Uschi Glas Herzenssache

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Inhaltsangabe zu „Herzenssache“ von Uschi Glas

Uschi Glas ist davon überzeugt: Jeder kann etwas bewirken, ob arm, ob reich, ob jung, ob alt, ob viel begabt oder nicht. Denn jeder kann seinem Nächsten mit Liebe begegnen. Wenn wir mit offenen Augen durch die Welt gehen, entdecken wir, wo wir gebraucht werden. Uschi Glas und ihr Mann Dieter Hermann haben eine Aufgabe gefunden und angenommen, die sie erfüllt: Sie sorgen mit dem Verein "brotZeit" dafür, dass Tausende von Kindern ein gutes Frühstück bekommen. Und dass sich andere Menschen für sie Zeit nehmen. Mehr als 1.000 Senioren engagieren sich inzwischen in einem bundesweiten Projekt, das ihrem Leben einen neuen Sinn gibt. Und sie merken dabei: Je mehr sie austeilen, desto mehr bekommen sie selbst geschenkt. Denn in ihnen finden nicht nur die Kinder eine "Ersatzoma" oder einen "Ersatzopa" - auch sie finden in ihrem Leben eine neue Erfüllung. Ein Buch, das einlädt, sich für andere zu engagieren. Denn am Ende zählt nur die Liebe, die wir verschenkt und geteilt haben. Mit vielen persönlichen Fotos der Autorin.

etwas einseitig geschrieben

— Archimedes
Archimedes

Gelungener und unterhaltsamer Mix aus der Entstehungsgeschichte zu Brotzeit e.V., den Menschen dahinter und Lebensgeschichten der Autorin -

— orfe1975
orfe1975

Jeder kann etwas tun!

— Tigerbaer
Tigerbaer

Gelebte Nächstenliebe - ein schönes Buch

— peedee
peedee

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  • Armes reiches Deutschland!!!

    Herzenssache
    Archimedes

    Archimedes

    25. June 2016 um 21:01

    „ Herzenssache“ von Uschi Glas, Vom Glück, gebraucht zu werden. Ein schön gebundenes Buch mit 224 Seiten. Uschi Glas beschreibt in diesem Buch, wie sie zu ihrer ehrenamtlichen Arbeit gekommen ist. Durch Zufall hört sie beim Autofahren im Radio einen Bericht. In diesem ging es darum, dass viele Kinder ohne Frühstück in die Schule kommen. Die Zahl dreitausend schockiert Uschi Glas dermaßen, dass sie dachte, da muss geholfen werden. Sie konnte sich gar nicht mehr richtig konzentrieren, denn die armen Kinder gingen ihr nicht mehr aus dem Kopf. Da sie sich schon jahrelang persönlich viel engagierte, in verschiedenen Hilfsorganisationen, war ihr Hilfe leisten nichts neues. Da sie ein Nachkriegskind ist, wusste sie ganz genau, was Hunger und Armut heißt. Mit ihrem Mann Dieter Hermann, fand sie gleich einen Verbündeten. Der Verein „brotzeit“ wurde gegründet, um Tausenden von Kindern ein gutes Frühstück bekommen zu können. Senioren wurden mit ins Boot geholt, die fleißig mithalfen. Auch sie hatten damit eine neue Aufgabe. Das Projekt weitete sich bundesweit aus. Für diese Leistung bekam Uschi Glas, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Fazit: Ich dachte mir, es gibt mehr von Uschi Glas persönlich zu lesen, aber in dem Buch geht es nur um ihr Ehrenamt, mit einem kleinen Einblick, an ihr Aufwachsen. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und das Buch insgesamt sehr kurzweilig geschrieben. Dass jemand noch schockiert ist, wenn er hört, dass Kinder in Deutschland hungern, wundert mich aber. Man sieht im Fernseher immer abgemagerte Kinder aus fernen Ländern. Dies zeigt ein sehr verfälschtes Bild, denn auch wir in Deutschland haben hungernde Kinder und hungernde Senioren, wo die kleine, spärliche Rente nicht reicht, schon gar nicht, für frisches Obst und Gemüse. Auch haben wir in Deutschland, Tierheime, die schließen müssen, weil kein Geld da ist. Armes reiches Deutschland!!!

