Ursula Samwald Sucht nach Zärtlichkeit

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Inhaltsangabe zu „Sucht nach Zärtlichkeit“ von Ursula Samwald

"Sucht nach Zärtlichkeit" von Ursula Samwald habe ich ohne abzusetzen in einem Zug durchgelesen. "

— raimund-fellner
raimund-fellner
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    Sucht nach Zärtlichkeit
    raimund-fellner

    raimund-fellner

    07. January 2017 um 10:38

    Die Autorin beherrscht Ihr Handwerk in gereimter Gedichtform aus ihrem Leben zu berichten. Handwerklich formal sind die Verse so gut wie immer perfekt.Was an Gefühlen beschrieben wird, ist stimmig, nicht unwahr und darum nicht kitschig.Was anklingt, ist die Tragik der Liebe, nämlich dass die wohl ewige Liebe vorerst gescheitert ist wie bei so vielen. Ich spreche von "wohl" oder besser, "wahrscheinlich" ewiger Liebe, weil diese Liebe der Protagonistin immer wieder bewusst wird, wenn sie diese nicht verdrängt.Mir kommt, ob dieser vererst verunglückten ewigen Liebe, die Protagonistin erstaunlich glücklich vor. Ich kann mir das nur so erklären, dass sie wohl die meiste Zeit ihre wahre Liebe völlig verdrängen kann und statt dessen sich in weiblichem Don-Juanismus an den kleinen Lieben erfreuen kann, ohne am Fernsein der größeren ewigen Liebe zu leiden.Ich finde, trotz dieses, wohl persönlichen Einwands, das Buch sehr lesenswert, weil offen über weibliche Lustgefühle gesprochen wird. (Ich kenne eine Autorin, die traut sich das nicht, weil sie zimperlich meint, für eine Frau schicke sich das nicht. Da bekäme die Frau gesellschaftliche Probleme. )Die Autorin ist also wohl nicht zimperlich, ihrer Schreibe nach zu schließen. Das mag ich. Was ich nicht mag (ihrer Schreibe nach), ist ihre Eitelkeit. Aber das ist meine persönliche subjektive Wertung. Sie kommt sich gar so schön vor, und weil sie eitel ist "pflegt" sie ihre "Schönheit", wie Nägel lackieren. (Da ist mir meine ewige Liebe Beatrice Steffes (*1959  +2001)lieber, diese war (ist) schön, ohne sich schön vorzukommen.)Raimund Fellnerwww.raimund-fellner.de

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