Ursula Poznanski Layers

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Inhaltsangabe zu „Layers“ von Ursula Poznanski

Seit Dorian von zu Hause abgehauen ist, schlägt er sich auf der Straße durch – und das eigentlich recht gut. Als er jedoch eines Morgens neben einem toten Obdachlosen aufwacht, der offensichtlich ermordet wurde, gerät Dorian in Panik, weil er sich an nichts erinnert: Hat er selbst etwas mit der Tat zu tun?

In dieser Situation bietet ihm ein Fremder unverhofft Hilfe an und Dorian ergreift die Gelegenheit beim Schopf – denn das ist seine Chance, sich vor der Polizei zu verstecken. Der Unbekannte engagiert sich für Jugendliche in Not und bringt Dorian in eine Villa, wo er neue Kleidung, Essen und sogar Schulunterricht erhält.

Doch umsonst ist nichts im Leben, das erfährt Dorian recht schnell. Die Gegenleistung, die von ihm erwartet wird, besteht im Verteilen geheimnisvoller Werbegeschenke – sehr aufwendig versiegelt. Und als Dorian ein solches Geschenk nach einem unerwarteten Zwischenfall behält, wird er von diesem Zeitpunkt an gnadenlos gejagt.

Kein herkömmlicher Thriller, trotzdem lesenswert

— zuendegelesen

Wie immer ein gelungenes Poznanski Buch!

— Katharinatheresia

Auch wieder fesselnd und packend - jedoch schwächer als andere Bücher von ihr.

— Buecherheld

Vor längerer Zeit schon gelesen.

— saromy

Es gab eine unerwartete Wendung welche mit sehr gefallen hatte. Man konnte sich gut in die Welt von Dorian einleben und selber mit Rätseln.

— Wooden_pages02

Tolle Idee, aber teilweise zu eintönig!

— LovelyBuecher

Ich liebe die Titel von Poznanski, aber das war mir einfach zu langatmig. Ein langer Weg bis zum "Showdown", der nicht überzeugt hat.

— Miringa_83

Spannend, interessante Idee & flüssig zu lesen. Aber Dorian ist nicht sehr sympathisch und die "Liebesgeschichte" unnötig.

— Madlenchen

Vielversprechend, aber leider langatmig. Dorian hätte sich mehr auf seine Mission konzentrieren sollen, als auf Stellas unfassbare Schönheit

— LisaLiebeskind

Gute Idee und spannend, aber ein wenig too much fiction für meinen Geschmack.

— mareikealbracht

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  • Kein herkömmlicher Thriller, trotzdem lesenswert