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  • Leserunde zu "Herzenssache" von Uschi Glas

    Herzenssache
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen: Der adeo-Verlag stellt fünf Exemplare des Buches "Herzenssache" vonUschi Glas zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag  für die Unterstützung der Leserunde! Zum Inhalt: "Uschi Glas ist davon überzeugt: Jeder kann etwas bewirken, ob arm, ob reich, ob jung, ob alt, ob viel begabt oder nicht. Denn jeder kann seinem Nächsten mit Liebe begegnen. Wenn wir mit offenen Augen durch die Welt gehen, entdecken wir, wo wir gebraucht werden. Uschi Glas und ihr Mann Dieter Hermann haben eine Aufgabe gefunden und angenommen, die sie erfüllt: Sie sorgen mit dem Verein "brotZeit" dafür, dass Tausende von Kindern ein gutes Frühstück bekommen. Und dass sich andere Menschen für sie Zeit nehmen. Mehr als 1.000 Senioren engagieren sich inzwischen in einem bundesweiten Projekt, das ihrem Leben einen neuen Sinn gibt. Und sie merken dabei: Je mehr sie austeilen, desto mehr bekommen sie selbst geschenkt. Denn in ihnen finden nicht nur die Kinder eine "Ersatzoma" oder einen "Ersatzopa" – auch sie finden in ihrem Leben eine neue Erfüllung. Ein Buch voller persönlicher Geschichten aus dem Leben der bekannten Schauspielerin. Und eine Einladung, sich für andere zu engagieren. Denn am Ende zählt nur die Liebe, die wir verschenkt und geteilt haben. Mit vielen persönlichen Fotos der Autorin. " Bitte beachtet, dass Arwen10 die Bücher an euch verschickt und ihr die Portokosten von 2 € selber tragen müsst. Bitte bewerbt euch bis zum3. Mai hier im Thread und beantwortet die Frage, warum euch das Buch interessiert. Mögt ihr Uschi Glas? Oder spricht euch das Thema an? Hier ist der Link zur Leseprobe. Wir bitten euch, vor eurer Bewerbung folgende Punkte zu berücksichtigen:  - Der Gewinner verpflichtet sich dazu, sich innerhalb von ca. 4 Wochen mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte auszutauschen und eine Rezension zu schreiben. - Es können nur Bewerber berücksichtigt werden, deren Profil öffentlich ist und die mindestens eine Rezension in ihrem Profil haben. - Bitte beachtet, dass in diesem Buch christliche Werte eine wichtige Rolle spielen. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun. Das Buch könnt ihr unter www.gerth.de für 19,99 € (Buchpreis)  bestellen. Dort könnt ihr auch sehr gerne eure Rezension hinterlassen.

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  • Brotzeit e. V. - Wie aus einer kleinen Sache etwas Großes entstehen kann

