Ursula Poznanski Die Verschworenen

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Inhaltsangabe zu „Die Verschworenen“ von Ursula Poznanski

Ria und ihre Freunde sind aus den Sphären geflohen. In der Stadt unter der Stadt finden sie zwar Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ihr Überleben gefährdet ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann. Als Lichtblick erweist sich in dieser Zeit ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt und dessen Zuneigung ihr täglich mehr bedeutet. Doch dann wird Sandor Clanfürst in der unterirdischen Stadt, und mit einem Schlag ist alles anders. Ria sieht sich gezwungen, gemeinsam mit Aureljo in die Sphären zurückzugehen, auch wenn diese Entscheidung sie das Leben kosten könnte. Die Bestsellerautorin Ursula Poznanski, auch bekannt durch ihre Thriller für Erwachsene: „Fünf“ und „Blinde Vögel“, erschienen beim Wunderlich Verlag, legt mit diesem Jugendbuch-Thriller den zweiten Band der Eleria-Trilogie vor. „Die Verschworenen" ist der zweite Band einer Trilogie. Der Titel des ersten Bandes lautet „Die Verratenen". Mehr Infos zu Buch und Autorin unter: www.Ursula-Poznanski.de

Super gut

— CarolinaUnckell

Im Norwegenurlaub im Schnee an zwei Tagen durchgelesen ... ♥

— Fareth

Unglaublich spannende Fortsetzung

— mvlvssv

Wie der erste Teil,spitze

— Sabrina_Karwata

Sehr fesselnd!

— Leseratte_H4

Tolle und spannende Handlung, interessante und vielfältige Charaktere. Eine gelungene Fortsetzung des 1. Teils.

— MartinsMinds

Auch der 2. Band hat mich gepackt und ich habe ihn ebenfalls in 2 Rutschen weggelesen!Hammer!Bin auf den Abschluss sehr gespannt!

— LadyOfTheBooks

Hier heißt es Durchhalten, denn überraschende Wendungen entschädigen für lange Durststrecken und leiten ein sicher spannendes Finale ein.

— Ro_Ke

Auch wenn es ab und an kleine Längen gab, konnte mich gerade die Auflösung des Rätsels sehr überzeugen. Auch der Rest gefällt mir gut.

— Wolly

Anfangs etwas zäh, aber dafür ist das Ende umso spannender. Durchhaltevermögen wird belohnt

— Phiinchen

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  • Psst! Eine politische Jugend-Dystopie!

