Uticha Marmon Marienkäfertage

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Inhaltsangabe zu „Marienkäfertage“ von Uticha Marmon

Endlose helle Tage, Sonnenlicht, das flirrend durch Baumkronen fällt, kaltes Seewasser und frische Zimtbrötchen – so war ihr Sommer, jedes Jahr. Jetzt sind das alles nur noch Erinnerungen an eine Zeit, als sie Elin und noch nicht Lykke war. Doch was heißt das überhaupt – Lykke sein? Und wie passt dieser fremde Junge in ihr neues Leben, Rasmus, der ihr Angst macht, den sie aber auch ein kleines bisschen mag? Während sie sich vorsichtig an ihre neuen Gewissheiten herantastet, erkennt sie eines: Das Glück ist vielleicht ein scheuer Gast, aber es liegt an uns, ob wir ihm die Tür öffnen.

Schreibstil mal was ganz anderes. Leider hat man zu lange ein großes Fragezeichen beim lesen und das war sehr frustrierend.

— LubaBo

Nicht meins..

— Buchgestoeber

für mich zu langsam...

— lulalazie

Atmosphärisch sehr schön, aber es fehlte etwas!

— Kathleen1974

Einfühlsames Buch mit einigen schwierigeren Passagen

— Yannah36

Wundervolles Sommerbuch - man spürt die Sonne auf dem Gesicht und meint, ein Marienkäfer krabbelt über die Zehen^^

— booksnstories

Für jeden, der ein wunderschönes Buch sucht (innen und außen) und einen langjährigen Urlaubsort hat, der für ihn wie eine zweite Heimat ist

— Lilie2010

Dieses Buch ist berührend, ansprechend, still und wunderbar gestaltet.

— LieLu

Anders als erwartet, aber eine wunderbare Story über ein Mädchen, was sich selbst und ihre Wurzeln finden muss.

— MelE

Wunderschönes Buch, mit einem interesanten Thema und überzeugenden Hauptfiguren

— fabiennest

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  • Marienkäfertage

    Marienkäfertage

    LubaBo

    22. March 2017 um 20:02

    "Wie kann sich ein Leben nur so schön und gleichzeitig so entsetzlich anfühlen?" Seite 13Meine Meinung:Als ich das Buch in die Hand genommen habe, ist mir sofort dieser ungewöhnliche Schreibstil aufgefallen. Es war kurz gewöhnungsbedürftig, aber ich hatte mich dann doch schnell dran gewöhnt. Der Schreibstil hatte etwas Poetisches. Ich fand es sehr schön und es passte, wie ich später festgestellt habe, doch sehr zur Geschichte. Darum lese ich gerne Bücher aus dem "Magellan Verlag", die sind immer auf ihre eigene Art etwas besonderes."Man sagt immer, dass nur derjenige lieben kann, der sich selbst liebt." Seite 135Elin flüchtet direkt am Anfang in das Ferienhaus ihrer Eltern, das sich in Dänemark befindet. Sie und ihre Eltern fahren jedes Jahr da hin, ins Marienkäferhaus, wo ein See in der Nähe ist.Die Gründe für ihre Flucht werden erst nach und nach aufgedeckt. Meiner Meinung nach, aber viel zu spät. Ich mag es ja eigentlich, wenn die Informationen häppchenweise herausgegeben werden. Aber in diesem Fall ist es der Autorin leider nicht so gut gelungen. Ich habe bei der ersten Hälfte des Buches so gut wie nichts von dem verstanden, was die Autorin da geschrieben hat. Außer das was Elin tut, aber warum macht sie es? Ich möchte doch wissen worauf es hinausläuft. Das ist schade, denn man liest es und kann nichts mit der Information anfangen."Sie ist selten alleine, aber wenn doch, dann störte es sie nicht. Aber bisher war sie ja auch immer sie selbst. Alleine sein, ohne Elin zu sein, ist etwas anderes. Wie geht das? Da zu sein und doch nicht." Seite 16Auch das Zitat hier oben drüber, ergab für mich keinen Sinn. Ich fand es schön und wollte so gerne begreifen, was sie uns damit sagen will. Aber es erschloss sich mir nicht. Jetzt wo ich das Buch beendet habe verstehe ich den Satz, aber ich kann doch jetzt nicht noch mal das ganze Buch von neuem Lesen.Irgendwann habe ich einfach nur resigniert. Ich habe es einfach gelesen, frustriert festgestellt, dass ich nicht weiß, was es mir sagen soll und dann einfach weitergelesen. Weil ich auch dachte: ja... jetzt gleich erfahre ich was damit gemeint ist. Aber es kam und kam einfach nicht."So ist es wohl, es gibt glückliche Menschen und es gibt unglückliche. Ein Dazwischen existiert nicht, das Glück ist faul. Es wechselt niemals die Seiten." Seite 187Ich muss auch zugeben, dass durch diese ganze Frustration, Elin mir dann auch irgendwann mal auf die nerven ging. Sie wurde zum Ende hin ein ziemlich egoistische Person und hat sehr herzlos gehandelt Sie hatte ziemliche Scheuklappen auf!Fazit:Ein Buch verströmt einen schön sommerlichen Flair. Leider wurde man mehr als die Hälfte der Zeit im Dunkeln gelassen, um was es in dem Buch geht. Der Anfang hat mich sehr Frustriert, da konnte der wunderschöne Schreibstil auch nicht drüber weg trösten. Wenn man Bücher mag, bei denen man erst am Ende Informationen bekommt, dann würde ich es einem auf jeden Fall empfehlen. Für die anderen: Finger weg.

