Uticha Marmon Als Opapi das Denken vergaß

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Inhaltsangabe zu „Als Opapi das Denken vergaß“ von Uticha Marmon

Manche Tage fangen an, als wären sie nichts Besonderes. Sie kommen daher wie jeder Tag. Aber wenn man genau aufpasst, ist schon morgens etwas ein bisschen anders, und daran kann man sehen, dass der Tag ganz und gar nicht normal wird. Genau so ein Tag war dieser Mittwoch, als Opapi ankam. Opapi – so nennt Mia ihren Urgroßvater. Und der zieht jetzt zu ihnen. Weil er immer mehr vergisst, sagen Mama und Papa. Aber nun kann Mia ihn ja daran erinnern, wie man sich die Schuhe zumacht und dass man sich die Zähne nicht mit Handcreme putzt. Doch Opapi kommt nicht allein … Wer ist dieser geheimnisvolle Junge, der ein wenig altmodisch wirkt und bei Opapi ein und aus geht, wie es ihm passt?

Dieses Kinderbuch thematisiert eine Krankheit, die für Kinder wohl nicht immer einfach zu verstehen ist, auf eine schöne und humorvolle Art.

— Vucha

Demenz, eine für Kinder fast unbegreifliche Krankheit wird hier in einer Geschichte erzählt...schön, traurig und ganz besonders.

— Verena-Julia

Schöne Idee, nicht ganz überzeugend umgesetzt.

— esmerabelle

Ein tolles Buch! Wer Kirsten Boies erste Werke mag, wird von Opapi ebenfalls begeistert sein! Uticha Marmon ist eine ganz Große, finden wir.

— Sonja-Maren

Diese unerschrockene, selbstverständliche und liebevolle Art von Mia mit ihrem Opapi umzugehen hat mich gleichermaßen gerührt und begeistert

— Anka2010

Ein wunderschönes, außergewöhnliches Buch, das ein schwieriges Thema liebevoll und kindgerecht aufarbeitet. Geht ans Herz!

— AliceDreamchild

Eine ganz besondere Geschichte vom Vergessen, vom Erinnern und vom Spazierengehen in der Zeit.

— Moena

Buch, aus und für Kinderaugen, dessen liebevolle Herangehensweise an ein problematisches Thema, mein Herz zum Hals schlagen ließ.

— Bröselchen

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  • Als Opapi das Denken vergass

    Als Opapi das Denken vergaß

    Bücherwahnsinn

    20. March 2016 um 15:36

    Diese Rezension gilt wieder mal einem Kinderbuch. Die wird es vielleicht in nächster Zeit öfters geben da meine Enkel doch langsam älter werden und zumindest die Älteste lest gerne. Und da ich an der quelle bin, werd ich immer mal wieder ein Buch lesen und mitnehmen. Und dieses hat mich nicht nur wegen dem fröhlichen Cover neugierig gemacht. Sonder wie der Titel schon vermuten lässt, geht es um ein schwieriges Thema. die Demenz. Aber jetzt erst mal zu den Buchinfos ;) Zur GeschichteHallo, mein Name ist Mia. Ich bin 10 und lebe mit meinen Eltern und meinen Zwillingsbrüder in Hamburg in einem kleinen Mehrfamilienhaus, in dem seit kurzem auch mein Urgrossvater, den ich Opapi nenne, wohnt. Er ist der Grossvatter von meinem Papa und der meinte das Opapi nicht mehr alleine in Lindau leben kann. Warum das so ist, musste ich schnell am eigenen Leib erfahren denn er ist oft verwirrt. Er vergisst nicht nur Dinge, sondern auch sich selber. Sein Leben, aber ich versuche ihm da zu helfen, sich zu erinnern, doch so einfach ist das nicht...Der Anfang...    Manche Tage fangen an, als wären sie überhaupt nichts Besonderes. Sie kommen daher wie jeder Tag. Da bei sind diese Tage anders.      Zuerst merkt man es nicht. Alles ist wie immer: aufstehen, Zähne putzen, anziehen, Haare kämmen, frühstücken und dann zur Schule gehen.  Aber wenn man  genau hinsieht, ist schon morgens etwas ein kleines bisschen falsch.Meine Gedanken zum Buch Wie schon gesagt, ist mir als erstes das Cover ins Auge gesprunge. So fröhlich bunt. Doch der Titel lässt auf ein ernstes Thema schliessen. Auf dem Cover sieht man Mia mit ihrem Opapi, und noch andere Elemente die wichtig sind in der Geschichte, wie das Schiff und der kleine Junge Berti. Das Cover wie auch der Titelpassen wirklich gut zur Geschichte.Was wichtig ist für ein Buch ist ja wohl der Schreibstil. Dieser ist ansich wirklich gut. Einfach und flüssig zu lesen. Also total Altersgerecht. Ja man hört es schon, ich bin dennoch nicht ganz zufrieden und ich sag euch auch gleich warum.Die Geschichte um Mia und ihrem Urgrossvater ist wirklich eine Süsse. Trotz des Thema Demenz wird die Geschichte nicht zu traurig, denn Mia geht mit dem Vergessen total süss um, auf ihre eigene Art und weise. Sie nimmt sich Zeit und schaut mit ihm alte Fotos und andere Dinge an, sie macht daraus ein Frage- und Antwortspiel. Mia ist nämlich wirklich ein sehr fröhliches und intelligentes Mädchen.[Pin on Pinterest]In der Geschichte taucht dann schnell mal der Berti auf, der immer nur dann erscheint wenn nur Mia da ist. Er kündigt sich mit Fisch- See- und Ölgeruch an und ist ziemlich frech und sucht selbst nach etwas, so wie ihr Opapi. Nämlich seine Steinschleuder. Aber so schnell er gekommen ist, so schnell ist er wieder verschwunden, bis er das nächste mal auftaucht.Berti ist in dieser Geschichte das Alter Ego von Opapi. Er ist der Teil an den er sich noch ganz fest Erinnern kann, während die Demenz sein Kurzeitgedächtnis mehr und mehr auslöscht. Mia weiss das erst nicht, das Berti und Opapi ein und die selbe Person ist. Erst mit der Zeit kann sie sich da ein Reim draus machen. Klingt verwirrend? Jep, genau das fand ich auch. Und ehrlich, ich bin mir nicht sicher ob Kinder in dem Alter wirklich verstehen würden.Ich finde es wirklich schade was die Autorin aus dem Thema gemacht hat. Man hätte es wirklich viel besser machen können, weniger kompliziert, direkter, ehrlicher, ohne den Umweg mit einem mysteriösen Jungen. Man kann Demenz wirklich auch gut anders erklären, verwirrt man die Kinder nur, meine Meinung. Denn blöd sind sie ja nun wirklich nicht. Ich hab gehofft das weniger um den heissen Brei geredet wird.Mein Schlussfaziteine wirklich süsse Geschichte die leider nicht so umgesetzt wurde wie ich mir das erhofft habe, sie wird wohl mehr verwirren anstatt wirklich erklären. Wer das Buch lesen mag, weil es doch ein Thema ist das euch interessiert weil es ein wichtiges Thema ist oder weil ihr  unmittelbar betroffen seid, dann lest es, vielleicht findet ihr das Buch ja besser als ich, aber ich finde, lesen muss man es nicht. Ich hoff es wird zu diesem wichtigen Thema noch andere Bücher geben, denn unsere Kinder wachsen auch mit den Grosseltern, und immer mehr auch mit den Urgrosseltern auf. Und da diese immer älter werden ist die Wahrscheinlichkeit auch gross das unsere Kinder mit dem Thema je länger je mehr mit diesem Thema in Berührung kommen.Also kurz gesagt, man kann es lesen, muss es aber nicht.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Ein fantasievolles Kinderbuch mit dem Thema Demenz

