Ursula Poznanski Saeculum

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Inhaltsangabe zu „Saeculum“ von Ursula Poznanski

Fünf Tage im tiefsten Wald, die nächste Ortschaft kilometerweit entfernt, leben wie im Mittelalter – ohne Strom, ohne Handy –, normalerweise wäre das nichts für Bastian. Dass er dennoch mitmacht bei dieser Reise in die Vergangenheit, liegt einzig und allein an Sandra. Als kurz vor der Abfahrt das Geheimnis um den Spielort gelüftet wird, fällt ein erster Schatten auf das Unternehmen: Das abgelegene Waldstück, in dem das Abenteuer stattfindet, soll verflucht sein. Was zunächst niemand ernst nimmt, scheint sich jedoch zu bewahrheiten, denn aus dem harmlosen Live-Rollenspiel wird plötzlich ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit. Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Wald? Auszeichnungen: - Kollektion zum Österreichischen Jugendliteraturpreis 2012 - Empfehlungsliste zum Evangelischen Buchpreis 2012 - Endauswahl der Kalbacher Klapperschlange 2012 - Jugendbuchpreis der Jury der Jungen Leser (Wien) 2012 Mehr Infos zu Buch und Autorin unter: www.Ursula-Poznanski.de

Super spannend und super geschrieben.

— WandaDuene
WandaDuene

Leider sehr zäh. Die Protagonisten haben mir nicht sehr gut gefallen. Die Story ist jedoch an sich gut.

— Jennys_Buecherregal
Jennys_Buecherregal

Dieses Buch ist unglaublich spannend und sehr gut geschrieben - auch das Setting bzw. die Idee gefiel mir. Ein wirklich toller Thriller!

— AdventuresOnPaper
AdventuresOnPaper

Bis zu Hälfte plätschert es noch vor sich hin, aber dann konnte ich es kaum noch aus der Hand legen.

— eulenmatz
eulenmatz

Sehr spannend, einzig das Ende fand ich etwas weit hergeholt.

— SophieNdm
SophieNdm

"Manchmal ist man vom Barbarentum nur zwei Brotlaibe entfernt." Spannender Thriller über die Gruppendynamik in einer Ausnahmesituation.

— ArtepSonne
ArtepSonne

Durchgehend spannend

— blue-star
blue-star

sehr spannend, aber oft klischeehaft

— annibal96
annibal96

Es war SO spannend! Und sowas von unheimlich und gruselig und das quasi durchgehend. Einfach perfekt! :)

— lilamachtblau
lilamachtblau

Finsteres Mittelalter

— mareikealbracht
mareikealbracht

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  • Außergewöhnliche Geschichte aber leider nicht gut umgesetzt

    Saeculum
    Jennys_Buecherregal

    Jennys_Buecherregal

    24. June 2017 um 17:13

    Klappentext: Fünf Tage im tiefsten Wald, die nächste Ortschaft kilometerweit entfernt, leben wie im Mittelalter - ohne Strom, ohne Handy -, normalerweise wäre das nichts für Bastian. Dass er dennoch mitmacht bei dieser Reise in die Vergangenheit, liegt einzig und allein an Sandra.Als kurz vor der Abfahrt das Geheimnis um den Spielort gelüftet wird, fällt ein erster Schatten auf das Unternehmen: Das abgelegene Waldstück, in dem das Abenteuer stattfindet, soll verflucht sein.Was zunächst niemand ernst nimmt, scheint sich jedoch zu bewahrheiten, denn aus dem harmlosen Live-Rollenspiel wird plötzlich ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit.   Der Klappentext hörte sich meiner Meinung nach sehr spannend an. Der Anfang der Geschichte gefiel mir auch noch sehr gut. Doch danach wird das Buch leider sehr zäh. Die Story geht nur langsam voran und ich hatte während dem Lesen das Gefühl, dass Probleme ständig wieder erneut diskutiert werden. Die Protagonisten waren mir am Anfang noch sehr authentisch, auch wenn ich durch viele verschiedene Namen teilweise verwirrt war. Doch im Laufe der Handlung wurden mir die meisten Charaktere unsympathisch. Einzig Bastian, um den es sich vorrangig dreht, war mir noch einigermaßen sympathisch. Die Handlung wird im Verlauf immer mystischer und dreht sich um Sagen und Flüche, was mir manchmal ein wenig zu extrem dargestellt wurde. Schlussendlich, nach ewigen Seiten, auf denen nichts passiert, offenbart sich ein Ende, das undramatischer nicht sein könnte. die Spannung in diesem Buch war leider nicht sehr gut aufgebaut, was mir auch in einem anderen Buch der Autorin schon aufgefallen war. Der Schreibstil ist abgesehen von  den oben genannten Kritikpunkten sehr angenehm zu lesen. Die Story an sich ist etwas, das sich nicht so oft in Büchern finden lässt, doch wurde sie durch die Langatmigkeit und die kaum vorhandene Spannung ein wenig zerstört. Dementsprechend ist das Buch auch kein Thriller, wie es auf dem Cover vermerkt ist. Das Buch bekommt daher von mir 2 von 5 Sternen.

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  • Saeculum - Nur ein Spiel oder doch die Realität?

