Ursula Poznanski Schatten

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Inhaltsangabe zu „Schatten“ von Ursula Poznanski

Der vierte Fall für das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger: Anspruchsvolle Thrillerkost auf höchstem Niveau

Eine Entführung. Drei Morde. Und ein Täter aus der Vergangenheit...

Ein Mann, grausam zugerichtet in seiner Wohnung. Eine Hebamme, ertränkt in einem Bach - zwei Fälle, die Beatrice Kaspary als Ermittlerin im Dezernat Leib und Leben der Polizei Salzburg lösen muss. Schnell erkennt Beatrice, dass die beiden Morde zusammenhängen - und dass sie etwas mit ihr zu tun haben müssen. Denn sie kannte beide Toten. Sie konnte sie nicht leiden. Und sie weiß: Wenn sie nicht handelt, wird es weitere Opfer geben...

Ein sehr persönlicher Fall, spannend umgesetzt!

— Mira20

Ein Muss für Fans der Reihe!

— Mary2

Eine Mordserie, ein psychopathischer Irrer, Dämonen der Vergangenheit und

— katha_dbno

Spannender Krimi! Besser als der Vorgänger - Super!

— IrisBuecher

Der Anfang war ein wenig schleppend, aber dann hat es mich gepackt. Man sollte allerdings vorher das Buch Stimmen lesen.

— Crazybookworm1984

Wirklich spannend, kaum aus der Hand zu legen!

— Blaubeerblau

Leseempfehlung!

— Bergbaron

Von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Unbedingt lesen!

— Tensiar

Großartig, spannend und atemberaubend - für mich das beste Buch in der Reihe!

— wortgeflumselkritzelkram

Wie auch die letzten 3 Teile spannend, mit überraschenden Wendungen, einem großartigem Finale und einer Spur Liebe. Großartige Reihe!!

— mareike91

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  • Chapeau, Ursula Poznanski!

    Schatten

    santina

    05. November 2017 um 17:13

    Inhalt Die Ermittlerin Beatrice Kaspary wird zu einem grausamen Mord gerufen. Der Name des Toten ist ihr ein Begriff und während die Kollegen um Florin Wenninger mit den Ermittlungen starten, hängt Beatrice mit ihren Gedanken in der Vergangenheit fest. Als dann die Leiche einer Frau gefunden wird, die Beatrice ebenfalls kannte und die sie genauso wenig leiden konnte, wie den ersten Toten, verstärkt sich ihr Verdacht, dass die Morde mit ihr selbst zusammenhängen könnten. Doch ihr bleibt keine Zeit für weitere Ermittlungen, denn nun hat der Täter es direkt auf sie und ihr engstes privates und berufliches Umfeld abgesehen… Protagonisten Beatrice Kaspary ist Mutter von zwei Kindern und lebt in Salzburg. Sie hat mit ihrem Ex-Mann zu  kämpfen, muss ihre Kinder und den Beruf unter einen Hut bringen und hat zu allem Überfluss einen Chef, der scheinbar ein Problem mit starken Frauen hat. Seit Band 3 ist sie mit ihrem Kollegen Florin Wenninger liiert, wobei Beatrice die bereits angeschlagene Beziehung zu ihrer Tochter nicht noch weiter verschlechtern möchte und sich daher nur heimlich mit Florin trifft. Das Team um die beiden Ermittler ahnt von der Verbindung, aber auch im Dezernat haben die beiden ihre Beziehung nicht offiziell gemacht. Während ich nach Band 3 noch bemängelt habe, dass das Privatleben der beiden kaum Raum eingenommen hat, ist es in Band 4 genau umgekehrt: das Privatleben von Beatrice und Florin nimmt viel Raum ein, was aber darin begründet ist, dass der Fall privates und berufliches vermischt. Ja, man kann Band 4 lesen, ohne die Bände 1 bis 3 zu kennen. Aber gerade weil in „Schatten“ das Privatleben eine wesentliche Rolle spielt, rate ich dazu, zunächst die Vorgänger zu lesen. Meine Gedanken zum Buch Ursula Poznanski hat mich mit dem Plot zu diesem vierten Band absolut überzeugt, Sie hat Beatrice Vergangenheit komplett aufgerollt und in einen erstklassig konstruierten Fall integriert. Die Autorin serviert dem Leser einen Thriller, dessen Spannungsbogen sie von der ersten bis zur letzten Seite halten kann. Sie überrascht mit Opfern, denen ich diese Rolle niemals zugedacht hätte und agiert mit Psychospielchen, die auf diesem Niveau nicht viele deutschsprachige Autoren beherrschen.

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  • Schatten der Vergangenheit holen Kaspary und Wenninger ein...

