Uticha Marmon

 4.2 Sterne bei 109 Bewertungen
Autorin von Marienkäfertage, Als Opapi das Denken vergaß und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Uticha Marmon

Uticha Marmon wurde 1979 in Berlin geboren. Sie studierte Dramaturgie, Vergleichende Literaturwissenschaft und Pädagogik in Mainz, Wien und an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Schon während des Studiums nahm sie dramaturgische Arbeiten in der freien Theaterszene in München und Wien an. Nach einer zweijährigen Tätigkeit als Dramaturgie-Assistentin an den Münchner Kammerspielen, verbrachte sie mehrere Jahre im Lektorat des Hamburger Hörbuchverlags Jumbo Neue Medien. Heute arbeitet Uticha Marmon als freiberufliche Dramaturgin, Lektorin und Autorin von Kinder- und Jugendbüchern.

Neue Bücher

Josis wilde Welt

 (4)
Neu erschienen am 15.08.2019 als Hardcover bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH.

Alle Bücher von Uticha Marmon

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Cover des Buches Marienkäfertage (ISBN:9783734850059)

Marienkäfertage

 (52)
Erschienen am 20.01.2015
Cover des Buches Als Opapi das Denken vergaß (ISBN:9783734840043)

Als Opapi das Denken vergaß

 (28)
Erschienen am 21.07.2014
Cover des Buches Plötzlich war ein Wuckel da (ISBN:9783734820601)

Plötzlich war ein Wuckel da

 (9)
Erschienen am 17.07.2019
Cover des Buches Mein Freund Salim (ISBN:9783734882043)

Mein Freund Salim

 (9)
Erschienen am 13.07.2017
Cover des Buches Josis wilde Welt (ISBN:9783522506137)

Josis wilde Welt

 (4)
Erschienen am 15.08.2019
Cover des Buches Die vier Sommersprossen, Band 01 (ISBN:9783505132896)

Die vier Sommersprossen, Band 01

 (4)
Erschienen am 09.08.2013
Cover des Buches Die vier Sommersprossen, Band 03 (ISBN:9783505133176)

Die vier Sommersprossen, Band 03

 (1)
Erschienen am 06.02.2014

Neue Rezensionen zu Uticha Marmon

Neu

Rezension zu "Josis wilde Welt" von Uticha Marmon

Josis wilde Welt
buecherwurm1310vor einem Tag

Ein Mensch ist nicht wie der andere, jeder hat seine Vorlieben. Also darf man auch Kinder nicht in eine Schublade stecken.

Josi ist ein Mädchen, das mit Mädchenkram nichts am Hut hat. Zu Frau Bulette vom Broilergrill hat sie eine besondere Beziehung und tratscht dort mal gerne mit ihr. Ansonsten denkt sie sich abenteuerliche Geschichten aus und flitzt mit ihrem Skateboard durch die Gegend. Dann taucht ein Junge auf, der irgendwie nicht zu ihr passt und der recht dreist ist. Aber als die Existenz des Broilergrills in Gefahr ist, ist dieser Jonas doch recht hilfreich.

Das Buch liest sich einfach toll. Man bekommt eine große Portion Lokalkolorit mit. Vor allem Frau Bulette mit Ihrem Berlinerisch sorgt dafür, dass es richtig authentisch wird. Josi ist auch ein taffes Mädchen. Aber auch die anderen Personen sind alle sehr schön und Individuell beschrieben. Mir waren sie alle sehr sympathisch. Es war schön, wie alle zusammenhalten, um den Grill zu retten.

Das Buch ist humorvoll und sehr unterhaltsam. Die Geschichte zeigt auch, dass man einiges erreichen kann, wenn man nur zusammenhält.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

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Rezension zu "Plötzlich war ein Wuckel da" von Uticha Marmon

eine einfühlsame, heitere Geschichte mit vielen Sprach- und Wort Spielereien
Kinderbuchkistevor 7 Tagen

Es ist gar nicht so einfach für ein Kind wenn plötzlich ein Baby in die Familie kommt.

