Ute Schaeffer Einfach nur weg

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Inhaltsangabe zu „Einfach nur weg“ von Ute Schaeffer

Hoffen auf ein Leben nach dem ÜberlebenNie zuvor gab es weltweit so viele Flüchtlinge unter 18 Jahren, Tendenz steigend. Nach Deutschland kamen im Jahr 2015 über 30.000 unbegleitete Jugendliche. Sie kommen alleine, sie haben keine Familien mehr oder mussten sie zurücklassen. Viele sind traumatisiert, haben grauenhafte Erfahrungen gemacht, aber sie haben überlebt und sind froh, in Sicherheit zu sein.Es sind mutige und starke Persönlichkeiten. Ali wurde durch Ebola Waise. Safi und Sami hätten ihre Heimat Afghanistan nicht verlassen, wenn ihre Familien nicht durch die Islamisten terrorisiert und ermordet worden wären. Amina floh vor der Zwangsheirat, Hassan wird von seinem Stiefvater weggeschickt, weil er sich vom Islam abgewendet hat. Sie alle sahen keine Zukunft mehr, wollten oder mussten fliehen. Es sind Jungen und Mädchen aus Syrien, Afghanistan und dem Iran, aus Tschetschenien, aus Sierra Leone, Somalia, Guinea und der Elfenbeinküste. Die Autorin interviewte sechs Monate lang zwölf Jugendliche, die in diesem Band zu Wort kommen. Sie erzählt nicht nur ihre Geschichten, die Schicksale werden kenntnisreich mit Informationen zum jeweiligen politischen Hintergrund im Herkunftslan verknüpft, Fluchtursachen werden erklärt, Fluchtwege nachvollzogen. Viele Kinder, die zu uns kommen, werden bleiben und ein Teil unserer Gesellschaft werden. Wir sollten wissen, wer sie sind.. Mit dem Erlös dieses Buches werden Flüchtlingsprojekte unterstützt.

Ein fundiertes und ehrliches Buch, welches aufklärt und Anreize zum Nachdenken bietet. Ein Plädoyer!!!

— Floh
Floh

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Curin

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  • Leserunde zu "Als der Teufel erwachte" von Jennifer B. Wind

    Als der Teufel erwachte
    J-B-Wind

    J-B-Wind

    Liebe Leser/innen, endlich ist es so weit! Zwei Jahre und knapp 6 Monate später escheint meiner zweiter Thriller mit den Ermittlern Jutta Stern und Thomas Neumann mit dem Titel "Als der Teufel erwachte". Es ist zwar der Folgeband von "Als Gott schlief", was meine Fans sicher freuen wird, das Buch kann aber durchaus auch alleine gelesen werden. Der Fall ist nämlich abgeschlossen. Also auch Leser/innen, die den ersten Thriller nicht kennen, können gerne mitlesen. Wichtige Ereignisse aus dem ersten Band werden kurz noch einmal aufgefrischt. Ich hoffe, ihr freut euch mit mir auf eine tolle Leserunde! Ich werde natürlich dabei sein und mit euch diskutieren und plaudern. Der Emons Verlag stellt uns dafür 20 Printexemplare zur Verfügung! (Wer lieber ein E-Book hätte, schreibt das bitte dazu!) Die Bücher werden exakt am Erscheinungstermin zum 22. September 2016 um 00:00 Uhr verlost!! Natürlich freue ich mich auch über Leser/innen, die mit dem eigenen Exemplar an der Leserunde teilnehmen. Worum geht es im Buch? Hier der Klappentext: "Als der Teufel erwachte" - Thriller Packend, erschütternd, grausam real.Bei einer Autoreparatur entdecken Mechaniker zwei Leichen imKofferraum eines Wagens. Die Toten weisen zahlreiche Verletzungenund Narben auf. Die Ermittler Jutta Stern und ThomasNeumann kommen einem Schlepperring auf die Spur, der mit grausamenMethoden arbeitet. Und die beiden Toten sind erst der Anfang...Ein hochspannender Thriller über dasschmutzige Geschäft mit der Hoffnung STIMMEN ZUM BUCH: »Knallhart, dramatisch, actiongeladen!Ein fesselnder Thriller, lebensnah und mitreißend erzählt.« Veit Etzold »Jennifer B. Wind steht für hochdramatische Thriller, die immer hart an der Realität stehen.« Thomas Jessen, Rezensent und Blogger, Mundolibris Buchblog Auszug aus dem Pressetext zum Buch und eine Leseprobe findet ihr auf der Seite des Verlags:http://www.emons-verlag.de/programm/als-der-teufel-erwachte Ganz kurze Angaben zu meiner Person: (Für alle, die mich noch nicht kennen.:-)) Jennifer B. Wind wurde 1973 in Leoben geboren und lebt mit ihrerFamilie in Niederösterreich. Die ehemalige Flugbegleiterin mit einemFaible für Australien schreibt Romane, Drehbücher und Kurztexte,die bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden.Ihr Debütroman »Als Gott schlief« entwickelte sich aus dem Standzum Bestseller. Mehr infos auf: Jennifer-b-wind.com oder auf facebook und twitter :-) Haben wir euer Interesse geweckt? Wenn ihr mitlesen wollt, dann schreibt  einfach als Bewerbung, warum ihr unbedingt dabei sein wollt, und ob ihr schon einmal was von mir gelesen habt und wie es euch gefallen hat! Ich freue mich schon total auf die Leserunde mit euch und wünsche euch ein tolles (Lese)Wochenende! Alles Liebe Jenny

