Ursula Poznanski Die Verschworenen

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Inhaltsangabe zu „Die Verschworenen“ von Ursula Poznanski

Ria und ihre Freunde sind aus den Sphären geflohen. In der Stadt unter der Stadt finden sie zwar Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ihr Überleben gefährdet ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann. Als Lichtblick erweist sich in dieser Zeit ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt und dessen Zuneigung ihr täglich mehr bedeutet. Doch dann wird Sandor Clanfürst in der unterirdischen Stadt, und mit einem Schlag ist alles anders. Ria sieht sich gezwungen, gemeinsam mit Aureljo in die Sphären zurückzugehen, auch wenn diese Entscheidung sie das Leben kosten könnte. Die Bestsellerautorin Ursula Poznanski, auch bekannt durch ihre Thriller für Erwachsene: „Fünf“ und „Blinde Vögel“, erschienen beim Wunderlich Verlag, legt mit diesem Jugendbuch-Thriller den zweiten Band der Eleria-Trilogie vor. „Die Verschworenen" ist der zweite Band einer Trilogie. Der Titel des ersten Bandes lautet „Die Verratenen". Mehr Infos zu Buch und Autorin unter: www.Ursula-Poznanski.de

großartig ausgearbeiteter Plot, sehr spannend

— Burgkelfe
Burgkelfe

Komplett ereignislose erste Hälfte, die auch die komplexe und raffinierte Auflösung nicht rettet. Analytisch gefühlskalt. Kein Tempogefühl.

— Ravell
Ravell

Fantastisch. Mitreisend und einfach genial.

— Vaiana_smile_1
Vaiana_smile_1

Super Fortsetzung mit einem spannend Ende!

— germanbookishblog
germanbookishblog

Empfehlenswert!!!

— SofiaE_Mtz
SofiaE_Mtz

Konnte mich erst zum Ende hin fesseln.

— LillianMcCarthy
LillianMcCarthy

Anfangs etwas zäh, insgesamt aber einfach nur großartig

— Amilyn
Amilyn

Großartige Folgeband, lässt nichts vermissen... Spannung pur.

— MadameEve1210
MadameEve1210

Super spannend, ein Ende, dass einen gleich in die Buchhandlung treibt für Teil 3. Klasse gemacht.....

— Eldfaxi
Eldfaxi

Großartig! 👍Hat mich deutlich mehr überzeugen können als Teil 1 - Aber: wahnsinns Cliffhanger! Brauche nun dringend den finalen Teil 😅

— Enni
Enni

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    Die Verschworenen
    Nadl17835

    Nadl17835

    22. June 2017 um 23:30

    Nach dem grausamen Tod Flemings, sind es nur noch fünf Studenten, die der Verschwörung entkommen und die Wahrheit aufdecken wollen. Doch während Aureljo und Dantorian sich der Richtigkeit ihrer Handlung bewusst sind, plagen Ria starke Zweifel. Was, wenn es doch eine Falle ist? Nicht nur das schwierige Vorhaben nimmt Ria ein, sondern auch ungeahnte Gefühle werden in ihr wach und die Sorge um Tomma, der es plötzlich schlechter zu gehen scheint. Das Netz aus Lügen wird immer enger und scheint sie erdrücken zu wollen. Was steckt wirklich hinter der Verschwörung? Und was verbirgt sich hinter dem einfachen und doch so wichtigen Buch Jordans Chronik? Es geht beinahe nahtlos weiter und während das Leben unter der Stadt anfangs vor sich hin plätschert, wird es aber der Mitte ziemlich spannend und die Geschichte nimmt an Fahrt auf. Ungeahnte Aufbrüche und in Zugzwang bringende Geschehnisse verschärfen ihre Situation. Das Leben innerhalb der Kuppeln wird sehr anschaulich beschrieben. Ria ist ein sehr aufgeweckter Charakter und mittlerweile frage ich mich warum eigentlich Aureljo die Nummer 1 war. Sie steckt ihn locker in die Tasche und letztlich erkennt sie die Zusammenhänge, die über die Zukunft der Erde entscheiden werden. Die uneindeutige Darstellung von Gut und Böse ist fantastisch dargestellt worden, wie es leider oftmals in Dystopien nicht der Fall ist. Einfach nur Gut und Böse ist doch langweilig. Ich bin sehr gespannt wie Ria mit dem Dilemma umgehen wird. Ihre fehlende Zuordnung hat sie mir noch sympathischer gemacht und sie wird eine kluge Lösung finden. Das große Geheimnis ist wahnsinnig gut verhüllt worden und war am Ende ein echter Schock! Wie Ria darauf gekommen ist, scheint mir schleierhaft, aber nun gut, die Spannung macht alles wett. Ich eifere dem nächsten Band entgegen.

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  • Nichts ist so, wie es scheint...