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  • Rezension zu "Marienkäfertage" von Uticha Marmon

    Marienkäfertage

    Kathleen1974

    25. July 2016 um 11:22

    Titel: „Marienkäfertage“Autorin: Uticha MarmonVerlag: Magellan 1. Auflage 2015Seitenzahl: 223Klappentext:„Liebe Lykke, dieser Brief ist für Dich. Ich sollte vielleicht besser Elin sagen, damit Du weißt, dass ich Dich meine, aber so hat Deine Mutter Dich nicht genannt.“ … Ein kurzer Brief, ein paar unscheinbare Worte – mehr braucht es nicht, um Elins Welt auf den Kopf zu stellen. Alles, was sie zu wissen glaubt, hat plötzlich keine Bedeutung mehr. In ihrem Ferienhaus, umgeben vom Licht und den Düften ihrer Kindheit, hofft sie, die Wahrheit hinter ihren Erinnerungen zu finden.“Zum Cover:Ein schlichtes, dennoch schönes Cover mit warmen Farben, das wunderbar zur Geschichte passt. Die Abbildung zieht sich über den gesamten Schutzumschlag, was ich stets sehr anschaulich finde, wenn man das Buch aufgeklappt hält. Als I-Tüpfelchen der winzige Marienkäfer, klasse!Zum Inhalt:Jeden Sommer fuhren Elin und ihre Eltern nach Dänemark, um dort die Ferien im Marienkäferhaus zu verbringen. Nachdem Elins Eltern jedoch ohne sie in den Urlaub fahren, beschließt sie ihre Ferientage mit ihren Freundinnen zu verbringen. Als Elin allerdings einen Brief von einem Unbekannten erhält, in dem dieser ihr mitteilt, dass sie eigentlich Lykke heißt, bringt dies ihr Ferienvorhaben und sie selbst sehr durcheinander und sie beschließt, allein nach Dänemark aufzubrechen, um dort nach Antworten auf all ihre plötzlich aufgeworfenen Fragen zu suchen und zu sich selbst zu finden. Dabei trifft sie auf einen fremden Jungen, Rasmus, der ihr Angst macht, dennoch mag sie ihn auf eine Weise.Schreibstil:An den Schreibstil musste ich mich zu Beginn des Buches erst einmal gewöhnen! Kurze, etwas abgehackte Sätze, wirkten auf mich anfangs etwas befremdlich und störten mich in meinem Lesefluss. Aber sobald ich in dieser Geschichte drin war, konnte ich mich gut auf diesen dennoch besonderen Schreibstil einlassen. Lieblingszitat:„So ist es wohl, es gibt glückliche Menschen und es gibt unglückliche. Ein Dazwischen existiert nicht, das Glück ist faul. Es wechselt niemals die Seiten.“Meine Meinung zum Buch:Die ersten Seiten habe ich in Rätseln gelesen. Zunächst musste ich mich erst einmal an den Schreibstil, die zum Teil kurzen Sätze gewöhnen. Auf den ersten Seiten spiegelt sich das Durcheinander an Gefühlen von Elin wider. Ich musste sehr konzentriert lesen, um Licht ins Dunkle bringen zu können. Danach bekam ich einen guten Überblick und ich kam so langsam in die Geschichte hinein.Die Protagonistin Elin wirkte anfangs etwas zickig und sprunghaft, nachdem sie etwas in Erfahrung gebracht hatte. Ich hatte oft Schwierigkeiten, ihr Verhalten anderer Personen gegenüber zu verstehen. Einige ihrer Handlungen und Äußerungen empfand ich als unlogisch. Ich konnte mich nicht zu 100% in sie hineinversetzen.Die Atmosphäre der Umgebung in Dänemark hat mir sehr gefallen, ich bekam ein bisschen ein Sommergefühl beim Lesen. Die Landschaft wird von der Autorin hervorragend und detailliert beschrieben. Und obwohl, nicht so viel Aktion in dieser Geschichte steckt, fühlt man sich wohl in diesem Buch. Es ist aber keine Geschichte, die man eben mal so schnell durchliest. Trotz der nur etwas über 200 Seiten, habe ich an dem Buch 3 Tage gelesen. Ich bin der Meinung, man sollte bei diesem Buch auch etwas zwischen den Zeilen lesen, die leisen Töne auf sich wirken lassen und geduldig mit der Aufklärung der Geschichte sein, die erst am Ende folgt. Dieses Ende hätte ich mir aber gern etwas ausführlicher gewünscht.Genauso finde ich, das die Eltern selbst in dieser Geschichte etwas zu kurz kommen, ich hätte mir gern ein intensives Gespräch zwischen ihnen und Elin gewünscht.Als Charakter möchte ich gern noch Silje, die Freundin von Elin, erwähnen, die sehr lebenslustig ist und dem GanzenFröhlichkeit gibt!Sonst hat mir der Kontakt zwischen den Buchcharakteren untereinander gefehlt, Beziehungen zwischen ihnen in der Gegenwart und dadurch mehr Leben und Wärme.„Marienkäfertage“ ist ein melancholisches Buch über ein sensibles Thema. Eine schöne Geschichte, die mich leider nicht völlig abholen konnte. Sicherlich benötigt man für dieses Buch auch eine innere Ausgeglichenheit und Ruhe, um sich völlig dem Gelesenen hinzugeben. Vielleicht hat mir ja diese innere Ruhe zum Zeitpunkt des Lesens dieses Buch gefehlt! Ich werde mir auf jeden Fall dieses Buch vormerken, um es nochmals zu lesen, vielleicht war es der falsche Zeitpunkt für mich persönlich.Ich schwankte bisher zwischen 3 und 4 Sternen, und jetzt, wo ich direkt das Gelesene nochmals überdenke und diese Rezension schreibe, entscheide ich mich dann doch für 3 Sterne! Ich möchte aber an dieser Stelle nochmals erwähnen, dass man sich für dieses Buch Zeit und Ruhe nehmen sollte!Bewertung: Ich gebe dem Buch daher 3 von 5 Sterne.

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  • Jugendbuch das auch für Erwachsene geeignet ist

    Marienkäfertage

    Yannah36

    04. January 2016 um 20:11

    Marienkäfertage sprach mich in der Bibo auf Grund des leuchtenden Covers an und ohne auf den Inhalt zu achten, nahm ich es mir als Weihnachtslektüre mit nach Hause. Es geht um ein Mädchen, welches durch eine Brief erfährt, dass sie adoptiert wurde, daraufhin macht sie sich auf den Weg zu ihren Ferienhaus, in dem sie mit ihren Eltern jeden Sommer verbracht hat um den Weg zu sich selbst zu finden. Die erzählte Gesichte hat mir gut gefallen, ich fand sie sehr einfühlsamm geschildert. Leider blieben mir einige Gedankengänge der Protagonistin etwas fremd. Außerdem hatte ich am Anfang der Lektüre meine Probleme mit den Briefen, die immer mal wieder im Text auftauchen. Manchmal fehlte mir der Zusammenhang der Briefe zum Inhalt, dies wurde aber mit fortschreitender Seitenzahl immer besser. Alles im allen ist dieses Buch für Jugendliche, mit etwas Leseerfahrung und Erwachsen, die gern zu einem Kinderbuch greifen geeignet.

