Ursula Poznanski , Arno Strobel Fremd

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Inhaltsangabe zu „Fremd“ von Ursula Poznanski

Eingestiegen auf Platz 8 der Spiegel-Bestsellerliste Vertrau oder stirb Stell dir vor, du bist allein zu Haus. Plötzlich steht ein Mann vor dir. Er behauptet, dein Lebensgefährte zu sein. Aber du hast keine Ahnung, wer er ist. Und nichts in deinem Zuhause deutet darauf hin, dass jemand bei dir wohnt. Er redet auf dich ein, dass du doch bitte zur Vernunft kommen sollst. Du hast Angst. Und du verspürst diesen unwiderstehlichen Drang, dich zu wehren. Ein Messer zu nehmen. Bist du verrückt geworden? Stell dir vor, du kommst nach Hause, und deine Frau erkennt dich nicht. Sie hält dich für einen Einbrecher. Schlimmer noch, für einen Vergewaltiger. Dabei willst du sie doch nur beschützen. Aber sie wehrt sich, sie verbarrikadiert sich. Behauptet, dich niemals zuvor gesehen zu haben. Sie hält dich offensichtlich für verrückt. Bist du es womöglich? Eine Frau. Ein Mann. Je mehr sie die Situation zu verstehen versuchen, desto verwirrender wird sie. Bald müssen sie erkennen, dass sie in Gefahr sind. In tödlicher Gefahr. Und es gibt nur eine Rettung: Sie müssen einander vertrauen.

Leider seeeehr langatmig. Die Story an sich war gut, konnte mich jedoch leider nicht so überzeugen & fesseln. Mir fehlte die Spannung!

— rosaazuckerwatte

Unfassbar spannend und sich immer weiter steigernder Nervenkitzel!

— Mondfrau

Ein spannender, packender und überraschender Thriller mit einer aktuellen Thematik, der aber leider einige Fragen offen lässt.

— JulieMalie

Ein sehr spannender Thriller. Da auch das wahre Leben manchmal sehr unrealistische Geschichten schreibt hat mich das Ende nicht gestört.

— Lies-inger

Tolle Idee mit dem Gedächtnis zu spielen, superspannende Umsetzung.

— ELSHA

Überraschend anders- starker Anfang jedoch leider schwaches unglaubwürdiges Ende!

— cassandrad

Vielversprechende Geschichte, die Auflösung empfand ich als vollkommen an den Haaren herbei gezogen.

— Thaliomee

Wow, superspannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

— Kelo24

echt gelungene Teamwork!

— dieFlo

Super Start aber der Rest konnte mich nicht überzeugen.

— The31

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  • Vertraust du einem Fremden dein Leben an?

    Fremd

    JulieMalie

    08. October 2017 um 21:11

    Als Joanna eines Tages einen fremden Mann in ihrem Haus vorfindet, der behauptet ihr Verlobter zu sein, wird die junge Frau von einer großen Angst überwältigt. Nichts deutet daraufhin, dass sie mit einem Partner zusammenlebt. Hinzu kommt der plötzliche Drang, sich zu wehren, ein Messer zu nehmen und den Fremden zu erstechen. Joanna befürchtet verrückt geworden zu sein. Als Erik nach Hause kommt und von seiner Verlobten nicht wiedererkannt wird, versteht er die Welt nicht mehr. Er will seine Freundin nur beschützen, aber diese wehrt sich und behauptet, er sei verrückt. Ist er das vielleicht wirklich?Noch ahnen beide nicht, dass sie in einer tödlichen Gefahr sind. Das einzige, was sie retten kann, ist ihr Vertrauen ineinander. Der Klappentext des Thrillers hat mich sofort neugierig gemacht und ich wurde von der Geschichte auch in keiner Weise enttäuscht. Das Buch ist durchgehend verwirrend und man weiß nie, wem man glauben soll und wer lügt. Dieser Umstand wird dadurch begünstigt, dass man die Geschichte aus zwei Perspektiven erlebt - der von Joanna und der von Erik. Dadurch sind beide Charaktere sehr greifbar, sympathisch und auch glaubhaft - die perfekte Verwirrung. Hinzu kommt, dass die Geschichte ein absoluter Pageturner ist. Ich konnte sie nicht aus der Hand legen, wollte immer wissen, wie es weitergeht und wie die andere Figur das Geschehen erlebt. Dafür gibt es einen dicken Pluspunkt von mir! Dennoch war ich überrascht, dass die eigentliche Handlung doch eher weniger etwas mit dem zu tun hatte, was einem zu Beginn des Buches versprochen wurde. Das war kein großes Problem, weil die Geschichte trotzdem spannend war. Allerdings hatte ich an einigen Stellen doch das Gefühl, dass das Buch von den wichtigen Dingen abweicht. Eine weitere Sache die mich gestört hat war, dass ich oft das Handeln von Joanna und Erik vorhersagen konnte. Dadurch wurde die Qualität des Buches zwar nicht wesentlich verringert, aber dennoch nahm es etwas von der Spannung. Fazit: Nach langer Zeit war "Fremd" mal wieder ein richtig guter Thriller, der es geschafft hat, mich als Leser zu packen. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Thematik eine sehr aktuelle war. Leider wurden aber nicht alle Fragen beantwortet, die die Geschichte aufgeworfen hat. Deswegen muss ich einen Stern abziehen.

