Uschi Hammes Herbstregen

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Inhaltsangabe zu „Herbstregen“ von Uschi Hammes

Zwei Frauen begegnen sich zufällig auf dem Friedhof. Dies ist der Anfang einer ungewöhnlichen Freundschaft. Es entwickeln sich spannende Gespräche über das Leben, Sein und Vergehen und über vieles, was uns Menschen berührt. Eines Abends verschwindet eine der Frauen spurlos. Sie hinterlässt nur eine Plastiktüte. Der Inhalt: Unsortierte Zettel beschrieben mit ihren spannenden Erkenntnissen. Werden sie sich wiedersehen?

Dieses Buch kann zu einem ganz besonderen Begleiter werden.

— seelenmuse
seelenmuse

Da Buch regt zum Nachdenken, zur Selbstreflexion an, gibt eine Lernaufgabe, fordert den empfindsamen Menschen.

— JulesBarrois
JulesBarrois

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  • Ein Herbstregen, der die Sonne liebt

    Herbstregen
    seelenmuse

    seelenmuse

    04. May 2017 um 19:27

    Der "Herbstregen" ist nicht einfach nur ein Roman, der unterhält und Freude am Lesen bereitet.Er ist eine Begegnung mit dem Leben, welche sehr tiefsinnig betrachtet wird und dem Leser zum Verweilen und Nachdenken einlädt.Es kommt eine gewisse Sehnsucht zum Ausdruck, sich mit dem eigenen Sein bewusster auseinanderzusetzen und den Gedanken der Seele zu folgen bzw. sich diesen stimmungsvoll hinzugeben.Die Art und Weise, wie all die interessanten Worte ein Ganzes ergeben, ist etwas außergewöhnlich, da es keine logische Konfrontation der Protagonisten gibt.Träume und viele Lebensweisheiten werden schlicht benannt und erzählt, erhalten aber keine Wertung.Hier bleiben sehr viel Spielraum und Freiheit für den Leser.Hin und wieder hätte ich mich gern in die "Story" eingeschlichen, um mich bewegende Fragen zu formulieren.Der "Herbstregen" ist ein Buch, das inspiriert und eine schöne Entdeckung für eine persönliche Reise zum eigenen Ich werden lassen kann.Ein Dankeschön an die Autorin und weiterhin viel Erfolg beim Schreiben.

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  • Zwei isolierte Frauen … und nun?

    Herbstregen
    JulesBarrois

    JulesBarrois

    30. November 2015 um 16:21

    Herbstregen: Aufzeichnungen einer Nicht-Sesshaften von Uschi Hammes (Autor), 150 Seiten, Verlag: Franzius Verlag (16. November 2015), 12,90 €, ISBN-13: 978-3945509845 Zwei Frauen treffen sich auf einem Friedhof: Eine Jüngere, die Ich-Erzählerin und eine Ältere. Sie schließen Freundschaft (zumindest laut Buchtrailer), im Buch merken wir von dieser Freundschaft wenig, wie wir auch nicht viel über diese beiden Frauen erfahren. Nur aus ihren „Lebensweisheiten“ können wir versuchen, uns ein Bild zu machen. Und von diesen Aphorismen gibt es eine unendliche Zahl, in der Art von: „Es gibt Tage an denen man froh ist, dass sie vorüber sind. Alsdann muss man lernen, sie nicht mit in die Nacht herüber zu nehmen.“ (Seite 58) oder „Lasst die Angst nicht das Denken verdrängen.“ (Seite 98) „Überheblichkeit ist nun einmal das erste Steinchen in der Mauer der Unterdrückung.“ (Seite 141) Beide Frauen scheinen zutiefst einsam zu sein, ja isoliert. Eine Isolierte sucht Halt bei einer anderen Isolierten. Zwei Frauen, die äußerlich intakt scheinen, die aber nicht unversehrt sind. Sie scheinen mir ein Leben zu simulieren, das es nicht mehr gibt, vielleicht nie gegeben hat. Die Autorin Uschi Hammes fasst viele gute Gedanken in Worte. Das kann sie. Was ihr anscheinend schwerer fällt, ist Geschichten erzählen. Einige Situationen werden geschildert, einige Träume und der Anfang eines klischee-überladenen Buches, das die Ältere begonnen hat zu schreiben. Auch die ältere Frau, ebenso wie die Ansätze zu Handlungen scheinen mir nur zu existieren, um der Jüngeren als Stichwortgeber zu dienen. Insofern erschöpft sich das Buch in einem einzigen langen Monolog über alles, was der Autorin so durch den Kopf geht. Sie ist keine Handelnde, sondern eher Beobachterin und Mahnerin. Warnung vor Seelengeiz und Rückzug ins Private aus einer verlorenen Welt? Ein Roman ist „Herbstregen“ mit Sicherheit nicht, vielleicht eher eine Art unvollständiges Essay oder eine Aphorismensammlung. Der Untertitel sagt mehr: „Aufzeichnung einer Nichtseßhaften“. Aber, wo bleibt das Recht auf Sorglosigkeit und Leichtigkeit, obwohl kein fester Platz und kein klarer Status in Aussicht ist? Wer sich in ähnlicher Situation fühlt, der liegt mit diesem Buch genau richtig. Es regt zum Nachdenken, zur Selbstreflexion an, gibt eine Lernaufgabe, fordert den empfindsamen Menschen. Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Franzius Verlages: http://franzius-verlag.de/modules/myalbum/photo.php?lid=2439&op=search&album_search_text=hammes&location_id=106&layout= Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

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