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  • Schönes Jugendbuch

    Marienkäfertage

    Nenatie

    03. August 2015 um 07:22

    Inhalt Elins Eltern sind im Urlaub und sie freut sich auf ihre erste Sturmfreie Woche. Doch dann findet sie einen Brief der sie völlig aus der Bahn wirft. Um sich über den Inhalt des Briefes und sich selbst klar zu werden flüchtet sie heimlich in das Ferienhaus ihrer Familie, dem Marienkäferhaus in Dänemark. In diesem Haus hat sie früher die Sommer verbracht, zusammen mit ihren Eltern und dem ehemaligen Besitzer des Hauses, Knut, Elins Wahlopa. In diesem Haus kann sie alleine sein und trotzdem nach Antworten suchen. Meinung Ein Jugendbuch das eigentlich so gar nicht meinem Leseschema entspricht. Es klang aber sehr ansprechend und interessant. Man startet mitten in der Geschichte, ohne große Erklärungen. Erst nach und nach erfährt man was passiert ist und was Elin so aus der Bahn geworfen hat. Ein Brief von einem fremden in dem steht dass sie adoptiert wurde. Für Elin bricht die Welt zusammen, was alles ein Lüge? Ihr ganzes Leben? Ist sie noch Elin oder doch diese Lykke?`Die Geschichte wird mit sehr ruhigen Tönen erzählt und ist sehr eindringlich. Man begleitet einen Teenager auf dem Weg zu sich selbst. Viel Spannung gibt es nicht, nach und nach wird alles aufgedeckt und die vielen kleinen Hinweise ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Die Auflösung hat mir sehr gut gefallen. Neben Elin gibt es noch ihre Freundin aus Kindertagen die absolut super mit der Situation umgeht. Dann gibt es noch Wahlopa Knut, dem einst das Haus gehörte und der viel mehr über Elin zu wissen scheint als ihr klar ist. Auch Rasmus spielt eine wichtige Rolle, er ist eher zufällig vor Ort und Elin freundet sich langsam mit ihm an. Alle Charaktere fand ich sehr authentisch dargestellt und auch ihre Gefühle und vor allem Elins Gefühlschaos wurden sehr deutlich. Elin empfand ich trotzdem manchmal als anstrengend. Ihr Gefühlschaos war zwar gut dargestellt, ihr Verhalten für mich aber trotzdem nicht immer nachvollziehbar. Der Schreibstil war nach einer kurzen Eingewöhnung sehr flüssig zu lesen. Er besteht aus recht kurzen Sätzen, ist aber trotzdem sehr detailliert. 3,6 Sterne. Mich hat das Buch berührt und gut unterhalten, es ist nicht nur Jugendlichen zu empfehlen.

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  • Berührend, tiefgründig und wunderschön!!!

    Marienkäfertage

    Lilie2010

    29. May 2015 um 16:27

    Aus langjähriger Leseerfahrung würde ich sagen, dass es in der Regel so ist, dass grad die Bücher, deren Aufmachung einen überhaupt nicht anspricht meist diejenigen sind, die den besten Inhalt zu bieten haben. Auf der anderen Seite ist es, zumindest bei mir, auch so, dass die Bücher, deren Cover mich völlig umhauen oft eine eher bescheidene Geschichte enthalten. Worand das liegt? Keine Ahnung. Umso schöner finde ich es immer wieder auch Ausnahmen von dieser Regel zu finden. Und dieses Buch ist definitiv so eine! Als ich mich entschloss, mir dieses Buch zu wünschen, lag das tatsächlich vor allem an der so wunderschönen Aufmachung (ich glaube ich besitze kien Buch, dass ich noch schöner finde). Selbst ohne Schutzumschlag macht dieses Buch immer noch etwas her, obwohl nichts spektakuläres daran ist. Ich weiß auch nicht woran es liegt. Jedenfalls fand ich zwar den Klappentext auch interessant, hätte es mir ohne das traumhafte Cover wahrscheinlich eher nicht gewünscht. Darauf achte ich in letzter Zeit nämlich auch immer mehr, da ich endlich ein richtiges Bücherregal bestitze, in dem die Bücher auch zu Geltung kommen und nicht einfach nur verstaut sind. Auf jeden Fall lag stand das Buch nun schon eine ganze Weile ungelesen herum und musste nun endlich dran glauben. Ich muss gestehen, dass ich am Anfang ganz schwer mitkam. Zu Beginn des Romans muss man sich zunächst einmal an den Schreib- und Erzählstil gewöhnen. Man bekommt Informationen vorgeworfen ohne den Zusammenhang so richtig zu verstehen. Und das geht nicht nur die ersten ein zwei Seiten so, sondern zieht sich relativ lange hin. Doch irgendwann macht es Klick und man ist drinnen in der Geschichte und kommt nur schwer wieder heraus. Das schöne an der Geschichte ist, dass sie nicht dramatisiert. Es ist eine Geschichte, die (so hat man zumindest das Gefühl) jedem von uns passieren könnt und nicht irgendwie abgedreht, wie es sonst manchmal in solchen Büchern ist. Sie ist mit so viel Liebe fürs Detail erzählt, dass man die rotgestrichenen Häuser, die Seen und Wälder Dänemarks beinahe vor seinem lebendigen Auge sieht. Es ist eine Geschichte über die Familie und was es bedeutet, von dieser geliebt zu werden. Mehr möchte ich zu dem Buch jetzt auch gar nicht mehr sagen, denn es gibt ja auch noch andere Rezisionen, die meine ergänzen. Nur so viel: ich kann diesen Roman absolut weiterempfehlen, für jeden, der ein Buch sucht, dass sowohl äußerlich als auch innerlich einfach wunderschön ist! PS: Besonders gut geeignet ist dieses Buch wohl auch für Leute wie mich, die jedes Jahr an den selben Ort in den Urlaub fahren und für die dieser zu einer zweiten Heimat geworden ist!!!

