Uta Eisenhardt

 3.9 Sterne bei 42 Bewertungen

Alle Bücher von Uta Eisenhardt

Vier Zimmer, Küche, Boot

Vier Zimmer, Küche, Boot

 (20)
Erschienen am 25.01.2016
Am Dienstag habe ich meinen Vater zersägt

Am Dienstag habe ich meinen Vater zersägt

 (10)
Erschienen am 23.08.2012
Jenseits von Böse

Jenseits von Böse

 (7)
Erschienen am 10.02.2014
Es juckt so fürchterlich, Herr Richter!

Es juckt so fürchterlich, Herr Richter!

 (5)
Erschienen am 12.08.2011

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Keksisbabys avatar

Rezension zu "Am Dienstag habe ich meinen Vater zersägt" von Uta Eisenhardt

Truth and my lies right now are falling like the rain So let the river run
Keksisbabyvor 2 Monaten

Als Gerichtsreporterin bekommt man schon manchmal extrem harten Tobak geboten. Da wäre der junge Mann der am Dienstag seinen Vater zersägte, das Ehepaar, welches Geld einer älteren Dame veruntreut oder der Mann der mit allen möglichen Mitteln versucht seine Frau zu vergiften. Dies sind nur Beispiele aus den vielen Verhandlungen im Buch. Jeder Fall wird spannend aufbereitet und man erfährt mit welchen Abgründen sich die deutsche Justiz manchmal beschäftigen muss.

 

Das Buch fiel mir in meiner Bibliothek des Vertrauens eher zufällig in die Finger und bei dem Titel konnte ich einfach nicht vorbeigehen. Es sprach die voyeuristische Seite in mir an und ich konnte sie während des Lesens mit wohligem Schauern ausleben. Denn das alles war ja sicher zwischen zwei Buchdeckeln gebracht und auf Papier gebannt, so dass ich sollte es zu viel werden es einfach zuklappen können. Aber für die Beteiligten an den Fällen, war dies Realität. Die Angehörigen können nicht einfach das Buch schließen und zu ihrem Alltag übergehen. Manchmal verliere ich in meinem gutsituierten Leben aus den Augen, wie tief die menschlichen Abgründe sein können und wie viel Leid manche Menschen anderen zufügen, bewusst oder unbewusst. Dieses Buch holt dieses Wissen wieder an die Oberfläche und lässt mich für einen Moment innehalten, um das Leben, dass ich habe wertzuschätzen.

Aber natürlich habe ich mich beim Lesen auch vergnügt, sonst wäre ich bei all dem Leid nicht bis zur letzten Seite gekommen. Frau Eisenhardt hat einen angenehmen Erzählstil, der aber nie die schrecklichen Dinge verharmlost.

 

Vielleicht werde ich ja in meinem nächsten Leben auch Gerichtsreporterin, nur glaube ich dass man manchmal einen ganz schön guten Magen haben muss, denn auch wenn die Geschichten locker und flockig erzählt werden, die Recherche war bestimmt ein hartes Stück Arbeit.

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mysticcats avatar

Rezension zu "Es juckt so fürchterlich, Herr Richter!" von Uta Eisenhardt

Gut für Unterwegs oder als WC-Lektüre
mysticcatvor einem Jahr

"Es juckt so fürchterlich, Herr Richter! Die skurrilsten und schrillsten Fälle aus dem Gerichtsalltag" ist eine Sammlung von Fällen, die die Gerichtsreporterin Uta Eisenhardt zusammengetragen hat. Der Titel des Buches ist auch die Überschrift des ersten Falls.

Meine Meinung zum Buch:
In diesem 2011 erschienen Buch sind unglaubliche Fälle gesammelt, die sich nach Angaben der Reporterin tatsächlich so vor Gericht abgespielt haben. Da mein Mann im Rechtsbereich tätig ist, ist mir leider bewusst, über welchen Blödsinn die Leute teilweise vor Gericht streiten - und durch meinen eigenen pädagogischen Beruf ist mir die menschliche Dummheit ebenso geläufig.
Dieses Buch bietet genau das, womit geworben wird: Ungewöhnliche Fälle, die vor dem Gericht verhandelt werden, in stark gekürzter und lesbarer Form aufbereitet von der Autorin. Hier bekommt man, was man erwartet. Besonders witzig oder schräg fand ich es nicht, es war auch für mich nichts dabei, was ich mir nicht hätte vorstellen können, dass es vor Gericht landet.
Durch die Kapiteleinteilung eignet sich das Buch für Unterwegs - oder auch für das stille Örtchen, wenn es mal länger dauert.
Ich wollte das Buch durchgehend lesen und habe dann immer nach wenigen Kapiteln begonnen, abzuschweifen.

