Ursula Poznanski Elanus

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Inhaltsangabe zu „Elanus“ von Ursula Poznanski

+++ Platz 7 der Spiegel-Bestseller (Paperback) nach der ersten Verkaufswoche +++

Es ist klein. Es ist leise. Es sieht alles.

Jona ist siebzehn und seinen Altersgenossen ein ganzes Stück voraus, was Intelligenz und Auffassungsgabe betrifft. Allerdings ist er auch sehr talentiert darin, sich bei anderen unbeliebt zu machen und anzuecken. Auf die hervorgerufene Ablehnung reagiert Jona auf ganz eigene Weise: Er lässt sein privates Forschungsobjekt auf seine Neider los: eine Drohne. Klein, leise, mit einer hervorragenden Kamera ausgestattet und imstande, jede Person aufzuspüren, über deren Handynummer Jona verfügt. Mit dem, was er auf diese Weise zu sehen bekommt, kann er sich zur Wehr setzen gegen Spott und Häme.
Doch dann erfährt er etwas, das besser unentdeckt geblieben wäre, und plötzlich schwebt er in tödlicher Gefahr.

Drohnen, Überwachung, Manipulation, dunkle Geheimnisse – gekonnt webt Ursula Poznanski hochaktuelle Themen in ihren neuen Thriller. Die Spiegel-Bestseller-Autorin legt nach den Jugendbuch-Bestsellern Erebos, Saeculum, der Eleria-Trilogie (Die Verratenen, Die Verschworenen, Die Vernichteten) und Layers ihren neuen Jugendbuch-Thriller vor: Elanus.

Mehr Infos und Extras zum Buch unter:
www.elanus-buch.de

Sehr spannend.

— Meisje25

Angenehmer, spannungsreicher, poznanskischer Lesefluss.

— birdotheweirdo

Spannend, interessant und packend geschrieben -> 4,5 Sterne!

— Buecherheld

Super spannendes Buch! Konnte es nicht mehr aus den Händen legen.

— Gina_Dawn

Spannend vom Anfang bis zum Schluss.

— sonnenbuch

Lesenswert!

— __buecherliebe__

Gerade beendet das Buch, welches ein Knaller war. 😍 Der zweiter Thriller, dass mich umgehauen hat.

— littlechinese016

Sehr guter Schreibstil und sehr interessante Idee, aber die Umsetzung hat ein paar Schwächen, sodass manchmal einfach die Spannung fehlt.

— miah

Wie üblich ein sehr spannender Thriller von Ursula Poznanski, der sich flüssig liest. Klare Leseempfehlung! :)

— page394

Eher ein recht zäher Kaugummi von U.Poznanski. Kommt - was die Spannung betrifft - nicht an Saeculum ran. Liest sich aber besser als Erebos.

— maju-testet

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  • Das können Sie doch besser, Frau Poznanski...

    Elanus

    MiraBerlin

    20. October 2017 um 15:37

    Jona ist ein Genie und hat durch seine Gabe ein Stipendium an einer Elite-Universität ergattert. Zusätzlich hat er eine Drohne, mit der er gerne Leute ausspioniert. Ein Unrechtsbewusstsein empfindet er deswegen nicht. Aus Spaß schickt er einer Studentin der gleichen Uni einen Drohbrief. Doch damit setzt er Dinge in Bewegung, die er sich nie zu träumen gewagt hätte...Zugegeben, ich habe das Buch hauptsächlich gelesen, weil ich die Autorin so gerne mag. Die Geschichte an sich hat mich von Anfang an nicht so überzeugt, aber dennoch wollte ich dem Buch eine Chance geben.Der Schreibstil ist wie immer super! Da kann man wirklich nichts gegen sagen. Die Charaktere fand ich hier allerdings nicht so gut dargestellt. Da hätte ich mir etwas mehr Liebe in der Darstellung erhofft. Zusätzlich ist der Hauptcharakter auch einfach unsympathisch, wodurch es noch schwieriger wird, eine Beziehung zu dem ganzen Geschehen aufzubauen und darin zu versinken. Die Geschichte an sich ist ... naja, ganz unterhaltsam. Wirkliche Spannung kommt hier nie auf und die letzten 30 Seiten waren leider auch recht enttäuschend. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass jetzt nur so gehandelt wird, damit halt etwas passiert. Und naja, ehrlich gesagt, ist das kein Gefühl, dass die Lesefreude enorm steigert. Die Grundidee war an sich nicht schlecht, wurde aber leider recht stark in den Sand gesetzt. Hier wurde sehr viel Potenzial verschenkt. Wirklich schade!Dennoch kann man das Buch gut zwischendurch lesen. Der Schreibstil rettet hier wirklich sehr, sehr viel. Deswegen vergebe ich insgesamt gut gemeinte 3,5 Sterne.

