Ute Wegmann

 4.3 Sterne bei 20 Bewertungen
Autorin von Dunkelgrün wie das Meer, Sommer war gestern und weiteren Büchern.
Ute Wegmann

Lebenslauf von Ute Wegmann

Ute Wegmann wird 1959 geboren. Sie studiert in Köln und schließt mit einem M.A. in Germanistik, Romanistik und Pädagogik ab. Sie ist in verschiedenen Bereichen tätig, darunter eine freie Redakteurstätigkeit bei RTL oder Regieassistenz beim WDR-Hörspiel. 1989 wird ihr erster Sohn geboren. Seit 1994 ist sie freie Journalistin und Moderatorin u.a. für „Die besten 7“, eine Bestenliste für Kinder- und Jugendliteratur. Ab 2004 führt sie Regie bei der „Sendung mit der Maus“ und ein Jahr später veröffentlicht sie ihren ersten Roman, „Sandalenwetter“. Seit 2007 doziert Wegmann an der Universität Duisburg/Essen in Kursen zum Thema Literaturverfilmungen. Ute Wegmann lebt in Köln.

Alle Bücher von Ute Wegmann

Dunkelgrün wie das Meer

Dunkelgrün wie das Meer

 (10)
Erschienen am 18.03.2016
Sommer war gestern

Sommer war gestern

 (5)
Erschienen am 01.01.2011
Never alone

Never alone

 (2)
Erschienen am 01.12.2008
Toni

Toni

 (1)
Erschienen am 04.08.2017
Die besten Freunde der Welt

Die besten Freunde der Welt

 (1)
Erschienen am 01.07.2014
Sandalenwetter

Sandalenwetter

 (1)
Erschienen am 01.05.2005
Weit weg ... nach Hause

Weit weg ... nach Hause

 (0)
Erschienen am 01.02.2007
Hoover

Hoover

 (0)
Erschienen am 22.09.2015

Nach Cornwall mit...

Ute Wegmann, die 1959 geboren wurde, ist in den unterschiedlichsten Bereichen in Sachen Medien tätig. Sie arbeitet als Redakteurin, führt Regie, unter anderem für "Die Sendung mit der Maus", moderiert und hält Vorlesungen zum Thema Literaturwissenschaften in Köln. Außerdem schreibt sie Romane und Kinderbücher, wobei ihr erstes Werk "Sandalenwetter" 2005 erschienen ist. Welche Romanfigur sie gerne treffen würde und was ihre heimlichen Leidenschaften sind, verrät sie uns in einem Interview.

Hallo Ute! Was ist dein Lieblingsgetränk?

Kaffee! Immer! Aber nicht solche verlängerten Latte Macchiatos, sondern schwarz wie die Nacht. Und Wasser. Und abends – hm – im Sommer Rosé, im Winter Rotwein.

Was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Bei Lesungen ist das Tollste, wenn die Schüler*innen nachher kommen und fragen, wo man das Buch kaufen kann. Super finde ich, wenn jemand sagt, er habe geweint – vor Rührung oder Freude oder Erleichterung, dass es doch vielleicht gut ausgeht oder weil es nicht gut ausging. Jemanden zum Lachen oder Weinen bringen, bedeutet, man hat es geschafft, etwas Wesentliches zu vermitteln.

Gibt es ein anderes Genre, das dich als Autorin reizt?

Ich liebe Gedichte. Gereimt, ungereimt, lang, kurz, lustig, traurig.

Wann kommen dir die besten Ideen?

In der Natur. Beim Joggen oder Spazierengehen. Im Park oder am Rhein.

Welche Musik hörst du gerne beim Schreiben?

Zu Beginn einer Geschichte kann ich gar keine Musik hören, das würde mich ablenken. Aber jedes Buch hat so etwas wie einen Soundtrack, eine Playlist. In TONI singt die Großmutter immer traurige englische Lieder. Die schalte ich mir dann zwischendurch an. Oder TONI singt selber, dichtet eigene Texte auf bekannte Melodien. Sitting on a dock of a bay/Der Mond ist aufgegangen ... das kann man dann mit TONIS deutschem Text mitsingen. Ich mag auch traurige Musik, oder besser: melancholische Lieder. Von Rhodes oder Steven Wilson, aber auch Kalkbrenner oder türkisch/arabische Musik.

