Uta Eisenhardt

 4 Sterne bei 49 Bewertungen

Lebenslauf von Uta Eisenhardt

Uta Eisenhardt, geboren 1968, studierte Soziologie und arbeitet als Gerichtsreporterin. 2011 erschien „Es juckt so fürchterlich, Herr Richter!“, ein Best-of ihrer stern.de-Gerichtskolumne. 2012 folgte „Am Dienstag habe ich meinen Vater zersägt“.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Uta Eisenhardt

Cover des Buches Vier Zimmer, Küche, Boot (ISBN: 9783667104250)

Vier Zimmer, Küche, Boot

 (20)
Erschienen am 18.01.2016
Cover des Buches Am Dienstag habe ich meinen Vater zersägt (ISBN: 9783596194506)

Am Dienstag habe ich meinen Vater zersägt

 (16)
Erschienen am 23.08.2012
Cover des Buches Jenseits von Böse (ISBN: 9783453602830)

Jenseits von Böse

 (8)
Erschienen am 10.02.2014
Cover des Buches Es juckt so fürchterlich, Herr Richter! (ISBN: 9783596190263)

Es juckt so fürchterlich, Herr Richter!

 (5)
Erschienen am 12.08.2011

Neue Rezensionen zu Uta Eisenhardt

Cover des Buches Jenseits von Böse (ISBN: 9783453602830)Miss-Tarantulas-Netzwerks avatar

Rezension zu "Jenseits von Böse" von Uta Eisenhardt

Enthalten: krasse Kriminalfälle, Interview mit Ärzten, Tätern, Richter, Aufklärung über System Sicherheitsverwahrung
Miss-Tarantulas-Netzwerkvor 2 Jahren

🕷 Inhalt eigene Worte 🕷

Die Gerichtsreporterin, Uta Eisenhardt, gibt in diesem Buch reale Kriminalfälle wieder, bei denen sie im Gericht anwesend war. Die Vorfälle werden ausführlich wiedergegeben, genau wie die Vergangenheit der Täter und die vor Gericht festgestellte gesundheitliche Diagnose. Des Weiteren werden eingehende Interviews mit Ärzten, Sachverständigen, Täter und Richter geführt.

🕷 Cover 🕷

Das Cover zeigt einen Kriminaltechniker, welcher gerade eine Tatwaffe eintütet und diesen Beweis ebenfalls schriftlich festhält. Damit passt das Cover eindeutig zu dem Inhalt des Buches.

🕷 Schreibstil & Aufbau 🕷

In dem Buch wird abwechselnd ein Vorfall mit abschließender Verurteilung wiedergegeben, gefolgt von einem Interview. Das Interview wird nicht mit einem Betroffenen des vorigen Vorfalls geführt, dennoch mit einer gleichwertigen Berufsgruppe bzw. Täter. Die Gerichtsreporterin stellt, aus Erfahrung, genau die richtigen Fragen. Die Befragten antworten daraufhin ausführlich. Der Schreibstil und auch die Antworten sind sachlich.


🕷 Mein Fazit & Bewertung 🕷

Aus den Augen, NICHT aber aus dem Sinn. 

Dieses etwas abgewandelte Sprichwort, stellt den Inhalt sehr gut dar. Die Sensation über ein Verbrechens, Empörung über die Strafe und nach der Verurteilung? Danach ist es nicht mehr interessant genug? Der Täter bekommt das was er verdient? Doch was ist das eigentlich? Die offensichtlich kranken Täter werden jahrelang genausten kontrolliert und es wird geprüft, ob man diese wieder in unsere Gesellschaft integrieren kann. Dies geht meist nicht ohne Medikamente, welche nicht immer bereitwillig von den Tätern eingenommen werden. Wer kontrolliert das? Was kann dabei schief gehen? All diese Fragen werden hier genau beantwortet. Es werden ebenfalls einige Schwachstellen in diesem System aufgedeckt und besprochen, was geändert werden könnte. Auch Täter werden interviewt. Was halten sie von der lebenslangen Sicherungsverwahrung? Nach der Verurteilung, eines Mörders, ist es keinesfalls einfach vorbei. Genau das zeigt das Buch auf. Sehr informativ, sachlich und äußerst wichtig, um wieder hinter die Kulissen zu schauen. Den diese gehören eben auch zum kompletten Bühnenbild.  Aus Respekt vor Opfer, Ermittler und Autor: 5/5.

