Ute Haese , Torsten Prawitt Die Soßenhobel-Mafia

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Inhaltsangabe zu „Die Soßenhobel-Mafia“ von Ute Haese

„Staller hier. Guten Morgen, Frau Döllinger. Ich rufe an, weil – ja, ja, immer im Dienst! Frau Döllinger, Sie werden sich bestimmt schon gewundert haben, weshalb Ihr Gatte gestern Abend so lange in der Firma geblieben ist, genauer gesagt, weshalb er die ganze Nacht dort verbracht hat beziehungsweise es Ihnen so scheinen musste, als verbrüge … äh … verbrächte … Pardon? … Äh … ich wollte damit sagen, dass Ihr Mann letzte Nacht nicht nach Haus gekommen ist … Nein … Ja, da bin ich ganz sicher.“ Er lockerte seine Krawatte. „Frau Döllinger, Sie müssen jetzt ganz tapfer sein. Ihr Mann ist entführt worden!“

So kann’s kommen. Denn was tut der brave Bürger, wenn sich seine gesamten Ersparnisse bei einer obskuren Geldanlage in Luft aufgelöst haben? Er sinnt auf Wiedergutmachung. Und verspekuliert sich damit unter Umständen ein weiteres Mal, wenn sich auch die scheinbar todsichere Alternative als Flop erweist.

Super geil!Was ich schon immer über die Anleger-Welt (nicht) wissen wollte... nun bin ich Insider!Klasse Humor,klasse Story! Leseempfehlung!

— Anna28

Herrlich! Ich habe lange kein Buch gelesen, das mir so viel Vergnügen bereitete, obwohl mir manchmal das Lachen im Halse stecken blieb!

— karinka

Großartig!!!

— kingofmusic

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— esposa1969

Ab und an bleibt einem das Lachen im Hals stecken!

— mabuerele

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  • Die Soßenhobel-Mafia

    Die Soßenhobel-Mafia

    Buecher-Liebe-de

    29. October 2017 um 10:32

    Familie Pipke hat Geldsorgen. Und wie könnte man diese Geldsorgen besser beseitigen als durch die Entführung des eigenen Chefs? Allerdings müssen Sabine und Peter Pipke bald feststellen, dass bei so einer Entführung doch das ein oder andere schiefgehen kann. Die Entführung an sich klappt zunächst noch ohne Probleme und so geht es ganz schnell, dass Herr Dr. Döllinger sich in einem Zimmer auf dem Dachboden der Pipke’s wiederfindet. Sein neues zu Hause auf Zeit. Bis dahin verlief alles nach Plan. Die Pipkes wenden sich dann an die Soßenhobel-Firma, deren Vorstandsvorsitzender Dr. Döllinger ist, um dort ihr Lösegeld zu fordern. Dr. Döllinger macht den beiden anschließend jedoch klar, wie abwegig die geforderte Summe doch ist, da es um die Firma nicht gut bestellt ist, also nehmen Peter und Sabine erneut Kontakt mit der Firma auf, um die Lösegeldforderung zu reduzieren. Was sie aber nicht wissen – die Entführung sowie die ursprüngliche Forderung wurden bereits publik und die Aktie der Firma schoss dadurch in die Höhe. Anstatt also erleichtert über die niedrigere Forderung zu sein, wird diese schlicht abgelehnt. Damit haben Peter, Sabine und Dr. Döllinger natürlich nicht gerechnet. In der Soßenhobel-Firma besteht das Interesse nun in erster Linie darin, die Aktie oben zu halten. Anstatt also darüber nachzudenken, wie der Vorstandsvorsitzende aus seiner Situation befreit werden kann, schmiedet die Führungsriege lieber einen Plan, wie man mit Hilfe eines Doppelgängers den Anschein erwecken kann, Dr. Döllinger freigekauft zu haben. „Die Soßenhobel-Mafia“ ist herrlich satirisch. Der Einstieg auf den ersten paar Seiten fiel mir etwas schwer. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Peter und Sabine, Dr. Döllinger und den Mitarbeitern der Firma erzählt. Insbesondere Dr. Döllinger hat eine etwas gehobenere Ausdrucksweise und die Teile des Buches, in denen dies besonders deutlich wird, lassen sich etwas komplizierter lesen. Zwar sind die Handlungen der Personen alle etwas übertrieben (so gehört es sich ja auch für Satire), aber vom Grundsatz her ist es durchaus vorstellbar, dass der Erfolg einer Firma vor die Rettung eines Menschenleben gestellt wird. Das Buch lässt sich – nach dem etwas schwerfälligen Anfang – sehr gut lesen und hält auch den ein oder anderen Lacher parat. Leider hat das Ende etwas geschwächelt. Da ging alles etwas zu schnell und es blieb die ein oder andere offene Frage, die ich gerne noch beantwortet bekommen hätte. Fazit „Die Soßenhobel-Mafia“ ist ein schöner bissig-satirischer Roman, der trotz seines etwas überstürtztem Ende für viel Unterhaltung sorgt.

