Ursula Schröder Alles auf Anfang, Marie!

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Inhaltsangabe zu „Alles auf Anfang, Marie!“ von Ursula Schröder

Nachdem auch ihr Sohn Christoph ausgezogen ist, fällt Marie Overbeck in ein schwarzes Loch. Was soll sie, bisher »Nur-Hausfrau«, nun mit ihrem Leben anfangen? Die Aussicht auf Golf und Kaffeeklatsch mit ihren Freundinnen ist der tatkräftigen Mittfünfzigerin ein Graus, und so sucht sie nach neuen Aufgaben. Die findet sie in Gestalt des fünfjährigen Kevin und seiner Familie. Gutmeinend und energisch beginnt sie, den total verlotterten Haushalt umzukrempeln. Sie bringt die drei Kinder auf Trab und versucht, die dauerfernsehende schwangere Mutter aus ihrer Lethargie zu holen. Ein Engagement mit ungeahnten Folgen.

Eine schöne, kurzweilige Geschichte. Protagonistin Marie Overbeck ist mir sehr sympathisch gewesen, denn sie ist hilfsbereit, großzügig und nett. Ich habe beim Lesen auch große Lust bekommen, jemandem zu helfen. Gleichzeitig bemerkt man in der Geschichte auch, wie schwierig es ist, jemandem auch langfristig zu helfen.

— killerprincess

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    Alles auf Anfang, Marie!

    abuelita

    27. December 2013 um 11:26

    Nachdem auch ihr Sohn Christoph ausgezogen ist, fällt Marie Overbeck in ein schwarzes Loch. Was soll sie, bisher »Nur-Hausfrau«, nun mit ihrem Leben anfangen? Die Aussicht auf Golf und Kaffeeklatsch mit ihren Freundinnen ist der tatkräftigen Mittfünfzigerin ein Graus, und so sucht sie nach neuen Aufgaben. Die findet sie in Gestalt des fünfjährigen Kevin und seiner Familie. Gutmeinend und energisch beginnt sie, den total verlotterten Haushalt umzukrempeln. Sie bringt die drei Kinder auf Trab und versucht, die dauerfernsehende schwangere Mutter aus ihrer Lethargie zu holen. Ein Engagement mit ungeahnten Folgen ...  Die besten Zutaten für ein kitschiges Schmalzbuch – aber weit gefehlt! Ich war mehr als angenehm überrascht .Eine wirklich gelungene Geschichte, die turbulent und witzig daher kommt, humorvoll und amüsant geschrieben und einige Überraschungen gibt es natürlich auch. Man überlegt sich manchmal unwillkürlich, wie man selber reagieren würde an Stelle der sehr sympathischen Marie…….

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  • Lesung im Sauerland!

    Alles auf Anfang, Marie!

    UrsulaSchroeder

    21. March 2013 um 11:16

    Für alle Sauerländer und solche, die gerade in der Gegend sind: am 10. April um 19.30 Uhr lese ich in der Stadtbibliothek Kierspe Auszüge aus "Alles auf Anfang, Marie" und gebe schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf den neuen Roman "Vielleicht hilft auch ein Wunder" (wird im Juni bei Brunnen erscheinen). Der Eintritt ist frei, stattdessen bitten wir um eine Spende zugunsten des Sozialen Bürgerzentrums Kierspe "Hand in Hand", bei dem ich mich engagiere.

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  • Leserunde zu "Alles auf Anfang, Marie!" von Ursula Schröder

    Alles auf Anfang, Marie!