    Als Opapi das Denken vergaß

    Lucretia

    22. March 2015 um 14:32

    Meine Meinung: Utichia Marmon behandelt in “Als Opapi das Denken vergaß” das Thema Demenz. Vorab habe ich mich gefragt, wie man ein solch ernstes und schwieriges  Thema in einem fiktiven Roman für Kinder umsetzen wird und wie man den Kindern die Thematik verständlich und kindgerecht mitteilen wird? Meine Oma ist auch an Alzheimer gestorben und ich kann mich noch erinnern, wie schwer es mir fiel, die Krankheit als Erwachsener zu verstehen. Wie soll man diese Krankheit dann als Kind verstehen? Ich war also sehr gespannt auf den Inhalt und die Umsetzung des Themas. Wenn ich an die Krankheit denke, fallen mir direkt graue Farben ein. Wirklich positiv überrascht hat mich hier schon das Buchcover, welches ganz und gar nicht in grau-Tönen gehalten ist, sondern sehr bunt und fröhlich wirkt. Hier sieht man sofort die starke Bindung zwischen Enkelin und Großvater und dies wirkt direkt sehr positiv und familiär auf mich und zeigt den Zusammenhalt der Generationen, der sehr wichtig ist. Sehr gespannt auf den Inhalt, begann ich dann das Buch zu lesen und wurde hier nicht enttäuscht. Die Geschichte wird aus der Sicht der jungen Mia erzählt, die ihren Großvater sehr liebt und sehr schnell merkt, dass ihr Großvater sich verändert hat. Sie versucht ihren Großvater zu verstehen und will ihm helfen, seine Erinnerungen aufrecht zu erhalten. Sehr behutsam und kindgerecht wird hier das Thema Demenz angegangen. Besonders gut gefallen hat mir hier, dass die Geschichte aus dem Blickwinkel eines Kindes geschildert wird, welches die Krankheit ganz anders wahrnimmt als ein Erwachsener, der oft alles zu verkopft sieht. Der Schreibstil ist ebenfalls kindgerecht und leicht verständlich. Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich, fantasievoll und man darf hier auch zwischendurch gerne lachen, da nicht alles so bitterernst und verbissen genommen wird. “Als Opapi das Denken vergaß” ist ein schönes Buch für Kinder und Erwachsene, welches sich mit dem Thema Demenz beschäftigt und dabei magisch, fantasievoll und einfühlsam zugleich, die Geschichte und den Umgang mit dieser Krankheit, aus der Sicht eines Kindes erzählt.

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  • Eine sehr schöne Geschichte über Demenz!

    Als Opapi das Denken vergaß

    Blume28

    06. February 2015 um 08:05

    Als Opapi das Denken vergaß wurde von Uticha Marmon geschrieben und erschien 2014 im Magellanverlag. Das Buch kostet 13,95€ und hat 160 Seiten. Manche Tage fangen so an als wäre sie nichts Besonderes. Doch wenn man genauer aufpasst verändert sich jeden Tag etwas mehr. Wie an dem Mittwoch als Opapi zu Mia und ihrer Familie einzog.  Mia nennt ihren Urgroßvater Opapi, weil es der Opa von ihrem Vater ist und es eine Verniedlichung ist.  Opapi zieht von Lindau am Bodensee bei Mia nach Hamburg ein weil er immer mehr vergisst. Mia besucht ihren Opapi fast jeden Sommer am Bodensee, er hatte ihr sogar das schwimmen beigebracht und wie man Äpfeln Schmetterlingen konnte. Jetzt ist ihr Opapi schon 88 Jahre alt und vergisst immer mehr, wie z.B hat er nach dem Duschen am Morgen das Wasser vergessen abzustellen und die ganzen Wände in seinem Haus waren nass, oder geht er spazieren ohne seine Jacke. Ihr Uropa hat Demenz, aber Mia versucht ihrem Opapi wieder alle Sachen beizubringen die er vergessen hat. Eine sehr schöne und traurige Geschichte über Opapi und Mia. Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und locker zu lesen, trotzdem musste ich manchmal lachen, weinen aber auch glücklich sein was Mia mit ihrem Opapi machte. Das Cover ist auch sehr schön und die Schrift ist mit einem Spotlack bedeckt was das Buch edler macht.

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  • Grandios

    Als Opapi das Denken vergaß

    Johannisbeerchen

    14. November 2014 um 12:18

    Meinung: Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen, dass von Demenz handelt. Mia freut sich sehr, das ihr Opapi in die Nachbarwohnung zieht. Mama und Papa sagen, er ist ein bißchen verwirrt und kann nicht mehr alleine leben, deshalb wollen sie ihn bei sich in der Nähe haben. Aber mit Opapi kommt auch noch Berti nach Hamburg und was es mit dem auf sich hat findet Mia erst nach und nach heraus. Ein wirklich tolles Buch für Kinder über Demenz. Uticha Marmon weiß, wie sie die Worte in Szene setzt, sodass Kinder super verstehen, um was es geht. Die 160 Seiten lesen sich (für Erwachsene) weg wie Nichts und ich denke, auch die Jüngeren unter uns werden schnell damit fertig sein. Mit viel Wortwitz und Charme erzählt, öfter musste ich schmunzeln und wurde dafür in der Bahn doof angeguckt. Die Charaktere sind allesamt liebenswert. Schade, fand ich, das die Autorin das Thema Aggressivität nicht zur Sprache gebracht hat, denn das ist bei Demenzkranken leider auch oft der Fall. Fazit: Demenz den Kindern einfach erklärt.

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  • Eindrucksvoll, gefühlvoll, wundervoll !