Genau so geht der Protagonistin Ida in dieser Geschichte.

Plötzlich ist das Wuckel da und alles dreht sich nur noch um das stinkende, schreiende Etwas, das so gar nicht Idas Vorstellungen entspricht. Die Eltern sind ständig mit dem Schreihals beschäftigt und von Ida wird verlangt, dass sie Rücksicht nimmt.

Kein guter Start in ein Leben zu Viert. Bei Ida herrscht die pure Enttäuschung vor. Richtig gemein findet sie das alles. Nichts darf sie, immer wird sie gemaßregelt. Irgendwann legt sich ihr der Ärger, die Enttäuschung und Zurücksetzung sogar auf ihren Magen. Ihr Bauch tut weh und wir können es so gut nachvollziehen. Doch dann hat Ida eine Idee, wenn man zu zweit ist kann man wunderbar die Schuld für etwas auf den anderen schieben. Sie verwandelt die Küche in ein Schlachtfeld, bemalt die Wände und.... . Wenn die Eltern dann kommen und schimpfen behauptet sie es war der Wuckel. Das ist wahrlich nicht schön aber auch das ist aus kindlicher Sicht verständlich, was nicht heißt, das Ida sich dabei gut fühlt.

Doch dann geschieht etwas, was niemand, und erst recht nicht Ida, für möglich gehalten hätte. Als Ida so vor sich hin singt bemerkt sie, dass der Wuckel ruhig wird und sogar freundliche Geräusche von sich gibt.

Ist das vielleicht der Anfang eines wundervoll entspannten Geschwisterlebens? Ist so ein Wuckel vielleicht doch nicht so schlimm wie Ida gedacht hatte?

Dieses Bilderbuch ist einfach fantastisch. Es greift die Gefühlswelt eines plötzlich großen Geschwisterkindes auf, nimmt sie ernst und spiegelt sie wieder. Kinder wie Erwachsene schließen die kleine Ida sofort in ihr Herz wenn gleich nicht alle so ganz Idas Reaktionen verstehen. Kinder, die gleiche Erfahrungen gemacht haben fühlen sich verstanden, Kinder, die es anders erlebt haben haben Verständnis erzählen aber dann von ihren Erlebnissen. Eltern werden oft nachdenklich und können sich in Ida hineinversetzten.

Durch die wundervollen Illustrationen wird die Geschichte nicht nur sehr lebendig sondern auch viel besser nachvollziehbar denn die Emotionen kommen hier sehr authentisch und ausdrucksstark rüber.

Ganz begeistert waren Jung und Alt von der Erzählsprache, den witzigen Ausdrücken und Sprachspielereien mit vielen Reimen. Allein das Wort "Wuckel" für das Baby und "wuckelig" für das Verhalten macht Spaß. Wenn es dann  z.B. heißt: ".....Es ist kein bisschen kuschelig. Bloß Kruschelig-ruschelig-wuschelig." Oder "Jetzt muckelt das Wuckel….." dann sieht man wie die Kleinen beim Vorlesen mitgehen. 

Das Ida zum Schluss richtig glücklich und zufrieden mit ihrem Geschwisterchen ist auch wenn nicht immer alles perfekt ist das freut uns nicht nur für Ida sondern zeigt, das aller Anfang schwer ist es aber auch besser werden kann, was wiederum gerade den Kindern, die in ähnlicher Situation sind helfen kann.

Trotz aller pädagogischen Intentionen muss man aber deutlich sagen, das es in erster Linie eine herrlich erzählte Geschichte mit viel Sprachwitz ist, die zu entdecken einfach Freude macht.

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Rezension zu "Plötzlich war ein Wuckel da" von Uticha Marmon

Zum Vorlesen und darüber sprechen
gaby2707vor 14 Tagen

Der kleinen Ida geht es gar nicht gut. Die Eltern haben ein Wuckel mitgebracht. Und das bleibt jetzt da, schreit dauernd und alles dreht sich nur um das Wuckel. Bis Ida merkt, dass sie dem Wuckel alles, was sie angestellt hat, in die Schuhe schieben kann. Ida ist einfach nur eifersüchtig.  