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  • Leserunde zu "Die Soßenhobel-Mafia" von Ute Haese

    Die Soßenhobel-Mafia

    bookshouse Verlag

    „Staller hier. Guten Morgen, Frau Döllinger. Ich rufe an, weil – ja, ja, immer im Dienst! Frau Döllinger, Sie werden sich bestimmt schon gewundert haben, weshalb Ihr Gatte gestern Abend so lange in der Firma geblieben ist, genauer gesagt, weshalb er die ganze Nacht dort verbracht hat beziehungsweise es Ihnen so scheinen musste, als verbrüge … äh … verbrächte … Pardon? … Äh … ich wollte damit sagen, dass Ihr Mann letzte Nacht nicht nach Haus gekommen ist … Nein … Ja, da bin ich ganz sicher.“ Er lockerte seine Krawatte. „Frau Döllinger, Sie müssen jetzt ganz tapfer sein. Ihr Mann ist entführt worden!“ So kann’s kommen. Denn was tut der brave Bürger, wenn sich seine gesamten Ersparnisse bei einer obskuren Geldanlage in Luft aufgelöst haben? Er sinnt auf Wiedergutmachung. Und verspekuliert sich damit unter Umständen ein weiteres Mal, wenn sich auch die scheinbar todsichere Alternative als Flop erweist. Text-Leseprobe PDF-Leseprobe Flipping-Book-Leseprobe Zu den Autoren: Ute Haese, geboren 1958, promovierte Politologin und Historikerin, war zunächst als Wissenschaftlerin tätig. Neben Fachveröffentlichungen verfasste sie zahlreiche journalistische Kommentare zu politischen und sozialen Themen sowie – teilweise gemeinsam mit ihrem Ehemann Torsten Prawitt – mehrere Sachbücher. Seit 1998 arbeitet sie hauptberuflich als freie Autorin und widmet sich inzwischen ausschließlich der Belletristik im Krimi- und Satirebereich sowie inzwischen zusätzlich der Fotografie. Wie die Protagonistin ihrer ersten Krimi-Reihe um die Fast-schon-Privatdetektivin Hanna Hemlokk schreibt sie außerdem als „Tränenfee“ unter mehreren Pseudonymen sogenannte abgeschlossene Liebesromane für diverse Frauenzeitschriften. In einer zweiten Krimiserie, die im Herbst 2013 bei bookshouse starten wird, bekämpfen Kriminaloberkommissarin Victoria Boll und ihr Team im fiktiven Döhlin an der Diller das Verbrechen. Ute Haese ist Mitglied bei den „Mörderischen Schwestern“. Torsten Prawitt, geboren 1957, wechselte nach Geschichts- und Politikstudium mit Magisterabschluss vom gespaltenen Dasein als Nebenbei-Schreiber und Nebenbei-Student zur eindeutigen Existenz als ausschließlicher hauptberuflicher freien Autor. Er veröffentlichte nun noch mehr satirische und humoristische Texte in den Printmedien, einigen Sammelbänden u.ä. sowie als Kurzhörspiele in allen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten; schrieb außerdem viele Nummern für verschiedene Kabarett-Gruppen. Satirische Gedichte, Nonsensgereimtes und -ungereimtes kamen und kommen dazu. Darüber hinaus erscheinen immer mal wieder kriminelle und makabre Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien. In gemeinsamer ehelicher Autorenschaft mit Ute Haese entstanden außerdem mehrere Sachbücher sowie bisher zwei satirische Romane, von denen „Die Enkelmacher“ nach einem missglückten früheren Start bei einem Griff-ins-Klo-Verlag nun im Dezember 2013 hier bei bookshouse neu erscheinen werden. Ein weiteres Betätigungsfeld ist die Fotografie; auch dieses wird publizistisch in familiärer Teamarbeit beackert. Ute Haese und Torsten Prawitt freuen sich über jeden Besucher auf Facebook und ihrer Homepage. Bei dieser Leserunde gibt es mindestens 7 E-Books von "Die Soßenhobel-Mafia" im Wunschformat* zu gewinnen. Das Autorenduo sponsert zusätzlich 5 Taschenbücher. * Wir steuern bei jeder bookshouse-Leserunde 7 Leseexemplare (.pdf, .mobi oder .epub) bei. Ab 30 Interessenten wird ab weiteren 5 Teilnehmern ein weiteres Freiexemplar verlost. Also bei 35 Anfragen 8 E-Books, bei 40 Interessierten 9 E-Books, … Bitte achtet darauf, dass ihr euren Bewerbungsbeitrag in dem Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" erstellt, da wir eure Bewerbung ansonsten nicht werten können. Wir würden uns freuen, wenn ihr außerdem der Leserunde folgen würdet, damit ihr die Auslosung nicht verpasst. Da manche von euch leider keinen E-Book Reader haben, hier ein kleiner Tipp von uns. Amazon bietet auch die Kindle App für PC, Smartphone oder Tablet an. So kann man das Buch auch auf dem Rechner im mobi-Format lesen. Gern könnt ihr euch in unserer Gesamtübersicht umsehen. Oder besucht einfach unseren Blog. Auf Facebook findet ihr uns auch. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind gespannt auf die Leserunde. Euer bookshouse - Team *** Wichtig *** Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zu der Teilahme in der Leserunde (posten in den Abschnitten) und dem anschließenden Rezensieren des Buches. Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt. Die Wiedergabe des Buchinhalts ist keine Rezension. http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf

