Ute Haese Ende. Aus. Vorbei.

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Inhaltsangabe zu „Ende. Aus. Vorbei.“ von Ute Haese

In Döhlin an der Diller geht die Angst um: Als im Stadtpark ein Mitglied der Döhlin Devils ermordet wird, richtet sich der Tatverdacht der Öffentlichkeit und der Polizei sofort auf die örtliche Bikerszene. Droht in der beschaulichen Stadt etwa ein Rockerkrieg zwischen den „Teufeln“ und den rivalisierenden „Crazy Nuts“ mit weiteren Toten? Oder wurde das Opfer von der eigenen Gang für ein wie auch immer geartetes Vergehen bestraft? Handelt es sich überhaupt um ein Szene-Verbrechen?
Kriminaloberkommissarin Victoria Boll und ihre Taskforce stoßen bei den Ermittlungen im Umfeld des Opfers auch auf Spuren, die in eine ganz andere Richtung weisen.

Klischees und Vorurteile bringen das Team um Victoria Boll in Wallungen. Ein spannender Krimi, der Leser nimmt an den Ermittlungen teil!

— Floh

Spannender Krimi im Bikermilieu. Victoria und ihr Team haben alle Hände voll zu tun.

— mabuerele

Regionalkrimi in einer fiktiven Region

— esposa1969

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    „...Kein Hightech-Schnickschnack, sondern kleine, sich ringelnde Biowaffen von schlabbriger Konsistenz, die einem menschlichen Dieb auf der Zunge zergingen...“ Hanna möchte endlich Nägel mit Köpfen machen und sich die Gewerbegenehmigung als Privatdetektivin holen. Leider hat das Amt außerplanmäßig geschlossen. Dafür läuft ihr Theo über den Weg. Sein Nachbar Max Rathjen soll Selbstmord begangen haben. Theo zweifelt das an. Er beauftragt Hanna, zu ermitteln. Da Theo als Nachlassverwalter von Max eingesetzt wurde, soll Hanna außerdem nach den möglichen Erben suchen. In Inges Gaststätte erhält Hanna den nächsten Auftrag. Die Tischdekorationen verschwinden häufig. Inge vermutet hinter dem Diebstahl ein Campingpärchen. Auch darum soll sich Hanna kümmern. Und dann steht noch Harry auf der Matte. Er sucht ein unbekanntes Manuskript des Kinderbuchautoren James Krüss. Die Autorin hat einen spannenden und abwechslungsreichen Kriminalroman geschrieben. Das Buch lässt sich zügig lesen. Dazu trägt schon die Protagonistin bei. Hanna lebt in Bokau, einem kleinen Ort an der Schleswig-Holsteinischen Ostseeküste, ist Single, liebt ihre Schildkröten und schreibt zum Broterwerb Liebesromane in Heftchenformat, jedenfalls so lange, wie sie von ihrem Job als Privatdetektivin noch nicht leben kann. Sie verfügt über einen trockenen Humor und hat einen ausgefallenen Freundeskreis. Vor allem Magda, ihre beste Freundin, hat oft skurrile Ideen. Neben der interessanten Geschichte begeistert das Buch aber insbesondere durch seinen ausgefeilten Schriftstil. Klar findet man an verschiedenen Stelen auch den örtlichen Dialekt, doch das Besondere sind die Wortneuschöpfungen und die gekonnten Umschreibungen. Wer vermutet schon bei obigen Zitat, dass es um nichts weiter geht als Regenwürmer. Sarkastische Bemerkungen gehören zu Hannas Standardrepertoire. Ihr Verhältnis zu Harry gibt immer wieder zum Schmunzeln Anlass. Über ihre Dialoge habe ich mich köstlich amüsiert. Sie mögen sich, aber mehr will Hanna nicht zulassen. Harry ist hartnäckig. Als neues und außergewöhnliches Stilmittel hat mich die Autorin an einer nicht ungefährlichen Aktion per Telefon teilnehmen lassen. Ich musste mit Hanna geduldig warten, bis der nächste Anruf von Fortgang der Geschichte berichtete. Die eigentlichen Kriminalfälle sind gekonnt in das tägliche Allerlei eingebettet. Die Ermittlungen sollen bitte nicht in Arbeit ausarten. Und dann gilt es erst die Geburt von 6 Schildkrötenkindern zu feiern, „...krabbbelnde Walnusshälften...“ nennt Hanna sie liebevoll. Natürlich folge ich Hanna widerspruchslos auf allen Irrwegen im Ermittlungsdschungel. Nebenbei erfahre ich so manche Familiengeschichte. Das Cover passt zum Thema, auch wenn die Möwe weder in Mord noch in Diebstahl involviert ist. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich mag die sprachlichen Feinheiten und die ungewöhnlichen Einfälle der Autorin.

