Ursula von Kardorff

 4 Sterne bei 4 Bewertungen
Autorin von Berliner Aufzeichnungen 1942 bis 1945, Adieu Paris und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ursula von Kardorff

Berliner Aufzeichnungen 1942 bis 1945

Berliner Aufzeichnungen 1942 bis 1945

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Erschienen am 01.06.1997
Schön wie eine Seifenblase

Schön wie eine Seifenblase

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Erschienen am 01.01.1991
Paris. Richtig reisen

Paris. Richtig reisen

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Erschienen am 01.12.1996
Romantisch reisen in Deutschland

Romantisch reisen in Deutschland

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Erschienen am 01.03.1990
Berliner Aufzeichnungen 1942-1945

Berliner Aufzeichnungen 1942-1945

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Erschienen am 01.02.1988
Berliner Aufzeichnungen 1942 - 1945

Berliner Aufzeichnungen 1942 - 1945

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Erschienen am 01.08.1999
Vom Glanz rauschender Feste

Vom Glanz rauschender Feste

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Erschienen am 01.12.1990

Neue Rezensionen zu Ursula von Kardorff

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FabAustens avatar

Rezension zu "Berliner Aufzeichnungen 1942 bis 1945" von Ursula von Kardorff

Sehr interessant und aufschlussreich
FabAustenvor 8 Monaten

Ursula von Kardorff berichtet in ihren Berliner Aufzeichnungen aus den Jahren 1942 bis 1945 von ihrem Leben während der letzten Kriegsjahre. Ihr Alltag im Nationalsozialismus, die Bombenangriffe, Verluste von Angehörigen und Freunden, ihre Gefühlswelt, die zwischen Ängsten und Lebenslust schwankt, werden anschaulich in Worte gefasst. Die Tochter des Malers Konrad von Kardorff schrieb in jener Zeit für das Feuilleton der Deutsche Allgemeine Zeitung, ihrem teilweise adeligen Freundes- und Bekanntenkreis gehörten auch einige der Offiziere an, die am Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 beteiligt waren. Demzufolge nehmen auch das Attentat und die folgenden Verhaftungen einen großen Raum in Kardorffs Notizen ein. Obwohl sie in Form eines Tagebuchs erschienen sind, handelt es sich nicht um ein solches. Vielmehr hat die Autorin 1947 Tagebucheintragungen, Briefe und Notizen in Taschenkalendern nachträglich zusammengefügt. Der Eindruck wird dadurch jedoch nicht geschmälert. Wie bei einem authentischen Tagebuch wirken die Gefühle und Gedanken der Autorin auch unmittelbar auf die Leser. Es ist einfach, sich in sie hineinzuversetzen. Da die Notizen Ursula Kardorffs unmittelbare Lebenswelt widerspiegeln, ist die Perspektive folglich beschränkt. Dies zeigt sich beispielsweise darin, dass es nur wenige Einträge zur Judenverfolgung gibt. Sie wird zwar erwähnt, aber eher auf einer allgemeinen als einer persönlichen Ebene. Befremdlich kann es ebenfalls auf heutige Leser wirken, wenn die Autorin die Behandlung der Juden während des NS-Regimes und die der Deutschen durch Alliierte nach dessen Zusammenbruch vergleicht. Doch auch in dem Fall muss stets daran gedacht werden, dass es die damalige Sicht der Autorin war, die sie vermutlich mit nicht wenigen Deutschen geteilt hat.

Sprachlich gewandt, zeigt Kardorff ebenso wie die von ihr zitierten Briefe eindrucksvoll, wie viel ausdrucksstärker es früher verstanden wurde,  seine Gedanken in Worte zu fassen und anderen schriftlich mitzuteilen. 

Berliner Aufzeichnungen in den Jahren 1942 – 1945 ermöglichen einen authentischen, spannenden sowie speziellen Blick auf die letzten Kriegsjahre und individuelle Erlebnisse.

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Sokratess avatar

Rezension zu "Adieu Paris" von Ursula von Kardorff

Rezension zu "Adieu Paris" von Ursula von Kardorff
Sokratesvor 7 Jahren

Das Buch ist interessant für denjenigen, der über das künstlerisch-kulturelle Leben in Paris des 20. Jh. etwas erfahren will. Die Autorin war in den 70er Jahren in Paris unterwegs, dokumentierte die Bauentwicklung, das Entstehen neuer und Verschwinden alter Bausubstanz. Diese Bebachtungen sind eingebettet in biographische Erzählungen: so werden Picasso, Hemingway, James Joyce, Gertrude Stein und viele andere französische Künstler und Schriftsteller vorgestellt. Als Begleitung für einen Paris-Urlaub eine recht gute Lektüre.

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Ursula von Kardorff wurde am 10. Januar 1911 in Deutschland geboren.

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