Da unser Krümel noch zu klein für dieses Buch ist, habe ich es mit ihm nur angeschaut. Unsere kleine Nachbarin (4 1/2 Jahre) hat sich sehr gefreut, dass ich ein neues Buch habe und hat es sehr interessiert mit mir angeschaut und ich habe vorgelesen. Anschließend haben wir uns über Ida und das Wuckel unterhalten. Ich war erstaunt, dass die Kleine das Wuckel gleich als Baby angesehen und ihm einen Namen gegeben hat. Bei uns heißt das Wuckel nun Leon. Sie hat gar nicht verstehen können, warum Ida so fies zu Leon ist, da Babys doch so süß sind und sie sich unbedingt einen Babybruder wünscht und der soll dann Leon heißen.




Ich muss sagen, auch mir hat das Buch in seiner Farb- und Wortgestaltung sehr gut gefallen. Es eignet sich sehr gut für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren, zum Vorlesen, vielleicht schon selbst lesen und vor allen Dingen zum anschauen und darüber sprechen. Ein tolles Buch für junge Eltern, die schon ein Kind haben, das bald ein Geschwisterchen bekommen wird.     

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Plötzlich war ein Wuckel da (ISBN:undefined)

Hast du schon mal ein Wuckel gesehen?

 

Nein? Noch nie? Da hast du aber Glück!

 

Ida hat kein Glück, nicht ein winziges Stück.

 

Denn Ida hat ein Wuckel. Guck genau hin,

 

erkennst du die Zehen?

 

Eines Morgens war es plötzlich da. Im Wohnzimmer.

 

„Komm,  Ida, trau dich. Sag Hallo, ja?“

 

Und jetzt hockt es da immer!

Ida ist arm dran. Ihre Eltern haben nämlich ein Wuckel angeschleppt. Und dieses Wuckel spuckt. Es hat eine grässliche Glatze. Und brüllt Tag und Nacht. Kurzum: Das Wuckel hat sich eingenistet, und alles dreht sich nur noch um das neue Familienmitglied. Aber dann merkt Ida, dass ein Wuckel doch für etwas gut ist. Man kann ihm nämlich ziemlich gut die Schuld in die Schuhe schieben. Eine Schlammparty in der Küche? Das Wuckel war’s! Und die Wasserfarbe an der Wand? Sowas fällt nur einem Wuckel ein. Selbst schuld also, wenn man sowas anschafft. Oder ist ein Wuckel doch gar kein so schlimmes Ding?

Ein charmantes Bilderbuch über die großen Veränderungen im kleinen Kinderleben und den Umgang mit einem neuen Geschwisterkind.

Uticha Marmon, geboren 1979, studierte Dramaturgie, Literaturwissenschaft und Pädagogik in Mainz, Wien und München. Sie arbeitete als Theater-Dramaturgin und war einige Jahre als Lektorin und Regisseurin bei einem Hörbuchverlag tätig, ehe sie sich selbstständig machte. Seitdem schreibt sie Kinderbücher, produziert Hörbücher und Hörspiele und engagiert sich in der Lese- und Zuhörförderung.

Anne-Kathrin Behl, geboren 1983, wuchs als Tochter einer Buchhändlerin und eines Försters auf. So verwundert es nicht, dass sie an der HAW in Hamburg Illustration studierte und mit Vorliebe Tiere zeichnet. Heute lebt Anne-Kathrin Behl mit ihrer Familie in Leipzig.

Wie es wohl mit Ida und dem Wuckel weitergeht? Hier könnt ihr 10 Exemplare von Plötzlich war ein Wuckel da (ab 3 Jahren) gewinnen. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet uns einfach bis 19. September folgende Frage:

Habt ihr einen Spitznamen, welchen ihr für Geschwister, Eltern oder andere Familienmitglieder benutzt, und falls ja: welchen?

Wir wünschen euch viel Spaß beim Mitmachen!

Euer Magellan-Team

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