    Saeculum
    Shari_Wari

    Shari_Wari

    20. May 2017 um 13:41

    "Du denkst, es ist eine harmlose Reise in die Vergangenheit, ein Spiel. Doch dann greift die Vergangenheit nach dir und gibt dich nicht mehr frei. Ist tatsächlich ein Uralter Fluch wiedererwacht?"Klappentext: Fünf Tage im tiefsten Wald, die nächste Ortschaft kilometerweit entfernt, leben wie im Mittelalter -ohne Strom, ohne Handy - , normalerweise wäre das nichts für Bastian. Dass er dennoch mitmacht bei diesem Live-Rollenspiel, liegt einzig und allein an Sandra. Als kurz vor Abfahrt das Geheimnis um den Spielort gelüftet wird, fällt ein erster Schatten auf das Unternehmen: Das abgelegene Waldstück, in dem das Abenteuer stattfindet, soll verflucht sein. Was zunächst niemand ernst nimmt, scheint sich jedoch zu bewahrheiten, denn aus der harmlosen Reise in die Vergangenheit wird plötzlich ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit. Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Wald?Inhalt: Bastian studiert Medizin genauso wie sein Vater. Das Studium beansprucht die meiste Zeit in seinem Leben. Als er dann aber die schöne Sandra kennenlernte, lies er sich von ihr Überreden an einem Rollenspiel teilzunehmen welches sich um das Mittealter dreht. Es ist nur das erlaubt was es auch zu der damaligen Zeit gegeben hat. Mehrere Jugendliche treffen sich einmal im Jahr um für fünf Tage in die Rolle einer im Mittelater lebenden Person zu schlüpfen, sei es Ritte, König, Bettler oder Hexe alles ist erlaubt, solange es zu dieser Zeit existiert hat. Da Bastian mehr Zeit mit Sandra verbringen wollte lies er sich überreden an dem diesjährigen Rollenspiel mitzumachen. Im Wald angekommen, in welchem das Abenteuer stattfindet, konnte Doro die Hexe nicht anders als jedem Angst einzujagen. Denn genau in diesem Wald ist vor vielen vielen Jahren ein Fluch ausgesprochen worden welcher viele Menschenleben gekostet hat. Doch keiner glaubte Doro, bis eines Tage mehrere Jugendliche aufeinmal verschwunden sind. Die restlichen Kinder machten sich auf die Suche nach den verschwundenen Freunde und trafen auf eine alte Höhle tief unter der Erde, doch als sie sich dort hinunter begaben nahm das Unheil seinen lauf.Meinung: Ich finde das Ursula Poznanski eine fantastische Idee hatte welche zu dieser Geschichte führte. Nur leider war sie nicht immer packend, erst gegen Ende empfand ich die Geschichte sehr spannend und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht und wie es dann schließlich endete damit hatte ich nicht gerechnet.Was ich allerdings als ziemlich schwierig empfand war das alle Personen zwei Namen besaßen einmal den Namen welche sie wirklich trugen und einmal der Name den sie sich selber gaben als sie in ihre Rolle schlüpften. Zum Ende hin war das dann wieder einfacherm, da sie sich dann nur noch mit ihren echten Namen ansprachen.Allem in allem fande ich es eine gelungene Geschichte welche man weiter empfehlen kann.

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  • Lasset die Spiele beginnen

    Saeculum
    Kendall

    Kendall

    06. April 2017 um 20:04

    Bastian kennt nur eins: Seine Lehrbücher die ihn zuverlässig durch sein Medizinstudium begleiten und ihm dabei helfen sollen dem Namen seines Vaters alle Ehre zu machen.Doch als er die mittelalterbegeisterte Sandra kennenlernt erklärt er sich bereit seine Bücher für fünf Tage beiseite zu legen und sich in ein Abenteuer zu stürzen, dass alle Teilnehmer bitter bereuen werden. Sehr schönes, schlichtes Cover. Die mittelalterliche Schrift und die dunklen Äste auf weißem Grund bilden einen tollen Kontrast. Das Mittelalter hat mich schon immer fasziniert. Und auch mich kann man im Sommer häufiger auf Mittelaltermärkten treffen, die eine magische Anziehungskraft auf mich ausüben; da passt dieses Buch natürlich wunderbar. Der Einstieg hat mir nicht so gut gefallen, ich fand ihn, gelinde gesagt, ein wenig lahm. Dafür ging es dann mit dem Buch steil bergauf und zwar ab dem Moment, ab dem die Mittelalter Con losgeht. Ich habe mich sofort von der Geschichte mitreißen lassen und habe mir anfangs auch gewünscht selbst mal so ein Abenteuer zu erleben. Zugegeben, die Meinung habe ich am Ende des Buches in null komma nichts geändert. Die Figuren fand ich alle sehr interessant, wobei mir die einen mehr und die anderen weniger sympathisch waren. Sandra zum Beispiel konnte ich bis zum Schluss nicht leiden, sie ist der Typ Mensch mit dem ich auch im echten Leben nichts zutun haben will. Andere dagegen, Ralf und Doro, waren mir stellenweise zu übertrieben. Natürlich haben sie die Geschichte am Laufen gehalten und häufig ein wenig Bewegung in die Sache gebracht, aber irgendwann ist auch da zu viel des Guten. Bastian hat mir überraschend gut gefallen. Aus meiner eigenen Uni- Erfahrung kann ich mit diesen festgefahrenen Strebern nichts anfangen, aber Bastian war gleich zu Beginn anders, Ich finde es auch ziemlich interessant, dass ich mir das ganze Buch über kein Bild von ihm machen konnte. Klar, er trägt eine Brille und hier und da werden ein paar äußerliche Attribute eingestreut, aber ein greifbares Bild entstand nicht. Die Geschichte finde ich genial. So etwas habe ich bisher noch nie gelesen und es passiert einfach auf jeder Seite etwas neues, sodass die Spannung konstant aufrecht erhalten wird. Auch der Schreibstil ist toll. Flüssig, nicht zu leicht, aber auch nicht zu anspruchsvoll, aber dennoch fesselnd. Fazit:Ein tolles Buch für alle Mittelalter Fans und die die es werden wollen. Spannend und ideenreich entführt es den Leser in eine Welt, in der Realität und Trugbild oft nah beieinander liegen.