    Herzenssache
    orfe1975

    orfe1975

    08. June 2016 um 23:17

    Cover und Aufmachung:Auf dem Cover sehen wir eine strahlende Uschi Glas, der Titel ist in passendem Rot (für Liebe und Herzblut) geschrieben. Daran merkt man, dass es ein persönliches Anliegen von ihr ist, allerdings tritt dabei ihr Projekt "Brotzeit e. V.", um das es eigentlich geht, nicht in Erscheinung. Daher finde ich das Bild nicht ganz passend, es vermittelt eher das Gefühl einer reinen Biografie. Das Buch ist ein Hardcover und unter dem äußeren Einband findet man die Unterschrift von Uschi Glas in den Buchdeckel eingestanzt. Dies wirkt hochwertig und edel, sodass man das Buch gerne in die Hand nimmt.Inhalt:Die Schauspielerin Uschi Glas berichtet darüber, wie sie zusammen mit ihrem Mann das Projekt "Brotzeit e.V." gestartet hat, das mittlerweile dafür sorgt, dass Tausende Grundschulkinder mit einem guten Frühstück statt Leere im Magen gemeinsam in den Tag starten. Die ehrenamtlichen Helfer, die hierfür Sorge tragen sind allesamt Rentner, die glücklich sind, gebraucht zu werden. Uschi Glas berichtet anschaulich von den einzelnen (Rück-)Schritten der Vereinsentstehung. Dabei kommen sowohl die ehrenamtlichen Helfer zu Wort, aber auch kritische Stimmen und recherchierte Fakten werden genannt. Das Ganze wird abgerundet durch Erzählungen, Anekdoten und Fotos aus dem Leben der Autorin, die einen sehr intimen Einblick über den Mensch hinter Brotzeit ermöglichen.Mein Eindruck:Da ich Uschi Glas seit Kindheitstagen als Schauspielerin kenne und mag und immer das Gefühl hatte, dass sie eine absolute Powerfrau ist, die immer wieder aufsteht, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Zudem kannte ich das Projekt noch nicht und war sehr neugierig, mehr über ihr Engagement zu erfahren.Bereits zu Beginn beschreibt sie sehr authentisch, wie sie im Radio zufällig einen Bericht darüber hört, dass in Deutschland viele Grundschulkinder hungrig zur Schule gehen und dadurch Probleme haben, dem Unterricht zu folgen. Nach dem Bericht denkt sie: "Da müsste man was gegen machen."Während viele andere dies auch denken, es aber dabei belassen, packt sie die Sache gleich an. Sie wendet sich persönlich an Schulen, packt Essenskisten zusammen, baut Räume zu Frühstücksräumen um, kümmert sich um Sponsoren uvm. So entsteht schließlich "Brotzeit e.V.". Ein mittlerweile sehr erfolgreiches Projekt mit vielen Unterstützern, das immer weiter wächst.Imponiert hat mir dabei ihre Art, sich nicht unterkriegen zu lassen, denn "Wenn ich auf Widerstand stoße, passiert es oft, dass ich dann erst recht das mache, wovon ich überzeugt bin." Hinzu kommt die Art, dass sie das was sie macht, richtig machen will. Dies zeigt sich u. a. im gründlichen Recherchieren und sorgfältigen planen der nächsten Schritte. Sie sagt von sich selbst: "Ich nehme die Dinge ernst. Damit meine ich: Sie haben Bedeutung, sie sind mir nicht gleichgültig. Die 'Passt schon'-Haltung mag ja ganz locker daher kommen, aber sie lässt für meine Begriffe Wertschätzung vermissen. Für das, was man selber tut, und auch für das, was andere tun." Das finde ich eine gute und löbliche Einstellung, die heutzutage nicht selbstverständlich ist.Zwischen den einzelnen Projektentstehungsschritten schreibt sie immer wieder über die ein oder andere Geschichte aus ihrem Leben. Teilweise nicht direkt mit Brotzeit zusammenhängend, aber für mich waren es wichtige und unterhaltsame Fakten, um mehr hinter die Fassade der Brotzeitgründerin zu blicken. Neben Uschi Glas kommen auch die Menschen zu Wort, ohne die Brotzeit nicht möglich wäre: die vielen ehrenamtlichen Helfer. Sie berichten vom "Glück gebraucht zu werden" und mich haben die vielen menschlichen Schicksale fasziniert, die durch Brotzeit aufeinandergetroffen und so eine positive Wendung erfahren haben. Man merkt beim Lesen immer wieder, dass sie und alle Helfer wirklich das Projekt zu ihrer "Herzenssache" gemacht haben und dazu ermuntern wollen, selber im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu helfen und damit ein Stück weit auch selbst glücklicher zu werden. Denn: "Nicht weil einer reich ist, kann er helfen, sondern: Weil ich helfe, bin ich reich." und "Um dazu beizutragen, dass die Welt ein Stück besser wird, braucht es keine Millionen; eine helfende Hand im richtigen Augenblick - darauf kommt es an, finde ich." Dabei geht das Engagement für den Verein längst über die Frühstücksausgabe hinaus: Mützen stricken für Kinder und Schachunterricht oder Hausaufgabenhilfe sind nur einige Beispiele. Die Vielfalt hat mich hier sehr erstaunt und ermutigt über meine eigenen Helferpotenziale nachzudenken. Zum Schluss haben für mich viele Fotos aus dem Berufs- aber auch Privatleben von Uschi Glas sowie über das Brotzeit-Projekt das Gesamtbild abgerundet.Fazit:Gelungener und unterhaltsamer Mix aus der Entstehungsgeschichte zu Brotzeit e.V., den Menschen dahinter und Lebensgeschichten der Autorin - Mut machend und warmherzig geschrieben

