Ursula Wittmund , Ernestine Matthes Ein Kampf gegen Windmühlen

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Inhaltsangabe zu „Ein Kampf gegen Windmühlen“ von Ursula Wittmund

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  • Rezension zu "Ein Kampf gegen Windmühlen" von Ursula Wittmund

    Ein Kampf gegen Windmühlen

    TheDianaBooks

    29. August 2010 um 12:40

    „Mein Name ist Klara und ich bin eine Frau, die die Frauen liebt.“ Die junge Klara lebt in einem deutschen Dorf in den Fünfziger Jahren. Schon sehr früh wird sie von ihrem Vater einem reichen Mann versprochen. Klara ist darüber sehr unglücklich, denn dieser Mann ist nicht sonderlich intelligent, freundlich und attraktiv. Und es gibt noch ein weiteres Problem. Klaras Herz gehört bereits einer anderen Person: Annegret. Gleichgeschlechtliche Liebe ist in dieser Zeit jedoch gar nicht gerne gesehen. Wird sich Klara für ihr Glück und ihre Liebe zu einer Frau entscheiden oder wird sie sich dem Willen ihres gewalttätigen Vaters unterwerfen? - „Ein Kampf gegen Windmühlen“ von Ursula Wittmund ist die erste Ausgabe der „Book to go“-Reihe, die im Aurora Buchverlag erscheinen wird. Diese Geschichte erzählt auf 66 Seiten das schwere Leben einer jungen, homosexuellen Frau, die in den Fünfziger Jahren einiges durchmachen musste. Schon früh entschieden ihre Eltern, dass sie einen reichen, aber völlig unsozialen Mann heiraten soll. Klara ist mit dieser Entscheidung sehr unzufrieden, und das nicht nur, weil sie eine Abscheu gegenüber diesem Mann empfindet, sondern auch, weil sie in eine andere Frau verliebt ist. Gleichgeschlechtliche Liebe war in den Fünfziger Jahren jedoch nicht sehr gerne gesehen. Klara steht nun vor der Wahl zwischen ihrem Glück und einem erzwungenen Leben. Und diese Wahl wird für sie vor allem wegen ihres Vaters nicht leicht. Denn dieser wird sehr schnell gewalttätig, wenn ihm jemand widerspricht… Das Buch verdeutlicht, wie schrecklich es ist, wenn man nicht zu seinen Gefühlen stehen kann bzw. darf. Es ist schlimm, dass jemand von seinen Mitmenschen, in dem Fall von der eigenen Familie, unterdrückt wird. Die Zeit, in der es noch in Ordnung war, dass Männer ihre Kinder und Frauen schlugen, war vollkommen unmenschlich und ich bin froh, dass dies heute kein Normalzustand mehr ist…Auch die gleichgeschlechtliche Liebe wird heute weitgehend toleriert. Die Autorin macht mit ihrer Kurzgeschichte „Ein Kampf gegen Windmühlen“ auf das harte Leben der Frauen und Homosexuellen in den Fünfziger Jahren aufmerksam und regt die Leser zum Nachdenken an.

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