Ursula Wölfel , Bettina Wölfel Feuerschuh und Windsandale

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Inhaltsangabe zu „Feuerschuh und Windsandale“ von Ursula Wölfel

Tim ist unzufrieden: Sein Name gefällt ihm nicht, er möchte nicht so pummelig sein und überhaupt will er ein ganz anderer werden. Zum Glück hat er bald Geburtstag und sein Vater hat ihm bereits ein Geschenk versprochen, das all seine Probleme lösen soll. Als der große Tag dann endlich da ist, bekommt Tim ein Zelt, nagelneue rote Schuhe und, was das Beste ist: Sein Vater nimmt sich vier Wochen Zeit für ihn, um mit ihm auf Wanderschaft zu gehen - vier Wochen! Eine abenteuerliche Reise beginnt, auf der Tim "Feuerschuh" und sein Vater "Windsandale" jede Menge erleben, und als sie zurückkehren, weiß Tim, dass er eigentlich alles hat, um glücklich zu sein: Eltern, die ihn lieben, die Zeit für ihn haben und ihn ernst nehmen.

Eine abenteuerliche Reise von Vater und Sohn

— KymLuca
KymLuca

Auch nach über 50 Jahren ist das Grundthema noch aktuell.

— Anruba
Anruba

Wölfel halt. ;)

— goldenefliege
goldenefliege

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    Feuerschuh und Windsandale
    KymLuca

    KymLuca

    27. January 2016 um 22:46

    Es geht um einen 6 Jahre alten Jungen namens Tim, der dick ist. Deshalb wird er von den anderen Kindern gehänselt. Außerdem ist sein Vater Schuster, seine Eltern haben nicht viel Geld und wohnen mit ihm in einer Kellerwohnung. Tims siebter Geburtstag naht und sein einziger Wunsch ist es ein anderer Junge zu sein, der nicht geärgert wird. Daraufhin bekommt er zum Geburtstag von seinen Eltern ein paar von seinem Vater gefertigte Wanderschuhe und einen von seiner Mutter genähten Rucksack. Tim ist zuerst nicht sehr begeistert, doch sein Vater erklärt ihm, dass er in den Ferien als Wanderschuster durch die Berge wandern wird und Tim ihn begleiten darf. Tim ist begeistert und kann die letzte Woche vor den Ferien kaum schnell genug vorüber gehen sehen. Und so machen sich schließlich Vater und Sohn schließlich auf die Reise. Dabei erleben sie viele kleine Abenteuer und der Vater erzählt kleine Geschichten, die Tim nach und nach dazu bringen sich selbst zu akzeptieren und sich die Beleidigungen der anderen Kinder nicht mehr so zu Herzen zu nehmen. Durch Ursula Wölfels liebevollen Schreibstil wird diese Geschichte zu einem wundervollen Abenteuer.

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  • Wie man sich als Kind lernt selbst zu akzeptieren...

    Feuerschuh und Windsandale
    Anruba

    Anruba

    14. December 2014 um 10:27

    Die Geschichte ist schon vor über 50 Jahren das erste Mal veröffentlicht worden, aber trotz allem sind die Themen immer noch aktuell: Ein dicker Junge, der von seinen Mitschülern ausgegrenzt wird und aus ärmlichen Verhältnissen kommt. Heute würde man wahrscheinlich von Mobbing sprechen. Als Kind habe ich das Buch bereits mehrmal gelesen. Zu seinem 7. Geburtstag bekommt Tim von seinen Eltern neue Schuhe und einen Rucksack geschenkt. Zuerst ist er ziemlich traurig, weil er lieber etwas zum spielen wollte, aber dann erklärt sein Vater ihm, dass sie zusammen auf Wanderschaft gehen würden. Denn Tim wollte lieber jemand anderer sein. Nicht mehr der dicke Junge ohne Freunde. Sein Vater nennt ihn kurzerhand Tim Feuerschuh und sich selbst Windsandale und als die Ferien beginnen, ziehen die beiden los. Tims Vater ist Schuster und sie besuchen weit entfernte Höfe, bei deren Einwohnern er den Leuten die Schuhe repariert.  Unterwegs erzählt Tims Vater dem Jungen tolle Geschichten und sie erleben einige Abendteuer. Am Ende kommt Tim mit neuem Selbstvertrauen nach Hause. Die Geschichte ist mit ganz niedlichen Zeichnungen illustriert, so dass Kinder auch etwas zu entdecken haben, wenn man ihnen vorliest. Der Schreibstil ist ganz einfach gehalten. Kurze Sätze in kurzen Kapiteln. So lässt sich das Buch ganz schnell lesen. Fazit: Diese Geschichte ist auch nach 50 Jahren noch aktuell. Ein Junge, der sich in seinem Körper nicht wohl fühlt und lieber jemand anderes sein möchte. Auf einer aufregenden Wanderstour lernt er neues Selbstvertrauen. Ein Buch für Jung und Alt. Von mir gibt es fünf Sterne.