    Die Verschworenen
    Lena_AwkwardDangos

    Lena_AwkwardDangos

    30. March 2017 um 16:59

    Nach dem großartigen ersten Band musste ich natürlich auch schleunigst mit Band 2 weitermachen und bin auch von diesem wieder sehr begeistert! Eine wirklich spannende Fortsetzung und kein "Lückenfüller".♥ Inhalt ♥In der Stadt unter der Stadt finden Ria und ihre Freunde Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ein Überleben nicht garantiert ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann. Als Lichtblick erweist sich in dieser Zeit, im wahrsten Sinn des Wortes, ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt und dessen Zuneigung ihr täglich mehr bedeutet. Doch dann wird Sandor Clanfürst, und mit einem Schlag ist alles anders. Ria sieht sich gezwungen, entgegen ihrer ursprünglichen Absicht gemeinsam mit Aureljo in die Sphären zurückzugehen. Text: Loewe♥ Cover & Ausstattung ♥Das Hardcover ist schwarz und steckt in einem glänzenden Umschlag. Dieser ist komplett in schwarzweiß gehalten, bis auf einige Details, die rot hervorgehoben sind. Auf dem Cover ist der Querschnitt eines Baumes zu sehen, während den Buchrücken und den Rand der Vorderseite ein Muster ziert, das an Bienenwaben erinnert und die in den Büchern behandelten Sphären darstellen soll. Die komplette Reihe ist auf diese Weise gestaltet, jeweils mit einem anderen Farbakzent und unterschiedlichen Abbildungen von Pflanzenteilen, die den Kontrast zwischen den Sphären und der Außenwelt thematisieren. Nach dem Lesen finde ich, dass die Cover unglaublich gut zur Geschichte und ihrer Aussage passen.♥ Umsetzung ♥Der zweite Band setzt einige Wochen nach den Ereignissen von Die Verratenen an. Ria und ihre Gruppe haben sich in die Stadt unter der Stadt geflüchtet, ein Netz aus dunklen Tunneln und Gängen. Während Aureljo und Dantorian mit Quirin, dem Bewahrer, Pläne zur Infiltration der Sphäre Vienna II schmieden, stößt Ria in der unterirdischen Bibliothek auf eine interessante Entdeckung. Durch Sandor, einen jungen Mann aus dem Clan Schwarzdorn, lernt sie außerdem die Lebensweise der Clans kennen. Der Leser wird direkt in die Handlung hineingeworfen, aber einige gut platzierte Rückblenden dürften auch denjenigen auf die Sprünge helfen, bei denen das Lesen des ersten Teils schon ein bisschen zurückliegt. Trotz einer guten Portion Romantik, die mit diesem Band hinzukommt, geht es spannend weiter und bald überschlagen sich die Ereignisse. Es kommen neue Geheimnisse und Intrigen ans Licht, wieder werden neue Fragen aufgeworfen und Rias Entschluss, nie wieder in ihrem Leben eine Sphäre zu betreten, gerät gefährlich ins Wanken... Den Aufbau des ersten und des zweiten Bandes könnte man als genau gegenteilig bezeichnen. Während die Jugendlichen im ersten Band aus der Sphäre fliehen und Zuflucht bei den Schwarzdornen finden, geht es in Die Verschworenen von ihrem Leben im Clan wieder zurück in die Sphären. Dieses Mal lernen wir statt Sphäre Hoffnung allerdings Vienna II kennen, in der die Dinge ein wenig anders laufen. Rias gefährliche Undercovermission, die Abläufe in der neuen Sphäre und das Leben der natürlich gezeugten Sphärenmenschen, der Arbeiterklasse, werden wieder sehr eindrücklich beschrieben und ich habe mich gefreut - nach dem doch recht kurzen Aufenthalt am Anfang der Geschichte - doch noch einmal etwas mehr über die Sphären und das Leben darin zu erfahren. Der Handlungsbogen bleibt der Reihe treu, denn auch im zweiten Band gibt es auf den letzten Seiten eine große Wendung, die mich an das Buch gefesselt hat. Es handelt sich allerdings um ein noch schwerwiegenderes Geheimnis, dessen Enthüllung dazu beiträgt, dass die Handlung noch einmal eine komplett andere Richtung einschlägt als gedacht. Endlich erfährt man, wie Ria und co überhaupt in diese ganze Situation geraten sind, was sie verbrochen haben, jedoch bleiben weiterhin einige Fragen offen. Dieser Band dient ganz bestimmt nicht als Lückenfüller, um die Reihe als Trilogie veröffentlichen zu können, denn er steht dem ersten Teil in nichts nach und wirft noch einmal ein komplett neues Licht auf alle Ereignisse. Besonders gefällt mir, dass es in dieser Reihe kein Schwarz und Weiß gibt. Keine der beiden Seiten ist durchweg gut oder böse, auf beiden gibt es Menschen mit guten wie schlechten Absichten, was sich in diesem zweiten Band deutlicher denn je zeigt.♥ Charaktere ♥Ria ist nach wie vor ein sehr sympathischer, faszinierender Charakter, obwohl sie andere Menschen so leicht mit ihren Verhaltensweisen blenden kann. Sie macht jedoch immer weniger Gebrauch von diesen Fähigkeiten und setzt sie nur zu ihrem eigenen und dem Schutz anderer ein. Sie wächst zu einer immer stärkeren Persönlichkeit heran, die sich stets ihr eigenes Urteil bildet und sich mutig, geschickt und intelligent durch jede Extremsituation kämpft. Schon bald lernt sie das Leben in der Außenwelt schätzen und als Leser merkt man, wie sie immer besser in diese Welt hineinpasst. Aureljo dagegen fand ich weiterhin ätzend, denn er legt wirklich komische Ansichtweisen an den Tag, von denen er auch nicht ablässt. Ria hört er überhaupt nicht richtig zu, versucht gar nicht erst ihren Standpunkt zu verstehen. Deswegen war ich sehr froh, als sich schon am Anfang des Buches eine Entwicklung anbahnt, die ich mir bereits beim Lesen des ersten Bands gewünscht habe... Wer sich meine Rezi dazu durchgelesen hat, weiß vielleicht, was ich meine.^^ Es ergibt sich jedenfalls kein herkömmliches, nerviges Liebesdreieck, sondern eine nachvollziehbare, schöne Romanze, die zu keiner Zeit zu sehr in den Fokus rückt. Die anderen Charaktere, vor allem die Clanmitglieder, treten nun stärker in den Vordergrund. Unter ihnen befinden sich viele interessante Charaktere, wie den Bewahrer Quirin, seine Anhängerin Fiore und den Sammler Andris, der einem Riesen gleicht. Besonders den jungen Jäger Sandor habe ich aber sehr ins Herz geschlossen, denn er ist ein sehr starker, gewissenhafter und verlässlicher Charakter. Auch Dantorian bekommt nun eine etwas größere Rolle zugesprochen, bleibt aber weiterhin eher blass. Dies finde ich aber nicht weiter schlimm, weil er einfach nicht so wichtig für die Handlung ist.♥ Schreibstil ♥Poznanskis Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und erzeugt Spannung auf jeder einzelnen Seite. Ich fühlte mich wieder bestens unterhalten und habe weder Längen noch sich wiederholende Ausführungen/ Gedankengänge feststellen können. Ein top Schreibstil!♥ Fazit ♥Ein unglaublich spannender, gut durchdachter Nachfolgeband, der in Sachen Komplexität und Tempo noch einmal ordentlich was draufgelegt hat! Die Charaktere machen eine tolle und stetige Entwicklung durch, während die Handlung sich langsam zu einem interessanten Gesamtbild zusammenfügt. Ich bin restlos begeistert und gespannt, wie sich alles im letzten Band auflösen wird!♥ Bewertung ♥Der zweite Band war noch um einiges spannender als der erste und hat mich endlich mitreißen können, daher:5/5

