Ursula Poznanski Erebos

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Inhaltsangabe zu „Erebos“ von Ursula Poznanski

In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht - Erebos. Wer es startet, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Regeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und wer gegen die Regeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann Erebos auch nicht mehr starten. Erebos lässt Fiktion und Wirklichkeit auf irritierende Weise verschwimmen: Die Aufgaben, die das Spiel stellt, müssen in der realen Welt ausgeführt werden. Auch Nick ist süchtig nach Erebos - bis es ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen. Auszeichnungen: - Deutscher Jugendliteraturpreis 2011 (Jugendjury) - Ulmer Unke 2010 - Buch des Monats März 2010 (Jubu-Crew Göttingen) - Goldene Leslie 2011 - Goldener Bücherwurm 2011 - Preis der Moerser Jugendbuchjury 2011 Mehr Infos zu Buch und Autorin unter: www.Ursula-Poznanski.de Die Spiegel-Bestsellerautorin, auch bekannt durch ihre Jugendromane "Saeculum" und "Die Verratenen" sowie durch ihre Thriller für Erwachsene: "Fünf" und "Blinde Vögel", erschienen beim Wunderlich Verlag, widmet sich in ihrem Jugendbuchdebüt dem Thema Online-Rollenspiel. Entstanden ist ein fesselnder und spannender Unterhaltungsroman, sogartig wie das beschriebene Computerspiel und dessen Fantasy-Setting, der sich mit den Gefahren der virtuellen Welten und deren Suchtpotenzial auseinandersetzt. Erebos wurde in mehr als dreißig Sprachen übersetzt, mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis.

Wie weit würdest du gehen um im Spiel zu bleiben? - Fesselnd erzähltes Jugendbuch für Jung und alt.

— Elfeliya

Nicht schlecht! Leichte Lektüre für Zwischendurch. Die Message dieses Buches hat mir nicht gefallen.

— MaRayne

Geniales Buch, mehr kann man nicht sagen! <3

— MartinaO_O

Ich liebe es! Es hat mich durchgehend gefesselt und wer es im Regal stehen hat, sollte unbedingt dazu greifen :)

— LillyLou

Der Beginn war noch "naja" - dann wurde es besser und besser. Bis zuletzt sehr spannend!

— annlu

Ein Buch das in zwei Welten spielt! Empfehlenswert !!!! Nerve trifft auf LOL

— wolken_engel

Super spannend!

— kiwi23

Ursula Poznanski hat mit diesem Buch ein wahres Meisterwerk geschrieben und mich trotz des Themas positiv überrascht!

— lucamaisone

Dieses Buch macht so süchtig wie ein gutes Videospiel. Und ich bekam Lust ebenfalls mal wieder etwas zu daddeln. 😊 Sehe empfehlenswert!

— Julia_Ries

Absolutes Highlight-Jugend-Sci-Fi-Buch! Großartig erzählt, extreme Spannung, absoluter Page-Turner! Bin sehr begeistert!

— LadyOfTheBooks

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so ein tolles buch

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    Erebos

    annlu

    Ein Spiel, das man nicht kaufen kann. Ein Spiel, das mit dir spricht. Ein Spiel, das dich beobachtet, dich belohnt, dir droht, dir Aufgaben erteilt. Weil sein bester Freund sich seltsam verhält und immer mehr geheimnisvolle Pakete in der Schule weitergegeben werden, will auch Nick wissen, was es damit auf sich hat. Endlich bekommt er eines davon in die Hand und findet sich bald schon in der Welt des Computerspiels Erebos wieder. Immer mehr zieht es ihn nach Erebos um dort mit seinem Spielcharakter Sarius erfolgreich weiter zu kommen. Seltsam nur, dass das Spiel alles über ihn zu wissen scheint und Einfluss auf sein richtiges Leben nimmt. Die Geschichte zeigt einerseits das, was in der realen Welt passiert, andererseits beschreibt sie den Spielverlauf, wobei dort sein Spielcharakter Sarius im Vordergrund steht. Die Beschreibung des Spiels wird ebenso realistisch beschrieben, wie die Geschichte, die in London spielt, sodass der Leser einen Eindruck davon gewinnt, wie real das Spiel für Nick wird. Schon von Beginn an wird der Eindruck erweckt, dass etwas Seltsames in der Schule vor sich geht. Nick ist einerseits neugierig, andererseits skeptisch. Sein Einstieg ins Spiel hätte ihm viele Anlässe gegeben, die Skepsis zu erhöhen. Allerdings entscheidet er sich dafür, die Regeln einzuhalten und kommt damit weiter in die Fänge von Erebos. So verändert sich auch Nick. Neben den Folgen, die ich auch einem „normalen“ Computerspiel nachsagen würde – wie das Sich-verlieren im Spiel und der damit einhergehende Schlafentzug – scheint Erebos viel gefährlicher zu sein. Die Szenen aus der realen Welt fand ich ansprechender. So waren mir die Abschnitte im Spiel zu Beginn manchmal etwas zu lang. Aus ihnen hätte ich mir mehr Spannung erwartet, die sich auf die Besonderheit von Erebos beziehen. Die Eingriffe in die Wirklichkeit ließen auf sich warten und waren erst einmal eher verhalten. Zwar benahmen sich die Jugendlichen in der Schule anders, als sonst, richtig gefährlich kam es mir aber vorerst nicht vor. Mit der Zeit wurden die Auswirkungen auf die Realität aber drastischer und die Geschichte nahm eine Wendung, die mir sehr gut gefallen hat. So fand ich sie spannend und habe den zweiten Teil des Buches verschlungen. Fazit: Der Beginn war für meinen Geschmack etwas langatmig, steigerte sich dann aber enorm, sodass die Spannung bis zum Schluss hin sehr hoch war und das Buch einen besseren Gesamteindruck hinterlassen hat, als ich vorerst dachte.