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  • Es gibt nichts Gutes, außer man tut es

    Herzenssache
    eskimo81

    eskimo81

    Uschi Glas ist davon überzeugt, dass nur die Liebe, die wir verschenken und teilen uns viel bringen und auch weiter bringen wird. Sie hat ihr Lebensprojekt gefunden. Sicherlich ist ihr Beruf als Schauspielerin ihr Lebenselixier, aber mit dem Projekt brotZeit hat sie ihr Herzensprojekt erschaffen. Wie geschockt war ich, als ich lesen musste, dass über 3000 Kinder hungrig zur Schule gehen müssen! 3000!! Und das allein in München / DE - einem Land, wo man eigentlich denkt, dass alles gesittet und geordnet ist. Ich sah bereits im Fernsehen eine kurze Dokumentation darüber und wusste, das Buch muss ich lesen. Ich möchte mehr erfahren über dieses Thema. Gut, ich wohne in der Schweiz und kann somit nicht wirklich in Deutschland helfen, aber wer sagt mir, dass es ein solches Problem nicht auch in der Schweiz vorhanden ist? Das Buch, das fällt mir nun sehr, sehr schwer, darüber eine Rezi zu verfassen. Ich ging halt mit einer gewissen Vorerwartung daran heran, vielleicht war das ein Fehler? Ich kanns nicht sagen, ich gebe aber deswegen kein weiterer Stern-Abzug, da das Buch im Grundsatz gut geschrieben ist, auch wenn ab und zu der rote Faden fehlte, aber mir fehlte schlicht einfach die Geschichte zur brotZeit. Sicherlich schreibt Uschi Glas etwas darüber, aber mir kam es mehr vor wie eine Biographie über ihr Leben. brotZeit kam für meinen Geschmack viel zu kurz. Man erfährt, wie Uschi Glas zum Schauspielen kam, wie sie gerne hilft, wie sie aufgewachsen ist...  Sicherlich wird auch über das Projekt geschrieben aber für meinen Geschmack viel zu wenig. Ich hatte mir Geschichten über die Helfer erhofft, über die Kinder, einfach über das Projekt. Ich denke aber, man muss es selber lesen, um sich selber eine Meinung bilden zu können. Ich möchte nämlich nicht zu viel verraten, sonst lohnt sich das lesen des Buches nicht mehr... Der Glaube, der eigentlich Thema sein sollte (das Buch wurde auch vom Adeo Verlag verlegt) fehlte mir praktisch komplett. Es gab ein paar Bibelbezüge, aber sonst - Fehlanzeige. Gut, ich denke der Grundsatz der Nächstenliebe, der wird sehr stark angesprochen... Aber ich bin mir von diesem Verlag / von solchen Büchern anderes gewohnt. Der Schreibstil ist flüssig und interessant. Jedoch mit vielen Wiederholungen, oftmals den Hinweis, darüber schreibe ich noch später, es fehlte dann einfach irgendwie der rote Faden. Helfen kann jeder - tun wir endlich was. Fazit: Man erfährt sehr viel über Uschi Glas, einiges über das Projekt brotZeit, aber mir fehlte einfach zu viel. http://www.brotzeitfuerkinder.com/index.php?lang=de

