Ute Frevert Ehrenmänner

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Inhaltsangabe zu „Ehrenmänner“ von Ute Frevert

Tausende von Männern, berühmte und weniger berühmte, haben bis zum Zweiten Weltkrieg auf "Ehr"verletzungen mit einer Duellforderung reagiert. Und welche Rolle haben die Frauen dabei gespielt? Eine überaus informative Mentalitäts- und Gesellschaftsgeschichte voller überraschender und auch amüsanter Perspektiven.

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  • Rezension zu "Ehrenmänner" von Ute Frevert

    Ehrenmänner
    Sokrates

    Sokrates

    17. April 2011 um 16:42

    Wer kennt nicht das berühmte Duell zwischen Herrn von Instetten und Crampas, dem „Verehrer“ der Effi Briest im gleichnamigen Roman von Theodor Fontane? Es ist wohl eine der bekanntesten Darstellungen des Duells im 19. Jh., die bis in die heutige Zeit bekannt geblieben ist. Kulturhistorisch interessant ist hierbei allerdings die Frage, wie sich ein derart antiquiertes Monstrum bürgerlicher Verhaltensweisen bis in das 19. Jh. hat halten können, obwohl Selbstjustiz und Konfliktbewältigung auch schon im 19. Jh. meist einer anderen Lösung zugeführt worden sind. Der Autorin gelingt die Darstellung juristisch-gesellschaftlicher Argumente gut, in denen sie die vielen Positionen, die in der Gesellschaft jener Jahre zur Notwendigkeit der Duellierung vertreten wurden, zusammenfasst. Und es wird insgesamt deutlich: trotz Industrialisierung, breiter Verrechtlichung im Sinne einer „Modernisierung“ blieben solche Relikte der althergebrachten Traditionen erhalten, definierten Männerrollen, Studentengruppen, gesellschaftliche Schichten oder formierten Ehrenkodizies.

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