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  • Ursula Poznanski Saeculum

    Saeculum
    Karin_Zahl

    Karin_Zahl

    26. March 2017 um 13:49

    5 Tage im tiefsten Wald, die nächste Ortschaft kilometerweit entfernt, leben wie im Mittelalter - ohne Strom, ohne Handy -, normalerweise wäre das nichts für Bastian. Dass er dennoch mitmacht bei dieser Reise in die Vergangenheit, liegt einzig und allein an Sandra. Als kurz vor der Abfahrt das Geheimnis um den Spielort gelüftet wird, fällt ein erster Schatten auf das Unternehmen: Das abgelegene Waldstück, in dem das Abenteuer stattfindet, soll verflucht sein.Was zunächst niemand ernst nimmt, scheint sich jedoch zu bewahrheiten, denn aus dem harmlosen Live-Rollenspiel wird plötzlich ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit. Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Wald? 🌲🌲🌱🌿🌳🌲🎋🌾🍃🌵🌴🌳🌲🌿☘️🍀🌲Gekonnt fesselt Spiegel-Bestsellerautorin Ursula Poznanski, auch bekannt durch ihre Jugendromane "Erebos" und "Die Verratenen" sowie durch ihre Thriller für Erwachsene: "Fünf" und "Blinde Vögel", erschienen beim Wunderlich Verlag, die Leserinnen und Leser von der ersten Seite an, nimmt sie mit auf eine zunächst harmlose Reise ins Mittelalter, die sich zu einer Extremsituation, zu einem Strudel aus Grauen, Hochspannung und Horror entwickelt. Mit ihrer unverwechselbaren Art entfaltet sie rund um ein Live-Rollenspiel eine komplexe Geschichte, spielt geschickt mit Schein und Realität. Ein Jugendbuch-Thriller zum Thema Manipulation mit Suchtcharakter!- ❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤ Empfehlungsliste zum Evangelischen Buchpreis 2012 - Endauswahl der Kalbacher Klapperschlange 2012 - Jugendbuchpreis der Jury der Jungen Leser (Wien) 2012Ursula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Ihr Jugendbuchdebüt Erebos erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen Deutschlands und schreibt zudem Thriller-Bestseller im Erwachsenenbuch. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien. ❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤ Mein Fazit: Dieses Buch hat mich von Anfang an begeistert.Man fiebert mit den Charakteuren förmlich mit.Spannung erwartet euch hier.Ich fühlte mich zurück gesetzt,als wäre ich mit den Darstellern im Mittelalter.Der Schreibstil ist einfach klasse. Sie schreibt in einer stimmungsvollen Authentizität, sodass man sich ganz und gar in den Schauplätzen verliert und die Emotionen fließen so natürlich, wie das Blut in den Adern. Gerade bei einem Thriller, jagt einem diese schriftstellerische Gabe eine Gänsehaut nach der anderen über die Haut. Schon allein die Tatsache, dass die Autorin die Geschwindigkeit der Geschichte über den Schreibstil steuert ist wunderbar. Geht es schnell und wild zu, sind es eher kürzere Sätze, wird es ruhiger und emotional, sind sie länger und ausschmückender. Die Beschreibungen von Personen und Landschaft hätten realer nicht sein können. Schon ganz zu Anfang habe ich diese unheilvolle Stimmung verspürt und konnte mir nach und nach jeden Zweig, jeden Stein und jeden Grashalm vorstellen, ohne dass es aufdringlich beschrieben wurde. Eine echte Meisterleistung. Ich habe daher schon einige ihrer Bücher verschlungen und bin Fan von ihr!!

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  • Super spannend!