    Als Opapi das Denken vergaß

    HibiscusFlower

    13. November 2014 um 19:01

    Es war doch erst gestern, als sie uns alte Geschichten aus der Vergangenheit, ein Teil unserer Familiengeschichte erzählt hat, als sie noch über einem 1000 Teile Puzzle gehockt war, als sie sich mit ihren Freundinnen am blauen Montag im Gemeindehaus zum Frühstück getroffen hat. Die Namen der Enkel und Urenkel kann man gelegentlich schon verwechseln; kommt sie ja selbst schnell darauf, dass sie sich sich vertan hat. Doch warum sitzt sie heute so ruhig am Geburtstagstisch und schaut in die Runde, als würde sie die Gäste gar nicht kennen ? Wieso schaut sie ständig auf ihre Hände, die sie im Schoß gebettet hat ? Fühlt sie sich nicht gut, weil sie heute so gar nichts zu erzählen hat ? Diese Einführung stammt nicht aus dem Buch von Uticha Marmon. Aber dieser kleine Auszug ist der Grund, warum ich "Als Opapi das Denken vergaß" mit unseren Kindern lesen wollte. Die ersten Veränderungen war so unscheinbar, dass man sie auf das Alter schieben konnte, denn schliesslich hat die Uroma das 80. Lebensjahr schon überschritten. Wir haben sie gefeiert, auf ihre Gesundheit angestoßen. "Sowas kann schon mal passieren." haben wir gesagt, wenn sie nicht sofort auf den richtigen Namen gekommen ist. "Sie mag uns immer alle bei sich haben." so haben wir die Tatsache, dass sie Fotos von uns mit den dazu passenden Namen versehen stetig bei sich getragen hat. Dabei wollte sie sich nur selbst daran erinnern, mit wem sie da am Tisch saß. Die Demenz hat sich in ihr Leben geschlichen, sich leise bemerkbar gemacht und wurde anfänglich übersehen. Dann kam von gestern auf heute das Verstummen mit voller Wucht, hat all die Geschichten aus ihrem Leben in ihr verschlossen und sie war nicht mehr länger Mutter, Großmutter und Urgroßmutter, sondern ein junges Mädchen, das sich mit seiner Mutter unterhalten hat, wenn sie dann doch mal gesprochen hat. Nun ist es still geworden. Da sind nur noch die Konturen unter ihrem Zudeck. Und zurück bleiben Kinder, Enkelkinder und Urenkel, die die Geschichten aus der Vergangenheit weitererzählen, damit diese nicht verloren gehen, denn: "Jede Geschichte ist ein kleines Stückchen Leben." Und dieses Leben, unser Leben schafft Erinnerungen, die nicht nur den Erzähler sondern auch den Zuhörer eine Reise antreten lassen, die man in keinem Büro buchen kann. Die Autorin lässt die LeserInnen zusammen mit Mia in die Vergangenheit ihres geliebten Opapi reisen, was sich auch auf dem bezaubernden Cover erkennen lässt. Für gemeinsame Unternehmungen und das Schwelgen in Erinnerungen muss Mia nun nicht mehr auf die Ferien warten und mit ihren Eltern sowie den Zwillingen von Hamburg nach Lindau an den Bodensee fahren. Jetzt wohnt Uropa Adalbert direkt in ihrem Haus - "damit wir ihn daran erinnern können, eine Jacke beim Spaziergang im Park zu tragen." Doch offensichtlich ist zeitgleich auch ein Junge namens Berti in die Nachbarschaft gezogen. Aber warum taucht er nur dann auf, wenn es ihm passt ? Und wo waren all die Dinge, die Opapi vergaß ? Sie waren doch geschehen, es hat sie gegeben ! Eindrucksvoll, gefühlvoll, wundervoll ! Eindrucksvoll - weil sich Uticha Marmon auf eine bezaubernde Art einer Erkrankung angenommen und diese in eine Geschichte voller Liebe und Erinnerungen, aber auch Mut und Neugier verpackt hat. Gefühlvoll - weil die Autorin großartig die Emotionen der ganzen Familie Abendroth widergespiegelt hat. Wundervoll - weil die Reise von Mia und ihrem Opapi das rationale Denken - die Diagnose Demenz - zwar bestehen, aber aus einer ganz anderen Sicht ausleuchtet; einer Sicht, die Ängste nimmt, die verstehen lässt, die nicht nur Kindern erklärt, sondern auch Erwachsenen den Verlust eines geliebten, in sich verlorenen Menschen etwas besser ertragen lässt. Nicht nur Kinder haben Fragen, deren Beantwortung uns manchmal schwer fällt. Auch wir Erwachsenen sind jemandes Kinder und können nicht immer verstehen, was da gerade passiert. Doch durch den Zusammenhalt einer Familie lassen sich nicht nur die zauberhaften Momente genießen, sondern auch die schweren Zeiten gemeinsam durchstehen. Es entstehen Erinnerungen und damit auch Geschichten, die nicht verschwinden, auch wenn das Vergessen kommt. "Als Opapi das Denken vergaß" erzählt uns Geschichten, die von Mia und die ihres Urgroßvaters und ich bin mir nicht sicher, ob 5 Sterne dafür ausreichend sind.

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  • Wenn man sich nicht erinnern kann, weiß man denn dann überhaupt, dass man etwas vergessen hat?