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    • 5
  • Leserunde zu "Ende. Aus. Vorbei." von Ute Haese

    Ende. Aus. Vorbei.

    bookshouse Verlag

    Lust auf Krimi-Zeit? Victoria Bolls 2. Fall von Ute Haese wartet auf euch. Rätselt und ermittelt in einer Leserunde gemeinsam :-) In Döhlin an der Diller geht die Angst um: Als im Stadtpark ein Mitglied der Döhlin Devils ermordet wird, richtet sich der Tatverdacht der Öffentlichkeit und der Polizei sofort auf die örtliche Bikerszene. Droht in der beschaulichen Stadt etwa ein Rockerkrieg zwischen den „Teufeln“ und den rivalisierenden „Crazy Nuts“ mit weiteren Toten? Oder wurde das Opfer von der eigenen Gang für ein wie auch immer geartetes Vergehen bestraft? Handelt es sich überhaupt um ein Szene-Verbrechen? Kriminaloberkommissarin Victoria Boll und ihre Taskforce stoßen bei den Ermittlungen im Umfeld des Opfers auch auf Spuren, die in eine ganz andere Richtung weisen. Leseprobe TXT Leseprobe PDF Leseprobe SWF Zur Autorin Ute Haese, geboren 1958, promovierte Politologin und Historikerin, war zunächst als Wissenschaftlerin tätig. Neben Fachveröffentlichungen verfasste sie zahlreiche journalistische Kommentare zu politischen und sozialen Themen sowie – teilweise gemeinsam mit ihrem Ehemann Torsten Prawitt – mehrere Sachbücher. Seit 1998 arbeitet sie hauptberuflich als freie Autorin und widmet sich inzwischen ausschließlich der Belletristik im Krimi- und Satirebereich sowie inzwischen zusätzlich der Fotografie. Wie die Protagonistin ihrer ersten Krimi-Reihe um die Fast-schon-Privatdetektivin Hanna Hemlokk schreibt sie außerdem als „Tränenfee“ unter mehreren Pseudonymen sogenannte abgeschlossene Liebesromane für diverse Frauenzeitschriften. In einer zweiten Krimiserie, die im Herbst 2013 bei bookshouse starten wird, bekämpfen Kriminaloberkommissarin Victoria Boll und ihr Team im fiktiven Döhlin an der Diller das Verbrechen. Ute Haese ist Mitglied bei den „Mörderischen Schwestern“. Gerne könnt ihr auch auf der offiziellen Homepage von Ute Haese mal stöbern gehen. Wir möchten heute zur Leserunde einladen. habt ihr Lust auf gemeinsames Lesen und anschließendes rezensieren? Dann bewerbt euch schnell für eines von mindestens 5 E-Books im Wunschformat und 5 Printbüchern. Wir steuern bei jeder bookshouse-Leserunde 5 Leseexemplare (.pdf, .mobi oder .epub) bei. Ab 30 Interessenten wird ab weiteren 10 Teilnehmern ein weiteres Freiexemplar verlost. Also bei 40 Anfragen 6 E-Books, bei 50 Interessierten 7 E-Books … Die Autorin wird die Leserunde begleiten. Gern könnt ihr euch auch hier in unserer Gesamtübersicht umsehen. Oder besucht einfach unseren bookshouse-Blog. Auf Facebook findet ihr uns auch. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind gespannt auf die Leserunde. Eure Katja vom bookshouse - Team

