Schatten

von Ursula Poznanski 
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Schatten
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Einer der besseren Fälle von Bea und Florin

S

Gute Fortsetzung. Die Lösung des privaten Problems gefällt mir nicht so gut.

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Inhaltsangabe zu "Schatten"

Der vierte Fall für das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger: Anspruchsvolle Thrillerkost auf höchstem Niveau

Eine Entführung. Drei Morde. Und ein Täter aus der Vergangenheit...

Ein Mann, grausam zugerichtet in seiner Wohnung. Eine Hebamme, ertränkt in einem Bach - zwei Fälle, die Beatrice Kaspary als Ermittlerin im Dezernat Leib und Leben der Polizei Salzburg lösen muss. Schnell erkennt Beatrice, dass die beiden Morde zusammenhängen - und dass sie etwas mit ihr zu tun haben müssen. Denn sie kannte beide Toten. Sie konnte sie nicht leiden. Und sie weiß: Wenn sie nicht handelt, wird es weitere Opfer geben...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783805250634
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:ROWOHLT Wunderlich
Erscheinungsdatum:10.03.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 23.03.2017 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    FrauSchafskis avatar
    FrauSchafskivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Einer der besseren Fälle von Bea und Florin
    Die Vergangenheit klopft an die Tür

    Auf geht’s in die nächste Runde mit Bea und Florin. Auch wenn die Reihe so ihre Macken hat, konnte sie mich immerhin bis zu diesem nunmehr vierten Band bei der Stange halten. Und - so viel sei vorweg genommen - dieser Teil ist einer der besseren der Reihe.

     

    Alles startet, wie könnte es anders sein, mit einem Mordfall. Soweit so erwartbar. Doch schnell kristallisiert sich heraus, dass Bea den Toten kannte - und verabscheute. Im Zuge der Ermittlungen entdeckt sie zudem Beweise, die auf eine Verbindung zum längst verjährten Mord an ihrer besten Freundin hindeuten. Kann das wirklich sein? Ist es etwa derselbe Mörder? In gewohnter Pageturner-Manie verdichten sich schnell die Ereignisse, dass die Autorin spannende Handlungsplots aufbauen kann, hat sie bereits bei den Vorgängerbänden bewiesen. Dieses Mal stand Beas Privatleben immerhin nicht so störend und enervierend im Vordergrund, auch die Beziehung mit Florin tut der Story gut. Einer der nervigsten Charaktere, Beas Ex-Mann Achim, bekommt nun ebenfalls eine „sinnvolle“ Funktion, was mich etwas versöhnlicher stimmt. Dass erneut Bea ins Fadenkreuz des Mörders gelangt, ist vielleicht konstruiert, aber es funktioniert in diesem Fall ganz hervorragend.

     

    Fazit: Auch wenn ich sehr früh den richtigen Riecher hatte, wer hinter dem Ganzen steckt, wurde ich erneut ganz wunderbar unterhalten. Das ist zwar alles nicht übermäßig herausragend, aber für vier Sterne reicht es allemal.

     

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    SandraKavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Gute Fortsetzung. Die Lösung des privaten Problems gefällt mir nicht so gut.
    Gute Fortsetzung mit kleinem Minus


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    Yennys avatar
    Yennyvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Der beste Teil der Reihe
    Spannung pur

    Eine Entführung. Drei Morde. Und ein Täter aus der Vergangenheit. . Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ermitteln in einem grausamen Mordfall in Salzburg. Bea erkennt sehr schnell, dass der Täter nicht zufällig Hinweise zu ihrer vor 16 Jahren ermordeten Freundin hinterlassen hat. Als zwei weitere Morde begangen werden, lässt sich nicht mehr abstreiten, dass sie die einzige Verbindung zu den Opfern ist. Doch warum? Sie sieht sich gezwungen, in der Vergangenheit zu wühlen, doch wird sie dadurch das nächste Opfer retten können? Und wer ist dieser unbekannte Jago, der Liebhaber ihrer verstorbenen Freundin? Noch bevor Beatrice eins und eins zusammenzählen kann, wird sie selbst entführt. Doch so leicht lässt sie sich nicht unterkriegen. Werden ihre Kollegen sie rechtzeitig finden können oder ihr die Flucht gelingen? . Auf den Täter bin ich nicht gekommen, obwohl zum Schluss alles aufgeklärt wird. Aber das Buch ist so spannend, dass ich keine Zeit hatte, mir alle Details zu merken 😂. . Wenn ihr mich fragt, ist Ursula Poznanski mit diesem 4. Teil ihr bestes Stück dieser Reihe gelungen!