    Als Opapi das Denken vergaß

    Anka2010

    Laut der Deutschen Alzheimer Gesellschaft leben derzeit rund 1,5 Millionen Demenzkranke in Deutschland. Im Vergleich zu den letzten Jahren, ist diese Zahl stark angestiegen, was natürlich als erstes an der höheren Lebenserwartung sowie an der zunehmenden Zahl von älteren Menschen liegt. Im Jahre 2050 soll sich die Anzahl der Erkrankten verdoppelt haben, prophezeit die Deutsche Alzheimer Gesellschaft. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Krankheit Demenz allgegenwärtig ist. Ich denke, dass jeder von uns Betroffene kennt, sei es im engen Familien- oder im weiteren Bekanntenkreis. Auch ich muss mich seit einiger Zeit mit Demenz auseinandersetzen, weshalb mich das Buch "Als Opapi das Denken vergaß" auf ganz persönliche Art und Weise zu berühren vermochte.  Immer mehr alte Menschen erkranken an Demenz. Für uns Erwachsene gibt es einen großen Berg Lektüre, der sich medizinisch mit dem Thema auseinandersetzt. Wir kennen den Krankheitsverlauf, erkennen Symptome und können uns im Internet über lateinische Bezeichnungen und Definitionen informieren. Eine Demenz ([deˈmɛnʦ], lat. Demens „ohne Geist“ bzw. Mens = Verstand, de = abnehmend) ist eine degenerative Erkrankung des Gehirns, die mit Defiziten in kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten einhergeht und zu Beeinträchtigung sozialer und beruflicher Funktionen führt.         Quelle: WikipediaDoch nicht nur wir müssen uns mit dieser Krankheit und ihren Folgen auseinandersetzen, auch unsere Kinder sind betroffen. Während man den Älteren o.g. Definitionen vorlegen kann, verstehen die jüngeren Kids nur Bahnhof, wenn sie Begriffe wie "degenerative Erkrankung" und "Defizite in kognitiven Fähigkeiten" hören. Opa ist ein bisschen tüdelig, er vergisst Dinge und verhält sich vielleicht ein bisschen merkwürdig - auch damit können Kinder nicht so viel anfangen, und verstehen tun sie es erst recht nicht. Wie bringt man diese Krankheit also den Kindern näher? Wie ist es wirklich, tagtäglich mit einem Demenzkranken zu tun zu haben? Die in Berlin geborene Autorin Uticha Marmon hat sich an dieses doch nicht ganz so einfache Thema herangewagt und es kindgerecht in eine Geschichte verpackt. In "Als Opapi das Denken vergaß" lernen wir die junge Mia kennen. Für sie und ihre Familie ändert sich schlagartig alles, als ihr Urgroßvater, von ihr nur liebevoll "Opapi" (Opa von Papa) genannt, zu ihnen nach Hamburg zieht. Mia liebte die Besuche bei ihrem Opapi am Bodensee, nun hat sie ihn täglich um sich. Die Aufregung ist groß, doch schnell muss das junge, kluge und sehr aufgeweckte Mädchen feststellen, dass sich ihr Opapi verändert hat. Er ist tüdelig und wirkt immer öfter sehr abwesend und verloren. Zuerst ist Mia verunsichert, doch viel schneller und unerschrockener als jeder Erwachsene stellt sie sich auf die neue Situation ein und entwickelt sogar ganz eigene Methoden, um die schwarze Farbe, die sich auf Opapis Gedanken und Erinnerungen gelegt hat, wegzuwischen. "Das Erinnern war wie ein großer nasser Schwamm, mit dem man die schwarze Farbe wieder wegwaschen konnte."S. 47Diese unerschrockene, selbstverständliche und so liebevolle Art von Mia mit ihrem Urgroßvater umzugehen hat mich gleichermaßen gerührt und beeindruckt. Während Mias Eltern noch absolut unsicher, unbeholfen und überfordert mit der neuen Situation umgehen, verbringt Mia immer mehr Zeit mit Opapi, hilft ihm sich zu erinnern und hört sich Geschichten von früher an, die er zu alten Fotografien erzählen kann. Sie ist für ihn da, wenn er mal wieder Heimweh bekommt oder ganz besonders schwarze Tage hat."Nun heftete Opapi seinen Blick auf Mia, und einen Augenblick lang sah es so aus, als müsste er sich an ihr festhalten. Wie jemand, der ins Wasser gefallen ist und nicht schwimmen kann, sich an einem Ast festklammert. Nur, dass Opapi das eben mit den Augen tat."S. 68Neben Mia spielt auch der geheimnisvolle Junge Berti eine tragende Rolle in dieser Geschichte. Ich weiß nicht, in wie weit Kinder sein Auftauchen verstehen werden oder wie sie es schlussendlich deuten, mich jedoch hat dieses freche, nicht auf den Mund gefallene Kerlchen sehr amüsiert, zumal er eine wichtige Stütze und Erklärungshilfe für Mia ist."Mit der Verwirrtheit ist es so: Wenn sie einmal da ist, dann wird man sie nicht wieder los. Aber ansteckend ist sie nicht."S. 75Sprachlich schnörkellos, sehr direkt, frech, einfach und doch schön, weich und beflügelnd holt die Autorin nicht nur Mia, sondern auch ihre Leserinnen und Leser ab. Dieses Buch ist für alle Altersklassen geeignet und nicht nur für betroffene Angehörige absolut lesenswert. Behutsam, liebevoll, spielerisch und humorvoll werden insbesondere junge Kinder an dieses für sie sehr abstrakte Thema herangeführt. Erwachsene werden zwischen den Zeilen noch die ein oder andere Botschaft finden und das Buch mit einem erwärmten Herzen zuschlagen. Ich bin begeistert und empfehle diesen Titel (der übrigens ebenso liebevoll aufgemacht und gestaltet ist!) uneingeschränkt weiter!

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    • 2
  • Vom Vergessen, vom (Wieder-)Finden und vom Spazierengehen in der Zeit

    Als Opapi das Denken vergaß

    Moena

    21. September 2014 um 11:45

    Demenz. Wie mag es wohl sein, sich selbst zu vergessen? Wie soll man mit einem Angehörigen umgehen, der an Demenz erkrankt ist? Und vor allem: Wie soll man so etwas einem Kind erklären? Uticha Marmon gelingt das in »Als Opapi das Denken vergaß« auf eine bewegende, ganz eigene Art. »Demenz macht, dass man irgendwann vergisst, wie es geht, ein Erwachsener zu sein.« Als Mias Urgroßvater in die Wohnung neben Mias Familie einzieht, freut sich Mia ganz besonders. Jetzt hat sie ihren Opapi ganz in ihrer Nähe! Aber schnell muss Mia feststellen, dass etwas anders ist, denn ihr Urgroßvater hat Demenz. Was das genau ist, weiß Mia noch nicht, aber sie spürt, dass Opapi jetzt mehr Hilfe braucht als früher. Besonders an den schlechten Tagen, wenn in seinem Kopf das Licht ausgeht, sodass er die Orientierung verliert, und der böse Vergessenstroll Opapis Erinnerungen mit schwarzer Farbe übermalt. Dann kann es schon mal passieren, dass er sich in der Stadt verläuft oder sich die Zähne mit Handcreme putzt. An den guten Tagen unternimmt Mia dafür mit Opapi Fantasiereisen in sein vergangenes Leben. ›Spaziergänge in der Zeit‹ nennen die beiden das. Und hin und wieder leistet ihnen dann auch Berti Gesellschaft, der seltsam altmodisch wirkende Junge, der zusammen mit Opapi aufgetaucht und dem Mia vor Opapis Demenz nie begegnet ist. So vermischen sich in Mias Erzählung Wirklichkeit und Vorstellung miteinander und Mia lernt nicht nur, dass man verlorene Erinnerungen nicht einfach im Fundbüro wiederfinden kann, sondern auch, auf wie viele Dinge man achten muss, wenn man für jemand anderen ein Stück Leben zurückholen will. Und durch ihre kindliche Sicht auf die Dinge kommt Mia auf Ideen, die den Erwachsenen wohl nie in den Sinn gekommen wären. »Opapi gehört zu unserer Familie. Und wenn man sich lieb hat, dann hilft man sich. Weil dann alle glücklich sind.« In einer einfachen, aber sehr bildreichen Sprache zeigt die Autorin die scheinbar willkürlichen Eigenheiten der Krankheit und beweist gleichzeitig, dass die Welt trotz Demenz nicht immer nur grau sein muss, sondern genauso bunt sein kann wie das sehr passend gestaltete Cover des Buches. Damit gelingt es Uticha Marmon auf sehr berührende Weise, ein schwieriges Thema kindgerecht aufzugreifen, das selbst Erwachsene nicht ganz verstehen. »Als Opapi das Denken vergaß« ist nicht einfach nur eine Erzählung über das Leben mit einem Demenzkranken. Viel mehr ist es eine kurze, aber wunderbare und vor allem mutige Geschichte vom Vergessen, vom (Wieder-)Finden und vom Spazierengehen in der Zeit.