    Layers

    zuendegelesen

    02. January 2018 um 22:59

    Meinung Die Zukunft ist gar nicht mehr all zu fern. Ursula Poznanskis Thriller beweist, das es schon heute gar nicht mehr abwegig ist, sich den vielen Gefahren der Zukunft unwissentlich auszusetzen. Die Brille des Gegenübers sieht vielleicht schick aus und war teuer, aber was kann diese Brille? In dem Buch dreht sich alles um die Frage der Wahrheit und was die Wahrheit mit den Menschen macht, wenn sie komplett verdreht wird. Es ist ein gefährliches Spiel aus Macht, Wissen und Kontrolle. Dorian ist ein siebzehnjähriger Junge, der auf der Straße lebt. Nachdem seine Mutter verstorben ist, hat er es unter der Gewalt seines Vaters nicht mehr länger ausgehalten und ist abgehauen. Er bringt sich selten in Gefahr und ist in gewisser Weise ein kleiner Überlebenskünstler. Sein Leben verändert sich schlagartig, als er neben der Leiche seines Erzfeindes wach wird und im Glauben ist, diesen Mord selbst begangen zu haben. Zuflucht findet er in der Bornheimvilla. Bornheim, der Eigentümer hat es sich zu eigen gemacht Jugendliche von der Straße zu sich zu holen und ihnen ein Dach über dem Kopf zu geben, eine warme Mahlzeit, Kleidung und Unterricht. Der Preis ist, sich zu engagieren und den einen oder anderen Auftrag zu erledigen. Die Jugendlichen wissen selten, was sie eigentlich für Aufträge erfüllen, lassen sich aber davon nicht beirren, denn sie sind geblendet von dem Luxus, der sie umgibt. Dorian ist in diesem Buch ziemlich misstrauisch dargestellt und hinterfragt so manches Mal, ob alles mit rechten Dingen zugeht. Dennoch schwankt dieses Verhalten sehr, sodass es eindeutig zu wenig Misstrauen ist. Dorian rebelliert hier und da, dann akzeptiert er wieder die Tatsachen und macht, was ihm gesagt wird und so weiter. Das ist natürlich sehr schwankend und spricht nicht gerade für den Charakter. Er hat die ganze Zeit über keinen richtigen Plan, was er vorhat. Das Problem ist, dass sich das eben in der Handlung widerspiegelt. Dorian dümpelt vom einen zum nächsten Ereignis und das ist einfach langweilig. Bornheims Sonderauftrag hätte in der Geschichte viel Spannung erzeugen können. Wenn Dorian entschlossener gewesen wäre oder zumindest seine Absichten mehr zum Ausdruck gekommen wären, hätte das sicherlich funktioniert. Aber stets war er darauf bedacht, keinen Fehler zu begehen und sich zu schützen. Wer hätte gedacht, dass es tatsächlich schief geht? Die neue Welt, die sich ihm öffnet, ist so unglaublich spannend und verspricht sehr viel. Doch auch hier hindern Dorians Charaktereigenschaften in meinen Augen die Handlung am Fortgang. Die Hetzjagd auf ihn ist dementsprechend sehr konstruiert und künstlich. Da dieses Buch mein erstes Werk der Autorin ist, kannte ich den Stil natürlich nicht und musste mich hineinlesen. Das ging dann schnell, der Rhythmus ist ein anderer, sie hat eine Sprache, mit der sie der Geschichte einen ganz eigenen Takt gibt und das ist sehr angenehm. Es ist nur schade, dass es dann an vielen Stellen versucht authentisch-jugendlich dargestellt wird und dadurch dann seine Wirkung verliert und ins Stocken geriet. Die Handlung war immer wieder ziemlich vorhersehbar. Normalerweise gehöre ich nicht zu den Lesern, die schon erahnen können, was als nächstes passieren wird, bevor es dann tatsächlich passiert. Doch dieses Mal konnte ich recht häufig erahnen, was mich in den nächsten Seiten erwarten wird. Das hat sich dann bis zum Schluss so hingezogen. Das ist auch das, was ich damit meinte, dass die „Hetzjagd“ eher künstlich wirkt und nicht echt. Immerhin hat sich das Ende zu einem richtigen Showdown entwickelt, bei dem es noch einige Überraschungen und Wendungen gab, die perfekt ausgenutzt wurden. Beflügelt von den ganzen Wendungen ging die Geschichte rasant zu Ende und irgendwie doch nicht. Ich hatte das Gefühl, dass durch den Showdown vieles einfach untergegangen ist. Gerade für dieses Buch wäre es ja schön gewesen, nicht all zu viele offenen Ebenen zurückzulassen. Es mag zwar schön sein, sich den ganzen Gedanken hinzugeben, doch hier war gar keine Grundlage mehr vorhanden, zu der man sich hätte weitere Gedanken machen können. Ein kräftiger Spannungsbogen zum Ende reicht leider nicht aus, um als guter Thriller durchzugehen. Geschuldet war das Dorian, der die Handlung durch seine Ahnungs- und Planlosigkeit immer wieder stark abgebremst hat. Es passiert währenddessen nichts relevantes und wenn etwas passierte, hielt er sich zu lange damit auf. Es war einfach nicht das richtige Maß. Vieles hätte deutlich anders aufgebaut werden können, um Dorians Absichten zu verdeutlichen. Absolut interessant waren die „Werbegeschenke“, die Dorian verteilt: die Datenbrillen. Durch diese konnte der Betrachter die Welt in sogenannten „Layers“ sehen. Jeder dieser Layer sah aus wie ein Schild und äußerte etwas über die Person oder den Gegenstand. Bei einem Arzt stand, dass man ihn besser meiden sollte. Bei einem Unternehmen stand, dass es boykottiert werden sollte. Und solche Dinge eben. Die Wahrheit wurde zugunsten böser Machenschaften verändert und unter dem Argument verteilt, die Welt besser zu machen. Augmented Reality ist schon seit Jahren ein Thema, das die Menschheit beschäftigt und spätestens durch die Virtual Reality greifbarer wurde. Es hat thematisch eine sehr gute Grundlage der Geschichte gebildet. Die aufkommenden Fragen „Wie weit kann man gehen, ab wann wird es gefährlich und was wird uns gefährlich?“ wird in dem Buch ziemlich gut aufgegriffen durch die Handlung. Bewertung 3 von 5 Sternen Fazit Layers ist ein Buch, welches durch seine Thematik durchaus lesenswert ist. Es ist nicht wirklich ein Thriller im herkömmlichen Sinn. Es entspricht dem Interesse der Zielgruppe verknüpft mit aktuellen und wichtigen Themen und auch altbekannten Problemen wie Drogen, Gewalt und Liebe. Auch wenn der Hauptcharakter nicht ganz von sich zu überzeugen weiß und die Geschichte immer wieder hemmt.

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  • Layers

    Layers

    vormi

    06. December 2017 um 23:57

    Seit Dorian von zu Hause abgehauen ist, schlägt er sich auf der Straße durch – und das eigentlich recht gut. Als er jedoch eines Morgens neben einem toten Obdachlosen aufwacht, der offensichtlich ermordet wurde, gerät Dorian in Panik, weil er sich an nichts erinnert: Hat er selbst etwas mit der Tat zu tun? In dieser Situation bietet ihm ein Fremder unverhofft Hilfe an und Dorian ergreift die Gelegenheit beim Schopf – denn das ist seine Chance, sich vor der Polizei zu verstecken. Der Unbekannte engagiert sich für Jugendliche in Not und bringt Dorian in eine Villa, wo er neue Kleidung, Essen und sogar Schulunterricht erhält. Doch umsonst ist nichts im Leben, das erfährt Dorian recht schnell. Die Gegenleistung, die von ihm erwartet wird, besteht im Verteilen geheimnisvoller Werbegeschenke – sehr aufwendig versiegelt. Und als Dorian ein solches Geschenk nach einem unerwarteten Zwischenfall behält, wird er von diesem Zeitpunkt an gnadenlos gejagt. Inhaltsangabe auf amazonWieder ein sehr gutes und gelungenes Jugendbich von Ursula Poznanski.Das einen sehr aktuellen Bezug zu den neuen Medien hat, es geht nämlich schwerpunktmässig um Virtual-Reality-Brillen und wie sehr es diesen gelingen könnte in unseren Alltag einuugreifen.Fast hätte ich hier nur 4 Sterne gegeben, bis mir aufgefallen ist, dass ich bei dieser Autorin immer noch mein erstes von ihr gelesene Buch als Maßstab hernehme, denn "Erebos" ist und bleibt mein absolutes Lieblinhsbuch von ihr.Und bisher ist es ihr immer noch nicht gelungen, mich von einem ihrer anderen Bücher so zu überzeugen, wie es das erst geschafft hat.Auch mit diesem nicht.Aber dafür nur 4 Sterne zu geben, das wäre auch nicht in Ordnung, denn es hat mich ausgiebig gefesselt und in seinen Bann gezogen.