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    • 287
  • Die Soßenhobel-Mafia

    Die Soßenhobel-Mafia

    Blaustern

    07. July 2015 um 15:39

    Peter Pipke hat auf die falschen Aktien gesetzt. Nun ist das Geld weg, und er steht da. Das Dach muss dringend überholt werden. Was machen? Ein guter Plan muss her. Zusammen mit seiner Frau Sabine entführt er schließlich seinen Chef, den Dr. Döllinger, Vorstandsvorsitzender der Soßenhobel-Firma. Der hat doch garantiert Geld, oder? So landet er an einem Freitagabend auf dem Dachboden, und Sabine passt genau auf, dass es ihm dort oben auch gut geht. Dieser vergnügliche kurze Krimi hat es in sich. Voll bissigem Spott und gesalzenen Kommentaren macht man hier die obersten Aufsichtsräte aus Wirtschaft und Unternehmen lächerlich. Habgier und Gewinnsucht sowie jegliche Art von Herrschaft bekommen hier ihr Fett weg. Die Satire ist gelungen, denn der Sarkasmus trifft haargenau den Punkt. So kann man sich wirklich gut amüsieren. Die Doppeldeutigkeit gewisser Situationen tut dazu ihr übriges, und immer wieder mal werden neue Wörter kreiert. Herrlich. Diese Familie sind keine waschechten Entführer, aber in der Not … Trotzdem sind sie mit allen Wassern gewaschen und sehen zu, wie sie den Rubel zum Rollen bekommen. So wissen auch schon die Kinderlein, wo es langgeht, und der Hund Ilona schießt den Vogel ab. Der bewegt sich nur gegen Euros. Opa Hermann ist allerdings der Liebling. Kein Geschäft geht an ihm vorbei. Ein absolutes Unikat, über den man Tränen lachen kann.

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  • Bitterböser Humor in Reinkultur

    Die Soßenhobel-Mafia

    ManuelaBe

    Die Soßenhobel Mafia ist eine bitterböse Satire des Autorenpaares Ute Haese und Torsten Prawitt. Erzählt wird die Geschichte der Entführung von Dr. Heinz-Harald Döllinger dem Vorsitzenden der Firma Jed-Bam. Diese Entführung entwickelt sich ganz anderes, als sich das die Entführer Sabine und Peter Pipke vorgestellt haben. Mit herrlichem Wortwitz und beißendem Humor wird die Geschichte immer aberwitziger vorangetrieben. Markante Charaktere geben sich die Ehre den Leser zum schmunzeln und zum lachen zu bringen. Es gibt kreative Wort-und Satzschöpfungen, die sich jedoch trotz einiger Schachtelsätze gut lesen lassen. Mit hat es Spaß gemacht die Geschichte zu lesen und sie hat mir einige Stunden Lesevergnügen geschenkt.

