Mein Fazit: Mir gefällt der kleine, kompakte Basic-Wald Naturführer sehr gut. Gelungene Aufteilung mit kurzen Infos und guten Bildern zum Vergleichen. Die 126 Arten geben eine schöne Übersicht über den Lebensraum Wald und lassen die Arten schnell bestimmen – falls sie im Buch zu finden sind. Natürlich kann es nicht alle Arten abdecken, aber man kommt schon sehr weit mit dem Buch. Perfekt zum Mitnehmen für unterwegs. Ich vergebe 5 Sterne.
Meine Meinung zum Buch: Mir hat der kleine Wald-Naturführer mit den 126 Wald-Arten gut gefallen. Besonders schön gefällt mir, dass dabei verschiedene Lebewesen durch den ganzen Stammbaum vorgestellt werden. Tiere wie: Säugetiere, Vögel, Amphibien, Reptilien Insekten und andere Krabbeltiere und Weichtiere, aber auch Pflanzen und Pilze. Von allem ist etwas dabei und bietet einen schönen Überblick über den Lebensraum Wald. Gut gefallen hat mir ebenfalls, dass neben bekannten und häufigen Arten auch immer wieder welche dabei waren, die ich noch nicht gesehen hatte bzw. nicht so einfach gesichtet werden. Ich persönlich habe mich auch sehr über die Gallwespe gefreut, welche ebenfalls im Buch vorkommt. Insgesamt hat mir sowohl der Aufbau, als auch die Gestaltung gefallen. Das Buch ist einfach aufgebaut und bietet neben der kurzen Beschreibung der vorgestellten Arten auch einiges Wissenswertes. Kurz und knapp und auch nicht bei allen Arten. An einigen Stellen hätte ich mir ein paar mehr Infos gewünscht. Einige wenige Arten haben eine Doppelseite eingenommen, die meisten eine Seite. Es kommt aber auch vor, dass sich 4 Arten eine Doppelseite teilen. Toll finde ich, dass das Buch leicht und kompakt ist und sich somit schnell die wichtigsten Arten bestimmen lassen. Super als kleines Nachschlagewerk für Unterwegs. Gefällt mir sehr gut. Auch die Fotos sind gut gewählt.
Meine Meinung zum Cover und den Fotos: Die Cover gefällt mir sehr gut. Die grüne Farbe mit dem Reh auf dem Cover passt richtig gut. Auch allgemein mag ich die Gestaltung sehr gerne mit dem „Lineal“ auf der Rückseite. Die Fotos insgesamt sind gut gewählt und alle Arten sind gut zu erkennen. Der Aufbau ist logisch und sieht optisch schön und einheitlich aus. Gefällt mir gut.
Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit dem kleinen Wald-Naturführer. Eure MermaidKathi
Ute Wilhelmsen
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Ute Wilhelmsen
Spuren der Sterne
Basic Wald
Tiere und Pflanzen unserer Wälder
Basic Strand und Küste
Tiere und Pflanzen im Wald
Was lebt an Strand und Küste?
Neue Rezensionen zu Ute Wilhelmsen
‚Wo auch immer sie stattgefunden haben, die ersten Zuckungen des Lebens, letztlich sind wir alle Sternenstaub, wie es der Astronom Carl Sagan formulierte. Denn fast alle chemischen Elemente, aus denen die Materie und damit auch wir selbst bestehen, haben ihren Ursprung in Sternen und ihren Explosionen.‘ (Seite 38)
Ute Wilhelmsen und Till Mundzeck beschäftigen sich in ‚Spuren der Sterne‘ mit dem Kosmos und der Tiefsee, denn beide sind ‚kalt, dunkel, fern und geheimnisvoll‘ und ‚beide stecken vielleicht voller Leben, das noch vollkommen unbekannt ist‘ (Seite 8). Die Autoren erzählen u.a. von der Entstehung des Lebens, von der Suche nach Leben, von ungewöhnlichen Lebensformen, von Robotern, die bei der Erkundung von Tiefsee und Universum helfen, und von Missionen wie Rosetta.
Begleitet werden die informativen Texte, die viel Wissen über den Kosmos und die Tiefsee vermitteln, von spektakulären Bildern von NASA, ESA, Hubble, MARUM, MBARI etc. Zu sehen sind z.B. wundersame Tiere wie die Tiefsee-Staatsqualle, der Anglerfisch und Tiefsee-Manteltiere sowie magisch aussehende Galaxien wie der Krebsnebel im Sternbild Stier, die Galaxie NGC 1300 und der Schleiernebel.