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    • 198

    Solengelen

    10. March 2014 um 21:58
  • Spannender Krimi und ein sehr interessantes Ermittlerteam

    Ende. Aus. Vorbei.

    minori

    25. February 2014 um 07:09

    Victoria Boll klärt mit ihrem Team in "Ende.Aus.Vorbei." einen Mord im idyllischen Städtchen Döhlin im Bikermillieu auf. Ute Haese entführt in ihrem zweiten Band ihrer Döhlin-Reihe den Leser ins Rockermillieu und baut eine stetig steigende Spannungskurve auf und lässt den Leser mitermitteln. Auch ohne Kenntisse des ersten Bands kann man gleich in das Geschehen eintauchen und identifiziert sich sogleich mit den Protagonisten. Liebevoll dargestellte Polizisten lassen den Leser nicht nur am Kriminalfall teilnehmen, sondern auch am Privatleben der Ermittler. Das fikitve Städtchen Döhlin wird von der Autorin lebensnah und detaillreich beschrieben, sodass der Leser glaubt, in Döhlin zu leben. Für alle, die gerne mitermitteln und miträtseln, erteile ich eine klare Leseempfehlung und freue mich schon auf den nächsten Band der Victoria Boll Reihe!

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  • Ende. Aus. Vorbei.

    Ende. Aus. Vorbei.

    Solengelen

    23. February 2014 um 15:42

    Ich hatte erst Bedenken, ob ich, ohne das erste Buch um die Ermittlerin  Victoria Boll gelesen zu haben, im die Geschichte komme. Aber es war kein Problem.  Victoria und ihr Team ermitteln diesmal in einem Mordfall im Rockermilieu. Ist es der Beginn eines Bandenkrieges? Wer hat sonst ein Motiv? Soll nur der Hass geschürt werden? Der leichte klare Schreibstil lässt den Leser direkt in die Geschichte eintauchen. Die Autorin baut eine Spannungskurve auf, die nur selten abflaut. Auch das Finale ist noch einmal spannend. Leider bleiben am Ende einige Fragen offen. Aber es macht auch neugierig auf das nächste Buch um die sympathische Ermittlerin Victoria. Nochmals vielen Dank, dass ich dabei sein durfte. Viel Erfolg weiterhin.

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  • Der zweite Fall für Victoria Boll

    Ende. Aus. Vorbei.

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. February 2014 um 14:58

    "Ende Aus Vorbei"  ist der zweite Teil der Döhlin-Ermittler rund um Kommissarin Victoria Boll. Im Stadtpark wird die Leiche eines Mitglieds der Döhlin Devils, einer ansässigen Rockerbande, gefunden. Der Verdacht fällt sofort auf die rivalisierenden Crazy Nuts. Wird es einen Rockerkrieg in Döhlin geben? Bei ihren Ermittlungen stoßen die Ermittler aber auch auf andere Spuren die an einem Motiv rund um das Rockermilieu zweifeln lassen.  Auch wenn das Buch aus einer Reihe kommt, ist es dennoch in sich abgeschlossen und man kommt gut in das Geschehen rein. Die Hauptcharaktere sind sehr sympathisch dargestellt und haben ihre Ecken und Kanten. Besonders gut gefällt mir, dass der weibliche Hauptcharakter „ihren Mann“ steht. Die Spannungskurve wächst mit kurzer Unterbrechung stetig an bis sie in einem actiongeladenen Endkapitel, gipfelt.   Da ich schon auf den nächsten Band gespannt bin gibt es von mir 4 Sterne und eine Weiterempfehlung.

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  • Ein mit Vorurteilen und Klischees behaftetes Millieu rückt in den Fokus der Ermittlungen!

    Ende. Aus. Vorbei.

