Ute Aland Die Pianistin

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Inhaltsangabe zu „Die Pianistin“ von Ute Aland

Was ein Segen ist und was nicht, erkennt man manchmal nicht sofort … Joelle ist Pianistin und liebt nichts mehr als die Musik – außer Gott. Doch als alles zerbricht, woran sie bislang geglaubt hatte, beginnt eine verzweifelte Suche nach der Wahrheit. Eine moderne Hiobsgeschichte über die großen Fragen des Glaubens.

Inspirierend, Mut machend und lebensbejahend! Ein wundervoller autobiographischer Roman über Zweifel, Trauer, Wut und die Beziehung zu Gott.

— Zinu
Zinu

Packend geschriebener Roman über Zweifel am Sinn des Lebens und die Beziehung zu Gott

— orfe1975
orfe1975

Trauer, Wut, Liebe und endlich Erkenntnis - ich musste das Buch erst bis zu Ende lesen. Bei mir kam die Erkenntnis auch erst zum Schluss ;)

— DieBerta
DieBerta

Ein autobiographischer Roman rund um Leiden, Verzweiflung, Depression und den christlichen Glauben

— vielleser18
vielleser18

Ein interessanter, gut zu verfolgender autobiographischer Roman

— Diana182
Diana182

Wow! Ein mitreißender autobiographischer Roman über Glaubenszweifel und die Frage nach dem Warum. Unglaublich berührend!

— Smilla507
Smilla507

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  • Leserunde zu "Die Pianistin" von Ute Aland

    Die Pianistin
    Utealand

    Utealand

    Ich würde gerne mich gerne mit Menschen austauschen, die von Gott enttäuscht sind. Die nicht verstehen, warum er schweigt oder warum er Gebete nicht zu erhören scheint. Weshalb er seinen Frieden und seinen Segen zurück zu halten scheint.

    • 197
  • Eine moderne Hiobsgeschichte

    Die Pianistin
    Zinu

    Zinu

    01. April 2016 um 02:56

    Joelle ist auf der Überholspur. Sie ist erfolgreiche Pianistin, glücklich verheiratet und tief in einem Freundeskreis verankert, mit dem sie auch ihren Glauben teilen kann. Joelle ist Christin, glaubt an Gott und liebt nichts mehr als ihn. Doch eines Tages verändert ein einziger, kurzer Moment schlagartig alles. Joelles Lebens- und Glaubensgerüst droht in sich zusammenzufallen. Eine verzweifelte Suche nach dem Warum und nach der Wahrheit beginnt. Absolut authentisch, gradlinig, ehrlich und direkt beschreibt Ute Aland mit Hilfe ihrer Hauptprotagonistin Joelle den Weg durch die 'dunkle Phase'. Als Leser steht man an Joelles Seite und erlebt ihr Leiden hautnah mit. Gemeinsam mit ihr stellt man immer wieder die Frage «Warum lässt Gott das zu?». Was in christlicher Lektüre sonst meistens fehlt, zieht sich hier von Anfang bis Ende durch jedes Kapitel: Zweifel werden ausgesprochen und das Leiden erhält eine Stimme. Zweifler, Leidende, Menschen, die durchs 'dunkle Tal wandern' stellen unangenehme Fragen und sind nicht zuletzt deshalb in vielen Glaubensgemeinschaften nicht gern gesehen: Wessen Herz angesichts der Herrlichkeit und Liebe Gottes nicht förmlich übersprudelt, glaubt nicht richtig. Wer zweifelt und unangenehme Fragen stellt hat die Grenze zur Gotteslästerung überschritten. Solche Menschen werden in vielen Gemeinden und Hauskreisen höchstens geduldet - wenn überhaupt. Diese Tatsache wird auch in Die Pianistin ganz offen dargestellt. Dabei bleibt die Autorin aber sachlich, so dass in ihren Schilderungen zu keiner Zeit etwas Anklagendes oder Verurteilendes zu finden ist. Ein grosses Plus in meinen Augen. Mit Joelle konnte ich mich sehr gut identifizieren. Ich habe auf jeder einzelnen Seite mit ihr mit gelitten und an der einen oder anderen Stelle gemeinsam mit ihr sogar eine Träne vergossen. Auch alle anderen Charaktere erschienen mir sehr lebensecht. Nicht selten konnte ich Parallelen zu Menschen in meinem eigenen Umfeld sehen. Besonders berührt haben mich die drei Personen, die Joelle halfen, aus dem Sumpf des Leidens wieder heraus zu kommen. Mit der Wahl eines Clowns, eines Landstreichers und eines ausgedienten Pastors für die Besetzung dieser Schlüsselfiguren zeigt sich mir eine weitere, wichtige Botschaft (neben zahlreichen anderen in diesem Buch): Die grössten Propheten sind nicht jene mit dem grössten Publikum... Mit einem sehr ruhigen, aber schnörkellosen und klaren Schreibstil führt Ute Aland durch eine mitreissende, sehr nachdenklich stimmende Geschichte rund um den christlichen Glauben. Am Ende steht keine Antwort auf all die Fragen. Dafür jedoch die Erkenntnis, dass es um tiefstes Vertrauen und bedingungslose Hingabe geht. Der Autorin ist mit diesem autobiografischen Roman ein inspirierendes und zutiefst bewegendes Buch über die grossen Glaubensfragen gelungen. Diese moderne Hiobsgeschichte ist definitiv bei mir angekommen. Ich konnte mich und meine eigenen Erfahrungen sehr stark wiedererkennen, was die Lektüre zu etwas ganz Besonderem gemacht hat. Fazit Ute Aland hat mit Die Pianistin einen wundervollen, autobiografischen Roman über Zweifel, Trauer, Wut, aber auch über Liebe, Hingabe, Erkenntnis und Aufatmen geschrieben. Ein Buch über die persönliche Beziehung zu Gott, über die grossen Fragen des Lebens und des Glaubens. Inspirierend, Mut machend und lebensbejahend - sehr empfehlenswert!

