Ute Wegmann Sommer war gestern

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Inhaltsangabe zu „Sommer war gestern“ von Ute Wegmann

Sie sind fast 16 und beste Freundinnen, sie wollen berühmte Modedesignerinnen werden und die Welt erobern. Aber vor allem wollen Ela und Kati raus aus dem öden Vorort! Seit Neuestem ist Anouk dabei, das Mädchen aus der Stadt, das so anders ist. Ela gefällt das nicht. Und ihr gefällt nicht, dass Kati Anouk Dinge erzählt, die sie bisher nur Ela erzählt hat. Ganz wund ist ihre Seele, und Trost sucht sie immer häufiger bei Jungs und Autos. Lars heißt der Neue. Was ist eigentlich los mit Ela? Warum ist alles so furchtbar?Katis Verhalten. Ihre Eltern, die jetzt ständig streiten. Lars, der viel zu erwachsen für sie ist. Ela begreift viel in diesem Sommer, vor allem, dass Erwachsen werden auch bedeutet, sich von liebgewordenen Kindheitsträumen zu verabschieden.

Für mich leider eine enttäuschende und vorhersehbare Geschichte

— Ecke100
Ecke100

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  • Rezension zu "Sommer war gestern" von Ute Wegmann

    Sommer war gestern
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    13. March 2011 um 12:43