    Floh

    16. February 2014 um 04:25

    Ute Haese präsentiert hier ihren zweiten Fall für Kommissarin Victoria Boll und ihrem Ermittlerteam. Ein Regionalkrimi, der eigendlich keiner ist. Krimi schon, regional nur im übertragenden Sinne...Der Leser darf sich überraschen lassen. Der hohe Norden wird begeistern! Zum Inhalt: "In Döhlin an der Diller geht die Angst um: Als im Stadtpark ein Mitglied der Döhlin Devils ermordet wird, richtet sich der Tatverdacht der Öffentlichkeit und der Polizei sofort auf die örtliche Bikerszene. Droht in der beschaulichen Stadt etwa ein Rockerkrieg zwischen den „Teufeln“ und den rivalisierenden „Crazy Nuts“ mit weiteren Toten? Oder wurde das Opfer von der eigenen Gang für ein wie auch immer geartetes Vergehen bestraft? Handelt es sich überhaupt um ein Szene-Verbrechen? Kriminaloberkommissarin Victoria Boll und ihre Taskforce stoßen bei den Ermittlungen im Umfeld des Opfers auch auf Spuren, die in eine ganz andere Richtung weisen." Schreibstil: Der klassische Krimi ist es nicht, denn die Autorin begibt sich in die mit Vorurteilen gepflasterte Welt der Rocker und Biker. Sie bedient sich einer ganz anderen Art des Krimis, denn der Leser wird willenlos in ein mit Klischees behaftetes Millieu entführt und zunächst gekonnt in der Nase herum geführt. Irrungen, Wirrungen und Überraschungen. Ute Haese lässt den Leser zuschauen und platziert den Leser mitten in die Bandenwelt und setzt ihn dem Dorfleben hilflos aus. Sie spart auch nicht mit Tradition und Anekdoten der Geflogenheiten. Wir erfreuen uns an Insidern und einer bestimmten Mundart. Autorin Alge wartet mit einem Krimi auf, der auch ohne übertriebene Morderei und Blut gut unterhält und für Lesevergnügen und Spannung sorgt. Das Buch liest sich flüssig und unterhält. Sie schreibt flott, modern und trifft den Nerv der Zeit. Charaktere: Die Auswahl der Charaktere ist das Herzstück des Romans, denn hier treffen wir viele Persönlichkeiten und gerade das Team rund um die Ermittlungen wartet mit kuriosen Eigenschaften auf. Besonders angetan hat es mir Kommissarin Victoria Boll. Schon bekannt aus einem weiteren Band, den ersten Fall, jedoch vermisst der Neuleser hier keine einzige Macke oder Eigenschaft der Charaktere. Gekonnt fügt die Autorin Informationen aus dem ersten Band in den zweiten ein, ohne dass man Lücken erkennen kann. Aber auch die Dorfgemeinschaft bietet dem Leser viele unterhaltsame Momente und allem voran natürlich die Biker Gangs. Hier treffen wir auf sympathische und unsympathische Figuren und dürfen so manchen Überraschungsmoment erleben. Ute Haese beweist großes Geschick, denn sie bringt die vielen Rollen und Nebenrollen in Einklang und lässt den Leser somit mitfühlen und ganz wichtig: Sie lässt den Leser an den Ermittlungen teil haben! Meinung: Das Treiben um die Biker fand ich sehr interessant und war absolut neu für mich. Auch dieses besondere Millieu mit allen Klischees und Vorurteilen zu nutzen hat mir gut gefallen. Schließlich bringt es viel Potential für eine Kriminalhandlung! Auch die dörflichen Schauplätze sind gekonnt gewählt und machen das Dorfleben lebendig und real. Und hier sei erwähnt, dass es Döhlin an der Diller gar nicht gibt. Dieser Ort ist im Kopf der Autorin gewachsen. Die Kapiteleinteilung gefällt mir sehr gut und lässt das Buch sehr locker wirken. Leider hat das Buch für mich jedoch eine Schwäche im Spannungsbogen,  dieser beginnt recht spät zu steigen, ist er jedoch ganz oben, gibt es kein Halten mehr und die Ereignisse überschlagen sich fast. Aber dennoch bezaubert mich der Spannungswert des Buches. Gerade die Charaktere und die Schauplätze trumpfen hier enorm auf. Das Ende ist an sich abgeschlossen, lässt aber noch genügend Potential für einen weiteren Fall im Team Victoria Boll. Man darf sich freuen. Ein tolles Buch mit viel Persönlichkeit , Herzblut der Autorin und vielen Entdeckungen in einem neuen Millieu. Die Autorin: "Ute Haese, geboren 1958, promovierte Politologin und Historikerin, war zunächst als Wissenschaftlerin tätig. Neben Fachveröffentlichungen verfasste sie zahlreiche journalistische Kommentare zu politischen und sozialen Themen sowie - teilweise gemeinsam mit ihrem Ehemann Torsten Prawitt - mehrere Sachbücher. Seit 1998 arbeitet sie hauptberuflich als freie Autorin und widmet sich inzwischen ausschließlich der Belletristik im Krimi- und Satirebereich sowie inzwischen zusätzlich der Fotografie. Wie die Protagonistin ihrer ersten Krimi-Reihe um die Fast-schon-Privatdetektivin Hanna Hemlokk schreibt sie außerdem als "Tränenfee" unter mehreren Pseudonymen sogenannte abgeschlossene Liebesromane für diverse Frauenzeitschriften. In einer zweiten Krimiserie, die im Herbst 2013 gestartet ist, bekämpfen Kriminaloberkommissarin Victoria Boll und ihr Team im fiktiven Döhlin an der Diller das Verbrechen. Ute Haese ist Mitglied bei den "Mörderischen Schwestern". Autorin-Homepage: www.prawitt-haese.de Facebook: www.facebook.com/Ute.Haese.Autorenseite Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Ute_Haese" Fazit: Dieser Krimi ist nicht vollkommen, hat mich aber vollkommen Unterhalten und mir viele spannende Lesestunden bereitet. Es gibt von mir eine klare Leseempfehlung!