    Schatten

    Mary2

    13. October 2017 um 10:47

    Beactrice Kaspary und Florin Wenninger ermitteln in ihrem vierten Fall. Es geschehen brutale Morde in Salzburg – und Beatrice kannte beide Opfer, mochte beide Opfer nicht, jetzt sind beide tot. Dunkle Schatten aus der Vergangenheit ziehen auf. Sechzehn Jahre zuvor war Beatrices Freundin Evelyn Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Beatrice gab sich eine Mitschuld an diesem Verbrechen. Gibt es einen Zusammenhang mit den aktuellen Fällen? Und wenn ja, welchen? Sind weitere Personen gefährdet? Dann kommt noch eine Entführung hinzu und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Auch dieser Thriller ist wieder ungemein spannend und sehr lebensnah geschrieben. Die menschliche Seite der Ermittler steht stark im Vordergrund und die Autorin legt viel Wert auf die Schilderung der psychischen Auswirkungen der Ereignisse. Ich finde, das ist ihr gut gelungen, teilweise aber recht lang geworden. Interessant ist in diesem Roman, dass Florin und Beatrice unabhängig voneinander Erkenntnisse erlangen, die erst ganz zum Schluss für die Beteiligten ein Gesamtbild ergeben. Der Wechsel der Erzählperspektive erscheint völlig selbstverständlich, der Leser ist immer auf Augenhöhe. In diesem Fall hatte ich schon lange vor dem Finale eine Idee für den Plot – gestimmt hat er aber nur teilweise, so dass es spannend blieb. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und schnörkellos, wie man es von der Autorin kennt. Fazit: Dieser Thriller ist ein Muss für Ursula-Poznanski-Fans. Um die persönlichen Umstände richtig einzuordnen, ist es sinnvoll, die vorherigen Bände der Reihe zu kennen. Ich vergebe hier 4,5 Sterne und – natürlich – eine Leseempfehlung.

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  • Runde 4

    Schatten

    katha_dbno

    11. October 2017 um 11:22

    Rezension auf Buntes TintenfässchenDer Einstieg in die Handlung kreiert schon die richtige Atmosphäre für einen Thriller. Wie für die Kaspary-Reihe üblich beginnt der Roman mit der Tat selbst, die in diesem Fall aus der Sicht des Mörders geschildert wird. Allerdings wird dabei - logischerweise - dessen Identität verschleiert. Für mich persönlich ist so ein direkter Einstieg gelungen, denn dadurch bin ich a) neugierig und werde b) gleich in die passende Stimmung versetzt. Die Handlung, die sich auf den folgenden Seiten entfaltet, zählt für mich zu den stärksten der Kaspary-Reihe. Der Fall war diesmal doppelt interessant, weil er einen persönlichen Bezug zu Bea hat. Endlich kommt Licht ins Dunkel, was vor sechzehn Jahren mit ihrer besten Freundin Evelyn passiert ist. Vorher wurde dieses prägende Ereignis immer nur knapp erwähnt, aber nicht umfassend beleuchtet, da der Mord ungeklärt geblieben ist. Schon in den vorigen Bänden hätte ich gerne mehr dazu erfahren und nun ist dieser Wunsch endlich in Erfüllung gegangen. Ich kann jetzt nicht unbedingt behaupten, dass das Bild, das Poznanski von Evelyn gezeichnet hat, zu einem positiven Charakterurteil meinerseits geführt hat. Evelyn war, gelinde gesagt, eine fordernde, anstrengende, egozentrische Drama-Queen, zumindest geht das aus dem Tagebuch hervor, das sie geführt hat. Ich muss wohl nicht extra betonen, dass ich solche Menschen lieber meide. Dass Bea zu ihren besten Freunden zählte, ist aus jetziger Sicht nicht ganz nachvollziehbar, da ich mir einfach nicht vorstellen kann, wie die beiden miteinander auskommen sollten. Aber Bea war damals einfach ein anderer Mensch. Ich fand es sehr aufschlussreich, in Erfahrung zu bringen, wie Bea als Studentin war. Die aktuelle Mordserie hängt also mit jener Tragödie von damals zusammen, so viel wird Bea recht schnell klar, und auch, dass der Verantwortliche ein intelligenter, mit Kalkül vorgehender Irrer ist, der gerne Psychospielchen mit seinen Opfern spielt. So sehr ich im wahren Leben solche Menschen verabscheue, so muss ich natürlich gestehen, dass sie sich in einem Thriller als "perfekte" Gegner erweisen. Schließlich brauchen die Ermittler ja eine Herausforderung. Bei keinem der vorigen Teile habe ich so stark mitgerätselt, wer der Täter ist, wie hier und ich muss sagen, dass meine Kombinationen und Schlussfolgerungen gar nicht mal so verkehrt waren. Ich war mir allerdings auch bis zuletzt nie hundertprozentig sicher, ob ich mit meinen Vermutungen richtig lag. Genau das hat den Roman so unglaublich fesselnd gemacht. Man erhält die einzelnen Hinweise am Tatort, liest die kryptischen Tagebucheinträge von Evelyn mit und wird quasi in die Schlussfolgerungen des LKA bzw. denen von Bea eingeweiht, wodurch man ihre Gedankengänge gut nachvollziehen kann. Aber in den entscheidenden Momenten, sprich: wenn gerade wieder etwas Schlimmes passiert oder es um den konkreten Namen des Mörders geht, wechselt entweder die Szenerie oder Poznanski enthält einem die Information vor. Man fühlt sich der Lösung zum Greifen nah, aber kann sie doch nicht fassen. Ich war wirklich versucht, bis zum Schluss zu blättern, konnte mich aber gerade noch beherrschen - ein gutes Zeichen! Allerdings hätte das Finale noch ein bisschen spektakulärer ausfallen dürfen.Abgesehen vom Fall selbst bereitet auch Beas Privatleben ihr allerhand Probleme, denn - oh Wunder! - Armin ist nicht über Nacht zu einem einfühlsamen, verständnisvollen und sich vernünftig verhaltenden menschlichen Wesen geworden. Er zickt Bea an, wann immer er kann, und hetzt sogar die Kinder gegen sie auf. Damit treibt er mich noch immer zur Weißglut, daran haben auch die Ereignisse in diesem Band nichts geändert, wenngleich ich gegen Ende ein klein wenig Mitleid mit ihm bekommen habe. Auch ihre gemeinsame Tochter Mina hat bisweilen aufgrund ihrer Kaltschnäuzigkeit und ihren vor Sarkasmus triefenden Kommentaren an meinen Nerven gezehrt, was auf Dauer sehr anstrengend beim Lesen war. Erfreuter war ich aber umso mehr, dass - trotz der wideren Umstände - die Beziehung von Bea und Florin einen Satz nach vorne gemacht hat. Sie bringt immer ein wenig Licht in die Düsternis. Man durfte sogar einen Abstecher in Florins Gedankenwelt machen, was eine nette Abwechslung war.FazitMeiner Meinung nach ist "Schatten" der beste Teil der Kaspary-Reihe. Die persönliche Involviertheit von Bea, die gut portionierten Hinweise sowie das gewiefte Vorgehen des Mörders, dessen Identität bis zum Schluss nicht aufgedeckt wird, haben dafür gesorgt, dass das Spannungslevel immer relativ hoch geblieben ist und ich entsprechend gefesselt war.