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  • Tolles Buch

    Elanus

    Dreambooks_23

    06. October 2017 um 14:45

    • toller Schreibstil; sehr flüssig,einfach, man kommt schnell durch die Seiten
    • realistischer Protagonist mit tollem Humor
    • mehr Spannung erwartet
    • Handlung nicht kompliziert oder unrealistisch

  • Elanus

    Elanus

    miah

    28. August 2017 um 12:54

    Inhalt:Jona ist 17 Jahre alt und erhält ein Stipendium für eine Privathochschule in einer Kleinstadt. Mit seiner Intelligenz eckt er jedoch schnell an, denn Jona wirkt meistens arrogant und macht sich damit unbeliebt. Mit seiner selbst gebauten Drohne Elanus spioniert er andere aus. Er braucht nur die Handynummer der Person. An der Uni kann er es kaum erwarten, Elanus zu testen. Dabei kommt er einem Geheimnis auf die Spur, das ihn in große Gefahr bringt.Meine Meinung:Jona ist nicht unbedingt ein sympathischer Protagonist. Er gibt gerne an und hält sich für etwas Besseres, da er in seiner Heimatstadt viel intelligenter ist als seine Mitmenschen. Sein vorlautes Verhalten kann er auch an der Universität nicht einstellen und macht sich vom ersten Tag an unbeliebt, nicht nur bei Dozenten und Kommilitonen, sondern auch beim Leser. Zum Glück macht er im Laufe der Handlung eine durchaus positive Entwicklung mit und findet sogar Freunde, da er erkennt, dass sein Verhalten nicht immer angebracht ist.Mithilfe seiner selbst gebauten Drohne spioniert er andere aus und es kommt, wie es kommen musste, er sieht etwas, das nicht für seine Augen bestimmt war. Obwohl er nicht genau erkennt, was tatsächlich passiert ist, will er sich sein vermeintliches Wissen zunutze machen und gerät damit in große Gefahr. Denn es steckt viel mehr dahinter als auf den ersten Blick zu erkennen war.Mir hat die Idee des Buches gefallen, aber die Umsetzung war dann zum Teil doch etwas schwach. Für mich hat sich die Geschichte zwischendurch ziemlich gezogen. Alles war sehr undurchsichtig, wurde aber zu sehr aufgebauscht. Jona hat meiner Meinung nach auch vieles auf sich bezogen, was ich übertrieben fand. Es wirkte irgendwie unglaubwürdig. Obwohl es durchaus spannende Momente gab, hat mich die Geschichte trotzdem nicht so sehr gefesselt.Der Schreibstil hat mir dagegen sehr gefallen. Das Buch ließ sich flüssig lesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind durchweg aus der Sicht von Jona geschrieben.Auch seine Entwicklung hat mir gut gefallen. Am Anfang mochte ich ihn gar nicht, aber es war interessant zu sehen, dass er sich selbst manchmal nicht leiden konnte, weil er sein eigenes Verhalten im Nachhinein unangemessen fand. Diese Selbstreflektion führt schließlich dazu, dass er anderen gegenüber offener wird. Er entwickelt sich vom unsozialen Einzelgänger, der nur auf andere herabblickt, zu einer netteren Version, die auch mal andere um Hilfe bittet und weniger arrogant und eingebildet scheint.