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    • 4
  • Herzenssache

    Herzenssache
    Tigerbaer

    Tigerbaer

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Herzenssache“ von Uschi Glas lesen.Uschi Glas ist mir seit meiner Kindheit als Schauspielerin ein Begriff. Serien wie „Zwei Münchner in Hamburg“, „Tierärztin Christine“ oder „Anna Maria – Eine Frau geht ihren Weg“ haben mich durch meine Kinder- und Jugendzeit und bis ins Erwachsenenalter begleitet. Sie wurde für mich zu einem Sinnbild der starken selbstbewussten Frau, die fast jeder Lebenslage ihren „Mann“ stehen kann.Das Uschi Glas neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin in vielen Bereichen ehrenamtlich engagiert ist, war für mich eher eine Randnotiz, die ich sicher irgendwo ein Mal gelesen habe, aber so richtig ins Bewusstsein war das Ganze nicht bei mir vorgedrungen. Deshalb war mir auch nicht wirklich bekannt, dass der Verein „brotZeit“ von Uschi Glas und einigen Mitstreitern, u. a. ihrem Ehemann gegründet worden ist.Im Jahr 2009 wurde der Verein „brotZeit“ gegründet. Entstanden ist die Idee als Uschi Glas in einer Radioreportage hört, wie viele Kinder in Deutschland Hunger leiden und hungrig in die Schule gehen.In „Herzenssache“ erzählt Uschi Glas von „brotZeit“ und wie aus der Idee eine deutschlandweite Initiative wurde. Daneben gibt die Schauspielerin Einblick in ihr Leben, ihre Kindheit und ihre Erinnerungen.„Herzenssache“ ist aber viel mehr als ein Buch über das ehrenamtliche Engagement und Leben von Uschi Glas, es ist zugleich ein leidenschaftliches Plädoyer an jeden Einzelnen von uns, sich für die Gesellschaft in der wir leben, zu engagieren.Getreu dem Spruch „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ von Erich Kästner will Uschi Glas uns ermutigen Initiative zu ergreifen, uns zu engagieren. Dabei muss der Beitrag des Einzelnen gar nicht besonders groß oder aufwändig sein, es zählt jede Geste und ist sie noch so klein.Mich hat das Buch auf jeden Fall ermutigt mein Vorhaben eines ehrenamtlichen Engagements, dass seit Jahren in meinem Hinterkopf herum geistert, endlich in Angriff zu nehmen und keine Ausrede mehr zählen zu lassen ;-)

