als irreführend, für mich handelt es sich hier vielmehr um einen Krimi.  Fazit Solide, aber nicht herausragend. Wenn man sich für Polizeiarbeit interessiert, wird man dieses Buch mögen. Wenn man allerdings eine rasante Geschichte erwartet, ist man hier falsch. Krimi Fans werden also keinesfalls enttäuscht, Thriller Leser aber vielleicht schon. 

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  • Auf Facebook geht der Tod um

    Blinde Vögel

    mareikealbracht

    21. December 2016 um 16:16

    Auf einem Camping-Platz in Salzburg werden zwei Tote gefunden und alles sieht nach Mord und Selbstmord aus. Rätselhaft ist allerdings, dass sich die Toten kaum zu kennen scheinen und auch, dass beide einer Facebook-Lyrik-Gruppe angehören, in der es bald noch mehrere Tote gibt.In dem Fall ermitteln Beatrice und Florin, zwei sympathische Ermittler, zwischen denen es gewaltig knistert. Dieser Fall bringt die beiden jedoch an ihre Grenzen, so dass Persönliches bald zur Nebensache wird. Zwischendurch kommt der Täter als Ich-Erzähler zu Wort, rätselhafte Passagen, die man erst versteht, wenn man die Auflösung kennt. Mit der sich dann aber alles ineinanderfügt.Beatrice und Florin zu folgen ist ein wahres Vergnügen, beinahe schon wie eine Sucht. Denn was haben all die düsteren, tollen Gedichte, von denen ich viele aus meiner Schulzeit wiedererkannte, mit den Morden zu tun? Dieses Buch was mein erstes Poznanski und hat mich restlos begeistert. Einfach wunderbar! Ich konnte nicht aufhören zu lesen!

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  • Tatort Facebook

    Blinde Vögel

    NiWa

    07. December 2016 um 08:40

    Auf einem Campingplatz in Salzburg werden zwei Leichen entdeckt. Die Frau wurde erwürgt, der Mann hat sich auf den ersten Blick selbst erschossen. Allerdings scheint zwischen den Toten absolut keine Verbindung zu bestehen.Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ermitteln in ihrem zweiten Fall. Der Mord bzw. Selbstmord am Campingplatz lässt ihnen keine Ruhe und schnell findet sich auf Facebook ein Hinweis, der so unscheinbar und trotzdem der einzige Zusammenhang zwischen den beiden Toten ist. Beide waren Mitglieder einer Lyrik-Gruppe. Daraufhin schleust sich Kaspary undercover in die Facebook-Gruppe ein.Egal wie Kasparay und Wenninger es drehen oder wenden, außer dieser Lyrik-Gruppe auf Facebook scheinen die Toten keinen Kontakt zueinander gehabt zu haben. Doch unerwartet kommt es zu einem weiteren Todesfall, der sie noch genauer hinsehen lässt.Ich mag Ursula Poznanskis Ideen sehr gern. Nicht nur in ihren Jugendbüchern, sondern diesmal auch in ihrer Krimireihe, hat sie einen Blick für gesellschaftliche Entwicklungen und Neuheiten. Denn durch Social Media ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, auch im kriminalistischen Bereich.Die Ermittlungen selbst verlaufen in gewohnten Bahnen und haben doch sehr spannende Momente. Wenn man sich gemeinsam mit Beatrice Kaspary inkognito in dieser Lyrik-Gruppe bewegt, kann man einfach nicht begreifen, warum die Toten in Kontakt zueinander getreten sind. Was hat sie nur bewogen, gemeinsam auf diesen Campingplatz den Tod zu finden? Ist es wirklich so geschehen, wie es der erste Blick vermuten lässt? Oder steckt doch noch etwas anderes dahinter?Die persönliche Ebene spielt auch im zweiten Teil der Kaspary-Wenninger-Reihe in die Ermittlungen hinein. Dieses Mal fand ich das Privatleben allerdings nicht so ausgeprägt und die wenigen Einblicken haben meiner Meinung nach ein rundes Bild ergeben. Zudem wird mir Beatrice Kaspary als Privatperson immer unsympathischer. Sie lebt für ihren Beruf und ihre polizeiliche Tätigkeit, dabei rücken ihre privaten Verpflichtungen schon einmal gern in den Hintergrund. Das ist ein Punkt, den ich sehr gut nachvollziehen kann, allerdings sehe ich nicht ein, warum sie sich so sehr gegen die Hilfe ihres Ex-Manns sträubt. Aber genau deshalb gefällt mir die Protagonistin auch richtig gut, denn eine Figur muss mir nicht sympathisch sein, um mit ihr mitzufiebern, sondern sie muss authentisch wirken. Und genau dieser unlogische Zug haucht der Kommissarin meiner Ansicht nach Leben ein. Die Hintergründe zu den Morden empfand ich als besonders gelungen. Hier spielt jüngere Geschichte rein, die im öffentlichen Bewusstsein schon lange keinen Platz mehr hat, obwohl sie nach wie vor zum Greifen nahe ist.Das Finale an sich war mir etwas zu übertrieben, obwohl es gut zu lesen ist. Mir ist schon bewusst, dass ein Krimi einen Showdown braucht, auch wenn mir dieses übliche Schema F meistens zu viel des Guten ist.Alles in allem hat Ursula Pozanski mit dem zweiten Fall von Kaspary und Wenninger einen wunderbar soliden Krimi mit Lokalkolorit geschrieben, den ich sehr gerne gelesen und an Krimifans weiterempfehlen kann.Bisherige Fälle:1) Fünf2) Blinde Vögel3) Stimmen4) Schatten

