Ursula Rautenberg Reclams Sachlexikon des Buches

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Inhaltsangabe zu „Reclams Sachlexikon des Buches“ von Ursula Rautenberg

Solides Grundlagenwissen rund um das Buch, in gut 1600 Artikeln knapp, verständlich, und fachlich exakt erläutert: Herstellung und Technik - Markt und Marketing - Recht und Zensur - Lesen, Schreiben und Drucken - Buchausstattung und Buchillustration - Geschichte und moderne Entwicklungen.

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    Reclams Sachlexikon des Buches
    buchwanderer

    buchwanderer

    30. November 2015 um 09:12

    „…Buch allgemein: Als materielles bzw. physisches Objekt oder elektronisches Speichermedium ist das B. Produkt eines handwerklich oder maschinell geprägten Herstellungsprozesses…“ (S.82f) Zum Inhalt: So vielschichtig wie die Thematik rund um das Geschriebene per se, präsentiert sich auch der Inhalt des Sachlexikons. Neben klassisch lexikalisch dargebotenen  Inhalten, präsentiert in übersichtlichem zweispaltigen Layout, finden sich zahlreiche detailiert ausgearbeitete ganz- bis mehrseitige Texte. Ob nun zum Thema „Elektronisches Publizieren“, „Drucken“, „Buchwissenschaft“, „Verlagsrecht“ oder „Typografie“, um nur einige wenige zu nennen, oder „Bibliothek“, „Gradation“, „TrueTypeFont“ und mehr, wobei allesamt sehr leicht lesbar sowie ausgezeichnet recherchiert sind. Abgedeckt werden unzählige Themen von klassischen wie Drucken, Buchbinderei, Layout, Buchgeschichte, Paläographie, Schriftkunde und Buchmalerei, bis hin zu moderneren wie die des IT-gestützen Bibliothekswesens, Urheberrechtes, von elektronischen Hilfsmitteln im Druck (z.B. CTP), DTP-Programmen, Internettechnologien, bis hin zu Papieralterung, Bucharchivierung und Jurisdiktion rund um Printmedien. Hilfreich zusammengefasst und auf den Punkt gebracht werden auch Bereiche wie Farblehre, Design in den verschiedensten Print- und Online-Medien, handwerkliche Grundlagen (Lithographie, Chemografie, Holz-/Linoldruck etc.). Eine schier unerschöpfliche Fundgrube an weiterführendem Wissen findet der Leser in der 32 Seiten umfassenden, gut strukturierten Bibliographie, auf welche die einzelnen Artikel auch ausgiebig verweisen. Die in den Text stimmig eingebettet SW-Illustrationen tragen stets dazu bei, das Gelesene klarer zu erkennen, resp. zu begreifen, nach dem Grundsatz „ein Bild sagt (oft) mehr als tausend Worte“. Fazit: Begeisterung pur. Der Umfang und die Dichte an Wissen rund um das Buch in diesem Lexikon versetzt immer wieder in Staunen. Selbst die Bereiche rund um die sogenannten „Neuen Medien“ werden, abgesehen von ein paar in die Jahre gekommenen Fakten, berücksichtigt und korrekt vermittelt. Dabei werden auch Bereiche wie Recht (Verlagsrecht, Copyright, etc.), das Handelsgebahren rund um Verschriftlichtes, technische Zusammenhänge und Praktiken (Drucktechniken, Papierherstellung, Farbchemie etc.) und eine Vielzahl von geschichtlichen Fakten dargelegt. Letzteres v.a. stets mit einem Blick auf die Gegenwart und die Auswirkungen auf den zum Ausgabedatum rezenten Stand im Verlagswesen, der Schriftstellerei, der technischen Entwicklung, sowie einer Zusammenschau der Möglichkeiten, die sich für das Buch im Allgemeinen in einer digitalen Welt eröffnen. Zum Buch: Der dezent gehaltene und dem Inhalt verpflichtete Schutzumschlag dieses doch recht unscheinbaren, kleinen Werkes umschließt eines der mit Abstand besten Bücher zum Thema »Buch«, das ich gesehen habe und bis dato lesen durfte. (Ja ich lese – auch – Nachschlagewerke ). Der Band macht der Zunft des Buchbinderhandwerks alle Ehre, sowohl im Bereich der Bindung, der Textführung, der lexikalischen Typografie, wie auch in Sachen drucktechnischer Umsetzung. Die zahlreichen Grafiken, welche die Texte erläuternd begleiten, die teils umfangreichen Fließtexteinschübe und nicht zuletzt die gut proportionierten in Doppelspalten gesetzten Artikel verführen den Nachschlagenden immer wieder dazu sich festzulesen. So hangelt sich der interessierte Leser nicht selten quer durch das Buch, stets geführt von einem roten Faden, geleitet von Querverweisen, sauber und profund ausgewiesenen Quellen, und vergisst öfters darüber die Zeit. Belohnt wird er auf jeden Fall durch ein ungemein dichtes, kompaktes Wissensangebot, das den Respekt vor dem Kulturgut Buch und dem handwerklich und künstlerischen Boden auf dem es gedeiht fördert. Ein Buch zum Buch das bei keinem Bibliophilen im Bücherregal fehlen sollte. So spricht die Herausgeberin Ursula Rautenberg die Zielgruppe in ihrem Vorwort auch direkt an: „ein nach wie vor am längst nicht toten Medium interessiertes allgemeines Publikum oder die, die sich im Buchhandel und im Studium als Lehrender, Lernende oder als Praktiker ein kleines handliches Buch zum Buch für den Schreibtisch wünschen.“ (S.7)

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