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  • Spannend von der ersten Seite bis zur letzten Seite.

    Die Verschworenen
    lesenbirgit

    lesenbirgit

    05. November 2016 um 11:42

    Spannend von der ersten Seite bis zur letzten Seite. Ria findet interessante Seiten von einer Chronik aus der Vergangenheit in der Stadt unter der Stadt. Es ist mühevoll das Leben ausserhalb der Sphären. Es ist gefährlich bei dem Clan Schwarzendorn. Nicht alle sind mit ihnen einverstanden. Ria versteht langsam die Zusammenhänge wie alles gekommen ist. Sie ist recht schlau. Ihr Freund Aurejlo will in die Sphären zurück um mehr zu erfahren. Sie will ihn aber davon abhalten. Es ist zu gefährlich. Schließlich wollten sie sie töten. Aber warum? Nun lest selber und erfahrt die ganze Geschichte um Ria und ihre Gefährten.

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  • Die Verschworenen

    Die Verschworenen
    -Abby-

    -Abby-

    12. September 2016 um 13:57

    Das Buch "Die Verschworenen", verfasst von Ursula Poznanski, ist 2013 Im Loewe-Verlag erschienen und ist der 2. Teil der Eleria-Trilogie. Die ehemaligen Elite-Studenten RIa, Aureljo, Tycho, Dantorian und Tomma verstecken sich in der Stadt unter der Stadt und versuchen auch weiterhin herauszufinden, warum sie überhaupt von dem Spährenbund getötet werden sollten. Aureljo und Dantoiran tüflten an einen Plan , mit dessen Hilfe sie sich in eine Sphäre einschleusen möchten, um dort mehr über die Verschwörung zu erfahren. Ria sucht währenddessen in der Bibliothek nach Jordans Chronik, da sie sich davon Informationen verspricht. Die Situation ist für die ganze Gruppe sehr schwer, da sie nur selten an die Oberfläche dürfen. Da aber nur sehr wenige Mitglieder des Schwarzdornclans wissen, dass die Studenten sich noch auf dem Clanterritorium befinden, lässt sich zunächst nichts daran ändern. Insbesondere Tomma leidet sehr darunter. Ab und zu holt Sandorn, der stellvertretende Clananführer, Ria doch an die Oberfläche, und nach und nach bringt er ihr z.B. Bogenschießen bei. Tomma hat immer mehr Schwierigkeiten; sie hat schon seit einigen Wochen eine Erkältung, die jedoch immer schlimmer wird. Der Clan hat jedoch keine Medikamente, um ihr zu helfen... Der 2. Teil hat mir sehr gefallen. Man erfährt, wie die Gruppe sich unter der Erden zurechtfindet. Die einzelnen Leute der Gruppe verarbeiten die Situation unterschiedlich. Manche kommen besser damit zurecht als andere. Dies fand ich ziemlich realistisch. Die erste Hälfte des Buches spielt sich unterhalb der Erde statt, der Großteil der zweiten in eine Spähre. Dadurch konnte man gut die Unterschiede zwischen diesen zwei Welten erkennen. Für manche könnte die erste Hälfte vielleicht etwas langatmig sein, ich empfand es aber als sehr spannend. Gegen Ende des Buches, wenn schließlich viele Fragen beantwortet werden, fällt einem auf, wie viele Informationen in der ersten Hälfte stecken, bei denen man zuerst dachte, diese seien unwichtig. Die Spannung nahm mit jeder weiteren Seite zu und ich war froh, als die wichtigste Frage endlich geklärt wurde. Es gab zwar viele Hinweise, aber dennoch bin ich nicht auf die richtige Lösung gekommen, obwohl ich mir einige Gedanken dazu gemacht hatte. Die Lösung an sich selber fand ich auch gut gewählt, da es dort um moralische Fragen geht. Die Charaktere lernt man in diesem 2. Teil noch viel besser kennen. Im ersten Teil (den ich vor ein paar Jahren gelesen hatte) hatte ich noch kein klares Bild vor Augen, wie ich diese Figuren einordnen sollte, Vielleicht täuscht mich aber auch meine Erinnerung. Auf jeden Fall wurden die Charakterzüge gut herausgearbeitet. Der Schreibstil ist wieder flüssig und das Buch ist angenehm zu lesen. Ich freu mich auf den dritten und letzten Teil und bin gespannt, in welche Richtung die Geschichte sich dann entwickelt.