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  • Eine gute Geschichte, die aber mehr Potential hat

    Layers

    Lesestoffandmore

    02. November 2017 um 15:20

    Cover Das Cover ist sehr schön gestaltet. Besonders der Titel des Buches bringt sich hier mit ein (Eng. Layers - Deu. Schichten). AUch der Ort, wo die Geschichte spielt ist durch die hohhen Gebäude, die wir aus der Froschperspektive erkennen können, gut hervorgekommen. Alles an sich ist das Cover sehr gut gelungen.Meine Meinung Der Anfang war sehr interressant und spannend, besonders, als Dorian dann an einem Morgen mit dröhnendem Kopf neben einer Leiche erwacht.Allerdings finde ich die darauf folgende Ankunft in der Villa von Raoul Bornheim und seinem Aufenthalt darin relativ langgezogen, sodass ich leider an manchen Punkten mit dem Gedanken spielen musste es abzubrechen. Der darauffolgende Teil in der Story um Dorian hat diesen Gedanken aber wieder ganz schnell wettgemacht. Ab dann fing das Buch auf einen Sclag an durchgehend aufregend zu werden, sodass ich das Buch am liebsten gar nicht mehr weglegen wollte.Auch als positiv zu vermerken ist, dass Potznanski das Rätsel um das geheimnisvolle Päckchen und dessen Hintergrund so spannend gestaltet hat, dass nicht nur Dorian was zum Überlegen hatte, sondern auch die Leser. Ich habe sehr lange darüber nachgedacht, was in dem Päckchen sein könnte, aber ich hätte niemals damit gerechnet, was nun wirklih darin enthalten war. Auch mit dem Ende hätte ich, so wie es ausgegangen ist, auf keinen Fall gerechnet.Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wirken sehr authentisch. Einen besonderen Eindruck hat bei mir Dorian hinterlassen, der, wenn es darauf ankommt, sehr viel Stärke und Mut beweisen kann und selbst aus großen Zwickmühlen durch sein Wissen über die Stadt aus seinem Leben auf der Straße herausfindet. Der HIntergrund, warum er auf der Straße gelandet ist ist sehr glaubwürdig. Auch bewundere ich diesen Charakter, weil er so gut mit dieser Situation klar kommt. Das Einzige was sich Dorian wünscht ist, dass er in Ruhe mit seinen leben kann und dass er dann so gut mit dieser Situation klar kommt, dass er plötzlich gejagt wird ist schon eine gewisse Konzentrationskraft nötig, um nicht gleich zusammenzubrechen.Leider habe ich mir des Öfteren gedacht, wie naiv er eigentlich ist. Ich denke mir die ganze Zeit, dass Dorian aus seinem Leben auf der Straße gelernt haben sollte, erst alles zu hinterfragen und dann werde ich doch eines Besseren belehrt.Was mich zu den Charakteren ein wenig gestört hat war, dass sie am Anfang sehr stark berücksichtigt und mit einbezogen wurden und dann mit der Zeit immer unwichtiger wurden und in den Hintergrund gedrängt wurden. Dies fand ich echt schade, da sie nicht alles aus den Charakteren herausgeholt hatte.Auch Stellas Potential wurde, meiner Meinung nach, gar nicht ausgeschöpft und in den Momenten, in denen sie später noch vorkam ist sie mir sehr dümmlich vorgekommen, was auch so keinen guten Eindruck auf den eigentlich so schlauen Charakter.FazitAuch das zweite Buch, welches ich neben "Die Verschworenen" von Ursula Potznanski gelesen habe, hat mich nicht so ganz von sich überzeugen können. Abgesehen von den Mängeln die ich oben genannt habe ein gutes Buch, welches aber noch ein wenig mehr Potential haben könnte.

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  • [Rezension] Layers - Ursula Poznanski