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  • Marienkäfertage (Uticha Marmon)

    Marienkäfertage

    LieLu

    23. May 2015 um 09:57

    Magellan Verlag Die Autorin Uticha Marmon, geboren 1979, studierte Dramaturgie, Literaturwissenschaft und Pädagogik in Mainz, Wien und München. Sie arbeitete als Theater-Dramaturgin und war einige Jahre als Lektorin und Regisseurin bei einem Hörbuchverlag tätig, ehe sie sich als Autorin und Lektorin selbstständig machte. Uticha Marmon lebt in Hamburg. Marienkäfertage Elin, Lykkes, Leben wird auf den Kopf gestellt, als sie einen Brief von einem Fremden bekommt. Seit diesem Tag an verändert sich für Elin alles, ihr Leben, ihre Sicht, ihre Einstellung. Alles was sie selbst für wahr gehalten hatte, war es nun nicht mehr. Die früheren Sommer, die sie mit ihrer Familie im Marienkäferhaus verbracht hat, sind Elin noch immer in Erinnerung. Sie hat diese Sommer in Dänemark geliebt, denn zusammen mit ihren Eltern und dem Besitzer des Marienkäferhauses, Kurt, hat sie in diesen Sommern wunderschöne Tage verbracht. Als sie nun der ominöse Brief erreicht, fährt sie zurück ins Marienkäferhaus und flüchtet ins Alleinsein. Gleichzeitig macht sie sich auf die Suche nach Antworten… Wenn du im Kleinsten identisch bist mit einer Sternschnuppe, dann brauchst du nie wieder zu warten, dass du mal einen Wunsch loswerden kannst. Dann bist du nämlich dein eigener Wunsch". (Seite 112) Dieses Buch ist berührend, ansprechend, still und wunderbar gestaltet. Der Magellan Verlag hat einige solcher Bücher im Repertoire, die man tatsächlich nicht einfach nebenbei lesen sollte. Es ist kein Buch, welches unterhalten soll, sondern meiner Meinung einiges, was verarbeitet werden muss. Von der Protagonistin Elin war ich von Beginn an tief bewegt und konnte das Buch nicht wirklich in meiner Prüfungszeit zu Ende lesen. Aber gerade dies machte den Reiz aus. Die benötigten Pausen, die kurzen, abgehackten Sätze, die mich am Anfang ziemlich verunsicherten. Doch ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht und konnte den Roman einfach nicht aus der Hand legen. Besonders ansprechend gestaltet fand ich das Cover, welches schon ein wenig auf den Inhalt einlädt. Den Buchklappentext, den jeder neugierige Leser meist zu Beginn liest, sagt sehr wenig über den Inhalt und das Kommende aus, gerade dies macht das Buch aber auch so ansprechend. In diesem Roman liegen Glück, Liebe, Verzweiflung und Resignation eng beieinander. Alles in allem ein unglaublich ruhiges, aufwühlendes und anregendes Buch, welches man tatsächlich nur lesen sollte, wenn man etwas Zeit zum Nachdenken und die nötige Ruhe hat. Jedes Wort ist wohlweislich gewählt und gibt mit jedem Absatz ein weiteres Stück Inhalt preis. Inhalt über Lykke/Elin, die so gern Beeren pflückt, Vogelbeeren mag und Zimtbrötchen isst  und ihre Geschichte. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2015/05/marienkafertage-uticha-marmon.html  

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  • Eine Achterbahn der Gefühle...

    Marienkäfertage

    126sternchen

    04. May 2015 um 20:14

    Schreibstil: Uticha Marmon gelingt es in dem Buch mit Worten Gefühle wieder zugeben. Die Sätze sind sehr kurz gehalten und sehr flüssig zu lesen. Die Ausdrucksweise ist klar und verständlich und macht es dem Leser sehr leicht, sich in die Gefühlswelt hineinzuversetzen. Fazit: Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es wirkt für mich sehr sommerlich und strahlt für mich etwas warmes und fröhliches aus. Doch schnell habe ich gemerkt, das dieses Buch in eine ganz andere Richtung geht. Man wird von dem Cover leider in eine falsche Richtung geführt. Der Leser wird mitten in die Geschichte gebracht und ist sofort im Geschehen. Zu Beginn war ich aber etwas verwirrt, da das Ganze in einem Tagesablauf ohne große Vorrede beginnt. Man braucht dann ein paar Seiten, um überhaupt erstmal zu verstehen, um wen und was es hier geht. Doch nach ein paar Seiten sind die anfänglichen Fragen zum größten Teil geklärt. Elin ist die Hauptprotagonistin in diesem Buch. Sie ist ein Teenager, der aufgrund eines Briefes mitten aus dem gewohnten Leben herausgerissen wird und nun dem Alltag entflieht, um sich auf die Suche nach der Wahrheit zu machen. An dieser Stelle möchte ich aber nicht näher auf das Was und Warum eingehen, da es ein Hauptbestandteil des Buches ist, der zwar schnell erkennbar ist, aber trotzdem die Spannung erhalten bleibt, da immer wieder neue Fakten dazu kommen, die einiges in ihr aufwirbeln. Man lernt Elin auch erst nach diesem Punkt kennen. Man erfährt zwar, das sie eigentlich eine schöne Kindheit hatte, aber wie sie wirklich war erfährt man nicht. Der Leser lernt sie aufgrund der Situation, verzweifelt, irritiert, wütend und auch sehr verletzt kennen. Sie weiß nicht, was oder wem sie überhaupt noch glauben kann. Der zweite Hauptprotagonist ist Rasmus. Er ist eher ruhig und hat eine ganze Zeit eine eher nebensächliche Rolle, die aber im Laufe des Buches immer stärker wird und auch eine gewisse Wendung in dem Buch erzeugt. Beide Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Sie sind sehr unterschiedlich und jeder auf seine Weise liebenswürdig. Uticha Marmon hat sowohl Elin, als auch Rasmus dem Leser sehr authentisch und emotional näher gebracht. Bei diesem Buch gibt es keine Kapitelunterteilung, trotzdem sind es 2 Perspektiven. Diesen Wechsel erkennt der Leser aber sehr gut, da sie zum Einen durch eine andere Schriftart und in Form kleiner Briefe dargestellt werden, und zum Anderen bei diesen Absätzen auch kleine Marienkäfer abgebildet sind, die wieder den Bezug zum Titel und auch zum Haus in dem Eli sich befindet herstellen. Die Altersangabe finde ich nicht ganz passend. Elin ist 16 Jahre und durchlebt wirklich eine emotionale Achterbahn, die selbst mich als Leser teilweise etwas aufgewühlt hat. Ich finde, das Jugendliche ab 13 Jahre dieses noch nicht wirklich nachempfinden könne, es sei denn sie sind vielleicht selbst in so einer Situation wie Elin. Aber auch hier finde ich sollten die Jugendlichen dieses Buch gemeinsam mit ihren Eltern lesen, da es doch einige Fragen aufwirft und vorallem Konflikte innerhalb der Familie darstellt. Für mich ist Marienkäfertage ein Buch voller Emotionen. Wer hier ein fröhliches Unterhaltungsbuch erwartet, wird leider enttäuscht, da es sich hier um ein ernstes und tiefgründiges Thema aus der Sicht eines Jugendlichen handelt, das meiner Meinung nach in der Öffentlichkeit viel zu wenig Beachtung findet. Ein Buch über Familie, Freundschaft, Glück und das sich selber finden in einer unerwarteten Situation. Die Geschichte ist eine Mischung aus Harmonie durch die detaillierte Beschreibung der schönen Umgebung Dänemarks, und der negativen Situation von Elin und Rasmus. Hier wird sehr schnell klar, wie dicht Glück und Pech nebeneinander liegen können. Nur ein Brief kann das bis jetzt glückliche Leben komplett umwerfen. Von mir gibt es hier sehr gute 4 von 5 Federn

