Ute Deichmann Biologen unter Hitler

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Inhaltsangabe zu „Biologen unter Hitler“ von Ute Deichmann

Das vorliegende Buch enthält das facettenreiche Porträt der Biologie im "Dritten Reich". Die Autorin dokumentiert bis ins einzelne die Auswirkungen der nationalsozialistischen Herrschaft auf das akademische Fach, insbesondere auf die biologische Forschung an Universitäten und an den damaligen Kaiser Wilhelm-Instituten (heute: Max-Planck-Instituten).§Dabei kommt - so der FAZ-Rezensent bei Erscheinen der Originalausgabe - "ein wenig schmeichelhaftes Bild der Biologen unter Hitler heraus. Es ist, allgemein betrachtet, gekennzeichnet von politischer Angepaßtheit und moralischer Bedenkenlosigkeit."§Die Autorin beschreibt die Vertreibung der jüdischen Wissenschaftler und erörtert die Bedeutung des politischen Wohlverhaltens für die Laufbahnen der in Deutschland verbliebenen Biologen. Von den Folgen des opportunistischen Karrieredenkens sollte sich das Fach Biologie nach 1945 noch lange nicht erholen.§Im Zentrum des Interesses stehen vor allem aber Forschungsziele, -förderung und -ergebnisse der drei Fachrichtungen Botanik, Zoologie und Genetik. All dies fand nicht etwa nur im Elfenbeinturm einer angeblich objektiven Naturwissenschaft statt, sondern wirkte sich unmittelbar auf die Umsetzung der rassisch-genetischen Ideologie vom "Herren-" bzw. "Untermenschentum" aus, selbstverständlich auch auf die Entwicklung von biologischen Waffen und schließlich auf die Arbeit der SS-eigenen Forschungs- und Lehrgemeinschaft "Das Ahnenerbe", das dadurch einen wissenschaftlichen Anstrich erhalten hat.§Das Buch fußt auf einer unglaublichen Fülle von vordem nicht bekannten bzw. aus vielerlei Gründen nicht benutzten Quellen in Archiven des In- und Auslandes. Überdies befragte die Autorin die letzten noch lebenden Zeitzeugen.§Das Buch schließt mit fünf biographischen Skizzen, die "manchem großen Namen etwas von seinem Glanz nehmen" (FAZ): so etwa dem des berühmten Verhaltensforschers Konrad Lorenz.

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