    Saeculum
    MinaRico

    MinaRico

    23. March 2017 um 21:04

    Ziemlich schnell passieren merkwürdige Dinge: Mitspieler verschwinden, über Nacht tauchen frische Grabhügel auf und sie finden immer wieder rätselhafte Botschaften. Ist es der Fluch? Und welche Rolle spielt Bastian dabei? Was für ein Buch! Ich habe bewusst nicht zu viel in der Zusammenfassung verraten. Obwohl es ein Jugendbuch ist (ab 16 Jahre), ist es auch für Erwachsene extrem spannend. Diese Spannung hält sich auch bis zum Ende.Ich habe ein wenig Kenntnisse über Rollenspiele und auch über die Szene, die sich in diesen Kreisen bewegt. Das Mittelalter finde ich sehr interessant und daher habe ich mich in der Geschichte auch gleich wohlgefühlt.Das ist eins dieser Bücher, die man kaum aus der Hand legen kann. Nach all dem, was in dieser Geschichte passiert, will man unbedingt wissen, wie es ausgeht. Bis zum Schluss hat man keine Ahnung, wer oder was dahinter steckt! Man glaubt selbst an einen Fluch und stellt sich vor, wie man selber in solch einer Situation reagieren würde. Die interessant gezeichneten Protagonisten stoßen recht schnell an ihre Grenzen. Jeder hat so seine eigene Persönlichkeit, die sich erst zeigt, als die Lage sich zuspitzt.Das Ende ist ein wenig profan, aber trotzdem wäre ich niemals auf die Lösung gekommen. Und das macht es letztlich aus, die schönen und spannenden Stunden, die mir dieses Buch beschert hat. Das toll gestaltete Cover hat mich auch sofort angezogen. Es ist schwarz-weiß, wobei der schwarze Teil eine geprägte Struktur hat, was es zu einem haptischen Leckerbissen macht. Der Schnitt ist auch schwarz. Als Liebhaber schön gestalteter Bücher ist man hier bestens bedient.Wenn es draußen stürmt und gewittert, die perfekte Lektüre! :-)

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  • Super Spannend

    Saeculum
    Jenny25

    Jenny25

    01. March 2017 um 11:47

    Ich wusste nicht, ob das Buch wirklich was für mich ist, aber Dank der vielen guten Rezensionen musste ich es lesen. Ich habe mich schnell in die Geschichte herein gefunden und mochte jeden einzelnen Charakter. Ich konnte es wirklich nicht mehr weg legen, da man wissen möchte wie es weiter geht. Das Ende war für mich unerwartet und verblüffend. Nun nenne ich es eins meiner aktuellen Lieblingsbücher. Ich hatte  noch paar Tage danach mit dem Buch zu kämpfen.

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  • Geisterfluch oder reale Bedrohung?

    Saeculum
    MikkaG

    MikkaG

    15. February 2017 um 13:39

    Ein harmloses Rollenspiel sollte es werden: ein paar Tage im einsamen Wald, mal leben wie im Mittelalter, Schwertkämpfe und spannende Aufgaben, die es zu erfüllen gilt. Kein moderner Kram wie Zahnpasta oder Handys. Aber es dauert nicht lange, bis das Spiel immer mehr zum Albtraum wird - der Fluch aus einer uralten Sage scheint sich nach und nach zu erfüllen. Gräber öffnen sich, des Nachts hören die Jugendlichen furchtbare Schreie, Mitspieler werden verletzt... Als Leser fragt man sich dabei natürlich die ganze Zeit: gibt es diesen Fluch wirklich; ist es der Geist von Tristram, der umgeht und Opfer fordert? Oder steckt doch ein Mensch hinter dem perfiden Spiel? Die Autorin hat es geschafft, dass ich mal von dem einen, mal von dem anderen überzeugt war. Erst nach etwa 350 Seiten hatte ich einen Geistesblitz und habe einen Teil der Auflösung erraten, vieles hat mich am Ende aber dann doch noch überrascht - denn da kapiert man erst, wie komplex das Ganze eigentlich ist, und dass unzählige kleine Details und Andeutungen, über die man vielleicht einfach drübergelesen oder ihnen keine größere Bedeutung beigemessen hat, tatsächlich ein Teil dieses Puzzles sind. Ich fand die Geschichte von vorne bis hinten unheimlich spannend, denn man fragt sich ständig: was kommt als nächstes? Gegen Ende zieht Ursula Poznansik die Daumenschrauben dann noch mal kräftig an!  Allerdings sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass "Saeculum" ein Jugendthriller ist, der für Leser ab 14 Jahren gedacht ist. Obwohl die Geschichte nicht ohne Blutvergießen abläuft, ist sie wohl nichts für Fans von Hardcore-Thrillern Originell fand ich auch, dass das Buch in einer eigentlich sehr friedlichen Szene angesiedelt ist, nämlich der der Mittelalter-Liverollenspieler. Wer's nicht kennt: man kleidet sich in mittelalterliche Kleidung, trifft sich mit Gleichgesinnten und schlüpft für die Dauer des Spiels in die Rolle eines Menschen, wie er im Mittelalter gelebt haben könnte. Zwar gibt es auch Schaukämpfe, aber die sind halt wirklich nur Schau und sollten allerhöchstens blaue Flecken hervorrufen. Die Autorin hat sich scheinbar wirklich gut und weitreichend informiert, so dass man einen kleinen Blick in diese Welt werfen kann. Die Charaktere fand ich wunderbar geschrieben. Ein paar davon bleiben eher am Rand, aber die meisten werden lebendig und vielschichtig geschildert, mit all ihren Marotten und Schrullen. Da gibt es zum Beispiel das kugelrunde 'Steinchen', auch bekannt als 'Kuno vom Fass', der sich als witzig, gutmütig und loyal herausstellt, die wunderschöne Lisbeth, die sich im Spiel 'Geruscha' nennt und ihre Schönheit manchmal eher als Fluch denn als Segen sieht, oder Harfenspielerin Iris, die schon vor irgendetwas Angst zu haben scheint, bevor die ersten Dinge schiefgehen. Im Mittelpunkt steht Bastian, alias 'Tomen Sehnenschneider', der so etwas noch nie mitgemacht hat und eigentlich nur da ist, um die Rollenspielerin Sandra zu beeindrucken. Denn eigentlich ist er fleißiger Medizinstudent und versucht, es seinem herrischen Vater und dessen unmöglich hohen Ansprüchen recht zu machen. Bastian war mir sehr sympathisch, und mir hat gut gefallen, wie er sich im Laufe des Buches weiterentwickelt und seine eigenen Stärken und Schwächen kennenlernt. Unter den Jugendlichen gibt es auch ein paar Pärchen, und Bastian macht sich ja Hoffnungen auf seine Sandra - aber die Liebesgeschichten entwickeln sich nicht unbedingt immer so, wie man es am Anfang erwarten würde, und zu kitschig wird es in meinen Augen auch nie. Am Schreibstil merkt man schon ein bisschen, dass es ein Jugendbuch ist, denn der ist eher einfach, aber er hat mir dennoch sehr gut gefallen. Er liest sich locker und bringt Stimmungen und Emotionen großartig rüber. Fazit: Fünf Tage mal so tun, als würde man im Mittelalter leben, mitten im einsamen Wald - was für eine Gruppe von jungen Rollenspielern als spannender Abenteuerurlaub beginnt, gerät schnell außer Kontrolle, als sich ein uralter Fluch scheinbar Stück für Stück erfüllt. Als Jugendthriller verzichtet "Saeculum" zwar nicht auf Gewalt, aber auf bluttriefende Beschreibungen derselben. Für manche Thrillerfans ist das Buch damit sicher zu harmlos, ich fand es aber auch als erwachsene Leserin spannend und vor allem sehr clever konstruiert. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man erst im Nachhinein begreift, wie viele Hinweise die Autorin versteckt hat! Ich fand es originell und spannend, mit überzeugenden Charakteren und einem Schreibstil, der zwar eher einfach ist, aber dennoch sehr ansprechend und wirkungsvoll.