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  • Der Weg durch das dunkle Tal

    Die Pianistin
    vielleser18

    vielleser18

    Joelle ist eine begnadete Pianistin. Ihr gelingt es mit ihrer Musik nicht nur Gott zu loben, sondern auch die Herzen der Menschen zu berühren. Doch kaum hat sie endlich das erreicht, auf das sie solangen hingearbeitet hat: Erfolg, große Auftritte, Bekanntheit, geschieht das Unfassbare. Sie  hat einen unverschuldeten Autounfall, den sie zwar überlebt, aber dabei zwei Finger einer Hand einbüßt. Ihre Karriere ist vorbei. Weitere Schicksalsschläge lassen sie verzweifeln, stürzen sie in eine Glaubenskrise, überschütten sie mit bohrenden Fragen nach dem Warum . Die Folge sind Depressionen, sie befindet sich in der größten Krise ihres Lebens.Kann ihr christlicher Hauskreis mit ihren Freunden helfen ? Joelle versucht einiges um aus dem dunklen Tal herauszukommen......Ute Aland hat mit diesem Roman eigene Erfahrungen verarbeitet. Es ist eine moderne Hiobsgeschichte - eine Geschichte, die mit den Zweifeln des Glaubens kämpft, mit den Wegen, die das Leiden erklären sollen. Joelle versucht auf vielen Wegen sich klar darüber zu sein, warum dies alles geschehen ist. Dabei geht sie auch Irrwege, lässt sich verleiten, am Ende ist sie in der größten (Glaubens-)Krise angelangt. Und auf ihrem Leidensweg trifft sie nicht nur wahre Freunde und Unterstützer, sondern auch auf andere, die ihr selbst die Schuld geben an ihrem Unglück. Sind wir selber Schuld an unserem Leiden, weil wir gesündigt haben ? Ist nur der gesund im Geist und Körper, der den wahren Glauben hat ?Joelle muss sich durchkämpfen, muss Spreu von Weizen trennen und ihren Weg finden.  Ute Aland hat einen Roman geschrieben, der uns mitnimmt auf ihrer Suche nach dem Glauben. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und das man allen, die selber durch dunkle Täler wandern, die selber leiden, ans Herz legen möchte.