    Layers

    LovelyBuecher

    23. September 2017 um 15:43

    Produktinformationen:Titel: LayersAutorin: Ursula PoznanskiFormat: BroschurPreis: 14,95€Seitenanzahl: 448Verlag: LoeweGenre: JugendromanErscheinungsdatum: 17. August 2015--> Hier geht´s zum Buch via AmazonCover:Im Hintergrund des Covers sehen wir viele Hochhäuser, die allesamt in Grün-, Gelb- und Schwarztönen gehalten sind. Davor befindet sich dann die Schrift, etwas anders angeordnet als normalerweise, nämlich quadratisch und mehrmals gedruckt.Jedoch finde ich persönlich, dass das Cover das Buch nicht so gut wiederspiegelt. Es ist optisch sehr schön, anhand des Covers kann man sich aber kein genaues Bild von der Story bilden. Klappentext:(könnte eventuelle Spoiler enthalten)Seit Dorian von zu Hause abgehauen ist, schlägt er sich auf der Straße durch – und das eigentlich recht gut. Als er jedoch eines Morgens neben einem toten Obdachlosen aufwacht, der offensichtlich ermordet wurde, gerät Dorian in Panik, weil er sich an nichts erinnert: Hat er selbst etwas mit der Tat zu tun? In dieser Situation bietet ihm ein Fremder unverhofft Hilfe an und Dorian ergreift die Gelegenheit beim Schopf – denn das ist seine Chance, sich vor der Polizei zu verstecken. Der Unbekannte engagiert sich für Jugendliche in Not und bringt Dorian in eine Villa, wo er neue Kleidung, Essen und sogar Schulunterricht erhält. Doch umsonst ist nichts im Leben, das erfährt Dorian recht schnell. Die Gegenleistung, die von ihm erwartet wird, besteht im Verteilen geheimnisvoller Werbegeschenke – sehr aufwendig versiegelt. Und als Dorian ein solches Geschenk nach einem unerwarteten Zwischenfall behält, wird er von diesem Zeitpunkt an gnadenlos gejagt.Inhalt:In dem Buch geht es um den 17. jährigen Dorian, welcher auf der Straße lebt. Er ist von seinem Vater abgehauen und verbringt nun regelmäßig seine Nächte auf Parkbänken, unter Brücken oder in der U-Bahn Station.Doch als er eines nachts aufwacht, findet er neben sich einen toten Obdachlosen vor, mit dem er am letzten Tag noch aneinander geraten ist. Und das schlimmste, sein Taschenmesser liegt neben ihm, voller Blut. Doch Dorian hat keinerlei Erinnerungen daran, was passiert ist. Ist er vielleicht der Mörder?Und dann kommt auch noch ein unbekannter Mann auf ihn zu und bietet ihm an, nicht mehr auf der Straße leben zu müssen... Doch was hat es damit auf sich und was ist der Preis dafür?Meinung:In diesem Buch begleiten wir hauptsächlich Dorian bei seiner spannenden Reise. Er ist ein sympathischer Protagonist und hat auch meist verständlich gehandelt. Es gab aber trotzdem einzelne Stellen, in denen man sich fragte, warum er dies gerade getan hat. Aber Fehler sind menschlich und im Großen und Ganzem war er mir sehr angenehm.Wir haben in dem Buch aber natürlich noch mehr Personen. Sie waren alle auf ihre Weise passend, aber leider nicht besonders außergewöhnlich.Die Idee war aber umso grandioser und obwohl ich eher der Fantasyleser bin, hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Der Mix aus den doch schon verschiedenen Genres hat mir unglaublich zugesagt und die Auflösung hat mich auch total umgehauen und überrascht.Wie aber in so vielen Büchern, habe auch ich etwas negatives in dem Buch gefunden. Der Mittelteil war für meinen Geschmack ein bisschen zu lang, auch wenn ich diese Meinung vielleicht nicht mit vielen Lesern teile. Es war zwar durchaus eine spannende Situation, in der sich der Protagonist befunden hat, meiner Meinung nach aber immer wieder das gleiche und das finde ich sehr schade!Fazit:Ein, im Gesamtbild betrachtet, gelungenes Buch mit einer tollen Idee, was im Mittelteil aber kleine Schwächen aufweist.4/5 SternenÜber die Autorin:Ursula  Poznanski wurde 1968 in Wien geboren.Sie war viele Jahre als Journalistin für medizinische Zeitschriften tätig. Nach dem Erfolg ihrer Jugendromane «Erebos», «Saeculum» und der Trilogie «Die Verratenen», «Die Verschworenen» und «Die Vernichteten» landete sie bereits mit ihrem ersten Thriller «Fünf» auf der Bestsellerliste. 2013 folgte «Blinde Vögel». «Stimmen» ist der dritte Fall des sympathischen Ermittlerduos Beatrice Kaspary und Florin Wenninger. Ursula Poznanski lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.

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  • Leider nicht so spannend wie erwartet

    Layers

    LisaLiebeskind

    17. September 2017 um 10:39

    Ich hatte mich sehr auf dieses Buch von Ursula Poznanski gefreut, nachdem ich von "Erebos" so begeistert war und diese Geschichte so vielversprechend klang. Leider war ich insgesamt total enttäuscht, denn das Buch hat sich in meinen Augen extrem gezogen, der wirklich spannende Moment der das Rätsel lösen sollte wurde in den letzten zwei Kapiteln abgehandelt und der Protagonist Dorian ging mir einfach nur extrem auf den Senkel.Dorian war an sich eine sehr sympathische Figur und ich war so froh, als er endlich aktiv zu werden und gegen seine Gegner anzugehen schien. Doch sein ewiges Gesülze auf jeder zweiten Seite wie unglaublich toll und schön und einzigartig und schön und wohlduftend und einfach wunderbar seine seit gefühlt zwei Wochen heißgeliebte Stella doch ist, sorry, aber das war einfach nur unerträglich und hat mir die ganze Geschichte versaut. Dorian flüchtet vor seinen Verfolgern und hat natürlich keine anderen Sorgen als seine rosaglitzernde Beziehung mit Stella.  Um ihn herum geschehen Morde und Monster erscheinen vor seinen Augen, aber Dorian vermisst nur seine Stella. Großes Kino. Nicht.Die Grundidee war wirklich gut, auch die Verfolgung, aber hätte man das ganze Liebestrauma des armen Dorian gestrichen, oder auf ein erträgliches Maß minimiert, dann wäre das Buch nur gut halb so lang und würde sicherlich für mich besser abschneiden. So kann ich dem Buch leider keine Leseempfehlung geben.www.lisa-reads.blogspot.de

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    • 2
  • spannendes und aktuelles Jugendbuch