    UrsulaSchroeder

    Hallo liebe Lese-Begeisterte, neulich wurde ich gefragt, ob ich nicht auch zu meinem neuen Buch eine Leserunde anbieten möchte. So etwas habe ich noch nie gemacht, aber man soll ja offen für Neues sein - genau wie Marie, meine Titelheldin! Also springe ich jetzt ins kalte Wasser und starte damit, dass mein Verlag 20 Lesern ein Exemplar zur Verfügung stellen wird. Meldet euch also bis Sonntag (12.8.), wenn ihr ein Buch haben möchtet! Zum Inhalt könnte ihr entweder schauen, was auf der dtv-Seite steht, oder es euch direkt hier von mir erzählen lassen. Nachdem ich nämlich einige Bücher über jüngere Frauen veröffentlicht hatte, waren meine Lektorin und ich der Meinung, es wäre auch mal ganz spannend, die Geschichte einer Frau zu erzählen, die selbst schon erwachsene Kinder hat. (Also so ähnlich wie ich selbst.) Der Arbeitstitel hieß erst mal "Hitzewellen", aber nach und nach stellte sich raus, dass es gar nicht so sehr um körperliche Symptome geht. Marie ist schlicht und einfach unterfordert, nachdem auch noch ihr jüngster Sohn auszieht. Ihr Mann ist beruflich viel unterwegs, eine Putzfrau erledigt das Gröbste - also braucht sie eine neue Herausforderung. Und die ergibt sich eher zufällig, als sie Kevin kennenlernt und feststellt, dass in seiner Familie alles drunter und drüber geht: die Mutter ist schwanger, der Vater verschwunden, die Wohnung verwahrlost, das Geld ist knapp und der Vermieter hat auch so seine Macken. Genug zu tun also für eine tatkräftige Mittfünfzigerin. Nur leider ist ihr Mann alles andere als begeistert, denn er plant eher eine große berufliche Veränderung. Und damit kommen auf Marie schwierige Zeiten zu, ein paar Überraschungen nicht ausgenommen... Wenn euch das neugierig gemacht hat und ihr an der Leserunde teilnehmen möchtet, dann freue ich mich über eure Kommentare. Zu Anfang wäre eine kurze persönliche Vorstellung nicht schlecht, etwa so: ich heiße Ursula, bin 55 Jahre alt und wünschte immer, ich hätte nichts anderes zu tun als Romane zu schreiben. Tatsächlich geht es mir aber gar nicht so schlecht mit der Mischung aus Haushalt, meiner freiberuflichen Tätigkeit als Werbetexterin, meinem ehrenamtlichen Engagement in einer evangelischen Freikirche und einem sozialen Bürgerzentrum und natürlich meiner Familie (1 Mann, 3 erwachsene Kinder, 1 Kater). Wenn ihr immer noch was über mich wissen möchtet, dann empfehle ich euch mit schlechtem Gewissen meinen Blog. Er heißt www.ursulaschroeder.de und ab und zu poste ich dort auch einen Beitrag.

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  • Rezension zu "Alles auf Anfang, Marie!" von Ursula Schröder

    Alles auf Anfang, Marie!