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  • Rezension zu "Schatten" von Ursula Poznanski

    Schatten

    Tensiar

    26. July 2017 um 17:52

    Einstieg: Ich habe bisher schon einige Bücher von Poznanski gelesen, allerdings handelte es sich dabei bisher immer um Jugendliteratur. Da ich jedoch jedes Mal begeistert war und über ihre glorreichen Wendungen nur staunen konnte, wollte ich es diesmal mit einem ihrer Thriller probieren. Ich muss dazu sagen, dass ich die anderen drei Bände nicht kenne, dennoch konnte ich mich sehr gut in das Geschehen und die Charaktere einfinden. Jedoch rate ich Leuten davon ab dieses Buch zuerst zu lesen, wenn sie in Erwägung ziehen ebenfalls die vorangegangen Bände zu lesen, da man hier an mehreren Stellen gespoilert wird, was den Ausgang anderer Bände betrifft. Handlung:  Beatrice Kaspary ist Ermittlerin in Salzburg und wird vor eine Reihe unklarer Morde gestellt. Es ist offensichtlich, dass die Taten etwas mit ihr zu tun haben, denn die einzige Gemeinsamkeit, die sich finden lässt ist, dass sie beide Opfer kannte und sie nicht leiden konnte. Gleichzeitig wirft der Fall Fragen auf, der einen Mord vor vielen Jahren betraf und der Beatrice persönlich sehr betroffen gemacht hat. Vergangenheit und Gegenwart kollidieren und bringen einen spannenden Thriller hervor. Meinung: Ich persönlich war sehr angetan von diesem Thriller. Der Schreibstil war wie zu erwarten hervorragend, ich habe das Buch in zwei Etappen komplett durchgelesen. Ich möchte von der Story nicht zu viel verraten, jedoch kann ich anmerken, dass mir die verschiedenen Perspektiven, die dargestellt werden, sehr gut gefallen. Aufgrund der Wechsel bleibt die Spannung stets hoch. Der Täter hat mich besonders angesprochen, da er völlig aus dem gewohnten Munster fällt und dementsprechend äußerst interessant ist. Beatrice als Protagonistin hat mir super gefallen. Sie war mir nicht nur sympathisch, ich mochte auch ihre Denkweise und die Art, wie sie zu ihren Schlussfolgerungen kam. Bei Florin war ich zwischenzeitlich zwiegespalten, da mir nicht alle seine Charakterzüge gefallen hatten. Allerdings machte ihn besonders das sehr authentisch. Jede seiner Handlungen war nachvollziehbar. Fazit: Ein wirklich herausragender Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.