    Die Verschworenen

    Wortmagie

    17. April 2018 um 08:49

    Betrachtet man die Liste der Werke von Ursula Poznanski, fällt die dystopische „Die Verratenen“-Trilogie als ungewöhnlich auf. Normalerweise tummelt sich die österreichische Autorin nämlich nicht in der Science-Fiction. Überwiegend schreibt Poznanski Thriller und allgemein Spannungsliteratur für Erwachsene und Jugendliche. Ihren Ausflug in ein anderes Genre begründete sie gegenüber der FAZ damit, dass sie, um die Geschichte erzählen zu können, die ihr vorschwebte, ein spezielles Gesellschaftskonstrukt benötigte, das extreme Gegensätze zuließ. Dies bedeutete entweder Fantasy oder Dystopie. Sie entschied sich für die Dystopie. Meiner Ansicht nach war ihre Wahl goldrichtig, da der Realitätsbezug ihres Dreiteilers in einer düsteren Zukunftsvision definitiv glaubwürdiger ist. Niemals hätte Ria geglaubt, dass Tageslicht das kostbarste Gut in ihrem Leben werden würde. Seit sie und ihre Freunde in Quirins unterirdisches Labyrinth flohen, sehnt sie jede Sekunde unter der Sonne herbei. Doch diese wertvollen Momente sind selten. Nur wenige der Schwarzdornen wissen, dass ihre Abreise inszeniert war – zum Schutz des Clans und zu ihrem eigenen Schutz, denn die Sphären suchen noch immer nach ihnen. Die Frage, warum ihre eigenen Leute sie umbringen wollen, quält Ria in den langen, dunklen Stunden unter der Erde. Trotz dessen hält sie Aureljos Plan, sich heimlich in eine Sphäre zu schmuggeln, für zu gefährlich. Quirin hingegen unterstützt ihn tatkräftig bei seinen Vorbereitungen. Fast, als wollte er sie loswerden… Während Aureljo beschäftigt ist, sortiert Ria die Bücher der Bibliothek. Inmitten von dicken Wälzern voller längst vergessenem Wissen entdeckt sie handgeschriebene Briefe. Aufgeregt beginnt sie, zu lesen und begreift schnell, dass sie die Antwort auf all ihre Fragen in den Händen hält. Sie kann nicht länger bei den Schwarzdornen bleiben. Sie muss Aureljo in die Sphären begleiten. Denn jetzt geht es nicht mehr nur um ihr Leben. Im selben Interview, in dem Ursula Poznanski erklärt, warum sie die „Die Verratenen“-Trilogie als Dystopie konzipierte, scherzt sie, dass sie Hemmungen hat, die drei Bücher als politisch zu betiteln, um ihre jugendlichen Leser_innen nicht zu vergraulen. Bei mir muss sie sich da keine Sorgen machen. Im Gegenteil, ich freue mich sehr darüber, dass der zweite Band „Die Verschworenen“ die politische Ebene der Geschichte subtil aber deutlich fokussiert. Genau diese Verbesserung hatte ich mir nach der Lektüre des ersten Bandes „Die Verratenen“ gewünscht und siehe da, Poznanski hat mich erhört. Dank spannender Einblicke in das gesellschaftliche Gefüge innerhalb der Sphären und in das Verhältnis zwischen Sphären- und Außenbewohnern lernte ich die Strukturen der potentiellen zukünftigen Welt besser kennen und erfuhr darüber hinaus beiläufig die realistische Ursache für die Eiszeit, die einen Teil der Menschen veranlasste, Zuflucht in den gigantischen Plastikkuppeln zu suchen. Ursula Poznanski hätte all dieses Wissen bereits im Auftakt der Trilogie verraten können – ich bin froh, dass sie es nicht getan hat. „Die Verschworenen“ ist erneut eng an die Protagonistin und Ich-Erzählerin Ria geknüpft. Ihr Erlebnis- und Erkenntnishorizont bestimmt das Fortschreiten der Geschichte. Es ist vollkommen plausibel, dass sie Zeit brauchte, um zu begreifen, dass ihre Wahrnehmung der Welt durch ihre Erziehung in den Sphären einseitig, voreingenommen und teilweise schlicht falsch ist. Rias Blickwinkel musste sich erst