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  • Ein Teenie auf dem Weg sich selbst zu finden

    Marienkäfertage

    LESETANTE_CARO

    24. April 2015 um 17:46

    „Marienkäfertage“ ist für mich ein absolutes Sommerbuch, welches mit einen kleinen Durcheinander beginnt. Ich hatte Schwierigkeiten das gedankliche Chaos von Elin – oder doch Lykke? - zu folgen. Aber Elin machte auch den Eindruck, dass sie dem Chaos im Kopf oft selbst nicht folgen kann. Man wird gleich von Beginn an mit dem „Problem“ von Elin konfrontiert. Sie ist abgehauen, weil sie ein Familiengeheimnis aufgedeckt hat. Sie flüchtet nach Dänemark in „ihr“ Marienkäferhaus. Dort lernt sie sowohl Elin als auch Lykke kennen. Zwei Namen, die ihr gehören und die ihr Leben auch in Zukunft beeinflussen werden. Der geheimnisvolle Rasmus ist ihr einerseits suspekt. Andererseits hilft er ihr das Chaos und somit viele offene Fragen zu beseitigen. Elin Lykke und Rasmus – zwei Teenager, die sich anscheinend nie begegnet sind, lernen sich kennen und freunden sich an. Anfangs war Elin noch etwas skeptisch im Umgang mit dem Jungen. Elin, das glückliche Sommerkind, das auf der Suche nach sich selbst und der Wahrheit, auf Rasmus, dem nachdenklichen Winterkind trifft, prägen diese Geschichte – jede auf seine Weise. Und dann ist da noch „Opa“ Knut, ein für mich liebenswerter Charakter, der immer wieder seine alten aber klugen Finger im Spiel hat. Wie schon erwähnt, hatte ich Schwierigkeiten mit dem Einstieg. Trotz der wirklich schönen Schriftsprache, musste ich mich beim Lesen sehr konzentrieren. Jedoch war dies nach den ersten 30 Seiten vorbei. Ich konnte so dann, ins Buch ein- und nach Dänemark abtauchen. Auch wenn Elin schon fast 16 Jahre alt ist, habe ich mich ein wenig in die Kinderbücher von Astrid Lindgren versetzt gefühlt. Bullerbü schwebte mir ständig umher. Diese skandinavische Freiheit und das Gefühl eines perfekten Sommers kam immer wieder auf. Beschwingt durch die warme Atmosphäre bin ich dem Mädchen bis zu Ende gefolgt und habe dadurch eine schöne Geschichte kennengelernt. Uticha Marmon hat einen wunderschönen, aber auch zum Nachdenken anregenden Schreibstil. Sie hat mich mit diesem Buch etwas aus dem Alltag flüchten lassen und mir sehr schöne Lesemomente beschert. Ein Buch, welches auch mit berühmten leisen Tönen punkten kann. Von mir gibt es 5 Sterne!

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  • Ein wundervolles, emotionales Selbstfindungs-Jugendbuch

    Marienkäfertage

    Lielan

    17. April 2015 um 19:09

    Story + Schreibstil: Uticha Marmons "Marienkäfertage" erzählt die Geschichte eines Teenagers, der sich mitten in einer Selbstfindungs-Krise befindet. Vor dem Lesen war ich mir nicht unbedingt sicher, ob der Magellan Verlag, mit seinen sehr emotionalen, alltagsnahen Büchern, meinen Lesegeschmack treffen kann. Aber wow, ich bin sehr begeistert von "Marienkäfertagen" und glücklich, mit meinem ersten Buch aus dem Verlag mit dem niedlichen Wal, direkt goldrichtig zu liegen. Uticha Marmons Geschichte trifft mitten ins Leserherz und lässt den Leser so schnell nicht mehr los. Ihr Schreibstil ist der Wahnsinn. Obwohl mir Bücher mit wenig Dialog meistens nicht zusagen, hat Uticha hier alles richtig gemacht. Denn gerade durch die vielen Monologe, konnte sich der Leser noch besser in die Gefühlslage der Protagonistin einfügen.  Schon während des Lesens musste ich mehrfach schlucken und da ich ein ziemlich emotionaler Leser bin, konnte ich auch eine Tränchen nicht unterdrücken. Besonders die Teilchen-Theorie von Elin und Rasmus hat mich emotional packen können. Zuckersüße Einstellung und Idee der Autorin: "Und hin und wieder findet sich jemand, der zufällig ein besonderes Teilchen hat, das zu einem von deinen passt." (Zitat S. 112) Mich ärgert es immer wahnsinnig, wenn ich ich solche Jugendbücher wie "Marienkäfertage" lese, wieso diese nicht in den Lehrplan vom Schul-Deutschunterricht aufgenommen werden. Gerade solche ergreifenden, alltagsnahen Geschichte sind doch perfekt geeignet für Jugendliche, die sich ebenfalls in der Selbstfindungsphase befinden und könnten sogar unterstützend wirken. Charaktere: Elin ist die Abkürzung für Helena und steht für die Sonne. Lykke steht für das Glück. Und Elin-Lykke vermittelt dieses Gefühl allen ihren Mitmenschen andauernd. Lächeln und Lachen ist ihr Dauerzustand. Sie ist eigentlich kein Kind von Traurigkeit (gewesen). Denn nach eben diesem einem schicksalhaften Brief verändert sich Elins Leben und aus ihr wird vorübergehend Lykke. Oder war sie überhaupt jemals Elin und ihre Eltern haben sie belogen, was ihren wirklichen Namen angeht? Als Teenager in der Selbstfindungsphase ist der ganze Kopf sowieso voller Fragen. Aber Elin trifft es besonders hart. Sie weiß nicht mehr was Wahrheit und was Lüge ist, wem sie vertrauen kann, wer weiß, wer sie eigentlich wirklich ist (war). Sie verlässt ihr Zuhause, um Abstand zu erreichen und zieht stattdessen in das Sommerhaus ihrer Familie, das den liebevollen Namen Marienkäferhaus trägt. Aber selbst die Umgebung, in der sie sonst immer die Sonnenstrahlen erwärmen konnten, lassen ihr Herzchen nicht erstrahlen. Selbst die heiß geliebten Zimtbrötchen und das klare Seewasser, können sie nicht glücklich machen. Und dann lernt sie Rasmus kennen. Eine ebenfalls geplagte Seele, die scheinbar noch einiges mehr zu verbergen hat. Elin-Lykkes Geschichte, die Geheimnisse ihres Umfelds und ihrer Familie, ihre schwierige Selbstfindungsphase trifft genau ins Herz und berührt wohl jeden Leser.