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  • Spannender Thriller aus Gemeinschaftsarbeit der Autoren

    Fremd

    Yenny

    21. September 2017 um 17:03

    Die Kapitel werden abwechselnd von Johanna und Erik erzählt. Was spannend ist, wie unterschiedlich sie die gleiche Szene aus eigener Sicht wahrnehmen. Für Johanna scheint ein Alptraum zu beginnen, als ein ihr fremder Mann in ihr Haus eindringt und ihr weismachen will, er wäre ihr Verlobter. Was ich nicht nachvollziehen kann, warum sie nicht vom ersten Augenblick um Hilfe bittet. Warum sie ein klitzekleines bißchen Vertrauen zu diesem fremden Mann hat. Weil auch ihre beste Freundin Eriks Geschichte bestätigt, holt sie sich Rat bei einer Psychologin. Die erste Diagnose macht durchaus Sinn und so gibt sie Erik weiterhin die Chance, alles zu erklären.  Es scheint auch gut zu gehen, bis Johanna plötzlich etwas furchtbares tut.Wer will Johanna und Erik ermorden? Und vor allem warum? Es gab keine Lösegeldforderung. Johanna zweifelt an ihrem Verstand und auch Erik versteht nicht, warum sein glückliches Leben mit Johanna aus den Fugen gerät. Als er dann noch fast Opfer eines Terroranschlags wird, zieht Erik alle Register und macht sich mit Johanna auf die Flucht.  Wird es den beiden gelingen, die Drahtzieher dieser üblen Machenschaften zu überführen?Ein spanender Thriller und eine sehr gelungene Zusammenarbeit der beiden Autoren!

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  • starker Anfang jedoch leider schwaches unglaubwürdiges Ende!

    Fremd

    cassandrad

    11. September 2017 um 21:11

    Seit langem ist mir bei einer Rezension die Sternenvergabe nicht mehr so schwer gefallen.Der Anfang des Buches ist grandios, ich konnte den Thriller kaum aus der Hand legen. Die Ausgangslage der Geschichte, der rasche Perspektivenwechsel , die Angst und Verwirrung die so spürbar echt ist.. einfach großartig!Doch leider wurde die Geschichte für mich ab ca. der Hälfte des Buches immer unglaubwürdiger. Immer mehr hatte ich das Gefühl ich befinde mich in einem Hollywood Streifen a la Tom Cruise rettet gegen alle Widrigkeiten die Welt. Ich war schon nicht so begeistert, als im Buch Joannas Hintergrund in Australien und die finanziellen Kapazitäten ihres Vaters immer wieder angesprochen wurden. Ja klar, die Familie ist reich, aber den Vater jetzt so darstellen als ob er die ganze Welt beherrschen könnte und würde, ist dann doch etwas überzogen.Die Verstrickungen in Eriks Firma und das geheime dubiose „Projekt“ fand ich eigentlich- sobald ich mich von dem Schock, in welche Richtung der Thriller ging, erholt hatte- noch ganz spannend. Meinetwegen kauf ich den Autoren auch noch das Ganze mit der Verschwörung und der geheimen Organisation ab. Aber die Erklärung wie es zu Joannas Gedächtnisverlust gekommen ist, welcher Plan dahintersteckte und warum dieser nicht funktioniert hat.. also ich weiß nicht. Es lässt mich als Leser eher etwas sauer zurück.Als hätte man etwas bekommen was auf der Packung nicht so dargestellt wurde. Der Epilog mit dem offenen Ende ist zwar etwas unheimlich und durchaus spannend, allerdings fehlt mir hier klar der Bezug zu den beiden Hauptcharakteren. Wie geht es mit diesen weiter? Welche Folgen hat das Ganze für die beiden? Zusammenfassend kann ich folgendes sagen : Der Anfang und die Idee der Geschichte haben mir unglaublich gut gefallen. Die Auflösung und das Ende haben mich jedoch sehr enttäuscht zurückgelassen. Ich gebe 2 Punkte, aber eben auch nur für die Idee und den tollen fesselnden Schreibstil der Autoren. Ohne diesen hätte ich das Buch wahrscheinlich gar nicht ausgelesen. 2 von 5 Punkten

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  • Spoilerwarnung!

    Fremd

    Naike

    07. August 2017 um 10:50

    Schwierig mit der Sternvergabe, denn zu Anfang gefiel mir die Geschichte über weite Teile außerordentlich gut – tolle Ausgangssituation, spannend geschrieben, auch der Perspektiv-Wechsel passte super, sonst mag ich das eigentlich nicht so gern. Aber die Auflösung hat mich leider nicht überzeugt. Ich frage mich sogar, wie sowas von einem Verlagslektor überhaupt durchgewunken werden konnte? In Sachen der Weltverschwörung à la James Bond hätte man noch ein Auge zudrücken können, obwohl ich sagen muss, dass das für die eigentlich sensible, psychologische Story wirklich nicht gut gepasst hat. Aber als dann herauskam, dass Joanna unter Drogen gesetzt und hypnotisiert wurde und dabei durch einen Zufall bei der Durchführung ihren Verlobten vergessen hat und es daher mit dem beabsichtigten Mordauftrag nicht so recht geklappt hat, kam von meinen Lippen nur noch ein ungläubiges "What?"Erik hatte in seiner Firma etwas erfahren, das er nicht hätte wissen dürfen. Was genau das war, wurde nicht ganz klar. Handelte es sich dabei wirklich bloß um das Datum und Uhrzeit des geplanten Anschlags in München? Denn das ist das Einzige, was ich an zumindest brisant angehauchter Info finden konnte, jedoch ohne jegliche Nebeninformation, worauf sich das Datum überhaupt bezieht. Und deswegen will sein Chef bzw. dessen Auftraggeber ihn umbringen lassen und dass auf eine völlig riskante und unglaubwürdige Art, indem seine Freundin im Urlaub auf Antigua durch eben Hypnose und Drogen veranlasst wird, Erik später zurück in Deutschland zu erstechen? Warum hat man Erik oder gleich beide nicht einfach auf Antigua oder sonstwo gekillt?Und dann das offene Ende. Die Drahtzieher gruppieren sich neu, im Epilog wird aber keinerlei Bezug mehr zu Erik und Joanna genommen, die ja nun wichtige Zeugen sind. Werden sie in Zukunft einfach so in Ruhe gelassen? Kann man sich bei den Aktionen der Organisation zuvor nun kaum vorstellen. Und ob die Erinnerungen von Joanna eine Chance haben werden, zurückzukehren, wurde auch offengelassen. Ist es überhaupt möglich, sie auf eine solche Weise zum Verschwinden zu bringen oder ist das Fantasy?Was auch fehlte, waren mehr Hintergrundinformationen zu dem kuriosen Netzwerk, lediglich ein historischer Bezug wurde erwähnt.Fazit: Tolle Idee mit undurchdachter Umsetzung. Das kannte ich von Ursula Poznanski bisher so nicht. Daher leider nur drei Sterne.