verschieben, um sie sehen zu lassen: Unrecht und Ungleichgewicht in zahllosen Facetten, nicht nur bezüglich der Behandlung der Außenbewohner durch die Sphären, sondern auch hinsichtlich der Organisation des Lebens in den Sphären selbst. Mir war nicht bewusst, wie privilegiert Ria und ihre Freunde als Elitestudenten waren – es fiel uns gemeinsam wie Schuppen von den Augen, als sie erfährt, wie sich der Alltag normaler Arbeiter_innen gestaltet, wie vielen Einschränkungen und Vorschriften diese unterworfen sind. Diskret hinterfragt Poznanski, ob die gefährliche Freiheit der Außenwelt der klaustrophobischen, erdrückenden Sicherheit der Sphären vielleicht vorzuziehen ist. Dank Rias beeindruckender Auffassungsgabe sind die Klassenunterschiede allgegenwärtig. Ihre Gedankengänge zu beobachten war faszinierend. Aufgrund ihrer Ausbildung zeichnet sie sich durch ein außergewöhnliches Maß an Struktur, Rationalität und Kontrolle aus, wirkt jedoch niemals kalt oder unglaubwürdig, weil sie ihre Gefühle überzeugend durchlebt. Sie verfügt lediglich über Strategien, die es ihr ermöglichen, sich zu beherrschen. Dadurch nervt sie sehr viel weniger als manch andere YA-Heldin. Sie ist keine Heulsuse und darin geschult, sich selbst zu helfen und Probleme eigenständig zu lösen. Hysterie ist ihr fremd, weshalb sogar ihr unvermeidliches Liebesdreieck erträglich war, was allerdings auch daran liegt, dass es die Handlung niemals überlagert. Poznanski erhält den Fokus aufrecht. Ich fand „Die Verschworenen“ zweifelsfrei besser als den Trilogieauftakt. Beinahe hätte es für eine 4-Sterne-Bewertung gereicht, bräuchte die Handlung nicht etwas lang, um in Gang zu kommen. Die Zeit, die Ria unterirdisch verbringt, erschien mir langatmig; es dauert eine Weile, bis sich die Situation der Protagonistin entscheidend ändert. Trotz dessen erkenne ich nun doch Ursula Poznanskis Talent. Sie schreibt sehr elegant und ökonomisch, verzettelt sich nicht und verzichtet auf unnötige inhaltliche Schlenker. Ihre Dystopie ist ebenso vorstellbar wie innovativ und ich habe das Gefühl, dass trotz der unerwarteten, schockierenden Wendung des zweiten Bandes noch längst nicht alle schmutzigen Geheimnisse aufgedeckt wurden. Ich freue mich auf das Finale „Die Vernichteten“ und drücke Ria die Daumen, dass sie eine Brücke zwischen Sphären und Außenwelt schlagen kann. Für mich wäre die Wahl übrigens eindeutig: lieber frei als sicher.

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  • tolle Fortsetzung

    Die Verschworenen

    mvlvssv

    30. March 2018 um 21:46

    spannend ab der ersten bis zur letzen Seite. Ich kann nur von dieser Trilogie schwärmen! Einer meiner Lieblings Buchreihen. Einfach alles toll. Eine interessante Welt, über die man mehr erfahren möchte. Die Charaktere möchte man besser kennenlernen.

  • Ursula Poznanski hat mich wieder mal nicht enttäuscht.

    Die Verschworenen

    Leseratte_H4

    11. January 2018 um 18:51

    Nachdem ich schon einige Bücher von Ursula Poznanski gelesen habe und sie mich alle sehr begeistert haben,hatte ich bei dieser Fortsetzung sehr große Erwartungen, die wiedereinmal erfüllt wurden. "Die Verschworenen"  ist genau wie sein Vorgänger in einem tollen und spannenden Schreibstil verfasst wurden. Die Charaktere sind mir mehr den je ans Herz gewachsen. Auch gefällt mir,dass es bis zum Ende hin spannend bleibt und erst kurz vor Schluss die Bombe platzt und man  eine große und unerwartete Überraschung bekommt. Man möchte nach dem Ende am liebsten gleich den nächsten Band lesen.......