    schlumeline

    25. September 2012 um 15:23

    Nach dem Auszug des jüngsten mittlerweile aber erwachsenen Sohnes Christoph, muss sich die Hausfrau und Mutter Marie Overbeck eine neue Aufgabe suchen, denn Haus und Garten füllen ihr Leben nicht mehr aus. Auf dem Arbeitsmarkt scheint es schwierig für sie zu werden, wie sie relativ schnell feststellen muss. Da ist es doch eigentlich wunderbar, dass Marie durch einen glücklichen Zufall den kleinen Kevin kennenlernt und sich um ihn kümmert. Kevin hat Unterstützung auch dringend nötig, denn seine Mutter ist alleinerziehend, hat mehrere Kinder von unterschiedlichen Männern, ist gerade wieder schwanger, verbringt ihre Zeit gerne liegend auf dem Sofa vor dem Fernseher und hat von kochen, putzen und Haushaltsführung eigentlich überhaupt keine Ahnung. Da kommt Marie wie gerufen und diese läuft im Haushalt der Familie Nowakowski zu wahren Höchstformen auf. Mit ihrem erfolgreichen Mann Henning hat Marie in letzter Zeit einige kleinere Meinungsverschiedenheiten und als Henning Marie eröffnet, dass er demnächst für einen längeren Zeitraum beruflich nach China muss und Marie ihn begleiten soll, ist Marie nur wenig begeistert. Sie verdrängt diese Thematik und beschäftigt sich lieber weiterhin mit den Problemen rund um Kevins Familie. Die Autorin Ursula Schröder präsentiert in ihrem Roman „Alles auf Anfang, Marie“ eine Frau mitten im Leben, die es sich selbst gut gehen lassen könnte, aber lieber andere unterstützt. Dabei macht die Protagonistin Erfahrungen, die ihr eigenes Leben beeinflussen. Die Autorin schildert stellenweise vielleicht etwas überzogen, aber größtenteils doch sehr realistisch das Leben einer Familie mit wenig Einkommen, die dauerhaft in einfachsten Verhältnissen und auch ohne Zielstrebigkeit und Lebensplanung ihr Leben verbringt. Da ist Hilfe in jedem Fall erforderlich, nur darüber wie diese aussehen sollte, lässt sich streiten. Hier ist Marie aber durchaus lernfähig. Die Geschichte rund um Marie und ihre neue Aufgabe hat einfach alles was einen unterhaltsamen Roman ausmacht. Lustige Szenen, ernste Situationen und viel Gefühl machen Lust auf mehr. Ein Buch für jede Frau, eine Geschichte, die das Leben schreibt.

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  • Rezension zu "Alles auf Anfang, Marie!" von Ursula Schröder

    Alles auf Anfang, Marie!

    Nele75

    07. September 2012 um 22:31

    Marie Overbeck ist Mitte fünfzig und weiss nicht so recht, was sie mit ihrem weiteren Leben anfangen soll. Der Sohn ist eben von zu Hause ausgezogen, der Mann erfolgreich im Beruf und häufig unterwegs, gearbeitet hat sie seit der ersten Schwangerschaft nicht mehr, zeitaufwendige Hobbys sind nicht vorhanden und die sogenannten Freunde sind richtig betrachtet auch kaum vorhanden. Durch Zufall lernt sie den kleinen Kevin kennen - und bald darauf auch Kevins ganze Familie. Die Mutter Nicole ist mit dem vierten Kind schwanger, liegt den ganzen Tag auf der Couch vor dem Fernseher, kümmert sich weder um ihre Kinder noch um den Haushalt. Marie fängt an, sich um die Familie zu kümmern, wobei ihr dabei einige Steine in den Weg gelegt werden. Aber auch in der Familie Overbeck stehen in nächster Zeit wichtige Entscheidungen vor der Türe - und Marie kennt so gut wie keine Langeweile mehr........ "Alles auf Anfang, Marie" ist ein Buch, welches mich beim Lesen immer wieder überrascht hat. Man möchte sofort wissen, was als nächstes geschieht, wie Marie sich in der jeweiligen Situation verhält und was noch alles auf sie zukommt. Die Personen sind gut beschrieben, manche sympathisch, viele jedoch nicht. Mir hat es gefallen, mitzuerleben, wie Marie sich im Laufe der Geschichte verändert hat, anfängt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich auch mal zu fragen, was sie ab jetzt eigentlich noch erreichen möchte. Aber auch ihr Mann Henning verändert sich, überhaupt haben mich viele Reaktionen im Buch überrascht. Ich konnte es zum Glück fast am Stück durchlesen, es ist kein Krimi, aber eine sehr unterhaltsame Geschichte, die mich an manchen Stellen dazu gebracht hat, mir Gedanken darüber zu machen, wie ich an Maries Stelle reagiert hätte. Auch das Cover ist toll, die Hintergrundfarbe richtig schön und die Schrift mit den kleinen Bildchen dazwischen sehr stimmig. Von mir fünf Sterne für dieses tolle Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "Alles auf Anfang, Marie!" von Ursula Schröder

    Alles auf Anfang, Marie!