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  • Victorias zweiter Fall - gelungene Fortsetzung

    Ende. Aus. Vorbei.

    mabuerele

    15. February 2014 um 20:43

    Kriminaloberkommissarin Victoria hat ihr Team um sich versammelt. Ihr Chef will in Döhlin Sicherheitstage durchführen. Zwischen den Polizisten gibt es unterschiedliche Meinungen dazu. Grund ist eine Schlägerei zwischen den beiden örtlichen Rockerclubs. Da platzt Dr. Renneisen in die Runde und teilt ihnen mit, dass Bernd Gerschohn, Mitglied der Döhlin Devils, brutal ermordet wurde. Der zweite Teil mit Victoria besticht wieder durch eine abwechslungsreiche und gut strukturierte Handlung.  Victoria hat ihr Team im Griff, auch wenn das für Außenstehende manchmal nicht so scheint. Das liegt daran, dass sie für die privaten Probleme der Kriminalisten nicht nur ein offenes Ohr, sondern auch Verständnis hat. Robert muss zusehen, wie die Demenz seines Vaters immer schlimmer wird, Georg hat Angst vor der baldigen Pensionierung und Serge ist als junger Familienvater mit Zwillingen völlig überfordert. Dr. Renneisen setzt Victoria als Chefin der Taskforce ein und weist dem Team ein weiteres Mitglied zu. Lukas Enderjahn gehört zu den motoradfahrenden Polizisten. An dem Buch gefällt mir, dass es in weiten Teilen realistisch ist. Polizeiarbeit heißt nun einmal konsequente Ermittlung und Verhöre und nochmals Verhöre. Leider blocken beide Rockerclubs. Eigentlich haben sie nichts gegeneinander. Sie schrauben eben nur gern an ihren Motorrädern rum. Nach und nach gelingt es dem Team, die Mauer etwas aufzubrechen. Der eine oder andere verplappert sich. Der Tote wird von den Befragten sehr unterschiedlich beschrieben. Nicht nur unter den Rockern, auch im Beruf und im Elternhaus sind die Charakterisierungen zum Teil diametral. Das erhöht zwangsläufig die Zahl der möglichen Täter. Die Autorin lässt mich an der Ermittlungsarbeit teilnehmen und gibt mir damit die Gelegenheit, mit zu rätseln und zu knobeln. Ich weiß immer genauso viel oder wenig wie die Kriminalisten. Die Autorin verfügt über ein hohes sprachliches Können. Das zeigt sich zum einem im Prolog, wo ein neugieriger Buchfink den Toten beäugt, zum andern in den Dialogen und Befragungen, die nicht immer geradlinig verlaufen, weil dort die Charaktere der Protagonisten ihre Spuren hinterlassen. Das Cover und der prägnante Titel aus wenigen kurzen Worten scheinen sich als Markenzeichen der Reihe zu entwickeln. Das finde ich gut, dann es erhöht den Wiedererkennungswert. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Dazu beigetragen haben die durchgehend spannende Handlung und die interessante Konstellation im Team der Ermittler. Die Autorin gibt jedem die Möglichkeit, sich im Verlaufe der Handlung weiter zu entwickeln. Trotzdem bleibt genug Potential für weitere Folgen.