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  • Nette Idee, leider mit überzogenem Ende

    Saeculum
    FrauSchafski

    FrauSchafski

    05. February 2017 um 17:21

    Ganz ehrlich, das Beste an diesem Buch ist das Cover, das auch der Hauptgrund war, warum ich es unbedingt lesen wollte. Okay, so richtig habe ich es nicht bereut, aber - das gleich vorneweg - etwas Besonderes ist es nicht.  Die Grundidee fand ich jedoch ganz interessant: „Saeculum“, eine mittelalterliche Rollenspielgruppe, begibt sich einmal im Jahr an einen völlig abgeschiedenen Ort, um dort wie im 14. Jahrhundert zu leben. Und so macht sich die Gruppe junger Erwachsener auf in ein bayerisches Waldstück, auf dem ein Fluch liegen soll. Nach diesen fünft Tagen werden sich die Mitglieder allerdings wünschen, sie wären zu Hause geblieben.  Ja, richtig gelesen. Die Handlung lässt definitiv an Blair Witch Projekt denken und das ist per se erst einmal ja nicht schlecht. Denn wer hat sich bei diesem Film nicht ordentlich gegruselt. Und auch in diesem Buch versucht die Autorin, ihren Leser das Fürchten zu lehren. So richtig mag es ihr leider nicht gelingen. Als aufgeklärter Mensch vermutet man hinter all den merkwürdigen Ereignissen schnell ein handfesteres Motiv. Die Charaktere sind in ziemlich stereotype Rollen gepresst, „der Schönling“, „die Abergläubige“, „die Außenseiterin“, „der Dicke“, um nur ein paar von ihnen zu nennen. Also verhalten sie sich auch ganz nach ihren Rollenbildern. Das macht es für den Leser leider zwischenzeitlich ziemlich ermüdend und anstrengend, denn große Charakterentwicklungen sind hier nicht zu erwarten. Auch leiden die Dialoge unter diesen Rollenprinzipien ebenso wie unter dem Umstand, dass gefühlt ewig um den ein oder anderen Umstand herumdiskutiert wird, bevor es endlich mit der Handlung weiter geht. Das Ende ist wenig überraschend, ziemlich überzogen und konstruiert. Der Leser kann es zwar nicht sicher voraussagen, aber er wird relativ früh die richtige Ahnung haben. Fazit: Unterhaltsam sind die Bücher von Ursula Poznanski eigentlich immer, was vor allem ihrem Schreibstil zu verdanken ist. Allerdings hätten 100 Seiten weniger der Handlung gut getan. So gibt es von mir gerade noch so knappe drei Sterne.