    Layers

    jodysart

    10. August 2017 um 17:18

    Ich habe schon Erebos gelesen und Fremd gehört, aber Layers übertrifft beide. Es geht um einen Jungen, Dorian, der oft von zuhause wegläuft. Eines morgens wacht er neben einem Obdachlosen auf, der allen Anscheins nach ermordet wurde – mit Dorians Messer. Dorian kann sich jedoch an nichts erinnern. Ein Fremder findet ihn und hilft ihm vor der Polizei zu fliehen. Er bringt ihn in eine Villa, wo ihm zusammen mit anderen Jugendlichen Unterschlupf gewährt wird. Allerdings muss er bald feststellen, dass nichts umsonst ist. Er wird damit vertraut mysteriöse Werbepakete zu verteilen. Als er sich nicht anders zu helfen weiß, als das Päckchen zu behalten, wird die Jagd auf ihn eröffnet, und er weiß bald nicht mehr, wem er noch trauen kann. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Dorian ist sympathisch und seine Gründe nachvollziehbar. Es ist spannend geschrieben und vorallem das geheimnisvolle Werbepaket und dessen Inhalt hat mich sehr interessiert. Leider hat das Buch auch ein paar negative Punkte. Man versucht die ganze Zeit mitzurätseln, hat aber schlussendlich nicht die Chance das Rätsel zu lösen. Und das Ende ist echt sehr überraschend. Trotzdem ich würde es nochmal lesen und das will was heißen.

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  • Muß man lesen!

    Layers

    Yenny

    02. August 2017 um 17:57

    Etwas verwirrt und geschockt wacht Dorian neben Eriks Leiche auf. Er kann sich an nichts erinnern, nur an den Streit am Vortag. Aber Dorian würde doch niemals jemanden umbringen. Oder doch? Ein Unbekannter bietet ihm Hilfe an und bringt ihn in die Villa Bornheim, in der er nicht nur Unterkunft und Essen bekommt, sondern auch Schulunterricht erhält. Hier lernt er Stella kennen, in die er sich Hals über Kopf verliebt. Für Dorian ist es wie im Traum. Ihm wird schnell klar, dass die Sache einen Haken haben muss, denn nichts im Leben ist umsonst.Als er bei einer seiner Aufgaben das Werbegeschenk nicht wie besprochen abgeben kann, sitzt er plötzlich wieder auf der Straße. Seine Neugierde siegt und er öffnet verbotenerweise das Kästchen, dessen Inhalz eine harmlose Brille zu sein scheint. Doch erst einmal aktiviert, sieht er Dinge, die andere nicht sehen. Sind es anfangs nur Zahlen und kurze Mitteilungen, sogenannte Layer, erhält er auch wertvolle Informationen über bestimmte Personen, die viel Geld und Macht besitzen. Doch für Dorian entwickelt sich das Sehen mit der Spezialbrille zu einer Art Copmuterspiel, täuschend echt, und er scheint langsam an seinem Verstand zu zweifeln. Irgendetwas scheint hier nicht mit rechten Dingen zuzugehen und er will dem unbedingt auf die Spur kommen.Wem kann Dorian trauen? Und warum taucht der verschwunden geglaubte Melvin plötzlich wieder auf? Und kann er Stella aus den Fängen Bornheims retten, bevor der Countdown abgelaufen ist?Eine sehr spannende Geschichte, sehr gut geschrieben und die Seiten fliegen mal wieder so dahin. Zeitweise hat man das Gefühl, in den Straßen an Dorians Seite zu stehen und ebenfalls einen Blick durch die Brille zu erhaschen.

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  • Großartig erzählt, durchgehend spannend.

    Layers

    mysticcat

    12. July 2017 um 10:55

    Von Ursula Poznanski hatte ich bisher weder etwas gelesen noch ein Hörbuch gehört, was sich ändern sollte, als mir "Layers" als Hörbuch in die Hände gefallen ist. Ebenso sagte mir Jens Wawrczeck als Hörbuchsprecher bis dahin gar nichts. Das Cover sieht klasse aus und passt zum Inhalt. Inhaltsangabe des Veralges:Dorian lebt auf der Straße und steckt so richtig in der Klemme: Er fühlt sich von der Polizei verfolgt. Unverhofft hilft ihm ein Fremder und versteckt ihn in einer Villa, wo Dorian Kleidung, Essen und sogar Schulunterricht erhält. Doch umsonst ist nichts im Leben. Als Gegenleistung soll er geheimnisvolle, versiegelte Werbegeschenke verteilen. Als Dorian eines der Geschenke für sich behält, gerät sein Leben in Gefahr.Meine Meinung zum Sprecher:Die Geschichte war lebendig erzählt und ich habe die ganze Zeit zugehört, abschweifen fiel mir richtig schwer. Die Stimme ist angenehm und unaufdringlich, bringt trotzdem sämtliche Emotionen rüber. Diesen Sprecher werde ich mir merken. Meine Meinung zum Inhalt: Ich habe relativ lange gebraucht, um herauszufinden, wo die Geschichte spielt. Nachdem die Autorin selbst Wienerin ist, und neben "Marswiese" noch "Straßenbahnlinie 71" und "Stadtpark" genannt werden, bin ich fast davon überzeugt, dass die Handlung in Wien stattfinden könnte. Nachdem ich selbst beim Hören dieses Buches die meiste Zeit in Wien unterwegs war, hat das die Stimmung des Buches noch weiter untermauert.Dorian als Protagonisten finde ich interessant - lernt man doch so über Jugendobdachlosigkeit und die Probleme vieler Jugendlicher immer weiter dazu. Seine Einstellung finde ich bemerkenswert, auch, dass er die ganze Zeit skeptisch bleibt.Die Grundiee von Layers gefällt mir auch überaus gut, denn so eine Verknüfung der Realität hat bereits kurz nach Erscheinen des Buches stattgefunden. Zwar nicht mit Brille, aber mittels App, und zwar "Pokemon Go", das wie eine Bombe eingeschlagen hat und das Leute nach draußen gebracht hat, die daraufhin wirklich die Realität vergessen haben und teilweise bei Stürzen verunglückt sind, weil sie versucht haben, ein Pokemon zu fangen. Daher halte ich dieses Szenario auch für durchaus realistisch. Die Wendungen der Geschichte fand ich große klasse. Meine Lieblingsfigur, neben Dorian, bleibt jedoch Hugo.Fazit: Durchwegs spannend, gut gelesen, ein Hörerlebnis!