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    • 3
  • Als eingefleischte Gamerin.... nicht so mein Fall!

    Erebos

    MaRayne

    10. October 2017 um 15:18

    Am Anfang fand ich die Geschichte sehr interessant und spannend. Erebos ist wirklich eine packende Welt. Jedoch vermittelt das Buch ein Bild, welches mir persönlich nicht gefallen hat. 

  • Ein gefährliches Spiel

    Erebos

    Primrose24

    16. September 2017 um 20:37

    In Nicks Schule kursiert ein neues, außergewöhnliches Computerspiel, dass jeden in seinen Bann schlägt. Erebos ist kein gewöhnliches Spiel, denn es belohnt die, die sich mit ihm verbünden und bestraft die, die es verraten. Als sich Erebos Einfluss immer mehr auf die Realität erstreckt und gewaltsame Züge annimmt, die Nicks Leben zu zerstören drohen, muss er herausfinden, welches Ziel das Spiel verfolgt, bevor es nicht mehr aufzuhalten ist. Die Bücher von Ursula Poznanski stehen schon eine ganze Weile auf meiner Leseliste. Nachdem ich nun eines ihrer bekanntesten und ausgezeichneten Bücher gelesen habe, werde ich wohl alle weiteren Bücher der Autorin auch noch erstehen müssen. In Erebos wechselt der Leser zwischen Nicks Erlebnissen im Spiel und der Realität. Da Geheimhaltung oberste Priorität im Spiel ist, ist es wirklich interessant wie Nick trotzdem versucht den jeweiligen Spielfiguren seinen Freunden in der Schule anhand ihres Verhaltens zuzuordnen und wie mäßig ihm dies gelingt. Nach seiner anfänglichen Skepsis gegenüber dem Spiel taucht er immer mehr in die Kämpfe darin ein und verliert dabei fast sich selbst und seine Prinzipien aus den Augen nur um etwas so banales wie ein weiteres Level im Spiel zu schaffen. Die Verknüpfung des Weiterkommens im Spiel und den Aufgaben, die die Spieler dafür in der Realität ausführen müssen, geben der ganzen Geschichte eine unglaubliche Spannung, die letztendlich die wahre Intention des Spiels enthüllt. Eine spannende, geheimnisvolle, mitreißende Geschichte die genauso süchtig macht wie das Spiel selbst.

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    • 3
  • Leserunde zu "Die Bücherflüsterin" von Anjali Banerjee

    Die Bücherflüsterin

    leucoryx

    Leucoryx SuB-Abbau-Challenge 2017 Ich möchte gerne mit euch zusammen daran arbeiten unsere SuBs kleiner werden so lassen oder zumindestens nicht entarten zu lassen. Ich habe mir dafür ein paar Regeln ausgedacht, an die ihr halten könnt, wenn ihr wollt. Der Einstieg ist jederzeit möglich. ------------------------------------------------------------------------------- Die Regeln:1. Schreibt einen Sammelbeitrag (den ich verlinken werde):     - Anzahl der Bücher auf eurem SuB zu Beginn     - aktuelle Anzahl der Bücher     - je Monat: Höhe eures SuBs am letzten Monatstag     - Auflistung der gelesenen Bücher + Geldbeträge2. Es zählen die Bücher zum SuB, die sich bei euch Zuhause ungelesen befinden. Geliehene Bücher (z.B. Bibliotheksbücher, Wanderbücher) müssen nicht gezählt werden.3. Geldbeträge werden in einem extra Sparschwein gesammelt. Bitte legt für euch fest, ob ihr an diesen Geldbetrag erst nach Ablauf der Challenge rangehen wollt oder ob es euer (ausschließliches) Geldreservoir für neue Bücher ist.4. Geldbeträge:         1€ je gelesenes (/gehörtes) SuB-Buch ODER         2€ falls das Buch dem Monatsthema entspricht         Ende des Monats: + 3€, falls SuB <= SuB Ende des letzten Monats;   - 3€, falls SuB > SuB Ende des letzten Monats 5. Ich werde jeden Monat ein Auswahlkriterium benennen. Das soll als Hilfestellung dienen, falls ihr nicht wisst was ihr als nächstes lesen wollt.-------------------------------------------------------------------------------Teilnehmer: (Aktualisiert am 29.09.2017)Name                      |  Aktueller SuB   |  Original-SuB  |  Erspartesleucoryx                                  13                           22                     71,00€PollyMaundrell                     15                           60                     47,00€Kirschbluetensommer     181                         181                    53,00€ annlu                                        57                         100                   234,00€Nelebooks                            769                        703                      79,80€ulrikeu                                      81                          50                      19,00€Oanniki                                    27                          38                      23,00€ChattysBuecherblog             0                          20                      92,40€ Kurousagi                             346                        251                     0,00€StefanReschke                      69                          68                     -3,00€darkshadowroses              569                        554                     1,00€dia78                                   1.204                     1.249                    37,00€Julie209                                    72                          76                      16,00€

