Ute Haese DrachenHatz

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Inhaltsangabe zu „DrachenHatz“ von Ute Haese

Es läuft gut in Hanna Hemlokks Leben. Die Autorin von abgeschlossenen Liebesromanen ist nicht nur frisch verliebt, nein, auch in ihrem eigentlichen Traumjob als private eye tut sich etwas: der erste Auftrag, um den sie nicht vorher betteln musste auch wenn es nur um das geklaute Brennholz von Bauer Plattmann geht. Viel ernster sind die Probleme von Greta, einer Arbeitskollegin von Hannas neuem Freund. Zuerst hat Greta ihr Kind durch einen schrecklichen Unfall verloren. Und nun versucht ein unheimlicher Anrufer, sie mit Psychoterror in den Wahnsinn zu treiben. Wenn sie es nicht endlich zugibt, hat sie nicht mehr lange zu leben. Nur, was soll sie zugeben? Sie hält sich doch ohnehin für schuldig.§Kein Wunder, dass Hanna das Brennholz erstmal Brennholz sein lässt und sich stattdessen mit Verve in die Suche nach dem anonymen Anrufer stürzt. Merkwürdige Typen gibt es ja einige in Gretas Umfeld, aber wer ist der Psychopath? Mit der beschaulichen Idylle am Passader See ist es gründlich vorbei. Denn man tau.

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  • Rezension zu "Drachenhatz" von Ute Haese

    DrachenHatz
    tigerbea

    tigerbea

    04. December 2014 um 09:09

    In Hannas Hemlokks Leben verläuft alles bestens. Ihre Liebesromane laufen gut und noch dazu ist sie frisch verliebt. Aber das Beste: Die erhält ihren ersten Auftrag als Privatdetektivin. Als ihre Arbeitskollegin Greta, deren Kind kürzlich durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, von einem anonymen Anrufer terrorisiert wird, ist Hannas Spürsinn geweckt. Greta soll laut Anrufer endlich alles zugeben, sonst stirbt sie bald. Greta ist am Ende ihrer Kräfte, denn sie fühlt sich sowieso schuldig... Auch der dritte Fall für Hanna Hemlokk ist ein Erlebnis. Hanna entwickelt sich richtig gut weiter, wird sogar als Detektivin anerkannt und muß nicht mehr um Aufträge betteln. Nein, die Leute kommen zu ihr. Und Ute Haese beweist aufs Neue, daß sie gute Krimis schreiben kann. Der Fall ist spannend, vom ersten Satz an ist man als Leser in der Handlung drin. Geschrieben ist das Buch wundervoll locker und flüssig, mit einer Prise norddeutschen Humors, der sehr gekonnt eingesetzt wird. Auch die Beschreibung der Charaktere ist wieder einfach toll. Als Leser freut man sich richtig, wieder mit der "alten Freundin" Hanna auf Entdeckung gehen zu können. Für mich immer wieder schön: das Wiederlesen mit der Probstei, meiner Lieblingsregion Deutschlands.

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  • Rezension zu "DrachenHatz" von Ute Haese

    DrachenHatz
    abuelita

    abuelita

    17. September 2012 um 18:58

    Die Protagonistin Hanna Hemlokk gefällt mir gut – sie ist witzig, aber nicht abgedreht (das ist eher die Handlung….*g*)…., sie hat Kanten und Ecken und ist richtig sympathisch. Die Geschichte an sich fand ich eher lustig, wenn auch ein wenig langatmig dann. Zu einem richtigem richtigen „ach ist das aber spannend“ hat es bei mir allerdings nicht gereicht, dazu musste ich viel zu viel lachen, zumindest über den einen „Fall“.....

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  • Rezension zu "DrachenHatz" von Ute Haese