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    • 2052
  • Emigrationsgründe und Vergangenheitsbewältigung

    Wo Milch und Honig fließen …
    gst

    gst

    Nicht erst heute gibt es Flüchtlinge, die aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen ihre Heimat verlassen und in der Fremde einen Neuanfang suchen. Dieses Buch beispielsweise wurde von einem tschechoslowakischen Exilanten geschrieben.„Nach der Niederlage des „Prager Frühlings“ und seiner Niederwalzung durch Panzer im August 1968 flüchteten Edi und Petr ins Ausland“, steht (unter anderem) auf dem Buchrücken und machte mich neugierig. Nicht nur, weil mein Mann 1969 seiner mährischen Heimat den Rücken kehrte und inzwischen ein Deutscher wie aus dem Bilderbuch geworden ist, sondern auch, weil ich sechs Jahre in seiner ehemaligen Heimat verbringen durfte. Dabei lernte ich viele der im Buch beschriebenen Orte und Geschichten aus nächster Nähe kennen …Das Leseerlebnis war jedoch völlig anders als erwartet. Nicht die Flucht stand im Mittelpunkt sondern die Familiengeschichte des Autors und seines Freundes. Da erfuhr ich von Edis Großvater der zur vorletzten Jahrhundertwende aus Görlitz in die Tschechoslowakei umsiedelte und von Edis Vater, der während des zweiten Weltkrieges als Tscheche mit deutschem Namen im Konzentrationslager landete. Dieses nirgendwo Dazugehören zieht sich durchs gesamte Buch. Für mich war die geschichtliche Entwicklung des Landes und der Bevölkerung ebenso interessant, wie mich die vielen tschechischen (Orts-)Namen in eine andere Welt entführten. In der störten mich weder die vielen Grammatikfehler (fehlende Artikel, falsche Fälle) noch die Sprache, die eindeutig von jemandem stammt, dessen Muttersprache nicht Deutsch ist. Viele unterschiedliche Begebenheiten beleuchteten in 16 verschieden langen Kapiteln das Leben in der Tschechoslowakei und die Gründe für die Emigration. Leider wird das Leben außerhalb der Heimat für meinen Geschmack zu kurz abgehandelt; auch zeigen sich kaum Bestrebungen, sich in der neuen Heimat zu integrieren. Doch alles in allem gibt das Buch Einblick in eine Denkweise, die wohl vielen Spätaussiedlern eigen ist. Insofern bereue nicht, mich in Lubomír Smirický Gedankenwelt eingearbeitet zu haben. Der Autor wurde 1933 im tschechischen Rychlov geboren. Er studierte an der Palacky-Universität in Olmütz und schloss sein Studium an der Karls-Universität in Prag mit einer Doktorarbeit in spanischer Sprache ab. Er arbeitete als Redakteur beim Tschechoslowakischen Rundfunk und verfasste belletristische Texte, Feuilletons, Reportagen, Essays und Erzählungen. Nach seiner Tätigkeit als Assistent an der Romanistik der Universität Olmütz emigrierte er mit seiner Familie in die Schweiz, wo er als wissenschaftlicher Redakteur an der Erstellung des Französischen Etymologischen Wörterbuchs mitwirkte. Nach seiner Beschäftigung als Französisch- und Spanischlehrer an einer Handelsschule ist der Autor seit 1994 pensioniert und widmet sich intensiv der Schriftstellerei. Das Buch erschien in österreichischen Novum-Verlag, der sich speziell auf Erstautoren konzentriert. Lange habe ich überlegt, wie ich dieses Werk beurteilen soll. Sprachlich lässt es einige Wünsche offen, doch das für mich interessante Thema, das wohl nur Menschen bearbeiten können, die es selbst erlebt haben, wertet es auf drei Sterne auf. 

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    • 2
  • It takes courage to be a refugee...