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  • Es ist klein. Es ist leise. Es sieht alles.

    Elanus

    page394

    20. August 2017 um 14:44

    Nachdem ich von Erebos und Saeculum schon restlos begeistert war und der Klappentext von Elanus zumindest nicht uninteressant klang, wollte ich mich auch noch an ein drittes Buch von Ursula Poznanski wagen. Was soll ich sagen, ich bereue es nicht!Elanus ist nicht so brilliant wie Erebos oder so unheimlich wie Saeculum, aber genauso spannend.Der 17-Jährige Jona ist hochbegabt und kann dank eines Stipendiums an einer Universität studieren. Er ist, sagen wir, kein ganz einfacher Mensch – vorlaut, frech und eingebildet und versteht sich dementsprechend nicht gut mit seinen Mitmenschen. Mittels seiner selbstgebauten Drohne Elanus (hochbegabt eben, der Kerl!) spioniert er diese aus und es kommt, wie es kommen muss: Er sieht etwas, das er nicht hätte sehen dürfen und wird selbst zum Gejagten.Obwohl Jona wie eben beschrieben nicht der klassische, sympathische Thriller-Protagonist, der durch Pech in eine brenzlige Situation gerät, sondern selbst daran schuld ist, mochte ich ihn schon nach wenigen Kapiteln sehr. Er ist auf intelligente Weise arrogant und an seinen Gedanken ist zu erkennen, dass er sich selbst manchmal nicht mag – spätestens an diesem Punkt konnte ich ihn dann richtig gut leiden. Im Laufe des Buches macht er eine tolle Entwicklung durch ("Manchmal musste man eben gegen den eigenen Typ handeln"). Ich hatte an keiner Stelle des Buches Probleme, seine Entscheidungen oder Gedanken nachzuvollziehen. Auch die anderen Charaktere bekommen die nötige Tiefe, ohne unnötig in den Vordergrund gerückt zu werden.Zur Story möchte ich nicht zu viel vorneweg nehmen, aber es bleibt durchgehend spannend und lässt sich flüssig lesen. Ich hatte es an einem Tag (zugegebenermaßen einem verregneten Sonntag, aber trotzdem) durch. Fazit: Lesen, es lohnt sich! Ich werde mir jetzt definitiv auch noch die anderen Bücher von Ursula Poznanski vornehmen :)

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  • Kaugummi ...

    Elanus

    maju-testet

    18. August 2017 um 11:16

    ... trifft es in diesem Fall ganz gut.  Ich habe mit voller Vorfreude, auf dieses Buch von Ursula Poznanski gewartet - Nachdem ich mit " fünf " und besonders " Saeculum " Ursula Poznanski  und ihrem wunderbaren Schreibstil für mich entdeckt hatte. Leider wurde ich ziemlich schnell enttäuscht. Das Buch und damit auch mein Lese - Interesse zogen sich, wie ein zäher Kaugummi durch das ganze ( bisherige ) Jahr ... Mir fehlte einfach die hier nicht aufkommen wollende Spannung.Der Protagonist hat einen unsympathischen Charakter und die Geschichte wirkt auf mich, eher langweilig und teilweise zu weit her geholt.Schade eigentlich ...  Umso gespannter bin ich schon auf AQUILA ;)

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  • Überhaupt nicht mein Fall.

    Elanus

    Loewenherzen

    31. July 2017 um 22:41

    Ich sollte das Buch für die Schule lesen und hatte mich auch anfangs sehr gefreut da ich gerne lese, jedoch ist das Buch für mich eine reine Katastrophe und ich habe mich von Seite zu Seite nur noch mehr gelangweilt und konnte mich auch nicht mit dem Hauptcharakter "anfreunden". Für mich ist dieses Buch ein echter Flop!