Fazit: Gut für Unterwegs oder als WC-Lektüre

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FlipFlopLady007s avatar

Rezension zu "Vier Zimmer, Küche, Boot" von Uta Eisenhardt

Eine Familie zieht aufs Wasser
FlipFlopLady007vor 2 Jahren

Eine junge Familie aus Berlin möchte nicht länger in einer Wohnung wohnen, sondern zieht auf ein Hausboot. In dem Buch beschreibt sie davon den gesamten Prozess von der Suche nach einem geeigneten Boot, über die Renovierung des Boots, den Umzug und anschließende Instandhaltungsmaßnahmen. Natürlich wird auch ihr alltägliches Leben auf dem Schiff betrachtet. Am Ende des Buches findet sich dann außerdem eine Aufstellung mit nützlichen Tipps für interessierte zukünftige Hausbootbesitzer.
Inhalt:
Der Inhalt des Buches hat mir gut gefallen. Auch wenn es sich hierbei um ein Sachbuch handelt, habe ich das Buch in einem Zug verschlungen, da ich es sehr spannend fand die Familie bei ihrem Abenteuer Hausboot zu begleiten. Besonders gefallen haben mir die vielen Bilder, die das geschriebene unterstreichen und verdeutlichen. Die Tipps am Ende des Buches sind sicherlich sehr hilfreich, wenn man wirklich vor hat sich selbst in ein solches Abenteuer zu wagen. Aber auch die vielen kleinen Anekdoten über Fehler, die diese Familie gemacht hat, können zukünftige Hausbootbesitzer vor einigen Fehlern bewahren.
Schreibstil und Aufbau:
Das Buch unterteilt sich in viele kleine Kapitel, die jeweils einen bestimmten Aspekt des Abenteuers erläutern, wie beispielsweise die Besichtigung ihres späteren Heims. Es enthält dabei auch Anekdoten, beispielsweise darüber, was andere Familie erlebt. Der Schreibstil des Buches hat mir sehr gut gefallen, da ich mir das Geschehen sehr gut bildlich vorstellen konnte. Durch die vielen Bilder habe ich zwischendurch richtig Lust bekommen selbst auf einem Hausboot zu wohnen, die negativen Erfahrungen der Familie, die in diesem Buch nicht verschwiegen werden, haben mir dann immer wieder einen Dämpfer verpasst. Diese Mischung aus positiven und negativen Erfahrungen finde ich sehr gut. Insgesamt werden die Vor- und Nachteile des Lebens auf dem Wasser sehr gut deutlich.
Cover und Klappentext:
Die optische Gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut. Obwohl es sich um ein Sachbuch handelt, die ich eher selten lese, hat mich dieses Buch sofort angesprochen und neugierig gemacht. Zum einen behandelt es ein Thema, dass für jeden von uns alltäglich sein könnte, wir aber überhaupt nicht beachten. Ich wäre von alleine niemals auf die Idee gekommen, auf dem Wasser zu wohnen. Zum anderen sind die Bilder so schön geworden, dass man direkt Lust auf einen Urlaub auf dem Wasser bekommt. Der Klappentext hat dann übrige getan. Er hat mich davon überzeugt dieses Buch zu lesen, da er mich einfach angesprochen hat und vor allem neugierig gemacht hat. Der Klappentext deutet viele Abenteuer der Familie bereits an, ohne den Ausgang zu verraten. Dies finde ich sehr gelungen.
Fazit:
Dies war das erste Sachbuch, das ich förmlich verschlungen habe. Ich finde die Geschichte der Familie sehr spannend und auch das Thema hat mich seitdem Lesen dieses Buches nicht ganz losgelassen. Da ich leider nicht in der Nähe von größeren Gewässern wohne, kommt der Umzug auf ein Hausboot für mich nicht in Frage, aber zumindest habe ich inzwischen darüber nachgedacht, wie es wohl wäre. Wer also Lust hat, sich mal mit einer anderen Form des Wohnens zu beschäftigen, oder wer einfach nur interessiert ist, was es noch so gibt, dem kann ich das Buch wärmstens empfehlen.

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