Ursula Schröder

 4.2 Sterne bei 150 Bewertungen
Autorin von Alles auf Anfang, Marie!, Schwindelanfälle und weiteren Büchern.
Autorenbild von Ursula Schröder (© Gregor Bestgen)

Lebenslauf von Ursula Schröder

Ursula Schröder, geboren 1957, studierte Englisch und Geschichte auf Lehramt an der Universität Bonn. Nachdem sie merkte, dass der Lehrerjob nicht für sie ist, arbeitete sie ein e zeitlang als Buchhälterin in einem mittelständischen Unternehmen. Seit 2000 arbeitet Schröder in ihrer eigenen 'Text&Ideenwerkstatt' als Texterin, seit 2002 veröffentlicht sie Kurzgeschichten, Sachtexte und Frauenromane. Die Autorin ist verheiratet und hat drei Kinder.

Alle Bücher von Ursula Schröder

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Cover des Buches Alles auf Anfang, Marie! (ISBN: 9783423213752)

Alles auf Anfang, Marie!

 (24)
Erschienen am 01.08.2012
Cover des Buches Schwindelanfälle (ISBN: 9783955302207)

Schwindelanfälle

 (19)
Erschienen am 30.08.2013
Cover des Buches Vielleicht hilft auch ein Wunder (ISBN: 9783765515811)

Vielleicht hilft auch ein Wunder

 (14)
Erschienen am 01.06.2013
Cover des Buches Glück hat auf Dauer nur der Glückliche (ISBN: 9781515185932)

Glück hat auf Dauer nur der Glückliche

 (12)
Erschienen am 29.07.2015
Cover des Buches Umzug ins Glück (ISBN: 9783423253338)

Umzug ins Glück

 (14)
Erschienen am 01.02.2013
Cover des Buches Schmiedeeisensommer (ISBN: 9783775160285)

Schmiedeeisensommer

 (12)
Erschienen am 02.07.2020
Cover des Buches Frau Rosenberg legt los (ISBN: 9783423215176)

Frau Rosenberg legt los

 (10)
Erschienen am 01.06.2014
Cover des Buches Schräg lass nach (ISBN: B01GQ4BBIS)

Schräg lass nach

 (8)
Erschienen am 15.06.2016

Neue Rezensionen zu Ursula Schröder

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Rezension zu "Schmiedeeisensommer" von Ursula Schröder

Ein historischer "Liebesroman "
Adleraugevor 18 Tagen

Meine Meinung :

Ein schönes Buchcover (Hardcover ) und ein interessanter Klappentext erwartet uns hier !

Die Autorin ( Ursala Schröder ) hat mit "Schmiedeeisensommer " einen gut recherchierten historischen Gesellschaftsroman vorgelegt , der allerdings über lange Passagen recht detailverliebt und langatmig daher kommt.

Zwar ist der Schreibstil recht flüssig und gefühlvoll , aber an manchen Stellen wirkt er langatmig und ermüdend !

Was mir besonders gut gefiel ,dass der Leser einen guten Einblick in die damalige Gesellschaftsstruktur bekam ,wobei auch die Rolle der Frau gut thematisiert wurde ( damals war die Frau das Anhängsel des Mannes und hatte wenig selbst zu bestimmen, wenn es um ihr eigenes Glück ging.

Fazit : Es handelt sich hier um einen gut recherchierten ,historischen Roman , der das " Eheleben " einer einfachen (nicht adlig ) Frau verheiratet mit einen wohlhabenden Düsseldorfer Unternehmer (Jakob Kemper ) mit all ihren Konflikten und Bedürfnissen hier geschildert wird !

Zwar recht unterhaltend bis auf einige langatmige Passagen kann ich es trotzdem weiterempfehlen für alle Liebhaber der "historischen " Romane .

