Ute Mrozinski

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Ute Mrozinski

Lebenslauf von Ute Mrozinski

Der Versuch einer Biografie... Meine Liebe zum Schreiben, kam eigentlich allmählich. Ich bin nicht mit diesem Talent geboren worden, das wäre wirklich Schriftstellerlatein. Allerdings hatte ich schon von klein auf immer ein Faible für farbige, fantasievolle Geschichten. Und ich bin überzeugt, dass ich das meinen Eltern zu verdanken habe. Meine Mutter hat mir und meinem Bruder abends immer eifrig Geschichten vorgelesen, denen wir mit roten Wangen zuhörten. Es sollten Einschlafgeschichten sein, aber zum Leidwesen meiner Mutter, konnte ich nie genug davon kriegen. Mein Vater erzählte uns auch Geschichten, aber er verdrehte sie mit Vorliebe. So das der Gute der Böse war, und umgekehrt. (Der liebe Wolf und die bösen Geißlein)! Als ich Bücher selber lesen konnte, stürzte ich mich auf historische Abenteuer, Kinderkrimis,(Fünf Freunde, Geheimnis um…, Jugendkrimis von Jo Pestum, Märchen und fantastische Geschichten). Eigentlich habe ich mich immer quer durch die Genres gelesen. Das ist heute noch genauso. Ich liebe Krimis, bin da aber sehr wählerisch. Ich mag keine Serien in denen immer wieder derselbe Kommissar auftritt, oder die vom Leben gebeutelte Detektivin, sondern höchstens Trilogien, oder Einzeldramen. Stichwort – Dramen – gute Krimis sind für mich keine einfachen Da-ist-die-Leiche-wer-ist-der-Täter-Geschichten, sondern menschliche Dramen, Konflikte die in einer größtmöglichen Eskalation enden! (Petra Hammesfahr, Thomas Harris u. a.) Der Schriftsteller von dem ich am meisten gelernt habe ist übrigens weder ein Krimiautor, noch ein Science-Fiction Autor, sondern ein Mann der das Drama von A – Z beherrscht hat, und es schon damals in einer zeitlos/modernen Spache verstanden hat, seine Zuhörer zu fesseln. Ich rede von Hermann Hesse, dessen Werke ich fast alle besitze. Besonderen Eindruck machte auf mich sein Glasperlenspiel! Bleiben wir beim Drama. Dramen beinhalten eigentlich das gesamte Spektrum des menschlichen Lebens, seiner Natur, u. des Seins überhaupt. Im Kleinen wie im Großen, und da bin ich auch schon bei Science-Fiction und Fantasy! Ich finde Science-Fiction und Fantasy, gibt einen Rahmen für all diese Bereiche ab. Science-Fiction erzählt vom menschlichen Sein, von Wissen, das jetzt schon sicher existiert, von zukünftigem Wissen, und vom Leben an sich. Und das fasziniert mich so an diesem Genre. Deswegen lese ich auch gerne solche Schriftsteller wie – Arthur C. Clarke, Stephen Baxter, Stanislaw Lem, Thomas Thiemeyer, und den Roman des amerikanischen, leider verstorbenen Wissenschaftlers Carl Sagan, - Contact, hinzufügen möchte ich auch noch Andreas Eschbach u. Dan Simmons mit seinen Hyperiongesängen. Selber an zu schreiben fing ich mit ca. zwanzig Jahren, kleine Geschichten für die Verwandtschaft und den näheren Bekanntenkreis, aber da habe ich das ehrlich gesagt noch nicht so ernst genommen. Ich war damals noch nicht überzeugt davon, dass ich das wirklich könnte, das Schreiben meine Passion werden würde. Die Initialzündung startete im Jahre 1992. Schuld daran ist das Buch eines amerikanischen Schriftstellers,. Robert R. McCammon, mit seinem Roman Unschuld und Unheil, ein mysteriöser, unheimlicher Triller mit fantastischen Elementen, und einem politischen/antirassistischem Hintergrund. Diese Geschichte ist nicht nur ein Thriller, sondern erzählt auch das Leben eines amerikanischen Jungen, seiner Freunde, Nachbarn u. Familie – und dieses Buch ist, trotzdem es fast achthundert Seiten hat, so farbig und spannend geschrieben, das ich mir damals gedacht habe – verdammt, so was zu schreiben muss Spaß machen! Also setzte ich mich ans Werk, und merkte, das es nicht nur Spaß macht sondern auch einen Haufen Arbeit. Ich habe durchgehalten, und herausgekommen ist damals der 150seitige Kurzroman – „Irgendwo in Deutschland!“ Eine Geschichte über das Leben einer türkischen Familie in Deutschland, ihre Schwierigkeiten hier und untereinander. Geschrieben hatte ich das damals unter dem Eindruck der Ereignisse in Solingen, als Rechtsextreme ein Haus nieder brannten, in dem ausländische Mitbürger lebten. Einen Ausschnitt davon, konnte ich schon 1994 in einer Veranstaltung der VHS-Monheim gegen Fremdenfeindlichkeit, lesen. Danach habe ich mich dann erst mal auf Kurzgeschichten und Erzählungen spezialisiert, und schließlich Ende der 90iger, Anfang 2000 Eine Geschichte in der Kulturfabrik Sojus 7, auf einer Vorweihnachtsfeier zum Besten geben dürfen. Die Geschichte – „Wiedersehen in Teneriffa!