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    winter-chills avatar
    winter-chillvor 6 Monaten
    Die Geister der Vergangenheit

    Der vierte Fall für das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger wird für Beatrice eine dunkle Reise in die Vergangenheit. In kurzen Abständen werden die Ermittler zu zwei brutalen Mordschauplätzen gerufen. Beatrice ist geschockt: Sie kannte beide Opfer und hatte nicht gerade positive Erfahrungen mit ihnen gemacht. Als am Tatort auch noch Hinweise auf den lange zurückliegenden Mord an Beatrices ehemaliger Mitbewohnerin Evelyn Rieger auftauchen, weiß sie, dass sie sich den Geistern aus der Vergangenheit stellen muss. Der vierte Teil der Thriller-Reihe hat mich wieder restlos begeistert. Ursula Poznanski hat wirklich ein Händchen für außergewöhnliche Plots und schreibt dazu noch so packend, bildhaft und angenehm, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Auch wenn ich diesmal schon recht früh geahnt habe, wer der Täter ist, hat das der Spannung keinen Abbruch getan.

    Die beiden Ermittler Beatrice und Florin sind dazu noch so extrem sympathisch, dass man einfach gerne von ihnen liest. Ich mag es auch sehr, dass man so viele Einblicke in das Privatleben der beiden Figuren bekommt. Und gerade weil bei Beatrice nicht immer alles rund läuft, macht das ihren Charakter zu etwas besonderem.

    Ein wirklich unterhaltsamer, herausragender Thriller. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Eine herausragende Thriller-Reihe überhaupt.

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    Bücherfüllhorn-Blogs avatar
    Bücherfüllhorn-Blogvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: An manchen Stellen etwas konstruiert, aber dennoch gut zu lesen. Ich mag diese Reihe.
    An manchen Stellen etwas konstruiert, aber dennoch gut zu lesen. Ich mag diese Reihe.

    Ich lese die Krimi-Reihe um Kommissarin Beatrice Kaspary recht gerne. Das besondere ist, das Beatrice getrennt von ihrem Mann ist, und zeigt, was sich eine getrennte, berufstätige Frau von ihrem Ex-Mann gefallen lassen muss. Denn Beatrice hält still, was ungewöhnlich für sie ist. Aber sie kennt ihren Ex-Mann, will nicht, dass die Sache eskaliert, damit er die Kinder nicht gegen sie aufbringt. Denn das kann man Beatrices Ex-Mann zutrauen. Er macht sie weiterhin schlecht, und das alles, wo sie froh ist, ihren normalen Alltag geregelt zu kriegen. Denn die Arbeitszeiten bei der Kripo sind alles andere als regelmäßig, und gerade jetzt, wo zwei Morde passiert sind, muss sie die Kinder wieder zu ihrer Mutter geben. Ein gefundenes Fressen für ihren Ex-Mann Achim. Diese Probleme, die wie ich finde, sehr authentisch erzählt sind, machen Beatrice zu einer glaubwürdig agierenden Protagonistin.

     

    Dazu kommt das kleine Love-Interest zwischen Beatrice und ihrem Team-Partner Florin Wenninger. Dieses steht dezent im Hintergrund, aber Florin will die Beziehung jetzt öffentlich machen, will sich  nicht mehr verstecken. Für Beatrice gerade in einer unguten Phase wegen ihres Ex-Mannes und ihrer Tochter. Auch Beatrices zögern konnte ich voll verstehen.