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  • Verlobte oder Fremde?

    Fremd

    Thaliomee

    22. July 2017 um 12:46

    Als großer Fan von Ursula Poznanski musste ich dieses Buch einfach lesen. Von Arno Strobel habe ich erst wenig gelesen, darunter „Der Trakt“, was ja prinzipiell genauso anfängt. Leider hat mir das schon nicht gut gefallen, auch wenn die Geschichte natürlich anders ist, gibt es mir doch zu viele Parallelen. Der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte und verrät auch worum es geht: Erik kommt eines Abends von der Arbeit nach Hause und seine Verlobte Joanna erkennt ihn nicht. Außerdem sind all seine Sachen aus dem gemeinsamen Haus verschwunden, es wirkt wirklich so, als würde hier ein Single wohnen. Joanna hingegen ist vollkommen geschockt, als plötzlich ein fremder Mann in ihrem Haus steht und sich als ihr Verlobter ausgibt. Der Anfang ist wirklich spannend und weckt hohe Erwartungen. Der Titel sagt tatsächlich viel über den Inhalt und ich habe lange darüber nachgedacht, wie die eine oder andere Seite ihre Version der Geschichte beweisen könnte. Jedenfalls habe ich wohl mehr darüber nachgedacht, als die Charaktere selbst, denn das rückt schnell in den Hintergrund. Die Auflösung fand ich eher unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Hier bin ich von Poznanski wirklich besseres gewohnt. Was wirklich gut gelungen ist, ist die Umsetzung der Idee: Das Buch ist abwechselnd aus Joannas und Eriks Perspektive beschrieben (was grade am Anfang zwar zu vielen Wiederholungen führt, dies wird aber besser). Dadurch konnte ich beide kennenlernen und hatte einen gewissen Überblick. Allerdings hat es auch ein wenig Spannung genommen, denn es ist ja schnell klar, dass keiner der beiden bewusst lügt. Alles in allem eher enttäuschend, auch wenn es sich recht gut lesen lässt. Der Schluss ist aber nicht sehr gelungen.

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  • eben fremd

    Fremd

    dieFlo

    02. July 2017 um 19:17

    Eine Weile hat es schon auf dem SuB geschlummert, warum ? Eigentlich unklar, wo ich doch Strobel gern lese und er mich immer überzeugt hat und auch eine Poznanski konnte schon mal mein Leserherz überzeugen - was sollte da nun aus der gemeinsamen Arbeit werden? Klar -sie wurde gut, sie hat mich überzeugt - ich schwanke noch zwischen 4 oder gar 5 Sternen. Fremd - was ist fremd? Fremd kann eine Situation sein, eine Gegebenheit, in der man überfordert ist, fremd ist ein neues Land, der Start in einen neuen Lebensabschnitt, aber hier ist der Partner fremd. Joanna ist allein zu haus, sie lebt allein, doch plötzlich steht ein Mann im Haus, er behauptet ihr Lebenspartner zu sein. Doch wo sind seine Sachen? Kein Indiz spricht dafür, dass er die Wahrheit spricht. Was soll er davon halten. Er kommt nach einem stressigen Tag nach Hause und seine Traumfrau erkennt ihn nicht. Was ist passiert? Wie soll er sie überzeugen? Geschickt verweben beiden Autoren die Geschichte, binden einen nervös wirkenden Chef, einen sehr eigenen Psychiater ein und auch eine Jagd, eine Jagd auf Erik, die Joanna überzeugt, dass er die Wahrheit spricht. Doch warum kann sie sich nicht erinnern? Natürlich dürfen in einem Thriller keine Leichen fehlen, als Leser erschien der Mord an ihnen eher nebensächlich, denn die Jagd nach dem "wahren Warum" spannte mich so ein, dass ich eben einfach nur las und am Ende zwar mit meiner einen Vermutung bestätigt, das Buch zuschlug, aber das Gefühl des Kribbelns fühlen konnte. Das macht einen guten Thriller aus. Fazit: echt lesenswert sagt euch dieflo

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  • Super Start aber der Rest konnte mich nicht überzeugen.