    Schiffbruch
    parden

    parden

    IT TAKES COURAGE TO BE A REFUGEE... Als Flüchtling braucht man Mut. Schließlich verlässt man das, was man als Heimat empfunden und angesehen hat, seine Familie, seine ganze Existenz, und macht sich auf den Weg ins Ungewisse. Doch ist es selten der Einzelne, der im Fokus steht, wenn es um die Frage der Flüchtlingspolitik geht. Die Mengen sind es, die bewegen, die Fragezeichen entstehen lassen, Sorgen und Ängste, bisweilen sogar Hass und Ablehnung. "Europa wird sich auf viele weitere Jahre einstellen müssen, in denen die Menschen auf den 'alten Kontinent' fliehen - zu Land, zu Luft, zu Wasser. Nicht jedes Bootsunglück wir automatisch Beweis einer gescheiterten Flüchtlingspolitik sein. Aber jeder Tote im Mittelmeer ist ein Beweis, dass wir besser werden müssen." Es sind die Katastrophenmeldungen von Ertrunkenen im Mittelmeer, die aufhorchen lassen, zuletzt vor einigen Tagen, wo gleich bis zu 500 Flüchtlinge bei einem Schiffsunglück ums Leben gekommen sein sollen. Unvergessen das Bild des syrischen Flüchtlingskindes, das leblos an einem türkischen Strand liegt. Für Medien sowie für viele Nutzer in den sozialen Netzwerken ist es zum Sinnbild der Flüchtlingskrise geworden. Mehr Flüchtlinge, mehr Abwehr - so könnte man die Reaktion Europas wohl bezeichnen, und auch wenn Deutschland mehr Flüchtlinge aufnimmt als viele andere europäische Staaten, begegnet diesen Menschen neben viel Hilfsbereitschaft auch eine Unzahl an bürokratischen Hürden sowie auch viel Hass und Fremdenfeindlichkeit. Parteien, die das Thema für ihren Wahlkampf nutzen und Medien, die gezielt Informationen und Parolen streuen - wer soll da noch durchblicken? Als ich auf dieses Buch stieß, griff ich zu. Ein Sachbuch zu dieser komplexen Thematik - was kann es Besseres geben, um sich über all die damit verbundenen Zusammenhänge zu informieren? "Wer irrgeulär die Grenze zur EU übertritt, will fast immer Asyl beantragen. Aber nicht jeder, der Asyl beantragt, hat auch irregulär die Grenze übertreten. Und vor allem: Nicht jeder, der Asyl beantragen will, erhält Gelegenheit, es auch zu tun. Nicht jeder, der es beantragt, bekommt es. Und nicht jeder, der es auf dem Papier bekommt, bekommt es auch in Wirklichkeit. Klingt kompliziert? Ist es auch. Wer Europa erreicht hat, lernt schnell, was komplexe Bürokratie bedeutet." Und dieses Buch informiert tatsächlich. Keine leichte Lektüre, wie man sich wohl vorstellen kann - und 127 Lesezeichen verdeutlichen vielleicht, wie viele wichtige und bemerkenswerte Stellen ich hier markiert habe. Zu viel, um hier im einzelnen darauf einzugehen - und wie sollte ich mir auch anmaßen, an dieser Stelle in wenigen Sätzen das wiederzugeben, was drei Autoren sachlich fundiert auf über 200 Seiten zusammengetragen haben? Doch wie kann die EU nun ihrem eigenen Anspruch gerecht werden, ein Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts zu sein gegenüber schutzbedürftigen Flüchtlingen und Asylsuchenden? Was kann und muss sich auch in Deutschland ändern? Das vorliegende Buch skizziert Antworten auf diese Fragen. Es ist dabei nicht nur ein eindringliches Plädoyer für eine "'menschenrechtskonforme, gute und realistische Flüchtlingspolitik"', sondern liefert in sechs Kapiteln eine prägnante und gut lesbare Analyse der Entstehung und Herausforderungen des Flüchtlingsschutzes auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene. "Je nachdem, in welchem EU-Land sich ein Flüchtling befindet, können sich die Dinge für ihn sehr unterschiedlich entwickeln, kann die Unterbringung schlechter oder besser sein und sogar die Entscheidung über das Asylgesuch unterschiedlich ausfallen. Eine Asyl-Lotterie beginnt." Bei aller Sachlichkeit ist das Buch auch parteiisch - und das ist auch gut so. Ohne die Grenzen des Machbaren aus den Augen zu verlieren, stellen die Autoren die Widersprüchlickeiten und Schwierigkeiten in der Gesetzgebung und der Handhabung der europäischen bzw. deutschen Flüchtlingspolitik dar, plädieren dringend für eine Verbesserung des Flüchtlingsschutzes und räumen mit Vorurteilen auf. Abschließend präsentieren sie Vorschläge, die zur Entspannung der Flüchtlingskrise beitragen könnten und verknüpfen auf diese Art eine deutliche und fachlich untermauerte Anklage gegen die derzeitige Flüchtlingspolitik mit der Möglichkeit eines Auswegs. Dieses engagierte Plädoyer für die Abkehr von einer fehlgeleiteten Flüchtlingspolitik in Europa verdient in meinen Augen viele Leser. Wissen baut Ängste ab und sorgt für einen Überblick über die historischen und internationalen Zusammenhänge. Und eines ist das Buch ganz gewiss: ein deutliches Statement für die Mitmenschlichkeit. Unbedingt empfehlenswert! © Parden

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    • 9
  • Drei Brüder stellen sich dem Fremdenhass