    Herr_Buecherwurm

    03. September 2012 um 16:02

    Marie weiß nichts, mit ihrem Leben anzufangen. Nun ist auch ihr Sohn ausgezogen und sie selbst, die ihr Leben lang nur Mutter und Hausfrau war, weiß nicht, was sie nun tun soll. Ohne jemanden, um den sie sich kümmern kann, erscheint ihr ein Leben als Hausfrau unerträglich und ständig dem Klatsch und Tratsch ihrer Freundinnen ausgesetzt zu sein, behagt ihr auch nicht. Eine neue Aufgabe muss her. Und was könnte da besser sein, als etwas, dass sie ohnehin mit Perfektion beherrscht? Der kleine Kevin bringt sie auf die Idee und so folgt sie dem fünfjährigen nach Hause, kümmert sich um ihn und seine zwei Geschwister, pflegt den Haushalt und versucht, die Mutter der drei, die erneut schwanger geworden ist, zu motivieren. Ob das eine so gute Idee ist…? „Alles auf Anfang, Marie“, ein Titel, der die Geschichte perfekt trifft. Die eigenen Kinder sind aus dem Haus, der Haushalt gepflegt, alles tiptop, also sucht man sich eine andere Familie, bei der man wieder von Vorne loslegt: Kinder erziehen, putzen, aufräumen, kochen… Eine unterhaltsame und amüsante Geschichte über eine Frau, die einen Sinn in ihrem Leben sucht und ihn in der Familie findet – auch, wenn es nicht ihre eigene ist. Mit Humor erzählt Marie, wie sie ihre persönliche Midlife-Crisis überwindet und dass es sich lohnt, für etwas zu kämpfen. Sehr schön.

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  • Rezension zu "Alles auf Anfang, Marie!" von Ursula Schröder

    Alles auf Anfang, Marie!

    killerprincess

    02. September 2012 um 14:53

    "Alles auf Anfang, Marie!" Inhalt Nachdem auch Maries Sohn auszieht, weiß Marie gar nicht so recht, was sie tun soll. Auch eine Liste mit verschiedenen Ideen verschafft keine Abhilfe. Erst, als Marie durch Zufall in das ungeordnete Familienleben der Nowakowskis platzt, hat sie eine Aufgabe gefunden: Ordnung bringen! Doch das ist alles andere als leicht, bei der phlegmatischen und schwangeren Mutter Nicole -mit ihren drei jungen Kindern. Meinung Ich habe das Buch sehr genossen! Von der ersten Seite fand ich Marie unglaublich nett und sympathisch. Sie ist zu gut für diese Welt, aber trotzdem ein realistischer Charakter. Ich finde, dass die schiwerige Thematik des Helfens sehr gut beleuchtet wird. Denn mit ein bisschen aufräumen ist es nicht getan und das muss auch Marie lernen. Neben dieser Geschichte hat Marie auch noch ihre eigenen kleinen Probleme mit ihrem Mann und wie ihr Leben nun weitergehen wird. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Ich habe sehr viel Gefallen an diesem unterschwelligen Humor gefunden. Ich habe beim Lesen oft Lächeln und Schmunzeln können -so macht ein kritisches Thema auch noch Spaß, ohne lächerlich zu wirken! Fazit Ich kann das Buch empfehlen, es ist keine 0815 Frauenlektüre, sondern bietet etwas mehr Tiefgang, bleibt aber trotzdem kurzweilig.