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    • 9
  • Spannender Thriller mit sehr unerwartetem Ende

    Blinde Vögel

    Vucha

    13. November 2016 um 20:24

    Zum Inhalt: Beatrice Kaspary und Florin Wenninger werden zu einem Tatort nahe eines Salzburger Campings gerufen. Dort haben Spaziergänger zwei Leichen gefunden: sie wurde erdrosselt, er scheint sich erschossen zu haben und hält die Tatwaffe immer noch in der Hand. Doch Bea glaubt nicht an einen erweiterten Selbstmord. Schnell wird klar dass die beiden Toten lediglich eine Lyrikgruppe auf Facebook verbindet. Beatrice entschließt sich daraufhin dazu, einen Fake-Account zu erstellen um so undercover ermitteln zu können. Schon bald gibt es weitere Todesfälle, die allesamt als Selbstmord durchgehen könnten. Kaspary und Wenninger lassen sich jedoch davon nicht täuschen ... Meine Meinung: Ursula Poznanski legt mit diesem zweiten Band der Reihe um das Ermittlerduo Kaspary/Wenninger erneut einen spannenden Thriller mit einem für mich sehr unvorhersehbarem Ende vor. Beatrice Kaspary und Florin Wenniger sind äußert sympathische Protagonisten und die Tatsache, dass das Privatleben der beiden auch immer wieder thematisiert wird, lässt die beiden gleich noch authentischer wirken. Auch die eingestreuten Facebookposts, die Gedichte und die kurzen Passagen aus der Sicht des Täters fördern den Lesefluss sorgen für ein abwechslungsreiches Leseerlebnis. Das Ende hat mich sehr überrascht, da ich weder den Täter noch das Motiv im Vorfeld auch nur ansatzweise erahnen konnte. Dennoch zweifelt man zu keinem Zeitpunkt an der Glaubwürdigkeit der Handlung. Alles in allem ein gelungener Thriller, der Lust auf den Folgeband macht.