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  • Einfühlsames Jugendbuch mit leisen Tönen

    Marienkäfertage

    Spatzi79

    07. April 2015 um 09:19

    Elin erhält einen Brief, der sie völlig aus der Bahn wirft. Während ihre Eltern im Urlaub sind, flüchtet sie heimlich in das Ferienhaus ihrer Familie, um sich dort darüber klarzuwerden, was der Inhalt des Briefes für sie bedeutet. Wer ist sie, wer sind ihre Eltern und wie kann es sein, dass auf einmal alles ganz anders ist, als sie ihr Leben lang geglaubt hat? Elin ist außer sich und es dauert seine Zeit, bis sie anfängt, wieder Kontakt zu anderen zuzulassen. Zum Glück ist da ihre ehemalige Freundin aus Kindertagen sowie der alte Nachbar, der einiges mehr über sie zu wissen scheint als sie selbst. Und dann ist da noch der Junge, dessen Botschaften sie in einer Flaschenpost am nahegelegenen See findet und mit dem sie ebenfalls eine lange Geschichte verbindet. Das Cover wirkt harmonisch-sommerlich, doch schon nach den ersten Seiten stellt sich heraus, dass die Geschichte nicht so harmonisch ist. Elin ist verzweifelt und allein und kommt mit der neuen Situation, in der sie sich aufgrund des Briefes befindet, erst einmal gar nicht zurecht. Sie ist wütend und enttäuscht und rebelliert. Für den Leser ist das nicht immer ganz nachzuvollziehen, denn auch wenn wir zuerst nicht genau wissen, warum es so gekommen ist, wie es jetzt ist, scheint es Elin immer gutgegangen zu sein. Die Geschichte entfaltet sich dann nach und nach und immer mehr Details kommen zum Vorschein. Vieles wird aber auch nur angedeutet und der Leser muss hier schon auch mitdenken und die eigene Phantasie anstrengen, um die Ereignisse von heute und früher zu begreifen und in einen Zusammenhang zu setzen. Mir hat dieses Jugendbuch der leisen Töne sehr gut gefallen, die Autorin hat einen wunderschönen Schreibstil und erzählt die Geschichte auf eindringliche und sensible Art und Weise. Auch als erwachsene Leserin hat mich das Buch sehr berührt und in die Geschichte mitgenommen.

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  • Ein Buch, das anregt zum Nachdenken und das auch lange nachhallt. Ein Anspruchsvolles Jugendbuch

    Marienkäfertage

    Buchraettin

    Ein Buch, das anregt zum Nachdenken und das auch lange nachhallt. Ein Anspruchsvolles Jugendbuch, ein wenig geheimnisvoll und doch wunderschön geschrieben. Es macht Mut, gibt Zuversicht und vermittelt Hoffnung. Marienkäfer kleine Boten des Glücks, das gefiel mir hier Besonders und es passt perfekt zur Geschichte.   Marienkäfer stellen für mich ein Symbol für Glück dar. Wir Ellin/ Lykke ihr Glück wiederfinden in dieser Geschichte? Als ich zu Lesen begann, war mir nicht ganz klar, was geschehen war. Ellin geht es nicht gut. Sie wirkt erschüttert. Aber warum? Als Leser tauche ich in Ellins Geschichte ein. Ich springe mitten in ihr Leben.  Sie macht Urlaub in diesem Marienkäferhaus in Dänemark. Diesmal allein, da ihre Eltern im Süden im Urlaub sind und sie hat sich so gefreut den ersten Urlaub allein ohne Eltern zu verbringen. Dann kam dieser Brief, eigentlich nicht an sie, aber die Neugier war so hoch, dass sie ihn gelesen hat. Und nun ist sie nicht mehr Ellin sondern heißt Lykke. Und sind Mama und Papa nicht mehr ihre Eltern? Und wer ist denn diese Lykke nun eigentlich, die sie nun ist? Zusammen mit Ellin entdeckt der Leser nun ihre Geschichte. Dieser rätselhafte Brief, wer hat ihn geschickt? Andeutungen der Eltern, die nun einen Sinn ergeben. Ich denke, man spürt es sofort, es geht hier um die Frage, wer bin ich eigentlich? Was wenn man durch einen Zufall herausbekommt, dass man vielleicht jemand ganz anderes sein könnte? Wie geht man als Jugendlicher damit um?  Ein Geheimnis, das sein ganzes Leben verändern kann? Das Buch ist durchaus ein etwas anspruchsvolleres Jugendbuch. Die Sprache fand ich einfach nur schön zu lesen.  Es sind meistens kurze, knappe Sätze. Gedanken, Fragen, Erinnerungen, Ängste, die Ellin hier beschreibt. Es wird nicht als Ich-Erzähler aus Ellins Sicht erzählt, sondern als Leser hatte ich ein wenig das Gefühl, von oben auf die Geschichte zu schauen und Ellins Verhalten zu beobachten. Wobei sie aber auch ihr Innenleben preisgibt, mit  ihren Gedanken, der Unsicherheit und ihren Gefühlen. Sehr schön fand ich, dass überall im Buch die Marienkäfer auftauchen. Sei es als echte Käfer in der Geschichte, als kleine Zeichnungen im Buch, als Bezeichnung für das Haus, in dem Ellin da wohnt oder in der tollen Umschlagsinnengestaltung. Für mich sind die ein Symbol für die Hoffnung, das Glück, Zuversicht.  Ich fand die Geschichte hier toll zu lesen und sie vermittelt ihrem Leser auch genau diese Gefühle. Schön fand ich auch die anderen Figuren, wie Rasmus oder den Ferien Opa. Diese Geschichte lebt von den Figuren und ihrem Handeln, das fand ich sehr gelungen.   Ein Buch, das anregt zum Nachdenken und das auch lange nachhallt. Ein Anspruchsvolles Jugendbuch, ein wenig geheimnisvoll und doch wunderschön geschrieben. Es macht Mut, gibt Zuversicht und vermittelt Hoffnung. Marienkäfer kleine Boten des Glücks, das gefiel mir hier Besonders und es passt perfekt zur Geschichte.

