Ursula Walther

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Rezension zu "Sanft wie der Wind." von Ursula Walther

Wohlfühl-Faktor garantiert!
buecher_liebe21vor einem Monat

Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, in der eine Szene geschildert wird, die noch in der Zukunft liegt und erst später eintreten wird. Dieser Prolog zeigt eine traurige Situation auf, bei der man sofort wissen möchte, was geschehen ist und man sogleich Angst und Hoffnung spürt.

Der Einstieg in die Geschichte fällt einem wirklich leicht, da der Schreibstil des Autors überaus angenehm und einfach gehalten ist. Man ist sofort in der Geschichte drin und erlebt alles mit, als würde man selbst die Geschichte erleben.

Der Hauptprotagonist, aus dessen Sichtweise die Geschichte erzählt wird, ist mir nicht nur sympatisch gewesen, er war mir so vertraut, dass er mein Vater hätte sein können, so nahe und verbunden habe ich mich mit ihm gefühlt. Eine exzellente Charakterisierung der Protagonisten durfte ich aber auch bei den anderen Charakteren feststellen. Auch diese waren mir auf Anhieb so vertraut, als würde ich die Menschen schon mein ganzes Leben lang kennen, als hätten sie mich schon immer begleitet und wären enge Freunde von mir. Annie - als wäre sie meine Mum und Janey meine kleine Schwester. Die Protagonisten sind mir wirklich sehr ans Herz gewachsen und es macht mich wirklich traurig, nun Abschied von ihnen nehmen zu müssen.

So wie es Brian erging, als er Linden Corners zum ersten Mal sah oder die Windmühle, genauso erging es mir auch. Ich war fasziniert. Ich fühlte mich sofort in diesem kleinen Dorf willkommen und überdies sogar heimisch. Es fühlte sich so an, als würde ich selbst Linden Corners das erste Mal entdecken und mich dort so geborgen fühlen, als würde ich schon immer hier wohnen. Die Einwohner dieses Dorfes sind so freundlich und voller Liebe, als wären sie eine große Familie. Jeder hilft jedem, wo er nur kann, jeder wird sofort freundlich aufgenommen und immer wieder wird zusammen gefeiert, gelacht und ge.... So gerne würde ich dazugehören.

Durch die Ich-Perspektive - an die ich mich überraschenderweise sehr schnell gewöhnt hatte - aus Brian Duncan's Sichtweise erhält man das Gefühl, man würde sich in der Geschichte befinden und alles selbst miterleben. Es fühlt sich nicht so an, als würde ich es aus Brian's Sichtweise erleben, sondern viel mehr aus meiner Eigenen, als wäre ich die ganze Seite über an Brians Seite, aber nur ein stummer Begleiter.

Die Geschichte ist in längere Kapitel eingeteilt, die meistens einen Monat beinhalten. Jedes Kapitel enthält den Monat als Überschrift, welcher in der Geschichte gerade ist. Außerdem gibt es hier und da Zwischenspiele, die an der Situation in der Zukunft aus dem Prolog anknüpfen, bis schließlich am Ende der Geschichte diese beiden Perspektiven ineinander fließen.

Ich bin so begeisterst von der Geschichte, die Protagonisten, Linden Corner, die Windmühle und alles was zur Geschichte dazugehört. Ich fühlte mich in diesem Buch so unglaublich wohl. Das Ende ist sehr traurig, doch ich hoffe und glaube an das Beste der Protagonisten.

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