  • Elanus von Ursula Poznanski

    Elanus

    printbalance

    08. July 2017 um 18:59

    Inhaltsangabe: In dem Buch geht es um den hochintelligenten 17-jährigen Jona, der auf Empfehlung von dem Schuldirektor Herrn Dr. Carl Schratter ein Stipendium an der Victor Franz Hess Universität erhalten hat. Dr. Schratter hält ihn für ein Ausnahmetalent, der es weit bringen könnte.  Jona nimmt daraufhin das Stipendium an und zieht nach Rothenheim zu einer Gastfamilie, da er als sozial unverträglich gilt. Seine Eltern erhoffen sich, dass er in einer Familie so besseren Anschluss zu seinen Kommilitonen erhalten wird, als wie wenn er am Campus ständig Stresssituationen mit seinen Mitmenschen ausgeliefert ist. Seine Gastfamilie besteht aus Silvia und Martin Helmreich mit ihrer gemeinsamen Tochter Kerstin. Schon zu Beginn verhält sich die Familie äußerst komisch, was Jona nicht weiter stört und als "spießig" hinnimmt.  Jona interessiert sich hauptsächlich für seine selbst gebaute Erfindung- eine Drohne, der er den Namen Elanus gibt. Die Drohne wird über einen Computer gesteuert, die jeden ausspionieren kann durch eine Spyware, sobald Jona die Handynummer seines "Opfers" erhält. Auf dem Campus verliebt er sich schnell in seine erste weibliche Bekanntschaft. Linda ist wesentlich älter als er und nimmt ihn dadurch nicht ernst. Jona ist daraufhin so gekränkt, dass er über ihre Handynummer anfängt sie zu beschatten. Durch einen blöden Zufall sieht er, dass Linda eine Affäre mit dem verheirateten Dozent Daniel Lichtenberger hat. Aufgrund seines gekränkten Stolzes schickt er ihr und weiteren Personen Drohungen- in der steht, dass er ein Geheimnis kennt und er es sich überlegen wird ob er still schweigt.  Nachdem ein Mord passiert und viele unheimliche Dinge geschehen macht sich Jona allmählich so seine Gedanken ob er daran schuld sein könnte... Meine Meinung: Ich bin ein absoluter Ursula Poznanski-Fan. Ich liebe ihre Jugendthriller. Nach Saeculum und Erebos habe ich mich sofort über Elanus hergemacht.  Die Geschichte finde ich super spannend. Die Autorin hat ein Thema gewählt, das sehr aktuell ist und mit einer tollen Geschichte verknüpft ist. Was mir leider nicht so gut gefallen hat war, dass der Protagonist Jona -für mich- durch zu viele Zufälle Licht ins Dunkle brachte. Desweiteren fand ich das Ende etwas zu abrupt beendet, da hätte ich mir noch ein bisschen mehr gewünscht. Sonst war der Thriller wieder mal sehr gelungen. 

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  • ...sehr spannend...

    Elanus

    Lesebegeisterte

    16. June 2017 um 12:38

    Jona ist siebzehn Jahre alt und besucht seit kurzen eine Eliteuni. Schnell ist klar, hier wird er keine Freunde finden. Deshalb benutze er seine Drohne Elanus um seine Kollegen auszuspionieren. Beeindruckende Idee.

  • Big Brother is watching you ...

    Elanus

    Isar-12

    04. May 2017 um 07:35

    "Elanus" ist das siebte Jugendbuch aus der Feder von Ursula Poznanski. Dabei greift sie wieder hochaktuelle Themen auf. Zum einen die immer populärer werdenden Drohnen und zum anderen das Eindringen in Privatsphären. Dabei ist ihr Hauptprotagonist der 17-jährige Jona. Auf der einen Seite superschlau und schon mit Stipendium für eine Eliteuniversität ausgestattet, aber auf der anderen Seite mit Defiziten im zwischenmenschlichen Umgang miteinander. Dadurch bringt er sich immer wieder in schwierige Situationen. Aber er lernt den Nachbarsjungen Pascal kennen, mit dem sich erst eine kleine Zweckgemeinschaft, dann aber eine Freundschaft entwickelt. Und zugleich taucht die Studentin Marlene in sein Leben, die es schafft in bzgl. seiner Werte nachdenken zu lassen und sein Gewissen regt. Zwar hatte ich als Leser schnell einen Verdacht was an der Universität im Argen liegt, aber trotzdem konnte mich die Autorin immer beim Lesen an der Stange halten. Denn das Buch ist spannend geschrieben und nicht nur für Jugendliche geeignet. Auch mir gefiel die Geschichte und nachdem mich zuletzt "Layers" nicht mehr so begeistern konnte, ist Ursula Poznanski diesmal wieder ein guter Wurf gelungen, der mich wieder an die Qualitäten eines "Erebos" erinnerte.

