Ursula Schmid , Christine Schneider Der Tote vom Silbersee

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Inhaltsangabe zu „Der Tote vom Silbersee“ von Ursula Schmid

Die Schweizerin Lena Wälchli nimmt an einer Fortbildung in Nürnberg teil. Immer dabei ist ihr Terrier Trixi. Bei einem Spaziergang um den Dutzendteich lernt sie den drogensüchtigen Punk Andy und seinen Kampfhund Lord kennen.

Eines nachts findet Trixi in einem der Dutzendteiche, dem Silbersee, eine Leiche. Wie sich herausstellt, ist es der Reporter, Friedhelm Suser. Die Kommissarin Belu Nürnberger geht von einem Selbstmord aus, da Suser psychisch angeschlagen war.

Lena glaubt nicht daran, zumal ihr der Name einer Person zugeflüstert wird, die das Sagen in der Hundekampfszene hat. Sie recherchiert weiter, handelt sich damit jede Menge Ärger mit der Kommissarin ein.

Nachdem einer ihrer Tippgeber tot aufgefunden wird, gerät selbst Lena in tödliche Gefahr.

Krimi mit ausgeprägten Logikproblemen und Deus ex Macchina.

— Frinis

Spannender Krimi mit Anspruch, der nach einem etwas langsamen Einstieg gehörig Fahrt aufnimmt.

— JuergenEdelmayer

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  • Rezension zu "Der Tote im Silbersee"

    Der Tote vom Silbersee

    Zsadista

    09. August 2016 um 18:50

    Lena Wälchli kommt nach Nürnberg um an einer Fortbildung teilzunehmen. Sie reist mit ihrer Terrier Hündin Trixi an. Eigentlich will sie abends nur einen entspannten Spaziergang mit Trixi machen, als sie im Silbersee eine Hand entdeckt. Die Hand gehört zu der Leiche des bekannten Journalisten Susers. Da durch das schwefelwasserstoffhaltige Wasser das Schwimmen tödlich sein kann, aber nicht muss, wird gemutmaßt, dass das Ganze ein Unfall war. Doch Lena kommt nicht zur Ruhe. Sie vermutet hinter der Sache einen Mord und fängt selbst mit den Ermittlungen an. Dass sie sich selbst in Lebensgefahr bringen könnte, fällt ihr so gar nicht ein. Und so zieht sie zusammen mit Trixi los und versucht den Mord aufzuklären. Die ermittelnde Kommissarin Nürnberger findet dies indessen so gar nicht lustig, taucht Lena doch immer wieder bei ihren Ermittlungen auf. „Der Tote im Silbersee“ ist ein Krimi aus der Feder der Autorinnen Ursula Schmid und Christine Schneider. Der Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen. Kurze Kapitel, die sich super lesen, eigentlich schon verschlingen lassen. Am Anfang endete jedes Kapitel mit einer Story beginnend von März 1967. So hatte man dann auch einen Einblick in das frühe Leben des Täters. Ich denke, ich verrate hiermit nichts, denn es ist ja gleich klar, dass dies die Kindheit des Täters ist. Die Hauptprotagonisten sind einfach klasse dargestellt. Lena hätte ich ab und zu etwas schütteln können, wenn sie wieder einmal alleine los gezogen ist. Sie hat sich wirklich durch nichts zurückhalten lassen. Aber es passte so perfekt zu ihr. Was ich weniger mochte, war ihre Verliebtheit, aber mehr sage ich dazu nicht. Kommissarin Belu Nürnberger hätte ich einfach nur drücken können. Ich hatte noch nie eine so tolle Kommissarin. Eine Gummibärchen verschlingende, langhaarige Ermittlerin, die immer Konter geben konnte und keinem männlichen Kollegen anschmachtete. Wunderbar!! Die Story selbst hatte für mich einen kleinen Haken. Mord oder Selbstmord hätte man ganz schnell anhand der Leiche erkennen können. Wer drauf kommt … ich verrate nicht mehr. Warnen muss ich allerdings vor einigen Textpassagen. Im Buch geht es um illegale Hundekämpfe. Und dies wird nicht verniedlicht, sondern knallhart erklärt und beschrieben. Dies ist nicht jedermanns Sache, ich musste stellenweise auch die Zeilen überspringen. Es sind recht brutale, blutige Stellen in einem doch ansonsten so humorvollen Buch. Das sollte der geneigte Leser sich vorher überlegen, ob er dies erträgt oder nicht. Ich selbst bin da sehr nah am Wasser gebaut und habe wie schon gesagt, die Stellen teilweise übersprungen. Trotzdem war der Rest des Buches für mich so gelungen, dass ich hier volle Sterne vergeben kann. Ich kann den leichten Krimi wirklich weiter empfehlen. Nur eben die Szenen mit den Hundekämpfen sind nicht sehr empfehlenswert.