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  • KOnnt emich gar nicht davon losreißen

    Erebos

    wolken_engel

    05. September 2017 um 15:21

    Zum Inhalt:Es geht um einen Jungen, namens Nick. Nick merkt gleich am Anfang des Buches das etwas an seiner Schule anders ist als sonst. Als er dann noch mit dem "Anderen" konfrontiert wird, kann er sich nicht mehr davon losreißen. Es geht um ein Computerspiel namens Erbebos. Die Regeln des Spiels sind einfach: Du darfst mit keinem darüber reden. Keiner darf deine Identität wissen. Du musst alleine spielen. Oder du bist draußen und kannst ERebos nicht mehr starten -- Um sich hochlzueveln muss Nick Aufgaben in der realen Welt lösen und irgendwie weiß der Bote mit den gelben Augen seine sehnlichsten Wünsche. Aber die Aufgaben und das merkt Nick schnell haben es in sich. ER ist so gefangen und süchtig bis er einen Menschen umbringen soll... Meine Meinung:Der Einband hat mich sofort auf das Buch aufmerksam gemacht. Als ich anschließend den Klappentext gelesen hab, war ich wie in einen Bann gezogen und neugierig wie das Buch ist. Als ich anfing zu lesen konnte ich mich nicht mehr davon losreißen. Jede Sekunde die ich ohne das Buch verbracht hab, machte mich umso neugieriger.Zum Buch selbst kann ich sagen, dass es sehr gelungen ist, obwohl mich Computerspiele eigentlich nicht so interessieren. Ich konnte mich dennoch gleich in die Welt hineinsetzten und es fühlte sich so an als würde man selbst das Spiel spielen. Deswegen kann ich es an alle weiterempfehlen !!

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    • 2
  • Ich war positiv überrascht!

    Erebos

    lucamaisone

    01. September 2017 um 19:54

    Erebos - Ursula Poznanski FaktenErstveröffentlichung: 19. Januar 2010 Titel: Erebos Autor: Ursula Pozanski Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren Genres: Jugendbuch, Thriller Verlag: Loewe Gebundene Ausgabe: 488 Seiten ISBN-13: 978-3785569573 KlappentextIn einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Als Raubkopie geht es von Hand zu Hand und wer es spielt, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Spielregeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und - wer gegen die Spielregeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. Merkwürdig ist aber, dass die Aufgaben, die Erebos stellt, nicht in der Welt von Erebos, sondern in der Wirklichkeit ausgeführt werden müssen. Die Fiktion des Spiels und die Realität verschwimmen auf irritierende Weise. Auch Nick ist süchtig nach Erebos, bis das Spiel ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen. Natürlich führt er diesen Auftrag nicht aus und wird prompt vom Spiel ausgeschlossen. Als auch noch sein bester Freund Jamie schwer verunglückt, begreift Nick: Erebos ist weitaus mehr als nur ein harmloses Computerspiel! InhaltIn Nicks Schule werden seit einiger Zeit mysteriöse Disks herumgereicht. Zu seiner Neugier nach den DVDs mischt sich dann auch noch die Tatsache, dass sich seine Freunde von ihm abwenden und mit den Losern herumhängen. Nicks Gebete werden erhört und er endlich auch eine Kopie bekommt, muss er einigen Bedingungen zustimmen, wie zum Beispiel, dass er nicht darüber redet und immer alleine spielt. Auf der DVD findet er ein Computerspiel namens "Erebos" vor, das alles zu wissen scheint, selbst Dinge über die es keine Ahnung haben kann. Um aufzusteigen muss man Quests im wahren Leben abschließen. Nick schottet sich immer mehr von seiner Umwelt ab und verbringt seine ganze Zeit vor seinem Computer. Als er die Quest bekommt, seinem Lehrer Tabletten in den Tee zugeben, gibt er nur vor es zu tun und fliegt daraufhin aus dem Spiel. Er versucht alles, um wieder ins Spiel zukommen, jedoch erfolglos. Als Jamie, Nicks bester Freund und ein Gegner von Erebos, einen schweren Unfall hat, hat Nick den Verdacht, dass Erebos dahintersteckt. Daraufhin macht ihn Emelie, sein heimlicher Schwarm, mit einem Freund namens Viktor bekannt, der ihnen helfen will, Erebos" zu enttarnen. Das Ende des Spiels, also die End-Quest, rückt immer näher und immer mehr Spieler fliegen raus, den nur der Innere Kreis, die besten Spieler, dürfen sie bestreiten. Während sich Nick und Emelie immer näher kommen und dann auch zusammen kommen, findet Nick heraus, dass die Umgebung des Spiels nach der Londoner U-Bahn aufgebaut ist. Durch zusammensetzen der letzten Puzzleteile, erfahren sie, dass der Chef einer Computerspiele-Firma umgebracht werden soll. Es stellt sich heraus, das der Vater ihres Mitschülers Adrian, welcher Suizid begann, das Spiel mit einer Art von Künstlicher Intelligenz entwickelt hat. Der Chef seiner Firma bekam Wind davon und wollte es haben, was Adrians Vater jedoch nicht wollte. Daraufhin beschuldigte ihn die Firma ein anderes Spiel geklaut zu haben. Kurz bevor er sich umbrachte, programmierte er das Spiel so um, dass es als "Ziel" den Geschäftsführer tötet. In der entscheidenden Nacht schaffen es Adrian, Viktor, Emelie und Nick den Inneren Kreis aufzuhalten und den Mann zu retten.  AutorUrsula Poznanski  wurde am 30. Oktober 1968 in Wien geboren und ist eine österreichische Schriftstellerin. 1996 begann sie für einen medizinischen Fachverlag als Redakteurin zu arbeiten. Ihr erstes Buch "Buchstabendschungel" erschien 2003. Für ihr 2010 veröffentlichtes Jugendbuch "Erebos", erhielt sie den "deutschen Jugendliteraturpreis". Außerdem erhielt sie für ihre Bücher zahlreiche andere Preise. Cover & GestaltungWie ihr auf dem Bild oben sicherlich erkennen könnt, habe ich das E-Book von "Erebos", das heißt, ich kann leider nicht besonders viel über die Gestaltung sagen, da man beim tolino auch die Schriftgröße etc. ändern kann. Zum Cover kann ich aber meinen Senf dazugeben: das Cover gefällt mir richtig gut, da es obwohl nur ein Bild zusehen ist, das Wesentliche wiedergibt und zwar, dass das Spiel einen Beobachtet. Sonst gibt es nicht wirklich viel zu sagen, außer vielleicht, dass das Cover eigentlich rot ist.  MeinungJa, schon wieder eine Rezension über ein Buch von Ursula Poznanski. Ich hoffe ihr seit noch nicht allzu genervt davon, so viel von ihr hier zu hören, aber ihr Stil und ihre Ideen sind einfach nach wie vor der Hammer! Ich habe dieses Buch wieder einmal von einer Freundin empfohlen bekommen. Anfangs dachte ich mir: "Hm, Computerspiele, nicht so meins...", aber ich habe mich trotzdem dazu entschlossen, "Erebos" zu lesen. Schon nach den ersten paar Seiten änderte sich meine Meinung jedoch sofort! Ja, es geht um ein Computerspiel, aber dieses ist in eine wirklich tolle und atemberaubende Geschichte eingepackt. Die Spannung geht auf keiner einzigen Seite verloren und ich habe sogar von "Erebos" geträumt, was mir normalerweise nur bei wirklich guten Büchern passiert. Fazit"Erebos" hat mich wirklich überrascht, was ich mir wahrscheinlich bei der Autorin hätte denken müssen, aber das Buch was um Welten besser, als meine Vorstellungen. Ich kann "Erebos" wirklich JEDEM weiterempfehlen, auch wenn man nur Romane oder Fantasy liest. Jeder wird begeistert sein!