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  • Aus einem Spiel wird blutiger Ernst

    Saeculum
    signorinasvenja

    signorinasvenja

    06. January 2017 um 21:55

     Nachdem mich Erebos schon überzeugt hatte, bin ich auch von Saeculum keines wegs enttäuscht. Auch wenn ich anfangs skeptisch war, weil ich mit Mittelalter nichts am Hut habe, hat mich das Buch total in seinen Bann gezogen. Vom Anfang bis zum Ende ist und bleibt die Geschichte spannend, keine Seite zu viel oder zu wenig. Besonders gut gefallen, hat mir die Unsicherheit, die Geheimnisstuerei. Ich war mir nie sicher wem man noch über den Weg trauen kann und wem man besser aus dem Weg gehen sollte. Völlig absurde Dinge passieren, für die niemand eine Erklärung hat. Alle Charaktere machen von Zeit zu Zeit eine Entwicklung durch, basierend auf den Vorfällen, die jeden immer mehr in Angst, Panik und steigende Verzweiflung versetzt. Wie verhalten sich Menschen wohl in solche einer extremen Situation? Ursula Poznanski zeigt hier sehr realistisch zu was Menschen tatsächlich in der Lage sind, wenn es um ihr Leben geht. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und es gibt keine Ausschweifungen, so dass die Ereignisse Schlag auf Schlag folgen und man gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Die Charaktere und die Handlungsplätze sind wunderbar ausgearbeitet!  Fazit Spannend und gruselig, wie man sich einen Thriller eben wünscht. Ich habe das Buch kaum aus der Hand gelegt! Ein absolut empfehlenswertes Buch, mit einem überraschenden Ende!

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  • Mini-Challenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    querleserin_102

    querleserin_102

    Hier könnt ihr euch für die Jahreschallenge anmelden. Die Anmeldebeiträge bitte folgendermaßen gestalten:            Ich nehme mit 12 Büchern Teil. 1/12 beendet: Buchtitel, Autor 2/12 beendet: Buchtitel, Autor 3/12 beendet: Buchtitel, Autor 4/12 beendet: Buchtitel, Autor … Danke und viel Spaß! Teilnehmer: ChattysBuecherblog (50/200)xxlxsa (6/50)Hortensia13 (34/100)YaBiaLina (25/75)FrauSchafski (15/50)Yolande (276/70)misery3103 (33/200)annlu (101/250)Tina2803 (0/90)Ayda (23/100)Buchgespenst (98/200)Kuhni77 (38/100)samea (15/50)YvetteH (428/100)Meine_Magische_Buchwelt (72/70) LadySamira091062 (56/180)QueenSize (28/80)Kodabaer (237/30)Iris_Fox (12/24)Amy_de_la_Soleil (63/35)tigerbea (51/150)Lucinda4 (6/25)Bellis-Perennis (64/360)Leseratte2007 (61/100)pamN (5/104)leucoryx (33/11)KruemelGizmo (20/95) Seelensplitter (77/150) Shanlira (14/30) Argentumverde (55/200) dreamily1 (9/30) Mali133 (28/50) aufgehuebschtes (25/40) MrsCorina (0/17) MelE (17/200) dia78 (86/180) BeaSurbeck (54/100) MissTalchen (12/43) DieBerta (19/50) walli007 (438/168) paschsolo (33/80) Ascardia (1/30)  Dominic32 (0/20)  book_lover_6 (1/40) kathi_liebt_buecher (3/90) kleine_welle (13/70) Mausimau (14/40) fantafee (6/25) loralee (0/40) steinchen80 (29/60) Sxndy_03 (10/50) janaka (19/144) haTikva (9/12)  MaLaPe (5/55) kalestra (11/30) _monida (5/36) angiiMi (6/35)                  

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    • 915
  • Für meinen Geschmack zu langatmig

    Saeculum
    eigenART

    eigenART

    24. November 2016 um 11:26

    Die Idee mit dem Mittelalter fand ich sehr interessant. Auch der Anfang war fesselnd. Ich habe ja zuvor "Erebos" gelesen und hatte daher die Erwartung, dass die Autorin mehr über den Spieleverlauf dieser Mittelalter Quests schreiben wird, deswegen hatte ich es auch gekauft. Das Buch ging jedoch in eine andere Richtung. Das ganze Mittelalteroutfit bildete den Rahmen, es kam aber zu keinem wirklichen mittelalterichen Spielgeschehen. Zwischendurch war es für mein Empfinden zu langatmig, weil zwar Kleinigkeiten passierten, aber keine zwischendurch Geheimnisse gelüftet wurden. Das Ende war allerdings sehr spannend und es fügte sich alles logisch und überraschend zusammen. 