    Brüderkuss
    annlu

    annlu

    Plötzlich war es da. Ihr Abenteuer, nach dem sie eben noch so verzweifelt gesucht hatten. Nun war es zu ihnen gekommen, auch wenn sie sich gerade alle drei nicht sicher waren, was sie erwarten würde und ob sie ihm gewachsen waren. Die drei Brüder Moritz, Lukas und Jonas verbringen jedes Jahr eine Woche bei ihren Großeltern. Eigentlich genießen sie diese Zeit, doch dieses Jahr ist den Jugendlichen das Leben im kleinen Barn zu langweilig und sie beschließen abzuhauen um ein Abenteuer zu erleben. Bei einem Treffen in einer alten Scheune, belauschen sie zwei Fremde, die sich darüber unterhalten, etwas gegen die erwarteten Flüchtlinge zu unternehmen. Die Brüder ändern ihre Pläne und bleiben versteckt im Ort um das Geschehen zu beobachten. Dabei geraten sie immer mehr in Verdacht, selbst Schuld an den folgenden Vandalenakten zu sein. Die Geschichte erzählt die Ereignisse um die Brüder, wechselt aber immer wieder die Perspektive zu den ehrenamtlichen Helfern mit dem Bürgermeister und zur Fraktion, die sich gegen die Ausländer ausspricht. Auch bei ihnen handelt es sich um Jugendliche. Die Passagen sind den jeweiligen Charakteren angepasst, so sind die rund um die Brüder einfacher geschrieben, als solche, die Erwachsene im Mittelpunkt haben. Die Problematik rund um die Flüchtlingsdebatten spielen eine Rolle, in erster Linie geht es aber nicht um Diskussionen darüber, sondern um die einzelnen Ereignisse in Barn. Diese fand ich ansprechend und interessant. Mit den Rückblicken und Erinnerungen der Charaktere konnte ich allerdings weniger anfangen. Auch wenn sie halfen, mir die Personen besser vorzustellen, fand ich sie öfters zu ausführlich. Ebenso hatte ich so meine Probleme mit dem Umgang der Brüder untereinander. Einerseits konnte ich verstehen, dass es zwischen den Siebzehn-, Fünfzehn- und Dreizehnjährigen zu Reibereien kommen muss, andererseits waren mir ihre Sticheleien manchmal zu viel. Obwohl eine gewisse Verantwortung füreinander und auch eine Art Bruderliebe angesprochen wurde, kam diese bei mir nicht wirklich an und ich fand die Drei manchmal anstrengend. Das schwierige Verhältnis zwischen Familienmitgliedern wird in unterschiedlichen Situationen und in verschiedenen Familienkonstellationen angesprochen. So hatte ich das Gefühl, dass der Umgang mit unterschiedlichen Familiensituationen und die Suche nach einem geeigneten Platz im Leben eines jeden Jugendlichen eine größere Rolle in der Erzählung spielen, als der eigentliche Hass auf die Flüchtlinge. Fazit: Etwas langatmige Umsetzung einer sehr interessanten Problematik. Die Charakterbeschreibungen waren nicht ganz nach meinem Geschmack, die Ereignisse fand ich aber spannend und das Thema sehr aktuell.

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    • 2
  • Als unsere Welt die Farbe verlor

    Als unsere Welt die Farbe verlor
    Tigerbaer

    Tigerbaer

    Die Flüchtlingskrise war 2015 DAS beherrschende Thema und auch im Jahr 2016 vergeht kaum ein Tag, wo einem dieses Thema nicht irgendwo in den Medien begegnet. Man schwankt zwischen Anteilnahme, Fassungslosigkeit, Erschrecken, Angst und manches Mal auch Wut. Man stellt sich zahllose Fragen und sucht verzweifelt nach einfachen Antworten & Lösungen, die es aber nicht geben kann und wird.Wo soll das alles hinführen? Wie wird es enden?In „Als unsere Welt die Farbe verlor“ hat die Autorin Helena P. Hanrath sich wohl ganz ähnliche Fragen gestellt und dann ein mögliches Szenario aufgezeichnet.Irgendwann und irgendwo in Deutschland in naher oder ferner Zukunft…das Land liegt in Trümmern, zerstört durch einen Bürgerkrieg und doch liegt Jubel in der Luft. Wir haben gewonnen! Doch wer war der Feind und welchen Preis hat das Ganze gekostet?Emma Petters hat in diesem Krieg alles verloren, ihre Familie & ihre Zukunft. Nun erhebt sie vor den Überlebenden ihre Stimme.„Als unsere Welt die Farbe verlor“ ist eine Kurzgeschichte, die es nicht nur thematisch in sich hat. Mir liefen beim Lesen Tränen übers Gesicht und eine Gänsehaut ließ mich schaudern. Das gezeichnete Szenario ist realistisch, absolut vorstellbar und gerade deshalb so erschreckend.Was wäre wenn? Diese Frage muss sich eigentlich jeder von uns stellen und wir müssen uns bewusst machen, unsere Zukunft ist hier & heute und unsere Entscheidung, die von jedem einzelnen, zählt, wenn es um unsere Welt von morgen geht!!!Vielen Dank, liebe Helena, für deine Worte und hoffentlich lesen viele, viele Menschen diese Geschichte!

