Freundinnen

von Ute Horn 
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Freundinnen
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Viele schöne Impulse, die zum Nachdenken anregen (: .

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Inhaltsangabe zu "Freundinnen"

Jede Frau wünscht sich eine beste Freundin. Doch wie sieht die Realität aus? Viele Frauen sind verletzt von Freundschaften und ziehen sich zurück. Ute Horn macht Mut, nicht alles von einer einzelnen Frau zu erwarten sondern den Schatz der mütterlichen, schwesterlichen, töchterlichen, ermahnenden und der anstrengenden Freundin zu entdecken. Nur im Team wächst Reife, nach der sich jede Frau sehnt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783903028463
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:146 Seiten
Verlag:dip3 Bildungsservice GmbH
Erscheinungsdatum:28.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Viele schöne Impulse, die zum Nachdenken anregen (: .
    Freundinnen und der Sinn der verschiedenen Freundinnentypen

    Jede Frau wünscht sich eine Freundin. Oder Freundinnen. Spricht gerne von Mädelsabenden. Dabei ist es oft gerade unter Frauen gar nicht so einfach, wirkliche Freundschaften zu anderen Frauen zu entwickeln. Dass es unterschiedliche Formen von Freundinnen gibt, die jede für sich so genommen werden sollte, wie sie ist, vergessen viele dabei. Können sich nicht ganz darauf einlassen. Ute Horn gibt in ihrem Buch Tipps und Tricks zu diesem Thema unter Zuhilfenahme von eigenen Erlebnissen oder ihr erzählten Geschichten. 


    Das Buch hat mir meine Mutter ausgeliehen mit der Aussage, dass darin einige Sachen stehen, die mir vielleicht ein bisschen helfen könnten. Dazu vielleicht ein klein bisschen meiner Geschichte: in meiner Schulzeit hatte ich in den ersten fünf Jahren eine beste Freundin. Die Freundschaft verlief im Sand, vor allem nachdem ich nach der siebten Klasse die Schule gewechselt habe. Seitdem gehöre ich zu den Frauen, die zwar von allen gemocht werden, die aber keine richtig richtige Freundinnen haben. Meine besten Freunde sind Kerle. Und meine beste Freundin meine Mutter. Deswegen habe ich mich neugierig auf das Buch gestürzt, um vielleicht meine Umgebung zu verstehen und an mir als potentieller Freundin zu arbeiten.

    Eine Sache, die mir sehr zu Herzen gegangen ist, sind die Bereiche, in denen es um die "familiären" Freundinnen geht. Die mütterliche Freundin. Die schwesterliche Freundin. Die Tanten und Patentanten. Ich habe angefangen darüber nachzudenken, wie es meiner Mutter ging als ich ausgezogen bin und hab mit ihr darüber gesprochen. Ich war traurig wegen des momentanen Verhältnisses zu meiner kleinen Schwester, die jeglichen Kontakt aufgrund der Vergangenheit verweigert. Da habe ich so viel wiederentdeckt. Würde ihr gerne aus dem Buch einige Dinge nahelegen. Wünsche mir, dass sie mir irgendwann vergeben kann, dass ich so bin wie ich bin. Und dass sie sich so nehmen kann wie sie ist. Dass sie dieses Konkurrenzdenken abschalten lernt. 

    Aber es ging mir auch sehr zu Herzen, dass sie von der Liebe zu sich selbst spricht. Ich persönlich glaube ja, dass sehr viele Frauen Probleme mit sich haben. Nicht alle, aber viele. Ich gehöre auf jeden Fall zu den vielen, obwohl mir immer wieder gesagt wird, wie toll ich bin und dass ich hübsch bin. Ich weiß, dass niemand perfekt sein kann. Aber ich weiß auch, dass ich viel mehr sein könnte. Ganz besonders gefangen genommen hat mich in diesem Zusammenhang eine Aussagenkette:

    "Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
    Achte auf deine Worte, denn sie werden Taten.
    Achte auf deine Taten, denn sie werden Gewohnheiten.
    Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Alltag.
    Achte auf deinen Alltag, denn er wird dein Schicksal." (S. 36)

    Gerade mit den Gewohnheiten ist das ja immer so eine Sache. Ich habe so viele schlechte Gewohnheiten, dass ich mich gar nicht wundern muss, dass ich nicht zufrieden mit mir bin. Allerdings steckt hier auch das Problem des Buches: es gibt zwar sehr viele theoretische Tipps, aus welchen man sehr viel herausziehen kann. Trotzdem steht man mit der Praxis ziemlich alleine da. Sie erzählt zwar viel auch davon, wie andere Menschen mit Dingen umgehen, aber wie ich selbst etwas tun kann... Das finde ich hier ein bisschen schwierig dargestellt.