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  • Spannender Jugendthriller mit interessanter und aktueller Thematik

    Layers

    -nicole-

    06. June 2017 um 17:42

    Wahrheit oder Vision?  Ein halbes Jahr ist es nun her, seit Dorian von Zuhause abgehauen ist. Seitdem schlägt sich der 17-jährige auf der Straße durch, was ihm bisher ganz gut gelungen ist. Doch eines Morgen ändert sich plötzlich alles - er wacht neben einem toten Obdachlosen auf. Was ist passiert? Dorian gerät in Panik, er kann sich an nichts erinnern. In dieser schwierigen Lage bietet ihm plötzlich ein Fremder seine Hilfe an: Er bringt Dorian in eine Villa, dessen Besitzer sich für Jugendliche in Not einsetzt und ihnen ein normales Leben ermöglichen will. Und tatsächlich sieht es zuerst so aus: Dorian hat ein eigenes Zimmer, bekommt Unterricht und eine regelmäßige Mahlzeit. Als Gegenleistung für diese Annehmlichkeiten müssen die Jugendlichen Flyer verteilen oder geheimnisvolle Werbegeschenke verteilen. Doch nach und nach stellt sich Dorian immer mehr Fragen - als er nach einer missglückten Übergabe das Werbegeschenk behält, wird er plötzlich gnadenlos gejagt..."Er fühlte sich nach wie vor nicht schuldig, weil er die Gelegenheit genutzt und durch die Lücke geschlüpft war - doch immer stärker wuchs in ihm das Gefühl, es könnte ein Fehler gewesen sein." - Seite 82Nachdem mich schon Ursula Poznanskis andere Jugendthriller sehr begeistert haben, war ich im Vorfeld sehr gespannt auf Layers. Wie schon in Erebos, Saeculum und Elanus greift die Autorin wieder ein top aktuelles Thema auf - dieses kann ich hier leider nicht verraten, weil es erst im Laufe der Handlung enthüllt wird. Von daher: Lasst euch überraschen!Hauptfigur ist hier der 17-jährige Dorian, der vor seinem gewalttätigen Vater geflohen ist und sich auf der Straße durchschlägt. Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Ein Toter liegt neben ihm, er kann sich an nichts erinnern. Er wird schließlich von dem sympathischen Nico aufgegriffen, der ihn zu einer Villa bringt, die sich als Einrichtung für wohnungslose Jugendliche herausstellt. Doch was wirklich hinter alldem steckt, ahnt Dorian zu diesem Zeitpunkt noch nicht...Der Schreibstil ist flüssig, man ist sofort mittendrin in der Geschichte. Die Handlung entwickelt sich gut und sehr interessant. Nur in der Mitte kommt die Story für kurze Zeit nicht richtig von der Stelle. Doch die Kurve kommt und es geht danach mit einigen Überraschungen weiter.Das Cover der Klappenbroschur ist toll gestaltet - es hat ein viereckiges Loch in der Mitte, das passend zum Titel aus mehreren Schichten besteht, die man aufklappen kann. Ein toller Hingucker."Dorian presste sich an die Hauswand, bedacht darauf, sich im Schatten zu halten. Die Angst kroch nicht langsam in ihm hoch, sondern war mit einem Schlag da." - Seite 150Mein Fazit: Ein gelungener Jugendthriller mit einem aktuellen Thema. Vielleicht ein klein wenig schwächer als die anderen Romane von Ursula Poznanski, da die Spannung in der Mitte kurz mal abflaut. Jedoch nur minimal, danach geht es rasant weiter. Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung sehr gut verständlich. Besonders die starke Hauptfigur überzeugt - man kann jeden Schritt von Dorian detailliert verfolgen, was mir besonders gut gefallen hat. Layers ist sehr lesenswert!

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  • Ein bißchen Zukunft

    Layers

    Ramgardia

    05. June 2017 um 18:29

    Layers   Ursula Poznanski   Löwe   Verlagsempfehlung ab 14 Jahre   Dorian lebt auf der Straße und wird, als er glaubt, er habe einen anderen Obdachlosen umgebracht, von Nico gerettet. Der bringt ihn in die Villa von Bornheim, der die Jugendlichen aufnimmt und ihnen alles bietet, was sie brauchen. Lediglich der Zugang zu Internet ist ihnen versagt. Dafür verteilen die Jungen und Mädchen Flyer in der Stadt. Sie werden hingebracht, Mittags wird ihnen essen geliefert und am Abend werden sie abgeholt. Sie dürfen allerdings die 10 Schritte Zone nicht verlassen. Dorian verliebt sich in Stella, die auch in der Villa lebt. Nach einiger Zeit bekommt Dorian einen neuen Job. Er soll bestimmten Personen ein Werbegeschenk übergeben. Das ist, unter den vorgegebenen Bedingungen, nicht immer einfach. Und irgendwann gelingt es ihm nicht das Päckchen zu übergeben. Damit ist er wieder auf der Straße und in dem Paket ist eine Brille. Mit der eingeschalteten Brille sieht Dorian die Layers (Schichten, hier: projizierte Daten zu Personen, Gebäuden oder Firmen). Damit beginnt die Jagd und alles is nicht so, wie es scheint. Ein spannender Jugendroman mit viel Technik, aber auch Gefühl.