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    • 9
  • Schleuserbanden am Bodensee

    Der Tote im Gänseteich
    Isar-12

    Isar-12

    Alles beginnt nach einem Dorffest mit einem Leichenfund im Teich. Aber was hat es mit dem Toten auf sich? Hatte er ein Verhältnis mit einer verheirateten Frau? Der Leser erfährt anfangs nicht mehr. Die Autorin erzählt die Story abwechselnd aus der Sicht von Mia, die auf dem Biobauernhof ihres Neffen lebt und Leo, einem pensionierten Gerichtsmediziner, dem Freund von Mia (auch zwischendrin Charly genannt, warum auch immer?). Dabei wechseln innerhalb dieser Kapitel auch oft die Szenen. Das machte es mir als Leser lange Zeit schwer in einen Lesefluss zu kommen. Immer wieder musste ich kurz stoppen und den Zusammenhang herstellen, um dann weiterlesen zu können. So war man kurz mittendrin im Mordfall, dann wieder in Schilderung der Personen und dann in Beschreibungen des Bauernhofs oder der Region. Dann wechselte aber auch das Thema: Plötzlich ging es überhaupt nicht mehr um den Mordfall, der wurde zur Randerscheinung. Das Hauptthema war jetzt die aktuelle Flüchtlingsproblematik, es rückten syrische Flüchtlinge in den Vordergrund und ihre Erlebnisse mit Schleusern und dem verbundenen Schicksal. Als Leser galt es nun umzudenken und sich dem neuen Thema zu widmen. Auch hier schilderte die Autorin erst detailliert die Erlebnisse des jungen Syrers, der auf der Flucht von seiner Familie getrennt wurde, bevor Mia und Leo auf eigene Faust sich auf die Schleuserspuren der Mafia begeben. Für mich begann es auch hier erst nach circa zwei Drittel des Buches spannend zu werden, davor plätscherte die Geschichte so dahin. Auch der Einstiegsmord kommt erst wieder auf den letzten Seiten zum Tragen und wird dann genauso schnell gelöst, wie er anfangs zur Seite gelegt wurde. Hier hätte ich mir gewünscht, dass sich der Krimi entweder nur dem einen Thema Mord oder dem anderen Thema Schleusermafia gewidmet hätte. So blieb einfach der Mord für mich irgendwie auf der Strecke. Zuallerletzt möchte ich mich sehr herzlich bei der Autorin Sabine Ibing bedanken, die mir den Bodenseekrimi als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.  

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    • 7
  • Ein wichtiger und gut recherchierter Beitrag in Sachen Aufklärung zum Thema Flüchtlingswelle!