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  • 2. Band der Eleria-Trilogie

    Die Verschworenen
    Kerry

    Kerry

    31. July 2016 um 22:59

    Ria und ihren Freunden ist die Flucht gelungen, die Flucht vor ihrer eigenen Ermordung, doch wohin sollen die einst so behüteten jungen Menschen? Bei den Schwarzdornen konnten sie nicht bleiben, denn sie gehören nicht dazu und dennoch, weit weggegangen sind sie nicht. Sie haben sich unter die Erde zurückgezogen und führen ein Leben im Verborgenen. Das ist nicht schön, sichert aber derzeit das Überleben der kleinen Gruppe. Doch das Leben dort unten ist trostlos, ja der einzige Trost bieten Ria die Ausflüge mit Sandor an die Oberfläche, denn der junge Mann ist einer der wenigen Außenbewohner, der weiß, dass Ria und ihre Freunde noch nicht fortgezogen sind. Sicherlich wäre Ria nicht sonderlich erfreut, für immer solch ein verborgenes Leben zu führen, doch für den Moment ist sie fast glücklich, denn mit jeder neuen Begegnung empfindet sie mehr für Sandor und es scheint, dass ihre Gefühle erwidert werden. Lediglich Aurelios Wunsch, zurück in die Sphären zu gehen, spaltet die kleine Gemeinschaft, denn wo mehrere Meinungen herrschen, ist es kaum möglich, an einem Strang zu ziehen. Während dieser schwierigen Situation macht Ria jedoch weiterhin Fortschritte. Sie findet immer wieder vereinzelt Fragmente von Jordans Chronik, mit deren Hilfe sie sich erhofft, endlich Licht in das Dunkel zu bringen, warum die Menschen in den Sphären und die Außenbewohner anscheinend einander mit so viel Furcht begegnen. Einst waren sie ein gemeinsames Volk, doch davon ist in der derzeitigen Situation kaum etwas zu merken. Lediglich ihre Treffen mit Sandor geben ihr Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Doch dann wird Sandor zum neuen Oberhaupt der Schwarzdornen und Ria wird vor eine alles entscheidende Wahl gestellt ... Der 2. Band der Eleria-Trilogie! Der Plot wurde abwechslungsreich erarbeitet. In diesem Band geht es zu einem großen Teil um Konflikte und die Interaktion der Figuren in solchen Konfliktsituationen. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Ich muss ja gestehen, mein Favorit in diesem Band ist eindeutig Sandor, denn ehrlich, wenn einem schon förmlich der Boden unter den Füßen weggezogen wird, dann möchte Frau doch bitte so einen Mann an ihrer Seite habe. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

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  • Gelungene Fortsetzung mit kleinen Schwächen

    Die Verschworenen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. May 2016 um 17:55

    Eleria und ihre Freunde flüchten sich in die Stadt unter der Stadt. Während die anderen „Verratenen“ Pläne schmieden wie sie, ohne enttarnt zu werden, in eine nahe gelegene Sphäre gelangen können, um das Missverständnis aufzuklären, hält sich Eleria, die sich gedanklich immer weiter vom Sphärenbund und dem, was ihr eingetrichtert wurde entfernt, fast nur noch in der Bibliothek unterhalb der Stadt auf. Dort entdeckt sie zufällig einzelne Seiten von Jordans Chronik und versucht dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Dabei rückt die Abreise ihrer Freunde immer näher…  Auch wenn der zweite Teil streckenweise ein wenig schwächelt, weil sich die Charaktere mit zu vielen Überlegungen aufhalten, anstatt endlich zu handeln, ist der zweite Teil der Eleria-Trilogie durchaus gelungen. Man spürt ganz deutlich wie Eleria beginnt sich zu verändern, das Vertrauen in den Sphärenbund zusehends verliert und sich den Außenbewohnern verbunden fühlt. Sie wird menschlicher und beginnt aufgrund ihrer Unerfahrenheit außerhalb der Hermetoplastkuppeln Fehler zu machen und sich diese ein- und zuzugestehen. Anders als im ersten Teil wird Eleria nicht mehr als die perfekte „Musterschülerin“ dargestellt, die zwanghaft ihre Emotionen kontrolliert. Ursula Poznanski überfrachtet dabei allerdings nicht nur ihre Protagonistin mit unendlich vielen Gefühlsregungen, sondern auch den Leser. Ständig durchschreitet Eleria dunkle Gänge und hängt ihren Gedanken nach. Als Leser fällt es einem dadurch zwar leicht sich in die Figur hineinzuversetzen, allerdings gerät der Rest der Handlung schon fast ein wenig zu kurz. Ab der Mitte wird die Spannung langsam wieder aufgebaut, das Geheimnis rund um den Verrat und Jordans Chronik scheint sich zu offenbaren und zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse. Fazit: 4/5 (mit Tendenz zur 5) für eine wunderbar starke Protagonistin, die mutig ist, vor nichts zurückschreckt, der Wahrheit immer auf der Spur ist und versucht ihren Problemen auf den Grund zu gehen, ohne lange zu jammern. Eine Protagonistin, die sich entwickelt. Mit der man leidet, mitfiebert und miträtselt, und die es immer wieder schafft den Leser mitzureißen.

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  • ich LIEBE es

    Die Verschworenen
    watching_reading_dreaming

    watching_reading_dreaming

    15. April 2016 um 15:27

    Das erste was ich sagen muss: besser als Band 1!

    Es war so spannend! Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen! 
    Ich weiß nicht was ich schreiben soll, ausser das es einfach so super war!

    aufjedenfall volle Punktzahl!

    Jetzt muss erst mal ganz schnell der 3. Band her!

    ~watching.reading.dreaming xxxx

  • Toller zweiter Teil, Wahnsinn!