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  • Nummer 2 der Kaspary-Reihe

    Blinde Vögel

    Evangeline2233

    19. October 2016 um 12:13

    Der zweite Teil der "Kaspary-Reihe" und wieder ein sehr spannendes Thema mit wirklich guter Umsetzung.Der Reiz von Ursula Poznanskis Romanen ist die Wahl ihrer sehr modernen Themen von Computerspielen, über Life-Rollenspiele und Geocaching zu Social Media, verknüpft mit einer Schnitzeljagd. Mir gefällt diese Herangehensweise sehr gut und ich werde mir auch ihre weiteren Bücher kaufen.In diesem Roman muss Kaspary zusammen mit ihrem Kollegen Florin und weiteren Bekannten eine Reihe von vermeintlichen Selbstmorden aufklären und kommt damit einem lange zurückliegenden Verbrechen auf die Spur.  Diese Geschichte ließ mich nur so über die Seiten fliegen, was dem flüssigen Schreibstil, der nicht abfallenden Spannungskurve und der symphatischen Protagonistin geschuldet war. Bisher habe ich in anderen Romanen von ihr oft bemängelt, dass das Ende der Geschichte schlecht umgesetzt war. Hier aber hielt die Spannung wirklich von der ersten bis zur letzten Seite an.Einzig die langsame Arbeitsweise der Polizei stört mich etwas. Wie auch schon im Vorgängerband scheint es, als hätten die Polizisten alle Zeit der Welt, um das Verbrechen aufzuklären und auf eine Leiche mehr oder weniger kommt es dabei nicht an. In Filmen oder anderen Krimis bekommt man immer das Gefühl, dass die Verbrechen am besten innerhalb der nächsten zwei bis drei Tage aufgeklärt sein sollten. Was nun der Realität entspricht, kann ich nicht sagen. Fazit: Wieder ein sehr gelungener Thriller, der mich überzeugt hat die Reihe weiterzulesen.

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  • super Thriller

    Blinde Vögel

    KerstinTh

    14. October 2016 um 22:51

    Der Thriller beginnt mit einem Auszug aus einem Lyrikforum. Dieses Forum wird auch der Hauptschauplatz der ganzen Handlung sein. Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ermitteln wieder in Salzburg. Sie bekommen einen Anruf, dass zwei Camper beim Spaziergang mit ihrem Hund auf zwei Leichen gestoßen sind. Kaspary und Wenninger machen sich auf den Weg zum Tatort, in der Nähe von Schloß Aigen. Die weibliche Leiche, Sarah Beckendahl, wurde erdrosselt. Die männliche Leiche neben ihr, Gerald Pallauf, hat einen Kopfschuss erlitten. Pallauf hält die Pistole noch in der Hand. Es sieht sehr danach aus, dass Pallauf zunächst die Frau getötet und anschließend sich selbst gerichtet hat. Allerdings ist Beatrice Kaspary die ganze Sache nicht glatt genug. Sie glaubt nicht an einen erweiterten Selbstmord. Als sich heraus stellt, dass Beckendahl und Pallauf beide in einer Lyrik-Gruppe in Facebook unterwegs waren. Erstellt sich Kaspary ein Fakeprofil und meldet sich ebenfalls in dieser Facebook-Gruppe an. Und es zeigt sich schnell, dass Beckendahl und Pallauf nicht die letzten Toten in dieser Gruppe sein werden. Parallel dazu meldet sich ein anonymer Anrufer bei Kaspary. Er will sich mit ihr und Wenninger treffen, denn er kann ihnen etwas zum Mord an Beckendahl und Pallauf sagen. Doch er erscheint nicht an Treffpunkt. Am nächsten Tag wird seine Leiche aus der Salzach gefischt. Was hat es mit diesen Morden auf sich, die alle auf den ersten Blick nach Selbstmord aussehen? Was ist das Motiv? Bei „Blinde Vögel“ handelt es sich um einen sehr spannenden Thriller von Ursula Poznanski. Bis zum Schluss ist das Motiv des Täters offen. Der Täter meldet sich ein paar Mal durch Wortmeldungen im Verlauf des Textes. Allerdings lässt sich daraus nicht schließen, wer es ist und schon gar nicht, was seine Beweggründe sind. Die meiste Handlung wird aus Sicht von Beatrice Kaspary erzählt. Neben dem Fall gibt es, wie auch schon im ersten Teil „Fünf“, Einblicke in das Privatleben von Kaspary und Wenninger. Das Cover finde ich super, da es in seiner Aufmachung sehr an den ersten Teil erinnert. Dadurch ist die Zusammengehörigkeit der einzelnen Bücher schnell zu erkennen. Ich kann diesen Thriller sehr empfehlen, es ist ein Genuss dieses Buch zu lesen und gespannt darauf zu warten, wieso es zu diesen Morden kam und wo die Verbindung der betroffenen Gruppenmitglieder liegt.