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    • 2
  • Bitterböse Satire mit liebevoll überzeichneten Charakteren

    Die Soßenhobel-Mafia

    kingofmusic

    Wer kennt das nicht? Man fängt ein Buch an, lacht das erste Mal, das zweite Mal – und findet sich auf einmal in einem Sog, der es einem unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen. So geschehen ist es in den letzten Tagen mit dem hier zu rezensierenden Buch. Der Flug von Milvus über zwei unterschiedliche Wohngebiete bringt uns den Hauptdarstellern dieser Geschichte näher (das wird allerdings erst deutlich, wenn man ein paar Seiten gelesen hat). Dann geht es rasant weiter mit irrwitzigen Situationen, die - immer spitzfindig und tief sarkastisch – uns den alltäglichen Alltag von Heinz-Harald Döllinger (Vorstandsvorsitzender der JedBam-AG mit nervösem Darm *g*) und den teils alltäglich, aber auch teils definitiv nicht alltäglichen Alltag (wer plant schon immer eine Entführung und macht sich Gedanken darüber, was der zu Entführende wohl essen mag und ob er es wohl auch bequem genug haben wird? *g*) von Peter und Sabine Pipke (bei dem Namen musste ich spontan an die „Piefke“-Saga denken) mit ihren Kindern Tabea und Fabian, dem Kult-Opa Herrmann und dem kapitalistischstem Hund der Weltgeschichte Ilona (die nur gegen Bezahlung von Bares auf Familie Pipke hört). Mit diesem kurzweiligen Roman über einen geprellten Anleger (der zum Ende hin im Begriff ist den gleichen Fehler noch einmal zu machen *g*), der sich an seinem Chef rächen will und dann aber gnadenlos scheitert und (fast) alles so bleibt wie es war, ist dem Autoren-Duo Ute Haese und Torsten Prawitt einen grandiose Satire gelungen, die förmlich nach einer filmischen Umsetzung schreit J Schon lange her, dass ich wirklich so oft so herzhaft gelacht habe bei einem Buch! Ein Dank an Ute und Torsten! So, jetzt geh ich mir ´nen Soßenhobel kaufen…J

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    • 4

    Sabine17

    03. February 2015 um 22:20
  • Rezension zu "Die Soßenhobel Mafia"

    Die Soßenhobel-Mafia

    Zsadista

    Die Pipkes haben ein Problem, oder eher mehrere Probleme. Das Dach ist undicht und müsste neu gemacht werden. Es müsste langsam etwas Geld auf die hohe Kante gelegt werden und zur Krönung der ganzen Sache haben sie ihr gesamtes Erspartes bei Aktienspekulationen verloren. Also, wie kommt man am besten und schnellsten zu Geld? Genau, man entführt den Vorstandsvorsitzenden Herr Dr. Döllinger. Den eigenen Chef! Und das am besten am Freitagabend, wenn er mit seiner schwer arbeitenden Sekretärin alleine ist. Geplant getan. Alles bis ins kleinste Detail ausgeklügelt machen sich Peter und Sabine auf den Weg, Peter’s Chef zu entführen. Denn für so einen mächtigen Mann wird doch wohl eine Menge an Kohle springen. Am Anfang läuft auch alles wie geplant, aber nicht lange. Vor allem, weil die restlichen Herren und Damen des Vorstandes eigentlich ganz gut auf Herrn Dr. Döllinger verzichten können. Doch was macht man jetzt mit dem Herrn Vorstandsvorsitzenden, der in der Dachkammer eingesperrt ist? Und wie kommt man jetzt doch noch an Geld? „Die Soßenhobel Mafia“ ist mal wieder eine Story mit Humor meiner Wellenlänge. Wortspielereien und bitterböse Satire. Dabei muss ich gleich erwähnen, dass die Nebenprotagonistin Isabelle, die Sekretärin, meine Lieblingsperson in dem Buch war. Sie ist so schön zweideutig. Der Roman war nicht das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe und wusste schon vorher, dass er mir gefallen wird. Der Schreibstil ist dieses Mal allerdings nicht so locker und leicht wie in den anderen Büchern, die ich schon kenne. Hat mir aber keine Probleme bereitet. Ich mag es auch sehr, wie die Autorin mit außergewöhnlichen Worten jonglieren kann. Oftmals sind sie so außergewöhnlich, dass ich in Google nachsehen muss, um was es sich handelt oder ob sie frei erfunden sind. So etwas finde ich dann auch sehr gelungen. Was mir allerdings an diesem Roman nicht 100%ig gefallen hat, war der sehr kurz gehaltene Schluss. Das Ende fand ich für mich nicht ganz befriedigend, nach der kompletten Vor-Story. Ich hätte mir da ehrlich eine andere Auflösung gewünscht. Daher gibt es diesmal von mir auch einen Stern Abzug. 