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  • Schatten

    Schatten

    Kleine8310

    17. July 2017 um 21:02

    Lesegrund:  Von Ursula Poznanski's Büchern war ich bisher immer sehr angetan und da "Schatten" ganz nach meinem Geschmack klang, wollte ich es natürlich gerne lesen.   Handlung:  In diesem Thriller bekommt es die Protagonistin Beatrice Kaspary gleich mit zwei Fällen zu tun. Als Ermittlerin im Dezernat der Polizei Salzburg kennt sie schon einiges, aber als sie den grausam zugerichteten Mann in seiner Wohnung sieht und eine Hebamme in einem Bach ertränkt wird, ist ihr schon bald klar, dass die Morde zusammenhängen müssen. Aber nicht nur das, denn Beatrice vermutet, dass sie auch etwas mit ihr persönlich zu tun haben werden, denn sie kannte nicht nur beide Toten, sondern mochte sie auch nicht wirklich ... Schreibstil:  Der Schreibstil von Ursula Poznanski hat mir gut gefallen. Die Autorin schreibt flüssig und mit Raffinesse. Zudem stimmen nicht nur die Beschreibungen, sondern auch die Dialoge - alles in allem eine schöne Mischung! Charaktere:  Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir ebenfalls gut gefallen. Ich mochte beide Ermittler gerne, aber manchmal hätte es mir auch gereicht etwas weniger das Privatleben beider beleuchtet zu bekommen und stattdessen mehr den Fall. Alles in allem war das aber nicht richtig störend.   Spannung:  Den Spannungsbogen hat Ursula Poznanski sehr gut gehalten. Die Handlung ist dicht und interessant und abgesehen von den Privatleben Beschreibungen, auch ziemlich spannend gemacht. Lediglich bei der Auflösung hätte ich mir etwas mehr erwartet, die so nett, aber nicht sonderlich überraschend gewesen ist.   Emotionen:    Die Emotionen bringt die Autorin vorallem durch das Ermittler Duo gekonnt rüber, was mir gut gefallen hat. Dieser Fall hatte ja auch noch die persönliche Komponente für Beatrice, was Frau Poznanski auch authentisch vermittelt hat.   "Schatten" ist eine schöne Fortsetzung der Reihe, die mir besonders durch die Ermittler und den gut aufgebauten Kriminalfall gefallen hat! Von mir gibt es für diesen Thriller 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4.

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  • ...mega spannend...

    Schatten

    Lesebegeisterte

    16. June 2017 um 12:29

    Teil 4 der Thriller Serie die in Salzburg spielt. Wie immer sehr spannend und nervenaufreibend.
    Unbedingt auch die vorigen Bücher von der Autorin lesen!

  • grausame Schnitzeljagd

    Schatten

    Engelchen07

    11. June 2017 um 15:05

    Markus Wallner wird bestialisch ermordet in seiner Wohnung gefunden. Beatrice Kaspary und ihr Kollege Florin Wenninger werden an den Tatort gerufen. Beim Begutachten des Tatortes fällt Beatrice eine Kleinigkeit auf. Es hängt ein Zeitungsausschnitt an der Wand, welcher schon etwa 20 Jahre alt ist. Beatrice ist geschockt, es handelt sich hierbei um den Bericht über eine ermordete Studentin. Aber es handelt sich hierbei nicht um irgendeine Studentin sondern um Evelyn. Sie war Beatrice's beste Freundin! Ihr Mord wurde bis heute nicht aufgeklärt. Evelyn ist auch der Grund warum Beatrice bei der Polizei gelandet ist. Eine Schnitzeljagd an weiteren Morden und einer Entführung beginnt. Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Ich konnte es kaum aus den Händen legen. Beatrice ist wie immer eine sehr clevere und gut kombinierende Ermittlerin. Auch Florin Wenninger wächst einem in diesem Buch mehr denn je ans Herz. Ich war dieses mal wieder voll bei der Verbrecherjagd dabei und muß sagen, dass ich wieder bis kurz vor Schluß im Dunkeln getappt bin bis der tatsächliche Täter dann entlarvt wurde.