    Fremd

    The31

    30. June 2017 um 15:07

    Joanna ist in ihrem Haus und hört aufeinmal Geräusche. Sie geht diesen auf den Grund und steht plötzlich vor einem Mann, der behauptet ihr Verlobter zu sein. Ihres Wissens nach aber wohnt sie alleine in dem Haus und es gibt auch keine Gegenstände oder Klamotten die auf einen Mann im Haushalt hinweisen.Erik kommt nach Hause und seine Verlobte erkennt ihn nicht, hält ihn für einen Einbrecher und greift ihn an. All seine Sachen sind verschwunden.Was ist passiert?Ich bin ein riesen Fan von Ursula Poznanskis Büchern und auch dieses, das zusammen mit Arno Strobel entstanden ist, hat mich sofort angesprochen und ich wolle es unbedingt lesen.Es fängt auch richtig spannend an. Durch die Perspektiven aus sowohl Joannas als auch Eriks Sicht merkt man schnell, dass beide von ihrer Sicht der Dinge überzeugt sind und jetzt komplett aus der Bahn geworfen wurden. Erik versucht mit allen Mitteln seine Verlobte zu überzeugen doch sie denkt er habe alles manipuliert. Schließlich zeigt sie sich doch ein wenig einsichtg und zieht es in Erwägung, dass sie pyschische Probleme haben könnte. Schon bald kommen neue Probleme auf und die beiden müssen notgedrungen zusammhalten um sich zu schützen. Dabei geht auch von Joanna eine Gefahr aus (welche das ist, müsst ihr selbst herausfinden) und sie zweifelt stark an ihrem Verstand.Sie kommen sich immer näher und bauen ein gewisses Vertrauen zueinander auf.Während des ganzen ersten Teiles war ich super gespannt und durch den anschaulichen Schreibstil konnte ich mich richtig gut in die Personen hineinversetzen und war genauso verzweifelt auf der suche nach einer Erklärung wie sie.Dann aber kamen immer mehr Vorfälle hinzu, was die Geschichte in eine andere Richtung gehen lies. Ab da muss ich sagen hat es mir nicht mehr so gut gefallen wie am Anang noch. Zum Teil wurden einschlagende Ereignisse zu oberflächlich geschrieben und ich kam nicht mehr so richtig in die Handlung rein.Der dann gestartete Weg Auflösung  war unerwartet und etwas zu sehr "an den Haaren hergezogen" da einfach davor überhaupt keine Anzeichen in diese Richtung da waren. Das Ende mit der Auflöung war mir zu abrupt und ich hätte mir mehr davon erwartet.Also abschließend kann ich sagen, dass die Idee hinter dem Buch und auch der Anfang super sind aber im Lauf des Buches die Qualität ( so nenne ich es jetzt mal) nachlässt und auch der Schluss konnte mich nicht mitreisen.

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  • Befremdlich ...

    Fremd

    Amilyn

    29. June 2017 um 14:31

    ACHTUNG: Bitte nicht die vergebenen Tags hier auf lovelybooks lesen, denn die spoilern die AuflösungJoanna will einen Abend auf der Couch genießen, als sie ein Geräusch wahrnimmt. Ein fremder Mann steht in ihrer Küche, sie geht panisch von einem Einbruch aus, doch er behauptet ihr Verlobter zu sein und mit ihr in diesem Haus zu wohnen.Erik kommt nach einem schlechten Tag im Büro nach Hause und will nur noch abschalten, doch seine Verlobte hält ihn für einen Einbrecher und all seine Sachen sind aus seinem Haus verschwunden.Was ist hier los?Meine Güte, die Ausgangssituation ist so genial. Was hat die beiden Autoren nur geritten, daraus so eine überzogene, unrealistische und vollkommen emotionslose Geschichte zu machen? Ich hatte mich so gefreut auf dieses Buch. Ursula Poznanski gehört zu meinen Lieblingsautorinnen, aber hier hat sie einfach ordentlich in den Sack gehauen. Selbst ihr sonst so einnehmender Schreibstil hat mir hier nicht gefallen. Wenn man bereits ein paar ihrer Bücher gelesen hat, ist klar, dass sie Joannas Part geschrieben hat, trotzdem ist die Schreibe hier so anders als sonst. Die Sätze sind knapp gehalten, wirken gehetzt und trotzdem kommt die Story über weite Teile nicht voran. Dasselbe gilt für Arno Strobels Passagen, die ich noch einen Tick schlechter geschrieben fand. Ich habe mir während des Lesens immer eine Trennlinie vorgestellt, die die Emotionalität, Intensität und Spannung darstellt. Poznanski lag ganz knapp darüber und Strobel knapp darunter. Ein Beispiel für Poszanskis Passagen ist, dass sie viele Aktionen in kurzen Wörtern beschreibt, etwas, das sie auch in anderen Büchern tut, hier jedoch weit übertrieben hat. Dinge à la: "Ich stehe an der Tür. Aufmachen. Reinsehen. Zumachen." (kein Zitat), haben mich einfach nicht dazu gebracht, mich in irgendeiner Form zu begeistern.Dasselbe bei Strobel. Ich erinnere mich an (in etwa): "Die meisten Mitarbeiter kommen zwischen acht und halb neun. Gleitzeit." Ordentlich ausformuliert hätte es für mich einfach eine andere Tiefe gehabt. So kommt es mir vor wie eine kurze Notiz.Dass die Geschichte abwechselnd aus Sicht der Frau und des Mannes geschildert wird, die beide besten Wissens und Gewissens schreiben, was los ist, sprich, dass sich Joanna nicht an Erik erinnert und Erik nicht versteht, warum die Frau, die er heiraten will, ihn nicht erkennt, ist der große Reiz der ersten Seiten. Leider wird sehr früh aufgelöst, wer "Recht hat". Die Story geht langsam in eine Psychonummer über, die ich gerne weitergelesen hätte, stoppt jedoch bald abrupt und nimmt eine Wendung, die ich absolut nicht mochte. Von Psycho keine Spur mehr, eher von einer seltsamen Aneinanderreihung von Mordanschlägen, die in keinem Verhältnis zu dem liegen, was am Ende der Grund dafür gewesen sein soll.Wie gesagt konnte mich die Geschichte emotional überhaupt nicht abholen, vor allem habe ich Eriks Gefühle für Joanna nicht gespürt. Genauso wenig habe ich mit beiden Protagonisten mitgefiebert, noch war mir einer der beiden besonders sympathisch oder wenigstens unsympathisch. Die Auflösung wird schließlich wirklich gut erzählt. Hier kaut der Bösewicht einem keine 20 Seiten lang das Ohr ab und erklärt die Story, sondern Poznanski/Strobel haben sich eine schöne Alternative einfallen lassen. Das macht sie allerdings nicht viel besser. Der Grund, warum alles passiert ist und vor allem, warum Joanna sich nicht an Erik erinnern kann und es keine Hinweise auf ihn im Haus gibt, ist dermaßen bekloppt und an den Haaren herbeigezogen, dass ich gedacht habe, ich lese gerade im Fieberwahn. Abgesehen davon bleiben einige Fragen offen und man merkt, dass eine Person nur eingeführt wurde, um den Leser holprig auf eine falsche Fährte zu locken. Fazit: Ich wollte dieses Buch wirklich so gerne mögen, denn die Ausgangssituation ist einfach grandios. Wahrscheinlich habe ich darum und aus Sympathie für Ursula Poznanski auch den zweiten Stern vergeben. Null Emotion, der Verlauf der Geschichte hat mir nicht gefallen, und die Auflösung war vollkommen überzogen und unrealistisch. Schade. Schade. Schade.