Die Bilder vom Kosmos und aus der Tiefsee werden dabei oft gegenübergestellt, z.B. wenn sich die Motive in Sachen Aussehen oder Funktion gleichen, was eine faszinierende Perspektive auf diese so unterschiedlichen Orte bietet und einen einzigartigen Blick auf das Universum und das Leben auf der Erde ermöglicht.
‚Im Adlernebel im Sternbild Schlange liegen die ‚Säulen der Schöpfung‘, eine Sternfabrik, in der neue Sonnen geboren werden. Auch Schwarze Raucher [...] kann man als Säulen der Schöpfung bezeichnen: Sie sind Hotspots des Lebens in der Tiefsee, das von einem kochend heißen Chemiecocktail gespeist wird.‘ (Seite 6)
Aus der Tiefsee ins Universum
Beides ist (fast) gleich unbekannt und unerforscht, wenn auch das eine viel näher zu liegen scheint.
Die Tiefsee, ihre Geographie, ihre Bewohner und „die Sterne“, das Universum, die Galaxien. Zwar ist klar, dass das Meer quasi „vor der Haustür“ liegt, auf der anderen Seiten sind weite Teile der Tiefen der Meere gerade mal dabei, erforscht zu werden. Material und Gerät sind fast in gleicher Weise kaum zu Händen, als wenn es darum geht, fremde Planeten zu erforschen.
Dabei liegen 60 Prozent der Erde mehr als 1000 Meter unter Wasser, ein breites und überaus lohnenswertes Forschungsgebiet der Gegenwart und der nahen Zukunft.
„Die Erde ist eine Wasserwelt, die Tiefsee ihr größter Lebensraum“.
Und natürlich gilt auch, und das nicht nur in blanker Theorie, dass Erkenntnisse aus den tiefen der irdischen Meere breite und fundierte Rückschlüsse auf Meere und tiefe Seen an anderen Stellen des Universums zulassen würden. Ein folgerichtig spannendes und, was Text und Bild im Werk angeht, lohnenswertes „Zusammenarbeiten“ zwischen Meeresbiologie und Physik.
„Kosmos und Tiefsee sind kalt, dunkel, fern und geheimnisvoll. Aber beide stecken vielleicht voller Leben, das noch vollkommen unbekannt ist“.
Allein schon die vergleichenden, doppelseitig vorgelegten Fotografien einerseits der „Strahlenqualle“ aus den Tiefen des irdischen Meeres und der „Wagenradgalaxie“, einer rund 500 Millionen Kilometer entfernten „Ringgalaxie“ weisen den Weg zu teils verblüffenden Ähnlichkeiten beider Forschungsbereiche und vorliegenden Bildmaterials. Das mag alles Zufall sein, wie auch die Ähnlichkeiten zwischen dem „Schleiernebel“ im Universum und der „Tierkette als Salpen“, ist aber auf jeden Fall zunächst faszinierend zu betrachten und, mit den erläuternden Texten, auch überaus informativ, was die Hintergründe der Forschungsergebnisse angeht.
Die Artenvielfalt unter Wasser („Tiefseeparty“), bei Weitem noch nicht in vorliegender Breite bekannt, verblüfft dabei ebenso, wie fundiert die Methoden der „Planetenjäger“ vorgestellt und erläutert werden.
Im Verlaufe der Lektüre (und der Textanteil des Buches ist deutlich höher, als es sonst bei Bildbänden aus dem Hause National Geographic der Fall ist), wird dem Leser und Betrachter zunehmend deutlich, wie ähnlich die Aufgabenstellung der Erforschung beider Gebiete ist und wie befruchtend eine Zusammenschau vom Leben der Tiefsee und der Suche nach den Erkenntnissen des Universums sind.
Wenn es denn zu den „Superhirnen mit Raketenantrieb“ geht, wird vollends klar, dass nicht nur „da draußen“ vielleicht anderes, intelligentes Leben zu finden sein könnte, sondern auch „da unten“ Lebensformen langsam bekannt werden, die gut und gerne als „außerirdisch“ durchgehen können.
Eine anregende und informative Darstellung zweier erst auf den zweiten Blick sehr verbundener Forschungsrichtungen.
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