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  • Das geht viel besser

    Schatten

    hannelore259

    06. June 2017 um 10:10

    Das war er nun, der von mir lang erwartete neue Teil der Reihe um Bea Kaspary und Florin Wenninger und ich muß leider sagen ich bin enttäuscht.Diesmal dreht sich alles um Morde, die alle etwas mit Beas Vergangenheit zu tun haben scheinen.Dass Poznaski schreiben kann, zeigt sich auch hier wieder. Es liest sich gewohnt flüssig, man blättert schnell durch die Seiten und am Anfang dachte ich noch, das wird wieder so überzeugend wie immer.Doch leider kommt diesmal die Ermittlungsarbeit zu kurz und die Spannung geht im zweiten Drittel für mich verloren.Es wird zuviel Augenmerk auf das private Geplänkel gelegt.Dazu muß man sagen, dass auch in den Vorgängerbänden Privates erzählt wird und bisher hat mich das auch nie gestört, weil es ein gesundes Verhältnis zwischen den wichtigen Thriller- bzw Krimielementen und dem privaten Hintergrund der Komissare gibt, aber hier ist es eindeutig zuviel.Der Mittelteil zieht sich endlos in die Länge und zum Schluß wirkt dann mit einem Mal alles überhastet. Man hat das Gefühl die Geschichte muß möglichst schnell zum Ende kommen und dabei passieren der Autorin auch Logikfehler.Bestimmte Aktionen der handelnden Personen waren für mich nicht nachvollziehbar.Für mich muß ein Thriller in erster Linie spannend und nicht leicht vorhersehbar sein und das ist das, was hier fehlt.Bei der Auflösung hätte ich das Buch am liebsten in die Ecke geworfen, weil es mich dieses abgehackte Ende ohne Rafinesse einfach enttäuscht hat.Als Fazit bleibt zu sagen, dass es kaum etwas gab, was mich hier überzeugt hat. Schade.

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  • Super spannend! Sei vorsichtig, wenn ein Schatten aus der Vergangenheit dir auflauert!

    Schatten

    Gina1627

    04. June 2017 um 23:56

    „Schatten“ ist der vierte Teil des Ermittlerteams um Beatrice Kaspary und Florin Wenninger in Salzburg. Sie sind auf der Suche  nach einem Serienmörder, der in kurzen Zeitabständen einen Mann und eine Frau auf grausame Weise ermordet hat. Beatrice kannte die Opfer und hegte nicht gerade eine große Sympathie für sie. Unheimlich wird die ganze Sache, als sie Hinweise  am Tatort und bei den Opfern finden, die auf den Zusammenhang mit  der Ermordung von Beatrice früherer Freundin Evelyn vor 16 Jahren in Wien hinweisen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt als kurz danach wieder ein neues Opfer gefunden wird. Ursula Poznanski hat wieder mit viel Raffinesse einen Thriller erschaffen, der  so viel unterschwellige und ahnungsvolle Spannung erzeugt und gut aufgebaut wurde.  Beim Prolog hatte ich schon Herzklopfen pur. Die Angst des Opfers ist beklemmend spürbar und die Gedanken des Psychos unheimlich. Was treibt ihn dazu,  Macht über Körper und Seele seines Opfers haben zu wollen? Er spielt mit den Ermittlern und die Autorin mit der Fantasie der Leser. Eine atemlose Jagd  beginnt,  bei der sich die Geschehnisse überschlagen und die Lesesucht  nicht mehr aufzuhalten ist. Florin und Beatrice haben mir als Team wieder sehr gut gefallen. Sie ergänzen sich nicht nur beruflich sondern auch privat, wenn nicht ständig der stark polarisierende Ex-Mann von ihr ihnen Hindernisse in den Weg legen würde. Beatrice hat immer noch mit ihrer starken beruflichen Belastung und ihrer familiären Situation zu kämpfen, bei der ihre Kinder es ihr auch nicht immer einfach machen. Als die Ermittlungen im Fall des Mörders eskalieren geraten Beatrice und Florin an den Rand der Belastbarkeit und es war bis zum Schluss ungewiss, wie die ganze Sache ausgeht. Ursula Poznanski  konnte mich mit „Schatten“ wieder begeistern und mitreißen. Ich habe die spannenden Lesestunden genossen und kann hierfür nur eine Leseempfehlung aussprechen! Verdient vergebe ich 5 Sterne.

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  • Wenn Dich die Schatten der Vergangenheit einholen - spannender Thriller aus Österreich