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  • Eine packende Fortsetzung

    Die Verschworenen

    MartinsMinds

    09. January 2018 um 12:41

    1. Die Handlung Nachdem die Freunde beim Clan nicht mehr bleiben konnten, ziehen sie sich in die Stadt unter der Stadt zurück. Bedrückend, dunkel und auch bedrohlich wirkt diese. Doch während Aureljo zurück in die Sphären möchte um dort alles aufzuklären, geht Ria ihren eigenen Weg. Und dieser verläuft anders als gedacht. Die Fortsetzung zu „Die Verratenen“ [Link]. Auch hier habe ich das Buch erneut gelesen. Und wieder war es wirklich spannend. Mich fesselt diese Reihe immer noch sehr, obwohl ich die Handlung nun schon so gut kenne. Das Ende ist diesmal sehr spannend. Das Geheimnis lüftet sich weiter, doch was wird sich daraus entwickeln? Es bleibt sehr spannend auch am Ende des 2. Bandes. 2. Die Protagonisten Im 2. Teil nimmt Ria als Hauptfigur wieder eine große Rolle ein. Auch Sandort spielt wieder eine wichtige Rolle. Außerdem steht Tycho erstmals im Mittelpunkt. Ria fängt an sich in der Außenwelt zurechtzufinden. Auch in der Stadt unter der Stadt. Sie entwickelt sich weiter, nimmt ihr Schicksal nicht hin. Aber sie will die Wahrheit, auch wenn sie diese mit anderen Mitteln will als Aureljo. Mir wurde sie im 2. Band noch sympathischer. Ihr Wunsch nach Wahrheit und die Durchsetzungskraft wirken einfach. Das sie zwischendrin verzweifelt und dann überlegt aufzugeben, macht sie sehr authentisch. Sandor wird Clanfürst, denn der bisherige Fürst Vilem stirbt. Während er vorher eine Freundschaft zu Ria aufgebaut hat, meidet er sie mit einem Mal. Quirin scheint dahinterzustecken. Aber warum? Sandor wirkt im 2. Band zu Beginn weiterhin freundlich und zugänglich, mehr noch als im ersten Band. Man kann ihn eher einschätzen. Das ändert sich jedoch, als er zum Fürsten wird. Ab dann ist er wie verwandelt und man rätselt, wieso und warum. Allerdings bleibt er so immer im Gedächtnis. Und trotzdem mag ich diesen Charakter immer noch gerne. Tycho der kleine Wirbelwind. Der jüngste von Rias Freunden. Spielte im ersten Buch noch nicht so viel die Rolle, nun steht er mehr und mehr im Mittelpunkt. Ich mag seine ungestüme und etwas zu wilde Art. Vor allem aber seine immer gute Laune, er gibt einfach nie auf. Ein toller Charakter der so einige Mal die Wendung bringt. 3. Die Handlungsorte Diesmal spielt sich vieles in der Stadt unter der Stadt ab. Aber natürlich gibt es auch die Sphären wieder zu sehen. Bei den Sphären ist es das gewohnte Bild und wer Band 1 gelesen hat, der wird sich quasi zu Hause fühlen. Die Stadt unter der Stadt ist düster und auch bedrohlich. Es sind die alten U-Bahn-Schächte und die Kanalisation in der Ria und ihre Freunde nun leben. Es ist faszinierend, wie detailliert die Autorin hier schreibt, sodass man selbst hier sich jeden Stein vorstellen kann. 4. Sonstiges Es klappt immer wieder. Bücher von Ursula Poznanski verschlinge ich einfach. Ihr Schreibstil ist flüssig und locker, da geht das Lesen von allein. Identisch zu Band 1 gibt es auch hier wieder angenehm große Kapitel, ca. 20 Seiten, mit Aufteilung in Absätze. Liest sich super. Es bleibt auch bei der gleichen guten Schriftart und Schriftgröße. Sehr augenschonend und gut zu lesen. Das 2. Cover wirkt im ersten Moment wie das von Band 1, ist aber doch anders. Mir gefällt die Aufmachung der Reihe aber sehr gut. Angerautes Papier, gute Dicke, auch wenn manchmal die Buchstaben minimal durchscheinen. 5. Das Fazit 5/5 Punkten Diese Reihe ist einfach klasse. Spannung auch in Band 2, noch mehr offene Fragen und mit Tycho ein kleiner neuer Held, den man einfach toll finden muss. Ich kann auch diesen Band nur empfehlen.  

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  • Naja konnte mich nicht 100% Überzeugen

    Die Verschworenen

    CorinaPf

    21. December 2017 um 15:54

    Inhalt:Ria und ihre Freunde leben in einer verborgenen Stadt unter der Erde, da sie von dem Clan vertrieben wurden. Doch nie Tageslicht sehen hält Ria nur schwer aus. Deshalb flüchtet sie sich immer wieder heimlich rauf. Doch dies bleibt nicht lange unbemerkt. Auch wird eine ihrer Freundinnen Krank und es scheint keine Hilfe zu geben. Doch nach und nach findet Ria und ihre Freunde heraus, dass ihre angeblichen Retter ihre eigentlichen Feinden sind. Gibt es einen Ausweg? Oder werden sie alle in der geheimen Stadt sterben.Protagonist:Ria mochte ich in diesem Teil wieder. Sie starkt sieht die meiste Dinge klar und findet meist eine Lösung. In diesem Teil merkt man dass sich Ria immer mehr von der Gruppe löst und sich mit EINEM Clanmitglied besser versteht. Auch merkt sie dass nicht alles was in den Kuppeln gesagt wurde die Wahrheit ist. Ihre inneren Gefühle, der Zwiespalt sieht man gut in diesem Buch. Auch wie sie immer wieder zwischen den Stühlen sitzt bei den Männern.Schreibstil:Wie der erste Teil konnte mich der zweite auch nicht wirklich überzeugen, denn auch hier war es so, dass der Anfang sich wieder zog. Die Spannungslinie erst die letzten hundert bis zweihundert Seiten anstieg. Doch das Ende haut einem wieder um, dass man sich wieder freut auf den dritten Teil. Es gibt immer eine großes Ereignis dass erst im nächsten Teil geklärt werden kann.Fazit:Ich mochte die Protagonistin doch andere Charaktere überhaupt nicht. Auch zog sich das Buch immer wieder. Das Ende fand ich wieder toll. Ich gebe dem Buch deshalb 3 Sterne und werde bald den 3 Teil lesen 