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  • Spannung mit Anspruch

    Der Tote vom Silbersee

    JuergenEdelmayer

    14. September 2014 um 13:03

    Ursula Schmid und Christine Schneider Der Tote im Silbersee Eigentlich möchte die Schweizerin Lena Wälchli in Nürnberg an einem Seminar teilnehmen Dieser Grund ihres Aufenthalts in der fränkischen Stadt wird allerdings schnell zur Nebensache, als Lena bei einem Spaziergang eine Leiche entdeckt. Es stellt sich heraus, dass dieser Tote vom Silbersee ein Journalist war, der an einer Enthüllungsstory über illegale Hundekämpfe in der Stadt gearbeitet hat. Allen Warnungen der zuständigen Ermittlerin Bertaluise (Belu) Nürnberger zum Trotz, macht sich Lena auf eigene Faust daran, den Fall aufzuklären. „Hotel Sacher“ trifft „Pulp Fiction“ Besonders die Ankunft Lena Waechlis im Nürnberger Hotel brachte mir Erinnerungen an die alte Fernsehserie „Hotel Sacher“ (kennt die überhaupt noch jemand?) zurück. Überhaupt hatte ich bei der Szene den Eindruck, dass die Geschichte eher in Wien angesiedelt ist. Jedenfalls wirkte der Portier recht betulich auf mich, wenn er Lena mit „gnädige Frau" anredete und das Trinkgeld mit „galanten Kopfnicken“ annahm. Nach einigen Seiten Lektüre hatte ich jedoch in die Geschichte hinein gefunden. Die Handlung nahm dann auch recht schnell Fahrt auf und mit der Betulichkeit war es alsbald vorbei. Die Thematik Hundekämpfe tat hierbei das Ihrige. Da war es dann weniger „Hotel Sacher“ als „Pulp Fiction“. Glücklicherweise verzichteten die Autorinnen auf ausufernde Schilderungen und begnügten sich mit knappen Beschreibungen. „Der Tote im Silbersee“ ist auch ohne eimerweises Blutvergießen ein spannender Krimi mit Anspruch, der aufzeigt, wie Opfer zu Tätern werden. Wer dem Buch auch nach dem etwas zähen Einstieg eine Chance gibt, wird es nicht bereuen. Ursula Schmid, Christine Schneider: Der Tote im Silbersee, Edition Oberkassel, 203S. EUR 11,99 ISBN 978-3943121-377

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  • ein Krimi mit nachhaltiger Wirkung im Miss Marple Stil

    Der Tote vom Silbersee

    aly53

    06. May 2014 um 10:02

    Die Schweizerin Lena Wälchli nimmt an einer Fortbildung in Nürnberg teil. Immer dabei ist ihr Terrier Trixi. Bei einem Spaziergang um den Dutzendteich lernt sie den drogensüchtigen Punk Andy und seinen Kampfhund Lord kennen. Eines nachts findet Trixi in einem der Dutzendteiche, dem Silbersee, eine Leiche. Wie sich herausstellt, ist es der Reporter, Friedhelm Suser. Die Kommissarin Belu Nürnberger geht von einem Selbstmord aus, da Suser psychisch angeschlagen war. Lena glaubt nicht daran, zumal ihr der Name einer Person zugeflüstert wird, die das Sagen in der Hundekampfszene hat. Sie recherchiert weiter, handelt sich damit jede Menge Ärger mit der Kommissarin ein. Nachdem einer ihrer Tippgeber tot aufgefunden wird, gerät selbst Lena in tödliche Gefahr. Aufbau und Handlung: Lena und ihr Hund Trixie finden eine Leiche. Sie freundet sich mit dem jungen Punker Andy und seinem Hund Lord an. Lena wird immer mißtrauischer was die Leiche im Silbersee angeht. Sie beginnt zu ermitteln. Das ganze wird für sie zu einer wahren Obsession. Sie führt schreckliches zutage und begibt sich in größte Gefahr. Wird sie dem ganzen trotzdem ein Ende setzen können? Wer denkt, es handelt sich hier um einen typischen Krimi, der irrt. Die Geschichte ist viel komplexer, als es zunächst den Anschein hat. Das Buch beginnt sofort sehr spannend, nimmt immer mehr an Fahrt zu um dann in einem spannendem Finale seinen Abschluss zu finden. Der Leser wird immer wieder in neue Richtungen geführt. Das Buch zeigt uns die Abgründe der menschlichen Seele auf und macht uns klar, was gewisse Umstände aus uns machen können. Wir entwickeln Mitgefühl, wo es eigentlich nicht angebracht ist. Der flüssige, spannende Schreibstil und die relativ kurzen Kapitel lassen uns dieses Buch schnell durchlesen. Die Geschichte übt einen Sog auf uns aus, dem sich keiner entziehen kann und der uns sprachlos zurücklässt. Die Protagonisten sind sehr authentisch und lebendig dargestellt. Wir befinden uns schnell mitten im Buch und sind hilflos unseren Emotionen ausgeliefert. Es ist nichts für zartbesaitete Nerven, Tierliebhaber werden dabei an ihre Grenzen stossen. Das Buch spielt in Gegenwart und Vergangenheit, was das Verstehen noch leichter macht. Erzählt wird aus der Sicht von verschiedenen Personen, so kann man sich noch besser in das Buch reinfinden. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich sehr in den Bann gezogen und es hat mich nicht mehr losgelassen. Ich bin wirklich erschüttert und muss jetzt noch darüber sinnieren. Ich hab gelacht, geweint und hatte auch Angst. Lena ist mir besonders ans Herz gewachsen, sie ist eine sehr beeindruckende Persönlichkeit. Es hat mich erschüttert, was Umstände aus Menschen machen können. Ich kam dem Täter relativ schnell auf die Spur, aber nur weil ich immer nach dem Unmöglichem suche. Ich denke mir, viele Leser werden überrascht sein. Ein absolutes Muss für jeden Krimifan. Ich kann nichts negatives an diesem Buch entdecken, deshalb gibt es volle Punktzahl.

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