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  • Rezension zu "Alles auf Anfang, Marie!" von Ursula Schröder

    Alles auf Anfang, Marie!

    annesylvia

    02. September 2012 um 01:10

    Inhalt: Marie ist gerade in den Wechseljahren, die Kinder sind aus dem Haus und ihr Mann arbeitet viel und ist dienstlich in der halben Welt unterwegs. Da liegt die Überlegung nahe: was fange ich mit meiner ganzen freien Zeit an? Gehe ich nochmal arbeiten, engagiere ich mich sozial, fange ich an zu malen? Marie lernt den kleinen Kevin und mit ihm seine ganze Familie kennen und schon ist die Langeweile vorbei. Sie hilft der schwangeren Mutter in ihrem chaotischen Haushalt und versucht, auch die 3 Kinder mit einzuspannen. Ihr Engagement hat ungeahnte Folgen für alle Beteiligten. Meine Meinung: Die Geschichte wird vollkommen aus Maries Sicht erzählt. Durch diesen Ich-Erzähler erfahren wir Maries Gedanken, Wünsche und Träume. So lernen wir alle anderen Charaktere natürlich auch nur aus Maries Sicht kennen. Manchmal wirkt sie, besonders am Anfang etwas unbeholfen und naiv. Vor allem die sehr fordernde Mutter Nicole, versucht Marie auszunutzen, wo es geht. Die Herren aus dem Herrenclub und deren Gattinnen werden etwas überspitzt aufs Korn genommen, Frau Nowakowski, die ihren Kindern die Namen, der Länder aus denen ihre jeweiligen Väter stammen, gibt, bleibt da auch nicht verschont. Insgesamt ist der Schreibstil sehr locker und angenehm, die Seiten fliegen nur so dahin. Wir leben ein Stück mit Marie und fühlen mit ihr, als z.B. eine Versetzung ihres Mannes nach China droht. Es gab viele Stellen zum Schmunzeln, aber auch einiges Nachdenkenswerte. Fazit: Ein unterhaltsames Buch mit einem ernsten Hintergrund, eher für Frauen in oder kurz vor den Wechseljahren geeignet.

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  • Rezension zu "Alles auf Anfang, Marie!" von Ursula Schröder

    Alles auf Anfang, Marie!

    janaka

    01. September 2012 um 04:15

    Inhalt: Marie Overbeck ist mit Henning verheiratet, sie haben zwei Kinder, die nun beide aus dem Haus sind. Nach der Geburt ihrer Tochter hat Marie aufgehört zu arbeiten. Da ihr Mann beruflich viel unterwegs ist, fühlt sie sich nun etwas überflüssig und überlegt, wie sie ihre freie Zeit nutzen kann. Durch einen Zufall hilft sie dem Präsidenten des Clubs ihres Mannes bei einer Spendenaktion in einem Kindergarten und lernt dort den kleinen Kevin kennen. Sie gibt Kevin sechs Euro, damit er bei einem Ausflug am nächsten Tag mitgehen kann. Leider wird diese Geste von Kevins Mum als eine Art sexueller Missbrauch verstanden und sie zeigt den Präsidenten Bernhard an. Marie versucht dieses Missverständnis aus dem Weg zu räumen und gerät in den nächsten Schlamassel .... ;-) Kevins Mum ist zum x-Mal schwanger und darf nicht aufstehen, die Wohnung ist verdreckt und keine Hilfe in Sicht. Marie verspricht der Mutter zu helfen, wenn sie die Anzeige zurück nimmt. Fazit: Mir ist Marie sehr sympathisch, ich finde sie schon bodenständig, auch wenn sie in den so genannten höheren Kreisen lebt und verkehrt. Ich kann mir gut vorstellen, dass manche Männer nicht wollen, dass ihre Frauen arbeiten, sondern sich um die Erziehung der Kinder, um den Haushalt und um deren Annehmlichkeiten kümmern sollen. Verurteilen tue ich es auf keinen Fall, auch wenn meine Situation total anders ist. Marie kümmert sich nicht darum, was andere über sie denken, warum soll sie den Hosenanzug nicht anziehen, auch wenn es das dritte Mal in vier Wochen ist. ;-) Ich bin gut in dieses Buch reingekommen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich. Die Geschichte wird flott erzählt, es taucht keine Langeweile auf. Oft habe ich schmunzeln müssen, oder ich habe den Kopf geschüttelt, auch haben mich einige Stellen zum Nachdenken angeregt. Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

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  • Rezension zu "Alles auf Anfang, Marie!" von Ursula Schröder

    Alles auf Anfang, Marie!