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  • Dengl, dengl, dengl

    Ende. Aus. Vorbei.

    Antek

    15. February 2014 um 14:21

    In Döhlin wird ein Biker tot im Stadtpark gefunden. Der erste Tatverdacht gilt natürlich sofort der örtlichen Bikerszene. Der tote Gerschohn war Mitglied bei den Döhlin Devils, aber im Ort gibt es ja auch noch die Crazy Nuts. Erst vor kurzem hatten die beiden Gangs eine schwere Schlägerei auf dem Marktplatz, gibt es jetzt bereits die ersten Toten oder steckt hinter dem Mord etwas ganz anderes? Das wird natürlich auf keinen Fall verraten. Der zweite Fall für die Kriminaloberkommissarin Victoria, fängt mit dem Leichenfund sofort spannend an. Sie und ihre Taskforce werden toll beschrieben und man braucht keinerlei Vorwissen aus dem ersten Band. Um ihr Team, das sie als taffe Frau gut leitet, habe ich sie nicht immer beneidet. Schorsch mein Liebling in der Truppe, ist ein rausgesuchter Grantler, noch mehr seit ihn seine Göttergattin auf Müslidiät setzt. Robert hat seinen Kopf nicht immer für die Ermittlungen frei, da er sich um seinen dementen Vater kümmern muss. Auch Serge, die neugebackene Vater von Zwillingen steht privat im Stress. Noch dazu kommt, dass die Truppe durch Greenhorn Lukas ergänzt werden soll. Mit ihren Vorurteilen sind sich alle einig, den hätte niemand gebraucht. Lukas macht sich durch seine Alleingänge auch nicht allzu beliebt, aber auch er lernt. Der flapsige Umgangston der Ermittler hat mir gut gefallen und für so manchen Schmunzler gesorgt. Der Schreibstil von Ute Haese lässt sich flüssig lesen. Auch wenn nicht immer Hochspannung herrschte, war ich immer gespannt, wer hinter dem Mord steckt und wollte das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen. Einzig das Ende hat mir nicht ganz so gut gefallen, aber sonst hatte ich wirklich einige tolle Lesestunden mit Victoria und ihrem Team, deshalb noch fünf Sterne.

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  • Victoria Bolls 2. Fall

    Ende. Aus. Vorbei.