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  • Ein weißes Schloss in weißer Einsamkeit.

    Blinde Vögel

    Freak137

    28. September 2016 um 14:58

    Der zweite Thriller der Wenninger / Kaspary Trilogie von Ursula Poznanski , Zwei Menschen die auf einem Campingplatz ermordet wurden, und keine Verbindung zwischen ihnen als sie noch am Leben waren, glauben sie jedenfalls. Dann finden Kaspary und Wenninger jedoch heraus das beide in einer Lyrikgruppe auf Facebook eingetragen sind. Kurz nachdem Beatrice Kaspary sich Zugang zu dieser verschafft gibt es einen weiteren Todesfall..Inhaltlich hat mir besonders der Anfang gefallen, und später dann die kleineren Einblicke in die Vergangenheit einer unbekannten Person, zu der später im Buch noch eine Verbindung aufgebaut wird. Die Nebenstory von Beatrice und Florin Privatleben wird gut weitergeführt doch die Haupthandlung zieht sich sehr langweillig durch das Ganze Buch. ich persönlich empfand nur die ersten und letzten 100 Seiten ungefähr packend. Der Rest hat sich aufgrund des unglaublich langatmigen Ermittlungsprozess sehr zäh gelesen. Das Buch bekam nur aufgrund der interessanten Nebenstory und dem spannenden Ende knapp die drei Sterne von mir. Im Endeffekt aufgrund des Schreibstils der wie üblich bei Poznanski einen ziemlich guten Eindruck verleiht und wegen der kleinen packenderen Passagen ein gutes Buch wenn man gerne Poznanski liest.  

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  • eBook Kommentar zu Blinde Vögel von Ursula Poznanski

    Blinde Vögel

    U Bendixe

    via eBook 'Blinde Vögel'

    spannend von Anfang bis Ende!

    • 2

    uwe

    28. August 2016 um 13:08 via eBook 'Blinde Vögel'
  • 2. Band der Beatrice-Kaspary-Reihe

    Blinde Vögel

    Kerry

    15. August 2016 um 23:13

    Nahe einem Salzburger Campingplatz werden zwei Leichen aufgefunden, sie stranguliert, er erschossen. Es sieht so aus, als hätte er erst sie und dann sich selbst umgebracht, also einen erweiterten Selbstmord. Wenn nur alle Fälle so leicht und schnell zu lösen wären. Tja, ganz so leicht scheint es nicht, denn Ermittlerin Beatrice Kaspary glaubt nicht an das Bild, wie es sich ihr darstellt. Tatsächlich haben die beiden Toten nichts gemeinsam, denn er ist Österreicher, klein und unscheinbar und sie ist Deutsche, groß und schön. Tatsächlich findet Beatrice doch einen gemeinsamen Nenner zwischen den beiden - eine Facebookgruppe namens "Lyrik lebt". Diese Gruppe ist sehr elitär, fast eine geschlossene Gesellschaft, die sich nur unter ihresgleichen bewegen. Beatrice ahnt, dass in dieser Gruppe die Lösung um das Rätsel der beiden Toten zu finden ist. Unter einem Pseudonym gelingt es ihr, Zutritt zu dieser Gruppe zu erlangen. Doch es ist nicht so leicht, das Vertrauen der Mitglieder zu gewinnen und Beatrice braucht ihr ganzes Feingefühl, um sich der Wahrheit Schritt für Schritt zu nähern ... Der 2. Band der Beatrice-Kaspary-Reihe! Der Plot wurde abwechslungsreich erarbeitet. Leider entsprach das Thema nicht meinen persönlichen Vorlieben, denn ich kann mit Lyrik einfach nichts anfangen. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Besonders schön fand ich die inneren Konflikte von Protagonistin Beatrice dargestellt, denn einerseits ist sie eine erfolgreiche Ermittlerin und auf der Suche nach der Wahrheit und auf der anderen Seite ist sie eine alleinerziehende Mutter, die auch für ihren Nachwuchs da sein muss. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen und ich freue mich bereits jetzt auf den nächsten Band der Reihe "Stimmen".