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  • Spannender Jugendroman mit besonderer Thematik

    Layers

    Mary2

    01. April 2017 um 11:24

    „Layers – Kannst du deinen Augen trauen? Die Wahrheit ist vielschichtig.“  So steht es auf dem außergewöhnlich gestalteten Cover des Romans. Tja, ein wenig ratlos lässt mich dieser Jugendroman von Ursula Poznanski zurück. Von der Autorin bin ich beste Unterhaltung gewohnt und ich bin es auch gewohnt, dass sich Ursula Poznanski an Themen heranwagt, die sonst selten thematisiert werden. Das allein finde ich bewundernswert. Im vorliegenden Buch wird der 17-jährige obdachlose Dorian nach einem dramatischen nächtlichen Erlebnis von unbekannten Gönnern in eine private Jugendeinrichtung aufgenommen. Hier erhalten die Jugendlichen Kost, Logis und Unterricht, jedoch keinerlei Zugang zu Tageszeitung oder Internet. Im Gegenzug erwarten die Gönner Engagement als Verteiler von Zetteln oder Werbegeschenken. Klingt einfach, ist aber vielschichtig. Als Dorian eine dieser Aufgaben nicht korrekt erfüllen kann, gerät er in größte Schwierigkeiten. Seine Entscheidung, das Werbegeschenk selbst auszupacken, hat bedrohliche Folgen. So entspinnt sich eine Odyssee durch die Stadt, in der Dorian ständig in Fluchtbereitschaft lebt und gleichzeitig versucht, dem Geheimnis der Werbegeschenke auf die Spur zu kommen. Wer ist hier Freund, ist Feind? Was bedeuten die farbigen Kleider der Jugendlichen? Gilt es, eine Verschwörung mit möglichen Todesopfern zu verhindern? Welche Rolle spielen Melvin, Stella und Bornheim?   Nach einem Beginn voller Unglaubwürdigkeiten in einer Sekten-ähnlichen Einrichtung entspinnnt sich eine durchaus spannende Story, die tatsächlich erst am Ende (und dann ziemlich abrupt) aufgelöst wird. Dazwischen liegen aber erhebliche Längen und Wiederholungen, die auch damit zu tun haben können, dass die Orte der Handlung recht statisch sind. Faszinierende technische Möglichkeiten spielen eine ganz erhebliche Rolle, hier wird das Potenzial aber nicht ausgeschöpft.   Ich habe dies Buch gerne gelesen, auch dank des immer wieder mitreißenden Schreibstils von Ursula Poznanski. Die vorhandenen Unglaubwürdigkeiten sowie die Längen im Mittelteil trüben allerdings den Genuss. Ebenso herrscht durchweg eine sehr düstere und angstvolle Grundstimmung, die auch durch eine dezente Lovestory nicht aufgehellt wird. Zum Grundtenor des Buches gehört es auch, dass bis zum Schluss keiner der Charaktere klar einer Position zugeordnet werden kann. Hier sind alle vielschichtig und undurchsichtig und erst die allerletzten Seiten lösen manche Fragen auf. Ich gebe eine klare Leseempfehlung ab, habe aber schon viele bessere Romane von Ursula Poznanski in der Hand gehabt, daher für dieses Buch „nur“  3,5 Sterne, die ich aufrunde.

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  • Leider lange nicht so git wie "Erebos"

    Layers

    Dreamcatcher13

    19. February 2017 um 04:21

    Obdachlos führt Dorian ein relativ ruhiges Leben - bis er plötzlich neben einem Toten aufwacht, den er anscheinend umgebracht haben soll. Doch er bekommt Hilfe und flieht in eine merkwürdige Villa, in der weitere heimatlose Jugendliche wie er aufgenommen werden und Versorgung und Bildung erhalten. Zudem muss Dorian ab und an geheime Pakete überbringen, die er auf keinen Fall öffnen darf. Als er es jedoch tut, ändert sich auf rasante Art sein friedliches Dasein und fortan wird Dorian gejagt und kann keinem mehr trauen, denn "die Warheit ist vielschichtig"... Das Buch habe ich ausgewählt, weil es 1. ein wirklich cooles Cover hat und 2. sich dem Klappentext zufolge nach 444 Seiten atemloser Spannung anhörte. Das denkt man natürlich oft und es mag nicht viel heißen, doch ich hatte bereits "Erebos" von Ursula Poznanski gelesen und das Buch ist einfach wahnsinnig gut und wirklich voll von atemloser Spannung gewesen. Tatsächlich war der Anfang von Layers interessant und zwar nicht mitreißend, aber dennoch fortführend. Doch ab einem gewissen Punkt, der Öffnung des Pakets, wurde das Buch einfach nur langweilig. Nichts Neues passierte, immer nur das gleiche. Klar, es gibt schlimmeres, aber trotzdem waren diese 200 Seiten sehr, sehr zäh zu lesen. Dann kam das Showdown und es war wirklich klasse und unerwartet, aber so gut es auch war, den Gesamteindruck kann es leider nicht retten.