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    • 4
  • Die Pianistin und ihre Glaubenszweifel

    Die Pianistin
    orfe1975

    orfe1975

    20. March 2016 um 00:53

    Cover und Aufmachung:Auf den ersten Blick denkt man eher an ein Buch über Musik. Aber bei genauerem Hinsehen sieht man, dass das Notenblatt an einer Ecke angebrannt ist und droht, vom Feuer aufgefressen/zerstört zu werden. Somit passt es sehr gut zum Inhalt. Die Titelüberschrift ist wunderschön gestaltet und da das Buch als Hardcover daher kommt, wirkt es sehr hochwertig. Soweit alles perfekt, es fehlt eigentlich nur noch das Lesebändchen.Inhalt:"Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, Leben muss man es vorwärts." Mit diesem Zitat von Kierkegaard beginnt der Roman und zieht sich als zentrales Thema durch die gesamte Geschichte. So erleben wir schon beim Einstieg Joelle im Krankenhaus liegend. Sie hatte einen Unfall und sinnt darüber nach, warum Gott dies zugelassen hat. Bereits hierdurch wird man als Leser neugierig, den Hintergrund des Unfalls zu erkunden und es kommt von Beginn an eine gewisse Spannung auf, die sich den gesamten Roman über durchzieht. Von dieser essenziellen Szene erfolgt der Rückblick auf ihr bisheriges Leben: Joelle ist eine Person, die in ihrer (sehr glücklich verlaufenden) Kindheit eher Einzelgängerin war. Sie fand keinen Zugang zu anderen Gleichaltrigen, verstand nicht, was diese verband und stellte sich permanent Fragen nach dem tieferen Sinn des Lebens: "Ich war im Grunde unfähig, mich in dieser Welt zu Hause zu fühlen, ich war und blieb in ihr ein recht ungeschickter Gast, bemüht, möglichst unauffällig zu bleiben."(S.15). Ihre einzige und wahre Leidenschaft ist die Musik, vor allem für Klavierspielen ist sie ein Naturtalent.Daher beschließt sie, Musik zu studieren. Im Studium bekommt sie erstmals engere soziale Kontakte. Sie schließt sich einer christlichen Studentengemeinde (ihrem Hauskreis) an und findet im Glauben schließlich den Sinn, nach dem sie immer schon gesucht hat. Schließlich lernt sie ihren späteren Mann kennen und alles verläuft gut in ihrem Leben, bis zu jenem Tag, an dem der Unfall passiert.Mein Eindruck:Die Geschichte ist fesselnd geschrieben. Bereits von der ersten Seite an war ich von der Geschichte gefangen genommen. In einigen Teilen konnte ich mich auch in Joelle wiederfinden und ihre Handlungen nachvollziehen. Ab einem bestimmten Punkt wurde es mir aber zu extrem. Ich verstehe gut, dass man nach einem Unfall am Glauben zweifelt, auch dass man Antworten und Halt in der Gemeinde sucht. Aber die Einstellung der Gemeinde war ab einem bestimmten Punkt eher zerstörerisch für Joelle, und obwohl sie das merkt, steigert sie sich in eine bestimmte Richtung immer weiter hinein und verzweifelt immer stärker. Zum Glück gibt es aber auch Wegbegleiter, die ihre Denkweise positiv anregen und ihr helfen, ihren Sinn zu finden und eine Entscheidung über den weiteren Verlauf ihres Lebens zu treffen.Ich konnte mich mit Joelles Verhalten nicht immer identifizieren und es hat mich manchmal fast genervt, ebenso wie die für mich nicht tragbare Haltung ihres Hauskreises. Dennoch ist diese Geschichte für mich sehr authentisch und packend geschrieben. Ich habe das Buch in 2 Tagen verschlungen und konnte nicht eher ruhen, bis ich das Ende kannte. Die geschilderten extremen Einstellungen sowie eine Reihe von Bibelzitaten und -auslegungen sorgen dafür, dass man beginnt, sich über sein eigenes Glaubensbild Gedanken zu machen und bestimmte Stellen hallen auch in mir immer wieder nach. Fazit:Packend geschriebener Roman über Zweifel am Sinn des Lebens und die Beziehung zu Gott