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    • 2
  • Spannend!

    Erebos

    MellisBuchleben

    01. September 2017 um 11:17

    Zu Computerspielen habe ich einen Bezug, da ich immer selbst gerne welche spielte. Dabei handelte es sich meistens um solche auf CD-ROM, bei denen man gegeneinander am selben Computer bzw. gegen den Computer selbst spielen konnte. Mit den heutzutage zahlreich existierenden Computerspielen, bei denen man z. B. im Internet gegen "reale" (fremde) Gegner spielt, habe ich nicht so viele Erfahrungen. Vor diesem Hintergrund hat mich die Thematik von "Erebos" sehr interessiert. So wie Nick in das Computerspiel eintaucht, bin ich in das Buch versunken gewesen. Es ist ein sehr spannendes Jugendbuch, bei dem ich immer gespannt war, was als nächstes im Computerspiel als solchem, aber auch in der literarischen Realität passiert. Vor allem hat mich die Idee hinter dem Ganzen sehr fasziniert, da es wirklich ein gut durchdachtes, aber auch besonderes Computerspiel ist, da Erebos mit dem Spieler in Kontakt treten, also kommunizieren kann. Das macht es einzigartig, denn mir ist ein ähnliches Computerspiel in "unserer Welt" nicht bekannt, das nicht nur einprogrammierte Sätze, sondern auch sinnvolle Antworten geben kann. Die Szenen, die im Computerspiel passieren, fand ich genauso interessant wie die anderen und keinesfalls langweilig. Das hat mich wirklich gefreut, denn manchmal ist es ja so, dass einem die dargestellten Kämpfe etc. innerhalb eines Spieles schnell zu viel werden, doch das war hier überhaupt nicht so.Die Protagonisten haben mir auch sehr gut gefallen, weil sie gut charakerisiert werden, so dass ich schnell mit ihnen "warm geworden" bin. Insgesamt ein spannendes Jugendbuch, das mich durch authentische Charaktere, aber auch eine sehr faszinierende und interessante Grundidee bzw. Thematik überzeugen konnte. 

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    • 2
  • Das Computerspiel(um welches es in dem Buch geht)fesselt einen, als wäre man selbst der Protagonist!

    Erebos

    piapuella

    15. August 2017 um 11:30


    In diesem Buch Erebos geht es um ein Computerspiel, welches sehr süchtig macht. Das Jugendbuch ist so geschrieben, dass man als Leser denkt, dass man dieses Spiel selbst spielt. Ich hatte zeitweise den Eindruck, dass ich selbst durch das Buch süchtig nach dem Spiel geworden bin und deshalb nicht aufhören konnte zu lesen!
    Das Buch liest sich sehr gut und schnell. Nur zu empfehlen!