    Ela und Kati sind beste Freundinnen, leben in der Provinz und würden sich um den Verstand langweilen, hätten sie ihre Träume nicht: Sie wollen raus aus dem öden Dorf und nach New York oder jedenfalls dahin, wo das Leben ist. Aber vor die Träume hat das Leben die Realität gestellt. Inhalt: Kati und Ela kennen sich schon seit so langer Zeit, sie sind fast sechzehn und beste Freundinnen. Beide haben sie einen großen Traum: sie wollen berühmte Modedesignerinnen werden und die Welt erobern. Sie leben in einem kleinen Dorf und möchten so schnell wie möglich erwachsen werden; raus aus ihrem Leben in diesem „Kaff“. Beide wachsen in unterschiedlichen Elternhäusern auf. Kati ist sich oft selbst überlassen, während Ela von ihren Eltern kontrolliert aufwächst und sie in ihrem Freiraum sehr eingeschränkt wird. Sie haben Sommerferien und genießen jede freie Minute für ihre Unternehmungen. Geheimnisse voreinander, nein die hatten sie nicht. Bis zu dem Tag, an dem Anouk in beider Leben tritt und Kati und Anouk sich sofort sympathisch sind. Ela fühlt sich von beiden ausgeschlossen. Bis dahin war Kati ihre beste Freundin gewesen, sie hatten alles miteinander geteilt, sich Geheimnisse erzählt. Und nun weiß auch Anouk von ihren Plänen. Ihre lange Freundschaft bekommt einen Bruch. Statement: Mädchen, Freundschaft, Tränen - diese Überschrift auf dem Klappentext ist sehr gut ausgewählt und passend. Die Geschichte um Freundschaft, wie sie hier von der Autorin erzählt wird, hat sich im Leben vieler Leserinnen wahrscheinlich in ähnlicher Art und Weise abgespielt. Mädchen, das sind Kati und Ela, langjährige Freundinnen - und in diesem Sommer tritt Anouk in diese Mädchenfreundschaft. Zerstörend für eine Zweierfreundschaft? Das wird sich im Laufe der Geschichte und des Sommers herausstellen. Tränen? Die gehören dazu, sei es die heimlich vergossenen Tränen oder die ungeweinten. Zu einer Freundschaft gehören nicht nur die Freude und das Gemeinsame, sondern auch Traurigkeit und Tränen. Von daher ist das Buch interessant, da es sehr viel Realität wieder spiegelt. Ela, deren Eltern eine Speditionsfirma haben und so dadurch die Möglichkeit hat, an die Schlüssel der Autos zu kommen und heimlich eine Spritztour zu machen. Kati, die es immer wieder zu ihrem Großvater zieht. Sei es durch die Erinnerungen an ihre erst im letzten Jahr verstorbene Oma, von der sie sehr viel gelernt hat, aber auch um sich dort noch eine gewisse Nestwärme zu holen, die sie in ihrem Elternhaus vermisst. Beide, sowohl Ela als auch Kati, haben Probleme mit ihren Eltern, die nicht erkennen oder es sehen wollen, dass sie sich in einer stark pubertierenden Phase befinden. Indem Kati immer mehr Zeit mit Anouk verbringt, die gemeinsamen Geheimnisse zwischen Kati und Ela an diese weitergibt, bekommt die Zweierfreundschaft einen Riss. Ela fühlt sich hintergangen und sucht sich neue Freunde. Als Junge getarnt, schließt sie Freundschaft mit Jungens, die nicht legale Autorennen fahren. Während am Anfang die Sichtweisen der beiden hin und her wechselten und man als Leser leicht den Durchblick verlieren konnte, wer nun wer war, ändert sich schließlich im Laufe der Handlung, so dass Ela als Protagonistin immer mehr Raum einnimmt. Sei es die kurze Episode mit ihrer Oma, der sie blitzschnell das Internet erklärt, einmal um die Oma zu beschäftigen, zum anderen damit sie noch ausgehen kann. Obwohl sie ihren Eltern versprochen hatte, auf die Oma aufzupassen. Die große Liebe oder auch nur Mädchenschwärmerei – Lars – stellt sich heraus, dass er Anouks großer Bruder ist. Vieles läuft nicht so wie es laufen sollte. Aber das war und ist eben das Leben, die Realität. Was bleibt am Ende des Sommers von den Freundschaften über? Fazit: Ich habe das Buch an etlichen Stellen mit Schmunzeln gelesen, zumal es mich an Episoden meiner Töchter erinnerte. Aber ich habe es sehr gern gelesen, der flüssige Erzählstil macht es zu dem, was es geworden ist. Ein Jugendbuch, realitätsnah geschrieben, Erinnerungen an Werte, Freundschaft, all die Sorgen und Ängste, die Jugendliche in dem Alter haben, es war nachvollziehbar. Meine Empfehlung, dass nicht nur Jugendliche das Buch lesen sollten, sondern auch Erwachsene. Egal, ob die eigenen Kinder schon erwachsen sind oder nicht, man überdenkt dann doch noch einiges, was ist falsch oder wie könnte man anders reagieren. Und vor allem trotz aller Hektik in unserer schnellen Zeit: Nicht die Sorgen und Ängste unserer Kinder zu übersehen. „Sommer war gestern“, ein passender Titel für die Geschichte, denn wie schnell ist der Übergang von der Jugend ins Erwachsensein. Das Cover hat mir anfangs nicht zugesagt, sehr düster gehalten. Nach dem Lesen war ich mir immer noch uneinig darüber, ob es wirklich passend war. Und ich muss sagen, nein, das Buch hätte ein besseres Cover verdient gehabt. Nachtrag: Lesemeinung meiner erwachsenen Tochter: Das Buch ist sehr empfehlenswert, vor allem weil sie jetzt einiges nachvollziehen kann aus ihrer eigenen Jugend.

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  • Rezension zu "Sommer war gestern" von Ute Wegmann