    Schatten

    ech

    01. June 2017 um 14:28

    Beatrice Kaspary und ihr Kollege Florin Wenninger vom Dezernat Leib und Leben der Salzburger Polizei werden zum Schauplatz eines brutalen Mordes gerufen, der für Beatrice gleich zwei Überraschungen bereithält. Zum einen kennt sie den Toten und hatte ihn nicht gerade in bester Erinnerung, zum anderen finden sich am Tatort Hinweise auf den lange zurückliegenden Mord an ihrer Freundin und Mitbewohnerin Evelyn Rieger, an deren Tod sich Beatrice seither schuldig fühlt. Als kurz darauf eine weitere Tote gefunden wird, mit der Beatrice ebenfalls schon einmal aneinandergeraten ist, wird ihr endgültig klar, das die Spur des Mörders in ihre eigene Vergangenheit zurückführt. Mit diesem Thriller legt Ursula Poznanski bereits den vierten Fall mit Beatrice Kaspary und Florin Wenninger vor. Für mich war es das erste (und bestimmt nicht letzte) Buch der Reihe, der Einstieg ist mir dabei problemlos gelungen, auch ohne Vorkenntnisse findet man sich im nicht immer einfachen Beziehungsgeflecht der Ermittler gut zurecht. Der Schreibstil ist ausgesprochen packend, der Spannungsbogen nahezu perfekt, er trägt über die gesamte Länge der Geschichte und überdeckt dabei auch die eine oder andere kleinere Schwäche des Buches. Beide Hauptcharaktere, vor allem aber Florin, bleiben am Anfang noch ein wenig blaß und unscharf, erst als nach ca. einem Drittel des Buches das Geschehen kippt und die beiden Ermittler in Situationen geraten, die sie bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit (und noch ein Stück darüber hinaus) führen, gewinnen sie deutlicher an Kontur, jetzt fiebert man als Leser endgültig mit ihnen mit und lässt sich mit jeder Seite tiefer in den Sog der Geschichte hineinziehen. Ein Buch, das alles hat, was einen guten Thriller auszeichnet und mich bestens unterhalten konnte.

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  • Spannender vierter Teil der Reihe

    Schatten

    rokat

    30. May 2017 um 07:54

    Beatrice Kaspary und Florin Wenninger sind zurück: Zwei Morde passieren, und Beatrice erkennt, dass sie die beiden Opfer kannte. Und sie konnte beide nicht leiden. Ist das ein Zufall? Während in alle Richtungen ermittelt wird, versucht Beatrice auf eigene Faust einen Zusammenhang zu finden und gelangt an ein lange zurückliegendes Ereignis in ihrem Leben. Doch dann schlägt der Täter erneut zu, mitten in Beatrice‘ Leben – und Beatrice verschwindet. Florin ist auf sich alleine gestellt… Mit Spannung habe ich den vierten Fall der Reihe erwartet – und bin nicht enttäuscht worden. Die Reihe geht mit einem weiteren tollen Buch weiter, welches wieder von Anfang an eine Spannung aufbaut, welche in einem Zwischenhoch in der Mitte des Buchs nochmals aufgebaut wird bis zum Ende, welches dann vielleicht etwas zu kurz geraten ist. Die Charaktere Beatrice und Florin, wie auch Beas Familie, stehen in diesem Fall klar im Mittelpunkt, wobei die privaten Dinge geschickt in den Ermittlungen verstrickt sind, und nicht als störendes Beigemüse noch dazugeschrieben wurden. Der Fall ist Beas privatester und härtester, und die Autorin Ursula Poznanski versteht es, dem Leser zu spüren zu geben wie Bea und auch Florin an ihre Grenzen gelangen. Einzig der Schluss ist wie gesagt etwas abrupt und irgendwie die Geschichte nicht ganz zu Ende, zumindest fühlt es sich nicht hundertprozentig abgeschlossen an. Dies ist jedoch Kritik auf hohem Niveau. Mich hat der Thriller nur so durch die Seiten fliegen lassen, und toll unterhalten. Die 4.5 Sterne runde ich daher gerne auf 5 auf. Absolute Empfehlung  - lesbar auch ohne die drei vorherigen Bücher der Reihe zu kennen, aber ich empfehle doch, die anderen Bücher zuerst zu lesen.

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    • 7
  • Routiniert, aber zu konstruiert

