Uschi Zietsch

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Interview mit Uschi Zietsch

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich schreibe mein ganzes Leben lang, seit ich das Schreiben gelernt habe, immerzu und ohne Pause. Meine Erstveröffentlichung hatte ich 1986 mit dem Fantasy-Roman „Sternwolke und Eiszauber“. Ich habe das Manuskript damals an alle Verlage, die Fantasy veröffentlichten, geschickt und bekam viele positive Rückmeldungen; mit einigen der Lektoren hatte ich auch schon längeren Kontakt (teils seit 1979). Der Heyne-Verlag bot mir gleich einen Vertrag an. Der Brief dazu traf 1984 kurz vor Weihnachten ein – das war natürlich das schönste Weihnachtsgeschenk, das ich je bekommen habe.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Hm, inspiriert … das war in meiner Jugend sicherlich so, und das reichte von Dostojewskij bis Truman Capote. Heutzutage bin ich immer so mit dem Schreiben beschäftigt, dass ich kaum Zeit habe, mich inspirieren zu lassen – schmunzel. Mich beeindrucken allerdings eine Menge Autoren: Murakami, Maupin, Simmons, Rushdie, Gaiman, Marquez … und so weiter, eine lange Liste.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Indem ich wachen Sinnes durch die Welt gehe und alles gierig aufsauge.

Wann und was liest Du selbst?

Ich lese am liebsten allgemeine Belletristik, gern auch mit phantastischem Einschlag, ab und zu einen Thriller, und Comics bzw. Graphic Novels. Leider habe ich immer nur ein paar Minuten im Bett vor dem Einschlafen übrig, sodass ich bedauerlicherweise eine viel zu langsame Leserin bin und inzwischen schon ein zweites RUB – Regal Ungelesener Bücher – bräuchte.