    Dennoch ist es ein sehr tolles Buch, das Freundinnentypen vorstellt. Das aufzeigt, dass es richtig toll ist, ganz verschiedene Freundinnen um sich herumzuscharren, die unterschiedlich mit Dingen umgehen und uns unterschiedlich unterstützen können. Die die Bedürfnisse eines jeden Menschen abdecken. Ich bin froh, dass ich das Büchlein lesen durfte. Deswegen möchte ich noch einen letzten kleinen Rat einfügen, der zumindest bei mir zuhause auf einen kleinen Zettel geschrieben und an meine Motivationswand landen wird:

    "Jeder Mensch ist eine Schatzkiste und hätte so viel weiterzugeben." (S. 85)


    Ich denke, dass das Buch für jeden etwas parat hat, auch wenn es viele allgemeine Weisheiten enthält, die vermutlich vielem schon klar sind. Trotzdem ist es schön, alles gebündelt in diesem kleinen Schätzchen vorzufinden. Ich rate es jedem, ob Probleme beim Freundinnenfinden vorliegen oder nicht. Weil ich denke, dass jeder dort eine Kleinigkeit finden kann, die er vielleicht noch nicht weiß. Und wissen sollte (: . 

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    Felis avatar
    Felivor 9 Jahren
    Rezension zu "Freundinnen" von Ute Horn

    Die meisten Frauen leben in freundschaftlichen Beziehungen, dabei ist es nicht immer einfach, mit den Freundinnen auszukommen, oft gibt es Streit und Verletzungen. Allerdings fällt es auch oft schwer, selber eine aufrichtige und gute Freundin zu sein. Fast jede Frau wünscht sich eine "Beste Freundin", mit der sie alles Freud und Leid teilen kann, die mit ihr durch alle Zeiten geht und der sie jedes Geheimnis anvertrauen kann.

    Doch Ute Horn will den Leserinnen ihres Buches "Freundinnen" Mut machen, nicht nur nach einer "Besten Freundin" zu suchen, sondern viele gute Beziehungen zu mehreren Frauen zu knüpfen. Denn jede Beziehung kann bereichernd sein. So stellt Ute Horn u.a. im Buch verschiedene Typen von Freundinnen vor:
    1: die mütterliche Freundin, die ihrer Freundin zumeist einige Jahre Erfahrung voraus hat und deswegen als Vorbild und große Hilfe dienen kann,
    2: die schwesterliche Freundin, die gerade genau die gleichen Lebensumstände durchmacht (Schule, Studium, Mutterschaft, etc.) und mit der man dadurch verbunden ist,
    3: die töchterliche Freundin, die zumeist jünger als man selbst ist und die dankbar ist für Rat und Hilfe,
    4: die ermahnende Freundin, die sich auch mal traut, Kritik zu üben und somit ihre Freundin wieder auf "die rechte Bahn" zurückbringen möchte,
    5: die anstrengende Freundin, die zumeist durch eine sehr schwere Lebensphase geht (Drogen, Drepession, etc.) und die deswegen viel Hilfe braucht.

    Das knapp 140 Seiten umfassende Büchlein ist ein guter Ratgeber in Sachen weiblicher Freundschaft. Ich kann Ute Horns Rat, sich viele verschiedene Freundinnen zu erhalten, sehr gut nachvollziehen, weil einem somit viel Gutes zukommen kann, was eventuell mit einer einzigen Freundin nicht so geschehen würde. Auch finde ich Horns Aussage, dass auch der eigene Mann/Partner ein sehr guter Freund sein kann und auch sollte, sehr erneuernd. Allerdings hätte ich mir von dem Buch noch gewünscht, was man tun kann, um selbst eine gute Freundin zu sein. Das wird leider nicht erwähnt. Alle anderen Kapitel sind aber sehr ermutigend und machen Lust, auf alle Frauen offen zuzugehen und selbst eine gute Freundin zu sein.

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    Rominas avatar
    Rominavor 8 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

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