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  • Packend von der ersten Seite an

    Fremd

    Osilla

    07. April 2017 um 13:51

    Ursula Poznanski (geboren 1968 in Wien), arbeitete als Journalistin für medizinische Zeitschriften. 2010 debütierte sie mit ihrem Jugendroman Erebos. Es folgten Saeculum, Layers und Elanus. Außerdem schrieb sie Thriller. Mit fünf gelang ihr ein Bestseller. Gemeinsam mit Arno Strobel veröffentlichte sie Fremd und Anonym.Arno Strobel (geboren 1962 in Saarlouis) studierte Informationstechnologie und arbeitete über viele Jahre bei einer Bank in Luxemburg.  Erst spät begann er mit dem Schreiben. 2007 debütierte er unter einem Pseudonym mit dem Thriller Magnus – Die Bruderschaft. Seither sind noch viele weitere Psychothrillern erschienen: Der Trakt, Das Wesen, Das Skript, Der Sarg etc. Seine Bücher gelten als Bestseller. Seit 2014 ist er ausschließlich als Autor tätig. Als Joanna eines Tages zu Hause den Feierabend genießen will, hört sie jemand Fremdes in ihrem Haus rumoren. Der Eindringling überrascht sie trotz aller Vorsicht und behauptet ihr Verlobter Erik zu sein.Erik ist sich sicher, dass mit seiner Freundin Joanna etwas passiert sein muss. Er will ihr helfen, doch sie verhält sich wie eine völlig fremde Frau, ist noch dazu aggressiv und gefährlich.So springt die Geschichte zwischen den beiden Perspektiven hin und her. Aber wer von den beiden hat nun tatsächlich die Wahnvorstellungen und wie konnte es dazu kommen? Diesen Thriller habe ich in gerade einmal zwei Tagen verschlungen und das obwohl ich eigentlich eher selten Thriller lese. Er ist von der ersten Seite an sehr spannend geschrieben. Schnell kommt der Leser ins Grübeln und stellt seine eigenen Vermutungen und Thesen auf. Die Spannung ist teilweise kaum auszuhalten. Die beiden Hauptprotagonisten sind sehr sympathisch und die ganze Handlung sehr emotional gestaltet. Alle Charaktere sind gut ausgearbeitet, sodass es nicht schwer fällt die verschiedenen Sichtweise nachzuvollziehen. Das Ende überrascht, da es zum Teil offen bleibt und Platz für Spekulationen lässt. Wer weiß, vielleicht folgt ja auch noch ein weiterer Band. Die Handlung ist lebhaft beschrieben und die Perspektive springt abwechselnd von Joanna zu Erik. Dies geschieht aber so fließend, sodass man manchmal einen Moment braucht, um umzuschalten. Die Auflösung kam für mich etwas zu plötzlich und ein wenig fraglich ist sie meiner Meinung nach auch. Muss wirklich ein so großer Aufwand betrieben werden, um jemanden zu stoppen, der eigentlich gar nicht wirklich weiß, was los ist? Die Ausgangssituation packt den Leser sofort und man ist hin und her gerissen, da nicht wirklich immer klar ist, wer verwirrt ist, ob jemand in kriminelle Machenschaften verwickelt ist und was es mit dieser ganzen Sache überhaupt auf sich hat. Alles in allem handelt es sich um einen gelungenen Thriller, mit ein paar inhaltlichen Defiziten, die einen aber eher hinterher beschäftigen und nicht bereits während des Lesens. Ein Buch, welches mich sehr gut unterhalten hat, ohne dabei einen wirklich tiefgründigen Kern zu haben.

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  • Fremd - wie würde ich wohl reagieren ????