    Sommer war gestern
    gottagivethembooks

    gottagivethembooks

    18. February 2011 um 15:57

    Ela und Kati sind beste Freundinnen seit sie denken können. Absolut unzertrennlich teilen sie alles miteinander. Bis eines Tages Anouk auftaucht und Kati immer öfter mit der Neuen abhängt und ihr sogar Geheimnisse erzählt, die bisher nur Ela und ihr gehörten. Ela fühlt sich verraten und verlassen und wendet sich einer Gruppe Jungs zu, die sich mit Autorennen die Zeit vertreiben. Hat Elas und Katis Freundschaft noch eine Chance? Die Geschichte, die Ute Wegmann hier erzählt, spielt sich so oder ähnlich vermutlich viele Male zwischen Freundinnen ab und dürfte viele junge Mädchen ansprechen, die sich gerade in ähnlichen Lebensphasen befinden. Die Autorin erzählt sehr schön, wie sich praktisch über Nacht Beziehungen verändern können und wie unterschiedlich junge Menschen darauf reagieren. Die Grundidee des Buches ist wirklich nicht schlecht und es wurde sich viel Mühe mit den Charakteren gegeben, nichtsdestotrotz sind leider nicht alle Facetten von Elas Persönlichkeit nachvollziehbar und dass die Eltern, egal ob Katis oder Elas, fast namenlose und gesichtslose Wesen bleiben, die immer nur “die Mutter” oder “der Vater” sind, lässt einen beim Lesen gelegentlich stolpern und stört den Fluss der Geschichte. Die Handlung impliziert zwar eindeutig, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, aber der erzählerische Stil erinnert manchmal doch stark an ein Kinderbuch. Am Ende gehe ich zwiegespalten aus der Geschichte heraus. Einerseits recht schön erzählt, andererseits bleibt mir dann doch die tiefere Botschaft verborgen, die Frau Wegmann transportieren wollte und der lockere Umgang in einem Jugendbuch mit Themen wie rauchen und illegalen Autorennen, ohne dass es Konsequenzen hätte, hat mich schon auch gestört. Alles in allem nicht schlecht, aber einige erzählerische Schwächen und Wirrungen um Handlungsstrang trüben leider das Lesevergnügen. http://gottagivethembooks.wordpress.com

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  • Rezension zu "Sommer war gestern" von Ute Wegmann

    Sommer war gestern
    Fabella

    Fabella

    29. January 2011 um 16:54

    Inhalt: Kati und Ela sind "beste Freundinnen". Sie lieben Mode und träumen davon, selbst welche zu entwerfen. Und sie wollen aus ihrem Heimatkaff verschwinden. Aber die Mädchen sind erst 15 und so müssen sie noch einige Zeit warten, bis sie ihre Träume erfüllen können. Während Katis Eltern in einer eigenen Welt leben und Kati dadurch ziemlich viele Freiheiten genießt, sind Elas Eltern recht streng und erlauben ihrer Tochter vieles nicht. Dadurch rebelliert Ela gern und macht heimliche Unternehmungen wie Auto fahren. An Autos heranzukommen ist für sie nicht schwer. Ihre Eltern haben eine Speditionsfirma und die Fahrer der LKWs lassen die Woche über ihre Autos und somit auch die Schlüssel in der Spedition. Eigentlich läuft alles prima, bis Anouk auftaucht - und Kati ziemlich schnell mit ihr Freundschaft schließt. Das läßt Ela eifersüchtig und wütend werden. Zumal sich dann auch noch heraus stellt, daß Elas neuster Schwarm Lars Anouks Bruder ist. Und während Katie immer mehr mit Anouk unternimmt, schließt Ela - getarnt als Junge - Freundschaften mit Jungen, die illegal Autorennen fahren. Meine Meinung: Ein sehr interessantes Buch, das größtenteils auch Realität wiederspiegelt. Die Rebellion einer vermeintlich unterdrückten Jugendlichen im Vergleich zu einem Mädchen, das viele Freiheiten genießt, dadurch aber eher verantwortungsbewußt und vorsichtig ist. Der Zusammenhalt der beiden Mädchen, trotz der Wege, die sich langsam voneinander trennen. Mir hat in diesem Buch vor allem Kati gut gefallen, deren Persönlichkeit weit aus stabiler scheint als die von Ela. Und trotzdem hatte auch Ela meine Symphatien, denn sie wirkte oft orientierungslos in ihrem Weg und man hatte das Gefühl, ihr helfen zu wollen. Ein paar Stellen fand ich dann aber irgendwie auch unglaubwürdig. Eltern die verlangen, daß die 15-jährige um 21.00 Uhr zu Hause ist, reden auf der anderen Seite über Anti-Baby-Pillen ohne großartige Einwände zu bringen. Eine Großmutter, die als leicht verwirrt geschildert wird, dann aber völlig klar geschildert wird. Große Lieben, die nach 2 Tagen schon wieder beendet werden. Aber auf der anderen Seite - warum nicht. Vielleicht ist genau das das Leben. Ute Wegmann hat einen schönen flüssigen Erzählstil, der es leicht macht, dem Buch zu folgen. Ich bin sicher, daß dies nicht das letzte Buch ist, das ich von ihr gelesen habe. Und auch hier habe ich einen Satz, der mir sehr gut gefallen hat und mich zum schmunzeln brachte: "Elisabeth, Menschen, die nicht verlieren können, sind die größten Verlierer auf der ganzen Welt und die blödsten Spielpartner noch dazu"