    Vimpsy

    31. August 2012 um 17:55

    Seit nach Tochter Lotta auch noch ihr Sohn Christoph ausgezogen ist, beginnt für Marie Overbeck ein neuer Lebensabschnitt. Womit kann sie jetzt ihre Tage sinnvoll verbringen? Marie fängt an eine Liste zu erstellen, mit Beschäftigungen, die evtl. in Frage kämen. Als sie den kleinen Jungen Kevin kennenlernt, ahnt sie noch nicht, dass sie mit ihm eine ausfüllende Aufgabe für die nächsten Wochen gefunden hat. Familienhelferin stand auch nicht auf ihrer Liste. Dennoch macht Marie alles, um Kevin und seiner Familie zu helfen. Nur stößt sie dabei nicht unbedingt auf Begeisterung bei der Familie und in ihrem Umfeld. Doch Marie kann und will nicht tatenlos zusehen und setzt sich durch.... "Alles auf Anfang, Marie" beschäftigt sich mit einem alltäglichen Thema, was wunderbar umgesetzt wurde. Ursula Schröder lädt die Leser ein, einige Wochen an Marie´s Seite zu verbringen, so real ist es geschrieben. Der Autorin ist es gelungen auf angenehme, leichte, aber auch mitfühlende Art und Weise, ein nicht einfaches Thema anzugehen. Mehr als einmal wird man dabei zum Nachdenken angeregt. Die Seiten flogen nur so dahin und gerne hätte ich noch weiter gelesen. Ich hoffe einfach mal auf eine Fortsetzung. Ich kann und werde das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Alles auf Anfang, Marie!" von Ursula Schröder

    Alles auf Anfang, Marie!

    ina_kzeptabel

    30. August 2012 um 19:44

    "Ich sah auf die Uhr: Ich war schon fast zwei Stunden hier. Und hatte längst nicht so viel geschafft wie ursprünglich geplant. Auf jeden Fall war noch ein Einkauf notwendig. Ich zückte meinen Stift und einen Zettel und versuchte, mit Nicole zusammen eine Einkaufsliste zu machen." (S. 148, f.) Zur Story: Marie ist mitte fünfzig und lebt mittlerweile alleine mit ihrem Ehemann zusammen. Der jüngste Sohn, Christoph, hat das Haus für das Studium verlassen. Doch was soll Marie nun mit ihrer Zeit anfangen? Sie beschliesst, eine To-Do-Liste zu erstellen, was leider zu keinem großen Erfolg führt. Marie ist sich einfach bei keiner dieser Dinge sicher. Dem wird allerdings schnell Abhilfe geschaffen, als sie Kevin kennenlernt. Sie soll, als Vertretung für ihren Ehemann, bei einer Scheckübergabe in einem Kindergarten dabei sein - und in diesen Kindergarten geht auch Kevin. Das Marie vor keinem Fettnäpfchen halt machen kann merkt man auch hier, denn nun ist Kevins Mutter Nicole dazu bereit Marie wegen sexueller Belästigung Minderjähriger anzuzeigen! Dabei wollte Marie doch nur freundlich sein. Zum Glück kann Marie dies jedoch abwenden, indem sie der schwangeren Nicole ihre Hilfe im Haushalt anbietet. Worauf sie sich da eingelassen hat, wird ihr allerdings erst zu spät bewusst. Und nicht nur die Familie Nowakowski macht Marie zu schaffen, auch häufen sich die Probleme mit ihrem Mann Henning, der nun auch noch nach China versetzt werden soll... Der Stil ist ein sehr angenehmer. Die Geschichte um Marie wird aus der Ich-Perspektive erzählt, was meiner Meinung kein Muss gewesen wäre. Allerdings kann man sich so besser in die Probleme einer Frau in den Mittfünfzigern hinein versetzen. Mit Witz und Charme hat Ursula Schröder einen guten Schwung in die Geschichte gebracht, der zum weiterlesen animiert. Insgesamt gesehen könnte man das Buch aufgrund der Länge auch an einem Tag durchlesen, was aber schade wäre. Ich hab es mir extra ein wenig aufgeteilt. Mich hat ein wenig die Länge der Kapitel gestört, die Aufteilung empfand ich als nicht so optimal. Mein Fazit: ein gut gelunges, unterhaltsames Buch - allerdings wirklich eher etwas für Frauen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein man die Gedanken über Freizeitgestaltung und Wechseljahre interessant findet ;) Auch das Ende fand ich durchaus passend.