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  • Tolles Kinderbuch über das Vergessen

    Als Opapi das Denken vergaß

    Lesemaus87

    01. September 2014 um 11:41

    Das Buch "Als Opapi das Denken vergaß" von Uticha Marmon ist eines der Bücher aus dem erst seit kurzem bestehenden Magellan Verlages. Es hat 160 Seiten und ist am 21.Juli 2014 erschienen. Wie aus dem Titel bereit zu verstehen ist, geht es in dem Buch um das "Vergessen". Jedesmal wenn Mia Sommerferien hat, verbringt sie die Zeit bei ihrem Opa, denn sie "Opapi" nennt, in Lindau am Bodensee. Doch diesen Sommer wird alles anders sein. Denn ihr geliebter Opapi zieht zu ihr und ihrer Familie nach Hamburg, da er sich manchmal nicht an Dinge erinnern kann, die er normal wissen müsste. Mia findet es nicht schlimm, das Opapi manches vergißt, denn sie findet es nur schön, das sie ihren geliebten Opapi nun immer bei sich hat. Wenn er mal was vergisst, dann kann sie ihn immer wieder an die Sachen erinnern, die im gerade nicht einfallen. Opapi kommt aber nicht alleine nach Hamburg. Im Gepäck hat er noch einen Jungen namens Berti. Was hat es nur mit dem geheimisvollen Jungen zu tun, der sich immer gerade wenn es ihm passt bei Opapi rumtreibt... Da ich zuhause mit dem Thema "Demenz" konfrontiert bin, wollte ich das Buch unbedingt lesen wollte, da Demenz ja ein sehr schwieriges Thema ist. Ich wurde nicht enttäuscht, denn das Thema wurde in dem Buch altersgerecht und schön in einer Geschichte erklärt. Durch Mia's Opapi habe ich gelernt, das sich Demenzkranke sehr gut an ihre Kindheit erinnern können, aber was vor 10 Minuten passiert ist, das wissen sie meist nicht mehr. Mia reist gerne mit ihrem Opapi in die Vergangenheit, indem sie sich alte Fotos anschauen. An vieles kann sich Opapi erinnern, doch an manches nicht mehr, weswegen sich Mia dann was ausdenkt, damit Opapi sich wieder erinnern kann. Der Schreibstil des Buches finde ich richtig gelungen, denn er ist sehr flüssig und sehr kindgerecht. Die Aufteilung der Kapitel finde ich sehr gut, denn sie sind nicht zu lang und nicht zu kurz. Desweiteren findet man vor jedem Kapitel eine kleine Überschrift, die in zwei, drei Worten wiedergibt, was in dem jeweiligen Kapitel so passieren wird, was mir auch sehr gut gefällt. Das Cover des Buches finde ich total schön. Man sieht auf ihm Mia mit ihrem Opapi und natürlich den kleinen Berti. Desweiteren findet man dort noch ein Schiff und ein Haus, aber was es damit auf sich hat, das erfahrt ihr wenn ihr das Buch lest. Das Cover passt einfach nur total gut zum Buch. Das Buch hat einfach eine ganz tolle und schöne Aufmachung. Die verschiedenen Charaktere finde ich sehr sympathisch. Finde es toll, das die Familie von Mia, ihren Opapi zuhause bei sich aufnehmen und nicht in ein Altersheim abschieben. Sie integrieren in richtig in ihr Familienleben und helfen ihm, wie sie nur können, um seinen Gedächtnis wieder auf die Sprünge zu helfen. Am meisten hilft Opapi die kleine Mia, denn sie ist immer für ihn da und hilft ihm auf die Sprünge, wenn er wieder etwas vergessen hat. Zum weiteren Verständnis der Krankheit, trägt auch der kleine Berti bei, der ein echter Lausbub ist und immer dann auftaucht und wieder geht, wenn es ihm gerade so passt. Mit Bertis Hilfe versteht Mia immer besser, warum ihr geliebter Opapi immer mehr vergißt. Der Autorin ist es sehr gelungen, ein Kinderbuch zu schreiben, das sich kindgerecht mit der Krankheit "Demenz" beschäftigt. Ein Buch, bei dem man sehr viel über die Krankeit lernt und wie man damit besser umgehen kann. "Als Opapi das Denken vergaß" macht Kindern und Erwachsenen Mut. Ich vergebe dem Buch ganz klar 5 Sterne, das es mir richtig gut gefallen hat.

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  • *+* Wenn die Welt plötzlich Kopf steht *+*