    Einfach nur weg
    Floh

    Floh

    Als allererstes denke ich bei solchen wichtigen Büchern und Tatsachenberichten: Schade, dass ohnehin fast ausschließlich engagierte und interessierte Menschen solche Bücher lesen und sie nur selten bis gar nicht in Reichweite von skeptischen oder gar Hassschmiedenden Personen oder Rechtsextremen gelangen… Denn so ein wichtiges Buch hilft zu verstehen und umzudenken!!! Ute Schaeffer hat Fluchtkinder und Jugendliche in sensiblen und vorsichtigen Interviews zu ihren Fluchtgründen und Fluchtwegen befragt und eine Brücke zu ihnen gebaut. In „Einfach nur weg – Die Flucht der Kinder“ hat die Journalistin und Autorin sowie Initiatorin einiger Hilfsorganisationen ihre Erfahrungen und Gespräche mit den unterschiedlichsten Flüchtlingen rezitiert und rekapituliert. Doch Ute Schaeffer geht noch weiter und bringt uns nicht einfach nur Einzelschicksale in Buchform, nein, sie informiert, berichtet über die politische Lage, wirft einen Blick zurück, klärt auf, meldet Nachrichten und wichtige historische Ereignisse. Sie holt das Erlebte hierher und erklärt es uns oft nur unzureichend informierten Lesern und schafft einen ganz neuen Blickwinkel, der doch sehr nachdenklich stimmt. Ohne mahnenden Fingerzeig schafft es die Autorin Schaeffer mit ihrem Buch wachzurütteln und Fakten aufzuzeigen und diesen Menschen hinter dieser Flüchtlingswelle aus unterschiedlichsten Nationen ein Gesicht und einen Namen zu geben. Erschienen im dtv Verlag (http://www.dtv.de/buecher/brooklyn_8649.html)Inhalt / Beschreibung:"Nie zuvor gab es weltweit so viele Flüchtlinge unter 18 Jahren. Die Zahlen steigen, auch in Deutschland. Sie kommen alleine, sie haben ihre Familien verlassen oder haben keine mehr. Es sind mutige und starke Persönlichkeiten. Viele sind traumatisiert und haben grauenhafte Erfahrungen hinter sich. Sie haben überlebt und sind froh, in Sicherheit zu sein. Ali wurde durch Ebola Waise. Safi und Sami hätten ihre Heimat Afghanistan nicht verlassen, wenn ihre Familien nicht von den Islamisten terrorisiert und ermordet worden wären. Mariama floh vor ihrer Zwangsheirat, andere vor einem Schicksal als Kindersoldaten. Sie alle sahen keine Zukunft mehr, wollten weg von Krieg und Gewalt. Es sind Mädchen und Jungen aus Syrien, dem Irak, Afghanistan, Pakistan, aus Myanmar, dem Sudan, Somalia, der Elfenbeinküste, Sierra Leone und Eritrea. Diese Schicksale werden verknüpft mit Informationen zu den Fluchtursachen und Fluchtwegen sowie zum jeweiligen politischen Hintergrund. Viele Kinder, die flohen, werden Teil unserer Gesellschaft werden. Wir sollten wissen, wer sie sind. Mit dem Erlös dieses Buches werden Flüchtlingsprojekte unterstützt."Das erwartet uns:Autorin Ute Schaeffer geht in die Offensive. Zunächst meldet sie sich in einem Vorwort an die Leser und berichtet von ihrer Herzensangelegenheit und die Zeit, die sie mit den Fluchtkindern in den Sammellagern und Einrichtungen verbracht hat. Sie erzählt aber auch, welche Schwierigkeiten und emotionalen Hindernisse sie behutsam und sensibel bestreiten musste, um die jungen Männer und Frauen zu einem Gespräch zu bewegen. Auch da waren die Reaktionen und Umgangsformen so unterschiedlich und individuell wie die Gründe zur Flucht, wie die Herkunftsstaaten, die Familiengeschichten und die Erlebnisse. Ute Schaeffer gibt das Erzählte von 12 Einzelschicksalen wieder, die nur einen Bruchteil dessen anreißen, was alleinfliehende Kinder bei ihren Strapazen erleben. Sprachbarrieren und Zweifel am Wahrheitsgehalt, sowie bewusste Lücken lassen Ute Schaeffer dazu zu bewegen, diese Barrikaden mit Informationen zum Land, zu den Leuten, zu politischen und religiösen Fakten und Nachrichten zu kompensieren. Entstanden sind Tatsachenberichte, Internetquellen, Literaturverweise und jede Menge Hintergrund aus Religion, Regime, Politik, Länderecht, Geschichte und Nachrichtenkorrespondenz. Am Ende des Buches lädt uns die Autorin dazu ein, über die Risiken und Chancen der Migration und Integration dieser jungen Menschen und deren Familien zu sprechen und zu erkennen, dass so viele Möglichkeiten und Chancen einfach nur genutzt und geboten werden müssen. Meinung:Mein Interesse, bzw. mein Blickwinkel wurde im Spätherbst 2014 nach Beenden des Jugendromans „Sommer unter schwarzen Flügeln“ von Autor Peer Martin zum Thema Flüchtlinge, Rechtsextremismus, soziales Miteinander, Anschläge und Integration geweckt, bzw. verstellt und geweitet. Dieses Buch gab damals den Ausschlag, Flüchtlinge und Asylbewerber nicht als Schmarotzer oder Risiko zu sehen. Dieses Buch hat meine Einstellung komplett geändert, bzw. mich erstmals Stellung zum Thema nehmen lassen und einen Weitblick geschaffen. Nun war ich sehr erfreut, als ich dieses informative Sachbuch von Autorin Ute Schaeffer zum Thema gesehen habe. Eine wichtige Botschaft und eine sehr wichtige und wertvolle Berichterstattung aus nahezu erster Hand. Da Ute Schaeffer sich hier nicht nur auf die Erzählungen und Tatsachenberichte stützt, sondern das Gesagte soweit auch hinterfragt und recherchiert hat, kann man als interessierter Leser darauf bauen, die Wahrheit zu erfahren und fundierte Hintergründe und weiterführende Fakten zu erhalten. Das gefällt mir ausgesprochen gut. Vieles wusste ich einfach noch gar nicht, da es in den Medien und Schlagzeilen schlicht und ergreifend nicht berichtet wird. Die Kriege und Beweggründe der Afghanen zum Beispiel, deren Flüchtlingsströme werden kaum thematisiert weil der Fokus auf Syrien liegt, dabei wandern schon seit den 70iger Jahren immer wieder Familien pakistanischer oder palästinensischer Wurzeln aus Afghanistan aus und suchen Asyl in Nachbarländern oder auch bei uns in Europa. Schaeffer erklärt die Unterschiede in der Flüchtlingspolitik und die Perspektiven der einzelnen Länder. Warum wollen so viele junge Menschen nach Deutschland oder Schweden? Warum ist Ungarn so unbeliebt? Wie überwindet man die neuerdings errichteten