    Fremd

    Lynn85

    21. February 2017 um 20:56

    Cover: Das Cover zeigt eine Gesichtshälfte einer Frau - alles in einem grau schwarzen gehalten. Die Schrift hingegen ist in einem abgestuften rot. Der Ausdruck der Frau zeigt eine Mischung aus Skepsis / Angst / Neugier. Es passt einfach hervorragend zum Buch und hat mich daher zum Kauf animiert ;-). .Inhalt: Mein Lieblingszitat: "Erzählst du mir noch mal von uns, bitte?" "Ja, sehr gerne" sage ich und nehme ihre Hand. "Was möchtest du wissen?" "Alles", antwortete sie. "Ich möchte alles wissen. Joanna steht im Bad, als sie plötzlich Geräusche wahrnimmt und mit dem Schlimmsten rechnet. Was ist wenn es ein Einbrecher ist? Wie soll sie sich verhalten? Als sie sich der Situation stellt, behauptet dieser Fremde, ihr Verlobter Erik zu sein. Er wiederum versteht die Welt nicht mehr, denn seine Verlobte Joanna erkennt ihn nicht mehr und auch die Wohnung, ist so als ob es ihn nie gegeben hätte. Das Buch hat mich wirklich gefesselt, denn der Perspektiven Wechsel in Ich-Form, zwischen Joanna und Erik, haben zwar nicht wirklich im Tiefgang, aber immer wieder die Gedankengänge der beiden aufgezeigt. Natürlich erwartet der Leser bei diesem Thriller keinen Tiefgang, jedoch fand ich gerade Joanna teilweise echt anstrengend, da Sie verständlicherweise immer wieder versucht hat, sich zu erklären, warum sie sich an nichts erinnern kann. Erfreulicherweise löst sich zum Ende der "Knoten" - jedoch gegen Ende des Buches, wurden sehr viele absurde Handlungen bzw. Ereignisse mit eingeflochten wie z.B. Die eifersüchtige Ex-Freundin von Erik, ein Autounfall... Das Buch, lässt sich in einem Rutsch gut lesen und erzeugt immer wieder Ruhe vor dem Sturm :-) Sobald Ruhe einkehrt und man sich als Leser mal "entspannt" , folgt ein neues Ereignis. Insgesamt war das Buch spannend und nur teilweise, zumindest für mich, anstrengend, da mich Joanna etwas wahnsinnig gemacht hat, da immer wieder das Umdenken und das Misstrauen aufkamen, nachdem man gehofft hatte, dass sie nun endlich vertraut und sich auf die Situation einlässt. ABER - das Ende, nein, sowas hätte ich nie erwartet! Wie soll ich sagen, da ist wirklich alles mit eingeflossen, was nicht in das Ende gehört hätte - es wirkt so, als ob alles noch reingepackt wurde, was irgendwie möglich war. .Fazit: Das Ende hat mir leider den Lesespass genommen - war ich wirklich sehr sehr schade finde, denn bis dahin, war das Buch für mich spannend und nicht vorhersehbar!

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  • Das Skript - Eine Mordanleitung

    Das Skript

    MrsFoxx

    Klappentext: Wenn Bestseller Angst machen - Der neue packende Psychothriller von Arno Strobel! Eine Studentin bekommt per Post rätselhafte Botschaften zugeschickt auf Menschenhaut geschrieben. Die Polizei verdächtigt den früheren Bestsellerautor Christoph Jahn: In dessen Roman schneidet ein Serienkiller jungen Frauen die Haut vom Körper, um darauf den Anfang seines Romans, der von allen Verlagen abgelehnt worden ist, auf grausige Weise neu zu schreiben. So erhofft er sich die Aufmerksamkeit für sein Werk, die es seiner Meinung nach verdient hat. Doch Jahn schiebt die Schuld auf einen geisteskranken Fan, der bereits vor Jahren Verbrechen aus seinen Romanen nachgestellt haben soll, aber nie gefasst wurde. Die grausige Geschichte scheint sich zu wiederholen... Schon der zweite Roman von Christoph Jahn wird Wirklichkeit, natürlich fällt er da sogleich ins Fadenkreuz der Ermittler Matthiessen und Erdmann. Die beiden treten lange auf der Stelle, versuchen die vielen losen Fäden und die nicht immer ganz ehrlichen Zeugen zu einem Ganzen zusammenzufügen. Leider wird ihnen die Arbeit vom äußerst unsympathischen Vorgesetzten nicht immer leicht gemacht. Leider ist nicht nur der Vorgesetzte unsympathisch, auch die Ermittler, die der Leser hier begleiten darf/muss, sind weit weg von spannend und sympathisch. Beide sind außerhalb der typischen Klischees, die Arno Strobel ihnen ans Bein gedichtet hat sehr blass und konnten mich absolut nicht überzeugen. Von dem viel gelobten Autor wollte ich auch endlich mal einen richtig guten Psychothriller lesen, leider konnte Arno Strobels „Das Skript“ meine Erwartungen so gar nicht erfüllen. Sein Buch scheint sich ein Vorbild an dem so oft als langatmig und unlesbar betiteltem Skript seines Protagonisten genommen zu haben. Statt eines spannenden, gruseligen und mitreißenden Psychothrillers habe ich eine gähnend langweilige und von Verwirrungen überladene Geschichte gelesen, die von ewigen Autofahrten, längst überholten Klischees zu unzähligen verlogenen und nervigen Zeugen herumgeplätschert ist. Von der viel gelobten Spannung der abgedruckten Leserstimmen auf dem Klappentext habe ich leider nichts entdecken können. Fazit: Für mich ein absoluter Flop. Dieses Buch lässt mich genervt und gelangweilt zurück. Für den Skript-Mörder gibt es von mir keine Leseempfehlung.