    Als Opapi das Denken vergaß

    Irve

    *+* Rezensionen und mehr auf meinem Literaturblog irveliest.wordpress.com und der Facebook-Seite "Irve liest" *+* Inhalt: Manche Tage fangen an, als wären sie nichts Besonderes. Sie kommen daher wie jeder Tag. Aber wenn man genau aufpasst, ist schon morgens etwas ein bisschen anders, und daran kann man sehen, dass der Tag ganz und gar nicht normal wird. Genau so ein Tag war dieser Mittwoch, als Opapi ankam. Opapi – so nennt Mia ihren Urgroßvater. Und der zieht jetzt zu ihnen. Weil er immer mehr vergisst, sagen Mama und Papa. Aber nun kann Mia ihn ja daran erinnern, wie man sich die Schuhe zumacht und dass man sich die Zähne nicht mit Handcreme putzt. Doch Opapi kommt nicht allein … Wer ist dieser geheimnisvolle Junge, der ein wenig altmodisch wirkt und bei Opapi ein und aus geht, wie es ihm passt? (Quelle: Magellan -Der Verlag mit dem Wal) . Das Cover: Es springt einem sofort ins Auge. Hier ist die Welt in Ordnung, oder? Aber halt…Opapi sieht nicht so aus, als ob er noch mit beiden Beinen fest am Boden steht. Ein wenig klapprig ist er und es ist sehr gut zu wissen, dass seine Enkelin, von ihm liebevoll Mia-Mäusle genannt, ihn an die Hand nimmt. Spontan kamen mir die beiden Aussagen in den Sinn: „Gemeinsam sind wir stark“ und „Ich bin immer für dich da!“ Diese positiven Gedanken werden von der Farbwahl des Covers ebenfalls suggeriert. In hellen fröhlichen Farben sehen wir Mia und ihren Opapi, wie sie auf dem grünen Erdenball stehen. Auf der anderen Seite erkennt man einen Jungen und ein Schiff. Wie wunderbar die Geschichte dieses Buches im Cover widergespiegelt wird…dazu werde ich späternoch kommen! . Meine Gedanken während und nach der Lektüre: In „Als Opapi das Denken vergaß“ geht es um nichts geringeres als das Thema Demenz. Ich fand es sehr erstaunlich und mutig, dieses Thema in Form eines Kinderbuches zu verpacken. Dementsprechend neugierig war ich, als ich von diesem Buch hörte. Und noch neugieriger wurde ich als ich das fröhliche, farbige Cover sah. Dieses Buch sollte der Demenz gerecht werden? Ich war sehr skeptisch und wurde ganz schnell eines Besseren belehrt! . . Denn nicht nur die reine Geschichte an sich, auch die stilistische Umsetzung faszinierten mich. Einerseits ist da die einfache und dennoch wirkungsvolle Sprache, die ganz schnell ihren Weg in mein Herz fand. Zudem sorgt die Autorin immer wieder für Highlights innerhalb der Erzählung. Zum Beispiel, wenn „der geheimnisvolle Junge“ auftaucht. Die Art und Weise wie er dies tut, ist völlig unberechenbar und auch völlig unlogisch….aber das ist die Krankheit auch und somit spannt Frau Marmon auf diesem Wege einen wunderbaren Bogen. Auch andere Szenen im Buch vermögen dieses. . Mia freut sich sehr als ihr Opapi in die Wohnung nebenan zieht. Die beiden verbringen viel Zeit miteinander. Opapi und Mia-Mäusle, wie er seine Enkelin liebevoll nennt, kneten mit wachsender Begeisterung Tiere aus Brotteig, schauen sich alte Fotos an und treten Zeitreisen in Opas alte Welt an. . Manchmal jedoch ist alles nicht so einfach, dann ist Opapi so anders, so verloren, gar nicht mehr er selbst. Und Mia weiß nicht, was sie tun soll. Aber ihre kindliche Intuition hilft ihr ein ums andere Mal, ihren Opapi auf äußerst liebevolle und sanfte Art rauszuholen aus seiner Verirrung und Verwirrung. . „Als Opapi das Denken vergaß“ ist alles andere als ein allgemeiner Ratgeber zum Thema „Demenz“, auch wird hier kein Fallbeispiel dieser grausamen Erkrankung durchexerziert. Ganz im Gegenteil, der Leser, ob groß ob klein, erfährt, mit welchen Eigenschaften und welcher Einstellung er es schaffen kann, aus diesem Dämon das Beste zu machen. . Die Autorin hat dazu die Form des Kinderbuches gewählt und ihren Text dabei so geschickt formuliert, dass dieses Buch informativ und lehrreich für die lesenden Kinder als auch Balsam auf der Seele derjenigen Leser ist, die diesem Thema mehr mit Vernunft als miit Mias kindlicher Sichtweise begegnen – zumindest habe ich so empfunden. Die Erlebnisse mit meinen beiden Großmüttern noch gut abrufbar im Hinterkopf dachte ich an so vielen Stellen….ja warum nicht so handeln, warum nicht so damit umgehen. Die Krankheit ist da und sie ist definitiv nicht dem Willen des geliebten Menschen entsprungen. Warum also gereizt, genervt oder gar böse darauf reagieren. Mia hat den goldenen Weg gefunden. Sie nimmt jede Situation an so wie sie ist und egal, wie ihr Opapi auch immer sich verhält, welche Schwierigkeiten er unwillentlich auch immer heraufbeschwört – sie ist immer für ihn da, hat ihn immer lieb und zeigt ihm dies. . . . Ich wünschte jedem Menschen, der sein Leben verloren hat, ein solches Mia-Mäusle! Und Mia-Mäusle zu sein ist gar nicht so schwer wie man meint…. Man nehme eine Riesenportion bedingungslose Liebe mit dem verdienten Respekt dazu, mischt es mit ganz viel Verständnis und der Bereitschaft, sich auf das Neue, Unbekannte einzulassen, wofür man natürlich überirdisch viel Geduld benötigt. Die Angst, die dabei zweifelsfrei immer wieder aufkommt, schickt man nach draußen vor die Tür, denn Angst muss man nicht haben – das hat Mia uns gezeigt. Man muss loslassen können, die Eigenschaften des geliebten Menschen, die immer mehr verloren gehen, nicht mit Macht festhalten wollen. Es akzeptieren zu können, dass die demente Person nun eine andere Persönlichkeit an den Tag legt, zumindest phasenweise….und wenn man dann wunderbarerweise den Mut hat, sich darauf einzulassen, kann dies bis zu einem gewissen Punkt durchaus bereichernd sein. . Natürlich reden meine Worte die schlimme Krankheit schön. Es ist immer schwer, zusehen zu müssen, wie der geliebte Mensch immer mehr verfällt, aber ich denke mit Mias Weg kann man wenigstens noch retten, was zu retten ist. Und die Mühe, die man sich gibt, spürt der alte Mensch, wie an Opapi unschwer zu erkennen ist. Dieses Miteinander kann große Kraft in dieser schweren Zeit geben. . „Die Erwachsenen, dachte Mia, haben immer viel zu viel Angst, um richtig nachzudenken. Sie hatte keine Angst. Und sie wusste jetzt genau, was zu tun war." . . . Mia sieht die Entwicklung geliebten Uropas mit ihren Kinderaugen und das ist gut so. Sie hat richtig gute Ideen, die letzten Endes sogar die beteiligten Erwachsenen anstecken. Somit wird es Opapi so schön wie nur möglich gemacht. . Natürlich ist diese Geschichte stellenweise schon sehr idealistisch, aber die Kernaussage, die ich aus dem Buch ziehen konnte, ist sicher auf die meisten, wenn nicht alle Krankheitsfälle übertragbar. . Seltsamerweise habe ich, obwohl ich dies vor der Lektüre des Buches befürchtet hatte, nicht eine einzige traurige Träne vergossen. Meine Tränen waren keine der Trauer, der Wut oder der Verzweiflung sondern sie waren in den frohen Farben des Covers gehalten und sie fielen aus Glück und Dankbarkeit für das Aufzeigen des Weges, den man bei dieser Krankheit bis zu einem gewissen Punkt auch gehen kann. Bei meinen Omas kann ich da im Nachhinein nichts mehr gut machen, aber es kann später auch meine Eltern oder andere sehr lieb gewonnene Menschen treffen. Und da einen möglichen Weg des besseren Ertragens zu wissen, nimmt einige der diffusen Sorgen von mir. . Ich werde, wenn es mal schwer werden wird, immer das unglaublich gut gelungene Cover dieses Buches vor Augen haben, das sich bereits jetzt eingebrannt hat. Mia und Opapi Hand in Hand auf ihrer eigenen heilen Welt. Jedoch liegt ein Teil des lieben alten Herren im Dunkeln, wenn die Sonne auf diese „Mia-Mäusle-Opapi-Welt“ scheint. Aber dieser Teil ist da und wenn diese kleine Welt sich dreht geraten die anderen, sonst verborgenen Aspekte aus ihrer Versenkung ans Tageslicht….und dann werde ich an die schlaue, kleine Mia denken, die mit ihrem Herzen sah…..und mich ein ums andere Mal sehr rührte und es immer noch tut. . . . Sehr geehrte Frau Uticha Marmon, lieber Magellan – der Verlag mit dem Wal, haben Sie ganz herzlichen Dank für dieses wundervolle Buch! . Mein Fazit: Ein äußerst gelungenes Buch zum Thema Demenz…für Groß und Klein empfehlenswert. Ich vergebe die volle Wertung. . Infos zum Buch: „Als Opapi das Denken vergaß“ von Uticha Marmon ist am 21.07.2014 unter der ISBN-Nr. 978-3-7348-4004-3 bei Magellan – der Verlag mit dem Wal – erschienen. Es umfasst 160 Seiten und wird vom Verlag für Leser ab 9 Jahren empfohlen. *+* Rezensionen und mehr auf meinem Literaturblog irveliest.wordpress.com und der Facebook-Seite "Irve liest" *+*