    • 2
  • Spannender Thriller für Zwischendurch - für "Nicht-Gamer" aber nicht ganz so flott zu lesen.

    Erebos

    carrie-

    23. July 2017 um 01:20

    Erster Satz:Es beginnt immer Nachts.   Meine Erwartungen:Nachdem Ursula Poznanski als extrem gute Autorin in diversen Foren und auch auf Booktube beschrieben wird – habe ich mich schon fast geschämt, noch nichts von ihr gelesen zu haben. Wurde echt langsam mal Zeit ^^ Das Cover: Das Cover hat mich auf den ersten Blick absolut nicht angesprochen. Erst als ich gehört habe, worum es darin geht wurde ich neugierig. Es stand jetzt etwa 8 Monate lang in meinem Bücherregal bis ich mich endlich darangewagt habe.   Der Schreibstil:Ursula Poznanskis Schreibstil war flüssig, wenn auch manchmal etwas kompliziert – gerade wenn es dann um das Spiel selbst gibt (ist für „Gamer“ bestimmt etwas einfacher zu lesen^^ Mir fehlt da teilweise die Vorstellungskraft) Die Charaktere: Nick war ein cooler Protagonist von dem man aber leider nicht ganz so viel mitbekommen hat. Die meiste Zeit ist das Buch eher aus Sarius Sicht geschrieben – der fiktiven Spielerfigur von Nick in dem Spiel Erebos. Zwischendrin bekam man dann wieder mal einen Einblick in Nicks Persönlichkeit. Gegen Ende wurde es zum Glück wieder mehr und man konnte Nick gut kennenlernen. Er war ein netter Protagonist, aber jetzt auch nicht herausragend.   Wen ich so wirklich cool fand, waren Jamie, Victor und Emily. Die waren wirklich super dargestellt, vorallem Jamie – der Typ war mir einfach volle Kanone sympatisch. Meine Meinung:Das Buch war an sich wirklich toll, aber es hat mir hin und wieder etwas an Spannung gefehlt. Es hat sich doch recht arg gezogen in der Mitte als es fast ausschließlich nur um das Spiel selbst ging und man sich als Sarius darin befand und zu Nick nicht wirklich einen Draht bekam. Das hat dazugeführt, dass ich zu dem eigentlichen Protagonisten erst gegen Ende eine „Beziehung“ aufbauen konnte.   Dennoch war es zum Schluss hin wirklich extrem spannend und das Ganze hat mit einem Knall geendet den ich echt nie in Erwägung gezogen habe – wobei ich mir irgendwie auch gewünscht hätte, es hätte anders geendet und jemand anderes würde dahinter stecken.   Fazit:Ein spannender Thriller für Zwischendurch – aber für „Nicht-Gamer“ nicht ganz so flott zu Lesen.

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    • 4
  • Unglaublich fesselnd

    Erebos

    mondy

    14. July 2017 um 22:50

    Meine MeinungIch schließe mich der begeisterten Fraktion an. Das Buch hat mich bis gestern Nacht um 2 Uhr nicht einschlafen lassen, ich musste einfach wissen, wie es ausgeht. Und der Schluss hat mich wahrlich nicht enttäuscht.Doch beginnen wir am Anfang: Nick bekommt ein geheimnisvolles Computerspiel geschenkt, das gerade an seiner Schule die Runde macht. Schnell ist er diesem Spiel verfallen, welches nicht nur auf dem Computer gespielt wird. Um den eigenen Spielcharakter hochzuleveln, muss man Aufgaben in der realen Welt lösen und die haben es teilweise in sich. Dass Nick dem Sog dieses Spiels erliegt, kann ich sehr gut nachvollziehen, ich habe selbst schon die ein oder andere Stunde mit Zocken verbracht. Ich denke, dass die Aufgaben außerhalb der Computerwelt sogar noch einen zusätzlichen Reiz ausüben und somit das Spiel noch interessanter machen. Da alles ja erstmal recht gemächlich anfängt (eine Kiste von A nach B bringen ist jetzt nicht soo spektakulär), kann ich mir auch gut vorstellen, dass man nach und nach seine Scheu ablegt und auch riskantere Sachen mitmacht. Es ist ja alles nur ein Spiel!Auch das Phänomen, dass so viele mitmachen, finde ich realistisch. Gruppenzwang ist einfach nach wie vor ein Thema unter Jugendlichen und wenn ich mir so den ein oder anderen Trend (auch im Internet) anschaue, erscheint mir das beschriebene Szenario nicht unwahrscheinlich. Klar, für die wirklich krassen Aufgaben braucht es wirklich verrückte Leute, aber die gibt es sicherlich. Außerdem scheiden viele Leute aus, weil sie eine Aufgabe nicht erledigen können oder wollen, zurück bleibt nur der harte Kern. Dass sich jeder an die Regeln hält und nicht über das Spiel spricht, hat sich meiner Meinung nach spätestens dann durchgesetzt, wenn die ersten wegen Missachtung dieser Regeln aus dem Spiel geflogen sind. Alles in allem bin ich mit dem Szenario also sehr zufrieden und habe die Handlung mit Begeisterung verfolgt. Das Einzige, das mich etwas gestört hat, war die Beschreibung der Spielmechanik. Die Erlebnisse von Sarius werden so beschrieben, als würden sie tatsächlich stattfinden. Das soll wohl verdeutlichen, wie sehr sich Nick mit seinem virtuellen Charakter identifiziert. Aber ich habe mir immer vorgestellt, wie das wohl in einem Spiel umgesetzt werden könnte und ich kann mir manches einfach nicht vorstellen. Z.B. berührt Sarius ganz vorsichtig den Stachel eines Riesenskorpions und löst ihn dann behutsam ab (S. 105). Wie soll das innerhalb eines Computerspiels funktionieren? Man kann vielleicht mit dem Charakter schleichen o.Ä., aber vorsichtig etwas berühren oder behutsam abschneiden geht nicht. Entweder man gibt den Befehl, dass es angefasst wird oder halt nicht. Solche Stellen gab es einige Male und ich weiß, dass das jetzt Meckern auf hohem Niveau ist, aber es hat mich einfach gestört.Ansonsten fand ich das Buch durchgehend klasse, besonders das Ende bzw. die Auflösung fand ich gelungen. Und gerade das begeistert mich auch noch im Nachhinein, weil leider oft der Schluss nicht mehr so gut ist und dadurch das ganze Leseerlebnis getrübt wird. Hier ist das nicht der Fall und das freut mich sehr.Insgesamt vergebe ich 4,5 Sterne. 

