Ute Holz ... ihr Lächeln, das ich nie vergessen werde

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Inhaltsangabe zu „... ihr Lächeln, das ich nie vergessen werde“ von Ute Holz

Traurig, bewegend und dennoch das beste Buch, was ich jemals über dieses Thema gelesen habe

— Esse74
Esse74

Unbeschreiblich!

— Patti_Pokus
Patti_Pokus

Das Buch gibt es im Fischer Verlag nicht mehr. Man kann es jetzt bei Weltbild als gebundene Ausgabe kaufen!

— Ninamama
Ninamama

sehr ergreifend geschrieben.Ich musste es oft zur Seite legen,weil ich zu traurig war über Ninas Schicksal

— TimmyKater
TimmyKater

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  • Eine Mutter verfasst ein großartiges Memoriam an ihre geliebte Tochter

    ... ihr Lächeln, das ich nie vergessen werde
    Esse74

    Esse74

    03. January 2017 um 18:57

    Ich habe mit sieben Jahren mein beste Freundin verloren, an Nierenkrebs. Es war 1981 und sie damals gerade zehn Jahre alt. Damals war die Medizin noch nicht soweit und ich musste miterleben, wie der Verlust der ältesten Tochter die Familie fast zerstörte. Kinder sollten niemals vor den Eltern sterben, sagte meine Urgroßmutter, als sie mit über achtzig Jahren zwei ihrer Söhne verlor. Es ist immer schmerzhaft. Da ist ein junges Leben, man denkt an die Zukunft, malt sich als Mutter aus, was einmal aus dem Kind werden könnte- und dann steht man hilflos vor einem kranken Kind, dem man nicht helfen kann. Krebs ist eine Achterbahn- Hoffnung und Trauer liegen direkt beieinander. Ein Gehirntumor ist nur selten heilbar. Frau Holtz schreibt so bewegend- ich habe oftmals das Buch sinken lassen, geweint, weil es so ergreifend war und ich schäme mich nicht dafür. So  muss ein Buch sein, könnte man lapidar sagen. Aber dies hier ist ein Memoriam an ein Kind, welches aufgrund der Krankheit verfällt- und Frau Holtz dokumentiert, macht dennoch Fotos, auch, als die Tochter blind, taub und hilflos im Sterben liegt. Kann man das verkraften? Vergessen? Nein. Aber das Schreiben hat ihr sicher etwas geholfen, das alles zu verarbeiten. Und ich muss ohne Schmu zugeben- ich war ergriffen und ziehe meinen Hut. Es ist nichts für zartbesaitete Leser, aber man kann erst verstehen, wenn man so etwas liest oder selbst durchmacht- auch als Freund, Freundin etc. 

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  • ...ihr Lächeln, dass ich nie vergessen werde

    ... ihr Lächeln, das ich nie vergessen werde
    victoria1986

    victoria1986

    11. January 2014 um 18:25

    Inhalt Die damals 11-jährige Janina Holz erkrankt im Jahr 2004 am bösartigsten aller Hirntumor, dem Glioblastoma multiforme. Ihre Mutter Ute Holz schrieb dieses Buch, wo sie über die Krankheit, den langen Leidensweg und dem Tod ihrer Tochter reflektiert, die nur 11 Monate nach der tödlichen Diagnose starb... Rezension Den Schreibstil von Ute Holz kann man als flüssig und einfach beschreiben. Er lässt sich schnell lesen. Frau Holz ist keine professionelle Autorin, was man am Schreibstil eben auch merkt, im positiven Sinne allerdings! Durch die eigenen Worte von Frau Holz wirkt diese wahre Geschichte noch viel realistischer als so manche Biographie. Das gelesene ging mir im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut. Frau Holz lässt den Leser an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Für sie war das Schreiben dieses Buches auch eine Hilfe, das erlebte zu verarbeiten. Das Buch beginnt mit den ersten Symptomen der Krankheit. Zu dem Zeitpunkt ahnte noch niemand, welche Tragödie auf die kleine Janina und ihre Familie zukommen würde. Durch eine Notoperation konnte zunächst das Leben von Janina gerettet werden. Doch das sollte erst der Anfang des schrecklichen Leidenswegs sein. Es folgten Bestrahlung und Chemotherapie und einige, lange Krankenhausaufenthalte. Man leidet förmlich mit der Familie Holz mit, denn durch das erzählte, lernt man Janina gut kennen, welche trotz allem immer fröhlich blieb und stets ein verschmitztes Lächeln auf den Lippen trug, was man auf vielen schwarz-weiß Bildern im Buch auch sieht. Bücher über Krebserkrankungen sind ja eigentlich immer keine leichte Kost. Dass es hier um ein Kind geht, macht das ganze noch dramatischer. Auf jeder Seite spürt man die unendliche Liebe der Eltern zu ihrem Kind. Man wird mitgenommen auf einer regelrechten Achterbahnfahrt der Gefühle, und trotz des ab und zu aufkeimenden Hoffnung, die man zwischendurch hat, weiß man, dass diese Fahrt ein schreckliches Ende nehmen wird. Mein Fazit Keiner kann wirklich nachvollziehen, wie es ist, ein Kind zu verlieren. Nur wer es erlebt hat weiß was Verlust bedeutet. Durch das Lesen dieses Buches erhält man aber eine ungefähre Vorstellung, durch welche Hölle die Familie Holz gegangen ist, und noch immer geht. Ein ergreifendes und sehr fesselndes Buch über eine grausame Krankheit und eine starke Frau. Ich vergebe fünf Sterne und wünsche der Familie Holz alle Kraft der Welt.

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