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  • Rezension "Als Opapi das Denken vergaß" - Uticha Marmon

    Als Opapi das Denken vergaß

    Bröselchen

    31. July 2014 um 14:58

    Mit dem folgenden Buchtipp gehen gleichermaßen zwei Premieren einher. Zum einen stelle ich hiermit das erste Kinderbuch ab neun Jahren vor und zum anderen ist „Als Opapi das Denken vergaß“ aus dem ersten Programm von Magellan – der frisch gestrandete Verlag mit dem Wal aus Bamberg. Wie der Titel bereits vermuten lässt, erzählt das Buch eine Geschichte vom Vergessen. Fast jeden Sommer hat die kleine Mia ihren Urgroßvater, den sie „Opapi“ nennt, in Lindau am Bodensee besucht, doch in diesem Sommer soll es anders sein. Denn Opapi zieht zu ihr und der Familie nach Hamburg. Dass er sich manchmal nicht an Dinge erinnert, findet Mia nicht schlimm, umso schöner ist es, dass sie ihren 88-jährigen Uropa nun ständig um sich hat, denn dann kann sie ihn immer an die Sachen erinnern, die ihm gerade entfallen sind. Mit dem Thema Demenz in der Familie blieb ich glücklicherweise bis heute verschont und fand es umso interessanter, mich in Form eines Buches heranzutasten. Zuerst hatte ich befürchtet, dass mir die ganze Geschichte nicht glaubwürdig erzählt werden könne, jedoch wirkt die angenehme Erzählstimme von Mia weder aufgesetzt noch lächerlich. Sie weckt mit ihrer kindlichen Art eher eine ordentliche Portion Neugier und begeistert mich Seite für Seite aufs Neue, für welche simplen Dinge sich Kinder faszinieren können. Die erheiternde Sichtweise des kleinen Mädchens zeigt liebevoll ihre Welt und die Sicht der Dinge und tastet sich langsam aber sicher an das schwierige Thema Demenz heran. Zum weiteren Verständnis trägt auch der kleine Berti bei, der ein echter Lausbub ist, immer kommt und geht, wann es ihm passt und mit dessen Hilfe Mia noch besser verstehen kann, wieso ihr Urgroßvater öfter Sachen vergisst. Auch wenn ich als junge Erwachsene nicht 100-prozentig verstanden habe, was es mit dem kleinen Berti und „Opapi“ auf sich hat: Dies überlasse ich gerne der Fantasie der Kinder. „Als Opapi das Denken vergaß“, ein Buch aus und für Kinderaugen, dessen liebevolle Herangehensweise an ein problematisches Thema mein Herz zu dem kleinen Kloß im Hals schlagen ließ.

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  • Fragerunde mit Magellan - Der Verlag mit dem Wal & Verlosung

    TinaLiest

    Wir schließen unsere Aktionswoche rund um den neuen Magellan-Verlag heute mit einer Fragerunde ab: Katharina Nüßlein, verantwortlich für Social Media und Presse beim Magellan Verlag, wird euch alle Fragen zum Verlag mit dem Wal beantworten und mit euch plaudern und diskutieren. Der Magellan Verlag hat einen besonderen Hintergrund: Die ersten Bücher wurden erst im Juli diesen Jahres veröffentlicht und der Verlag ist somit noch ganz frisch auf dem Buchmarkt! Magellan startet als erstes unabhängiges Start-up im Kinder- und Jugendbuchbereich mit einem breit gefächerten Programm mit 26 Titeln - alle sorgsam ausgewählt und liebevoll gestaltet. Bei dieser spannenden Vorgeschichte fallen euch doch bestimmt hunderte Fragen ein, oder? ;-) Mehr zum Magellan Verlag: "Magellan ist ein konzernunabhängiger Verlag mit den Schwerpunkten Bilder-, Kinder- und Jugendbuch Als innovative „Buchschmiede“ möchten wir unsere Leserinnen und Leser mit einer neuen Art des Büchermachens für uns gewinnen. Mit anspruchsvollen Titeln, die sich sowohl inhaltlich als auch optisch und haptisch vom Mainstream abheben. Lebensnahe Themen für alle Altersstufen liegen uns am Herzen, wir möchten Kindern und Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen. Unsere Autoren erzählen Geschichten, die in der Realität verhaftet sind und dennoch immer das Besondere bieten. Wir trauen unseren Lesern mehr zu. Ernstere Themen werden nicht ausgespart. Gleichzeitig bewegen wir uns mit skurrilem Humor, außergewöhnlichen Illustrationen und schrulligen Charakteren weg von eingefahrenen Mustern. " Zudem achtet der Verlag auch besonders auf umweltverträgliche und nachhaltige Produktion der Titel - ganz nach dem Slogan "Natürlich Magellan"! Es wird auf säurefreien und chlorfrei gebleichten FSC-Papieren aus verantwortungsvollen Quellen gedruckt und Farben auf Pflanzenölbasis, Klebstoffe ohne Lösungsmittel, Lacke auf Wasserbasis und Zellophanierfolie ohne Weichmacher benutzt - produziert wird hauptsächlich in Deutschland. Mehr Informationen zum Verlag bekommt ihr auf der Website und auf der Facebook-Seite. Wir verlosen zusammen mit Magellan unter allen, die sich hier an der Fragerunde beteiligen und Katharina mit Fragen löchern ein prall gefülltes Goodie-Paket voller schöner, waliger Dinge - und der Magellan-Wal ist natürlich auch dabei! Wer kann da schon wiederstehen? ;-) Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Entdecken eines neuen Verlages, beim Plaudern mit Katharina und beim Stöbern im Magellan-Verlagsprogramm!