Grenzzäune, wo findet man Kontakt zu den Schleusern? Reist jeder gleich? Oder gibt es auch da Klassenunterschiede? Warum reisen so viele junge Jugendliche allein? Was lassen sie zurück und was wagen sie zu hoffen? Welche Verbindungen haben sie noch zur Heimat? Wie lange dauert diese Flucht? Welche Gefahren? Was bringen diese jungen Menschen mit? Erfahrung? Stärke? Willen? Trauma? Fehlende Schulbildung? Gewalt? … So individuell wie die einzelnen Schicksale, so individuell sind auch die Zukunftsaussichten und Perspektiven. Schön, diese Vielseitigkeit zu erfahren. Und ganz wichtig, diese auch mit politischen Wissen um Land, Leute und Kultur, sowie Religion und Gesetz zu untermalen und verständlich zu machen. Nachdem ich dieses Buch nun gelesen habe, und die 12 Einzelschicksale erfahren habe, muss ich sagen, dass nicht nur Deutschland noch sehr viel tun muss und das die Bevölkerung umdenken muss. Natürlich ist nicht immer alles einfach, Negativschlagzeilen von Vergewaltigungen und Raub machen es auch nicht einfach und sind leider genauso Fakt wie die Berichte über Flüchtlinge, die wirklich in Deutschland ankommen wollen und eine Zukunft aufbauen wollen. Ohne Krieg, Hass und Angst. Denn das sind die meisten, die, die einfach nur weg wollten… Das Buch hat mich sehr gut informiert und mir sehr viele Blickrichtungen geboten. Ich habe sehr viel Wissen und Tiefe erlangt. Für mich war es absolut wert mich mit dem Thema zu befassen und die Geschichten und Hintergründe zu erfahren und den ein oder anderen Link aus der Fußzeile zu öffnen und weiterzulesen. Ute Schaeffer hat ein gut organisiertes und strukturiertes Buch geschrieben, was sich auch im Aufbau wiederspiegelt. Die Erzählungen der Fluchtkinder sind in schwarzem Text geschrieben, in einem helleren Schwarz und mit einer anderen Schriftart bietet Ute Schaeffer Hintergründe und weitere Erklärungen sowie Fakten und Schlagzeilen zum Thema. Fußzeilen weisen Quellen und Internetlinks aus. Zu jedem Einzelschicksal der 12 jungen Menschen zeigt sie eine Karte mit der unglaublichen Fluchtroute. Da wird es dem Leser wieder einmal bewusst, was für eine lange und gefährliche Reise durch so viele Nationen überwunden werden musste um dann in Deutschland anzukommen. Begleitet von Tod, Krankheit, Gewalt, Ausbeute, Hunger, Hitze, Hoffnung und Mut. Auch wenn die jungen Menschen viel erlebt haben, so besinnt sich U. Schaeffer darauf kein allzu emotionales und bewegendes Stilmittel zu nutzen. Sie schreibt eher einen Tatsachenbericht mit Abhandlungsfolge. Hier wird wenig ausgeschmückt. Und so scheint es, haben es ihr die Betroffenen auch erzählt. Hier sieht man, dass noch viel verarbeitet werden muss. Denn wer so sachlich und aufbauend erzählt, der hält sich nur an Meilensteinen fest, ohne die Seele zu Wort kommen zu lassen… Es ist noch ein weiter Weg, auch wenn diese 12 jungen Menschen hier bereits angekommen sind. Wunderbar gelöst finde ich es auch, dass Ute Schaeffer den Lesern keine Meinung oder keinen Standpunkt aufdiktiert. Sie informiert und berichtet einfach. Das ist ihr Anliegen. Dass, was der Leser für sich daraus macht und wenn, welche Schlüsse er zieht, dass bleibt ihm frei und selbst überlassen. Das lobe ich ihrer Art der Berichterstattung und Aufklärung. Sie lädt uns dazu ein uns zu befassen und zu informieren. Das ist ihr gelungen und das möchte ich lobend hervorheben. Kleinere Anregungen und Kritikpunkte habe ich dennoch, die ich kurz nennen möchte. Die Idee die Reiseroute vor dem Interview (nein, der Text gleicht keinen klassischen Interview!) zu zeigen finde ich absolut wichtig, hier wäre es interessant auf einem Blick noch erfahren zu können, welche Distanz und Wegstrecke überwunden wurde und wie lang die Flucht auf dieser Route gedauert hat, vielleicht auch noch wieviel der Flüchtende dafür bezahlen musste. Das erfährt man zwar aus dem folgenden Text heraus, aber eine kleine Zusammenfassung wäre hier angenehm gewesen. Zudem hätte ich mir ehrlich gesagt etwas mehr Gefühl oder Tragik gewünscht. Aber wenn diese im Gespräch „Stilmittel“ in der Wiedergabe und Rekapitulation einfließen zu lassen. Also ist dieser Kritikpunkt der Ehrlichkeit des Buches und der Autorin geschuldet. Was gut ist. Dieses Buch baut Brücken, klärt auf, informiert und bringt uns die Schicksale der Flucht und der Bürgerkriege, sowie der Gewalt und des Terrors etwas näher und bietet uns an, auch die Chancen zu sehen und die Menschen zu verstehen um sie Willkommen zu heißen! Ute Schaeffer legt mit ihrem Plädoyer eine umfassende, fundierte Ausarbeitung und Lektüre vor. Ein Tatsachenbericht mit viel Wert, wenigen Emotionen, aber sehr viel Wissen, Hintergrund und Recherche. Das Cover:Das gewählte Cover ist stimmig und treffend. Es zeigt die Tragödie und Dramatik, die in den Berichten eher weniger zu lesen ist, aber dennoch präsent ist und erst noch verarbeitet werden muss. Ein so emotionales Cover, wie es uns hier gezeigt wird, lässt den Leser natürlich eher zu so einem Buch greifen. Das ist okay, denn das Buch soll und sollte gelesen und erfahren werden. Jedem einzelnen Flüchtling zu liebe. Zur Autorin und Initiatorin:"Ute Schaeffer war Chefredakteurin der Deutschen Welle und ist heute Leiterin Medienentwicklung und stellvertretende Direktorin der DW-Akademie. Sie hat lange Jahre aus Afrika, Osteuropa und den ararbischen Staaten Bericht erstattet und kennt viele Herkunftsregionen der Flüchtlinge persönlich."Fazit:Schade, dass solche Bücher ohnehin nur überwiegend von offenen, interessierten und engagierten Menschen gelesen und gekauft werden. So ein Buch sollte auch gern die Gegenseite erreichen und auch den Rechtsextremen oder Hassparolen-schmiedenden Bürgern einen neuen Blick und Hintergrund bieten. Ich bin mehr als froh, von Ute Schaeffers Erfahrungen mit den jungen Flüchtlingen erfahren zu haben und sogleich allerhand Information und Hintergrund geboten zu bekommen. 4 sinnvolle Sterne für so ein wichtiges Buch, was Brücken baut.