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  • Interessanter Jugendthriller

    Layers

    Carmen_ILWB

    06. November 2016 um 19:20

    Auf der einen Seite ist Ursula Poznanski für mich eine tolle Schriftstellerin, auf der anderen Seite habe ich mit Jugend-Thrillern nicht immer die besten Erfahrungen gemacht. Darum stellte sich bei diesem Buch schon die Frage: lesen oder nicht lesen? Um es kurz zu machen, ich bin froh, es gelesen zu haben. Ja, es ist ein Jugendthriller, was man auch gut merkt (Protagonisten, fast fehlende Gewalttaten), aber das Buch konnte mich trotzdem überzeugen. Die Autorin verwendet einen einfache, klare Sprache, wodurch wie ein Sog entsteht. Das Buch ist mitreissend und spannend geschrieben und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Zum Glück hatte ich Ferien, so musste ich das Buch auch kaum aus der Hand legen und hatte es innerhalb eines Tages durchgelesen. Ein Kritikpunkt bei Jugendthrillern ist auch häufig, dass die „zwanghaft“ vorhandene Liebesgeschichte viel zu viel Raum einnimmt. Es gab einige Szenen, bei welchen ich die Befürchtung hatte, dass dies hier auch geschieht, aber Ursula Poznanski hat die Kurve noch gekriegt. So war die Liebe zwar ein Thema, aber hat nie den Fluss der Geschichte gestört oder sogar übertönt. Ich werde jetzt nicht verraten, um was es in dem Buch eigentlich geht, aber ich kann dazu sagen, dass mich das Thema noch lange beschäftigt hat. Wissen wir wirklich, was heute technisch schon alles möglich ist? Und wieviel geschieht in der Welt, von dem wir einfach nichts mitbekommen (vielleicht auch nicht mitbekommen wollen)?   FAZIT Mitreissender und toll geschriebener Jugendthriller zu einem sehr interessanten Thema.

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  • Hörbuchliebe

    Layers

    -Bitterblue-

    01. November 2016 um 16:43

    Nach dem ich die Kombination von Poznanski und Wawrczeck im Hörbuch zu „Elanus“ schon genial fand, musste ich jetzt natürlich auch „Layers“ her. Zunächst musste ich mich erst einmal umstellen nicht mehr Jona vor mir zu haben, sondern Dorian. Aber nach kurzer Zeit konnte ich mich voll und ganz auf die Geschichte einlassen. „Layers“ ist ein wirklich spannend geschriebenes Jugendbuch, das vor allem durch seine interessanten und vielschichtigen Charaktere überzeugt. Die deutschen Schauplätze und die fesselnde Geschichte tun ihr übriges. Schon die ersten Ereignisse sind aufregend und stellen die Weichen der restlichen Story. Dorian stellt sich als starker und intelligenter Protagonist heraus. Er schlittert immer tiefer in die mysteriöse  Geschichte und steht schnell einer ganzen Schar Feinde gegenüber. „Layers“ ist von Beginn bis Ende super spannend. Während des Hörens habe ich natürlich meine eigenen Schlüsse gezogen, nur um am Ende sehr überrascht zu werden. Ich bin begeistert. Schade, dass nun auch dieses Hörbuch vorüber ist. 5 Sterne

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  • Abgebrochen nach 1/3

    Layers

    hiddenbookparadise

    18. October 2016 um 19:25

    Nach diesen Seiten, die schon ungefähr ein Drittel des Buches ausmachen, war ich äußerst gernevt. Bedauerlicherweise war es mein erstes Buch von Ursula Poznanski, weshalb ich nun sehr überlege, ob ich es mit "Die Verratenen" versuchen sollte, denn war dieses Buch aus meiner Sicht schlecht.Es beginnt relativ typisch und verfolgt die allbekannten Schemen vieler Geschichten von heutzutage, so zum Beispiel, dass ausgerechnet die Hauptperson merkt, dass etwas nicht stimmt und alle anderen sind gänzlich blind, trotz dass es so offensichtlich und vorhersehbar ist. Aufgrund glaube ich zu wissen, wie der weitere Fortgang des Grundaufbaus sein wird, was es umso unspannender macht.Auch die Charaktere gaben mir nichts. Sie interessierten mich nicht im Geringsten, da sie auch wirklich uninteressant und, wie die Geschichte, typisch waren. Zudem passte die kitschige Liebesgeschichte nicht. Man sah keine Entwicklung, sondern stand sie nur als fester Punkt da, damit Dorian an etwas halten konnte. Allgemein erfolgte die Anpassung an das Leben mit solch drastischen Unterschieden zu schnell und einfach, wenngleich es besser ist.Aber die größten Probleme hatte ich mit dem Schreibstil. Dieser war der eigentliche Grund meines Abbrechens. Aus meiner Sicht, wurde keine Atmosphäre geschaffen, sondern blieb alles nur in einer winzigen Blase um Dorian, ohne auf anderen richtig einzugehen. Eher fielen mehrere Themen oder tauchten einfach auf, wobei ich mich fragte, etwas überlesen zu haben. Es kam mir auch so vor, als wären nur Stichpunkte aneinandergereiht, denn gab es zwischen den kurzen Handlungssequenzen keine richtigen Übergänge und wirkten sie nicht recht ausgeschrieben. Und ganz zum Schluss die Wiederholungen... Alles hörte sich gleich an und teils waren viele Absätze schlichtweg identisch ("Am nächsten Tag...").Mir hat das Buch wirklich nichts gegeben und sonderlich innovativ ist der Fortgang auch nicht (ich habe geblättert, ausnahmsweise). Vielleicht hätte ich weiterlesen sollen, um dieses Buch beurteilen zu können, aber nach einem Drittel... Wie kann es sich noch plötzlich ändern und nicht mehr so eintönig sein?Dies ist nur mein Eindruck von den Seiten, die ich von diesem Buch gelesen habe. Durchaus könnten noch Wendungen kommen, die alles herausreißen.

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