    Schatten

    lex-books

    25. May 2017 um 15:59

    Obwohl „Erebos“ und „Fünf“ für mich mit Abstand zu den besten Büchern von Ursula Poznanski zählen, lese ich alle Veröffentlichungen der Autorin unheimlich gerne, da sie einfach toll geschrieben sind, es immer etwas Ungewöhnliches zu entdecken gibt und jedes Werk mindestens solide ist. Auch der inzwischen vierte Band der Salzburger Kaspary-Wenniger-Reihe "Schatten" fußt auf einer guten Idee und besitzt vielversprechende Anlagen, zumal der Leser einiges über die Vergangenheit von Hauptermittlerin Beatrice Kaspary erfährt, eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern mit einem Widerling von Ex-Mann und einem traumatischen Erlebnis in jüngeren Jahren. So richtig überzeugend ist dieser vierte Teil jedoch nicht. Die Geschichte hat Schwachstellen, einige! Zu sehr wird an der Oberfläche verweilt, zu oft nach Schema F bedient. Dabei startet es äußerst spannend mit einem Schwenk zur Perspektive des Mörders, der brutal und gleichmütig einen Mann tötet und kurz darauf erneut mordet. Schnell wird klar, dass beide Morde sowohl mit Bea Kaspary als auch einem alten Fall zu tun haben, dem nie aufgeklärten Mord an Beas früherer Mitbewohnerin Evelyn. Bea nimmt Einblick in alte Akten und stößt in Evelyns Tagebuch auf einige geheimnisvolle Einträge über einen ominösen Jago, dessen Identität die Polizei nie aufdecken konnte. Tja, und da beginnt die Geschichte auch schon zu schwächeln. Vieles war mir zu einfach und konstruiert gelöst. Bestimmte Wendungen sehe ich persönlich eher in einem Jugendbuch, als in einem Erwachsenenroman. Vor allem die Zufälle häuften sich. So ein Glück auch, dass Evelyn entscheidende Hinweise in ihr Tagebuch eingebaut hat, zu dumm, dass sie dabei selten die realen Namen der Personen erwähnt. Wie klug aber von Beatrice, dass sie trotzdem genau die richtigen Schlüsse zieht. Und noch besser: Alle früheren Freunde, die sie daraufhin befragt, können sich im Wortlaut an 16 Jahre zurückliegende Gespräche und wichtige Kleinigkeiten erinnern. Super! Trotzdem ist der Täter Bea einen Schritt voraus und zur Mitte gibt es eine hübsche Überraschung, aus der man so viel mehr hätte machen können, wenn man als Leser die Identität des Täters zu diesem Zeitpunkt nicht schon enträtselt hätte, da die Handlung um viel zu wenige Figuren kreist. Zwischendurch gibt es viel Drama um Ex-Mann Achim, der allen Beteiligten incl. Leser wie immer mit ätzenden Bemerkungen und Ausfällen auf den Keks geht, die schon deshalb nicht ganz nachvollziehbar sind, weil gerade dieses Mal sehr viel wichtigere Dinge anstehen. Hier verwundert auch Beas Verhalten, das schlichtweg nicht zur ausgefuchsten Polizistin passt, die sie sein soll. Im Nachhinein ist mir klar, warum die Autorin einiges so präsentiert, wie sie es tut, aber gerne gelesen habe ich es leider nicht - denn viele Reaktionen der Protagonisten wirken nicht natürlich, sondern so, als seien sie mit Gewalt in den Kontext der Handlung gehämmert worden.  Das ließ vor allem den Täter extrem unclever rüberkommen. Gerade zum Ende hin, das übrigens viel zu schnell und überhastet vonstatten geht, konnte ich nur noch den Kopf schütteln über soviel Dummheit, die aber wohl gebraucht wird, um ohne großen Aufwand ein paar entscheidende Entwicklungen voran zu treiben.   Auch sonst war mir vieles zu dünn - angefangen von den Umgebungsbeschreibungen (quasi nicht vorhanden) bis hin zur  Charakterzeichnung und Entwicklung der Beziehung Bea-Florin, die sich auf das Nötigste beschränkt. Vor allem bei Florin schlug dies negativ zu Buche. Er besitzt keine Kanten, keine Eigenheiten, scheint keine eigene Biografie zu haben und wirkte maximal nett, aber zu glatt und flach, zog mich - obwohl zunehmend im Zentrum der Handlung - nicht mit, sorgte seitenweise für Leseunlust.Mein Fazit fällt deshalb etwas kritischer aus: Routiniert geschrieben ist dieser vierte Teil der Reihe, ja. Zu routiniert! Mit zu vielen Griffen in die Trickkiste des Thrillerkalküls, einigen unglaubwürdigen Zufällen und einer Auflösung, die erstaunlich offensichtlich ist. Im Großen und Ganzen eben noch okay, mit guten Momenten, die sich unterhaltsam lesen lassen, zumal der Schreibstil wie immer überzeugt, was einiges rausreißt. Aus der originellen Idee hätte man aber mehr machen können. Mein größter Kritikpunkt gilt den Figuren, denen nach drei Büchern immer noch deutlich Farbe fehlt, so sehr, als wäre unter Zeitdruck gearbeitet worden. Ein Gedanke, der mir auch hinsichtlich des extrem kurz gefassten Endes kam. Den Spannungsbogen empfand ich aus all diesen Gründen als zu flach. Sicher lese ich wieder den nächsten Band, weil Ursula Poznanski jede Menge Vorschusslorbeeren bei mir genießt, allerdings hoffe ich, dass es dann wieder über's Mittelmaß hinausgeht. Denn mehr war es hier in meinen Augen nicht.