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Rezension zu "Schmiedeeisensommer" von Ursula Schröder

Szenen einer Ehe
Dreamworxvor 2 Monaten

1860 Westfalen. Weil ihrer Familie finanziell das Wasser bis zum Hals steht und den Gutshof zu verlieren droht, lässt sich Pauline von Velendorff als folgsame Tochter auf eine Ehe mit dem wohlhabenden Düsseldorfer Unternehmer Jakob Kemper ein, um ihre Familie zu retten und zieht mit ihm in eine stattliche Villa im Sauerland. Durch diese Heirat werden von Pauline auch gesellschaftliche Verpflichtungen erwartet, was der jungen Frau mit ihrem freundlichen Wesen nicht schwer fällt. Auch die Ehe mit Jakob entwickelt sich in eine positive Richtung, obwohl Jakob Paulines christlichen Glauben nicht teilt und auch sonst seine Vorbehalte dagegen hat. Eine ehemalige Liebschaft Jakobs, die plötzlich auf der Bildfläche erscheint, bringt das junge Eheglück in jeder Hinsicht ins Wanken…

Ursula Schröder hat mit „Schmiedeeisensommer“ einen historischen Gesellschaftsroman vorgelegt, der allerdings über lange Passagen recht detailverliebt und langatmig daher kommt. Der Schreibstil ist flüssig-bildhaft und gefühlvoll, so dass der Leser sich schnell auf eine Zeitreise in die Vergangenheit begeben kann. Die Autorin bedient sich wechselnder Erzählperspektiven, so lernt der Leser sowohl Pauline als auch Jakob kennen, während ihm als unsichtbarer Gast deren Gedanken- und Gefühlswelt allzeit offen liegt. Der historische Hintergrund wurde nahtlos mit der Handlung verwoben, so erhält der Leser einen guten Einblick in die damalige Gesellschaftsstruktur, wobei auch die Rolle der Frau gut thematisiert wird, denn damals war die Frau das Anhängsel des Mannes, Töchter wurden zur Rettung der Familie mit wohlhabenden Männern verheiratet. Überhaupt hatte die Frau wenig selbst zu bestimmen, wenn es um ihr eigenes Glück ging. Interessant ist auch die in diesem Buch angesprochene unterschiedliche Sichtweise in Bezug auf den Glauben, denn während Pauline sich sehr daran festhält und darauf vertraut, dass Gott ihr den Weg weist, fehlt Jakob jegliches Verständnis in dieser Richtung, was einiges an Konfliktpotential birgt. Dies kommt leider in der Geschichte nicht sehr gut zum Ausdruck. Auch die Tatsache, dass zur damaligen Zeit nicht offen miteinander kommuniziert wurde, ist ein Hindernis für die Eheleute, denn vieles läuft parallel nebenher und vermittelt den Eindruck, die beiden leben weniger miteinander als nebeneinander her, die Probleme sind vorprogrammiert. Der Unterhaltungswert der Lektüre leidet dadurch leider auch, denn alles läuft recht zäh ab und verführt zum Querlesen. Einen Spannungsbogen sucht man hier vergeblich.

Die Charaktere wurden der damaligen Zeit gemäß inszeniert, wirken glaubwürdig und realistisch, jedoch fällt es dem Leser schwer, Nähe zu ihnen aufzubauen und mit ihnen zu fühlen. So beobachtet er aus der Ferne, wie es sich zwischen dem jungen Paar entwickelt. Pauline ist nicht nur eine folgsame Tochter, sondern eine recht mutige Frau, die sich auf unbekanntes Terrain begibt und sich recht wacker schlägt. Ihre Zurückhaltung bringt den Leser oftmals an seine Grenzen, der sich daran erinnern muss, dass es sich zur damaligen Zeit nicht schickte, alles offen auszusprechen. Jakob ist ein aufmerksamer Mann, der sich seiner Verantwortung als Ehemann voll bewusst ist. Alles, was er besitzt, hat er sich selbst erarbeitet, was von Durchsetzungsvermögen, Mut und vor allem Intelligenz zeugt. Paulines Schwägerin Henriette hat es faustdick hinter den Ohren, die möchte man nicht zur Feindin haben. Aber auch weiter Protagonisten haben in dieser Geschichte ihren Auftritt.

„Schmiedeeisensommer“ ist ein historischer Roman über ein junges Paar, das sich in ihrer Ehe erst zusammenraufen muss. Sowohl der christliche Aspekt sowie die Handlung selbst sind leider nur mittelmäßig herausgestellt, was eine eingeschränkte Leseempfehlung nach sich zieht!