     

    Also, Beatrice hat mal wieder an allen Fronten zu kämpfen. Privat mit ihren Ex-Mann, privat mit Florin der sich nicht mehr verstecken will, privat mit den Kindern die von ihrem Ex-Mann aufgehetzt werden, privat mit ihrer Vergangenheit aus der Studienzeit, und dazu noch beruflich zwei seltsame Morde.

     

    Mit hat die Geschichte wegen vor allem wegen Beatrice gut gefallen, aber auch die polizeiliche Ermittlungsarbeit und der Fall an sich lässt sich flüssig lesen. Am Schluss dachte ich nicht, dass es tatsächlich so weit kommen würde, wie der Entführer angekündigt hat, und deswegen bin ich auf den nächsten Band sehr gespannt. Vielleicht, so hoffe ich, gibt es für Beatrice im privaten eine Entspannungsphase.

     

    Alles in allem: Auch wenn einiges vielleicht konstruiert wirkte, habe ich den Krimi gerne gelesen und bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band.

     








     

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    Julitraums avatar
    Julitraumvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungener Thriller mit einer kleinen Schwäche
    Gelungener Thriller mit einer kleinen Schwäche

    Dies ist schon der vierte Fall um die Salzburger Ermittler Beatrice Kasapary und Florin Wenninger von der Abteilung Leib und Leben. Beatrice und Florin sind ein Paar, haben aber nicht allzu viel Zeit füreinander, da Beatrice 2 Kinder aus ihrer gescheiterten Ehe mit Achim zu versorgen hat. Achim, ihr Ex-Mann, macht ihr zudem das Leben schwer wo er nur kann. Florin ist aber ein verständnisvoller Kollege und Partner und drängt Beatrice zu nichts und so bleibt ihre Beziehung zueinander auch erst einmal noch geheim. Ein brutaler Mord beschäftigt zudem die Beiden und lenkt sie von ihren privaten Sorgen ab. Ein Mann wurde grausam in seiner Wohung zugerichtet und ermordet. Das Opfer ist kein Unbekannter für Beatrice. In ihrer gerade begonnenen Polizisten-Laufbahn hatte sie bereits Kontakt mit ihm und zwar nicht der angenehmen Art. Ein unliebsamer Zeitgenosse, der genug Feinde hatte. Doch wer von diesen wäre zu so einer grausamen Tat fähig? Irritierenderweise macht Beatrice am Tatort eine seltsame Entdeckung, die sie an den grausamen Mord an ihrer Mitbewohnerin aus Studientagen erinnert. Zufall?

    Dann gibt es schon das nächste Opfer. Dieses Mal eine Frau und auch dieses Opfer kennt Beatrice von früher und mochte sie nicht. Schnell wird Beatrice klar, daß diese Mordserie irgendetwas mit ihr persönlich zu tun hat. Doch um was geht es? Noch ahnt Beatrice nicht, wie persönlich das Ganze noch wird....

    Dies war mein erstes Buch der bekannten Autorin und demnach auch der erste Band, den ich aus der Reihe um Beatrice Kaspary gelesen habe. Doch auch ohne Kenntnis der Vorgängerbände kam ich problemlos in die Handlung hinein, die mich schon sehr schnell in ihren Bann zog. Der Schreibstil ist vortrefflich, beste Dialoge, gute Beschreibung der Personen und vornehmlich der Protagonisten, in die man sich dadurch sehr gut hineinfühlen kann. Der Spannungsbogen wurde recht gut aufgebaut, wobei mir leider ein paar Vedächtige gefehlt haben und ich schon sehr schnell eine Vermutung hatte, wer der Täter war. Gerne wäre ich hier am Ende noch mit einem ganz anderen Täter überrascht worden. Das Ende kam zwar schlüssig daher, doch im Gegensatz zum Tempo des vorherigen Geschehens, wurde alles ein wenig sehr schnell abgehandelt. Dennoch konnte mich dieser Thriller sehr gut unterhalten und auch fesseln, da es sehr viele interessante und fesselnde Details gab, die einen förmlich dazu zwangen, das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen. Das war auf keinen Fall mein letztes Buch von der Autorin.