    Die Verschworenen
    SharonBaker

    SharonBaker

    24. March 2016 um 16:33

    Ria und ihre Freunde mussten offiziell den Clan der Schwarzdornen verlassen, aber statt weiterzuziehen, leben sie nun in der Stadt unter der Stadt und nur eine Handvoll Leute weiß darüber bescheid. Aber das Leben ohne Tageslicht ist deprimierend für Ria und noch mehr Verdruss kommt noch hinzu, denn Aureljo treibt seinen Plan in die Sphären zurückzukehren immer mehr voran. Das Einzige was ihr momentan etwas bedeutet sind die Ausflüge mit Sandor, den Than der Schwarzdornen, der sie mitnimmt ans Tageslicht. Auch ihre Arbeit in der Bibliothek bringt neue Erkenntnisse, denn Ria findet einzelne Seiten der Jordans Chronik, aber sie geben mehr Rätsel als Erkenntnis preis und dann passiert etwas Unvorhersehbares und Ria muss eine Entscheidung treffen. Will sie Antworten? Will sie zurück zu den Sphären? Wie wichtig ist ihr die Wahrheit? Oder kann sie sich ein Leben in der Außenwelt vorstellen?  Hier haben wir also den zweiten Teil der Eleria-Reihe und er setzt natürlich da an, wo Band eins aufhört. Wir stehen mit Ria im Dunklen und wissen nicht ein noch aus. Zuerst herrscht drückende Stimmung im Buch vor, es ist Frust, Angst, Ungeduld und einfach der Unglaube, was aus ihnen geworden ist. Diese dunkle Gefühlswelt passt sich hervorragend an die schwarzen Tunnelwände an und sorgt so für eine deprimierende Atmosphäre. Das hat die Autorin wirklich geschickt eingefädelt, denn es verstärkt alles Gesagte noch einmal. Tja, denn unsere Flüchtenden tappen im wahrsten Sinne des Wortes immer noch im Dunkeln.Ria und Tycho sind die beiden Realisten, sie wissen das eine Rückkehr in die Sphären den sicheren Tod bedeutet. Während Aureljo und Dantorian weiter an ihren Plan festhalten in ihre Welt der Wärme zurückzukehren. Sie glauben nur dort können sie Leben und Antworten finden. Selbst ich als Leser bezweifelte das, aber wie sollen sie in der Wildnis sonst zu Antworten kommen? Hier im zweiten Band wird schön auf die Gefühlswelt der Gruppe eingegangen und wie sie sich immer mehr entzweien. Jeder, der übrig gebliebenen versucht anders mit der vorherrschenden Situation zurecht zukommen. Natürlich erleben wir Ria‘s Ansichten hautnah mit, denn wir schauen ja beim Lesen durch ihre Augen.Obwohl das Buch im Nachhinein gar nicht so viel geschehen lässt, flogen bei mir nur so die Seiten, ich war nämlich gefesselt und gebannt. Oft habe ich mit Ria gerätselt, mitgefiebert und gelitten, denn ich finde sie entwickelt sich weiter, hier kommt öfters eine Ria mit Gefühlen durch und jemand der nicht sofort mechanisch, wie es ihre Ausbildung verlangt, handelt. Aber Ria sucht auch Antworten, vielleicht nicht die Wichtigsten, aber sie findet sich immer mehr mit ihrem Schicksal ab und möchte überleben. Also, wie überlebt man draußen im Freien. Ungeahnte Hilfe bekommt sie von Sandor und ihn habe ich ja wirklich in mein Leserherz geschlossen. Es bahnt sich was an und das ist gut so.Ursula Poznanski spinnt hier ihre Intrige weiter, lässt uns nur kleine Häppchen schlucken, bevor sie zur Tat schreitet und einen mit herunterhängendem Kinn dasitzen lässt. Jetzt muss ich natürlich sofort Band drei lesen und wissen, wie es weiter geht. Ich glaube, diese Trilogie ist wirklich eine Statement für ihr unglaubliches Geschick Geschichten zu erzählen. Es passiert nicht so viel und trotzdem fühlen wir mit, können die Spannung kaum aushalten und genießen die besonderen Stellen ganz besonders. Ich mag die Reihe sehr, weil sie nicht typisch Dystopie ist, sondern ein Kampf um das Recht auf Leben und Freiheit.

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  • Genauso so spannend wie Teil 1!

    Die Verschworenen
    rokat

    rokat

    17. December 2015 um 17:00

    Teil 2 der Eleria-Trilogie von Ursula Poznanski – Vorsicht, kann Spoiler zu Teil 1 enthalten!! Ria und ihre Freunde müssen den Clan der Aussenbewohner verlassen – und landen in der Stadt unter der Stadt. Während Ria nach Jordans Chronik sucht, versuchen die anderen ehemaligen Sphärenbewohner ganz unterschiedliche mit der Situation klarzukommen. Aureljo plant mit Dantelion seine Rückkehr in die Sphären, Tycho arrangiert sich mit dem Leben unter der Stadt, und Tomma leidet. Ria freundet sich mit dem Aussenbewohner Sandor an, und erfähr vieles über den Clan. Doch dann stirbt der Fürst, und Sandor wird Clanoberhaupt – und bringt Ria dazu, mit Aureljo in die Sphären zurückzugehen. Doch dort überstürzen sich die Ereignisse… Und Ria erkennt, dass sie zurück zu den Aussenbewohnern muss, um ihre Freunde zu retten… Wie der erste Teil der Trilogie, „Die Verratenen“ hat auch der zweite Teil mich völlig in Bann gezogen. Gleich anschliessend an das erste Buch musste ich auch das zweite haben – und das dritte dann auch gleich. Die Autorin schafft es, den Leser total in den Bann und die Geschichte hinein zu ziehen. Gemeinsam mit Ria versucht  man, die Vergangenheit und die Gegenwart zu verstehen – und daraus die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu ziehen. Langsam setzt sich alles zusammen – und ergibt ein unglaubliches Bild. Die Charaktere entwickeln sich weiter, sowohl die der Sphärenbewohner wie auch der Aussenbewohner. Im zweiten Band spürt man, dass sich die Welt, wie Ursula Poznanski sie uns in der Trilogie präsentiert, im Aufbruch ist. Alles entwickelt sich, und die Personen gehen ganz unterschiedlich damit um. Welcher Weg der richtige ist, das weiss man bis zum Ende des Buches nicht, und dies macht sehr neugierig auf den dritten Band. Fazit: Auch dieses Buch kann ich nur empfehlen und bekommt 5 Sterne von mir!