    esposa1969

    14. February 2014 um 22:56

    Hallo, meine lieben Leser, heute berichte ich euch über den 2. Fall der Victoria Boll: == Ende.Aus.Vorbei. [Taschenbuch] == Autorin: Ute Haese == Buchbeschreibung: == In Döhlin an der Diller geht die Angst um: Als im Stadtpark ein Mitglied der Döhlin Devils ermordet wird, richtet sich der Tatverdacht der Öffentlichkeit und der Polizei sofort auf die örtliche Bikerszene. Droht in der beschaulichen Stadt etwa ein Rockerkrieg zwischen den „Teufeln“ und den rivalisierenden „Crazy Nuts“ mit weiteren Toten? Oder wurde das Opfer von der eigenen Gang für ein wie auch immer geartetes Vergehen bestraft? Handelt es sich überhaupt um ein Szene-Verbrechen? Kriminaloberkommissarin Victoria Boll und ihre Taskforce stoßen bei den Ermittlungen im Umfeld des Opfers auch auf Spuren, die in eine ganz andere Richtung weisen. == Leseeindrücke: == Nachdem ich Band 1 der Victoria Boll "So ehrbar. So mächtig. So tot" nicht gelesen hatte, dachte ich zuerst, dass ich schwer in die Handlung reinkommen würde. Dieses Buch aber ist ein komplett eigener Krimi mit eigener Handlung und ich kam prima hinein. Es handelt sich um ein Regionalkrimi, der in Döhlin spielt. Einer fiktiven Stadt, die uns Leser alle ein bisschen an irgendeine Stadt, die wir kennen, erinnern soll. Wir lernen Victoria Boll und Kriminaloberhauptmeister Georg Stollmeier kennen. Victoria und Georg reden über Motorradbandenkriege: Hells Angels vs. Bandidos. Ja und auch Döhlin hat seine Rockerbanden, die Crazy Nuts und die Döhlin Devils und gerade wurde ein Toter gemeldet: Bernd Gerschohn, Mitglied dieser Döhlin Devils. Uns Leser kommt natürlich gleich der erste Gedanke: Bestimmt ist der Täter einer von den Crazy Nuts... der Bandenchef vielelicht? Aber das wäre natürlich zu einfach. Die Ermittlungen nehmen ihren Lauf und nach und nach schließt sich der Kreis der Verdächtigen.... Das Ende ist recht offen, der Täter wird natürlich gefunden. Victoria ist eine geniale Ermittlerin - sehr sympathisch und sie steht "ihren Mann!" Sämtliche Personen sind charakterisiert und so beschrieben, als kenne man sie persönlich. Auch Döhlin wird so haargenau beschrieben, als wohne man fast schon in diesem fiktiven Ort. Ich habe mich sehr gut mit diesem Krimi unterhalten gefühlt, konnte ihn gut innerhalb etwa 2 Tage fertig lesen und vergebe 5 von 5 Sternen! Vielen Dank für´s Lesen! by esposa1969

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  • Ende Aus Vorbei

    Ende. Aus. Vorbei.

    aftersunblau

    13. February 2014 um 19:54

    "Ende Aus Vorbei" ist der zweite Band über die Kommissarin Victoria Boll und ihre Taskforce, den man aber auch ohne den ersten Band gut lesen kann, da die Fälle in sich abgeschlossen sind. In Döhlin an der Siller wird die Leiche eines Mitglieds der "Devils" aufgefunden. Vermutet wird das er Opfer eines Bandenkriegs zwischen den "Devils " und den "Crazy Nuts" geworden ist. Die Personen wurden sehr gut charakterisiert, so dass man sich jeden von ihnen gut vorstellen konnte. Viktoria war mir sympathisch und sie tat mir fast schon leid weil sie mit so einem nörgelnden Männerteam zusammenarbeiten musste. Bei dem Geplänkel untereinander haben sie mich mit ihren ironischen und sarkastischen Sprüchen immer wieder mal zum schmunzeln gebracht. Sehr gestört hat mich aber dass sie sich bei den Vernehmungen genauso verhalten haben. Zum einen war es unprofessionell und zum anderen hat es den Fall etwas lächerlich wirken lassen. Bis zum letzten Drittel, ist kaum Spannung aufgekommen, die Geschichte bestand überwiegend aus Vernehmungen, die sich in die Länge gezogen haben, ohne etwas relevantes zum Fall zu ergeben. Mir haben Wendungen und falsche Fährten gefehlt. Im letzten Drittel kam dann etwas Spannung auf und erste Verdächtige haben sich herauskristallisiert. Richtig Action gab es dann erst am Ende und das fand ich etwas unglaubwürdig. Ein durchschnittlicher Krimi, der mich nicht fesseln konnte. Von mir gibt es 3,5 Sterne für den lockeren Schreibstil und die gute Charakterisierung.

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