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  • Die Sinnfrage

    Die Pianistin
    Dreamworx

    Dreamworx

    19. March 2016 um 17:23

    Schon in jungen Jahren findet Joelle zur Musik und in ihr einen besonderen Freund. Wenn sie Klavier spielt, kann sie ihren Glauben und ihre Gefühle ausdrücken und den Menschen die Welt nahe bringen, die sie sieht. Der einzige in der Familie, der dies sofort erkennt, ist ihr Großvater. Joelles Liebe zur Musik führt sie an die Universität, wo sie ihren Ehemann Felix kennenlernt, der ebenfalls für die Musik und für seinen Glauben lebt. Bald stellt sich für Joelle der erste Erfolg ein, sie wird gebucht und hat größere Auftritte. Doch ein Autounfall beendet ihre Karriere schlagartig, und der Kampf zurück in ein normales Leben ist sehr schwer für sie. Joelle hadert mit Gott, versucht verzweifelt herauszufinden, warum das alles ihr passiert und weitere unangenehme Rückschläge in ihrem Leben ziehen sie immer weiter in eine tiefe Glaubenskrise, aus der sie allein nicht mehr heraus zu kommen scheint. Ute Aland hat mit ihrem Buch „Die Pianistin“ einen sehr tiefsinnigen und nachdenklichen Roman vorgelegt, der die eigenen Erfahrungen der Autorin widerspiegeln. Der Schreibstil ist flüssig, dabei eher leise und nachdenklich zu nennen. Der Leser steht an der Seite von Joelle und erfährt bei Lesen fast den gleichen Schmerz und Kampf, den Joelle innerhalb der Handlung mit sich auszufechten hat. Die Glaubensfragen, die sich Joelle stellt, nachdem das Schicksal sie so gebeutelt hat, hat sich jeder von uns schon einmal gestellt. Warum lässt Gott das zu? Doch mit Gott kann man kein Geschäft machen, es geht hier um Vertrauen in Gott und die Bereitschaft, die Dinge bedingungslos anzunehmen und daran zu glauben, dass es aus bestimmten Gründen geschieht, auch wenn man vielleicht keinen Sinn darin erkennen kann. Je mehr man fragt oder in Frage stellt, um so mehr wird man enttäuscht, denn eine Antwort wird es darauf nicht geben, oder vielleicht nur die Gegenfrage: Wie sehr vertraust Du mir? Die Charaktere sind von der Autorin sehr detailliert und lebensecht beschrieben, man erkennt in ihnen Menschen, die man selber schon getroffen hat. Joelle wirkt eher schüchtern und zurückhaltend. Sie ist kein Mensch, der das Herz auf der Zunge, sondern in ihrer Musik trägt. Der Verlust der Musikerstimme ist für sie nicht nur ein körperlicher Schmerz, denn sie wollte mit ihr so viele Menschen erreichen. Der Hauskreis, dem sie sich angeschlossen hat, plappert zwar fromme Sprüche, doch ist er Joelle wenig hilfreich und unterstützt sie in ihrer Krise so gar nicht, da die Mitglieder einfach zu oberflächlich sind. Einzig ihre Freundin Caro ist eine wirkliche Freundin, deren Glaube dem von Joelle ähnlich ist und mit der Joelle immer mehr Zeit verbringt. Guiseppe ist der sympathischste Protagonist in diesem Roman, denn er ist voller Wärme, Vertrauen und lebt mit einer Leichtigkeit, die ansteckend ist. Dabei ist er tiefgläubig, was sich auch in seiner Lebensweise wiederspiegelt. Ebenso der alte Pastor Lolling, der Joelle endlich aus dem tiefen Tal heraus holt und ihr Mut macht, die Dinge von einer anderen Seite zu beleuchten.„Die Pianistin“ ist eine Suche nach Gottes Gründen, die Dinge so geschehen zu lassen, wie sie passieren. Doch eine Antwort wird man nicht erhalten. Einzig das Vertrauen in Gott ist die Lösung. Ein sehr intensives Buch, das jeder Zweifler lesen sollte.  