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    • 5
  • Elanus sieht alles….

    Elanus

    abuelita

    25. April 2017 um 17:53

    Der Protagonist Jonas ist 17 Jahre alt und ein Superhirn - - allerdings nicht im zwischenmenschlichen Bereich. Hier macht er sich meistens mehr als unbeliebt und ruft bei anderen  nur Ablehnung hervor. Die wiederum kompensiert Jonas, in dem er die Menschen ausspioniert…mit seiner eigenen selbst gebauten Drohne. Klein, leise, mit einer Super Kamera und imstande, jede Person aufzuspüren, über deren Handynummer Jonas verfügt.Soweit das Nötigste zur Handlung.Jonas setzt ein paar Menschen mit Drohbriefchen unter Druck – und trifft hier mal ins Schwarze, denn einige Personen haben wirklich etwas zu verbergen. Und so gerät der Junge in ernsthafte Gefahr.Das allerdings zeigt sich erst nach und nach; es gibt merkwürdige Begegnungen, seltsame Dinge, die er belauscht und auf sich bezieht, immer wieder das Problem mit seiner Intelligenz und seinen Problemen anderen gegenüber – kurz, die Geschichte plätschert so vor sich hin, und ist nicht wirklich spannend. Auch die Personen sind blass und flach gezeichnet und berühren einen nicht sonderlich.Das Ende fand ich am schlechtesten – also selbst für einen Jugendthriller ist das nun doch so unrealistisch, dass es schon fast lächerlich wirkte.

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    • 2
  • Eine mitreißende und spannende Geschichte, in der Geheimnisse aufgedeckt werden, die besser im Verbo