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    • 2
  • Ist das Buch lebendig?

    Erebos

    SchmettiNiffler

    14. July 2017 um 14:31

    Zur Story: Nick Dunmore ist 16 Jahre alt, spielt leidenschaftlich gerne Basketball und geht auf eine Londoner Schule. Sein Leben verläuft also ziemlich gewöhnlich. Seit kurzer Zeit bemerkt er jedoch eine Veränderung an der Schule. Immer mehr Schüler fehlen im Unterricht, sehen sehr müde aus und selbst sein bester Freund erscheint nicht mehr zum Basketballtraining. Ein paar Tage später sieht er Mitschüler, die sich sehr geheimnisvoll ein kleines Päckchen zustecken. Wie er gehofft hat, kommt bald darauf eine Freundin auf ihn zu und gibt ihm eine CD; nicht ohne ihm vorher jedoch seltsame Versprechungen abzunehmen.  Nick - überzeugt davon, dem Rätsel auf der Spur zu sein - entdeckt, dass auf der CD ein Spiel namens „EREBOS“ ist. Von der fantastischen Technik begeistert rutscht er, ohne es zu merken, immer mehr in die virtuelle Welt ab. EREBOS verschwimmt auf faszinierende Weise mit der Realität, errät die geheimen Wünsche seiner Anhänger. Es kontrolliert den Spieler, droht ihn, setzt ihn unter Druck und stellt ihm Aufgaben, die durch die Freude auf eine gewaltige Belohnung im Spiel, auch ausgeführt werden. Die Spieler werden darauf ausgerichtet, Nicht-Spieler als Feinde zu behandeln und gegenüber jedem komplette Verschwiegenheit über das Spiel zu bewahren. Auf welches Ziel EREBOS hinarbeitet, bleibt bis zum Ende ein Rätsel. -- Eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Ganz toll an diesem Buch finde ich, dass die Spielsequenzen als Nick in die Rolle seiner Figur Sarius schlüpft, sehr detailliert dargestellt sind. Man lernt die einzelnen Mitspieler und ihre Macken kennen; rät selbst mit, wer hinter welcher Figur stecken könnte. Als Leser hat man genau den gleichen Wissensstand wie Nick, also bleibt es bis zum bitteren Ende spannend. Auch Nicks Begeisterung für das Spiel konnte ich absolut nachvollziehen, ich hatte teilweise selbst das Gefühl, vor dem PC zu sitzen und das alles live mitzuerleben. Ich kann gar nicht mehr dazu sagen, lest es einfach. Lest das Buch und ihr werdet begeistert sein. Begeistert von der durchdachten Geschichte, den wundervollen Hauptcharakteren und dem faszinierendem Schreibstil. Das lustige an diesem Buch ist, dass man - ohne es zu merken - immer mehr darin versinkt, ähnlich wie Nick, als er beginnt EREBOS zu spielen. Man hat das Gefühl, das Buch LEBT! Aufmachung: wuaaaaaaaaah… also es ist schon irgendwie gruselig, bei einer so spannenden Geschichte immer von diesem Auge auf dem Cover beobachtet zu werden. Ich finde das Cover sehr passend, aber trotzdem bleibt es einfach beängstigend. Fazit: Ein unfassbar spannendes, wundervolles Buch mit einer klitzekleinen Liebesgeschichte und einem Suchtfaktor bis zum letzten Satz.

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  • Das Spiel kann beginnen

    Erebos

    Katy_17

    10. July 2017 um 11:24

    Erebos bietet eine weit gefächerte Palette an Gefühlen und nichts kommt zu kurz, von Verzweiflung bis hin zu Liebe ist alles dabei und obwohl das Buch eher nicht in meinem Genre steht finde ich es fantastisch! Ursula Poznanski hatte eine geniale Idee und diese hat sie in Spannung, Witz und Unterhaltung gut verpackt! Mit den immer neuen Charakteren wird es nie langweilig. Mitfiebern garantiert!