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  • die Frage nach dem Warum

    Die Pianistin
    irismaria

    irismaria

    19. March 2016 um 16:08

    Ute Aland erzählt in ihrem autobiographischen Roman "Die Pianistin" von der jungen Joelle, die Pianistin werden möchte, doch bei einem Unfall wird ihre Hand so verletzt, dass eine Berufsmusikerkarriere nicht mehr möglich ist. Joelle verzweifelt fast, doch ihr Mann Felix und ihr Glaube geben ihr Kraft. Sie beginnt zu komponieren, doch der erhoffte Erfolg stellt sich nicht ein. Dabei waren sich Joelle und ihr Hauskreis sicher, dass das geschriebene Musical ein Weg für sie sein kann, Gott zu verherrlichen. Stattdessen reibt sie sich in einem Rechtsstreit auf. Dazu kommt die Krebserkrankung ihrer Freundin Caro. Joelle sucht in der Bibel und in ihrem Hauskreis Antworten und die Frage nach dem Warum, doch die Antworten, die sie bekommt, helfen ihr nicht weiter.Joelles Geschichte hat mich sehr berührt, aber auch etwas wütend gemacht. Ich hätte sie gerne an die Hand genommen und mit ihr über die hanebüchene Auslegung des Glaubens gesprochen, wie er in ihrer Gruppe praktiziert wird. Zum Glück gerät die Hauptfigur später an andere Menschen, die ihr geistliche Wegweiser werden und sie findet im Buch Hiob die biblische Entsprechung ihrer Geschichte.Mein Fazit: eine ergreifende Geschichte über den Umgang mit Schicksalsschlägen und die leider nicht immer hilfreiche Unterstützung einer religiösen Gruppe

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  • Ein interessanter, gut zu verfolgender autobiographischer Roman

    Die Pianistin
    Diana182

    Diana182

    18. March 2016 um 18:32

    Das Cover ist wundervoll gestaltet. Es zeigt alte Noten, welche am unteren Rand zu verbrennen drohen. Dieses Bild passt perfekt zum Titel und mach neugierig! Um was geht es? Der Klappentext:Was ein Segen ist und was nicht, erkennt man manchmal nicht sofort … Joelle ist Pianistin und liebt nichts mehr als die Musik – außer Gott. Doch als alles zerbricht, woran sie bislang geglaubt hatte, beginnt eine verzweifelte Suche nach der Wahrheit. Eine moderne Hiobsgeschichte über die großen Fragen des Glaubens. Meine Meinung:Sie lesen gerne autobiographische Romane über den Glauben zu Gott und Zweifel, die in manchen ausweglosen Situationen entstehen können? Dann greifen sie zu diesem Buch! Die Autorin hat hier einen sehr interessanten, autobiographischen Roman verfasst, welcher den Leser mit auf eine spannende Reise nimmt. Sie hat einen angenehmen, leicht poetischen Schreibstil, welcher den Leser direkt an das Buch fesselt. Einmal angefangen legt man es nicht wieder zur Seite! Joelle, die Hauptperson, wird hier sehr gut und authentisch gezeichnet. Man kann sich in vielen Situationen mit ihr identifizieren oder ihre Handlungen nachvollziehen. Das Ende ist passend gewählt uns schließt die Geschichte in sich passen ab. Viele Passagen des Buchers haben mich zum Nachdenken angeregt und lassen mich manche Dinge mit anderen Augen sehen. Mein Fazit: Ein wirklich lesenswerter Roman über den Glauben zu Gott und die Zweifel, die manchmal in schwierigen Situationen entstehen können.