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  • Spannend bis zur letzten Seite

    Saeculum
    Schneekatze

    Schneekatze

    06. October 2016 um 17:05

    Mein erstes Buch von Ursula Poznanski war „Erebos“ und hat mich schwer begeistert, so auch „Layers“, wobei nicht ganz so stark wie „Erebos“. Jetzt also „Saeculum“, das ich fast in einem Rutsch durchgelesen hatte, weil es mich wieder von Anfang an packen konnte. Es bleibt fast durchgehend spannend, auch in ruhigeren Abschnitten, die es durchaus gibt. Was genau läuft da eigentlich ab in dem Waldstück? Ist es wirklich verflucht oder wieso passieren so seltsame Dinge? Und wer kommt lebend wieder nach Hause? Wird es weitere Opfer geben? „Saeculum“ lebt vor allem durch seine Charaktere. Jeder Protagonist hat seine eigene Geschichte, manche treten deutlicher hervor, manche weniger. Es handelt auch von menschlichen Abgründen und wie weit jemand gehen würde, um seine eigene Haut retten zu können. Verfasst ist es abwechselnd aus der Sicht von Iris, einer geheimnisumwitterten Rollenspielerin, die ihre Zeit gerne auf Mittelaltermärkten verbringt, und Bastian, einem Medizinstudenten, für den das alles noch ganz neu ist und der diesen Schritt ins Abenteuer nur wagt, weil sein Schwarm Sandra ihn mitzieht, aber auch, um seinem arroganten Vater eins auszuwischen. Als erfolgreicher Arzt will dieser seinen Sohn unbedingt in seine Fußstapfen treten sehen und am liebsten auch nur lernend am Schreibtisch wissen. Ein Buch, das die Leser scheinbar teilt: Ich habe es im Rahmen einer Leserunde in einer Facebook-Gruppe gelesen und nicht alle waren so begeistert, fanden es sogar langweilig oder haben abgebrochen. Fazit: 5/5 Meiner Meinung nach aber ein Buch, das man nur lesen sollte, wenn man wirklich Zeit hat: Denn es lässt einen so schnell nicht mehr weg.

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  • Saeculum

    Saeculum
    Melody80

    Melody80

    18. September 2016 um 11:22

    Ich habe bis jetzt fast nur durchweg gute Leseeindrücke zu Saeculum gelesen und muss mich den positiven Stimmen jetzt auch anschließen. Ursula Poznanskis Schreibstil ist einfach fesselnd und die Ausarbeitung der Charaktere sehr detailliert gelungen. Das mittelalterliche Flair gab dem Buch das gewisse Etwas, ein Rollenspiel im Wald war ein tolles Thema. Ich selbst habe noch nie an einem Rollenspiel teilgenommen, habe aber Freunde, für die es ein großartiges Hobby ist. In dem Buch kamen die Charaktere nicht klischeehaft "nerdig" und "anders" daher, sondern waren Leute von nebenan, sympathisch und hilfsbereit. Die Auflösung am Ende fand ich gelungen. Auch wenn ich mir manches schon so in etwa zusammen reimen konnte, hat Saeculum letzten Endes aufgrund der Story, des Erzählstils und der Spannung  alles richtig für mich gemacht. Dieses Buch ist nicht nur für Jugendliche geeignet, auch junge und jung gebliebene Erwachsene werden beim Lesen hoffentlich Freude erleben.

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  • Ein Thriller voller raffinierter Plottwists