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  • Plauderthema zur LovelyBooks Kinderbuch-Challenge 2015

    Petronella Apfelmus - Verhext und festgeklebt

    Buchraettin

    Link zur Kinderbuchchallenge 2016 http://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuch-Challenge-von-LovelyBooks-2016-1206526817/ Achtung, es gibt hier keine Bücher zu gewinnen. Es ist ein Thread um  sich über Kinderbücher zu informieren, zu unterhalten, Tipps zu geben und zu bekommen. Ich stelle hier meine Kinderbuchrezis vor und ihr könnt euch Tipps holen für die Kinderbuchchallenge 2015. Hier geht es zur Kinderbuchchallenge 2015 http://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuchchallenge-2015-1128016301/ Und hier zur Kinder und Jugendliteraturgruppe http://www.lovelybooks.de/gruppe/872047710/kinder_und_jugendliteratur/themen/ Hier findet ihr noch eine Liste mit Neuerscheinungen 2015 http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Neuerscheinungen-Die-sch%C3%B6nsten-Kinderb%C3%BCcher-2015-1113030232/ Link zur Kinderbuchliste http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Lieblingskinderb%C3%BCcher-der-Kinder-und-Jugendbuchgruppe-1042258710/ Link zur Bilderbuchliste http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/wundervolle-Bilderb%C3%BCcher-1042258711/ Liste für Halloweenbücher Halloween http://www.lovelybooks.de/buecher/fantasy/B%C3%BCcher-und-H%C3%B6rb%C3%BCcher-zu-Halloween-1054710464/  Liste für Weihnachtsbücher http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Die-sch%C3%B6nsten-Weihnachtsb%C3%BCcher-f%C3%BCr-Kinder-und-Jugendliche-1054710466/ Liste für Lieblingsjugendbücher http://www.lovelybooks.de/buecher/jugendbuch/Lieblingsjugendb%C3%BCcher-1042258713/

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    • 1768
  • Marienkäfertage

    Marienkäfertage

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. March 2015 um 21:11

    Überraschenderweise schon mein zweites gelesenes Buch dieses Jahr, dass in Dänemark gespielt hat. Das andere war nur eine Schullektüre, die ich hier auf meinem Blog gar nicht festhalte. Vorher habe ich noch nie ein Buch gelesen, dass in dem Land gespielt hat, die Atmosphäre, die in "Marienkäfertage" deswegen herrscht, fand ich aber ziemlich gut gelungen. Es war einfach total schön und ich hatte so ein starkes Sommer- und Urlaubsgefühl in meinem Bauch. Beim Lesen hatte ich die ganze Zeit Bilder im Kopf, die so schön waren, dass ich selbst einmal Lust bekommen habe, in dieses Land zu reisen :D Uticha Marmon schafft es definitiv, die Landschaft schön und detailliert zu beschreiben. Ich kann Elin definitiv verstehen, dass sie sich im Marienkäferhaus so wohl gefühlt hat. Die Autorin hatte allgemein einen sehr schönen Schreibstil, der absolut einzigartig und außergewöhnlich war. Sehr tiefgründig, detailliert, einmalig.  Insgesamt konzentriert sich das Buch auch eher darauf, eine schöne Atmpsphäre zu erzeugen und den Leser in eine schöne Welt eintauchen zu lassen. Es wird meiner Meinung nach wenig Wert auf die Handlung gelegt, denn es passiert kaum etwas. Das Buch ist natürlich auch sehr dünn mit den etwas mehr als 200 Seiten, aber trotzdem hätte ich mir etwas mehr Spannung erwartet. Vor dem Lesen dachte ich, es wäre eine kurze, schnelle Geschichte. Eine Geschichte, die man in ein oder zwei Tagen durchgelesen hätte. Für dieses dünne Buch habe ich dann aber doch etwas länger gebraucht, weil es einfach nicht spannend war. Ich war überhaupt nicht an die Seiten gefesselt und hatte kein dringendes Bedürfnis danach, die Geschichte weiterzulesen. Sobald ich das Buch weggelegt hatte, musste ich mich fast ein wenig "zwingen" weiterzulesen. Die Auflösung am Ende des Buchs mochte ich dann aber sehr. Zwischendurch wurden immer wieder kleine Hinweise gelegt, aber man musste wirklich bis zum Ende warten, bevor alles aufgelegt wurde. Es wurde einfach nicht genau gesagt, was eigentlich los war, geahnt habe ich es aber schon bestimmt schon bei der Hälfte des Buchs oder so. Also leider sehr vorhersehbar ... Trotzdem war das Ende und die Idee des Buchs sehr schön. Auch den Hintergrund und den ganzen Aufbau mit Dänemark fand ich sehr schön. Es gab nur sehr wenig Charaktere in dem Buch, besonders gerne mochte ich aber Silje - Elins Freundin. Sie ist sehr lebensfroh und hat mir viel Freude beim Lesen bereitet. Elin selbst mochte ich dabei nicht so gerne, ich habe einfach viele ihrer Gedankengänge und Handlungen überhaupt nicht verstanden. Oft saß ich da und dachte mir "Warum hat sie das gesagt? Was soll das denn? Warum macht sie sowas?". Allerdings habe ich mich selbst nie in so einer Lage befunden und kann deswegen vielleicht schlechter urteilen, aber ich denke mir öfters in Büchern, dass Charaktere einfach besser mit offenen Karten spielen würden. Aber das Bauchgefühl sagt einem ja manchmal was anderes als der Verstand, deswegen denke ich einfach, dass es daran lag, dass Elin in einer anderen Situation war und generell einfach ein ganz anderer Mensch. Nur meine beste Freundin wäre sie wohl nicht geworden :p

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  • Wunderschöner Schreibstil, jedoch wirken die Figuren etwas zu distanziert