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  • Ein starker zweiter Teil mit gut durchdachtem Plot

    Die Verschworenen

    Wolly

    10. December 2017 um 14:07

    Bei die Verschworenen handelt es sich um den zweiten Band der Eleriatriologie. Überraschend ist es dabei, das es sich nicht um einen klassischen Mittelband handelt, der nur zur Überbrückung dient. Das Gegenteil ist hier der Fall. Das große Rätsel des ersten Teils wird mit einem tollen Showdown aufgelöst und es bleibt für den Abschlussband nur noch die Frage wie man mit den neuen Erkenntnissen umgehen sollte. Dies vermindert die Neugierde auf den letzten Teil aber keineswegs. Des Rätsels Lösung erfahren wir aber erst zum Ende des Buches. Die Spannung nimmt bis dahin kontinuierlich zu, wobei der Anfang etwas schwächelt. Hier gibt es die ein oder andere Länge. Ab der Mitte des Buches findet der Leser aber wieder die gewohnte Qualität der Autorin und der Schluss kann mich restlos überzeugen. Der Schreibstil ist wie immer schön zu lesen und es gibt nichts zu meckern. Die Protagonisten die wir bereits aus dem ersten Band kennen, bleiben nahezu identisch bestehen. Nach wie vor habe ich ein gespaltenes Verhältnis zu Ria, das sich im Laufe des Bandes aber wenigstens etwas verbessert hat. Die Randfiguren die neu dazukommen, sind gekonnt platziert und gefallen mir gut. Besondere Erwähnung sollte bei diesem Teil die Moral bekommen. Die Autorin zeigt wunderbar, das nicht alles ist wie es scheint und Gut und Böse manchmal schwer zu unterscheiden sind. Fazit:Ein toller zweiter Band, einer wirklich schönen Triologie. Ich bin gespannt auf das große Finale.

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    • 3
  • Erst langatmig, dann spannend

    Die Verschworenen

    SotisBuecherliebe

    04. November 2017 um 21:12

    Ich fand das Buch am Anfang etwas zäh und langatmig, es hat sich ein wenig hingezogen bis es wieder spannend wurde (weshalb ich es auch eine Zeitlang beiseite legen musste ), aber so da ab der Hälfte wird es wieder sehr interessant und vor allem spannend. Ab da konnte ich es kaum mehr aus der Hand legen und hab es innerhalb kürzester Zeit komplett zu Ende gelesen. Das Ende war so gut, das ich direkt den nächsten Teil angefangen habe Alles in allem ist es empfehlenswert, man muss am Anfang halt nur ein wenig Geduld haben.

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  • Unglaublich gut!

    Die Verschworenen

    Nadl17835

    22. June 2017 um 23:30

    Nach dem grausamen Tod Flemings, sind es nur noch fünf Studenten, die der Verschwörung entkommen und die Wahrheit aufdecken wollen. Doch während Aureljo und Dantorian sich der Richtigkeit ihrer Handlung bewusst sind, plagen Ria starke Zweifel. Was, wenn es doch eine Falle ist? Nicht nur das schwierige Vorhaben nimmt Ria ein, sondern auch ungeahnte Gefühle werden in ihr wach und die Sorge um Tomma, der es plötzlich schlechter zu gehen scheint. Das Netz aus Lügen wird immer enger und scheint sie erdrücken zu wollen. Was steckt wirklich hinter der Verschwörung? Und was verbirgt sich hinter dem einfachen und doch so wichtigen Buch Jordans Chronik? Es geht beinahe nahtlos weiter und während das Leben unter der Stadt anfangs vor sich hin plätschert, wird es aber der Mitte ziemlich spannend und die Geschichte nimmt an Fahrt auf. Ungeahnte Aufbrüche und in Zugzwang bringende Geschehnisse verschärfen ihre Situation. Das Leben innerhalb der Kuppeln wird sehr anschaulich beschrieben. Ria ist ein sehr aufgeweckter Charakter und mittlerweile frage ich mich warum eigentlich Aureljo die Nummer 1 war. Sie steckt ihn locker in die Tasche und letztlich erkennt sie die Zusammenhänge, die über die Zukunft der Erde entscheiden werden. Die uneindeutige Darstellung von Gut und Böse ist fantastisch dargestellt worden, wie es leider oftmals in Dystopien nicht der Fall ist. Einfach nur Gut und Böse ist doch langweilig. Ich bin sehr gespannt wie Ria mit dem Dilemma umgehen wird. Ihre fehlende Zuordnung hat sie mir noch sympathischer gemacht und sie wird eine kluge Lösung finden. Das große Geheimnis ist wahnsinnig gut verhüllt worden und war am Ende ein echter Schock! Wie Ria darauf gekommen ist, scheint mir schleierhaft, aber nun gut, die Spannung macht alles wett. Ich eifere dem nächsten Band entgegen.