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  • Rezension zu "Alles auf Anfang, Marie!" von Ursula Schröder

    Alles auf Anfang, Marie!

    juna

    30. August 2012 um 14:34

    Für Marie beginnt eine neue Zeit. Ihr Mann ist viel geschäftlich unterwegs, ihre Tochter ist zum studieren weg gezogen und nun verlässt auch der jüngste das Haus. Ihr Sohn Christoph zieht mit seiner Freundin zusammen und nun überlegt Marie, wie sie die freie Zeit nutzen könnte. Vielleicht etwas Kreatives? Oder eine neue Sportart ausprobieren? Marie soll bei der Scheckübergabe für den Kindergarten von dem Club ihres Mannes teilnehmen. Dort trifft sie auf den kleinen Kevin. Aufgrund eines Missverständnisses lernt sie Kevins Mutter kennen. Die schwangere Nicole lebt mit ihren drei Kindern unter sehr chaotischen Verhältnissen in einer extrem unordentlichen Wohnung. Das kann die strukturierte Marie nicht mit ansehen und schreitet zur Tat. --- Die Autorin schreibt über das Leben der sympathischen Marie in der Ich-Perspektive. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und man taucht schnell in das Leben der Protagonistin ein. Jedoch plätscherte die Geschichte beim Lesen etwas vor sich hin und am Ende geht alles recht schnell. Hier fügen sich die Teile gut zusammen, jedoch hätte ich gerne mehr über Andrea und ihre Zusammenarbeit mit der Familie erfahren. Alles in allem ein schönes Buch mit einem tollen Cover.

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  • Rezension zu "Alles auf Anfang, Marie!" von Ursula Schröder

    Alles auf Anfang, Marie!

    Jasmin88

    30. August 2012 um 11:15

    Covergestaltung: Das Cover hat mir vom ersten Augenblick an gefallen und ich habe mich jedes Mal daran erfreut, wenn ich es in die Hand genommen habe. Ich liebe die Farbe einfach: ein richtig schönes Türkis/Grün/Petrol. Und die kleinen Bildchen, die das Leben einer Frau charakterisieren, sind wirklich gelungen. Auf dem Cover klebt der Aufkleber „TIPP DES MONATS“ und dieser Roman der sympathischen Autorin Ursula Schröder ist wirklich ein Tipp! Meine Meinung: Dieses Buch geht richtig unter die Haut! Es ist eine Geschichte mitten aus dem Leben. Marie, die Protagonistin, ist eine wahre Heldin des Alltags: sie ist sympathisch, klug, aufopferungsvoll und denkt immer zuerst an andere, bevor sie auch mal etwas für sich selbst tut bzw. sich selbst etwas gönnt. Eine solche Mutter, Frau oder Freundin kann sich wirklich jeder nur wünschen. Voller Hingabe kümmert sie sich um die Familie Nowakowski. Eine Familie, die dringend eine Familienhilfe benötigt. Das Schicksal führt sie und diese Familie zusammen und obwohl sie sich völlig fremd sind und Marie keine sozialpädagogische Ausbildung besitzt, leistet sie Unglaubliches! Der Leser leidet richtig mit den Kindern dieser Familie mit… Ursula Schröder hat einen tollen Schreibstil: sehr authentisch, ehrlich und offen. Die Autorin wagt sich an ein schwieriges, ernstes Thema (Familienhilfe/Hilfe zur Selbsthilfe) heran und verpackt es in eine wunderschöne Geschichte mit liebevollen Details und der richtigen Portion Humor. Es handelt sich aber keineswegs um ein Buch, dass ausschließlich Sozialpädagogen oder Erziehungswissenschaftler interessieren dürfte. Es ist vielmehr ein Buch für alle diejenigen, die gerne einmal ein gutes Buch lesen, das zum Nachdenken anregt und noch lange nachwirkt! Eigentlich sollten wir alle ein bisschen mehr wie Marie sein – dann wäre die Welt auf jeden Fall eine bessere! Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es sich um ein 4 Sterne Buch handelt, aber wenn ich so über den Roman nachdenke, fällt mir absolut nichts ein, was ich kritisieren könnte. Mir fällt wirklich kein einziger Grund ein, warum ich diesem Buch keine 5 Sterne geben sollte und daher bekommt es sie auch!