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    • 7
  • Ursula Poznanski & Arno Strobel - Fremd

    Fremd

    Fjolamausi

    01. February 2017 um 13:26

    Vorab: Meine Erwartungen Von Ursula Poznanski bin ich bisher nie enttäuscht worden. Von Arno Strobel habe ich bisher tatsächlich noch nichts gelesen.. Allerdings ist mir bisher nur Gutes berichtet worden. Ich denke also, dass ich hier eine recht interessante Mischung vor mir habe. Überhaupt - ein Buch, das von zwei Autoren geschrieben wird, kann ja nur Überraschungen enthalten. Und außerdem handelt es sich noch um einen Thriller.. Cover und Titel Eine recht schöne Buchgestaltung. Dunkel mit einem hervorstechenden Titelzug. Dazu auf der Vorderseite das Profil einer Frau. Wer genau aufpasst, kann auf der Rückseite den männlichen Part dazu finden.. Prima gestaltet im Hinblick auf den Inhalt. Der Titel passt dementsprechend natürlich auch sehr schön. Meine Meinung Ich bin ja prinzipiell nicht so der Thriller-Typ, was hier jedoch gar kein Problem war. Erst hatte ich etwas Angst, dass es zu viel Blut geben könnte.. bei Ursula Poznanski ist diese Sorge allerdings unbegründet. Von Arno Strobel hatte ich bisher noch nichts gelesen (das muss sich definitiv ändern!). Unsere beiden Hauptpersonen Joanna und Erik erzählen ihre Geschichte jeweils aus der Ich-Perspektive. Die Sicht wechselt sich ordentlich nach jedem Kapitel ab. Witzigerweise ändert sich gar nicht großartig der Schreibstil zwischen den beiden Personen und das obwohl jeder Autor seinen eigenen Charakter entworfen hat. Und beide Schreibstile sind natürlich schön und flüssig zu lesen. Aber nicht nur in diesem Fakt haben sich Arno Strobel und Ursula Poznanski als ein klasse Team erwiesen. Auch die Story ist klasse. Von Ursula kennen wir es ja schon, dass sie gerne etwas (*hust*) gesellschaftskritisch in ihren Büchern wird... und das ist auch in diesem Fall nicht anders. Am Anfang ist der Kern der Geschichte zwar noch etwas schwammig, aber da kommt recht schnell eine klare Struktur rein und die Geschichte nimmt noch mehr an Fahrt auf. Fazit Fremd war für mich ein Buch, dass mich nach längerer Zeit mal wieder schön packen konnte. Die Geschichte bietet spannende Wendungen und auf jeden Fall eine schöne Lesezeit. Für mich war es sogar möglich, im Dunkeln zu lesen. ;) Empfehlung Wenn du bereits Bücher von Ursula Poznanski gelesen hast, darfst du auch gerne zu diesem greifen. Spannung und eine tolle Story! Zu Arnos Strobel kann ich leider noch nicht ganz so viel sagen.. Aber dieses Buch hat auf jeden Fall dafür gesorgt, dass ich mehr von ihm lesen möchte.. :) https://fjolamausis-leseecke.blogspot.de/2016/10/rezension-poznanski-ursula-strobel-arno.html

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  • Spannend, aber recht schwaches Ende

    Fremd

    Henny176

    30. January 2017 um 14:14

    Facts: Autor: Ursula Poznanski & Arno Strobel Erscheinungsdatum: 26.08.2016 Verlag: rororo Seitenzahl: 416 Seiten (Taschenbuch) Preis: 9,99€ Warum habe ich dieses Buch gelesen? Durch die Insider-Top-3-Voting-Challenge bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und da ich in letzter Zeit immer häufiger zu Thrillern greife und mir Elanus von Ursula Poznanski gut gefallen hat habe ich mich für Fremd entschieden. Inhalt: Als Erik von der Arbeit nach Hause kommt erkennt seine Verlobte Joanna ihn plötzlich nicht mehr wieder, sie hält ihn für einen Einbrecher und behauptet ihn noch nie zuvor gesehen zu haben. Erkennt sie ihn wirklich nicht mehr oder ist es nur ein perfides Spiel das sie mit ihm treibt? Die beiden stecken in tödlicher Gefahr und die einzige Möglichkeit zu überleben besteht darin sich gegenseitig zu vertrauen… Meinung: Das Buch ist immer abwechselnd aus der Sicht von Joanna und Erik geschrieben. Das hat mir sehr gut gefallen da man so als Leser ziemlich schnell erkennt, dass Erik wirklich total entsetzt davon ist dass Joanna ihn nicht erkennt und er keine Spielchen mit ihr spielt. Es hilft einem allerdings auch nicht besonders viel weiter denn wie kann es sein, dass die Verlobte einen plötzlich nicht mehr erkennt? Frau Poznanski und Herr Strobel haben hier eine wirklich super spannende Geschichte konstruiert die für den Leser eine Menge Rätselraten parat hält. Das Buch würde von mir definitiv 5 volle Sterne bekommen wäre da nicht das Ende. Die Auflösung ist leider total unglaubwürdig.  Fazit: Das Buch war wirklich spannend und hat mich sehr gut unterhalten, aber wegen des schwachen Endes vergebe ich nur 4 Sterne.

