Ute Dombrowski Tabu Wenn Liebe nicht sein darf

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Inhaltsangabe zu „Tabu Wenn Liebe nicht sein darf“ von Ute Dombrowski

Katja Sommerschein ist Lehrerin, steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden und sie ist verliebt. Eigentlich klingt das doch ganz gut. Wenn der, den sie liebt, nicht ihr 17-jähriger Schüler Nick wäre. Sie weiß, dass diese Beziehung zum Scheitern verurteilt ist, aber da er sie auch liebt, nehmen die Dinge ihren Lauf. Haben sie eine Chance? Wäre Daniel der bessere Mann? Liebe Leserin, hast du Verständnis oder wirst du Katja verurteilen? Lies, bilde dir eine Meinung und freue dich auf eine aufregende Geschichte rund um die Liebe und das Leben. Das Buch ist eine Liebesgeschichte. Es ist nicht autobiografisch. Die Autorin: "Ich denke, dass die Leser hart mit der Hauptfigur ins Gericht gehen werden. Es ist mir bewusst, dass dies ein Thema ist, mit dem manche Menschen schlimme Erfahrungen verbinden. Missbrauch zerstört Menschen. Ich weiß, das Leben hätte keinen Platz für diese Geschichte. Aber was ist, wenn Liebe stärker ist als Vernunft? Zur Entstehung des Romans habe ich mich mit dem Thema intensiv auseinander gesetzt. Gerne sende ich Ihnen einen Flyer mit den wichtigsten Hinweisen. Melden Sie sich dazu per Email. Der Inhalt des Flyers wird im Anhang des Buches erscheinen."
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    Tabu Wenn Liebe nicht sein darf
    ElkeK

    ElkeK

    26. June 2016 um 05:43

    Inhaltsangabe: Katja Sommerschein ist Mitte dreißig, ledig und Lehrerin aus Leidenschaft. Schon seit längerem ist sie in ihren Schüler Nick Bernsing verliebt und offensichtlich erwidert er 17jährige ihre Gefühle. Doch er ist nicht nur ihr Schüler, sondern der Sohn ihrer Freundin Bea. Trotz der gesellschaftlichen Konventionen und strafrechtlich drohenden Konsequenzen beginnen sie eine heimliche Affäre. Doch das Versteckspiel zermürbt beide und als sie auf einem Klassentreffen mit ihrem ehemaligen Schüler Daniel flirtet und mit ihm sogar Nick betrügt, bekommt die verbotene Beziehung Risse. Daniel kann ihr eine freie und offene Beziehung bieten und sie durch das Unternehmen seiner Eltern noch verwöhnen, doch er kann sie Nick nicht vergessen lassen und so kämpfen zwei junge Männer um Katja, die sich nicht wirklich entscheiden kann. Mein Fazit: Nun, als ich der Autorin versprach, dieses Buch zu lesen, hatte ich natürlich eine gewisse Erwartungshaltung. Leider bin ich jedoch ziemlich enttäuscht worden. Die Geschichte um die verbotene Liebe zwischen Lehrerin und Schüler halte ich grundsätzlich für ein gutes Thema. Ich empfinde sie aber als denkbar schlecht umgesetzt. Es fehlt der Geschichte an Tiefe, die Protagonisten bleiben kaum berührbare Personen, sie haben kein Raum, um sich wirklich zu entfalten. Es wird kein Hintergrund erzeugt, keine Erklärungen oder Erläuterungen. Gleich von Anfang wird der Leser in die Geschichte geworfen, ohne das er die Personen wirklich näher kennen lernen kann. Neben dieser Tatsache wirkt der gesamte Text als eine Aneinanderreihung von Ereignissen – ohne besondere Höhepunkte. Es gab häufig viel zu viele Dialoge und meiner Meinung nach hätte man viele Stellen auf eine normale Erzählung verkürzen können. Und ja, das man auch beim zehnten Treffen Sex haben kann, leuchtet einem ein, aber man muss es nicht immer wieder erwähnen. Mir kam die Protagonistin manchmal auch etwas nymphomanisch vor – und für eine erwachsene Frau reichlich unreif und naiv. Bitte nicht falsch verstehen: Ich will kein Urteil darüber fällen, warum sich eine Frau in einen jüngeren Mann verliebt. Aber ich kann sehr wohl ihr Verhalten gegenüber der undurchsichtigen Drei-Ecks-Beziehung beurteilen und da hat sie oft nicht als die erwachsene Frau gehandelt. Ja, auch ich persönlich habe natürlich Zeiten erlebt, wo ein gesagter Satz mich durchaus aus dem Konzept bringen konnte, da war ich jedoch wesentlich jünger. Bei Katja kam es mir – gerade wegen des Alters und ihres Berufes – reichlich überdreht und unglaubwürdig rüber. Zugegeben, solche unsteten Persönlichkeiten gibt es, aber sie sind doch eher in der Minderheit. Dieses Buch ist der erste Teil einer Reihe und die Autorin hat mir versichert, das die anderen Bände durchaus besser sind. Dennoch muss ich dem eine Absage erteilen, nein, mir ist die Protagonistin zu unsympathisch und der erste Band einfach schlecht abgefasst. Ein professionelles Lektorat mit einer mehr als gründlichen Überarbeitung würde dem Buch gut tun. So kann ich nur die Mindestbewertung von zwei Sternen geben. Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.

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