    DrachenHatz
    joshi_82

    joshi_82

    11. September 2011 um 12:23

    Hanna Hemlokk ist eine wahnsinnig sympathische Protagonistin, die Ecken und Kanten hat, clever und witzig ist. Da das Buch in der Ich-Perspektive von Hanna geschrieben ist, kann man sich gut in sie hineinversetzen und immer wieder kann man über die witzigen Kommentare von ihr lachen. Das hat mir unheimlich gut an dem Buch gefallen. Auch Hanna´s Freunde, allen voran Marga und Harry, sind tolle Protagonisten und ich finde es klasse, wie die Autorin die Beziehung zwischen den Freunden beschreibt. Jeder hat so seine kleinen Fehler, die man aber irgendwie mögen muss, denn Hanna tut es auf jeden Fall. Auch die Geschichte an sich ist sehr spannend geschrieben und man weiß fast bis zum Schluß nicht, wer genau der Anrufer ist. Der Beginn des Buches war ziemlich traurig, denn da erfährt man, wie genau Greta´s Sohn gestorben ist, was sie dabei für eine Rolle gespielt hat und natürlich wie sie sich nun fühlt. Und natürlich kann ich mich als Mutter da gut hineinversetzen und musste sehr mit den Tränen kämpfen. Sowas wünscht man wirklich keinem. Doch trotz dieser tragischen Geschichte geht es ganz schön rund bei Hanna, denn sie hat gleich zwei Fälle paralell zu lösen, was sich als schwieriger erweist, als gedacht. Immer wieder wird der Leser auf falsche Fährten gelockt, genau wie Hanna auch. Und zwischenzeitlich hält man Hanna für ein wenig zwanghaft, denn eigentlich denkt sie an fast nichts anderes mehr, als an ihre Fälle. Sogar im Urlaub lassen diese ihr keine Ruhe. Ute Haese hat einen sehr flüssigen Schreibstil, bei dem das Lesen wirklich Spaß macht. Unheimlich interessant fand ich, wie Hanna an die Fälle herangegangen ist und welche Gedanken ihr da so durch den Kopf schwirren. Auch wenn das schon der dritte Hanna Hemlokk-Fall ist, hat man nicht unbedingt das Gefühl, dass man vorher die ersten Teile gelesen haben muss. Natürlich gibt es ab und an kleine Verweise auf die früheren Fälle, aber meiner Meinung nach ist das nichts, was den Lesefluss beeinträchtigt, wenn man nicht ganz genau weiß, was da vor sich gegangen ist. Wobei mich jetzt schon interessieren würde, was genau für Fälle das waren... Für mich ist "DrachenHatz" ein intelligenter, witziger und spannender Krimi mit einer gewissen Dramatik. Auf jeden Fall bekommt das Buch eine Leseempfehlung von mir.

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  • Rezension zu "DrachenHatz" von Ute Haese

    DrachenHatz
    connychaos

    connychaos

    25. July 2011 um 15:13

    DrachenHatz: Der dritte Fall für Hanna Hemlokk Es läuft gut in Hanna Hemlokks Leben. Die Autorin von abgeschlossenen Liebesromanen ist nicht nur frisch verliebt, nein, auch in ihrem eigentlichen Traumjob als private eye tut sich etwas: der erste Auftrag, um den sie nicht vorher betteln musste auch wenn es nur um das geklaute Brennholz von Bauer Plattmann geht. Viel ernster sind die Probleme von Greta, einer Arbeitskollegin von Hannas neuem Freund. Zuerst hat Greta ihr Kind durch einen schrecklichen Unfall verloren. Und nun versucht ein unheimlicher Anrufer, sie mit Psychoterror in den Wahnsinn zu treiben. Wenn sie es nicht endlich zugibt, hat sie nicht mehr lange zu leben. Nur, was soll sie zugeben? Sie hält sich doch ohnehin für schuldig. Kein Wunder, dass Hanna das Brennholz erstmal Brennholz sein lässt und sich stattdessen mit Verve in die Suche nach dem anonymen Anrufer stürzt. Merkwürdige Typen gibt es ja einige in Gretas Umfeld, aber wer ist der Psychopath? Mit der beschaulichen Idylle am Passader See ist es gründlich vorbei. Denn man tau. Hanna Hemlokk ist Autorin von Liebesromanen und Privatdetektivin. Während ihr neuer Roman nur schleppend zu Papier gebracht wird, hat sie gleich zwei neue Fälle, die sie ermitteln will. Beim ersten wird Brennholz vom Bauern Plattmann gestohlen und beim zweiten Fall wird Greta, die Arbeitskollegin von Hannas neuem Freund Thomas, am Telefon belästigt und bedroht. Hanna ist entsetzt, die arme Greta verlor erst kürzlich ihren kleinen Sohn bei einem Unfall und kann durch den Telefonterror gar nicht zur Ruhe kommen. Schnell hat sie den ersten Verdächtigen im Visier und bespitzelt ihn mit einer Wanze aus dem Katalog. Und auch bei den andren Leuten in Gretas Umfeld forscht sie nach. Dabei muss sie wohl wirklich dem Täter auf die Füße getreten sein, denn im Liebesurlaub mit ihrem Thomas wird Hanna in der Nacht verfolgt und verprügelt. Doch Hanna Hemlokk gibt sich nicht geschlagen und ermittelt weiter. Hilfe bekommt sie hierbei von ihrem Kumpel und einer guten Freundin. “DrachenHatz” ist für mich das erste Buch der Autorin aber mich hat die Person der Hanna Hemlokk sehr neugierig auf die ersten zwei Bände gemacht. Hanna Hemlokk wird sehr sympathisch dargestellt, etwas spleenig aber sehr ehrlich, direkt und liebenswürdig. Die Autorin hat auch die anderen Protagonisten sehr gut erdacht, alle werden sehr ausführlich beschrieben und der Leser kann dahinter authentische Menschen mit ihren Macken und Eigenarten entdecken. Die Geschichte ist sehr spannend und humorvoll geschrieben, man versucht gleich, selbst hinter das Geheimnis zu kommen (und ich lag dabei zwei Mal falsch und bin erst zum Ende, als es offensichtlich wurde, dem Täter auf die Spur gekommen.