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  • Nichts ist so, wie es scheint...

    Die Verschworenen

    Lena_AwkwardDangos

    30. March 2017 um 16:59

    Nach dem großartigen ersten Band musste ich natürlich auch schleunigst mit Band 2 weitermachen und bin auch von diesem wieder sehr begeistert! Eine wirklich spannende Fortsetzung und kein "Lückenfüller".♥ Inhalt ♥In der Stadt unter der Stadt finden Ria und ihre Freunde Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ein Überleben nicht garantiert ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann. Als Lichtblick erweist sich in dieser Zeit, im wahrsten Sinn des Wortes, ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt und dessen Zuneigung ihr täglich mehr bedeutet. Doch dann wird Sandor Clanfürst, und mit einem Schlag ist alles anders. Ria sieht sich gezwungen, entgegen ihrer ursprünglichen Absicht gemeinsam mit Aureljo in die Sphären zurückzugehen. Text: Loewe♥ Cover & Ausstattung ♥Das Hardcover ist schwarz und steckt in einem glänzenden Umschlag. Dieser ist komplett in schwarzweiß gehalten, bis auf einige Details, die rot hervorgehoben sind. Auf dem Cover ist der Querschnitt eines Baumes zu sehen, während den Buchrücken und den Rand der Vorderseite ein Muster ziert, das an Bienenwaben erinnert und die in den Büchern behandelten Sphären darstellen soll. Die komplette Reihe ist auf diese Weise gestaltet, jeweils mit einem anderen Farbakzent und unterschiedlichen Abbildungen von Pflanzenteilen, die den Kontrast zwischen den Sphären und der Außenwelt thematisieren. Nach dem Lesen finde ich, dass die Cover unglaublich gut zur Geschichte und ihrer Aussage passen.♥ Umsetzung ♥Der zweite Band setzt einige Wochen nach den Ereignissen von Die Verratenen an. Ria und ihre Gruppe haben sich in die Stadt unter der Stadt geflüchtet, ein Netz aus dunklen Tunneln und Gängen. Während Aureljo und Dantorian mit Quirin, dem Bewahrer, Pläne zur Infiltration der Sphäre Vienna II schmieden, stößt Ria in der unterirdischen Bibliothek auf eine interessante Entdeckung. Durch Sandor, einen jungen Mann aus dem Clan Schwarzdorn, lernt sie außerdem die Lebensweise der Clans kennen. Der Leser wird direkt in die Handlung hineingeworfen, aber einige gut platzierte Rückblenden dürften auch denjenigen auf die Sprünge helfen, bei denen das Lesen des ersten Teils schon ein bisschen zurückliegt. Trotz einer guten Portion Romantik, die mit diesem Band hinzukommt, geht es spannend weiter und bald überschlagen sich die Ereignisse. Es kommen neue Geheimnisse und Intrigen ans Licht, wieder werden neue Fragen aufgeworfen und Rias Entschluss, nie wieder in ihrem Leben eine Sphäre zu betreten, gerät gefährlich ins Wanken... Den Aufbau des ersten und des zweiten Bandes könnte man als genau gegenteilig bezeichnen. Während die Jugendlichen im ersten Band aus der Sphäre fliehen und Zuflucht bei den Schwarzdornen finden, geht es in Die Verschworenen von ihrem Leben im Clan wieder zurück in die Sphären. Dieses Mal lernen wir statt Sphäre Hoffnung allerdings Vienna II kennen, in der die Dinge ein wenig anders laufen. Rias gefährliche Undercovermission, die Abläufe in der neuen Sphäre und das Leben der natürlich gezeugten Sphärenmenschen, der Arbeiterklasse, werden wieder sehr eindrücklich beschrieben und ich habe mich gefreut - nach dem doch recht kurzen Aufenthalt am Anfang der Geschichte - doch noch einmal etwas mehr über die Sphären und das Leben darin zu erfahren. Der Handlungsbogen bleibt der Reihe treu, denn auch im zweiten Band gibt es auf den letzten Seiten eine große Wendung, die mich an das Buch gefesselt hat. Es handelt sich allerdings um ein noch schwerwiegenderes Geheimnis, dessen Enthüllung dazu beiträgt, dass die Handlung noch einmal eine komplett andere Richtung einschlägt als gedacht. Endlich erfährt man, wie Ria und co überhaupt in diese ganze Situation geraten sind, was sie verbrochen haben, jedoch bleiben weiterhin einige Fragen offen. Dieser Band dient ganz bestimmt nicht als Lückenfüller, um die Reihe als Trilogie veröffentlichen zu können, denn er steht dem ersten Teil in nichts nach und wirft noch einmal ein komplett neues Licht auf alle Ereignisse. Besonders gefällt mir, dass es in dieser Reihe kein Schwarz und Weiß gibt. Keine der beiden Seiten ist durchweg gut oder böse, auf beiden gibt es Menschen mit guten wie schlechten Absichten, was sich in diesem zweiten Band deutlicher denn je zeigt.♥ Charaktere ♥Ria ist nach wie vor ein sehr sympathischer, faszinierender Charakter, obwohl sie andere Menschen so leicht mit ihren Verhaltensweisen blenden kann. Sie macht jedoch immer weniger Gebrauch von diesen Fähigkeiten und setzt sie nur zu ihrem eigenen und dem Schutz anderer ein. Sie wächst zu einer immer stärkeren Persönlichkeit heran, die sich stets ihr eigenes Urteil bildet und sich mutig, geschickt und intelligent durch jede Extremsituation kämpft. Schon bald lernt sie das Leben in der Außenwelt schätzen und als Leser merkt man, wie sie immer besser in diese Welt hineinpasst. Aureljo dagegen fand ich weiterhin ätzend, denn er legt wirklich komische Ansichtweisen an den Tag, von denen er auch nicht ablässt. Ria hört er überhaupt nicht richtig zu, versucht gar nicht erst ihren Standpunkt zu verstehen. Deswegen war ich sehr froh, als sich schon am Anfang des Buches eine Entwicklung anbahnt, die ich mir bereits beim Lesen des ersten Bands gewünscht habe... Wer sich meine Rezi dazu durchgelesen hat, weiß vielleicht, was ich meine.^^ Es ergibt sich jedenfalls kein herkömmliches, nerviges Liebesdreieck, sondern eine nachvollziehbare, schöne Romanze, die zu keiner Zeit zu sehr in den Fokus rückt. Die anderen Charaktere, vor allem die Clanmitglieder, treten nun stärker in den Vordergrund. Unter ihnen befinden sich viele interessante Charaktere, wie den Bewahrer Quirin, seine Anhängerin Fiore und den Sammler Andris, der einem Riesen gleicht. Besonders den jungen Jäger Sandor habe ich aber sehr ins Herz geschlossen, denn er ist ein sehr starker, gewissenhafter und verlässlicher Charakter. Auch Dantorian bekommt nun eine etwas größere Rolle zugesprochen, bleibt aber weiterhin eher blass. Dies finde ich aber nicht weiter schlimm, weil er einfach nicht so wichtig für die Handlung ist.♥ Schreibstil ♥Poznanskis Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und erzeugt Spannung auf jeder einzelnen Seite. Ich fühlte mich wieder bestens unterhalten und habe weder Längen noch sich wiederholende Ausführungen/ Gedankengänge feststellen können. Ein top Schreibstil!♥ Fazit ♥Ein unglaublich spannender, gut durchdachter Nachfolgeband, der in Sachen Komplexität und Tempo noch einmal ordentlich was draufgelegt hat! Die Charaktere machen eine tolle und stetige Entwicklung durch, während die Handlung sich langsam zu einem interessanten Gesamtbild zusammenfügt. Ich bin restlos begeistert und gespannt, wie sich alles im letzten Band auflösen wird!♥ Bewertung ♥Der zweite Band war noch um einiges spannender als der erste und hat mich endlich mitreißen können, daher:5/5