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  • Spannend, aber enttäuschendes Ende

    Blinde Vögel

    sternenbrise

    29. July 2016 um 16:53

    Bewertet mit 3.5 Sternen Titel: Blinde Vögel Autor: Ursula Poznanski Verlag: Rowohlt Seitenanzahl: 476 Genre: Thriller Preis (Taschenbuch): € 9,99 (D), € 10,30 (A) Vor dem Buch Blinde Vögel ist der zweite Teil einer Reihe, die momentan aus drei Büchern besteht. Als erstes hatte ich Stimmen gelesen, da ich nicht wusste, dass es sich um einen dritten Teil handelt. Daraufhin habe ich mir den ersten Teil Fünf gekauft und gelesen und nun mit Blinde Vögel alle Bücher um Beatrice Kaspary gelesen, die es gibt. Teil 1 & 3 hatten mir wirklich sehr gut gefallen. Die Bücher sind in sich abgeschlossen, aber die Beziehungen und Charaktere durchleben eine Wandlung innerhalb der Reihe. Klappentext Status: Ermordet Zwei Tote bei einem Salzburger Campingplatz. Sie stranguliert, er erschossen. Zwischen beiden scheint zu Lebzeiten keinerlei Verbindung bestanden zu haben. Oder täuscht der erste Blick? Die Salzburger Ermittler Beatrice Kaspary und Florin Wenninger finden eine überraschende Gemeinsamkeit: Beide waren Mitglieder in einem Internetforum. Ein Forum für Dichtung. Harmloser geht es nicht. Beatrice Kaspary folgt ihrem Instinkt und schleust sich als vorgebliche Lyrik-Liebhaberin in die Gruppe ein. Kurz darauf gibt es einen dritten Todesfall … Meine MeinungIch mag diese Reihe ja sehr, da ich die Kommissarin Beatrice sehr sympathisch finde, auch wenn sie dem Klischee der ‚Polizistin, die ihr Privatleben nicht auf die Reihe bekommt‘ entspricht. Sie hat zwei Kinder, die sie wegen ihrer Fälle zu selten sieht und einen Ex-Ehemann, der ihr immer noch die Schuld für alle Probleme gibt. Doch trotzdem mag ich sie und ihr Verhalten. Denn ihre Fälle sind ihr wichtig und sie gibt alles dafür, dass sie sie löst und lässt niemanden im Stich.Der Fall in diesem Buch ist wieder spannend. Es sterben Menschen, angeblich haben sie Selbstmord begangen, aber Beatrice glaubt dies nicht. Sie ist sich sicher, dass mehr dahinter steckt. Und sie meldet sich mit einem Fake-Account bei Facebook an. Denn dort laufen alle Fäden zusammen. Und was sollen diese bestimmten Gedichte, die dort in einer Gruppe gepostet werden?Die Idee mit Facebook als Schauplatz finde ich gut. Diese Plattform nimmt einen großen Platz im Leben vieler Menschen ein und ist schon fast mit einem Tagebuch zu vergleichen. Denn dort geben manche vieles preis… Und können wir den Leuten dort wirklich trauen?Besonders schön fand ich die Gedichte, die immer wieder erwähnt wurden. Normalerweise lese ich diese gar nicht, aber es war mal etwas neues für mich. Auch in der Kombination mit Facebook. Die Aufmachung der Facebookgespräche hat mir gut gefallen und sie waren interessant zu lesen.Die Charaktere mochte ich nach wie vor. Besonders Beatrice und Florin haben es mir angetan. Sie sind nicht nur oberflächlich beschrieben, sondern zeigen auch Gefühle.Die weiteren Charaktere sind nicht ganz so tiefgründig beschrieben, aber für Nebencharaktere reicht es allemal.Das Buch ist wirklich spannend und es tauchen immer neue Puzzlestücke auf, die zusammengeführt werden müssen. Der Leser wird wieder oft auf falschen Fährten gelockt und es gibt viele Wendungen. Man denkt, dass man jetzt weiß, was genau vor sich geht, aber dann passiert wieder etwas und die Idee wird verworfen. Oft habe ich mich auch gewundert. Die Spannung lässt fast gar nicht nach und man möchte immer weiterlesen, um zu erfahren, ob es wirklich Selbstmorde waren oder ob es einen Mörder gibt.Ich muss jedoch sagen, dass mir ab einem bestimmten Zeitpunkt die Geschichte zu langatmig war und mir das Ende an sich gar nicht gefallen hat. Es wurde plötzlich aus dem Hut gezaubert und meiner Meinung nach ist es zu unrealistisch. Die Idee dahinter hat mir nicht gefallen. Für mich ist die Auflösung des Ganzen einfach nicht glaubhaft.Poznanski’s Schreibstil mag ich sehr, denn er ist sehr flüssig zu lesen. Auch ihre Jugendbücher kann ich nur empfehlen. Sie beschreibt das Geschehen sehr bildhaft und hat immer tolle Ideen! Fazit Wer einen spannenden Thriller mit einem modernem Thema lesen möchte, sollte zu Blinde Vögel greifen. Das Buch ist spannend, jedoch ist mir die Auflösung zu weit hergeholt. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternenbrisen https://sternenbrise.wordpress.com/2016/07/29/rezension-blinde-voegel-ur... Inhalt melden