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    • 2

    eulenmama

    20. January 2015 um 18:08
  • Pfundsnobel, dieser Hobel

    Die Soßenhobel-Mafia

    karinka

    11. January 2015 um 11:05

    Der Titel „Die Soßenhobel-Mafia“ hatte mich neugierig gemacht, da ich mir unter einem „Soßenhobel“ nun überhaupt nichts vorstellen konnte und bisher auch keine Bücher des Autorenduos Ute Haese und Torsten Prawitt kannte. Ich bin mit einem absoluten Lesevergnügen belohnt worden, auch wenn ich manchmal ziemlich schlucken musste wegen der bitterbösen Satire dahinter. Trotzdem: Vielen Dank für dieses wundervolle Buch. Peter Pipke hat sich verspekuliert und mit der falschen Wahl der Aktien sein kleines Vermögen in den Sand gesetzt. Da aber das Dach dringend repariert werden muss und eigentlich ja auch noch ein wenig Geld auf die hohen Kante gelegt werden sollte, fasst er mit seiner Frau Sabine den Plan, seinen Chef, den Vorstandsvorsitzenden der Soßenhobel-Fabrik, Herrn Dr. Döllinger, zu entführen. Dies geschieht am besten am Freitagabend, wenn Dr. Döllinger sich mit seiner Chefsekretärin Isabelle Hirtlreuther trifft, weil sich im Laufe der Woche bei Dr. Döllinger „einiges aufgestaut hat“. Geparkt wird bei der Entführung natürlich auf dem Peter zugewiesenen Firmenparkplatz mit der Nummer zweihundertdreiundsechzig! Schließlich ärgert er sich ja auch jedes Mal, wenn den irgendwer anders benutzt. Sabines größtes Problem ist, was Herr Dr. Döllinger denn wohl gerne isst und ob er es auch bequem hat in der Dachkammer. Auch der Rest der Pipke-Familie ist durchaus bemerkenswert: Opa Hermann, der, sehr geschäftstüchtig, schnell auf den Punkt kommt, die beiden süßen Kleinen Tabea und Fabian, die genau wissen was sie wollen, und selbst Ilona, der Familienhund, der nur gegen Bares dazu zu bewegen ist, Herrchen und Frauchen zu gehorchen. Wie der Vorstand der Soßenhobel-Fabrik auf die Entführung reagiert, ob Peter und Sabine die richtige Lösung für ihr Geldproblem gefunden haben und wie die ganze Sache endet, müsst ihr selbst herausfinden. Es lohnt sich auf jeden Fall! Das ganze Buch strotzt nur so vor Sarkasmus und wunderschönen, eindeutig doppeldeutigen Aussprüchen wie z.B. über die Chefsekretärin Isabelle Hirtlreuther: „Sie hat noch in keiner Stellung versagt“ oder so wundervollen Wortschöpfungen wie „Wollstrickkopfkomplettbedeckung“ – garantiert mindestens ein Lacher auf jeder Seite. Ich jedenfalls habe lange kein Buch gelesen, bei dem ich mich so köstlich amüsiert habe und das dann doch so bitterböse war, dass mir manchmal das Lachen im Hals stecken blieb! Dafür gibt es von mir volle 5 Sterne!