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  • Die Pianistin

    Die Pianistin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. March 2016 um 15:40

    Bei diesem Buch handelt es sich um einen wirklich mitreißenden autobiographischen Roman, der mir wirklich gut gefallen hat. Hiermit möchte ich mich nochmal bei der Autorin bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Worum es geht:" Joelle ist Pianistin und liebt nichts mehr als die Musik- außer Gott. Doch als alles zerbricht, woran sie bislang geglaubt hatte, beginnt eine verzweifelte Suche nach der Wahrheit."Meine Meinung:Ein sehr spannender und vor allem mitreißender autobiographischer Roman, der mir wirklich gut gefallen hat. Der Schreibstil ist fesselnd, die Geschichte spannend. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen und werde sicherlich weitere Bücher der Autorin lesen. :) 4 Sterne von mir!

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  • Ein unglaublich berührender Roman über Glaubenszweifel - man lernt Gott neu kennen

    Die Pianistin
    Smilla507

    Smilla507

    „Ich verstehe nicht, wieso manche Christen sich so viele Denkverbote auferlegen. Aber je länger meine Verzweiflung dauert, desto mehr erkenne ich, dass sie sich nicht nur Denkverbote auferlegen, sondern auch ‚Fühlverbote’. Es gibt Gefühle die halten viele Christen für Sünde. Verzweiflung zum Beispiel. Traurigkeit, Wut. Oder Zorn. (...) Ein Glaube, den ich vor Zweifeln schützen muss oder vor der Realität, so einen Glauben will ich nicht.“ (S. 5) Ute Aland hat mit diesem Buch einen autobiographischen Roman über eine junge Frau geschrieben. Sie hat ihr den Namen Joelle gegeben. Während ihres Musikstudiums kam Joelle zum Glauben. Neben Gott ist ihre Leidenschaft das Klavierspielen. Mit der Musik findet sie eine Sprache, die den Weg findet in ihre gut behütete Seele – und auch wieder heraus. „Die Musik war wie eine Tür, hinter der Gott wohnte.“ (S. 20) Doch dann wird Joelles linke Hand bei einem schweren Autounfall verletzt. Das Klavierspielen und ihr Weg mit Gott zu kommunizieren fallen weg. Joelle fällt in ein tiefes Loch, beginnt zu zweifeln. Die Frage nach dem Warum lässt ihren Verstand immer wieder gegen eine Mauer stoßen. In ihrem Umfeld versucht man sie zu trösten, aber nach mehreren Jahren helfen platte Sprüche nicht mehr weiter... Als Leser ringt man mit Joelle um Antworten. Ich war so gefesselt und mitgerissen von ihrem Schicksal, ich war tief berührt und ebenfalls wie die Protagonistin hin- und hergerissen. Warum antwortet Gott ihr nicht? Was hat sie falsch gemacht? Hat sie überhaupt etwas falsch gemacht? Ich konnte das Buch nach ca. 90 Seiten nicht mehr aus der Hand legen, was nicht nur an Ute Alands philosophischer Art zu schreiben lag. Ich wollte unbedingt wissen, welche Antworten Joelle bekommen würde. Auch wenn man die Hiobsgeschichte bereits kennt, ist diese moderne Version unglaublich fesselnd und öffnet die Augen. Dies war im Übrigen auch der erste Roman, bei dem ich mir Sätze in ein Buch abgeschrieben habe, weil ich sie unbedingt für immer festhalten möchte. Man lernt Gott von einer ganz anderen Seite kennen – nicht negativ, wie man bei der Geschichte im Hintergrund denken möchte. Wie in ihrem ersten Roman „Die Gottesversprecher“ kommt auch hier, diesmal allerdings unterschwellig, das Thema geistlicher Missbrauch vor. Es ist wirklich erschreckend, dass gläubige, aber verzweifelte Christen so allein gelassen werden, dass man ihnen mit solchem Unverständnis gegenüber steht oder sie aufgrund ihrer Zweifel quasi verstößt. Wer selbst gerade am Zweifeln ist oder Zweifelnde verstehen möchte, wer sich an der Frage nach dem Warum aufreibt – bitte lest dieses Buch!

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