  • " Erebos" von Ursula Poznanski ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

    Erebos

    VerenaChinoKafuuChan

    28. May 2017 um 16:20

    **** Name: Erebos Autor: Ursula Poznanski Ausgabe: Taschenbusch 9, 95- € (Hier) ISBN: 978-3785573617 Erschien: Juni 2011 Verlag: Loewe Verlag Seitenanzahl: 488 Inhalt: Zu Beginn des Buches lernen wir den Schüler Nick kennen. Auf seiner Schule werden mysteriöse CD's in Umschlägen verteilt und natürlich möchte auch er wissen was sich auf diesen CD's befindet. Jedoch spricht niemand über den Inhalt der CD's und auch niemand möchte ihm die CD einfach so geben. Bis ihm eine Mitschülerin die CD anbietet und natürlich nimmt er das Angebot an. Kaum ist Nick Zuhause legt er die CD ein und er muss feststellen, dass sich auf der CD ein Computerspiel befindet. Jedoch stellt er sehr schnell fest, dass das Spiel mehr weiß als man denkt und ein Abenteuer beginnt. Vor allem da sich das Spiel auch in die reale Welt verknüpft und die Spieler Aufgaben bekommen die sie außerhalb des Spieles erledigen müssen, damit sie weiter mitspielen können. Realität oder Game? Wo sind die Grenzen und wie weit werden die Spieler von Erebos gehn. **** Meine Meinung: Zuerst möchte ich auf das Cover eingehen. Hier muss ich leider sagen, dass mich das Cover nicht wirklich angesprochen hat. Die Grundfarbe des Covers ist rot, der Autorenname ist in Schwarz gehalten und der Titel in Weiß. Im Zentrum des Covers befindet sich ein Auge. Anfangs konnte ich keinen Zusammenhang entdecken wieso und weshalb ein Auge auf dem Cover abgebildet ist. Jedoch wird dies einem sehr schnell deutlich sobald man das Buch gelesen oder begonnen hat. Der Schreibstil von Ursula Poznanski ist leicht, flott und vor allem fließend lesbar. Bei diesem Buch handelt es sich um einen Jugendroman, dies merkt man auch am Schreibstil, jedoch ist dies nicht negativ zu bewerten. Ich war vom Anfang bis zum Ende gefesselt und wollte von Seite zu Seite erfahren was als nächstes passiert und vor allem was die Spieler alles durch machen müssen und werden. Die Story über ein Spiel das sich in die Realität einbindet hat mich direkt von Anfang an angesprochen, jedoch konnte ich mir nicht vorstellen wie die Autorin dies in einem Jugendroman umgesetzt hat. Die Story ist von Anfang an bis zum Ende sehr gut aufgebaut, die Autorin hat den Spannungsbogen im Buch sehr gut halten können. Wodurch es für mich zu keinen Längen kam. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, jedoch kommen im Buch sehr viele vor die auch zur Story beitragen. Weshalb ich nicht zu viel über die einzelnen Charakteren verraten möchte. Vor allem da ich euch nicht den Lesespaß nehmen möchte. :) Ich gebe diesem Buch 5 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Lg Verena

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  • Erebos macht süchtig

    Erebos

    ConnyKathsBooks

    28. May 2017 um 00:08

    "Tritt ein. Oder kehr um. Dies ist Erebos." (S. 33)Erebos - so heißt ein mysteriöses Computerspiel, welches seit kurzem heimlich an einer Londoner Schule kursiert und für Unruhe sorgt. Denn wer damit anfängt, kommt so schnell nicht mehr davon los. Doch die Regeln, wie z.B. Verschwiegenheit, sind streng und bei Verstößen oder Nichterfüllung von Aufgaben droht das sofortige Aus. Das Besondere daran: Einige der Quests müssen die Spieler in der Realität absolvieren. Auch der 16jährige Nick ist mittlerweile richtig süchtig nach Erebos und verbringt jede freie Minute am Computer; bis ihm das Spiel befiehlt, einen Menschen zu töten."Erebos" ist ein (Jugend)-Thriller aus der Feder von Ursula Poznanski. Die österreichische Autorin ist immer wieder ein Garant für packende und intelligente All-Age-Unterhaltung und konnte mich schon mit vielen ihrer Romanen begeistern. Auch ihr bereits etwas älteres Werk "Erebos" enttäuschte mich nicht, denn gekonnt verknüpft sie hier die Computer(spiel) sucht-Thematik mit einer actionreichen, spannenden und originellen Story.Alles dreht sich um Erebos, ein geheimnisvolles Rollen-Online-Spiel, dem Nick und seine Mitschüler regelrecht verfallen. Ob Trolle, Orks, Riesenskorpione oder Arenakämpfe - das alles ist zunächst nur ein großer Spaß und ein nettes Abenteuer. Auch Nick ist begeistert dabei, stößt schnell in höhere Level vor und sammelt nützliche Belohnungen. Doch der namensgebende Gott der Finsternis aus der griechischen Mythologie ist Programm und Erebos offenbart schnell seine dunklen und finsteren Seiten. Das Spiel gewinnt immer mehr Macht, beobachtet, sieht und weiß alles, kann sogar drohen und direkt mit dem Spieler sprechen. Bald muss Nick sich entscheiden: um jeden Preis weiterspielen oder auf sein Gewissen hören und gegen die Regeln verstoßen?Leider wurde ich mit den Protagonisten,  wie beispielsweise Nick, seinem Freund Jamie oder Mitschülerin Emily, nie so richtig warm und konnte die zahlreichen Spieler und Schüler auch nicht immer auseinanderhalten. Doch die Geschichte liest sich sehr flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin und der Spannungsbogen ist gut aufgebaut. Auch die Übergänge zwischen den Szenen im Spiel und denen in der Realität sind geschickt gemacht und werden zur besseren Trennung im Präsens und Präteritum erzählt.Gespannt wartete ich die ganze Zeit auf Antworten zu meinen vielen Fragen: Wer steckt hinter Erebos? Wieso weiß das Spiel so viele persönliche Dinge? Wozu dienen die Quests in der Realität und was ist das eigentliche Ziel? Allerdings gibt es zwischenzeitlich noch so manche Durststrecke zu überwinden. Nicht nur bei den für mich zu ausgedehnten Kampfszenen in Erebos, sondern gerade auch im letzten Drittel, wo es sehr lange dauert, bis endlich die Geheimnisse von Erebos enthüllt werden. Doch die Auflösung überrascht und gipfelt schließlich in einem packenden Showdown. Ein wenig Romantik sorgt am Ende für einen runden Abschluss der Geschichte.Insgesamt kann ich "Erebos" daher empfehlen. Ein fesselnder Thriller über die Gefahren und Folgen des unkontrollierten digitalen (Spiele) Konsums, der sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene lesenswert ist. 4 Sterne von mir.