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  • Für zwei Starautoren sehr schwach

    Fremd

    Miia

    29. January 2017 um 15:47

    Inhalt:  Stell dir vor, du bist allein zu Haus. Plötzlich steht ein Mann vor dir. Er behauptet, dein Lebensgefährte zu sein. Aber du hast keine Ahnung, wer er ist. Und nichts in deinem Zuhause deutet darauf hin, dass jemand bei dir wohnt. Er redet auf dich ein, dass du doch bitte zur Vernunft kommen sollst. Du hast Angst. Und du verspürst diesen unwiderstehlichen Drang, dich zu wehren. Ein Messer zu nehmen. Bist du verrückt geworden? Stell dir vor, du kommst nach Hause, und deine Frau erkennt dich nicht. Sie hält dich für einen Einbrecher. Schlimmer noch, für einen Vergewaltiger. Dabei willst du sie doch nur beschützen. Aber sie wehrt sich. Behauptet, dich niemals zuvor gesehen zu haben. Sie hält dich offensichtlich für verrückt. Bist du es womöglich?Eine Frau. Ein Mann. Je mehr sie die Situation zu verstehen versuchen, desto verwirrender wird sie. Bald müssen sie erkennen, dass sie in Gefahr sind. In tödlicher Gefahr. Und es gibt nur eine Rettung: Sie müssen einander vertrauen... Meine Meinung:  Ursula Poznanski und Arno Strobel - beide Autoren sind einem sehr gut bekannt, wenn man sich etwas in der Krimi/Thriller und auch in der Fantasy Welt tummelt. Von Arno Strobel habe ich bisher nichts gelesen, von Ursula Poznanski kenne ich insbesondere die Jugendbücher. Aber alleine die Zusammenarbeit zweier bekannter Autoren lässt eben hohe Erwartungen entstehen, die hier leider nicht erfüllt werden können. Die Fremdartigkeit steht im Fokus der Geschichte. Sowohl zu Beginn, während des Verlaufs der Geschichte als auch bei der Auflösung spielt das Gefühl des "Fremd seins" eine Rolle und wird immer wieder ins Gedächtnis gerufen. Der Titel hält somit, was er verspricht, was man ja auch nicht unbedingt oft behaupten kann. Leider habe ich aber viel mehr Spannung und auch viel mehr Überraschung erwartet. Ich muss sagen, dass ich wenig mit den Figuren mitgefiebert habe, weil ich die Story die ganze Zeit als ziemlich konstruiert und unrealistisch wahrgenommen habe. Irgendwie konnte mich das Buch deshalb gar nicht in den Bann ziehen, weil ich viele Verhaltensweisen und Entscheidungen von Erik und Joanna sehr willkürlich wahrgenommen habe. Auch eine überraschende Auflösung habe ich nicht bekommen, denn die Lösung des Problems ist nachher wirklich sehr abstrus. Als Leser fühlt man sich, ehrlich gesagt, etwas vorgeführt. Es wirkt so als hätten die Autoren zu Beginn eine gute Idee gehabt, für die sie aber eigentlich keine Ausgangssituation als Lösung parat hatten. Dann wurde halt eine geschaffen, die irgendwie passt. Richtig gut ist es dadurch aber leider nicht geworden. Ich habe jetzt schon viel Gutes von "Anonym" gehört und werde mir dieses Buch auch definitiv besorgen, auch wenn mir das "Debüt" dieser Zusammenarbeit nicht sonderlich gut gefallen hat. Das geht bestimmt besser! Fazit:  Zwei bekannte Autoren, die sich zusammentun und einen Thriller schreiben? Kann nur gut werden, könnte man denken. Mir hat das "Debüt" der Beiden leider nicht sonderlich gefallen. Mir war die Story und die Auflösung leider viel zu konstruiert und abstrus. Bei mir ist keinerlei Spannung aufgekommen. Ich kann daher nur 2 Sterne vergeben. 

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  • Ausgelöscht, die Erinnerungen an den Verlobten

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    Joanna freut sich auf einen netten Abend in ihrem Haus, als plötzlich ein fremder Mann in ihrem Wohnzimmer steht. Dieser behauptet doch glatt, sie wären verlobt und würden hier gemeinsam wohnen. Da Joanna überhaupt keine Erinnerung hat und es im Haus auch nicht so aussieht, als ob auch ein Mann dort wohnen würde, flippt sie natürlich vollkommen aus und möchte den Fremden sofort loswerden. Ihre beste Freundin Ela bestätigt ihr am nächsten Tag die Geschichte und erklärt ihr, dass Erik tatsächlich die Liebe ihres Lebens ist. Joanna - zuerst überzeugt, dass sie recht hat - beginnt an sich selbst zu zweifeln, deshalb macht sie sich gemeinsam mit Erik auf, ihre Gedächtnislücken zu füllen. Mit den Tagen, die folgen geschehen immer mehr seltsame Dinge und schließlich müssen die zwei akzeptieren, dass ihr Leben auf dem Spiel steht.Wie hat es mir gefallen?Kurz und bündig: leider nicht mein Fall! Die Ausgangssituation klingt total spannend, verwirrend und deshalb wollte ich wissen, was es damit auf sich hat. Um dies genau zu erklären, fühlten sich für mich die ersten 140 Seiten wie 1000 Seiten an. Erst da nahm die Geschichte Fahrt auf und wurde auch richtig gehend rasant.Der Schluss jedoch hat mich zutiefst enttäuscht und mir die Haare zu Berge stehen lassen. Das unglaubwürdige Ende entsprach überhaupt nicht meinen Erwartungen, denn ich kenne einige Bücher von Arno Strobel, deshalb weiß ich um die Qualität des Autors.Die abwechselnde Perspektive fand ich ausgesprochen gelungen. So erhielt man als Leser viele Informationen und konnte manche Handlungen besser verstehen. Am besten fand ich Joanna und ihre Zweifel. Ihr Leben wird völlig auf den Kopf gestellt. Sie macht Dinge, die ihr überhaupt nicht entsprechen. Dieser Pluspunkt kann aber meinen Gesamteindruck nicht verbessern. 

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