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    trollchens avatar
    trollchenvor 10 Monaten
    Nicht ganz so überzeugend

    Schatten
    Herausgeber ist Wunderlich; Auflage: 3 (10. März 2017) und hat 416 Seiten.
    Kurzinhalt: Der vierte Fall für das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger: Anspruchsvolle Thrillerkost auf höchstem Niveau

    Eine Entführung. Drei Morde. Und ein Täter aus der Vergangenheit...

    Ein Mann, grausam zugerichtet in seiner Wohnung. Eine Hebamme, ertränkt in einem Bach - zwei Fälle, die Beatrice Kaspary als Ermittlerin im Dezernat Leib und Leben der Polizei Salzburg lösen muss. Schnell erkennt Beatrice, dass die beiden Morde zusammenhängen - und dass sie etwas mit ihr zu tun haben müssen. Denn sie kannte beide Toten. Sie konnte sie nicht leiden. Und sie weiß: Wenn sie nicht handelt, wird es weitere Opfer geben...
    Meine Meinung: Naja, nicht ganz so überzeugend wie die anderen Bücher, zwar spannend, aber hatte ein paar Längen. Die Ermittler, wieder sehr souverän und sympathisch, nur langsam ist es langweilig, dass der Exmann von Beatrice der Unsympath sein soll, das ist öde. Ansonsten ist es wie immer, der Fall löst sich und die Polizei steht gut da. Auch weil Bea diesmal auch privat involviert ist und man nur langsam über die Tagebucheinträge von ihrer toten Freundin zu einem guten Schluss kommt. Aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Alles in allem spannend mit ein paar Längen, die aber nur mich tangiert haben.
    Mein Fazit: Ich kann den Krimi um die tollen Ermittler sehr gut empfehlen, ich vergebe 4 Sterne.

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    santinas avatar
    santinavor einem Jahr
    Chapeau, Ursula Poznanski!

    Inhalt

    Die Ermittlerin Beatrice Kaspary wird zu einem grausamen Mord gerufen. Der Name des Toten ist ihr ein Begriff und während die Kollegen um Florin Wenninger mit den Ermittlungen starten, hängt Beatrice mit ihren Gedanken in der Vergangenheit fest. Als dann die Leiche einer Frau gefunden wird, die Beatrice ebenfalls kannte und die sie genauso wenig leiden konnte, wie den ersten Toten, verstärkt sich ihr Verdacht, dass die Morde mit ihr selbst zusammenhängen könnten. Doch ihr bleibt keine Zeit für weitere Ermittlungen, denn nun hat der Täter es direkt auf sie und ihr engstes privates und berufliches Umfeld abgesehen…

    Protagonisten

    Beatrice Kaspary ist Mutter von zwei Kindern und lebt in Salzburg. Sie hat mit ihrem Ex-Mann zu  kämpfen, muss ihre Kinder und den Beruf unter einen Hut bringen und hat zu allem Überfluss einen Chef, der scheinbar ein Problem mit starken Frauen hat.

    Seit Band 3 ist sie mit ihrem Kollegen Florin Wenninger liiert, wobei Beatrice die bereits angeschlagene Beziehung zu ihrer Tochter nicht noch weiter verschlechtern möchte und sich daher nur heimlich mit Florin trifft. Das Team um die beiden Ermittler ahnt von der Verbindung, aber auch im Dezernat haben die beiden ihre Beziehung nicht offiziell gemacht.

    Während ich nach Band 3 noch bemängelt habe, dass das Privatleben der beiden kaum Raum eingenommen hat, ist es in Band 4 genau umgekehrt: das Privatleben von Beatrice und Florin nimmt viel Raum ein, was aber darin begründet ist, dass der Fall privates und berufliches vermischt.

    Ja, man kann Band 4 lesen, ohne die Bände 1 bis 3 zu kennen. Aber gerade weil in „Schatten“ das Privatleben eine wesentliche Rolle spielt, rate ich dazu, zunächst die Vorgänger zu lesen.

    Meine Gedanken zum Buch

    Ursula Poznanski hat mich mit dem Plot zu diesem vierten Band absolut überzeugt, Sie hat Beatrice Vergangenheit komplett aufgerollt und in einen erstklassig konstruierten Fall integriert.