    Saeculum
    Gwee

    Gwee

    28. August 2016 um 15:05

    Die Gestaltung des Covers hält sich sehr an den Vorgänger „Erebos“ der Autorin, wobei mir dieses Cover deutlich besser gefällt und auf den ersten Blick sofort den Inhalt des Buches widerspiegelt. Auch hier steht auf der Rückseite des Buches keine Kurzbeschreibung, sondern ein neugierig machender Text. Die Kurzbeschreibung selbst, die vorne im Buch steht, trifft den Inhalt des Buches sehr gut und verrät damit auch nur einen Bruchteil.„Saeculum“ beschäftigt sich mit dem Thema LARP und verwebt die Hintergrundhandlung gekonnt mit diesem. Auch hier geht es wieder um Gesellschaftskritik, auch wenn es deutlich sensibler eingearbeitet wurde. Die beiden Protagonisten sind hier Bastian und Iris. Iris gehört zu Saeculum und kennt sich in der Rollenspielwelt aus, während Bastian blutiger Anfänger ist und wir mit ihm diese Welt entdecken können. Es gibt ein paar Schwachstellen im Buch, da manchmal offensichtlich wird, dass etwas nicht stimmt, aber bis kurz vorm Ende konnte ich mir den Hintergrund nicht erschließen, nur Bruchstückhaft. Generell muss man sagen, dass hier sehr viel Spannung zusammenkommt. Man verzweifelt mit den Rollenspielern und ihre Stimmung wird wirklich gut und authentisch beschrieben. Und je weiter der Roman voranschreitet, desto heftiger werden die Ereignisse. Es gibt hier auch eine zarte Liebesgeschichte, die ich anfangs echt gut gemacht fand, mir aber später etwas zu viel wurde. Dennoch gerät sie nie zu extrem in den Vordergrund. Am Ende treffen mehrere Hintergrundhandlungen aufeinander, was mir letztendlich fast etwas zu übertrieben war. Es hätte auch weniger ausgereicht, aber im Endeffekt fand ich den Roman inhaltlich sehr gut umgesetzt und wirklich fesselnd und mitreißend.Ich muss sagen, dass ich die wenigsten Charaktere wirklich sympathisch fand. Fast jeder hat seine Macken und wirkt mit ihnen eher kratzbürstig. Bastian, der Protagonist, ist kein sehr tiefgründiger Charakter und wird auf ein paar Merkmale reduziert, vor allem, dass er Medizin studiert. Dies macht sein Wesen im gesamten Buch aus und charakterlich erfährt man sonst nicht viel mehr über ihn. Ich empfand ihn auch als Figur des Romans eher als erlebenden Charakter, weniger als Handelnden, auch wenn er die anderen gerne mal animiert mehr zu tun. Iris war für mich noch schwerer zu fassen. Man erfährt zwar etwas über ihre Vergangenheit und ihre Figur wird auch glaubwürdig dargestellt, aber identifizieren konnte ich mich mit ihr gar nicht. Auch die anderen Charaktere werden auf wenige Merkmale reduziert, die sie motivieren, allerdings bleibt natürlich fraglich, ob man da mehr hätte in die Tiefe gehen können. Bei Bastian als Protagonist hätte ich mir jedenfalls mehr Vielschichtigkeit gewünscht.Die Autorin benutzt einen sehr handlungsorientierten Schreibstil, der das Geschehen sehr lebendig erzählt. Auch die Dialoge der Charaktere wirken nicht gestelzt, sondern sind angepasst an die Umgangssprache. Dadurch hat man mehr das Gefühl wirklich unter jüngeren Menschen zu sein. Für junge Erwachsene wirkte die Sprache gut nachempfunden. Es gibt auch keine langen Absätze, die das Lesen zäh werden lassen und generell reiht sich hier Handlung an Handlung und man kommt kaum dazu Langeweile zu empfinden.Bevor ich mit dem Lesen begann, hatte ich bereits mehrere Meinungen zum Buch gehört – positive wie auch negative – und war deswegen darauf gefasst, dass mir dieses Werk der Autorin nicht so gut gefallen könnte wie der Vorgänger. Der Anfang war noch nicht sehr spannend, aber nach den ersten 50 Seiten habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. An manchen Stellen waren Hinweise versteckt, die bei der Auflösung der Handlung helfen können. Mir selbst sind die meisten davon erst im Nachhinein aufgefallen. Aber generell war ich mit meinen Vermutungen trotzdem ein Stück weiter voraus als die Charaktere selbst, aber nie so sehr, dass die Handlung langweilig oder offensichtlich geworden wäre. Das Ende hat mir nicht wirklich gefallen, aber es war schlüssig. Aber ansonsten hat mir der Roman besser gefallen als ich erwartet hatte.Fazit: „Saeculum“ ist nicht nur für LARP-Fans ein interessantes Buch, sondern überzeugt mit seiner packenden Geschichte vor allem auch jene, die mit dem Thema LARP gar nicht vertraut sind. Wer mal wieder Lust auf einen richtig guten Thriller hat, ist mit diesem Roman gut bedient.Gesamt: 4,5/5Inhalt: 4/5Charaktere: 4/5Lesespaß: 5/5Schreibstil: 5/5

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  • Ein Thriller, der mit dir spielt, ob du willst oder nicht!

    Saeculum
    Natalie23

    Natalie23

    19. August 2016 um 11:18

    Inhalt: Fünf Tage im tiefsten Wald, die nächste Ortschaft kilometerweit entfernt, leben wie im Mittelalter – ohne Strom, ohne Handy –, normalerweise wäre das nichts für Bastian. Dass er dennoch mitmacht bei dieser Reise in die Vergangenheit, liegt einzig und allein an Sandra. Als kurz vor der Abfahrt das Geheimnis um den Spielort gelüftet wird, fällt ein erster Schatten auf das Unternehmen: Das abgelegene Waldstück, in dem das Abenteuer stattfindet, soll verflucht sein. Was zunächst niemand ernst nimmt, scheint sich jedoch zu bewahrheiten, denn aus dem harmlosen Live-Rollenspiel wird plötzlich ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit. Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Wald? Cover: Es versprach mir eine dunkle, mitreißende Geschichte, die mich schon von Anfang an fasziniert hat. Zum Ende dieses Buches muss ich sagen, das es sehr zu der Geschichte gepasst hat ;). Die Geschichte: Es hat ein wenig gedauert, bis ich das Buch nicht mehr weglegen konnte, doch es geschah. Ich wurde nach und nach mitgerissen und war unglaublich fasziniert, denn man bekommt wage Einblicke, wie das Leben im Mittelalter gewesen ist und die Idee einer Rollenspielgruppe finde ich echt genial! Es wurde zudem auch noch darauf geachtet, das es nicht lächerlich rüberkommt, also mit anderen Worten: Es wurde realistisch gehalten und ich saß kein einziges Mal da und habe den Kopf geschüttelt, weil ich dachte, so würde es doch niemals ablaufen. Außerdem hat man nun die ganze Zeit gegrübelt, ob es denn nun ein Fluch, oder ein böses Spiel war, denn ja, es könnte beides sein. Und das Ende.... es ist... einfach nur Wahnsinn! Ich habe mehrfach das Buch zur Seite legen müssen, weil ich so außer mir war. Charaktere: Jeder hatte seine Finger im Spiel und die beiden Hauptcharaktere waren mir sehr sympathisch. Und die anderen.... naja, ich habe mich sehr oft über sie aufgeregt, aber sie haben ihre Rolle gespielt und man sollte sich ja über diese Personen aufregen. Also hat alles seine Richtigkeit! ;) Fazit: Definitiv nicht das letzte Buch, das ich von dieser wundervollen Autorin gelesen habe

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