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  • Rezension zu "Feuerschuh und Windsandale" von Ursula Wölfel

    Feuerschuh und Windsandale
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. October 2009 um 23:41

    Ein schönes Buch aus meiner Kinderzeit. Tim geht mit seinem Vater, einem armen Schuhmacher in den Sommerferien auf Wanderschaft. Der Vater schenkt Tim zum Geburtstag feuerrote Schuhe. So werden sie zu Feuerschuh und Windsandale, wandern durch die Lande und bleiben, wo auch immer der Vater Arbeit findet. Auch mit fast keinem Geld kommen sie so zu einer tollen Reise und sind am Ende glücklicher und reicher als manch einer im Luxushotel. Schon älter, jedoch alles andere als überholt!

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  • Rezension zu "Feuerschuh und Windsandale" von Ursula Wölfel

    Feuerschuh und Windsandale
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    31. August 2009 um 10:15

    Maja K. hat folgende Rezension eingereicht: Tim ist sechs Jahre alt und dick, was seine Mitschüler zum Hänseln ausnutzen. Zu Tims Verdruss ist er auch noch arm und muss als Sohn eines Schusters in einer Souterrain-Wohnung leben. Als dann sein siebter Geburtstag vor der Tür steht, will Tim nicht mehr Tim sein. Nur sein Name gefällt ihm noch. Als an Tims großem Tag nur zwei Rucksäcke und zwei Paar Schuhe auf dem Geburtstagstisch stehen (von dem je eins auch noch für seinen Vater zu sein scheint), ist er völlig enttäuscht. Doch dann enthüllen seine Eltern ein Geschenk, das sie ihm nicht auf den Gabentisch legen konnten: Gemeinsam mit seinem Vater wird Tim für vier Wochen auf Wanderschaft gehen. Sie werden in den Schulferien in die Berge fahren, von Dorf zu Dorf ziehen und viele Abenteuer erleben. Die Autorin Ursula Wölfel, geb. 1922, studierte Germanistik und arbeitete nach dem Krieg als Schulhelferin. Dabei absolvierte sie ein Pädagogikstudium und wurde schließlich Sonderschullehrerin. Heute ist sie eine der erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautorinnen und wurde deshalb mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Das Buch ist sehr einfach und kindlich geschrieben, was mit der Zielgruppe der Leser zusammenhängt. Dennoch hat es auch auf mich als Erwachsene seine Wirkung gehabt: An vielen Stellen musste ich schmunzeln, weil ich mich über die Ereignisse (z.B. Tim fällt unterwegs in einen Bach), die natürliche Darstellung von Vater und Sohn oder über die lustigen Geschichten, mit denen der Vater die schlechte Launes seines Sohns wieder vertreibt (z.B. die Geschichte mit der Ärgernase), amüsieren musste. Der schnörkellose Stil der Autorin tut sein Übriges, um den natürlichen Charme der Charaktere und der grundsätzlichen Situation zu unterstreichen und die enge Beziehung zwischen Vater und Sohn zu unterstreichen. Fazit: Es steckt sehr viel Kinderliebe in diesem eigentlich einfachen, aber umso reizvollerem Buch, weshalb es meiner Meinung nach in Bücherregalen von Kindern und / oder Eltern nicht fehlen sollte.

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