Kommentare: 3
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Rezension zu "Schmiedeeisensommer" von Ursula Schröder

Liebe auf Umwegen
MademoiselleMeowvor 2 Monaten

Bei historischen Romanen kann man ja immer noch einiges dazulernen und das mochte ich auch bei „Schmiedeeisensommer“. Die Geschichte spielt sich im Jahr 1860 ab, wo die junge Pauline den Gutshof ihrer Familie nur durch eine gewinnbringende Heirat retten kann. Wo andere Romane schnell in Melodramatik verfallen, von verlorenen Träumen handeln und das Ganze dann von einem Ritter in glänzender Rüstung gerettet wird, geht die Autorin es hier anders an. Der vermögende Ehemann ist kein ungehobelter Wüstling und das arme Fräulein mutig und nicht so naiv, wie man es von Damen ihrer Zeit kennt. Punkt für die Charakterzeichnung. So muss man aber auch zugeben, dass bei all der Harmonie ein wenig das Feuer fehlt. Die Konflikte und Sorgen mit denen sich Pauline auseinander setzen muss, sind vergleichsweise gering und fast schon meckern auf hohem Niveau. Das fällt besonders am Ende auf, wenn man einen Blick auf das Leben der zur selben Zeit verheirateten Freundin wirft. Dennoch ist es für Pauline eine Hürde, Probleme nicht nur hinunter zu schlucken, sondern auch auszusprechen. Gleiches gilt für Ehemann Jakob. Es ist fast schon ein wenig lächerlich wie Mutmaßungen gestellt und falsche Schlüsse gezogen werden, einfach nur, weil man über die wesentlichen Dinge zu wenig redet. Aber auch hier muss man die Sitten und Gewohnheiten der damaligen Zeit berücksichtigen. Die Leute waren was ihre Gefühle in einer Ehe betrifft wohl oft sehr verschlossen. Es war sicher nicht üblich, sich jedes Wehwehchen zu gestehen. Die größte Dramatik dieses Romans besteht also darin, dass die Eheleute ihre Probleme und Sorgen nicht offen kommunizieren. Spannend ist das nicht. Das es aber durchaus spannend werden kann, zeigt sich dann jedoch am Schluss, wo die Geschichte plötzlich in Fahrt kommt. Tja, da ist der Roman dann aber zu Ende. Das fühlt sich ungefähr so an, als würde man gerade eine Serie schauen, deren Staffel mit einem Cliffhanger endet. Gut, ganz so schlimm ist es nun nicht, denn es gelingt tatsächlich noch, auf ein paar wenigen Seiten die eine oder andere Ungereimtheit zu lösen. Trotzdem bleiben zu viele offene Handlungsstränge wo man einfach gern wissen will, wie es damit weitergeht – und zwar gleich! So wie es aussieht, war der Roman auch nicht als Auftakt einer Reihe angedacht und da finde ich es schon ein wenig gemein, kein runderes Ende kreiert zu haben. Ich verstehe, dass man als Autor auch immer den Erfolg eines Romans abwarten und sich nach dem Verlag richten muss. Aber andere Romanreihen schaffen es auch, für die jeweiligen Teile ein Ende stehen zu lassen, wo man nicht so in der Luft hängt wie es hier der Fall ist. Auch wenn jetzt überlegt wird, einen zweiten Teil zu schreiben, bin ich etwas enttäuscht, denn sicher ist das nach wie vor nicht.
Wäre es nur die vorhandene, aber schlecht verteile Spannung gewesen, hätte ich nur einen Stern abgezogen. Aber weil mir das Ende dann so plötzlich kam und so einiges offen lässt, bin ich am Ende bei 3 Sternen gelandet. Der Roman hat wirklich was. Man lernt etwas über die Lebensbedingungen und Gegebenheiten jener Zeit, es ist nicht so kitschig und doch romantisch und die Hauptfiguren sind sympathisch. Leider stehen dem meine angesprochenen Kritikpunkte entgegen. Ich finde, da hätte man noch mehr rausholen können. Nun bleibt abzuwarten, ob wir irgendwann doch noch erfahren, wie es für Pauline und ihre Familie weitergeht.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Schmiedeeisensommer

Das 19. Jhdt mit seinen vielen Entdeckungen und Erfindungen ist ungeheuer vielschichtig. Es gibt viele Gegensätze, politisch, gesellschaftlich und auch was den Glauben der Menschen angeht. Vor diesem Hintergrund  wagen zwei sehr unterschiedliche Menschen das Experiment einer Ehe, ohne sich vorher gut zu kennen oder auf Gemeinsamkeiten bauen zu können. Kann das gutgehen?