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  • Ein Krimi, der trotz Schwächen fesselt

    Schatten

    FlotterAnton

    25. May 2017 um 14:32

    Bei Schatten handelt es sich um den vierten Fall für Beatrice Kaspary und Florin Wenniger. Für mich war es der erste Fall des Ermittlerduos. Man kann dieses Buch lesen, ohne die Vorgängerbände zu kennen, aber wenn man auch die Vorgänger lesen möchte, empfiehlt es sich, die Reihe vorne zu beginnen, weil man sonst gespoilert wird. Den Einstieg fand ich mega-spannend und auch wenn die Spannung zwischendurch mal nachließ, so wollte ich das Buch doch kaum aus der Hand legen was auch an dem fesselnden und flüssigen Schreibstil der Autorin liegt. Die Charaktere sind mir fremd geblieben und konnten mich selten überzeugen. Die Idee, die diesem Krimi zugrunde liegt, finde ich einfach klasse auch wenn die Umsetzung teilweise konstruiert erscheint bzw. Zufälle herhalten mussten. Aber in welchem Krimi ist schon alles realistisch. Das Ende war ziemlich abrupt und erschien mir sehr überhastet. Es lässt viele Fragen offen, so dass es wohl einen weiteren Band dieser Reihe geben wird. Insgesamt hat mich der Krimi gut unterhalten und bekommt von mir 4 Sterne.

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  • Ein Täter aus der Vergangenheit

    Schatten

    Siko71

    24. May 2017 um 07:22

    Der vierte Fall von Beatrice Kaspary und Florin Wenninger hat es in sich. Ein Mann wird schlimm zugerichtet tod in seiner Wohnung gefunden. Tage später fischt die Polizei eine Frauenleiche aus dem Bach. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Haben die Morde miteinander zu tun? Ist es der gleiche Täter? Beatrice kennt die beiden Opfer und bringt sie mit ihrer Vergangenheit in Verbindung. Sie forscht in einem Todesfall, der vor 16 Jahren an ihrer Freundin Evelyn verübt wurde und stößt auf die erschreckende Wahrheit...Mir hat der Krimi gut gefallen. Am Anfang habe ich zwar gedacht es geht mehr um die Beziehung zwischen Florin und Bea weil dieses sicht recht lange hinzog. Aber dann wurde die ganze Sache doch noch recht spannend und der Täter bis zum Schluß für alle Beteiligten ein Rätsel. Der Schreibstil ist sehr flüssig man kommt beim Lesen gut vorwärts.

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  • Mittelklassekrimi - aber prima geschrieben.

    Schatten

    wandablue

    Mittelklassekrimi - aber toll geschrieben. Die Autorin hat einen neuen Krimi ihrer Kaspary-Wenninger Reihe geschrieben. Davon gibt es nun vier: „Fünf“, „Blinde Vögel“, „Stimmen“ und jetzt „Schatten“. Die prägnanten, kurzen Titel und auch Cover dieser Krimis haben einen hohen Wiedererkennungswert! Hier hat der Verlag alles richtig gemacht! Das Personal bleibt dasselbe, Beatrice Kaspary und Florian Wenninger, die Taten sind immer wieder neu. Im neuesten Fall geht um eine ertränkte Hebamme und ein Ekelpaket von Mann, Ort der Handlung ist Salzburg. So wie auch früher schon, bin ich auch nach diesem Roman nicht der Meinung, dass Ursula Poznanski eine großartige Krimischreiberin ist. Im Gegenteil. Ihre Geschichten sind überkonstruiert und ihr Personal ist nicht zu Ende aufgebaut, die Figuren haben zu wenig Hintergrund, zu wenig Eigenwilligkeit, sind zu gefällig, zu glatt und zu stereotyp. Das gilt sowohl für das Ermittlerpaar wie auch für die Täter und Nebenfiguren. Bei einem richtig guten Kriminalroman sind auch die Protagonisten der Nebenschauplätze hervorragend, ja und es gibt gute Nebenschauplätze, die ebenfalls fesselnd sind. Das gibt es in „Schatten“ alles nicht, man merkt, dass jedes Jahr ein neuer Roman erscheinen soll, mit anderen Worten, es wird zu schnell geschrieben, da bleibt keine Zeit, mehr als die blosse Opfer-Täterhandlung aufzubauen und ein bisschen auf das Privatleben der Ermittlerin Beatrice einzugehen. Dabei hat die Autorin mehr Phantasie und mehr Gestaltungsmöglickeiten, wie sie in ihren Jugendbüchern immer wieder unter Beweis gestellt hat. Wo bleibt das Salzburger Lokalkolorit zum Beispiel, wo kulturgeschichtlicher Bezug oder das Anbinden an gesellschaftliche Brennpunktthemen? Aber dennoch liest sich Schatten genau wie die anderen Bücher der Autorin flott. Man ist trotz der Schmalspurthematik gefangen genommen und will weiterlesen. Dass dies bei diesem Mittelklassenkonstrukt an Krimi gelingt, liegt allein an der hervorragenden geschmeidigen Art von Ursula Poznanskis Stil. Fazit: Aus berechenbarem Mainstream mittels einer tollen Schreibe doch noch ein lesenswertes Buch zu machen, das kann auch nicht jeder! Kategorie: KrimiVerlag: Wunderlich, 2017

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