Ursula Weidenfeld

 3,5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Gelduntergang, Karrieremacher - Karrierekiller und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ursula Weidenfeld

Ursula Weidenfeld, geboren 1962, studierte Wirtschaftsgeschichte, Germanistik und Volkswirtschaftslehre in Bonn und München. Sie war u.a. Berlin-Korrespondentin der «Wirtschaftswoche» sowie Ressortleiterin Wirtschaft und stellvertretende Chefredakteurin des Berliner «Tagesspiegel». Heute arbeitet sie als freie Wirtschaftsjournalistin, daneben ist sie als Moderatorin und Kommentatorin für Fernseh- und Hörfunksender tätig. 2007 wurde Ursula Weidenfeld mit dem Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet. 2017 erschien «Regierung ohne Volk».

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Kanzlerin (ISBN: 9783737101233)

Die Kanzlerin

Erscheint am 17.08.2021 als Hardcover bei Rowohlt Berlin.
Cover des Buches Die Kanzlerin (ISBN: 9783863522995)

Die Kanzlerin

Erscheint am 17.08.2021 als Hörbuch bei Hierax Medien.

Alle Bücher von Ursula Weidenfeld

Cover des Buches Gelduntergang (ISBN: 9783492055345)

Gelduntergang

 (1)
Erschienen am 12.03.2012
Cover des Buches Karrieremacher - Karrierekiller (ISBN: 9783636014603)

Karrieremacher - Karrierekiller

 (1)
Erschienen am 18.10.2007
Cover des Buches Die Kanzlerin (ISBN: 9783737101233)

Die Kanzlerin

 (0)
Erscheint am 17.08.2021
Cover des Buches Regierung ohne Volk (ISBN: 9783871341830)

Regierung ohne Volk

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Erschienen am 22.04.2017
Cover des Buches Ich, meine Freundin und ihre Familie (ISBN: 9783783181517)

Ich, meine Freundin und ihre Familie

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Erschienen am 03.01.2011
Cover des Buches Ich, mein Kollege und sein Job (ISBN: 9783783181470)

Ich, mein Kollege und sein Job

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Erschienen am 03.01.2011
Cover des Buches Gelduntergang (ISBN: 9783492956444)

Gelduntergang

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Erschienen am 20.03.2012
Cover des Buches Top Job Blues (ISBN: 9783864146084)

Top Job Blues

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Erschienen am 24.08.2005

Neue Rezensionen zu Ursula Weidenfeld

Cover des Buches Gelduntergang (ISBN: 9783492055345)M

Rezension zu "Gelduntergang" von Ursula Weidenfeld

Rezension zu "Gelduntergang" von Ursula Weidenfeld
michael_lehmann-papevor 9 Jahren

Anders als „Weiter so“

Es mehrt sich, verständlicherweise, die Literatur zur aktuellen und sich seit mehreren Jahren nun schon verfestigenden „Krise des Geldes“, die sich zu einer Staatenkrise, letztlich zu einer ganzen „Lebensstilkrise“ hin ausgeformt hat.

Was dieses Buch im Reigen der Haltungen und Meinungen durchaus ein stückweit heraushebt ist die verständliche, in Teilen einfache Sprache, die dem Leser erheblich dazu verhilft, im Dickicht der „Fachäußerungen“ und komplexen Beiträge zur Krise, deren Ursache und deren möglicher Bewältigung eine Schneise für sich schlagen zu können. Eine einfache Darstellung, die nichtsdestotrotz durchaus auf fundiertem Wissen beruht.

Nicht unbedingt neu sind die Erkenntnisse des Buches, eigentlich dürfte jedem klar denkenden Menschen deutlich sein, dass die Mittel, die in vielen Fällen die Krise beschleunigt, sie in Teilen gar ausgelöst haben (Niedrige Zinsen, ausufernde Staatsverschuldungen, Stützung der Banken und deren „Riskofreudigkeit“) nicht unbedingt erste Wahl sein sollten, jene Krise zu bewältigen und ein grundlegendes Umdenken einzuläuten. Immer noch aber scheint dies an vielen Orten, in letzter Zeit gar wieder vermehrt, das „Brandschutzmittel“ par excellence zu sein und so ist es gut, dass Weidenfeld und Sauga in unaufgeregtem Ton verdeutlichen, dass es mehr braucht als einen weiteren und nächsten Rettungsschirm, um dauerhaft und beständig andere, konstruktive Wege einzuschlagen.

Vor allem eben kann (und sollte) man sich entscheiden, welche Prinzipien der Marktwirtschaft die richtigen sind und wie ihnen zur Geltung verholfen werden kann. Überlegungen, die natürlich Zeit benötigen, Zeit, die im Taumel der Ereignisse wenig geboten wird, die sich Verantwortliche letztlich aber erzwingen müssen, um fundiert vorzugehen und sich nicht in einem Dickichte aus lauter „Reaktionen“ zu befinden.

Ein Appell auch gegen eine (zumindest behauptete) ausufernde „Komplexität“ in einer „Fachsprache“, die mehr verschleiert, als sie klärt (und das scheint durchaus von verschiedenen Seiten her gewollt zu sein, folgt man dem Buch). Und dazu tut es durchaus Not, zu begreifen, dass genau jene Mechanismen in Teilen zur Bewältigung der Krise durch die Staaten Nutzung fanden, die zu Zeiten der noch „reinen“ Finanzmarktkrise als eine der Hauptursachen der Krise des „Finanzroulettes“ ausgemacht wurden.

Eine neue Ordnung für das europäische Einheitsgeld zu finden wäre eine grundlegende Form der Lösung Eine Aufgabe, die weiter reicht als der Versuch der reinen Eindämmung einer Krise mit altbekannten, aber durchaus vielfach bereits in der Vergangenheit versagenden Methoden.
„Die wirklich wichtigen Maßnahmen haben auch den höchsten Preis“. Und daher auch eine schwere Vermittelbarkeit. Diese Maßnahmen aber stehen weitgehend an, ein ständiges Herausschieben und „vor sich her gedrängt werden“ lösen die Probleme nicht.

Durchaus Bekanntes legen die Autoren dar, gravierend neue Erkenntnisse bietet das Buch nicht, wohl aber eine verständliche und nachvollziehbare Aufarbeitung der Probleme der Krise und der Ursachen der Krise. Insofern bietet das Buch eine durchaus empfehlenswerte Lektüre zum Verständnis der Krise und deren Lösungsmöglichkeiten.

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