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  • Rezension zu "DrachenHatz" von Ute Haese

    DrachenHatz
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. April 2011 um 15:30

    Greta Gallwitz, eine Arbeitskollegin von Thomas, zieht bei Marga ein. Hanna hat ein schlechtes Gewissen, da sie ihre Freundin mit dieser Aktion etwas überfahren hatte. Bei dem "desaströsen" Osterbrunch vor zwei Wochen ... In diese nette Runde war auch Hannas alter Freund Harry eingeladen. Der freie Journalist hat immer einen lockeren Spruch auf Lager und sparte auch diesmal nicht mit provokanten Seitenhieben. Hannas neuer Freund Thomas schien aber überhaupt nicht darauf zu reagieren. Irgendwie macht ihn das verdächtig, meint Harry. Von Anfang an habe er ihm nicht getraut und er vertraut auf eine sehr absolutistische Art und Weise seiner Menschenkenntnis. Hanna war entsetzt und in einem von Harry verlangten Gespräch unter vier Augen entbrannte eine heftige Auseinandersetzung. Harry korrigierte seine Verdächtigungen nicht und so trennte man sich im Streit. Hanna Hemlokk ist Autorin ("Tränenfee im Brotberuf") für "abgeschlossene Liebesromane" in Frauenzeitschriften, die bekanntlich ausnahmslos in Wartezimmern div. Arztpraxen oder rein zufällig und so ganz nebenbei beim Frisör gelesen werden. Privatdetektivin ist sie aus Leidenschaft ... und schon bald entwickeln sich erste Grundlagen für ihren dritten Fall. Greta ist davon überzeugt, ihren Sohn umgebracht zu haben, da sie allein die Verantwortung für einen fürchterlichen Unfall mit einem Lenkdrachen trägt. Aus juristischer Sicht war es ein Unfall, doch ihr Gewissen definiert das Unglück als Mord. Hauke hatte sich schon immer einen Drachen gewünscht, aber nie bekommen. Als er acht Jahre alt war, gab seine Mutter nach und bereute es bitter! Dabei war sie nicht mal seine leibliche Mutter. Moni war längst tot. Greta nahm Hauke als Baby auf, als Moni schwer verunglückte und später im Krankenhaus starb. Moni würde ihr wohl nie verzeihen. Gretas Verzweiflung steigert sich ins Unermessliche, denn seit Monaten bekommt sie anonyme Anrufe. Sie soll etwas sagen, doch sie weiß nicht was. Ihre Schuld hat sie doch längst eingestanden, und jetzt droht ein unbekannter Anrufer, ihr etwas anzutun. Hanna schreibt nicht nur nebenher an einer mehrteiligen Serie für eine neue Frauenzeitschrift, sondern sieht die Zeit gekommen, wieder Ermittlungen aufzunehmen. Eine ganze Menge Fragen ergeben sich beispielweise in Richtung leiblichem Vater, der offenbar unbekannt ist. Weiß er überhaupt von der Existenz seines Sohnes? Was und wie passierte Monis Unfall genau? Eigentlich wollte sie ihren Sohn nur von der Kinderkrippe abholen, wurde aber auf der Fahrt in einen Frontalzusammenstoß verwickelt. In welchem Verhältnis stand Greta zur leiblichen Mutter Monika Strehler? Welche Rolle spielen Monis geschiedene Ehemänner? Zwei stehen zur Auswahl. Welche Informationen gibt es über Hauke in der Schule? War er in Vereinen? Was wusste man über ihn? Was hat das neu zugezogene Unternehmer-Ehepaar zu verbergen? Sind ihre seltsamen Pläne, eine Döner-Kette zu eröffnen sowie die Herstellung und der Vertrieb von "Kuhmist-Pellets", real? Kennen die beiden Greta angeblich wirklich nicht? Zunächst scheint nur festzustehen, dass Greta in ihrem bisherigen Leben nichts als Pech hatte. Alles was sie anpackte, ging gründlich schief. Zudem wundert sich Hanna über den recht intensiven Kontakt zwischen ihrem neuen Freund und Greta. Stets ist er auf dem neusten Stand, da offenbar ein reger Informationsaustausch stattfindet. Kurz blitzen Harrys Verdächtigungen auf ... Turbulent beginnt Ute Haese den dritten Fall für Hanna Hemlokk. Nach dem düsteren Prolog stürzen wir mitten in Hannas Privatleben und jenem, oben schon erwähnten, Osterbrunch, zu welchem sie ihre besten Freunde eingeladen hat. Nicht ohne Witz und sehr schlagfertig charakterisiert sie ihre Figuren gleich zu Beginn. Kurz fühlt man sich an eine beliebige Tischszene erinnert, die Kollegin Janet Evanovich in ihrer Stefanie-Plum Reihe jeweils so überaus brüllend komisch in Szene zu setzen wusste. Dieses Schlaglicht löst sich aber bereits auf der zweiten Seite vollständig auf, denn Ute Haese hat nicht nur ihren eigenen Stil, sondern schreibt erfreulicherweise "neben" dem Mainstream, also wesentlich interessanter, schräger und hinterlistiger - und ebenso unkonventionell, wie sich die Methoden ihrer Figur der schreibenden Privatdetektivin gestalten. "DrachenHatz" ist rundum erfrischend anders und eines meiner ersten Krimi-Highlights des Jahres 2011! © Thomas Lawall - www.querblatt.com

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