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  • Geld regiert die Welt

    Die Soßenhobel-Mafia

    Antek

    Ich liebe die Krimis von Ute Haese und auch mit „Die Enkelmacher“,  einem weiteren Gemeinschaftsprojekt mit Torsten Prawitt, hatte ich super gute Unterhaltung. Deshalb war ich auf „ Die Soßenhobelmafia“ sehr gespannt. Ich wurde nicht enttäuscht, obwohl ich mit Aktienanlagen nichts am Hut habe,  hatte ich richtig viel zum Lachen und Schmunzeln. Warum ein Roman für geprellte Kleinanleger? Tja Peter ist hier der, der sein bisschen Vermögen möglichst schnell und gut vermehren wollte. Der Plan ist leider nicht aufgegangen. Auf die falschen Aktien gesetzt, könnte man sagen, denn diese befinden sich leider im Sinkflug. Tja,  da ist jetzt guter Rat teuer, vor allem, wenn das Hausdach unbedingt saniert werden muss. Soll man sich es als braver Bürger denn auf den Kopf regnen lassen, weil die Wirtschaftsheinis versagen? Klar nicht und deshalb plant er kurzerhand eine Entführung, da kommt die Kohle totsicher. Wen trifft es? Klar warum nicht einfach den eigenen Chef Herrn Dr. Döllinger, den Vorstandsvorsitzenden des namhaften Soßenhobelherstellers nehmen.  Der wird kurzerhand auf dem Dachboden einquartiert, ganz im Gegensatz zu den Firmenaktien, die sind nämlich im Keller. Alle,  die sich auf die Schiene Aktien, Anlage und Wirtschaft freuen, bekommen hier eine Satire aller ersten Güte, die Firmenleitungen, marktwirtschaftliche Entscheidungen, Evaluationen, Menschlichkeit in Unternehmen sowie Geldgier und Machtstreben gehörig und auf die Schippe nimmt. Dies geschieht mit einer derart ausgefeilten Sprachgewandtheit die vor Sarkasmus und Doppeldeutigkeit nur so sprüht. Warum aber auch ein Roman nicht nur für geprellte Kleinanleger? Ganz einfach, weil die Soßenhobelmafia einfach so viele geniale Kleinigkeiten beinhaltet. Das fängt schon bei den Charakteren an. Peter und einer Frau Sabine, eigentlich solide Durchschnittsbürger, beileibe keine Profis in Entführungssachen, sind die Schau schlechthin. Was könnte denn der Herr Dr. Döllinger gerne essen? Hat er es auch schön bequem? Eigentlich eignen sie sich absolut nicht als Entführer, schon gar nicht als skrupelhafte, wenn nur die Geldgier nicht so groß wäre. Aber das muss wohl schon in den Genen liegen, denn die Geschäftstüchtigkeit setzt sich bei allen Familienmitgliedern durch. Hund Ilona folgt nur für einen kleinen Obolus in Form von Euros und auch die zwei süßen kleinen Kinder wissen recht genau was sie wollen. Mein absoluter Favorit ist allerdings Opa Hermann. Über den habe ich teilweise wirklich Tränen gelacht, ganz großes Kino. Auch die Entführung an sich ist einfach super Unterhaltung. Bei der Geiselnahme angefangen bis hin zur Freilassung gibt es so viele witzige Details, die einen einfach zum Lachen bringen müssen. Alles in allem eine super witzige Satire, für die man nicht unbedingt Aktienanleger sein muss um seinen Spaß zu haben.

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    • 4

    clary999

    10. January 2015 um 21:22
  • Satire mit vielen Fragezeichen...

    Die Soßenhobel-Mafia

    Buchfeeling

    10. January 2015 um 14:46

    Anders als Anfangs von mir erwartet, handelt es sich bei dem Buch nicht um ein lustiges Schenkelklopfer-Buch, sondern vielmehr um eine bitterböse Satire. So bereitete mir der Einstieg in die Geschichte auch ein wenig Mühe. Wenn man sich aber an die etwas komplizierten Schachtelsätze und hochtrabenden Business-Floskeln gewöhnt hat, gibt es sehr viele Schmunzel-Momente beim Lesen. So findet sicher jeder in den Protagonisten mindestens eine Person, die er selbst schon auf die eine oder andere Weise kennengelernt hat… ob in der Firma, auf dem Amt oder bei der Bank… bei der Versicherung oder sogar im Bekanntenkreis? Die Entführung des Vorstandsvorsitzenden Dr. Döllinger gestaltet sich also nicht ganz so einfach, wie es sich die beiden Entführer gedacht haben. Da spielt einerseits die Famile der Entführer nicht so mit, wie erwartet. Dann reagiert der Vorstand anders als erwartet und letztendlich ist auch das Entführungsopfer nicht so eingeschüchtert, wie es sich gehören würde. Doch am Ende wird alles gut…. oder nicht? Eine Entführung mit vielen Hindernissen, eine Geschäftsführung, wie sie skrupelloser nicht sein könnte und ein Opfer, das von niemandem vermißt wird. Eine bitterböse Story, ein ehrlich-satirischer Blick hinter die Kulissen der Geschäftswelt und Protagonisten die trotz der überzogenen Reaktionen sehr glaubhaft wirken… ;-) Das Buch enthält schwierige Satzführung, erzählt viele Passagen nur angedeutet und lässt viel im Dunkeln. Auch der Schluß konnte mich leider nicht mehr fesseln. Allzu schnell ist das Ende erzählt und viele Dinge bleiben ungesagt. Was sicher gewollt ist, mich aber irgendwie nicht befriedigt hat…

