Ute Gliwa Linksverkehr

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Inhaltsangabe zu „Linksverkehr“ von Ute Gliwa

Anfang der 90er, als der Zufall noch ungebremst von Internet und Mobiltelefonie zuschlug, als Verabredungen noch postlagernd getroffen wurden und Flugtickets ein halbes Vermögen kosteten. Im Rucksack hat Lucy nur das Allernötigste, im Herzen unbändige Neugier, bedingungslose Leidenschaft und ungetrübte Naivität. Auf ihren Schutzengel vertraut sie blind, und er hat alle Hände voll zu tun... Auf ihrer Odyssee findet sich Lucy unverhofft allein in Schottland gestrandet und improvisiert einmal wieder ihr Leben. Was als üble Laune des Lebens beginnt, entpuppt sich als durchaus nützliche Fügung. Trotz Bitten des hübschen Douglas und einer womöglichen Wiederbegegnung mit dem fulminanten Fergus reist Lucy ein halbes Jahr später weiter nach Südostasien. In Fiona findet sie dort eine ebenbürtige Weggefährtin, mit der sie die Grenzen zur Unvernunft mehr als nur einmal gehörig auslotet. Wieder allein, vor der perfekten Kulisse einer zauberhaften tropischen Insel, drängen sich lang ersehnte Romanzen geradezu auf, aber Lucy hadert mit sich und der Welt. Bis eines Tages der Zufall – oder ist es das Schicksal - seine Hand wieder im Spiel hat.
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  • Rezension "Linksverkehr" - Ute Gliwa

    Linksverkehr
    worteundwelten

    worteundwelten

    04. November 2014 um 09:51

    Darum geht es: Im Rucksack hat Lucy nur das Allernötigste, im Herzen unbändige Neugier, bedingungslose Leidenschaft und ungetrübte Naivität. Auf ihren Schutzengel vertraut sie blind, und er hat alle Hände voll zu tun... Auf ihrer Odyssee findet sich Lucy unverhofft allein in Schottland gestrandet und improvisiert einmal wieder ihr Leben. Was als üble Laune des Lebens beginnt, entpuppt sich als durchaus nützliche Fügung. Trotz Bitten des hübschen Douglas und einer womöglichen Wiederbegegnung mit dem fulminanten Fergus reist Lucy ein halbes Jahr später weiter nach Südostasien. In Fiona findet sie dort eine ebenbürtige Weggefährtin, mit der sie die Grenzen zur Unvernunft mehr als nur einmal gehörig auslotet. Wieder allein, vor der perfekten Kulisse einer zauberhaften tropischen Insel, drängen sich lang ersehnte Romanzen geradezu auf, aber Lucy hadert mit sich und der Welt. Bis eines Tages der Zufall – oder ist es das Schicksal - seine Hand wieder im Spiel hat. Das finde ich gut: Ich habe mich entschieden, dieses Buch zu lesen, da ich nach den vielen Krimis in letzter Zeit mal etwas Abwechslung benötigte. Und tatsächlich – dieses Buch bot genügend Abwechslung, da man Lucy auf ihrer Reise durch die Welt quasi „begleitet“ hat. Der Charakter Lucy ist unheimlich sympathisch und ihre ungefilterte weibliche Sicht auf die Dinge ist wahrlich amüsant. Ein wirklich schönes Buch, wenn man mal was lesen möchte, wobei man nicht so viel nachdenken möchte. Das finde ich nicht so gut: Ein, zwei Passagen wirkten auf mich dann doch etwas zu unrealistisch, als dass ich noch glauben könnte, dass es einen solchen Zufall wirklich gibt. Aber auch das gehört irgendwie zu Lucys blindem Vertrauen auf ihren Schutzengel dazu. Fazit: Unterhaltsame, leichte Kost für „zwischendurch“. Wer hier anspruchsvolle Literatur erwartet, wird enttäuscht sein, aber wer einfach mal etwas Kurzweiliges lesen und in eine andere Welt abtauchen will, liegt mit dieser Lektüre genau richtig. Bewertung: 4 von 5 Punkten!

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