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  • Spannend von der ersten Seite bis zur letzten Seite.

    Die Verschworenen

    lesenbirgit

    05. November 2016 um 11:42

    Spannend von der ersten Seite bis zur letzten Seite. Ria findet interessante Seiten von einer Chronik aus der Vergangenheit in der Stadt unter der Stadt. Es ist mühevoll das Leben ausserhalb der Sphären. Es ist gefährlich bei dem Clan Schwarzendorn. Nicht alle sind mit ihnen einverstanden. Ria versteht langsam die Zusammenhänge wie alles gekommen ist. Sie ist recht schlau. Ihr Freund Aurejlo will in die Sphären zurück um mehr zu erfahren. Sie will ihn aber davon abhalten. Es ist zu gefährlich. Schließlich wollten sie sie töten. Aber warum? Nun lest selber und erfahrt die ganze Geschichte um Ria und ihre Gefährten.

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  • Lesechallenge im August zu "Elanus" von Ursula Poznanski

    Elanus

    Marina_Nordbreze

    Es ist klein. Es ist leise. Es sieht alles. Die Überwachung im Alltag kann bereits im Kleinen beginnen. Wie klein, das zeigt sich in "Elanus", dem neuesten Jugendbuch-Thriller von Ursula Poznanski.Jona ist hochintelligent und hat sich eine eigene Drohne gebaut, die mithilfe von einer Kamera und einem Mikro in der Lage ist, jede Person zu überwachen, deren Handynummer Jona hat. Was als Zeitvertreib beginnt, wird für Jona zum bitteren Ernst, als plötzlich mehrere Personen hinter ihm her sind. Warum?Das erfahrt ihr in unserer Lesechallenge im August! Lasst euch diesen hochspannenden Thriller auf keinen Fall entgehen! Denn eins kann ich euch versprechen: Nach der Lektüre wird euer Blick immer wieder Richtung Himmel gehen ... Zum InhaltJona ist siebzehn und seinen Altersgenossen ein ganzes Stück voraus, was Intelligenz und Auffassungsgabe betrifft. Allerdings ist er auch sehr talentiert darin, sich bei anderen unbeliebt zu machen und anzuecken. Auf die hervorgerufene Ablehnung reagiert Jonas auf ganz eigene Weise: Er lässt sein privates Forschungsobjekt auf seine Neider los: eine Drohne. Klein, leise, mit einer hervorragenden Kamera ausgestattet und imstande, jede Person aufzuspüren, über deren Handynummer Jona verfügt. Mit dem, was er auf diese Weise zu sehen bekommt, kann er sich zur Wehr setzen gegen Spott und Häme. Doch dann erfährt er etwas, das besser unentdeckt geblieben wäre, und plötzlich schwebt er in tödlicher Gefahr. Drohnen, Überwachung, Manipulation, dunkle Geheimnisse – gekonnt webt Ursula Poznanski hochaktuelle Themen in ihren neuen Thriller.>> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe>> Entdecke die Welt aus den Augen von ELANUS auf www.elanus-buch.de und hor dir die Loewe GoldCard!Mehr über die AutorinUrsula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Ihr Jugendbuchdebüt Erebos erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen Deutschlands und schreibt zudem Thriller-Bestseller für Erwachsene. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.Gemeinsam mit dem Loewe Verlag vergeben wir 50 Exemplare von "Elanus" von Ursula Poznanski. Verratet uns einfach über den blauen "Jetzt bewerben" - Button*, warum ihr dieses Buch unbedingt lesen möchtet. In unserer Lesechallenge stellen wir euch jede Woche eine neue Aufgabe, die es zu lösen gilt. Wer bis zum Ende der Lesechallenge die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt den Hauptpreis der Lesechallenge im August: Ein Meet & Greet mit Ursula Poznanski auf der Frankfurter Buchmesse am Stand des Loewe Verlags (inklusive zweier Tagestickets für Samstag oder Sonntag)! Obendrauf gibt es noch ein Buchpaket mit fünf Wunschbüchern von Loewe. Auch die Plätze 2-10 erhalten einen Preis und gewinnen jeweils fünf Wunschbücher vom Loewe Verlag.Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Lesechallenge teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen! Ihr könnt jederzeit in die Challenge einsteigen.Die Frist für die Bearbeitung der Aufgaben in der Lesechallenge im August ist der 11.09.2016 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich diesen Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Punktewertung miteinfließen.Bitte beachtet, dass es in dieser Challenge zudem einige Spezialaufgaben geben wird, die jeweils nur an einem einzigen Tag erfüllt werden können. Regelmäßiges Vorbeischauen in der Challenge lohnt sich also!* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Schreiben einer Rezension. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.

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    • 2726
  • Die Verschworenen

    Die Verschworenen

    -Abby-

    12. September 2016 um 13:57

    Das Buch "Die Verschworenen", verfasst von Ursula Poznanski, ist 2013 Im Loewe-Verlag erschienen und ist der 2. Teil der Eleria-Trilogie. Die ehemaligen Elite-Studenten RIa, Aureljo, Tycho, Dantorian und Tomma verstecken sich in der Stadt unter der Stadt und versuchen auch weiterhin herauszufinden, warum sie überhaupt von dem Spährenbund getötet werden sollten. Aureljo und Dantoiran tüflten an einen Plan , mit dessen Hilfe sie sich in eine Sphäre einschleusen möchten, um dort mehr über die Verschwörung zu erfahren. Ria sucht währenddessen in der Bibliothek nach Jordans Chronik, da sie sich davon Informationen verspricht. Die Situation ist für die ganze Gruppe sehr schwer, da sie nur selten an die Oberfläche dürfen. Da aber nur sehr wenige Mitglieder des Schwarzdornclans wissen, dass die Studenten sich noch auf dem Clanterritorium befinden, lässt sich zunächst nichts daran ändern. Insbesondere Tomma leidet sehr darunter. Ab und zu holt Sandorn, der stellvertretende Clananführer, Ria doch an die Oberfläche, und nach und nach bringt er ihr z.B. Bogenschießen bei. Tomma hat immer mehr Schwierigkeiten; sie hat schon seit einigen Wochen eine Erkältung, die jedoch immer schlimmer wird. Der Clan hat jedoch keine Medikamente, um ihr zu helfen... Der 2. Teil hat mir sehr gefallen. Man erfährt, wie die Gruppe sich unter der Erden zurechtfindet. Die einzelnen Leute der Gruppe verarbeiten die Situation unterschiedlich. Manche kommen besser damit zurecht als andere. Dies fand ich ziemlich realistisch. Die erste Hälfte des Buches spielt sich unterhalb der Erde statt, der Großteil der zweiten in eine Spähre. Dadurch konnte man gut die Unterschiede zwischen diesen zwei Welten erkennen. Für manche könnte die erste Hälfte vielleicht etwas langatmig sein, ich empfand es aber als sehr spannend. Gegen Ende des Buches, wenn schließlich viele Fragen beantwortet werden, fällt einem auf, wie viele Informationen in der ersten Hälfte stecken, bei denen man zuerst dachte, diese seien unwichtig. Die Spannung nahm mit jeder weiteren Seite zu und ich war froh, als die wichtigste Frage endlich geklärt wurde. Es gab zwar viele Hinweise, aber dennoch bin ich nicht auf die richtige Lösung gekommen, obwohl ich mir einige Gedanken dazu gemacht hatte. Die Lösung an sich selber fand ich auch gut gewählt, da es dort um moralische Fragen geht. Die Charaktere lernt man in diesem 2. Teil noch viel besser kennen. Im ersten Teil (den ich vor ein paar Jahren gelesen hatte) hatte ich noch kein klares Bild vor Augen, wie ich diese Figuren einordnen sollte, Vielleicht täuscht mich aber auch meine Erinnerung. Auf jeden Fall wurden die Charakterzüge gut herausgearbeitet. Der Schreibstil ist wieder flüssig und das Buch ist angenehm zu lesen. Ich freu mich auf den dritten und letzten Teil und bin gespannt, in welche Richtung die Geschichte sich dann entwickelt.