    Marienkäfertage

    Nightingale78

    11. March 2015 um 18:34

    Der PlotEndlose helle Tage, Sonnenlicht, das flirrend durch Baumkronen fällt, kaltes Seewasser und frische Zimtbrötchen – so war ihr Sommer, jedes Jahr. Jetzt sind das alles nur noch Erinnerungen an eine Zeit, als sie Elin und noch nicht Lykke war. Doch was heißt das überhaupt – Lykke sein? Und wie passt dieser fremde Junge in ihr neues Leben, Rasmus, der ihr Angst macht, den sie aber auch ein kleines bisschen mag? Während sie sich vorsichtig an ihre neuen Gewissheiten herantastet, erkennt sie eines: Das Glück ist vielleicht ein scheuer Gast, aber es liegt an uns, ob wir ihm die Tür öffnen. Meine Meinung Sich von Äußerlichkeiten anziehen zu lassen, ist auch bei uns Buchbloggern – in Bezug auf die Präsentation eines Buches – unausweichlich. Ich wurde bei Uticha Marmon zu einem dieser “Opfer”. Das Glück springt einem beim Anblick des Buches regelrecht entgegen. Doch dieses Glück kann genauso stark blenden, wie die ins Auge scheinende Sonne. Fängt man erstmal an zu lesen, begreift man schnell, dass die Sonne in MARIENKÄFERTAGE zwar heiß brennt, jedoch das Herz von Protagonist Elin/Lykke vollkommen zerrissen ist. Fortan stellt sie ihr bisheriges Glück in Frage, legt ihr Leben als Lüge aus. Als Leser wird man in die Empfindungen Elins komplett rein geschmissen. Elin/Lykke schwankt stark zwischen vergangenen glücklichen Erinnerungen und der gegenwärtigen Wut und Ratlosigkeit. Das wirkt sehr authentisch und der Situation entsprechend realistisch, aber ich selbst fühlte mich manches Mal doch etwas überfordert, da ich das Mädchen gerade erst traf. Die Thematik der Geschichte war mir vorab bekannt, jedoch hatte ich diese Art der Ausarbeitung nicht erwartet. Mir fehlte, trotz des Verständnisses für Elins Situation und der damit zusammenhängende Gefühlszustand, die Bindung zum Mädchen. Sie sah in all ihrer Enttäuschung und Verwirrung sich und interessierte sich dabei nicht wirklich für das, was um sie herum geschah. Dieses bockige Verhalten empfand ich als etwas enttäuschend, denn dadurch stand Elin/Lykke nicht nur sich im Weg. Sie ließ andere Figuren, wie Knut – der immer ihr Anlaufpunkt war – und vor allem Rasmus, mehrfach abblitzen und wehrte so helfende Hände ab. Die Handlung kam dadurch manches Mal zum stocken und zog sich. Dadurch fehlte mir auch etwas in der Auflösung. Das sind einige Aspekte, die nicht gerade positiv klingen. Doch was ich sehr geliebt habe war, dass die Autorin ihre Protagonistin für diese schwierige Reise an den Ort ihrer glücklichen Kindheit gingen ließ. Ein wundervolles Setting in Form des Marienkäferhauses im ländlichen Dänemark. Das Symbol ihrer Familie für Glück und Geborgenheit. Des Weiteren gefiel mir der Erzählstil. Es gibt unzählige schöne Formulierungen. Und für die Zielgruppe ist MARIENKÄFERTAGE ganz sicher eine gute Lektüre um sich mit dem sensiblen Thema auseinander zusetzen. Fazit Uticha Marmons neues Buch ist keine leichte Sommergeschichte, die zum träumen einlädt. Sie beschäftigt sich mit der Frage, nach dem wer wir wirklich sind. Der Erzählstil wirkte auf mich wunderbar lyrisch, an anderen Stelle widerum etwas zu unausgereift. Ebenfalls schienen mir die Figuren bisweilen zu distanziert, sowohl auf mich als auch im Umgang miteinander. MARIENKÄFERTAGE hat seine Schwächen, ist aber ein Buch, welches auch zum nachdenken anregt.

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  • Eine gelungene intensive Indentitässuche mit Tiefgang und Gefühl.

    Marienkäfertage

    onion73

    08. March 2015 um 21:11

    Was passiert, wenn die eigene heile Welt zusammenbricht, nichts mehr so ist, wie es einst schien. Wenn Wahrheiten von Lügen überschattet werden. Der letzte Halt wegbricht und genau in diesem Moment diejenigen, die alles erklären könnten und bisher einen sicheren Hafen darstellten nicht greifbar sind. Du kannst und willst die einzigen Personen, die Licht ins Dunkel bringen könnten nicht fragen, denn du fühlst dich von ihnen hintergangen, verraten. Plötzlich erscheint das ganze bisherige Leben in einem anderen Licht und du wirst zu jemand anderen, einer Person, die du nicht kennst. So in der Art ergeht es Elin. Ein Brief verändert ihr ganzes Sein von einem Moment auf den anderen. Aus Elin wird Lykke. Fremd, unwirklich und doch irgendwie vertraut. In dieser Situation flieht Elin an den Ort ihres Herzens, das Marienkäferhaus. Dort begegnet sie Rasmus. Von ihm und "Opa" Knut erhält sie nach und nach Antworten auf ihrer Suche nach sich selbst und den eigenen Wurzeln. Wie leicht kann ein einzelner Moment, eine getroffene Entscheidung und eine zufällige Begegnung unser Leben prägen, verändern und über unsere Zukunft entscheiden. Dies ist ein Buch mit sehr viel Tiefgang und Feingefühl. Zwischen den Zeilen verbergen sich die eigentlichen Botschaften. Um wirklich alles verstehen zu können, müsst ihr euch voll und ganz auf Elin und ihre Gefühlswelt einlassen. Nicht immer erscheinen ihre Reaktionen oder die von Rasmus logisch. Doch wie würden wir in einer solchen Situation reagieren? Es ist einfach zu sagen, dies oder jenes wäre richtig, wenn es uns selbst nicht betrifft. Dennoch folgen wir oft eher unseren Gefühlen und agieren in diesem einen speziellen Moment ganz anders als erwartet. Uticha Marmon versteht es auf eine besondere Art, uns auf Elins Identitätssuche mitzunehmen. Aber es ist auch eine Geschichte über Familie, Freundschaft, Liebe und Vertrauen. Über Geheimnisse, Erinnerungen und die Suche nach Geborgenheit, Glück und einem Platz im Leben. Am Ende breitet die warme helle Marienkäferwelt sich über allem aus und dennoch gibt es kein Heile-Welt-Ende. Nicht alle Fragen werden geklärt und die weitere Zukunft der Protagonisten bleibt offen, und wir unseren Wünschen, Hoffnungen und Vermutungen überlassen. Und gerade darin besteht für mich der letzte besondere Zauber des Buches.

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