Mieke wird überraschend von ihrer früheren Lehrerin und Nachbarin Hedda als Erbin eingesetzt. Sie kann deren Fischerkate am Rande von Hamburg-Blankenese nun als Eigentum ansehen. Es gibt da allerdings einige Bedingungen, ehe sie das Haus verkaufen können soll. Mieke muss das Leben Heddas erforschen und ihre Erkenntnisse aufschreiben.
Sie weiß noch nicht, dass Heddas Haus extrem zugemüllt ist und sie deshalb vor einem Berg von Arbeit steht. Natürlich findet sich in diesem Haus einiges, auch Tagebücher, die viel Licht in Heddas Vergangenheit bringen können.
Mieke hat ebenfalls eine Vergangenheit in Hamburg und so nimmt uns der Krimi mit auf verschiedene Zeitebenen.
Notwendigerweise entsteht ein Labyrinth aus Lügen und alte Beziehungen und Verfehlungen spielen bis in die Gegenwart eine entscheidende Rolle.
Der Autorin ist es gelungen, in ihrem ersten Krimi eine Fülle von Protagonistinnen und Protagonisten sehr gefühlvoll und deutlich zu charakterisieren, sodass wir beim Lesen einen intensiven Kontakt bekommen.
Das Buch nimmt uns mit auf die verschiedensten Spuren von Tätern und Täterinnen und bleibt dabei immer spannend.