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Cover des Buches Am Dienstag habe ich meinen Vater zersägt (ISBN: 9783596194506)Miss-Tarantulas-Netzwerks avatar

Rezension zu "Am Dienstag habe ich meinen Vater zersägt" von Uta Eisenhardt

Schonungslos ehrlich & neutrale Wiedergabe
Miss-Tarantulas-Netzwerkvor 2 Jahren

· • ● Inhalt eigene Worte ● • ·

Die Autorin, als Gerichtsreporterin aktiv, bezieht sich auf ihre härtesten Fälle. Vor Gericht war sie vom ersten bis zum letzten Tag der Verhandlung dabei und hält sich mit ihrer eigenen Meinungen, zu den Vorfällen, zurück. Sie gibt die Wahrheit ungefiltert, aber dennoch sehr sachlich wieder. Dabei wird ebenfalls das Leben der Täter durchleuchtet und darin nach einem Grund für deren Tat gesucht. Einige Vorfälle sind ziemlich extrem und schockierend.

· • ● Mein Fazit ● • ·

Die Erläuterungen, wie so ein Vorfall zustande kommt und warum ein Täter dermaßen extrem reagiert, sind sehr aufschlussreich. Man kann danach besser nachvollziehen, weshalb Täter dementsprechend reagieren, auch wenn das natürlich keine annähende Entschuldigung für sein Handeln darstellt. Diese doch schon sehr extremen Fälle sind hart, aber auch leider einfach real und ehrlich. Es zeigt auf, zu welchen grausamen Taten ein Mensch fähig sein kann. Bleibt nur noch zu sagen, dass ich hier am Ende mein Mitgefühl für die Angehörigen der Opfer aussprechen möchte.

 • ● Bewertung ● • · 

Ich möchte hier eigentlich keine Bewertung abgeben, da diese realen Vorfälle keiner Unterhaltung dienen sollen oder nach Spannung abgegrenzt werden können.

Deshalb wie immer, für die Recherche der Autoren und in Respekt vor den Opfern, fünf Sterne.

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Cover des Buches Am Dienstag habe ich meinen Vater zersägt (ISBN: 9783596194506)Keksisbabys avatar

Rezension zu "Am Dienstag habe ich meinen Vater zersägt" von Uta Eisenhardt

Truth and my lies right now are falling like the rain So let the river run
Keksisbabyvor 3 Jahren

Als Gerichtsreporterin bekommt man schon manchmal extrem harten Tobak geboten. Da wäre der junge Mann der am Dienstag seinen Vater zersägte, das Ehepaar, welches Geld einer älteren Dame veruntreut oder der Mann der mit allen möglichen Mitteln versucht seine Frau zu vergiften. Dies sind nur Beispiele aus den vielen Verhandlungen im Buch. Jeder Fall wird spannend aufbereitet und man erfährt mit welchen Abgründen sich die deutsche Justiz manchmal beschäftigen muss.

 

Das Buch fiel mir in meiner Bibliothek des Vertrauens eher zufällig in die Finger und bei dem Titel konnte ich einfach nicht vorbeigehen. Es sprach die voyeuristische Seite in mir an und ich konnte sie während des Lesens mit wohligem Schauern ausleben. Denn das alles war ja sicher zwischen zwei Buchdeckeln gebracht und auf Papier gebannt, so dass ich sollte es zu viel werden es einfach zuklappen können. Aber für die Beteiligten an den Fällen, war dies Realität. Die Angehörigen können nicht einfach das Buch schließen und zu ihrem Alltag übergehen. Manchmal verliere ich in meinem gutsituierten Leben aus den Augen, wie tief die menschlichen Abgründe sein können und wie viel Leid manche Menschen anderen zufügen, bewusst oder unbewusst. Dieses Buch holt dieses Wissen wieder an die Oberfläche und lässt mich für einen Moment innehalten, um das Leben, dass ich habe wertzuschätzen.

Aber natürlich habe ich mich beim Lesen auch vergnügt, sonst wäre ich bei all dem Leid nicht bis zur letzten Seite gekommen. Frau Eisenhardt hat einen angenehmen Erzählstil, der aber nie die schrecklichen Dinge verharmlost.

 

Vielleicht werde ich ja in meinem nächsten Leben auch Gerichtsreporterin, nur glaube ich dass man manchmal einen ganz schön guten Magen haben muss, denn auch wenn die Geschichten locker und flockig erzählt werden, die Recherche war bestimmt ein hartes Stück Arbeit.

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