    Elanus

    pantaubooks

    24. April 2017 um 15:47

    Ich fand es zunächst schwer, mich auf den pedantischen und rechthaberischen Studenten Jona einzulassen. Als unausstehlicher Alleswisser ist er kaum dazu in der Lage, soziale Kontakte mit Mitstudenten zu knüpfen, denn alles was Jona tut oder sagt, geschieht aus Berechnung: Gespräche werden von ihm im voraus geplant und Aufeinandertreffen arrangiert. Jona ist nicht der typische Sympathieträger, sondern eine Figur, der man als Leser auch im wahren Leben ablehnend gegenüberstehen würde. Trotzdem hat seine Figur innerhalb der Geschichte ziemlich Eindruck auf mich gemacht, sodass ich mich immer besser mit ihm identifizieren konnte. Jona ist zielstrebig, lässt sich von Meinungen anderer selten beeindrucken und die Kenntnisse, die ihm für ein soziales Miteinander fehlen, versucht er mit technischem und mathematischem Verständnis auszugleichen. Jona hasste es, wenn das passierte. Wenn seine Ideen an grundlegenden und völlig logischen Gegebenheiten scheiterten, die jedem Normaltalentierten aufgefallen wären. (S. 262) Weil er mit seinen Mitmenschen nicht zurecht kommt, besitzt er eine selbstgebaute Drohne, mit deren Hilfe er  seine Mitstudenten auf dem Campus ausspionieren kann. Die Idee, eine Drohne quasi als Erweiterung des menschlichen Körpers einzusetzen, hat mir sehr gut gefallen. Die Vorstellung von derartigem Stalking ist gar nicht so utopisch, wenn man bedenkt, dass Drohnen schon jetzt z.B. bei Filmsets mit Kameras ausgestattet sind oder zum Versenden von Nachrichten genutzt werden. Für Jona aber ist seine Drohne nicht nur ein fliegendes Spionageobjekt, sondern gleichzeitig auch einziger Freund. Jona warf ihn hoch in die Luft, genoss wie jedes Mal diesen Moment, in dem die Drohne zum Leben erwachte, sich ausrichtete und dann einen Moment still im Nichts stand, bevor sie zielstrebig davonflog. (S. 61) Erst im Laufe der Geschichte wird Jona klar, dass die Technik ihn in eine brenzlige Situation gebracht hat. Sehr gut hat mir gefallen, dass Jona auf die gesamte Geschichte betrachtet, eine sichtbare Entwicklung durchmacht und sein sozial inkompetentes Wesen mehr und mehr ablegt. Trotzdem erinnert Jona’s Besessenheit von seiner Drohne stark an die Jugendlichen von heute, deren Abhängigkeit von digitalen Medien und Technologien immer weiter zunimmt, sodass sie sich, wie Jona, lieber in virtuelle Kommunikation verlieren, als das wahre Leben zu genießen. Und dann würde er Elanus ausschicken und sich diese Party von draußen ansehen. Per manueller Steuerung könnte er auch die oberen Stockwerke anfliegen und vielleicht Marlenes Zimmer finden… (S. 206) Das Setting der Geschichte hat innerhalb der gesamten Handlung den unheimlichen Eindruck beim Lesen verstärkt. Jona wohnt während seines Studiums bei einer ihm fremden Gastfamilie. Obwohl es hauptsächlich an ihm liegt, dass er nicht im Familienleben integriert ist, verhält sich auch seine Gastfamilie ihm gegenüber merkwürdig. Mir hat es außergewöhnlich gut gefallen, dass Poznanski das Setting hauptsächlich auf das Haus der Gastfamilie und die Universität beschränkt hat. Durch die Sicht von Elanus‘ Kamera während der Flüge, hat man trotzdem das Gefühl, auch außerhalb der Handlungsorte einiges mitzubekommen. „Elanus sieht messerscharf, ist schnell und wendig und bleibt an seinem Opfer dran bis zum Schluss. […] Oder jedenfalls so lange, bis der Akku am Ende ist.“ (S. 90) Über die Handlung der Geschichte möchte ich nicht zu viel verraten. Nur soviel: Nach einem eher ruhigen Einstieg, verspricht die Geschichte Spannung pur! Mich hat die Geschichte extrem gefesselt und einige Szenen waren wirklich unheimlich. Jona hat ein Händchen dafür sich in Schwierigkeiten zu bringen und aus seinen Fehlern selten zu lernen, was ihm immer wieder zum Verhängnis wird und den gespannten Leser auf seine Kosten kommen lässt. Fazit & Bewertung Poznanski hat es wieder einmal geschafft mich für ein Buch von ihr zu begeistern! Ein Protagonist, der Abneigung und Sympathie gleichzeitig in mir hervorruft, ist mir bisher nur selten beim Lesen untergekommen. Jona hat beides in mir ausgelöst, was ihn zu meinen persönlichen Helden der Geschichte macht. Elanus überzeugt aber nicht nur mit starken Charakteren, sondern auch mit einer dramatischen Story, die man so schnell nicht mehr vergisst.

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  • Spannend, aber oberflächlich