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  • Rezension zu "Alles auf Anfang, Marie!" von Ursula Schröder

    Alles auf Anfang, Marie!

    Alle-Meine-Buecher

    30. August 2012 um 10:19

    Ich hätte mir dieses Buch selbst nicht gekauft. Der dtv war jedoch so nett und hat mit dieses Reziexemplar zugesandt. Zuerst muss ich ehrlich sagen, war ich nicht besonders begeistert darüber. Ich fühle mich nicht unbedingt der Zielgruppe für diesen Roman zugehörig. Am Montag habe ich mich dann, ehrlich gesagt ohne große Erwartungen, daran gemacht das Buch zu lesen. Da ich am Dienstag schon damit fertig war, könnt ihr euch vorstellen, dass es gut war. Von Beginn an ist dieses Buch sehr interessant und witzig geschrieben, sodass man einfach weiterlesen will. Ständig passiert etwas Neues und immer wieder nimmt die Geschichte eine ungeahnte Wendung. Immer wenn ich dachte, jetzt kann ich mal eine Lesepause einlegen, geschah wieder etwas und ich musste unbedingt wissen wie es weiter geht. Klar, ich gehöre nun wirklich nicht zur Zielgruppe und es ist ein seichter Frauenroman, der aber durchaus sozialkritisch ist und mit manchen Klischees aufräumt, aber es ist eben auch einfach eine bezaubernde Geschichte, die wohl jede Frau jeden Alters lesen kann. Besonders schön finde ich auch das Cover. Sonst lese ich meist eher düster Bücher, da wird natürlich kein so süßer Buchdeckel konzipiert. Dieses Buch ist nicht ohne Grund der Tipp des Monats und ich kann es euch wirklich wärmstens empfehlen. Auch wenn ich zu Anfang etwas enttäuscht über dieses Reziexemplar war, jetzt bin ich wirklich froh, dass ich es lesen durfte. Es wird jetzt auch ganz schnell an meine Mama weitergereicht. :o) Die liest nämlich nur solche Bücher.

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  • Rezension zu "Alles auf Anfang, Marie!" von Ursula Schröder

    Alles auf Anfang, Marie!

    Linny

    30. August 2012 um 09:30

    Alles auf Anfang Marie Marie weiß nicht weiter, was soll jetzt werden. Nun ist nach der Tochter auch der Sohn ausgezogen. Und ihr Mann Henning ist beruflich so eingespannt, das er gar nicht merkt, wie Marie an ihrem jetzigen Leben zweifelt. War das schon alles. Ein Volkshochschul Kursus ist keine Lösung. Alles kommt ganz anders als der kleine Kevin in ihr Leben tritt, also wenn man es genau nimmt Kevin + Familie. Maries Leben steht Kopf...... Ein heitere Roman den man einfach lesen muss und er läst auf eine Fortsetzung hoffen.

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