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  • Überzeugende Fortsetzung, die eine erschreckende Wahrheit enthüllt

    Die Verschworenen
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    09. December 2015 um 12:22

    Mittlerweile leben Ria und ihre ehemaligen Mitstudenten gut versteckt unter der Stadt bei Quirin und sind immer noch auf der Suche nach dem Grund der Verschwörung bzw. warum sie getötet werden sollen. Doch die Gruppe ist getrennter Meinung. Während Aureljo und Dantorian weiter ihren gefährlichen Plan verfolgen, für Antworten in die Sphäre Vienna 2 zurückzukehren, glauben Ria, Tycho und Tomma, dass die Aktion viel zu riskant für sie alle ist. Besonders Ria hat sich inzwischen an das ruhige Leben in der Stadt unter der Stadt gewöhnt, auch weil die aufkeimende Freundschaft zu Sandor ihr Halt gibt. Doch als Ria zufällig beim Bücher sortieren Auszüge aus der mysteriösen Chronik von Jordan findet und sich zwei erschütternde Vorfälle ereignen, muss sich endlich Ria entscheiden, ahnungslos bleiben oder kämpfen? "Die Verschworenen" ist der zweite Band der Eleria-Trilogie von Ursula Poznanski und noch fesselnder als der Vorgänger. Die Handlung geht nahtlos weiter und entwickelt sich zu einer vielschichtigen Story, die gerade Richtung Schluss mehrere unerwartete Wendungen aufweist. Ria und damit auch der Leser kommen nach und nach einer erschreckenden Wahrheit auf die Spur, bei der es kein Gut oder Böse mehr gibt, kein Richtig oder Falsch. Freund und Feind vermischen sich immer mehr und Ria muss schließlich erkennen, dass alles, was sie bisher glaubte, keine Gültigkeit mehr hat. Der Sprachstil der Autorin ist wie schon im Auftaktband einfach nur wundervoll und kann besonders in den traurigen Momenten tief berühren, denn Ria und ihre Freunde werden erneut von Leid nicht verschont. Außerdem fällt diesmal der romantische Anteil im Buch etwas größer aus und geht in die bereits erahnte und erhoffte Richtung. Insgesamt ist "Die Verschworenen" eine äußerst gelungene und überzeugende Fortsetzung und gehört zu den besten Dystopien, die ich bisher gelesen habe. Ich hoffe, dass auch der dritte Teil meinen hohen Erwartungen standhält und bin schon sehr gespannt auf den Abschluss.

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  • Vertrauen ist tödlich

    Die Verratenen
    Kopf-Kino

    Kopf-Kino

    07. December 2015 um 22:22

    Verräter müssen sterben, sagt das Gesetz; wer die Existenz der Sphären aufs Spiel setzt, hat sein Leben verwirkt. Der Bund ist uns Vater und Mutter zugleich, aber Abtrünnige dürfen nicht mit Nachsicht rechnen. Die 18-jährige Ria lebt in einer der vielen Glaskuppel-Sphären namens Hoffnung, die sie vor der einst von einer gewaltigen Naturkatastrophe zerstörten und nun mit Schnee bedeckten Welt beschützt und umsorgt. Die Außenbewohner müssen seit Jahrzehnten gegen unerträgliche Kälte und Hungersnöte kämpfen, weswegen es immer wieder zu Überfällen auf privilegierte Sphärenbewohnern kommt. Da Ria den treusten und besten Studenten ihrer Universität angehört und ihr Leben nicht besser sein könnte, erschüttert ein zufällig belauschtes Gespräch ihre vielversprechende Zukunft. Ausgerechnet Ria und fünf weitere Studienkollegen sollen den Sphärenbund verraten haben... Dank der Buchverlosung einer Bloggerin (lovelybooks: Splitterherz; scherbenmond.blogspot.de) gelangte ich an eine signierte Ausgabe des Auftakts der Eleria-Trilogie. Da mir zu jenem Zeitpunkt lediglich die grandiosen Klassiker (George Orwells '1984' und Ray Bradburys 'Fahrenheit 451') bekannt waren, wagte ich mit Poznanskis Dystopie den Sprung in die zeitgenössischen Literatur und Umsetzung jenes Genres. Poznanski erspart dem Leser eine lange Einleitung, um die Welt zu erklären, sondern spickt die Geschichte nach und nach mit ausreichend Informationen, sodass man sich ein Bild von der futuristische Welt machen kann, und schmeißt den Leser direkt in die Handlung, was mir gut gefiel. Bei den technischen Errungenschaften der Menschheit, wie bspw. Den sogenannten Salvatoren, die ihrem Träger das eigene körperliche Befinden (Mangel an Kohlenhydrate, Herzfrequenz etc.) melden, gibt sich die Autorin jedoch leider bedeckt und erklärt nichts, was ich wiederum inkonsequent fand. Poznanskis Schreibstil lässt sich zwar leicht und rasch, aber aufgrund von sprachlichen Stolpersteinen - meiner Meinung nach - nicht immer flüssig lesen. Die gewählte Erzählperspektive aus Rias Sicht ist gewiss gut gewählt, geht jedoch mit dem abgehackten, teils aus einem Wort bestehenden Sätzen Schreibstil nicht konform, finde ich. Die Charaktere innerhalb der Sphäre fand ich blass und ohne Tiefe skizziert. Vor allem mit Ria wurde ich nicht gänzlich warm, da sie keinerlei Ecken und Kanten (bis auf eine große Portion Naivität) besaß, was sich hoffentlich in den Folgebänden noch positiv entwickeln wird. Dies ist eventuell der Erziehung, die sie in der Sphäre genoss, zuzuschreiben - es gilt als großes Ideal, die eigene Gefühlswelt nicht nach außen zu tragen. Großes Manko: Ich finde es grundsätzlich ätzend, wenn ich schlauer als der/die ProtagonistIn bin! Ria erhält im Laufe der Geschichte eine „verschlüsselte“ Nachricht, für deren Auflösung sie (als eine der klügsten, besten Studenten!) gefühlt 10 Seiten benötigte. Nach zweimaligen Lesen hatte ich den Code geknackt. Ja, das finde ich sehr ärgerlich. Traut Poznanski ihren Lesern nichts zu? Die Grundidee des Romans gefiel mir gut. Auch wenn Poznanski das Rad gewiss nicht neu erfand, wirkt die Geschichte solide und durchdacht. Dass sich die Namen der Sphärenbewohnern aus einer Zusammensetzung von historischen/mythologischen Figuren (Eleria = Konstellation aus Eleonore von Aquitanien und Ariadne, s. griechische Sage zum Minotauros) ergeben, fand ich interessant und kreativ gelöst. Leider bleibt auch hier im Dunkeln, von wem, wie oder weshalb die Bewohner ihre Namen erhalten. Ach ja: Rias Schwerpunkt auf der Universität liegt in Sprachen und Rhetorik. Ihre besondere Gabe umfasst das Ablesen der (sowohl offenen als auch versteckten) Emotionen von anderen Gesichtern. Hierfür wurde die Erzählperspektive wiederum geschickt gewählt. Die Liebesbeziehung zwischen Ria und ihrem Freund Aureljo, der in der Universität Rang 1 belegt, hält sich glücklicherweise im Rahmen. Hierzu unterhalb der Spoilerwarnung aber näheres. Auch wenn ich einige Kritikpunkte hatte, lasse ich mich ein wenig besänftigen – es ist ein Jugendbuch, wenn auch kein grandioses. Somit vergebe ich 3 Sterne und werde aufgrund der offenen Fragen sicherlich weiterlesen. +++++++ SPOILER ++++++ Meine Befürchtungen bzgl. einer Dreiecksgeschichte möchte in den Folgebänden keinesfalls bestätigt wissen – außer sie ist wirklich gut gemacht...