    Elanus

    Siri_quergetipptblog

    14. April 2017 um 21:23

    Zum Inhalt Natürlich kann ich euch nicht genau verraten, wie sich der Inhalt entwickelt oder das Ende aussieht. Da würden mir Frau Poznanski und der Loewe Verlag ganz schön die Hölle heiß machen – zurecht. Jona wird an einer Elite-Uni studieren und muss dafür zu einer kleinstädtischen Gastfamilie ziehen. Immer im Gepäck: seine selbstgebaute Drohne Elanus. Mit ihrer Hilfe kommt er hinter ein kleines Geheimnis und tut daraufhin etwas ziemlich Dummes, wodurch er in einen Strudel aus Korruption und Verbrechen hineingezogen wird. Nicht nur Drohnen haben Augen… Der Protagonist Im Mittelpunkt steht der 17-jährige Jona, hochintelligent und unsozial, was an Sheldon Cooper oder entfernt Lisbeth Salander erinnert. Er bezeichnet sich selbst als Klugscheißer, ist arrogant und liebt es, seine Intelligenz auf Kosten anderer unter Beweis zu stellen. Kurzum: Er ist absolut unsympathisch. Dies wird schon auf den ersten Seiten klar, weshalb ich das ein oder andere stutzen musste. Die Autorin schafft es aber, den Spannungsbogen von Beginn an hochzuhalten, sodass man darüber hinwegsieht und ihn gegen Ende sogar ein kleines bisschen mag.Die Kritik + Wie schon erwähnt, macht der Spannungsbogen stets neugierig + Eine erfrischende Abwechslung, dass der Protagonist unsympathisch ist + Die Kritik am Thema Spionage/Drohne ist nicht zu offensichtlich, sondern um die Ecke gedacht – Ich finde die Beziehungen der einzelnen Figuren nicht nachvollziehbar. Man bekommt den Eindruck, dass sich alles gezwungenermaßen zusammenfügt, um am Ende zum gewünschten Ergebnis zu kommen – Von mehreren hundert oder tausend Studenten am Campus stolpert Jona zufällig genau in die Personen, die etwas mit dem großen Geheimnis zu tun haben, und zwar mehrfach an unterschiedlichen Schauplätzen: Person 1 trifft er auf einer Bank, Person 2 im Hörsaal usw. Für meinen Geschmack zu zufällig – Die anderen Protagonisten sind Stereotypen ohne Tiefe. Ob russischer Oligarchen-Sprössling, kochende Kleinstadtmutter oder cholerischer Baumogul, fast jedes Klischee wird bedient – Einige schwerwiegende Ereignisse werden emotional überhaupt nicht verarbeitet und erstaunlich nebensächlich behandelt. Das könnte allerdings vom Frame der fehlenden Empathie des Protagonisten rühren Die Themen Ich hatte den Eindruck, dass das Buch folgende gesellschaftliche Punkte aufgreift: - Hochintelligente Personen mit sozialen Schwächen und deren Lebens- und Denkweise im Alltag - Kritik am Ausspionieren durch Drohnen, insbesondere in Bezug auf GeheimnisseKorruption in Bezug auf Geld, Sicherheit und Institutionen Mein Fazit Ich war enttäuscht von der Oberflächlichkeit der Charaktere und den überzufälligen Fügungen, die mich häufig stutzend aus der Geschichte katapultiert haben. Trotz allem liebe ich den Schreibstil von Ursula Poznanski und bin froh, das Buch gekauft zu haben. Jüngere Jugendliche werden sich vermutlich mehr dafür begeistern können als ich es tue; meinem 14-jährigen Ich hätte es gefallen. Für Teenies auf jeden Fall ein tolles Geschenk, mit dem man nichts falsch machen kann. Ich kann es mir auch gut als Klassenlektüre im Schulunterricht vorstellen.

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  • Es beobachtet dich!

    Elanus

    Iria

    28. March 2017 um 06:57

    Jona ist 17, hochintelligent und ihm ist langweilig. Eine gefährliche Mischung.Mit seinen doch noch sehr jungen Jahren, wird er dennoch an eine Elite Universität eingeladen. Er erhält ein Stipendium und die persönliche Einladung des Rektors. Schon am ersten Tag eckt er jedoch mit seiner Art bei einem Professor und seinen Kommilitonen an. Jona macht keinen Hehl daraus, dass er sich für intelligenter hält, als seine Mitstudenten. Auch bei seiner Gastfamilie kann er sich nicht wirklich integrieren. Alles in allem ist es ein schwieriger Start für den jungen Mann. Zum Glück hat er jedoch Elanus. Seine selbstgebaute Drohne. Durch eine Spyware kann er sie anderen nachschicken und so heimlich beobachten. Leider bleibt sein Tun nicht unentdeckt und Jona schlittert in etwas hinein, dass ungeahnte Ausmaße annimmt.Elanus ist mein drittes Buch von Poznanski und ich habe es genauso verschlungen wie seine Vorgänger. Ich mag ihren Schreibstil, auch wenn Thriller normal weniger mein Fall sind. Ihre Bücher lassen einen jedoch  nicht mehr los und man will unbedingt hinter das Geheimnis kommen. Elanus fand ich stellenweiße sehr beklemmend. Ich empfand es als sehr erschreckend, wie mühelos Jona andere ausspioniert und in ihre Privatssphäre eingreift.Bei vielen Büchern kann ich das Ende oft voraussagen, aber bei einem Poznanski tappe ich wirklich bis zum Ende im dunkeln. Ein tolles Buch!