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  • Trau, schau, wem!

    Die Soßenhobel-Mafia

    esposa1969

    07. January 2015 um 14:49

    Hallo meine lieben Leser, abermals durfte ich an einer satirischen Leserunde teilnehmen: == Die Soßenhobel-Mafia == Autoren: Ute Haese und Torsten Prawitt == Buchrückentext: == „Staller hier. Guten Morgen, Frau Döllinger. Ich rufe an, weil – ja, ja, immer im Dienst! Frau Döllinger, Sie werden sich bestimmt schon gewundert haben, weshalb Ihr Gatte gestern Abend so lange in der Firma geblieben ist, genauer gesagt, weshalb er die ganze Nacht dort verbracht hat beziehungsweise es Ihnen so scheinen musste, als verbrüge … äh … verbrächte … Pardon? … Äh … ich wollte damit sagen, dass Ihr Mann letzte Nacht nicht nach Haus gekommen ist … Nein … Ja, da bin ich ganz sicher.“ Er lockerte seine Krawatte. „Frau Döllinger, Sie müssen jetzt ganz tapfer sein. Ihr Mann ist entführt worden!“ So kann’s kommen. Denn was tut der brave Bürger, wenn sich seine gesamten Ersparnisse bei einer obskuren Geldanlage in Luft aufgelöst haben? Er sinnt auf Wiedergutmachung. Und verspekuliert sich damit unter Umständen ein weiteres Mal, wenn sich auch die scheinbar todsichere Alternative als Flop erweist. == Leseeindrücke: == Mit diesem Roman ist dem Autorenduo Ute Hasse und Torsten Prawitt eine Meisterleistung an satirischem Humor mit kriminalistischen Zügen gelungen. Von Ute Hase habe ich bereits mehrere Roman gelesen und genossen. Die Aktien des Kleinanlegers Peter und dessen Frau Sabine sind mit Tiefflug in den Keller gesunken. Zu dumm, da doch das ach dringend repariert werden muss und auch etwas für die Rücklage hätte beiseite gelegt werden wollen. Das verlorene Geld soll schnellstens wieder reingeholt werden und am sichersten scheint dem Ehepaar die Entführung des eigenen Chefs Heinz-Harald Döllinger. Gedacht, getan und schon findet sich der freundlich entführte Döllinger in einer nette Bleibe bei seinen Entführern unter´m Dach wieder. Leider verspekulieren sich Peter und Sabine direkt ein zweites Mal, denn auf die Lösegeldforderung will die Vorstandsriegedes Soßenhobel-Konzerns JedBam gar nicht so richtig eingehen. Da ist nun guter Rat teuer….. Ich habe mich Seite für Seite köstlich amüsiert. Die Situationskomik ist bei jeder Begebenheit perfekt ausgeklügelt, dass man einfach gar nicht anders kann als schmunzeln. Die Entführer-Familie mit ihrer freundlich schrulligen Art, Döllinger irgendwie in jeder Situation höflich und würdevoll und um das entführerliche Treiben herum jede Menge Randfiguren, die perfekt in die Geschehnisse eingesponnen werden. Die Charaktere sind überschaubar gewählt und werden gut vorstellbar und fast schon lebendig beschrieben. Der Prolog mit dem Greifvogel Milvus´  der uns aus seiner Perspektive in die Handlung einführt, könnte auch auf einen Geldgeier gut gemünzt sein. Alleine der Buchtitel schon macht neugierig: Was ist denn ein Soßenhobel? Und was eine Soßenhobel Mafia? Schlagt gar nicht erst nach! Der Soßenhobel ist genauso amüsant erfunden wie die restliche Geschichte. Zwanzig angenehm kurze und kurzweilige Kapitel verteilen sich auf 150 Seiten, die sich Dank augenfreundlicher Schrift und bissig-spritziger Wortwahl unterhaltsam und zügig lesen lassen. Ich vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen! Herzlichen Dank! © esposa1969