Hast du ein Lieblingswort?

OBST. Ich finde OBST klingt super!

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Oh, da kann ich mich kaum entscheiden. Ich wollte letztens einen Tag auf der Entbindungsstation im Krankenhaus arbeiten, aber das wollten die in der Verwaltung nicht. Dabei war ich mal Hilfsschwester. Ganz bestimmt werde ich irgendwann im Blumenladen bei meinem Freund Mathias helfen. Davon rede ich schon seit einiger Zeit.

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Boh, ich muss immer Bücher von A nach B räumen oder aussortieren. Das kann Stuuuuuuuuuuuunden dauern.

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreibprozess?

Ich liebe Kuchen. Am liebsten Kirschstreusel. Oder es gibt im Supermarkt so eine Donauwelle von einer Firma mit C, die taue ich mir dann auf. Herrrrrrlich!

Hast du für uns einen Tipp für eine gute Serie?

Ganz ehrlich: Keinen Schimmer.

Welches Buch verschenkst du gerne?

Agota Kristóf: Das große Heft!/David Foster Wallace: Das hier ist Wasser/Malcolm Bosse: Die Prüfung/ und aktuell: Susan Kreller: Pirasol

Wohin sollen wir unbedingt einmal reisen und welches Buch soll uns auf dieser Reise begleiten?

Nach Cornwall! Und dann nehmt ihr einfach ein Vogel- und Pflanzenkundebuch mit und ein Notizheft, leer, und dann wandert ihr und schaut und hört, und riecht und genießt und staunt. Und später schreibt ihr all die neuen Eindrücke auf.

Welches Tier wärst du?

Puh, keine Ahnung. Sicher kein Faultier. Auch kein Hund, der Stöckchen holt. Vielleicht so eine emsige Biene, die immerzu sammelt und die kleinen Erträge zum großen Ganzen zusammenfügt. Teil von etwas Größerem zu sein und mit den anderen etwas auf die Beine zu stellen, das gefällt mir.

Gibt es etwas, was du gerne können würdest?

Ich würde gern rückenkraulschwimmen, ohne abzusaufen.

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Für Kunst. Für teure Schuhe! Fürs Tennis spielen. Aber diese Leidenschaften sind gar nicht so heimlich. Männer mit schwarzen Locken finde ich auch gut. Und ich weiß bis heute nicht, ob das eine Schwäche ist oder eine Leidenschaft.

Und zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?

Ich würde sehr gerne einen ganzen Tag mit Rico verbringen. Ohne Oskar. Und ich würde mir von Rico die Welt erklären lassen. Wir könnten eine Fahrradtour am Rhein entlang machen. Im Süden ein bisschen am Strand liegen und Steine sammeln oder Strandgut und Wurzeln, mit dem Boot zurück zum Bahnhof. Dann mal kurz in den Dom, zum Gerhard-Richter-Fenster. Unterwegs würden wir Nudeln beim Italiener essen. Auf dem Rückweg ins Schokoladenmuseum, aber da essen wir nichts. Die Lust auf Süßes sparen wir uns auf für ein tolles Eis in der Südstadt, bei Lisa und Pietro. Rico würde bestimmt einen Becher nehmen, der größer ist als er selber. Ich nehme immer Sahne unten, Nero, das ist ganz dunkle Schoko, und Coccobello, Kokoseis mit Keks. Das ist so lecker, da kriegste eins am Keks von. Wahrscheinlich würde Rico dann noch ins Kino wollen. Das könnten wir machen, aber wenn schönes Wetter ist, gehen wir lieber in den Park und picknicken mit Müffelchen oder Salami, Käse, Tomaten, Trauben – was man eben so braucht. Und Zitronenlimo. Für mich wäre es ein gelungener Tag.

Neue Rezensionen zu Ute Wegmann

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K

Rezension zu "Dunkelgrün wie das Meer" von Ute Wegmann

Sehr hochwertiges Kinderbuch, auch inhaltlich.
kvelvor 2 Jahren

Inhalt:
Die neunjährige Linn fährt mit ihren Eltern wie jedes Jahr in den Ferien ans Meer nach Holland. Sie freut sich sehr darauf, auch weil sie dort ihre „alte“ Urlaubsfreundin treffen wird.

Allerdings verläuft nichts so einfach, wie gewünscht.