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  • Rezension zu "Sommer war gestern" von Ute Wegmann

    Sommer war gestern
    Lesemomente

    Lesemomente

    18. January 2011 um 18:15

    Inhalt: Ela und Kati sind beste Freundinnen. Sie leben im selben öden, langweiligen Dorf, haben beide Probleme mit ihren Eltern und es verbindet sie ein großer Traum: Die beiden wollen später als Modedesignerinnen berühmt werden und hinaus in die weite Welt reisen. Weg aus ihrer jetzigen langweiligen Umgebung. Es sind Sommerferien und die beiden Mädchen genießen die freie Zeit: unternehmen viel, lachen, haben sich gern und sind einfach glücklich... bis plötzlich Anouk in ihr Leben tritt. Kati und Anouk verstehen sich auf Anhieb und Ela fühlt sich ausgeschlossen. Kati ist ihre beste Freundin. Als Kati Anouk dann auch noch in die Designer-Zukunfstpläne einweiht, wird Ela klar: Sommer war gestern. Meine Meinung: „Mädchen, Freundschaft, Tränen“ steht als Überschrift auf dem Klappentext dieses Buches. Diese drei Schlagwörter fassen den Inhalt und die eigentliche Stimmung des Buches sehr gut zusammen. Die übermittelte Stimmung ist auch in der Geschichte selber sehr ausschlaggebend. Das Buch beginnt sehr abrupt. Als Leser ist man mittendrin im Leben der beiden fünfzehnjährigen Mädchen. Ohne große Erklärungen wird man hineingezogen in das Gefühlswirrwarr, die Probleme mit den Eltern, die Gedanken über das Verliebtsein und vor allem taucht man mitten in die Freundschaft ein. Während anfangs die Stimmung, trotz einiger kleiner Probleme eindeutig positiv und beinahe überschwänglich ist, was auch im Schreibstil deutlich wird, ändert sich dies in eine traurige, nachdenkliche Stimmung sobald die Probleme mit Anouk auftauchen. Lässt man das Buch nach dem Lesen Revue passieren, muss man sagen, dass die Autorin die Handlung äußerst geschickt auch in ihrer Art zu schreiben umgesetzt hat. Zu Beginn der Handlung wechselt sich die Sichtweise der Freundinnen ab, mal bekommt man etwas mehr Einblick in Elas Gefühlswelt, mal in Katis. Ich muss gestehen, dass mich das anfangs verwirrt hat, denn irgendwie konnte ich mir nie merken, wer von beiden wer war. Dies hat sich allerdings schnell gegeben. Und spätestens ab etwa der Hälfte des Buches bekommt Ela auch die größeren Anteile an der Geschichte, denn es ist ihre Geschichte. Ihre Sorgen und Ängste, die beste Freundin zu verlieren. Sorgen und Ängste, die sicherlich viele junge Mädchen in diesem Alter haben. Thematisch ist die Autorin also sehr dicht an der Jugend dran. Als kleinen Kritikpunkt kann ich leider nur andeuten, um nicht zu viel vom Inhalt zu verraten, dass eine kleine Nebenhandlung in der Geschichte etwas unausgereift und ungeklärt bleibt. Ich habe während des Lesens immer wieder auf eine Auflösung von vielen kleinen Andeutungen gewartet und muss nun aber feststellen, dass es diese nicht gibt. Auch wenn das vielleicht von der Autorin beabsichtigt ist, hätte ich mir ein kurzes Aufgreifen der Thematik doch gewünscht. (Für alle, die das Buch noch nicht gelesen haben, muss dies sehr geheimnisvoll wirken, aber ich finde nichts schlimmer als Spoiler in Rezensionen.) Trotzdem muss ich sagen, dass ich das Buch wirklich gerne gelesen habe. Es ist schön geschrieben, mitreißend und vermittelt gekonnt die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden Protagonistinnen. Ich gebe diesem Buch 4 von 5 Sternen.

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