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    • 14
  • Leserunde zu "Am Ende bleiben die Zedern" von Pierre Jarawan

    Am Ende bleiben die Zedern
    LaMargarita

    LaMargarita

    „Alle Söhne lieben ihre Väter. Aber ich habe meinen verehrt. Weil er mich mitnahm in die Wunderwelten seiner Geschichten.“ Auf der Suche nach der Wahrheit hinter dem unerklärlichen Verschwinden seines Vaters macht sich Samir auf nach Libanon, dem Land seiner Wurzeln. Was er dort findet ist dasselbe zerrüttete Land, aus dem seine Eltern vor seiner Geburt geflohen sind und das Samir eigentlich nur aus Geschichten kannte. In seinem Debütroman „Am Ende bleiben die Zedern“ erzählt Pierre Jarawan die Geschichte einer berührend starken Vater-Sohn-Beziehung und bringt uns die erschreckende Gegenwart eines Landes des Nahen Ostens näher. Mehr zum Inhalt:  Samirs Eltern sind kurz vor dessen Geburt aus dem Libanon nach Deutschland geflohen. Als sein geliebter Vater spurlos verschwindet, ist Samir acht. Jetzt, zwanzig Jahre später, macht er sich auf in das Land der Zedern, um das Rätsel dieses Verschwindens zu lösen. Eine große Familiengeschichte, berührend, überraschend und meisterhaft verwoben mit dem dramatischen Schicksal des Nahen Ostens. Zur Leseprobe Der Autor: Pierre Jarawan kam 1985 als Sohn deutsch-libanesischer Eltern in Jordanien auf die Welt. Seit er drei Jahre alt ist, lebt Pierre Jarawan in Deutschland. Mit 13 Jahren verfasste er sein erstes Gedicht und verfolgte das Schreiben bis in seine heutige Karriere als Slam Poet und Buchautor. Im Jahr 2012 gewann der Bühnenautor die deutschen Poetry-Slam Meisterschaften. Vier Jahre später feiert Pierre Jarawan sein Romandebüt. "Am Ende bleiben die Zedern" erscheint im März 2016 im Berlin Verlag. Heute lebt er in München und leitet Workshops zum Thema "Kreatives Schreiben". Wir verlosen, gemeinsam mit dem Berlin Verlag, 25 Exemplare des bewegenden Debütromans von Pierre Jarawan. Habt ihr Lust Testleser zu werden und Samir auf seiner gewagten Reise auf den Spuren seines Vaters zu begleiten? Dann bewerbt euch über den blauen „Jetzt bewerben“* Button und beantwortet uns folgende Frage: Mit 28 Jahren wagt Samir es endlich in das Heimatland seiner Eltern zu reisen. In welches Land wolltet ihr schon immer gerne reisen und was hält euch davon ab? Ich bin schon neugierig auf eure Antworten. Viel Glück!  * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

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    • 799
    Floh

    Floh

    15. March 2016 um 05:41
    Julyie schreibt Danke für die ausführliche Antwort. Das sich die Frage wiederholt, dachte ich schon. Hatte nur nichts direktes dazu finden können. Ich bin ein bisschen überrascht wie mich das ganze anspricht. ...

    Aktuell lese ich ein Sachbuch mit Erfahrungsberichten geflüchteter Kinder ohne Eltern. Ich kann die sagen, es lohnt sich diese Seite zu betrachten um Flüchtlinge umso willkommener in unserem Land ...