Bereits vor der Fahrt streiten ihre Eltern, weil ihr Vater den Urlaub unterbrechen und noch einige Tage zur Arbeit muss.

Und auch die erhoffte Wiedersehensfreude mit ihrer Urlaubsfreundin bleibt aus, weil diese bereits ein anderes Mädchen bei sich hat.

In Linn regen sie ganz schrecklich-gemeine Gefühle wie Angst, Neid, Einsamkeit und legen sich ganz schwermütig auf ihr Gefühlsleben.


Meine Meinung:

Die sehr präzisen Beschreibungen der Szenen schaffen eine sehr dichte Atmosphäre und haben mich absolut überzeugt!


Beispiel - Streit der Eltern auf der Fahrt im Auto (S. 9 – 14):

„Fahr bitte nicht so schnell! Diesen Satz sagte Mama leiser, aber … Schärfe von einem sehr guten Brotmesser. In ihrer Stimme lag wenig Geduld und keine Liebe.“
„Zuerst schrie sie, dann alle beide. Wieder Pause. Komische Stille. … Atmen, dachte ich … diese Wörter schlugen mit einer Lautstärke auf mich ein und rissen mein Herz entzwei.“

„... ich die Wagen auf der rechten Spur beobachten … Da saßen Kinder, die spielten Spiele und lachten … Väter tranken Cola. Die Wagen waren prallvoll mit guter Laune.
In unserem Auto hatte sich eine dichte Nebelwand zwischen die Vordersitze geschoben. Meine Eltern saßen in ihren Zornkabinen, mit langen Gesichtern und einem Schweigen von der Größe eines Containerschiffes.“


Die Zeichnungen zum Text finde ich sehr stimmig und vermitteln auch die richtige Stimmung.
Vom Stil her würde ich die Illustrationen als „retro“ oder „altmodisch“ einstufen, was aber diesen Buch keinen Abbruch tut.
Ganz im Gegenteil, würde ich sie sogar als absolut positiv bewerten.


Diese Ich-Erzählung zieht mit Sicherheit gleichaltrige Mädchen in den Bann;
wobei mit Sicherheit auch Jungen das Gefühl kennen, überflüssig zu sein.
So dass sich Jungs und Mädchen mit der Protagonistin identifizieren und Empathie entgegenbringen können.


Fazit: Dies ist hochwertige Literatur für Kinder – ein echter Geheimtipp!


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BookHooks avatar

Rezension zu "Dunkelgrün wie das Meer" von Ute Wegmann

Eine kleine, aber feine Urlaubsgeschichte mit viel Tiefgang und wunderbaren Bildern
BookHookvor 2 Jahren

Zum Inhalt:
Die neunjährige Linn fährt mit ihren Eltern in den langersehnten Sommerurlaub an die holländische Nordseeküste. Doch statt Vorfreude und Harmonie herrscht schon auf der Fahrt Streit und eisige Stimmung zwischen ihren Eltern. Noch dazu scheint Linns langjährige Urlaubsfreundin Smilla auf einmal eine neue beste Freundin zu haben. Dunkle Wolken ziehen über Linns Stimmung, doch dunkle Wolken können ihr vielleicht auch helfen…

Meine Meinung:

Wie schon fast überall heißt es heutzutage auch bei Kinder- und Jugendbüchern häufig: immer spannender, immer mehr Action, immer mehr Aufregung. Zwar gefallen mir viele dieser Bücher durchaus sehr gut, aber es ist auch wirklich schön, zwischendurch mal wieder ein gutes Kinderbuch zu lesen, dass ohne viel Action und „TamTam“ auskommt. Genau so ein Buch ist „Dunkelgrün wie das Meer“ von Autorin Ute Wegmann (u.a. „Sandalenwetter“, „Hoover“, „Die besten Freunde der Welt: Fritz und Ben“).