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  • Toller zweiter Band

    Blinde Vögel

    CorinaPf

    26. July 2016 um 15:23

    Inhalt:Wieder ein neuer Fall für Beatrice Kaspary und Florin Wenniger. Beide haben kaum den letzten Fall verarbeitet geht einen weitere Serie von Toten los. Zwei finden sie auf einem Campingplatz doch die beiden verbindet nichts außer einen Facebook Seite. Doch alles deutet darauf hin dass sich die beiden gegenseitig umgebracht haben. Doch Kaspary vertraut ihrem Bauchgefühl und begibt sich Undercover auf diese Internetseite. Hat sie wieder den richtigen Riecher?Und was beschäftigt Florin die ganze Zeit er ist nicht gedanklich bei dem Fall.Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen, ich kann dem Buch jedoch nur 4 Sterne geben da ich die anderen Teile um eine Spur besser fand. Ich mag die Protagonistin die immer wieder versucht es allen recht zu machen am meisten ihren Kinder oder ihrem Exmann 4 Sterne dafür

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  • Rezension: Blinde Vögel von Ursula Poznanski

    Blinde Vögel

    Herzkirschee

    06. July 2016 um 20:30

    Zwei Leichen werden in Salzburg gefunden und alles deutet auf die Tat eines zurückgewiesenen Liebhabers hin, doch schnell merkt Beatrice Kaspary, dass diese Theorie Lücken aufweist. Denn die  Toten haben sich zu Lebzeiten nicht gekannt. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit stößt Beatrice auf Facebook, denn dort liegt die einzige Verbindung: beide waren Mitglied in einer Lyrik-Gruppe. Blinde Vögel ist der zweite Fall aus der Reihe Kaspary & Wenninger ermitteln. Was dein Facebook-Profil über dich verrät… Beginnen wir mit dieser einen Sache, die das ganze Buch für mich zu einem besonderen Erlebnis gemacht hat: die Lyrik-Gruppe und ihre Mitglieder! Man glaubt gar nicht, wie sehr einem die Charaktere aus eigenen Erlebnissen bekannt vorkommen – zum Beispiel, wenn sich gerade die Mutter von Schulfreund XY angemeldet hat, mit dem du keinen Kontakt mehr pflegst, und dir aus heiterem Himmel ein Freundschaftsangebot macht. Auf ihrer Seite postet sie Bilder aus dem WWW von Katzenbabys und Kerzen. Ja, genau solche Leute findet Beatrice bei ihren Recherchen. Ich konnte also manchmal gar nicht anders, als beim Lesen zu schmunzeln. Aber dass die Geschichte in den Kosmos einer Lyrik-Gruppe auf Facebook eintaucht, in der sich alle – wie das eben in sozialen Netzwerken so ist – aufspielen, hat mir großartig gefallen! Es werden laufend Gedichte und dazu passende Bilder gepostet, doch schon bald merkt man, dass mehr hinter