    Die Autorin serviert dem Leser einen Thriller, dessen Spannungsbogen sie von der ersten bis zur letzten Seite halten kann. Sie überrascht mit Opfern, denen ich diese Rolle niemals zugedacht hätte und agiert mit Psychospielchen, die auf diesem Niveau nicht viele deutschsprachige Autoren beherrschen.

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    Mary2s avatar
    Mary2vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Muss für Fans der Reihe!
    Schatten der Vergangenheit holen Kaspary und Wenninger ein...

    Beactrice Kaspary und Florin Wenninger ermitteln in ihrem vierten Fall.


    Es geschehen brutale Morde in Salzburg – und Beatrice kannte beide Opfer, mochte beide Opfer nicht, jetzt sind beide tot.


    Dunkle Schatten aus der Vergangenheit ziehen auf. Sechzehn Jahre zuvor war Beatrices Freundin Evelyn Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Beatrice gab sich eine Mitschuld an diesem Verbrechen.

    Gibt es einen Zusammenhang mit den aktuellen Fällen? Und wenn ja, welchen? Sind weitere Personen gefährdet?

    Dann kommt noch eine Entführung hinzu und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.


    Auch dieser Thriller ist wieder ungemein spannend und sehr lebensnah geschrieben. Die menschliche Seite der Ermittler steht stark im Vordergrund und die Autorin legt viel Wert auf die Schilderung der psychischen Auswirkungen der Ereignisse. Ich finde, das ist ihr gut gelungen, teilweise aber recht lang geworden.


    Interessant ist in diesem Roman, dass Florin und Beatrice unabhängig voneinander Erkenntnisse erlangen, die erst ganz zum Schluss für die Beteiligten ein Gesamtbild ergeben. Der Wechsel der Erzählperspektive erscheint völlig selbstverständlich, der Leser ist immer auf Augenhöhe. In diesem Fall hatte ich schon lange vor dem Finale eine Idee für den Plot – gestimmt hat er aber nur teilweise, so dass es spannend blieb.


    Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und schnörkellos, wie man es von der Autorin kennt.


    Fazit:

    Dieser Thriller ist ein Muss für Ursula-Poznanski-Fans.

    Um die persönlichen Umstände richtig einzuordnen, ist es sinnvoll, die vorherigen Bände der Reihe zu kennen.

    Ich vergebe hier 4,5 Sterne und – natürlich – eine Leseempfehlung.

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    katha_dbnos avatar
    katha_dbnovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Mordserie, ein psychopathischer Irrer, Dämonen der Vergangenheit und
    Runde 4