Es ist eine eher stille Geschichte, die Ute Wegmann auf 76 Seiten (aufgeteilt in14 Kapiteln) erzählt. Die neunjährige Linn ist ein ruhiges Mädchen, das in ihrer passend kindlichen Art mit vielen Themen der Erwachsenenwelt und auch der Jugendlichen (zum Glück) noch nicht viel anfangen kann. So wird der so sehr herbeigesehnte Sommerurlaub an der Nordsee von ihren Sorgen um den Streit zwischen ihren Eltern überschattet und Linn wünscht sich nichts sehnlicher, als dass sich ihre Eltern endlich wieder lieb haben. Doch auch zu ihrer besten Urlaubsfreundin, der älteren Smilla, kann Linn nicht gehen, da Smilla eine neue Freundin dabei hat und Linn am Strand links liegen lässt. So bleibt die ruhige Linn mit ihren Sorgen und Ängsten allein. Diese Stimmung hat Ure Wegmann wunderbar eingefangen und in – teils sehr poetische – Worte gefasst (S. 62: „Leere in meinem Herzen. Leere in meinem Bauch. Leere in meinen Beinen. Leere in meinem Kopf. Keine Gedanken.“). Hierdurch leidet man beim Lesen durchaus schon ein Bisschen mit Linn mit und möchte ihr gerne Trost spenden und Mut zusprechen.

Doch durch die träumerische Art von Linn und schließlich auch die ungezügelten Gewalten der Natur klärt sich die Situation letztendlich wieder zum Guten, so viel sei an dieser Stelle schon verraten. Der Verlauf dieser Geschichte zeigt den jüngeren Lesern auf, dass auch Erwachsene ihre ganz eigenen, ernsthaften Sorgen haben und dass trotzdem nicht alle Situationen immer so schlimm und ausweglos sind, wie sie zunächst erscheinen mögen. Denn in keiner Familie herrscht immer nur eitel Sonnenschein. Ein reinigendes Gewitter ist manchmal dringend notwendig, auch – oder vielleicht gerade – für die Erwachsenen, um die Sicht auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu gerade zu rücken.

Last but not least möchte ich gerne noch die wirklich wunderbaren und zahlreichen Illustrationen von Birgit Schössow (u.a.: „Freche Mädchen“-Reihe, „Schischyphusch: oder Der Kellner meines Onkels“) erwähnen. Es ist ihr ganz wunderbar gelungen, die Stimmung der Geschichte in ihren Bildern einzufangen. Sie werden dominiert von zumeist warmen, hellen und freundlichen Farben (Orange-Grün-Töne) und vermitteln doch teils die streckenweise melancholische Grundstimmung der Geschichte. Ein kleines Bisschen erinnern mich manche der Bilder an die großartigen Werke von Loustal oder Loisel. Eine wirklich sehr gelungene Symbiose aus Geschichte und Bildern!


FAZIT:
Eine leise, poetische Geschichte über die Themen Freundschaft und Familie mit wunderbaren Bildern.

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MarTina3s avatar

Rezension zu "Dunkelgrün wie das Meer" von Ute Wegmann

Dunkelgrün wie das Meer
MarTina3vor 3 Jahren

Linn freut sich schon auf den Urlaub mit ihren Eltern am Meer. Doch dann herrscht zwischen den Eltern nur noch kaltes Schweigen, weil der Vater aus beruflichen Gründen den Urlaub unterbrechen muss. Und auch ihre Urlaubsfreundin Smilla hat dieses Jahr keine Zeit mehr für Linn. Linn fühlt sich sehr einsam und traurig. Ob alles sich wieder zum Guten wenden wird?

Meine Meinung:

Diese Geschichte wird aus der Sicht von Linn erzählt. Dadurch bekommt man Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Linn hat Angst, dass sich ihre Eltern trennen. Außerdem ist sie sich sicher, dass sie Smilla als Freundin verloren hat.
Diese Ängste werden spürbar und eindrücklich beschrieben. Man merkt, welche Auswirkungen der Streit der Eltern auf Linn hat.  Sie versuchen, den Streit vor Linn geheimzuhalten, was ihnen natürlich nicht gelingt. Die Eltern sind sehr abweisend zu ihr, ohne es zu wollen. Sie sind selbst mit ihren Gefühlen beschäftigt. Dadurch merken sie nicht, wie es Linn geht.
Auch der "Verrat" von Smilla tut Linn sehr weh. Doch auch dies bemerken die Eltern nicht.
Linn tat mir so schrecklich leid.
Doch am Ende finden die Eltern wieder zusammen und können Linn auch wieder zeigen, dass sie sie lieb haben. Dadurch wird die Welt für Linn auch wieder schön.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr eindrücklich. Man spürt Linns Gefühle und ihre große Traurigkeit. Und auch die Wendung zum Guten am Ende des Buches gelingt.
Der Geschichte wird durch ruhige Bilder begleitet, die die Stimmung des Textes auch wiedergeben.

