Utta Danella Stella Termogen

(24)

Lovelybooks Bewertung

  • 20 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 1 Rezensionen
(17)
(5)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Stella Termogen“ von Utta Danella

795 S. (Quelle:'Sonstige Formate/01.10.1992')

Stöbern in Romane

Der Sommer der Inselschwestern

Ein wundervolles Buch über Freundschaft, Vertrauen, Liebe und das Leben allgemein - ein Highlight!

Annafrieda

Der große Wahn

Ein spannendes Buch darüber, was unsere Vergangenheit für unsere Gegenwart bedeutet.

leserattebremen

Sonntags in Trondheim

Ein unterhaltsames Buch über Familienbande und die Suche nach dem Glück!

Equida

Dann schlaf auch du

Ein Buch in dem man sich selbst wieder findet und der schlimmste Alptraum wird wahr

lesefix213

Der Sandmaler

Schön und mit einfachen Worten hat Mankell dieses frühe Werk verfaßt.

Hennie

Manchmal musst du einfach leben

Die Emotionen werden erstaunlich gut dargestellt

derbuecherwald-blog

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Stella Termogen. (6277 004)" von Utta Danella

    Stella Termogen
    silbereule

    silbereule

    03. August 2011 um 19:02

    Utta Danella - habe ich früher gelesen und dieser Schriftstellerin heute keine Beachtung mehr geschenkt, weil ich irgendwie annahm, dass diese Literatur nicht mehr zeitgemäß ist - aber weit gefehlt - durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen und bin restlos begeistert! Es ist die Geschichte von Stella, die in Berlin 1917 von einer Mutter geboren wurde, die sie nicht haben wollte und eine entsprechend lieblose und düstere Kindheit in einem sonnenlosen Hinterhof erlebt. Stella ist von Geburt an schwach und kränklich, und als sie 8 Jahre ist von ihrer Patentante zu Verwandten auf die Insel Sylt zur Erholung geschickt wird. Dort erfährt sie zum ersten Mal Liebe und Zuneigung und bleibt nach kurzer Unterbrechung ganz dort. Zehn Jahre später wird ihre Mutter pflegebedürftig und aus Verpflichtung geht Stella zurück nach Berlin, um sich um sie zu kümmern. Dort lernt sie bald Adam kennen, einen wesentlich älteren Mann, mit dem sie recht schnell eine Beziehung eingeht. Adam ist ein Freigeist, Maler und Bildhauer und fördert das Mädchen optimal. Sie erlebt einige Erfolge und alles scheint gut, bis Adam langsam Probleme mit den immer mächtiger werdenden Nazis bekommt. Er fährt nach Amerika zu seiner Schwester und lässt Stella allein in Berlin zurück. Danach gibt es viele weitere Männer in Stellas Leben - mit Jan geht sie nach Malaysia, wird von ihm aber aufs Bitterste enttäuscht. Heirat mit Dietrich, einem Nazischergen usw. bis sie nach langer Zeit ( die Story geht über 3 Jahrzehnte) ihren Frieden mit Christian, ihrer allerersten Liebe aus den unbeschwerten Sylter Tagen findet. Natürlich ist die Story wesentlich vielschichtiger und es hat mir wirklich Spass gemacht, sie zu lesen - es sind über 1000 Seiten, aber es wurde nie langweilig, was man nicht von jedem Roman behaupten kann. Besonders beeindruckt haben mich diverse Dialoge, die unwahrscheinlich viel Lebensweisheit enthalten. Ich habe mir direkt die Seiten gemerkt, um das nochmal nachlesen zu können. Weniger erfreulich waren die extrem vielen Schreibfehler dieser Ausgabe (Weltbild 2005)

    Mehr