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  • Ein ernstes Thema, kindgerecht in eine herzlich-lustige Geschichte verpackt

    Als Opapi das Denken vergaß

    Damaris

    Kinderbücher mit schwierigen, nicht alltäglichen Themen sind wichtig. Sie zeigen Dinge im Leben auf, die jeden betreffen können, die sich aber niemand wünscht. Gerade diese Bücher können Kinder auf bestimmt Situationen vorbereiten. Dabei kommt es vor allem auf die Umsetzung an und die Art, wie das Thema jungen Lesern nahe gebracht wird. Uticha Marmon hat mit "Als Opapi das Denken vergaß" ein Buch über Demenz geschrieben, das die Geschichte sehr einfühlsam, aber auch lustig an Kinder weitergibt. Seit Mia denken kann, hat sie jeden Sommer ihren Urgroßvater, oder Opapi, wie ihn Mia nennt, in Lindau am Bodensee besucht. Doch diesen Sommer ist alles anderes, denn Opapi zieht zu Mias Familie nach Hamburg, weil er alleine nicht mehr gut zurecht kommt und sich an vieles nicht mehr erinnern kann. Eine völlig neue und ungewohnte Situation kommt auf die Familie zu. Änderungen der Lebenssituation in einer Familie, belasten nicht nur die Eltern. Auch Kinder haben daran meist schwer zu knabbern. Für Mia ist es völlig ungewohnt, dass ihr Opapi plötzlich bei der Familie leben soll und darum sein eigenes Zuhause aufgeben muss. Als die ersten Situationen auftreten, in denen sich Opapi nicht mehr so verhält wie früher, bzw. sich an einige Dinge nicht mehr erinnern kann, ist Mia natürlich verunsichert. Trotzdem hat sich eine tolle und liebevolle Art mit ihrem Urgroßvater umzugehen, ihn und seine fortschreitende Demenz so anzunehmen wie es kommt. Gerade dieser Punkt hat mich sehr berührt. Besonders schön zeigt die Autorin, dass das Zusammenleben mit einem Familienmitglied mit Demenz nicht alltäglich ist, und dass es einige Situationen gibt, die schnell die ganze Familie überfordern können. Vor allem auch die Eltern. Doch nicht nur die Seite von Mias Familie wird beleuchtet, auch Opapis Gefühle kommen nicht zu kurz. Er hat Heimweh. Und ihm ist sehr wohl bewusst, dass er sich an vieles nicht mehr erinnert und dieser Umstand mit der Zeit noch schlimmer wird. Diese Ausdrucksform ist für Kinder sehr einfühlsam und anschaulich dargestellt. Eine lustige Sache ist das wiederholte Auftauchen des geheimnisvollen Jungen Berti, der in Mias Alter ist. Mit seiner umgangssprachlichen und recht unverblümten Art, schloss ich ihn bald in mein Leserherz. Doch wer ist Berti? Und warum taucht er immer dann auf, wenn Opapi gerade abwesend ist? Ältere Leser können sich Bertis Funktion bald erklären, für Kinder ist seine Person eine besondere Darstellungsweise für Opapis Gedanken und Gefühle. Das Ende selbst ist sehr herzlich, mit einem positiven Blick in die Zukunft. Obwohl sich Mia sicher ist, dass sich für die Familie weiterhin viel ändern wird, hat sie die Situation so angenommen wie sie ist, und optimistisch in ihr Leben integriert. Fazit Wir sollten Kindern unbedingt zutrauen, diese Art von Geschichten zu lesen. "Als Opapi das Denken vergaß" ist ein wunderbares Kinderbuch, das ein Thema aufgreift, welches jedes Kind innerhalb einer Familie betreffen könnte. Mia ist ein Charakter, mit dem man sich sofort identifizieren kann. Ihre Gefühle sind jederzeit plausibel und für Kinder sehr gut nachzuvollziehen. Die positive Auseinandersetzung mit dem Thema Altersdemenz ist in eine einfühlsame und herzlich-lustige Geschichte verpackt, die Kindern Mut macht. Empfehlenswert!

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  • Leinen los: Aktionswoche zum Start des Magellan-Verlags

    TinaLiest

    16. July 2014 um 11:59

    Ahoi ihr buchverrückten Leseratten! Es gibt wieder eine fantastische Neuigkeit aus der wunderbaren Welt der Bücher zu vermelden: Es ist ein neuer Verlag in Sicht! Magellan - der Verlag mit dem Wal - geht mit einem breit gefächerten Programm an den Start und erfreut uns mit herrlichen Kinder- und Jugendbüchern, die nicht nur optisch einiges hermachen. Mit einer Aktionswoche möchten wir gemeinsam mit dem Magellan-Verlag die Premiere feiern und einen Blick auf die vielen neuen Bücher werfen, die ab Juli erscheinen. Zudem gibt es jeden Tag eine neue Möglichkeit, die Schätze aus dem Hause Magellan zu gewinnen und somit eure Büchersammlung um das ein oder andere Prachtexemplar zu erweitern. Hier findet ihr alle Aktionen der Woche in der Übersicht: Montag: Leserunde zu "Glücksdrachenzeit" mit Autorin Katrin Zipse Dienstag: Die Magellan Kinderbücher: Verlosung eines Bilderbuch-Pakets  Mittwoch: Leserunde zu "Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte" von Crystal Chan Donnerstag: Buchverlosung zu "Perfekt ist jetzt" von Tim Tharp Freitag: Fragerunde mit Katharina Nüßlein vom Magellan Verlag und Verlosung eines großen Magellan-Goodie-Pakets Mehr über den Verlag mit dem Wal: "Magellan ist ein konzernunabhängiger Verlag mit den Schwerpunkten Bilder-, Kinder- und Jugendbuch Als innovative „Buchschmiede“ möchten wir unsere Leserinnen und Leser mit einer neuen Art des Büchermachens für uns gewinnen. Mit anspruchsvollen Titeln, die sich sowohl inhaltlich als auch optisch und haptisch vom Mainstream abheben. Lebensnahe Themen für alle Altersstufen liegen uns am Herzen, wir möchten Kindern und Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen. Unsere Autoren erzählen Geschichten, die in der Realität verhaftet sind und dennoch immer das Besondere bieten. Wir trauen unseren Lesern mehr zu. Ernstere Themen werden nicht ausgespart. Gleichzeitig bewegen wir uns mit skurrilem Humor, außergewöhnlichen Illustrationen und schrulligen Charakteren weg von eingefahrenen Mustern. " Zudem achtet der Verlag auch besonders auf umweltverträgliche und nachhaltige Produktion der Titel - ganz nach dem Slogan "Natürlich Magellan"! Es wird auf säurefreien und chlorfrei gebleichten FSC-Papieren aus verantwortungsvollen Quellen gedruckt und Farben auf Pflanzenölbasis, Klebstoffe ohne Lösungsmittel, Lacke auf Wasserbasis und Zellophanierfolie ohne Weichmacher benutzt - produziert wird hauptsächlich in Deutschland. Mehr Informationen zum Verlag bekommt ihr auf der Website und auf der Facebook-Seite. Jetzt wünschen wir euch viel Spaß bei der Aktionswoche mit den vielen Leserunden und Gewinnspielen und auch bei der Fragerunde am Freitag! Es gibt viel zu entdecken, viel zu sehen und natürlich viel zu lesen! Leinen los!

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