Fazit:

Eine eindrückliche Geschichte über die Angst vor dem Alleinsein bzw. vor Trennung und Verlust. Vielleicht ist es am besten, sie zusammen mit dem Kind zu lesen, so dass man auch gleich darüber sprechen kann.

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Gespräche aus der Community

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birgitschoessows avatar

Endlich Ferien mit den Eltern im Schiffhaus am Meer






###YOUTUBE-ID=SkHFs10Oqxg###

Aber irgendwie ist diesmal von Anfang an der Wurm drin. Linns Mama und Papa haben Knatsch, weil Papa noch mal zurück in die Stadt muss, und deshalb ist Mama total sauer. Das reicht ja schon, um einem die Urlaubslaune zu verderben. Aber weil das wohl immer noch nicht genug Mist ist, selbst wenn man erst neun Jahre alt ist, hat auch noch Linns Lieblingsurlaubsfreundin Smilla ein fremdes Mädchen mit ans Meer genommen. Was ist los? Wieso merkt denn niemand, wie allein Linn sich fühlt? Wieso will keiner wissen, wie es ihr geht? Vielleicht braucht es manchmal Blitz, Donner und Hagelschlag, damit die Luft wieder klar wird und man sich besser erkennen kann.

Das neue Kinderbuch von Ute Wegmann für 7-11 Jährige mit zahlreichen Illustrationen.

Verlost werden 10 Bücher unter allen, die Spaß an dieser Sommergeschichte haben - und vielleicht selber etwas von Ihren Ferien am Strand erzählen mögen – aber da es ja um Ferien geht, muss keiner etwas schreiben.

Viel Glück!

... und auch ein weiteres Buch wird verlost:

Schaut einfach einmal nach beim "Schischyphusch"

Zur Buchverlosung
birgitschoessows avatar

"Schischyphusch"

  – komischer Titel für ein Buch.
 
Als mein Mann mir die Kurzgeschichte von Wolfgang Borchert vorlas, war ich zutiefst angerührt von ihrem herzergreifenden Inhalt und auch mein Mann musste sich bisweilen beim Vorlesen eine Träne aus den Augen wischen.





###YOUTUBE-ID=reB5BvxHKHU###


Mit Mutter und Onkel besucht der kleine Wolfgang ein Gartenlokal. Sowohl Onkel als auch der heraneilende Kellner haben einen Sprachfehler – beide schprechen das "S" als "SCH" aus. Daher der "Schischyphusch" statt eines eigentlichen "Sisyphus". Onkel und Kellner haben zunächst den Eindruck, dass der andere sie "utzen" will, was beinahe zu einer Katastrophe geführt hätte.

So gleich dieser Makel für beide ist, so unterschiedlich haben sich beide in ihrem Leben damit eingerichtet. Lebemann, Frauenschwarm und Genießer der eine – Opfer, Misanthrop und eine arme Seele der andere.

Das Berührende in der Begegnung der beiden Kontrahenten und die unfreiwillige Beteiligung von Mutter und dem jungen Wolfgang Borchert daran, ihre Mimik, die Körpersprache und natürlich auch die Stimmung eines Hamburger Gartenlokals der 20er Jahre habe ich in meinen Bildern einzufangen versucht.

Ich hoffe, Ihr habt Freude an der Geschichte von Wolfgang Borchert und meinen Illustrationen dazu.

Verlost werden 10 Bücher. Schreibt, welche zunächst katastrophale Begegnung Ihr erlebt habt, die sich dann als wunderbare Fügung herausstellte oder auch, was Ihr mit den 20er Jahren verbindet.

Viel Glück!


... und auch ein weiteres Buch wird verlost:

Geht einfach auf die Seite von "Dunkelgrün wie das Meer"


Orishas avatar
Letzter Beitrag von  Orishavor 3 Jahren
Es ist zwar nicht gefordert, aber dennoch will ich hier meine Rezension posten: http://www.lovelybooks.de/autor/Wolfgang-Borchert/Schischyphusch-1208699436-w/rezension/1241780672/ Das Buch hat mir gut gefallen, auch die Aufmachung. Ich gebe meine Leseempfehlung. Und vielen Dank an den Verlag und Frau Schoessow.
Zur Buchverlosung

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