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  • Ein satirischer Roman

    Die Soßenhobel-Mafia

    Mrs. Dalloway

    06. January 2015 um 12:28

    Ein satirischer Roman? Super, genau mein Ding. Das habe ich gedacht, bevor ich mit dem Lesen angefangen habe.  Leider hat sich dann doch herausgestellt, dass es sich dabei doch nicht wirklich um meinen sense of humour handelt. Was natürlich keineswegs heißen soll, dass das Buch schlecht ist - nur meinen Geschmack hat es nicht zu 100 Prozent getroffen. Allerdings musste auch ich einige Male zumindest schmunzeln. Zum Beispiel schon beim Titel: Die Soßenhobel-Mafia. Man stelle sich mal bitte einen Soßenhobel vor! Wer Spaß daran hat, wie die Finanz- und Wirtschaftswelt veräppelt wird, der wird seine helle Freude an diesem Buch haben. Ich kann nur jedem raten es selbst zu lesen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Die 150 Seiten sind durchaus schaffbar.

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  • Sarkasmus pur

    Die Soßenhobel-Mafia

    mabuerele

    05. January 2015 um 20:24

    „...Ich bin sicher, Sie geben in jeder Position Ihr Bestes...“ Milvus, ein Greifvogel, fliegt über die Ortschaft. Bei dem Rundflug lerne ich die Handlungsorte schon sehr genau kennen. Auch zwei der Protagonisten werden vom Vogel registriert. Das sind Dr. Döllinger und Peter. Letzterer hat gerade per Post erfahren, dass sein Aktiendepot gegen Null tendiert. Heinz-Harald Döllinger ist Chef der Fabrik zur Herstellung von Soßenhobeln. Auch die Aktien seiner Firma befinden sich im Sinkflug. Peter will sich allerdings sein Geld zurückholen. Deshalb plant er die Entführung von Heinz-Harald. Das Autorenduo hat einen humorvollen Roman geschrieben. Der Sarkasmus ist in jeder Zeile spürbar. Das Buch ließ sich flott lesen. Dazu beigetragen hat nicht nur die abwechslungsreiche Handlung, sondern auch der ausgefeilte Schriftstil. Manche der Sätze muss man sich regelrecht auf der Zunge zergehen zu lassen, um all die Anspielungen aufzunehmen. Dazu gehört auch das obige Zitat, das an die Chefsekretärin von Dr. Döllinger gerichtet ist. Die Autoren beherrschen den Umgang mit Adjektiven und Partizipien, verwenden treffende Metapher. Sätze dürfen auch gern etwas länger sein und charakterisieren dann gleich eine ganze Personenklasse. Die Protagonisten werden aber auch dadurch beschrieben, was sie wie sagen. Während man in der Konzernzentrale viel redet und nichts sagt, kommt Opa Herrmann sofort auf den Punkt. Natürlich gehört es zum Genre, dass einige Situationen stark überhöht und zugespitzt dargestellt werden. Bei allem Humor sorgen Skrupellosigkeit und Geldgier dafür, dass mir ab und zu das Lachen im Halse stecken blieb. Grundlagen betriebswirtschaftlichen Handelns wurden an passender Stelle integriert. Sinn oder Unsinn dieser Darlegung ergeben sich aus dem Ablauf des Geschehens. Das Cover ist außergewöhnlich und passt zum Inhalt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist für viele Überraschungen gut und zeichnet sich durch sprachlich gekonnt dargestellte kleine Szenen aus.

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  • Ironie und Spott

    Die Soßenhobel-Mafia

    Schnuck59

    04. January 2015 um 20:10

    In überspitzter Form werden Situationen als der Wirtschafts- und Finanzwelt beschrieben. Mit einem Hauch von Ironie und Spott wird "das Verhältnis" von Chef und Sekretärin dargestellt. 
    Es kommt auch die Frage auf: Was mache ich wenn niemand den Entführten zurückhaben will?
    Mir gefällt der Schreibstil der beiden Autoren sehr gut und ich empfehle das Buch jedem weiter, der Humor und Satire mag.

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