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  • Suchtfaktor

    Erebos

    geschichtsmagie

    27. May 2017 um 13:04

    Mit Sophie zusammen habe ich im April „Erebos“ von Ursula Poznanski gelesen. Das Jugendbuch ist bereits 2010 erschienen und meiner Meinung ein unglaublich grandioser Roman. In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht - Erebos. Wer es startet, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Regeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und wer gegen die Regeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann Erebos auch nicht mehr starten. Erebos lässt Fiktion und Wirklichkeit auf irritierende Weise verschwimmen: Die Aufgaben, die das Spiel stellt, müssen in der realen Welt ausgeführt werden. Auch Nick ist süchtig nach Erebos - bis es ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen. Zuvor hatte ich lediglich eine Trilogie von Ursula Poznanski gelesen und noch keinen Einzelband. Wie ich aber aufgrund der hervorragenden Trilogie auch erwartet habe, hat mich Erebos schlichtweg umgehauen. Es gibt so viel Positives über dieses Buch zu berichten, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. „Erebos“ ist aus der Sicht von Nick erzählt, einem Jungen. Ich finde allein diesen Fakt bereits lobenswert, da sich das Jugendbuch dadurch von allen mädchenhaften Büchern abhebt und für ein großes Spektrum unserer Gesellschaft ansprechend ist. Noch dazu würde ich sagen, dass es sich nicht nur für Jugendliche lohnt, dieses Buch zu lesen. „Erebos“ thematisiert mit dem Suchtfaktor des Spiels ein Problem der heutigen Zeit. Aus diesem Grund ist es interessant für Personen allen Alters. Der Klappentext verrät es schon: Nick fängt wie alle anderen an, Erebos zu spielen, und gerät dabei schnell in eine Art Sucht hinein. Das Spiel beschränkt sich dabei aber nicht nur auf Fiktion, sondern greift auch auf die Realität über. Dieser Punkt ist es, der das Spiel und die fortlaufende Geschichte so faszinierend machen. Einerseits habe ich mich beim Lesen gefragt, wie das Spiel so menschlich agieren kann und wie die Charaktere auf die dunklen Machenschaften reinfallen können. Andererseits habe ich sehr wohl selbst gemerkt, wie Erebos mich ebenfalls in die Fänge gezogen hat. Durch die Sicht von Nick erfährt der Leser hautnah, wie es ist, Erebos zu spielen und als seine Spielfigur lauter Abenteuer zu erleben. Nicht nur, dass diese Erzählungen wahnsinnig interessant geschrieben sind; auch mich hat Erebos ein Stück weit süchtig gemacht nach dem Austausch mit den anderen Spielern etc. Wahrscheinlich liegt die Faszination bei Erebos darin, dass der Leser ganz genau weiß, dass etwas Falsches vor sich geht, sich dem aber auch nicht entziehen kann. Das Buch zeigt einem, was in der heutigen Zeit alles möglich sein und in welche problematische Richtung dies ausufern kann bzw. könnte. Als Nick realisiert, dass das Spiel ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen, wird er sich der Tragweite bewusst. Spätestens ab dort habe ich mich dauerhaft gefragt, „warum“, „wie“, „wer“. „Warum passiert das alles und was steckt dahinter?“ Ohne zu viel verraten zu wollen: Ich persönlich wäre niemals auf diese geniale, überaus trickreiche und vollkommen unerwartete Auflösung gekommen. Wenn ich im Nachhinein auf das Buch zurückblicke, hat es natürlich hier und da klitzekleine Hinweise gegeben, die der Leser in diesem Moment aber unmöglich hätte deuten können. Ich kann es immer noch nicht fassen, wie exzellent Ursula Poznanski all das eingefädelt hat. Das Buch bleibt spannend bis zum letzten Augenblick. Insgesamt ist „Erebos“ ein Roman mit einer fantastischen Idee dahinter und einer noch besseren Umsetzung. Ich habe wirklich nichts daran zu kritisieren. So langsam mausert sich Ursula Poznanski u.a. mit diesem Buch zu einer meiner Lieblingsautoren – noch ein Grund mehr, warum ich all ihre anderen Bücher auch noch lesen möchte.

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