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  • 2. Band der Eleria-Trilogie

    Die Verschworenen

    Kerry

    31. July 2016 um 22:59

    Ria und ihren Freunden ist die Flucht gelungen, die Flucht vor ihrer eigenen Ermordung, doch wohin sollen die einst so behüteten jungen Menschen? Bei den Schwarzdornen konnten sie nicht bleiben, denn sie gehören nicht dazu und dennoch, weit weggegangen sind sie nicht. Sie haben sich unter die Erde zurückgezogen und führen ein Leben im Verborgenen. Das ist nicht schön, sichert aber derzeit das Überleben der kleinen Gruppe. Doch das Leben dort unten ist trostlos, ja der einzige Trost bieten Ria die Ausflüge mit Sandor an die Oberfläche, denn der junge Mann ist einer der wenigen Außenbewohner, der weiß, dass Ria und ihre Freunde noch nicht fortgezogen sind. Sicherlich wäre Ria nicht sonderlich erfreut, für immer solch ein verborgenes Leben zu führen, doch für den Moment ist sie fast glücklich, denn mit jeder neuen Begegnung empfindet sie mehr für Sandor und es scheint, dass ihre Gefühle erwidert werden. Lediglich Aurelios Wunsch, zurück in die Sphären zu gehen, spaltet die kleine Gemeinschaft, denn wo mehrere Meinungen herrschen, ist es kaum möglich, an einem Strang zu ziehen. Während dieser schwierigen Situation macht Ria jedoch weiterhin Fortschritte. Sie findet immer wieder vereinzelt Fragmente von Jordans Chronik, mit deren Hilfe sie sich erhofft, endlich Licht in das Dunkel zu bringen, warum die Menschen in den Sphären und die Außenbewohner anscheinend einander mit so viel Furcht begegnen. Einst waren sie ein gemeinsames Volk, doch davon ist in der derzeitigen Situation kaum etwas zu merken. Lediglich ihre Treffen mit Sandor geben ihr Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Doch dann wird Sandor zum neuen Oberhaupt der Schwarzdornen und Ria wird vor eine alles entscheidende Wahl gestellt ... Der 2. Band der Eleria-Trilogie! Der Plot wurde abwechslungsreich erarbeitet. In diesem Band geht es zu einem großen Teil um Konflikte und die Interaktion der Figuren in solchen Konfliktsituationen. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Ich muss ja gestehen, mein Favorit in diesem Band ist eindeutig Sandor, denn ehrlich, wenn einem schon förmlich der Boden unter den Füßen weggezogen wird, dann möchte Frau doch bitte so einen Mann an ihrer Seite habe. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

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  • Gelungene Fortsetzung mit kleinen Schwächen

    Die Verschworenen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. May 2016 um 17:55

    Eleria und ihre Freunde flüchten sich in die Stadt unter der Stadt. Während die anderen „Verratenen“ Pläne schmieden wie sie, ohne enttarnt zu werden, in eine nahe gelegene Sphäre gelangen können, um das Missverständnis aufzuklären, hält sich Eleria, die sich gedanklich immer weiter vom Sphärenbund und dem, was ihr eingetrichtert wurde entfernt, fast nur noch in der Bibliothek unterhalb der Stadt auf. Dort entdeckt sie zufällig einzelne Seiten von Jordans Chronik und versucht dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Dabei rückt die Abreise ihrer Freunde immer näher…  Auch wenn der zweite Teil streckenweise ein wenig schwächelt, weil sich die Charaktere mit zu vielen Überlegungen aufhalten, anstatt endlich zu handeln, ist der zweite Teil der Eleria-Trilogie durchaus gelungen. Man spürt ganz deutlich wie Eleria beginnt sich zu verändern, das Vertrauen in den Sphärenbund zusehends verliert und sich den Außenbewohnern verbunden fühlt. Sie wird menschlicher und beginnt aufgrund ihrer Unerfahrenheit außerhalb der Hermetoplastkuppeln Fehler zu machen und sich diese ein- und zuzugestehen. Anders als im ersten Teil wird Eleria nicht mehr als die perfekte „Musterschülerin“ dargestellt, die zwanghaft ihre Emotionen kontrolliert. Ursula Poznanski überfrachtet dabei allerdings nicht nur ihre Protagonistin mit unendlich vielen Gefühlsregungen, sondern auch den Leser. Ständig durchschreitet Eleria dunkle Gänge und hängt ihren Gedanken nach. Als Leser fällt es einem dadurch zwar leicht sich in die Figur hineinzuversetzen, allerdings gerät der Rest der Handlung schon fast ein wenig zu kurz. Ab der Mitte wird die Spannung langsam wieder aufgebaut, das Geheimnis rund um den Verrat und Jordans Chronik scheint sich zu offenbaren und zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse. Fazit: 4/5 (mit Tendenz zur 5) für eine wunderbar starke Protagonistin, die mutig ist, vor nichts zurückschreckt, der Wahrheit immer auf der Spur ist und versucht ihren Problemen auf den Grund zu gehen, ohne lange zu jammern. Eine Protagonistin, die sich entwickelt. Mit der man leidet, mitfiebert und miträtselt, und die es immer wieder schafft den Leser mitzureißen.

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  • ich LIEBE es

    Die Verschworenen

    watching_reading_dreaming

    15. April 2016 um 15:27

    Das erste was ich sagen muss: besser als Band 1!

    Es war so spannend! Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen! 
    Ich weiß nicht was ich schreiben soll, ausser das es einfach so super war!

    aufjedenfall volle Punktzahl!

    Jetzt muss erst mal ganz schnell der 3. Band her!

    ~watching.reading.dreaming xxxx

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