einigen von ihnen steckt – manche sind Hilferufe, andere versteckte Botschaften. Den Ausflug in die Lyrik habe ich sehr genossen, denn in gewisser Weise sind es die Gedichte in Zusammenspiel mit den eingefügten Chat-Verläufen und Kommentaren der unterschiedlichen Charaktere, die die Geschichte tragen und zugleich auflockern. Besonders erheitert haben mich beim Lesen die Kommentare der Nutzer – von wehleidig über kratzbürstig bis hin zu stark suizidgefährdet ist alles dabei. Du triffst beim Lesen sowohl die Rosen- und Kätzchenbilder teilenden Onliner über 40 als auch jene, die einem mit ihrem Verhalten ernsthaft Sorgen bereiten. Die Lyrik-Gruppe ist wild durchmischt und doch vermutet Beatrice eine Verbindung, die sie nach und nach enthüllt. Allein wegen der Thematik hat sich das Buch für mich schon gelohnt und die Charaktere hinter den Profilen, auf denen Beatrice stöbert, sind ebenso interessant. Ich finde Morde in Verbindung mit sozialen Netzwerken unglaublich spannend – ja, ich weiß, irgendwie makaber – aber ich möchte wirklich noch mehr Thriller lesen, die sich um das Internet drehen. Der Schreibstil konnte mich wie immer überzeugen, auch wenn ich mit Protagonistin Beatrice erst einmal gefremdelt habe. Wahrscheinlich weil unsere Leben grundverschieden sind und ich mich erst an ihren Spagat zwischen dem harten Job, den zwei Kindern und den Konflikten mit ihrem Exmann gewöhnen musste. Florin Wenninger mochte ich hingegen auf Anhieb, auch wenn mich die sich andeutende, romantische Beziehung der beiden nicht wirklich interessiert. Doch bei jedem Roman der Autorin fliegen die Seiten nur so dahin. Die Spannung liegt ganz gewiss darin, herauszufinden, wer hinter den verfremdeten Profilen auf Facebook steckt und wo die Zusammenhänge liegen, denn lange ist nur bekannt, dass die Mordopfer beide in der Gruppe waren. Aber wieso mussten sie sterben? Viel Spaß beim Rätseln! Diesmal konnte Poznanski mich zwar nicht mit dem Ausgang der Geschichte vom Hocker reißen, was allerdings in diesem Fall bedeutet, dass es großartig, nur eben nicht Mindblowing war. Aber es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich den Ermittlern in Salzburg einen Besuch abstatte. Der dritte Fall Stimmen liegt nämlich schon bereit und wartet darauf, gelesen zu werden. Mein Fazit Ein perfekt konstruierter und spannender Kriminalfall in der digitalen Welt, der unterhaltsam und an vielen Stellen auch wirklich witzig ist, wenn die Stereotypen auf Facebook beleuchtet werden. Wie immer ein tolles Buch von Ursula Poznanski!

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