“ – eine Geschichte über zwei obdachlose Männer, von denen einer nach vielen Abenteuern schließlich in einem nächtlichen, verlassenen Neubau erfriert. Teneriffa ist hier das Synonym für Wärme und Geborgenheit. Ein Ort an dem der Protagonist immer mal hin wollte, es aber nie geschafft hat. Eine Zeit lang habe ich dann einfach nur an meinen Geschichten gearbeitet, bis ich dann einige Jahre später, im Juni 2004, die Möglichkeit bekam an weiteren VHS-Veranstaltungen teilzunehmen. Ich las dort Ausschnitte aus der Erzählung – „Nur ein Traum!“ – ein Krimidrama. Die Abenteuer eines hochbegabten jungen Mädchens, deren Mutter Alkoholikerin war, und die ihr Leben vollkommen auf sich gestellt meistern muss! Danach kam die Zeit, in der ich in den Verein „Pro Literatur“, (Freunde und Förderer der Bibliothek Monheim), eintrat – damals noch Stadtbücherei, und mich bei den verschiedenen Aktivitäten des Vereins engagierte. Pro Literatur ist nicht nur der Förderverein der hiesigen Bibliothek, sondern wir veranstalten auch Lesungen und sind Plattform für regionale Autoren. Davon habe ich natürlich auch profitiert. Ich konnte meinen kurzen Erzählband – „Universum der Geschichten“ – mit sieben Kurzgeschichten und Erzählungen vorstellen. Insbesondere die kleine Novelle, „Sternenkinder!“ Angefangen hat dies alles an einem verregneten Urlaubstag im Herbst, in Mittenwald! Mein Mann Albert und ich hatten uns zwischen vielen anderen Aktivitäten, zum Lesen entschlossen. Mein Mann las das damals neueste Perry Rhodan Heft, und ich irgendeinen Schmöker, dessen Name jetzt nichts zur Sache tut. Plötzlich, gerade an der spannendsten Stelle unterbrach mich mein Mann. „Guck mal, das wäre doch was für dich!“ Brummend tat ich ihm den Gefallen, und las im Perry Rhodan über die Ausschreibung einer Science-Fiction Geschichte im Rahmen des William Voltz Award. „Alles gut und schön!“, sagte ich. „Science-Fiction/Fantasy lese ich zwar gerne, aber so etwas schreiben? Dafür habe ich viel zu oberflächliche Informationen über wissenschaftliche, und technische Dinge." „Aber darüber kann man sich doch informieren!“, sagte mein Mann. Recht hatte er, und irgendwie war jetzt auch mein Ehrgeiz geweckt. „Fantasie hast du“, dachte ich. „Und blöd bist du auch nicht!“ Also machte ich mich ans Werk, und herausgekommen, ist halt die schon erwähnte Geschichte „Sternenkinder!“ Sternenkinder ist dann Ende 2004 beim William Voltz Award, in der Leser Vorentscheidung unter die ersten zehn Plätze gekommen. Wie auch immer, in meinem Kopf kochte es weiter. „Sternenkinder!“, wurde die Basis für mein Gesamtwerk, die Trilogie – „Der ewige Treck!“ Nachdem ich den ersten Band geschrieben hatte, war mir sofort klar, die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Sie schreit geradezu nach einer Fortsetzung. Daraufhin begann ich nach einer kurzen Pause, (ich hielt das ca. vierzehn Tage aus), das Manuskript – „Die Sonnepriester von Hasperod!“ Ursprünglich sollte es auch nur diesen zweiten Band geben, doch der Roman wurde so farbig und umfangreich, das ich auch nach dem Kürzen, noch an die tausend Seiten hatte. Also teilte ich alles in drei Bände auf: Der lange Weg der Sternenspürer! Rückkehr zum Herzen der Sonne! Die Sonnenpriester von Hasperod! Nachdem man ein solches umfangreiches Lebenswerk aus sich herausgeholt hat, tritt erst einmal eine gewisse Erleichterung ein, das man fertig ist. Aber dann kommt auch eine gewisse Leere. Jetzt mach ich aber Pause – alles klar! Die Pause dauerte keine vierzehn Tage an. Dann rumorte die Idee zu meinem nächsten Roman, einem Science-Fiction, Wissenschafts- Politthriller mit Love and Crime, in meinem Kopf und musste raus. Entstanden ist die Raumzeitlegende. Nach ca. anderthalb Jahren harter Arbeit, (klar hat auch Spaß gemacht), nach intensiver Recherche in einschlägigen allgemein zugängigen Fachzeitschriften, Büchern u. populären Wissenschaftssendungen. Jetzt aber Pause – klar! Ihr ahnt es schon. Keine vierzehn Tage und eine Kurzgeschichte über eine Zivilisation vor unserer Zeit, über ein Volk intelligenter Echsen, schwirrte durch meine Gedanken. Zumal dieses Echsenvolk in der Raumzeitlegende tragende Rolle spielte. Daraus wurden zwei Romane, die in losem Zusammenhang miteinander stehen. Keines Menschen Fuß, Teil I – Der Untergang der Alten Welt! Keines Menschen Fuß, Teil II – Kometendämmerung! Nun aber wirklich! Ja! Ich werde mich auf´s Malen verlegen, Zeichnungen und Öl. Ein bischen Lyrik schreiben und ab und an eine Kurzgeschichte. Man will ja nicht aus der Übung kommen. Allerdings Ideen sind noch einige in der Schublade. Irgendwann, wird aus diesen Ideen vielleicht auch wieder ein Roman werden. Nein, ganz bestimmt.

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