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    Janna_KeJasBlog

    Janna_KeJasBlog

    30. May 2016 um 14:40
  • Gelebte Nächstenliebe

    Herzenssache
    peedee

    peedee

    20. May 2016 um 23:05

    Uschi Glas hat zusammen mit Ihrem Mann Dieter Hermann und weiteren Verbündeten den Verein „brotZeit“ ins Leben gerufen. Der Verein sorgt dafür, dass an mittlerweile 165 Grundschulen die Kinder täglich mit Frühstück versorgt werden, um ihnen einen optimalen Start in den Tag zu ermöglichen. Uschi Glas erzählt, wie es zu diesem Projekt kam und wie es stetig gewachsen ist.Erster Eindruck: Mir gefällt das Cover des Schutzumschlages sehr gut, ein schönes Foto von Uschi Glas, ein gut gewählter Titel und eine passende Schriftart. Der rote Einband mit geprägtem Titel und geprägter Unterschrift der Autorin wirkt edel; mir gefallen auch die vielen Fotos.Uschi Glas ist mir natürlich als Schauspielerin bekannt und so war ich sehr neugierig, zu erfahren, wie es zu diesem Projekt gekommen ist. Frau Glas wirkt auf mich sehr liebevoll, stark, engagiert und dankbar. Der Auslöser für ihr Projekt war eine Sendung im Radio, wo sie hört, dass täglich 3‘000 Grundschulkinder in München hungrig in die Schule gehen. Eine beeindruckende Zahl… im negativen Sinne! Diese Sendung hat sie nachhaltig beschäftigt und den Stein ins Rollen gebracht.Von der Idee „hier muss ich etwas tun“ bis zum Verein „brotZeit“ gibt es ziemlich viel zu organisieren. Ich bin beeindruckt, wie aus den ersten vier Schulen mit Notfall-Boxen dann so viele Schulen mit Frühstück für 7‘500 Kinder wurde! Dies ist nur machbar, weil etliche Grossspender dahinterstehen, die das Essen liefern, Transporter zur Verfügung stellen, etc. Und jeden Tag stehen sehr viele Senioren früh auf, um an den Schulen das Frühstück zuzubereiten, und um ihnen auch zuzuhören. Es ist sehr schön, dass sich Senioren ehrenamtlich für dieses Projekt einsetzen. Sie empfinden das aber nicht nur als ein „Geben“, sondern erachten es auch als ein „Nehmen“, da sie den Austausch mit anderen – Senioren und Schulkindern – sehr schätzen. Wirklich eine win-win-Situation – was will man mehr?„Eine kleine Geste kann oftmals Wunder bewirken und die Tür zu einem ganz anderen Miteinander öffnen.“ (Uschi Glas)Das Buch hat mir gut gefallen: Es hat sich flüssig lesen lassen, war ein Mix von Informationen zum Projekt und aus ihrem Privatleben. Auf den letzten paar Seiten wird Bezug auf die Bibel genommen; mich hat erstaunt, dass der Glauben nicht mehr im Vordergrund stand, da das Buch doch aus dem Verlag adeo kommt. Mein Fazit ist: Jeder kann und soll helfen – auch wenn es nur im Kleinen ist.

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  • Vom „Glück, gebraucht zu werden“

    Herzenssache
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    Zuerst habe ich gedacht, da ist wieder so ein Prominenter, der über das, was er Gutes tut, unbedingt ein Buch schreiben muss zur Selbstbestätigung und zur Aufrechterhaltung der eigenen Bekanntheit. Da Uschi Glas bisher auch nicht gerade zu meinen Lieblingsschauspielerinnen zählte und ich bisher wenig bis nichts über ihr Leben wusste, ging ich zugebenermaßen mit Vorbehalten an die Lektüre ihres Buches „Herzenssache“, in dem sie nicht nur von einem sozialen Projekt berichtet, das sie und ihr Mann Dieter Hermann gegründet haben, sondern auch viel erzählt von ihrer Kindheit und Jugend. Auch viele Erfahrungen aus der Zeit, als sie schon eine Schauspielerin war, sind eingeflossen und werden von ihr auf eine Weise reflektiert, die mich mehr und mehr eingenommen hat.Sie spricht vom „Glück, gebraucht zu werden“ und trifft damit ein Gefühl und einen Lebensinhalt und – sinn, den ich selbst in meinem eigenen Leben spüre und der mich sehr zufrieden und glücklich macht.Es muss nicht immer ein so großes Projekt sein wie der Verein „brotzeit“, den Uschi Glas begründet hat, und der dafür sorgt, dass Tausende von Kindern ein gutes Frühstück bekommen und mehr als 1000 Senioren bisher die Möglichkeit gegeben hat, sich für eine gute Sache und für junge Menschen zu engagieren. Es kann auch die eigene Familie sein, wo man dieses Glück erleben kann.Das hier beschriebene Projekt allerdings ist insofern beispielhaft, als es Unterstützung benachteiligter und armer Kinder und Jugendlicher verbindet mit etwas, was wir in Zukunft noch dringend brauchen werden. Das Engagement von Ruheständlern, das Einbringen ihrer Erfahrung und das gemeinsame Handeln von Jung und Alt in und für unsere Gesellschaft. Sie wird es in den nächsten Jahrzehnten dringend nötig haben.Übrigens: Den Menschen, die Christin und die Schauspielerin Uschi Glas habe ich nun mit anderen Augen sehen gelernt. 

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