Hallo zusammen,

ich freue mich darauf, euch meinen ersten historischen Roman vorzustellen. Er spielt zum Teil in meiner Heimat, dem Sauerland, was das Projekt für mich noch spannender gemacht hat. Deshalb zeige ich euch hier schon mal den Zwiebelturm der Margarethenkirche, die auch eine kleine Rolle in der Geschichte bekommen hat. Wenn ihr mögt, kann ich auch etwas mehr über meinen Heimatort erzählen, als im Roman Platz gefunden hat. Aber vor allem bin ich gespannt auf eure Beiträge!

134 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Wir ziehen alle an einem Boot: Ein Sauerland-Wohlfühl-Roman

Hallo,

ich möchte euch zu einer Leserunde zu meinem neuen Roman einladen. Dafür verlose ich 25 Exemplare des EBooks im pdf-Format - gern können aber auch KU-Leser und Besitzer des Taschenbuchs teilnehmen, es ist Platz für alle im Boot. Dem Titel zum Trotz braucht man dafür keinen Bootsführerschein, sondern eher ein bisschen Humor und Freude an Familiengeschichten aus dem Sauerland.

Ahoi, liebe MitleserInnen! Um ehrlich zu sein, bin ich eine Landratte und habe den Titel nur in Abwandlung einer der Redensarten benutzt, die Oma Alma so gern bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet. Die Oma werdet ihr im Laufe der Geschichte kennenlernen, wenn ihr ihr nicht schon in meinem früheren Roman "Glück hat auf Dauer nur der Glückliche" begegnet seid (keine Angst, wenn nicht: man kann diesen Roman auch völlig unabhängig davon lesen!)

Abgesehen davon, dass ich unglaublich gern Geschichten erzähle, hänge ich sehr an meiner sauerländischen Heimat, die immer wieder auch in meinen Büchern eine Rolle spielt. Aber noch mehr interessieren mich die Menschen: wie sie miteinander umgehen, sich mögen oder auch nicht, wie kompliziert sie manchmal sind und sich oder anderen das Leben schwermachen, aber auch, wie harmonisches Zusammenleben gelingen kann. Ich freue mich schon darauf, das mit euch gemeinsam zu besprechen! Ich wünsche mir immer von meinen Romanen, dass sie meinen LeserInnen gute Laune machen,und das gilt natürlich ganz besonders auch für euch. 

Deshalb also: willkommen an Bord, macht's euch gemütlich und genießt die Fahrt!

39 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Immer der Nase nach: Ein Sauerland-Wohlfühl-Roman
Hallo zusammen, ich möchte euch zu einer Leserunde für meinen neuen Roman "Immer der Nase nach" einladen. Zu gewinnen sind 7 Taschenbücher - aber wer da nicht zum Zuge kommt, kann sich am 26. oder 27. April das EBook bei Amazon herunterladen, wenn es dort kostenlos angeboten wird, und ebenfalls mitlesen.

Worum geht's? Manche von euch kennen bereits "Schräg lass nach", die Geschichte von Nina, die es ungeplant ins Sauerland verschlägt, und wollten gern eine Fortsetzung lesen. Schließlich ist noch überhaupt nicht klar, wie es mit ihrem Leben weitergeht, nachdem sie von ihrem Mann so übel enttäuscht wurde. Man muss den Vorgängerband aber nicht kennen, denn in Ninas Situation kann man sich auch so hineinversetzen: ihre Ehe ist am Ende, ein neuer Mann ist völlig unverhofft in ihr Leben getreten, aber sie hat überhaupt keinen Plan, was sie jetzt machen soll. Dafür wissen die Leute um sie herum umso besser, was sie tun sollte, und das ist auch nicht immer hilfreich ...

Wenn ihr also gern humorvolle "Beziehungskisten" über Leute lest, die in der Mitte des Lebens stehen, dann seid doch bei dieser Leserunde dabei. Ich freue mich schon!
64 BeiträgeVerlosung beendet

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