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    • 13
  • Die Verschworenen (Ursula Poznanski)

    Die Verschworenen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. October 2015 um 17:11

    Diese Fortsetzung der Geschichte rund um Ria ist meiner Meinung nach noch besser gelungen als der erste Teil! Die Charaktere sind Poznanski-typisch mal wieder toll gestaltet und ich konnte mich super in Ria hineinversetzen. Endlich wird auch aufgelöst, wieso ihre Flucht aus der Sphäre eigentlich notwendig war und diese Auflösung ist einfach genial, absolut unerwartet und hat mich wirklich begeistert, denn diese unerwarteten Wendungen sind es, die ich an den Poznanski-Büchern so liebe! Meiner Meinung nach der beste Teil dieser Reihe und ein Muss für alle, die gerne spannende Dystopien lesen!

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  • Spannender zweiter Teil

    Die Verschworenen
    Yenny

    Yenny

    20. September 2015 um 20:09

    Puh, was für eine Schweinerei. Ich bin immer noch fassungslos über Ria's Entdeckungen! Ria und ihre Freunde leben wochenlang in der Stadt unter der Stadt. Allen fällt die Decke auf den Kopf. Es ist kalt, feucht und dunkel in den Gewölben. Aureljo und Dantorian schmieden gemeinsam mit Quirin Pläne, um sich als Arbeiter in die Sphäre Vienna 2 einzuschleusen. Währenddessen verbringt Ria ihre Zeit in der Bibliothek und stößt auf vereinzelte Seiten von Jordans Chronik.  Zwischen Sandor und Ria bauen sich die Gefühle immer weiter auf und so ist es nur natürlich, dass sie sich ein Leben außerhalb der Sphären wünscht. Als Villem bei einem Clan-Angriff verletzt wird und wenig später stirbt, nimmt Sandor seinen Platz als Clanfürst ein. Nachdem er von Quirin in die letzten Geheimnisse eingeweiht wurde, wendet er sich von Ria ab. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, was für Lügen ihm Quirin erzählt haben mag - doch Sandor stößt sie von sich. So bleibt ihr nichts anderes übrig, als mit Aureljo und Dantorian nach Vienna 2 zu flüchten. Ria wird schnell vom Bringdienst in den Medpoint versetzt. Zu ihrem Glück darf sie den Datenterminal der Ärztin benutzen und verschafft sich so die Informationen der letzten Monate. Und so deckt sie Unglaubliches auf. Als sie auch noch den gefangenen Prim Andris auf der Krankenstation entdeckt, zählt sie eins und eins zusammen. Wird ihr die Flucht gelingen? Und was passiert mit Andris? Wird sie je mit Sandor über die Verschwörung reden können? Wunderbar erzählt. Zeitweise etwas langatmig fand ich die Zeit in den Gewölben. Dennoch freue ich mich auf Band 3!

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  • Ganz starker zweiter Band. Für mich noch besser als der Vorgänger