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  • Rezension Elanus von Ursula Poznanski

    Elanus

    JennysGedanken

    24. March 2017 um 08:49

    Elanus, Ursula Poznanski, 416 Seiten, Loewe, 22.08.16, Krimi/ Young Adult, Broschiert, 14,95€, EinzelbandInhalt:Jona ist siebzehn und seinen Altersgenossen ein ganzes Stück voraus, was Intelligenz und Auffassungsgabe betrifft. Allerdings ist er auch sehr talentiert darin, sich bei anderen unbeliebt zu machen und anzuecken. Auf die hervorgerufene Ablehnung reagiert Jonas auf ganz eigene Weise: Er lässt sein privates Forschungsobjekt auf seine Neider los: eine Drohne. Klein, leise, mit einer hervorragenden Kamera ausgestattet und imstande, jede Person aufzuspüren, über deren Handynummer Jona verfügt. Mit dem, was er auf diese Weise zu sehen bekommt, kann er sich zur Wehr setzen gegen Spott und Häme. Doch dann erfährt er etwas, das besser unentdeckt geblieben wäre, und plötzlich schwebt er in tödlicher Gefahr.Meinung:„Die Leute hatten Recht. Er war ein Arschloch.“Seite 116Krimis habe ich noch nie gelesen. Ich bin eher der Angsthase;) Dieses Buch ist aber sehr spannend und ich fand es super spannend!Ich bin eher von einer mystischen Geschichte ausgegangen und nicht von einem Krimi und doch hat es toll gefallen. Anfangs war ich sehr skeptisch, weil der Protagonist mir sooooo unsympathisch war! Er ist einfach so egoistisch und ein Arschloch, wie er in diesem Zitat schon erwähnt:DDoch trotz dieses Faktes war später die Handlung wichtiger. Ein Lehrer stirbt und Jona hat wahrscheinlich etwas damit zutun. Doch wenn er weiter den Leuten nachschnüffelt kriegt er große Probleme. Jetzt muss er sich entscheiden!Jona ist klug, wenn auch vielleicht etwas zu klug, und dadurch sehr besserwisserisch. Dass er erst 17 ist könnte ich gar nicht richtig glauben und oft hat er sich auch eher wie ein älterer aufgeführt. Und es war wahrscheinlich auch besser, dass seine Eltern noch so auf ihn achten müssen.Das war mein erstes Buch von Ursula Poznanski. Jetzt weiß ich, dass ich unbedingt mehr von ihr lesen muss. Sie hat einen wunderbaren Schreibstil!Das Ende war sehr aufschlussreich und ich habe oft gedacht, nein das kann doch nicht sein! Das Buch verwirrt einen so sehr, dass man am Ende ein ganz anderes Bild von der Situation bekommt.Lest es! Eine wunderbare Krimigeschichte erwartet euch.5 Sterne

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  • Leichter Krimitouch für clevere Dedektive !

    Elanus

    vannisbuchzeilen

    19. March 2017 um 17:06

    Am Anfang hätte ich nicht mit einem so tollen Buch gerechnet. Das Buch hat eine spannende Wendung genommen. Das Ende hat mich sehr überrascht, aber ich fand es gut. An alle die einen leichten Krimifaibel haben, ist das aufjedenfall etwas, besonders für Jugendliche.

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