    Rezension auf Buntes Tintenfässchen

    Der Einstieg in die Handlung kreiert schon die richtige Atmosphäre für einen Thriller. Wie für die Kaspary-Reihe üblich beginnt der Roman mit der Tat selbst, die in diesem Fall aus der Sicht des Mörders geschildert wird. Allerdings wird dabei - logischerweise - dessen Identität verschleiert. Für mich persönlich ist so ein direkter Einstieg gelungen, denn dadurch bin ich a) neugierig und werde b) gleich in die passende Stimmung versetzt. Die Handlung, die sich auf den folgenden Seiten entfaltet, zählt für mich zu den stärksten der Kaspary-Reihe. Der Fall war diesmal doppelt interessant, weil er einen persönlichen Bezug zu Bea hat. Endlich kommt Licht ins Dunkel, was vor sechzehn Jahren mit ihrer besten Freundin Evelyn passiert ist. Vorher wurde dieses prägende Ereignis immer nur knapp erwähnt, aber nicht umfassend beleuchtet, da der Mord ungeklärt geblieben ist. Schon in den vorigen Bänden hätte ich gerne mehr dazu erfahren und nun ist dieser Wunsch endlich in Erfüllung gegangen. Ich kann jetzt nicht unbedingt behaupten, dass das Bild, das Poznanski von Evelyn gezeichnet hat, zu einem positiven Charakterurteil meinerseits geführt hat. Evelyn war, gelinde gesagt, eine fordernde, anstrengende, egozentrische Drama-Queen, zumindest geht das aus dem Tagebuch hervor, das sie geführt hat. Ich muss wohl nicht extra betonen, dass ich solche Menschen lieber meide. Dass Bea zu ihren besten Freunden zählte, ist aus jetziger Sicht nicht ganz nachvollziehbar, da ich mir einfach nicht vorstellen kann, wie die beiden miteinander auskommen sollten. Aber Bea war damals einfach ein anderer Mensch. Ich fand es sehr aufschlussreich, in Erfahrung zu bringen, wie Bea als Studentin war. Die aktuelle Mordserie hängt also mit jener Tragödie von damals zusammen, so viel wird Bea recht schnell klar, und auch, dass der Verantwortliche ein intelligenter, mit Kalkül vorgehender Irrer ist, der gerne Psychospielchen mit seinen Opfern spielt. So sehr ich im wahren Leben solche Menschen verabscheue, so muss ich natürlich gestehen, dass sie sich in einem Thriller als "perfekte" Gegner erweisen. Schließlich brauchen die Ermittler ja eine Herausforderung. Bei keinem der vorigen Teile habe ich so stark mitgerätselt, wer der Täter ist, wie hier und ich muss sagen, dass meine Kombinationen und Schlussfolgerungen gar nicht mal so verkehrt waren. Ich war mir allerdings auch bis zuletzt nie hundertprozentig sicher, ob ich mit meinen Vermutungen richtig lag. Genau das hat den Roman so unglaublich fesselnd gemacht. Man erhält die einzelnen Hinweise am Tatort, liest die kryptischen Tagebucheinträge von Evelyn mit und wird quasi in die Schlussfolgerungen des LKA bzw. denen von Bea eingeweiht, wodurch man ihre Gedankengänge gut nachvollziehen kann. Aber in den entscheidenden Momenten, sprich: wenn gerade wieder etwas Schlimmes passiert oder es um den konkreten Namen des Mörders geht, wechselt entweder die Szenerie oder Poznanski enthält einem die Information vor. Man fühlt sich der Lösung zum Greifen nah, aber kann sie doch nicht fassen. Ich war wirklich versucht, bis zum Schluss zu blättern, konnte mich aber gerade noch beherrschen - ein gutes Zeichen! Allerdings hätte das Finale noch ein bisschen spektakulärer ausfallen dürfen.
    Abgesehen vom Fall selbst bereitet auch Beas Privatleben ihr allerhand Probleme, denn - oh Wunder! - Armin ist nicht über Nacht zu einem einfühlsamen, verständnisvollen und sich vernünftig verhaltenden menschlichen Wesen geworden. Er zickt Bea an, wann immer er kann, und hetzt sogar die Kinder gegen sie auf. Damit treibt er mich noch immer zur Weißglut, daran haben auch die Ereignisse in diesem Band nichts geändert, wenngleich ich gegen Ende ein klein wenig Mitleid mit ihm bekommen habe. Auch ihre gemeinsame Tochter Mina hat bisweilen aufgrund ihrer Kaltschnäuzigkeit und ihren vor Sarkasmus triefenden Kommentaren an meinen Nerven gezehrt, was auf Dauer sehr anstrengend beim Lesen war. Erfreuter war ich aber umso mehr, dass - trotz der wideren Umstände - die Beziehung von Bea und Florin einen Satz nach vorne gemacht hat. Sie bringt immer ein wenig Licht in die Düsternis. Man durfte sogar einen Abstecher in Florins Gedankenwelt machen, was eine nette Abwechslung war.

    Fazit
    Meiner Meinung nach ist "Schatten" der beste Teil der Kaspary-Reihe. Die persönliche Involviertheit von Bea, die gut portionierten Hinweise sowie das gewiefte Vorgehen des Mörders, dessen Identität bis zum Schluss nicht aufgedeckt wird, haben dafür gesorgt, dass das Spannungslevel immer relativ hoch geblieben ist und ich entsprechend gefesselt war.

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