    Die Verschworenen
    Lilly_McLeod

    Lilly_McLeod

    20. September 2015 um 19:59

    Das Cover   Das Cover passt sich dem Trend einiger Reihen an, indem das eigentliche Cover gleich bleibt und nur minimal verändert wird. So zum Beispiel farblich. Titel und Akzente sind nicht mehr türkis, sondern jetzt rot. Find ich eigentlich ganz gut, weil man so ein gleichmäßiges und zusammengehörendes Bild im Regal bekommt, selbst wenn ich das Cover nach wie vor für sehr einfach halte, aber passend fürs Genre. Besonders gelungen finde ich wie schon bei Band 1 den Titel.     Kurze Inhaltsbeschreibung   Im zweiten Band der Trilogie leben Ria und ihre Freunde aus den Sphären versteckt bei den Dornen. Ria fehlt vor allen das Tageslicht, die Freiheit sich frei bewegen zu können. Aureljo und Dantorian planen weiterhin fieberhaft an einem Versuch zurück in die Sphären zu gelangen und dort herauszufinden, was passiert ist und wie sie das Missverständnis klären können. Ria ist hin und hergerissen und als es soweit ist, muss Ria eine Entscheidung treffen …   Schreibstil und Storyverlauf   Der Schreibstil der Autorin hat mir in Band 1 schon sehr gut gefallen. Das war mein erstes Poznanski Buch. Allerdings habe ich kritisiert, dass ich emotional keine Verbindung zu Ria aufbauen konnte und daher emotional nicht wirklich ins Buch integriert war. Diesmal gelang es mir auf Anhieb und das war ein großer Pluspunkt des Buchs. Die Geschichte entwickelt sich gewohnt spannend, es passiert immer wieder was und dennoch gibt es viele ruhige Momente, in denen ich viele Einblicke in Rias Gedanken erhielt und man als Leser eine neue Seite an Ria erlebt, die auch sie erst langsam entdeckt und wahrzunehmen beginnt. Die Mischung aus Charakter- und Storyentwicklung hat mir sehr gut gefallen. Gemischt mit der gut geplotteten Spannung und einiger Action ist das Buch diesmal für mich ein Volltreffer. Ganz zu schweigen von den vielen überraschenden Wendungen und Entdeckungen. Am Ende möchte man sofort zu Band 3 greifen. Wirklich großartig.     Die Charaktere und ihre Entwicklung Im ersten Band war mir Ria noch sehr fremd und ich habe mich leider so gar nicht mit ihr verbunden gefühlt. Die emotionale Komponente fehlte für mich ganz. Doch diesmal nahm Ria mich mit und führte mich nicht nur durch die Geschichte, sondern zu sich und in ihr Innerstes. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn Ria hat so viel mehr als taktisches Kalkül, Intelligenz und Mut zu bieten. Sie hat neben all diesen toughen Seiten einen durchaus verletzlichen Kern. Sie ist mitfühlend, impulsiv und emotional, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Die Beziehungen zu ihr und ihren Freunden, aber auch zu den Dornen und anderen im Buch auftauchenden Figuren sind ausgesprochen gut geschrieben. Alle Figuren wirken echt und zum Angreifen und gerade die wichtigen Nebenfiguren wie Sandor haben mir richtig Spaß gemacht. Ich habe viele von ihnen ins Herz geschlossen und möchte unbedingt erfahren, wie es mit allen weitergeht.     Fazit   Für mich ein ganz starker zweiter Band, der mir noch besser gefallen hat als der Anfang. Mich konnte Ursula Poznanski endlich emotional packen und auf eine spannende, überraschende Reise schicken, bei der ich am Ende am liebsten sofort mit Band 3 weitergemacht hätte. Ganz klare Empfehlung.   

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  • Rezension: Die Verschworenen

    Die Verschworenen
    Lilly_McLeod

    Lilly_McLeod

    09. July 2015 um 11:23

    Kurze Inhaltsbeschreibung Im zweiten Band der Trilogie leben Ria und ihre Freunde aus den Sphären versteckt bei den Dornen. Ria fehlt vor allen das Tageslicht, die Freiheit sich frei bewegen zu können. Aureljo und Dantorian planen weiterhin fieberhaft an einem Versuch zurück in die Sphären zu gelangen und dort herauszufinden, was passiert ist und wie sie das Missverständnis klären können. Ria ist hin und hergerissen und als es soweit ist, muss Ria eine Entscheidung treffen … Schreibstil und Storyverlauf Der Schreibstil der Autorin hat mir in Band 1 schon sehr gut gefallen. Das war mein erstes Poznanski Buch. Allerdings habe ich kritisiert, dass ich emotional keine Verbindung zu Ria aufbauen konnte und daher emotional nicht wirklich ins Buch integriert war. Diesmal gelang es mir auf Anhieb und das war ein großer Pluspunkt des Buchs. Die Geschichte entwickelt sich gewohnt spannend, es passiert immer wieder was und dennoch gibt es viele ruhige Momente, in denen ich viele Einblicke in Rias Gedanken erhielt und man als Leser eine neue Seite an Ria erlebt, die auch sie erst langsam entdeckt und wahrzunehmen beginnt. Die Mischung aus Charakter- und Storyentwicklung hat mir sehr gut gefallen. Gemischt mit der gut geplotteten Spannung und einiger Action ist das Buch diesmal für mich ein Volltreffer. Ganz zu schweigen von den vielen überraschenden Wendungen und Entdeckungen. Am Ende möchte man sofort zu Band 3 greifen. Wirklich großartig. Die Charaktere und ihre Entwicklung Im ersten Band war mir Ria noch sehr fremd und ich habe mich leider so gar nicht mit ihr verbunden gefühlt. Die emotionale Komponente fehlte für mich ganz. Doch diesmal nahm Ria mich mit und führte mich nicht nur durch die Geschichte, sondern zu sich und in ihr Innerstes. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn Ria hat so viel mehr als taktisches Kalkül, Intelligenz und Mut zu bieten. Sie hat neben all diesen toughen Seiten einen durchaus verletzlichen Kern. Sie ist mitfühlend, impulsiv und emotional, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Die Beziehungen zu ihr und ihren Freunden, aber auch zu den Dornen und anderen im Buch auftauchenden Figuren sind ausgesprochen gut geschrieben. Alle Figuren wirken echt und zum Angreifen und gerade die wichtigen Nebenfiguren wie Sandor haben mir richtig Spaß gemacht. Ich habe viele von ihnen ins Herz geschlossen und möchte unbedingt erfahren, wie es mit allen weitergeht. Fazit Für mich ein ganz starker zweiter Band, der mir noch besser gefallen hat als der Anfang. Mich konnte Ursula Poznanski endlich emotional packen und auf eine spannende, überraschende Reise schicken, bei der ich am Ende am liebsten sofort mit Band 3 weitergemacht hätte. Ganz klare Empfehlung.  

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